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Eintrag #1 vom 03. Mai. 2000 21:46 Uhr Jennifer (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jennifer eine Nachricht zu schreiben.

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Mich würde brennend interessieren, in wie weit das MA Einzug in Euer alltägliches Leben hat, oder ob es das überhaupt hat. Obwohl wir, d.h. meine Familie noch nicht aktiv sind, macht man sich ja so seine Gedanken. Irgendwann erwacht einmal das Interesse an der vergangenen Zeit (bei mir, wie vermutlich vielen anderen auch, in der Pubertät; verklärte Ideale, König Arthus, “Gothik”, Hexen, Heiler und Magie, Irland, keltische Symbolik etc.) und dann wird es doch auch “ernst”. Ich meine, man richtet sein LEBEN nach gewissen Idealen aus. Bei mir hat es sich so entwickelt, dass ich NICHT mehr in der City von Düsseldorf lebe, sondern auf dem Land, mit zwei Kindern, einem großen Garten, Haus- und Nutztieren, Büchern und vor allem viel ZEIT. Also das Wesentliche, was bei mir nach all der Mystik übrig geblieben ist und das, was mich auch so am Mittelalter fasziniert, dass das Leben langsamer war, viel bewußter durch die körperliche Arbeit, die Ruhe genießend. Achtung vor der Natur, Ehrfurcht. Betreibt ihr reenactment als Ausgleich zur Cyberwelt des 3. Jahrtausends oder ist es mehr ? Gibt es eigentlich auch so etwas wie “mittelalterliche Wohngemeinschaften” ? Nicht dass ich auf jeden Luxus verzichten wollen würde, mir geht es mehr um die Grundstimmung. Ich weiß nicht, ob ich mich einigermassen verständlich ausgedrückt habe, es ist gar nicht so einfach, zu formulieren, was man eigentlich nur spürt.
Jennifer

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Eintrag #2 vom 04. Mai. 2000 08:30 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Hmm, das einfache zuerst: Es gibt irgendwo eine Familie, die ein mittelalterliches Haus nachgebaut haben, darin leben und sich auf überlieferte Weise Kleidung herstellen und ihren Garten bebauen. Der Bericht lief letztes Jahr in den ßffentlich Rechtlichen, aber leider weiß ich nicht mehr, wo das Haus steht. Ob das Mittelalter mein Lebensstil beeinflußt ? Naja, wenn man von der Deko meiner Wand absieht, eher wenig. Ich schaue zwar viel bewußter historische ßberbleibsel (Gebäude, Fundstücke, Kunst) an, aber das wars außerhalb meines Hobbys. Klar ist ja wohl, daß man alles an Infos in sich reinsaugt, was man kriegen kann, und allein das verändert schon den Lebenswandel.
Ivain

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Eintrag #3 vom 04. Mai. 2000 12:47 Uhr Barbara Bihler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara Bihler eine Nachricht zu schreiben.

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Irgendwie schon da ich mich dadurch mit vielen sachen beschäftige die ich sonst nie gemacht hätte z.b.selber nähen,wolle spinnen und weben auch habe ich in meiner ernährung viele der mittelalterlichen gerichte mit aufgenommen wir machen unseren met selbst viele dinge die man sonst entweder kaufen würde oder die man garnicht bekommt machen wir selbst und das ist ja nur ein nebenefekt vom hobby nach dem man sich sehr stark damit beschäftigt hat man z.b auch viele fragen (wie lange braucht man ein kleid mit der hand zu nähen/wie geht das und dies) und man probiert es aus und hat viele versuche und fehlschläge freut sich aber tierisch wenn es endlich gelingt ich muss sagen ja das mittelalter hat auch mein privat leben sehr stark verändert und irgendwie bin obwohl ich das mittelalter liebe sehr dankbar das ich in der jetzt zeit lebe mit ihrer medizinischen versorgung und hier in deutschland keinerlei hungersnöten denn wenn man es sich überlegt picken wir uns die schönen seiten des mittelalters heraus.
Freifrau Franziska v.Falkenhorst

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Eintrag #4 vom 04. Mai. 2000 13:49 Uhr Jens Neumann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Neumann eine Nachricht zu schreiben.

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Nun ja, in meinem Fall ist es zwar weniger das MA sondern eher die keltische Richtung, aber die Frage bleibt die gleiche… Zum einen sind es natürlich die Erfahrungen des Selbermachens, die mit in den Erfahrungsschatz eingehen und das Bewußtsein bzw. die Sicht der Welt (und somit auch das sein) beeinflussen, zum anderen ist man zum Reenactment auch erst über die Beschäftigung mit dieser Kultur gekommen…eigentlich habe ich mir also die Kultur ausgesucht, die mir -besonders im künstlerischen und philosophischen Bereich- besonders nahesteht. Daß diese Aspekte dann auch das tägliche Leben in der Moderne beeinflussen, geschieht fast automatisch. Man trägt diese Philosophie (soviel überhaupt davon bekannt bzw. rekonstruiert ist) in sich. Ich bin also eigentlich immer und überall Barde (=Druide). Allerdings nicht so, wie manche Fantasy-Leute das gern hätten. Es ist mir auch bewußt, daß ich in der modernen Welt nicht mit einer halbrekonstruierten Philosophie von vor über 2000Jahren durchkomme. Wie jede Weltanschauung muß man auch diese “modernisieren” solange nur die Grundwerte erhalten bleiben. Jeder, der behauptet, es sei genau so gewesen, lügt…man kann sich ja als Vergleich mal ansehen, wieviele Spielarten von Christentum in der Zeit entstanden sind, und die haben sich auch noch ständig verändert. Wer kann ernsthaft behaupten, andere religiös-phil. Systeme seien einheitlicher und starrer gewesen (bzw., wären es bis heute geblieben?)? Wichtig ist letztlich, inwieweit man die “Tugenden” der jeweiligen Weltanschauung in das tägliche Leben integriert, nicht um die Kleidung opder die Waffen…auch wenn sich auch da ein Wandel (zB höhere Wertschätzung für Handarbeit uß) eingestellt hat. Darum bezeichne ich es auch ungern als “Hobby” oder “Darstellen einer Person” o.ß. … entweder, man ist jemand oder nicht! Man soll keine “Rolle spielen” mit der man sich nicht identifiziert, und wenn man das tut, sollte man entsprechend Konsequent sein…man kann doch die Persönlichkeit nicht mit der Gewandung ablegen! Oder für das MA: Wer Ritter sein will sollte zwar nicht sein Schwert, aber seine ritterliche Gesinnung (Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Geradeheraus alles sagen…) immer bei sich tragen…und nicht in der Firma/ Verein hintenrum intrigieren oder ähnliches…mal schauen, wer sich angesprochen fühlt… schönen Gruß
der Barde vom Glan

