Eintrag #3 vom 28. Jul. 2002 15:04 Uhr
Carsten Baumann
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“Vorne im Gesicht sind sie rasiert wie Diebe; hinten lassen sie die Haare lang wachsen, wie Dirnen!”
und
“Sie kräuseln ihre Haare mit einem Brenneisen!”.(Ordericus Vitalis, frühes 12. Jahrhundert).
Es scheint (literarische) Quellen aus dem 12. und 13. Jahrhundert, über geflochtene Bärte, bei älteren Herren zu geben (z. B.: H. v. d. Türlin), scheinbar aber nicht über zu Zöpfen geflochtenes Haupthaar.
Siehe: Bumke, Joachim: “Höfische Kultur”, dtv, München, 1987, Bd.1, S. 173 und 201.
Also, Ihr Ritter: Eher Dauerwelle als Zopf! *g*
Gruß von Carsten
