Da sind dann noch Dachdecker, Schreiner, Schieferspalter, Schindelspalter, Schmied, Bootsbauer, Sattler, Schuhmacher Buchtip: Vergessene Künste von John Seymour (Ravensburg Verlag ISBN 3-473-42603-2)
Ach so, zum Thema heute noch existent: Es gibt bei der IHK eine Liste der eingetragenen Lehrberufe und gleiches auch bei der Handwerkskammer. Diese Liste repraesentiert alles, was heute noch als Beruf lernbar ist. Was da nicht drinsteht, kannst Du mit Gesellenbrief nicht mehr werden. Lernen kann man ausgestorbene Handwerke aber trotzdem (Pruefung=“Kenntnispruefung im artverwandten Beruf”) und ebenso auch seinen Meister machen. Immer ran, es gibt einiges wiederzubeleben!
Na ja, solche Berufe wie Papiermacher, Drucker, Leimsieder etc. haben teilweise auch bis heute ueberlebt. Wer also Papiermacher werden will, einmal gibt es das in Gernsbach und einmal in Freiberg als Schuleinrichtung. Ansonsten ist jede Papierfabrik und jede Druckerei ein Ansprechpartner. Spengler und Boettcher und Muehlenbauer gibt es vereinzelt heute auch noch. Solche Berufe wie Buchbinder darf man nur zaehlen, wenn man vom spaeteren Mittelalter ausgeht. Davor wurden diese Taetigkeiten nicht durch eigene Berufsgruppen ausgeuebt. Uebrigens auch der Sekretaer/innen-Beruf ist schon steinalt. Erinnert sei an Skriptoren oder Stattsschreiber.
Seid mir gegrüßt Ihr Edlen und Gemeinen, soweit ich weiß waren fast alle “zünftigen” Handwerksberufe wie z.B. Dachdecker, Maurer, Hozw…äh Zimmermann, Ziegler, Schreiner, etc.etc. “lehr” Berufe. Das problem aus heutiger Sicht ist allerdings das einige Berufe verschwunden sind, andere sich mittlerweile komplett geändert haben. Zur Lehrzeit ist zu sagen, daß der Lehrling seinem Meister “Lehrgeld” zu bezahlen hatte, dieser mußte dafür Ausbildung und Kost und Logie stellen. Die Lehrzeit war üblicherweise wohl etwas länger als heute und wurde mit einem Gesellenstück (auf der Baustelle/in der Werkstatt)als “Prüfung” vor dem örtlichen Meister/Zunftrat abgeschlossen, was dieses umfassen konnte ist mir leider unbekannt. Ich hoffe ich konnte Euch dienlich sein, Gott zum Gruße und ein hoch auf die Handwerkerkunst Johan the roofer. www.milites-crucis.de
Aus kundigem Munde, sprich von meinem Weibe liesse sich hier noch der Glaser anführen. “Auch heute noch ein beliebter Ausbildungsberuf, .. der sowohl die klassiche Technik der Bleiverglasung, als auch Glasbearbeitung mit modernster Computertechnik beinhaltet.” ( Zitat Ende:-))
CnC Fräser… ne Spaß, aber ich würde mal sagen so ziemlich alle Berufe die es heute noch als Handwergibt, vielleicht mit anderen Mitteln aber um nochmal zum CnC zu kommen: Dreher, Drechsler gab es da acuh schon…
Tach! ich bin auch grad auf der Suche nach einem beruf in der Art, deswegen hab ich mich auch informiert: Spinner, Schneider, Sticker, Drechsler, Gold_silberschmied, töpfer/keramiker, Korbmacher, Steinmetz, schuster, Kürschner. Vielleicht kennt ja zufällig jemand einen Betrieb, oder mehrere im Raum Stuttgart, die Einen Lehrling suchen?
Bei Handwerks- Lehr- Berufen fallen mir spontan noch die Herren und Damen ein die für das leibliche Wohl sorg(t)en. Die Köche und die Bäcker, wenn damals auch sicher ohne Mikrowelle und chemische Backzusätze ;-)
Latha math! Tischler &Zimmermann(nichtSchreiner),Maurer, Schmied, Gerber, Lederer, Weber, Schneider, fallen mir da so auf Anhieb ein Slán lead DER Schotte