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Eintrag #5 vom 04. Mai. 2000 14:13 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jennifer, das mit der “Achtung vor der Natur” würde ich dem MA-Menschen nicht gerade zubilligen. Ideologisch hat mich das Hobby nur temporär verändert, insofern, als daß ich anfangs ein wenig Bohei um Ritterlichkeit etc. gemacht habe, wobei mir mittlerweile klar ist, daß die heute noch anwendbaren ritterlichen Ideale eigentlich sowieso zwichenmenschlicher Standard sein sollten. Mehr Einfluß halt ich für nicht ungefährlich, weil man zu leicht in die Realitätsflucht abrutscht. Praktisch hat mich das Hobby schon verändert. Früher waren meine Hobbies Klettern, Skifahren, S/W- und Farbfotografie und Cocktails mixen. Heute sind meine Hobbies Schmieden, Kleider und Schuhe nähen, Schreinern, Schnitzen, Kettenhemdflechten, Met machen, unsere MA-Homepage, MA-Bücher und alles was gerade so anfällt. Alles Gute, Philipp

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Eintrag #6 vom 04. Mai. 2000 14:40 Uhr Sascha Jussen   Nachricht

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Bei mir hat wohl sowohl meine Lebenseinstellung dazu geführt, daß MA überhaupt zu meinem Interessengebiet und Hobby werden konnten, andererseits hat diese Thematik auch mein Leben beeinflußt. Ich bin erst seit ca. einem Jahr wirklich einigermaßen “aktiv” (sprich: Erstellung von Gewandung und Utensilien, Mitarbeit in MA-Gruppe), doch bereits zuvor haben sich bei mir verschiedene Interessen, Vorlieben und Einstellungen soweit zu einem Gesamtbild verdichtet, daß mir die Beschäftigung mit dem Leben im Mittelalter immer mehr Freude bereitete. MA “paßt” irgendwie zu meiner Persönlichkeit (historisches Interesse und ein Faible für Mystik, Vergangenes und Ungeklärtes, Sagen und Legenden, vielleicht auch ein etwas verklärtes Ideal von Ritterlichkeit und Minne, sowie Interesse an “Gothik”, irischer Musik und keltischer Mythologie, Naturverbundenheit). Trotzdem sollte man natürlich - es sei denn man “steigt aus” - nicht den Bezug zur Realität und Gegenwart verlieren; aber nach einer Woche Streß in der Medienwelt, Arbeit am PC, Stau auf der Autobahn… ist einfach schön, mit seiner Gruppe auf einem MA-Markt zu lagern oder zu Hause an Gewandung oder Rüstung zu arbeiten, dabei Harfen-Musik zu hören… Insofern ist das Hobby bei mir auch Ausgleich zum Alltagsstreß. So wie bei mir bestimmte Interessen und Einstellungen zu einem bestimmten Hobby führen, ist es auch wahrscheinlich, daß diese Eigenschaften sich auch auf andere Lebensbereiche auswirk(t)en, z.B. Geschmack bei der Kleidungs- und Wohnungswahl/einrichtung (eher “natürlich”), Lebensziele (mehr Orientierung an Freundschaften als z.B an Karriere), Freizeitaktivitäten (z.B. Wandern in der Natur, mittelalterliche Musikinstrumente spielen, lesen statt fernsehen). Ich kenne allerdings auch MA-Aktivisten, die außerhalb gelegentlicher Veranstaltungen mit Mittelalter fast gar nichts am Hut haben bzw. vollkommen anders gerichtete Interessen und Geschmäcker haben. Meine Zeilen sind also nur ein Beispiel, aber gewiß nicht repräsentativ für alle.
Richard de Florennes

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Eintrag #7 vom 04. Mai. 2000 15:31 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

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Also gute Frage würde ich sagen, bei mir hat sich durch das Hobby MA einiges geändert z.B. Umweltbewusstsein stärker ausgeprägt ( Kippen nicht in der Natur liegenlassen oder wegwerfen ) Weniger in die Röhre ( Fernsehen ) schauen lieber Nase ins Buch über MA Essen und Trinken bewusster Erfassen ( kein McDoof obwohl der Kakao hat seine Vorzüge :-)) ) und dero viele Beispiele mehr ( wenn ich das alles aufliste gibt es ein Megaposting ala A.S. :-)) )
Der Trossmeyster Julien de Thionville

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Eintrag #8 vom 04. Mai. 2000 15:32 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

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mist wieder zu schnell Fazit Frage Antwort JA
Der Trossmeyster Julien de Thionville

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Eintrag #9 vom 04. Mai. 2000 16:51 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Tag zusammen… da jede Person, die sich über einen längeren Zeitraum, mit dem Mittelalter beschäftigt, ist die Frage nach der Beeinflussung schon überflüssig. Man hat ein besseres Gefühl der Natur gegenüber, genauso geht man lieber mehr in der freien Natur, als sich hinter das Lenkrad zu setzten… Man hat ebenfalls mehr Respekt vor anderen Lebewesen und ist aufgeschlossener alten Gegenständen und Kultur gegenüber. Aber, ich denke das jeder seine eigenen Privaten Empfindungen gesammelt hat über die Jahre… Ich selber habe gelernt, dass man auch viel Respekt den Vorfahren widmen sollte, da diese eine doch meist hochentwickelte Kultur hatten, als wir im Moment… Ich für meinen Teil kann nur sagen, Ja… Mittelalter hat mein Leben stark beeinflußt und tut es noch… Gruß
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #10 vom 05. Mai. 2000 08:07 Uhr Hans-Joachim Maier   Nachricht

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-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 Hi alle zusammen, bei uns (meiner Frau und mir) hat unser MA Hobby dazu geführt, dass wir uns privat mehr mit Musik beschäftigen. So habe ich z.B. das Drehleierspielen angefangen. Meine Frau beschäftigt sich mit ihrem Psalter. Viele grüße HJ -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: PGPfreeware 6.5.3 for non-commercial use iQA/AwUBORJXhpijnI+yCg0vEQJCbACfdtje7pxE1rWMfRGS5kDj6WDeoD4An1FP DMw7JNaIkrbqGgMSEEyrEiPe =fHX7 -----END PGP SIGNATURE-----

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Eintrag #11 vom 05. Mai. 2000 10:27 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, nur kurz von meiner Seite. Das Mittelalter hat zwar meine Hobbbies beeinflußt (d.h. ich nähe jetzt eher ein neues Kostüm, bevor ich mal wieder ein Bild male - was meine Freundin bedauert ;-) ), doch hat es soweit auf mich selbst in meiner Person kaum Wirkung. Vielleicht eher ein etwas stärkeres Verständnins für Handarbeit und ein größerer Anteil an Stahl- und Holzwaren in meiner Wohnung, doch halte ich mich - obwohl ich mich schon seit 16 - 17 haren mit dem Thema befasse, für weitgehend unbeeinflußt. Ich selber glaube, auch wenn sich das jetzt hart anhört, daß ein Einfluß auf die Person und Charakter (ich lege Wert darauf, nicht auf die Beschäftigungen!!) - ähnlich z.B. wie bei Papier- und Liverollenspielen - darauf deutet, daß man mit seinem Leben im Hier und Jetzt nicht klarkommt oder einen ungefestigten Charakter besitzt, der sich nur in der “Rolle” Struktur verschaffen kann. Ich habe in diesem Zusammenhang schon einige “Pappnasen” (Larp-Jargon) kennengelernt, die von verschiedenen Leuten böse als “Zivilversager” tituliert worden sind, was ich vielleicht nicht so ausdrücken würde, doch wo ich den Konsens verstehe. Es gibt da einige interessante Untersuchungen zu diesem Thema. Wer sich da weiter interessiert, sollte vielleicht mal Martin Kliehm kontaktieren (er hat afaik den Artikel “Medizin im MA” in der Bibliothek geschrieben), der schon seit Jahren Untersuchungen zu diesem Thema - primär Rollenspiel, aber auch andere - sammelt. Bis denn Thorsten

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Eintrag #12 vom 05. Mai. 2000 12:48 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Hmm… Vielleicht ist das Mittelalter oder die Fantasywelt auch nur ein Fokus, durch den man die sowieso vorhandenen Vorlieben ausdrückt. Kleines Beispiel: Ich habe mal auf einem Tanzball die kleine Show durchgezogen, meine Partnerin mit einer Verbeugung aufzuforden / zu begrüßen und sie mit einem Handkuß zu verabschieden. Die Effekte waren jedenfalls intressant. Ja, dieses Verhalten habe ich “alten Zeiten” (nicht nur MA) entlehnt. Aber in meinem sonstigen Leben (hochtechnisiert) bin ich sehr glücklich, so what ?
Ivain

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Eintrag #13 vom 05. Mai. 2000 12:55 Uhr Blain Fries   Nachricht

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Erstmal Gruss an alle. Ja und Nein. Eher Nein, weil ich Schwierigkeiten mit den Live- Rollenspielerischen Aspekten des Hobbys habe. Ich sage von mir, dass ich einen Wikinger darstelle, nicht, dass ich einer wäre. Wenn ich mich auf Live-Rollenspiel einlasse, habe ich die Tendenz dazu, mich zu sehr hineinzuversetzen, weshalb ich es lieber unterlasse. Ja, weil ich warscheinlich ohne das Hobby nie auf die Idee gekommen wäre, Archäologie zu studieren. Ich sehe das ganze eher als Möglichkeit der Realitätsflucht, Selbstdarstellung und Historischer Darstellung, sowie um Geld zu machen (bin halt ein Momswiki). Achtung vor der Natur habe ich schon aus religiösen Gründen. Blain der Friese

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Eintrag #14 vom 05. Mai. 2000 14:24 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, hallo Thorsten, guter Einwurf! Die Ansammlung sog. “Zivilversager” und “ungefestigter Charakter” im Bereich MA ist allerdings mit Sicherheit nicht größer als in anderen Bereichen. Man denke nur an die breite Masse sog. Sportfans, die Fußball u.a. Sportarten nur als Anlaß nehmen, zu Saufen und zu Raufen, weil ihnen ihr Leben ansonsten keine Abwechslung bietet und ihren dumpfen Hirnen das als Betätigung genügt. Da ist die Beschäftigung mit dem MA doch ein wenig anders geartet, und die Vorraussetzungen liegen höher. (Daß die sog. “Kostümsäufer” in diese Richtung gehen, mag ja sein, das regelt sich aber über kurz oder lang selbst.) Was ist so verkehrt daran, sich für sein Leben einen Akzent zu setzen und Seele und Geist in anderen Zeiten schweifen zu lassen, wenn es in Beruf und Familie nicht so sonderlich befriedigend ist? Es gibt Lebensumstände, die sich nicht einfach so ad hoc ändern lassen. Letztlich fallen die Leute, die nur Spaß und Party ohne Anspruch wollen auf - und durch, werden auf diverse Veranstaltungen immer weniger eingeladen, landen bei schlechten Veranstaltern und verschwinden dann wieder. Einige wenige Problemkandidaten bleiben aber, gestützt und gehalten durch ihre Gruppen/Vereine, die dann für manche eine zweite Familie bilden, und die Kraftquelle fürs weitermachen und evtl. sogar für Problemlösungen darstellen. Manche fallen aber auch hier auf den Bauch, weil sie ihre persönlichen Probleme pausenlos auf die ganze Gruppe ausgießen, ohne sich weiterzuentwickeln, ihnen wird dann irgendwann auch die Tür gewiesen… Mit denen kann man auch leben, die Selbstheilungskräfte der Szene sind höher, als mancher vermuten mag. Für das eigene Leben und dessen Umstände ist letztlich jeder selbstverantwortlich, und wer den Boden unter den Füssen verliert, kann nicht das MA dafür verantwortlich machen, nur sich selbst. …nur so als Einschub, am Rande des Themas…
Euer Haduwolff

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Eintrag #15 vom 05. Mai. 2000 15:08 Uhr Arne Heger   Nachricht

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Hallöchen zusammen, irgendwie beeinflußt mich das Hobby schon im alltäglichen Leben, ich interessiere mich für lokale Geschichte, obwohl ich Geschichte damals in der Schule als eins der für mich langweiligsten Fächer abgewählt habe. Nun ist aber ein Interesse für Daten und Fakten der Geschichte in mir gewachsen und ich suche immer Neues. Bei mir hat die Begeisterung für das MA bei alter Musik angefangen, ging dann natürlich über Instrumente, Gewandung bis hin zu dem was einige vielleicht als “Alltagsflucht” titulieren mögen, eben Märkte und Lager. Aber was ist denn daran das Faszinierende??? In Freienfels habe ich mich mal hingesetzt und über genau diese Frage nachgedacht. Ergebnis: Natürlich ist es eine Art von Flucht aus dem Alltag, aber was bietet der uns denn heute noch?? Es ist doch alles geregelt und läuft fast täglich gleich…(Arbeitszeiten)…warum waren wir denn als Kinder Pfadfinder, oder haben Räuber und Gendarm gespielt?? Ich genieße es saumäßig, auf Märkten neue, nette Menschen kennen zu lernen, mit denen ich sofort auf einer Wellenlänge liege (durch das gemeinsame Hobby), ich genieße es durch Lager gehen zu können, in denen überall ein offenes Feuer brennt (sauschöön, oder??) Ich genieße es an so einem Lagerfeuer Musik zu machen, mit anderen Musikern zusammen vielleicht…ich Zelte draußen, schlafe mehr oder minder in der Natur…ich habe auch einen riesen Spaß daran, mich in meine Gewandung zu pellen und (letztendlich) für die Touris Theater zu spielen, denn was auf den Märkten passiert ist zum Großteil nix anderes!! Das macht mir Spaß, und all das ist deswegen auch der Grund dafür, daß ich mich aus eigenem Antrieb heraus für die Geschichte meiner Umgebung interessiere, daß ich das Auto gerne stehen lasse und mehr zu Fuß oder mit dem Rad mache, daß ich mich hinsetze um Sachen zu schnitzen oder zu basteln mit dem Gedanken im Kopf: “Hm, wie könnten die das wohl gelöst haben?” Der Fernseher steht zwar da, abr ich nutze ihn kaum noch…lieber übe ich auf meinen Instrumenten, suche neue Lieder und Texte, oder lese ein Buch…Ich habe einen Job der viel Streß mit sich bringt, der sekundengenaues Arbeiten erfordert und den ich eigentlich 24 Stunden am Tag ausübe…deshalb genieße ich es sehr dafür einen Ausgleich zu haben, die Armbanduhr abzunehmen und für ein paar Tage im Monat einfach nur zu Leben…und es zu genießen! öhm, war das jetzt zu viel???? Euch immer ein fröhliches Lied auf den Lippen
Arnulf der Puster, Spielmann vom Falkenberg

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Eintrag #16 vom 05. Mai. 2000 15:22 Uhr Jens Neumann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Neumann eine Nachricht zu schreiben.

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Thorsten, Thorsten… Ich denke, das größere Problem besteht dann, wenn man die “Rolle” von der realen Person zu trennen versucht. Natürlich gibt es Leute, die auf dem Markt (aus welchen Gründen auch immer) jemand anders sein wollen; aber letztlich ist es doch so: Als Barde bin ich immer noch Jens Als Dartsoieler in der Liga bin ich Jens Als Student bin ich Jens… All das sind die vielen “Rollen” (besser: Aspekte) aus denen unser Leben sich zusammensetzt, und sie sind immer alle da, auch wenn jeweils eine andere im Vordergrund steht…ansonsten wäre die Grenze zur Schizophrenie überschritten!!! Daher sehe ich Probleme eher bei Leuten, die ihre “MA-Person” aus dem Rest Ihres Lebens heraushalten wollen; also einen Teil ihrer eigenen Persönlichkeit (den sie sich sogar selbst gewählt haben) nicht voll akzeptieren…Diese haben entweder einen sehr -wie Du sagst- ungefestigten Charakter; oder sie haben sich die falsche “Rolle” ausgesucht…was einem aber auch im “realen” Leben (ist das Lager/der Markt irreal???) passieren kann (Berufswahl o.ß.), was dann zu den gleichen Unzufriedenheiten und Unsicherheiten führt. Außerdem weiß ich nicht, weshalb Du gefestigte Persönlichkeiten vorziehst…ich würde sie einfach starr nennen. Das Leben besteht aus weiterentwickeln und verändern; dazu braucht es auch immer wieder Anstöße aus anderen Bereichen. Das kann die Familie sein, der Verein, die Presse, ein Gespräch mit dem Chef…oder das MA. findet diese Entwicklung nicht mehr statt, ist derjenige praktisch wie tot…in geistiger Hinsicht. (gilt genauso für Kulturen…) Also her mit den ungefestigten, die können sich noch bewegen!!! Gruß an alle
der Barde vom Glan

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Eintrag #17 vom 05. Mai. 2000 16:56 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, ich kann mich Arne voll und ganz anschließen. Bei mir war´s zuerst die Alte Musik auf den ganzen schönen, mittelalterlichen Instrumenten, die fremden Klangwelten, dann kam das Interesse an der Geschichte, z.B. was für ein Handelsgeflecht haben die Wikinger aufgebaut. Oder wie kamen Beinamen zustande - ich liebe diese Anekdoten. Natürlich werde ich auch mal schräg angeschaut, wenn ich mich als Disco-Meiderin oute. Aber dafür kann ich ein Feuer entfachen, spinnen (äh, tun wir doch alle irgendwie, oder ? ;-) ), und habe mich mit der zweckgebundenen Pferdeausbildung beschäftigt - Ergebnis ist ein nervenstarkes Streitroß. Als bekennende Weltenbummlerin gewinne ich immer mehr Respekt vor den Entfernungen, die unsere Altvorderen zu Fuß und ohne größere Kartographie bewältigt haben. Soviel von mir zu dem Thema…. Schönes Wochenende, Gruß
Ameli/Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #18 vom 05. Mai. 2000 19:52 Uhr Eva-Maria Rost  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Eva-Maria Rost eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo ihr Lieben, ich kann mich Arne und Ameli nur anschliessen. Geschichte in jeder Form war schon immer mein Hobby.Und ich habe alles an Büchern verschlungen, was nur irgendwie damit zu tun hatte.Wenn ich in meine Bücherei komme, haben die Bibliothekarinnen immer mal das eine oder andere Buch für mich zur Seite gelegt.Die Leiterin hat mir mal gesagt, sie würde durch mich so richtige kleine Raritäten finden!! Hat doch was! Ich bin auch mittlerweile soweit, das meine Uhr in die Ecke geflogen ist, und ich mich nicht mehr hetzen lasse. Es ist sehr witzig, wenn man nach der Zeit gefragt wird und gesteht, kein Zeiteisen zu besitzen. Und auch bei mir ist die Flimmerkiste aus. Ab und zu mal, aber mehr aus Zufall, wenn ich nichts zu tun habe. Sonst sitze ich über meiner Brettchenweberei und vergesse darüber die Zeit.Mir geht es einfach besser mit meinem Hobby. Dadurch bin ich auch im realen Leben zufriedener und fühl mich wohl.
Fiona

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Eintrag #19 vom 05. Mai. 2000 20:51 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Bei mir fing das Interesse für Geschichte mit meiner ersten MA-Playmobil-Schmiede an. Da war ich 4! Später hatte ich eine ganze Stadt mit Sozialgefüge und Handel; um dies rel. Authentisch zu machen vertiefte ich mich natürlich in Bücher ;o) An meinen ersten Satzvey-Besuch kann ich mich noch gut erinnern, da war ich 6 und sah die Herren Ritter als echt an… Naja, das war 1975; heute sieht das wohl kein Kind mehr so. Ist doch eigentlich Schade, gell? Also hab ich mich schon sehr früh gerade mit diesem Zeitalter beschäftigt, wundert es da, daß ich schließlich in diese Sache dann reinrutsche? Unter den o. a. Aspekten denke ich nicht, daß von mir her eine Realitätsflucht stattgefunden hat. Ich kenne aber einen, der so dermaßen darin versinkt, daß es führ ihn und vielleicht auch für andere äußerst gefährlich sein kann! So weis ich z. B., daß er einen Film der Napoleonik gesehen hatte und danach dachte, er lebe in der Zeit….tja, er ging auf die Straße und…in der Napoleonik gibts eben keine Autos…. So Leuts, jetzt muß ich aber Playmobil spielen gehen….;o) Grinsend v. Arlen

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Eintrag #20 vom 07. Mai. 2000 02:32 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Moin ! Ich kann die Postings von Ameli und Arne voll und ganz unterschreiben. Und bei mir gab´s noch einige weitere interessante Lerneffekte : 1. Handys kann man nicht nur dann auschalten wenn der Akku leer ist. 2. Mittelalter hört nicht mit dem Ausziehen der Gewandung auf. 3. Ich lebe nicht, um zu arbeiten. 4. Nicht jeder, der sich Ritter nennt, benimmt sich auch wie einer … Gruß,
Matthias (Robert Enrick of Caithness)

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Eintrag #21 vom 07. Mai. 2000 13:18 Uhr Alexander Müller-Benz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Müller-Benz eine Nachricht zu schreiben.

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Pax vobiscum !!! Ich denke das Interesse für Geschichte ist bei den meisten von uns vorhanden und ist wohl auch wichtig für das Gelingen der eigenen“Rolle”. Wobei es wirklich so ist, dass ich natürlich meine Charaktereigenschaften mit ins “Mittelalter” nehme. Das ist wohl nur schwer zu vermeiden, und macht mich als Person ja auch aus. Für mich persönlich kann ich nur sagen, natürlich ist es eine gewisse Flucht aus dem Alltag, aber es ist mehr, es ist ein Art Lebensgefühl. Es ist das Eintauchen in eine Atmosphäre, durch die ich mich gut fühle. Woran das im einzelnen liegt kann man sicher psychologisch ausanalysieren, interessiert mich aber auch nicht. Wenn man die Augen aufmacht so wird man die ßberreste des Mittelalters in unserer heutigen Zeit überall wahrnehmen können. Von daher ist das Mittelalter im alltäglichen Leben, auch über das Hobby hinaus, durchaus präsent.
Rüdiger v.Greifenclau-Orden der Tempelritter

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Eintrag #22 vom 08. Mai. 2000 16:00 Uhr Stefanie Weinrich   Nachricht

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mmmhhh Mittelalter Einfluß mal überlegen… also angefangen hat es bei mir mit Büchern verschiedenster Art und dem Interesse an alter Architektur (Kirchen,Burgen,Schlösser & Klöster) Bis mir eine Freundin erzählte das sie Mittelalter “macht” und nach dem ersten Markt Besuch war meine Neugier geweckt. So ging es Stück für Stück vom ersten geliehenen Gewand bis zum ersten selbst genähten, dann die Begeisterung für die Musik (die mich auch außerhalb der Märkte begleitet) und dem Tanz, bis zum wieder entdecken eigener handwerklicher Fähigkeiten (meine frühere Handarbeitslehrerin würde tot umfallen *g*) nach dem Motto, wie Wolle kann man auch handspinnen? oder kann mir mal jemand mit dem Muster beim Brettchenweben helfen? Kurz und gut die Faszination für die Geschichte auf der einen und das ausprobieren und selbst machen auf der anderen Seite sind für mich der größte Reiz und ich würde gerne noch mehr Elemente in mein tägliches Leben aufnehmen.
Stefanie/ Juditha von Nürings

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Eintrag #23 vom 09. Mai. 2000 10:11 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jennifer. Bei mir hat das Hobby- nicht nur das mittelalterliche!- definitiv für Veränderungen im normalen Leben geführt. Und es ist auch ein Ausgleich für das 20. Jhd. Wenn ich am Wochenende im Lager bin, bleibt die “moderne” Person draußen; im Idealfall gehe ich durch´s Tor und denke die gesamte Zeit nicht einmal an die Welt da draußen. Jeder, der schon einmal über´s Wochenende geschäftliche Probleme gewälzt hat, wird das zu schätzen wissen. Welche Veränderungen- nun, ich habe handwerkliche Fähigkeiten bei mir entdeckt, die das 20. Jhd. bestimmt nicht hochgespült hätte. Ich gewann ein besseres Verständnis für historische Abläufe und Zusammenhänge und dadurch auch für Konstellationen unserer Zeit (also der Gegenwart :-) ); und ich habe erkannt, daß es nichts wirklich Neues gibt auf dieser Welt. Mehr Lesen, weniger Fernsehen, mehr körperliche Betätigung. Reisen, Bildung (Museen!), zusätzliche Interessengebiete (“gibt es hier irgend etwas, das man für´s Hobby gebrauchen kann?”). Vor allem aber- ich bin ein bekennendes, begeistertes und absolut bejahendes Kind des 20. Jhd. geworden, weil ich weiß, daß wir es noch niemals so gut hatten. Ich liebe warme Duschen, Autos mit Ladekapazität, Elektroherde und Zentralheizungen. Ich stehe auf Supermärkte, Zahnvorsorge und das Krankenhaus vor der Stadt, schnell erreichbar mir Rettungswagen und Hubschrauber. Meine besten Freunde sind Polizei, Feuerwehr und ADAC- Dienste. Telefon, Fernsehen, Internet, Touristikindustrie und Zeitungen. Fernleihe, Girokonto und Arbeitnehmerschutz. Wo soll ich aufhören….. Das 20. Jhd. ist toll, und ich bin heilfroh, in ihm zu leben. Auch und vor allem deshalb, weil es mir Gelegenheit gibt, mal andere Zeiten kennenzulernen. Ohne Gefahr und ohne Nachteile für mich und meine Gesundheit.
Dietrich

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Eintrag #24 vom 09. Mai. 2000 22:53 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi Dietrich! Toll? Und über all dem schönen schwebt immer die A-Bombe…. Absolute Vernichtungsmöglichkeit hats in keinem Jahrhundert davor gegeben, wie Du weißt. Als Anmerkung am Rande zu sehen v. Arlen

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Eintrag #25 vom 10. Mai. 2000 07:59 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Und Dietrich, vergiß SAP nicht als Beispiel für negative Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Nichts für Ungut Joachim

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Eintrag #26 vom 10. Mai. 2000 09:05 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Ob mich das MA verändert hat? Vieles ist schon anders als vor 6 Jahren: Inzwischen haben meine meisten Freunde was mit MA zu tun. Und die Freundschaften sind intensiver als vorher. Ich habe viel mehr Feinde. Ich verstehe viele geschichtliche Zusammenhänge heute besser. Ziehe meine Lehren daraus - aus der Geschichte lernen! Ich betätige mich täglich sportlich. In der Wohnung ist zunehmend kein Platz mehr, da alles vollgestellt ist mit Fachliteratur und Ausrüstung. Ich trage Strapse, äh Beinlinge. Mir ist nie mehr langweilig. Ich kann mir kaum noch einen MA-Film oder Roman zu Gemüte ziehen, ohne mich aufzuregen. Ich trage zeitweise einen krassen, sehr kurzen Haarschnitt, im Volksmund wohl Topfschnitt genannt. Ganz zu schweigen vom Topfhelm… Ich beschäftige mich mit der Geschichte meiner Familie. Aber auch mit der Geschichte meines Landes, besser meiner Region, meiner Stadt, meines Stadtteils - traurig, wie wenig man schon und gerade da eigentlich weiß. Mein Konto erholt sich nie richtig. Vielen Handwerken geht es finanziell durch mich aber viel besser… Wenn ich Malteser lese, denke ich nicht nur an Alkohol. Neulich las ich in einem Fechtbuch (Danke, Jörg!) wie man einen Menschen möglichst schnell um die Ecke bringt. Ich sah auf und mußte grinsen, weil Ruth in einem Buch über mittelalterliche Heilkunst las (wir ergänzen uns schon prima). Aber für Medizin hat sie sich ja nun schon (berufsbedingt) immer interessiert. Joachim - I.G. Hospitalis

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Eintrag #27 vom 10. Mai. 2000 09:06 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Christoph: Also, um ehrlich zu sein, wäre es mir egal, ob ich durch ein Schwert/Pfeil/Lanze/Axt im MA sterbe oder heute mit dem Rest der enschheit gleichzeitig unter dem Pilz. Tot ist tot, jedenfalls für die, dies erwischt hat.
Ivain

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Eintrag #28 vom 10. Mai. 2000 09:49 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christoph, die A- Bombe ist für mich ein zu vernachlässigendes Risiko. Die Gefahr, daß mein wundervolles Leben im 20. Jhd. durch eine A- Bombe zerstört wird, ist m.E. sehr viel geringer als die Gefahr, im MA durch eine Infektion, eine Seuche oder irgend eine Art der körperlichen Gewalt (vom Krieg bis zur Kneipenschlägerei ist da alles drin!) zu enden. Und wenn´s ans Sterben geht, ist mir persönlich ziemlich egal, ob ich durch eine Axt oder eine A- Bombe sterbe (Bombe ist vielleicht sogar besser, weil man die vorher nicht sieht). Ich rede vom ganz alltäglichen Leben eines Durchschnittsbürgers (ich!); und DAS war noch niemals so bequem, gefahrlos und gut behütet wie im 20. Jhd. Jetzt mal ehrlich, Christoph: Würdest Du lieber im HMA leben, unter den damaligen Lebensbedingungen, nur um der gefahr zu entgehen, durch eine A- Bombe zu sterben? Joachim: "" Was hat SAP damit zu tun? Scherzest Du, oder war das ein Seitenhieb?
Dietrich

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Eintrag #29 vom 10. Mai. 2000 10:05 Uhr Jennifer (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jennifer eine Nachricht zu schreiben.

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Na, ich bin ja froh, dass ich doch nicht total falsch verstanden worden bin ;-) Realitätsflucht und “Zivilversagen” kann man sich natürlich nicht erlauben, wenn man zwei kleine Kinder hat, die schließlich im Hier und Jetzt leben. Hätte ich die Kinder nicht, sähe das vielleicht anders aus, aber darüber nachzudenken ist spekulativ. Dass man die Achtung vor der Natur im MA nicht mit derjenigen vergleichen kann, die man heute empfindet, wenn man sie empfindet, liegt auf der Hand. Die Ehrfurcht lag doch eher im Staunen vor dem Wunder, das man heute mit den modernen Naturwissenschaften nur noch schwer wieder heraufbeschwören kann (möglich ist es aber, wenn man z.B. das Liegen auf einer Wiese in einem Stadtpark, mit dem auf einer Wiese in relativ unberührter Natur vergleicht; das ist dann so…wie soll ich sagen “the ground comes swirling up and through these veins” Zitat NMA). Die Glorifizierung der Neuzeit halte ich allerdings für fatal. Ich meine, ich bin auch froh, dass es Antibiotika gibt, wenn meine Kinder eine Lungenentzündung haben, aber Nasenspray bei Schnupfen ist ein überflüssiges Mittel der Neuzeit, dafür gibt es Kräuter. Dies Beispiel kann man dann auf beliebige Situationen übertragen. Die Meinungen über Polizei und Touristikindustrie gehen wahrlich auch auseinander, ganz zu schweigen von der Abhängigkeit von Computern, die so groß ist, dass ohne Computer noch nicht mal mehr Züge fahren würden, Krankenhäuser arbeiten könnten etc….wo soll ich aufhören ;-)? ßbrigens geht es auch im rl wunderbar ohne Zentralheizung, Kaffemaschine, Brot vom Bäcker und Gemüse von Aldi, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die für unser Leben ganz normal sind. Dabei würde ich mich noch nicht mal als so called “ßko” bezeichnen, da ich niemals etwas essen würde, das nicht schmeckt, nur weil es gesund ist. Für mich steht da der Genußfaktor im Vordergrund. Warum also sollte man sich nicht die Rosinen aus beiden Zeiten herauspicken ? Für den einen ist dann das MA-Häufchen-Rosinen größer, für den anderen das Neuzeit-Häufchen. Mich interessierten halt die Tendenzen zur Größe der Haufen. Bin ich eigentlich sehr neugierig ;-)?
Jennifer

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Eintrag #30 vom 10. Mai. 2000 11:07 Uhr Patrick Schubert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Schubert eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo! Sicher verändert das Hobby. Z.B. bemerke ich es immer wennim Kono/Fernsehn etwas übers “Mittelalter” kommt. Früher, bevor ich mich dafür so interessiert habe nahm man viele dinge einfach als gegeben hin (Rückenscherter…) Doch jetzt kommt kaum ein Beitrag gut weg. Irgndwas ist immer nicht A, meist sogar kaum etwas… Mit dem Interesse fürs Mitelalter ist natürlich das Interesse an Museen und Architektur gewaltig gestiegen. Früher bekahm man mich kaum freiwillig in ein Museeum. Heute besuche ich sie mit Freuden. Burgen mochte ich schon immer, aber Heute betrachte ich sie genauer. Man ordnet sie in Zeiten uns Stiele ein. Dann ist man glücklich wenn man richtig lag oder sagt sich das man noch ne ecke lesen muss wenns mal daneben ging. Auch beurteilt man Restaurationsarbeiten genauer, prüft wie oft so ein Bauwerk wohl erweitert wurde und zu welchen Zeiten. Man eignet sich Wissen über alte Handwerkstechniken an und übt sich darin. Sowas währe mir als Programmierer sicher nie in den sinn gekommen wenn mich nicht der Mittelalter Virus befallen hätte. Auch war ich vor meiner Mittelalterzeit ein absoluter Sportmuffel. Das Motto lautete Sport ist Mord und ich hasste Sport abgrundtief. Warum sollte man freiwillig ins Schwitzenkommen wenn man doch gemütlich im Graten oder vorm Rechner hocken konnte. Jetzt habe ich mit dem Schwertkampf endlich einen Sport gefunden der mir Spaas macht. Denn der Spaas fehlte bei allen Sportarten sie ich zufür ausprobiert habe. Natürlci bin ich froh das es die Moderne Medizin gibt. Die will ich auf keinen fall missen. Das gleiche gilt für Rechtschutz, Menschenrechte, Freiheit etc. Auf der anderen Seite ist halt auch nicht alles gold was Glänzt. Früher habe ich verschiedene Fernsehserien geschaut und was absolut unleidich wenn ich eine Folge meiner lieblings SF verpasst hätte. Wenn derVideo kapuut war musste hal auch ein Wochenende unterbrochen werden damit nichts verpasst wurde. Mitlerweile ist mir sowas vollkommen egal. Was zählt ist der Spaas gemeinsam mit anderen ein schönes Mittelalterwochenende / Woche etc. zu verbringen. gemeinsam alte techniken zu studieren und zu testen… Ich kann für mich also eine sehr Positive bilanz ziehen, das Hobby Mittelalter bringt mir viel, auch im Normalen Leben. und sei es auch nur das man viel ausgeglichener auf die Arbeit kommt wenn man ein tolles Wochenende in der Natur hatte. Mann kommt eben viel raus und es ist ein toller kontrast zum Hitec Büro und dem Programmierer Job. An Computer denke ich jedenfalls nicht wenn ich Mittelalterlich unterwegs bin. So das war viel gelaber um das was Dietrich auch schon sagte… Grüße
Cathal o´ Bran - Milites Crucis - www.milites-crucis.de

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Eintrag #31 vom 10. Mai. 2000 12:18 Uhr Andre Ruck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andre Ruck eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, zwei Dinge möchte ich zu diesem Theman noch bemerken, wenn auch schon teilweise angesprochen: 1) Menschen ändern sich nicht wirklich, nur die Möglichkeiten über die sie verfügen. Dies ist mir insbesonder durch den Vergleich von Historie mit dem Heute aufgefallen. 2) Es bildet sich ein Focus. Auf der einen Seite macht es Spaß auf Bildungen und in Büchern Neues zu entdecken oder einfach im Laufe der Zeit Zusammenhänge zu erfassen, die bisher verschlossen blieben. Allerdings führen auf der anderen Seite die Bewertungsmöglichkeiten, die damit einhergehen zu Intoleranz und abwertenden Verhalten Anderen gegenüber.
In Gedanken, Herold Colonia

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Eintrag #32 vom 10. Mai. 2000 20:52 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Also, Dietrich, Du willst unbedingt meine Meingung dazu wissen? Bitte sehr: Vorausgesetzt, das Wissen bestünde, daß ein A-Krieg jegliches Leben, jede Kultur und auch Geschichte, auf der Erde auslöscht, so, daß ein zweiter Mars entsteht, ja, da würde ich gerne im MA das Leben durch Seuchen, Verkrüppelung, Niedergemetzelung, Verbrennung, zu Tode gefoltert werden auf mich nehmen; sowie alle unangenehmen Dinge, die es damals gab. Jedenfalls wüßte ich dann, daß das Leben aller, der Europäer, Afriganer, Indianer und Asiaten, der Ratte, die an mir schon nagt, dem Raben, der meine Augen auspickt und so weiter, bestehen bleibt und durch meinen Tod nicht alles um mich rum auch stirbt. Fällt eine A-Bombe in Frankreich und Polen, und ein kleines Gebiet Deutschlands bleibt verschont, weis ich, daß dies das Ende ist. Da lieber obriges als ohne Hoffnung und Wissen der totalen Vernichtung der Erde, einen schrecklichen Strahlentod sterben. Zu den hist. Filmen: Im MA engagiert zu sein, kann auch ein Nachteil sein. Man achtet und sieht die Fehler in den Filmen laufend, man genießt sie nicht richtig und findet sie scheiße. So fand mein Kollegen z. B. den Film “Der 1. Ritter” total gut, während ich ihn miserabel fand. Man verliert manchmal eben seinen Spaß an solchen Filmen, nur weil man eben “wissend” ist. Eigentlich ist das auch wieder schade. Gruß v. Arlen

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Eintrag #33 vom 04. Aug. 2000 17:40 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Um mal zum eigendlichen Grundthema diese Forums zurückzukehren: Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich bin nun auch schon seit annähernd 4 Jahren in der MA-Szene unterwegs und mir ist immer wieder aufgefallen, das es Leute gibt, die zwischen ihrem Hobby, dem MA, und dem richtigen Leben kaum, bzw. nur schwer unterscheien können. Kennt Ihr sowas?
Udo

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Eintrag #34 vom 04. Aug. 2000 18:10 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Udo, en masse, aber nicht nur im MA,sondern auch im Larp und Rollenspielbereich. Manche Leute müssen echt ein langweiliges Leben oder ziemliche Profilneurosen haben … Thorsten

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Eintrag #35 vom 04. Aug. 2000 19:37 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ja, Udo, kennen wir. Und diese Spezies stirbt halt nicht so schnell aus. Eigentlich sind das bemitleidenswerte Leute, aber sie reissen (vor allen in Gruppen) gerne andere mit in ihre persönlichen Katastrophen. Einsamkeit, Unbefriedigtheit, Erfolglosigkeit im Beruf, was auch immer, und das geballt, macht aus manch an sich nettem Zeitgenossen so eine kleine Zeitbombe. Mit der Einstellung “Jetzt aber!” werfen sie sich mit aller Energie ans MA, und stranden meist gnadenlos, wenn sie mit der Gruppenleitung und den Mitgliedern oder der Konzeption kollidieren. Weil sie sich selbst dabei völlig überschätzt haben, und Anerkennung um jeden Preis von der Gruppe (oder einzelnen) fordern, wächst der Frust noch mehr. Konfliktunfähig geht es dann meist in finsterem Zorn und Hass auseinander, und dann…ab zur nächsten Gruppe, und aufs Neue in die Katastrophe, dabei die ehemalige Gruppe wild schmähend. Fehler? Nö, das waren immer die anderen. Aber, ist das nicht überall so, wenn viele Menschen aufeinandertreffen?
Euer Haduwolff

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Eintrag #36 vom 05. Aug. 2000 09:25 Uhr Jennifer (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jennifer eine Nachricht zu schreiben.

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Udo, was heißt hier Grundthema ?? Ich meinte damit bestimmt nicht das, was du in 33 angesprochen hast und dachte eigentlich, ich hätte das deutlich ausgesprochen… Wenn du darüber philosophieren willst, bitte, aber führe das nicht auf meinen Ausgang zurück.
Gwenfron filia Madoc de Trellech

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Eintrag #37 vom 06. Aug. 2000 17:30 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Haddu! Andere Gruppe? Nein, andere Szene! Solche von Dir geschilderten Personen ziehen sich nach einigen Mißerfolgen in einer Szene zurück und begeben sich in eine Neue. Auch hier müssen dann natürlich mehrere Mißerfolge kommen, doch manchmal wird eine solche Person durch die Aktiven selbst unterstütz, indem sie nämlich eine Kaiserkrone in FF tragen!!! Diese Unterstützung hatte jedoch später für eine gewisse Gruppe das vatale Ergebnis einer Spaltung! Ob man jemanden, der geistig nur noch in anderen Zeiten schwebt, der bei dem Sehen eines Napoleonik-Filmes auf die Straße rennt, weil es damals ja keine Autos gab, unterstützt, sollte man überlegen. Die geschilderte Person kennst Du außerdem. Gruß v. Arlen

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Eintrag #38 vom 06. Aug. 2000 17:43 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Christoph, redest Du von mir?
Udo

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Eintrag #39 vom 06. Aug. 2000 19:28 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hä? Fühlst Du Dich etwa angesprochen????? Bei dem Umzug hat ein gewisser Mönch die Krone vorneweggetragen! Gruß v. Arlen

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Eintrag #40 vom 06. Aug. 2000 23:45 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Ach so! Hatte schon befürchtet, man hätte mich dabei beobachtet, wie mir das Ding auf den Kopp setzte….da bin ich aber beruhigt!!
Udo

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Eintrag #41 vom 07. Aug. 2000 10:31 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Tja, Udo, jetzt weißt du, warum ich dir keine Krone gebe. ;-ß
Gruß, Ivain

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