Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) MKS und die folgen fürs Mittelalter

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Eintrag #1 vom 13. Apr. 2001 21:38 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen! Die MKS-Kriese nimmt kein Ende. In wieweit betrifft es die Märkte, die Anfang März bis Anfang Mai laufen? Was passiert, wenn Klauentiere (Ziegen, Schafe etc.) auf einen Markt sind, wärend in 5km Entfernung ein MKS-Szenario bildet ? Denkt mal darüber nach! Fordert das Flächenweite Impfen! Gruß
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #2 vom 14. Apr. 2001 00:24 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Da gibt es nicht viel nachzudenken. Kam eben in den Nachrichten bzw. auch über andere Presseticker: Weiteres Verbot von Tiertransporten in NRW bzw. Ganz-BRD. Davon sind ausnahmeberechtigte Transporte ausgenommen, die aber getrennt beim Kreisveterinäramt beantragt werden müssen. Geht dazu mal auf www.pferd-aktuell.de, dort findet ihr auch die neuesten Informationen bez. eurer Gäule, was mit Turniererlaubnis ist in NRW und anderswo. Dort finden die Reiter auch Informationen über Ausnahmegenehmigungen, die notwendigen Formulare zum runterladen und Anweisungen für den von Angelo aka Thomas angesprochenen Fall, daß man mit seinem Viechzeuch in ein MKS-Gebiet kommt. Hoffe, geholfen zu haben Gruß Frank
Laudetur Iesus Christus, Amen! Frater Hermann von Monasterium

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Eintrag #3 vom 14. Apr. 2001 03:39 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! So rein aus mittelalterlichem Glauben würde ich das als Gottesstrafe interpretieren. Ohoh! Mks, BSE, Aids, ßlpesten, NASDAQ Absturz etc… ich glaube, da ist jemand ernstlich sauer auf uns. Früher hat er sich noch mit Heuschreckenplagen begnügt… Jaja, die gute alte Zeit.
etwas niedergeschlagene Grüsse, Uli

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Eintrag #4 vom 14. Apr. 2001 08:27 Uhr Peter Gustav Bartschat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Gustav Bartschat eine Nachricht zu schreiben.

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> Früher hat er sich noch mit Heuschreckenplagen begnügt… Selbst in der guten alten Zeit scheint Er schon zu rigoroseren Maßnahmen gegriffen zu haben, zu Vulkanausbrüchen, Erdbeben, Beulen- und Lungenpest und sogar zu kompletten Klimakatastrophen wie der sogenannten “kleinen Eiszeit” am Beginn des 14. Jahrhunderts. Und wie immer gab es auch damals Zweifler, die nicht jede Katastrophe gleich als Teil eines transzendenten Zuckerbrot-und-Peitsche-Systems betrachteten, sondern nach natürlichen (und vor allem bekämpfbaren) Ursachen suchten. Angesichts der ersten großen Pestwelle in Europa erstellte die Medizinische Fakultät von Paris 1348 ein Gutachten über deren Ursache, in dem weder menschliche Sündhaftigkeit noch die Existenz der Juden noch sonst irgend ein MA-Klischee aufgeführt wurde, sondern eine ungünstige astrologische Konstellation der Planeten Saturn, Jupiter und Mars mit dem Sternbild des Wassermanns. Im selben Jahr erlies Papst Klemens VI. eine Bulle, in der er eindeutig erklärte, die Seuche sei weder eine göttliche Strafe noch Schuld der Juden, sondern Ergebnis des unerforschlichen Ratschlusses Gottes. (Quelle: Barbara Tuchmann “Der ferne Spiegel. Das dramatische 14. Jahrhundert”, Deutscher Taschenbuch Verlag, ISBN 3-423-30081-7) Wir sehen zwar, dass man auch damals noch nicht alles wissen konnte, was aber noch lange nicht bedeutete, dass jeder bereit war, sich kritiklos abergläubischen Vorstellungen zu unterwerfen. Deshalb dürfen wir getrost in Erwägung ziehen, dass auch die Katastrophen unserer Gegenwart Ursachen haben können, die nicht unbedingt im menschlichen Verhalten zu suchen sind. Auf Xuntheit! Gustav der Bär (a.k.a. Peter Gustav Bartschat)

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Eintrag #5 vom 14. Apr. 2001 10:14 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Angelo, Frank hat dazu schon alles gesagt: es gibt gesetzl. Vorgaben, die die Veranstalter einzuhalten haben. Schon bei BSE habe ich mir die Frage gestellt, was wir mit der Diskussion im “abgeschlossenen Raum Taverne” bezwecken wollen. Wenn Du das flächendeckende Impfen forderst, das ich auch sehr unterstütze, solltest Du vielleicht eine Unterschriftsaktion starten oder anderweitig beim zuständigen Landwirtschaftsministerium vorsprechen. Ich bin sicher, daß wir in der “MA-Szene” genügend Unterschriften zusammenbekommen würden, wenn Du eine entsprechende Petition aufsetzt. Noch eine lesenswerte Adresse: www.fn-dokr.de, das sind die Hauptseiten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, da findet man auch immer die neuesten Informationen. Gruß
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #6 vom 14. Apr. 2001 13:33 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! Interessant, Gustav! Mehr dazu! Wäre das nicht einen eigenen Tisch wert? Und, ab wann wurde Astrologie eigentlich als “aberglaube” oder ähnliches angesehen? Denn, Deine Quelle zeigt ja, das auch die Kirche die Astrologie zur Erkärung heranzog.
gruss, uli

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Eintrag #7 vom 14. Apr. 2001 21:43 Uhr Beitrag anonymisiert

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Ja das würde mich auch mal interessieren bisher waren auf den Märkten immer Pferde vertreten, wirkt sich das irgendwie auf die Märkte aus mir ist ein Gerücht zu Ohren gekommen das deswegen evtl. einige Märkte ausfallen könnten… weiß da jemand was genaueres? Gruß Thorgrimm

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Eintrag #8 vom 15. Apr. 2001 17:35 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Warum essen wir die Viecher nicht alle auf? Soviel ich weiß ist die MKS beim Menschen nicht tödlich… Ich fordere: Lieber braten als verbrennen!!! Gruß
Fritz

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Eintrag #9 vom 15. Apr. 2001 18:31 Uhr Christin Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christin Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute! Auf Franks Eintrag muss ich antworten, dass MKS wirklich zum Teil starke Auswirkungen auf Märkte in nächster Zeit haben kann. Vom Ostermarkt der Ronneburg ist folgendes zu berichten (Quelle: Ein Bauer der Gegend, mit dem ich mich unterhalten habe): Gesagter Herr teilte mir mit, dass er jedes Jahr einen Streichelzoo mit Jungtieren (Ziegen und Lämmer) betrieben hat für die kleinen Besucher des Marktes. Dieses Jahr seien aber die Transporte und Ansammlungen der Tiere wegen MKS verboten. Deshalb stellte dieses Jahr Kücken zur SChau. Er hat allerdings nicht gesagt, welche Institution dieses Verbot erlassen hat. Außerdem, Hohenahr ist “bei Gießen”. Also, zwar nicht die Gemeinde, wo die Sperren waren; aber von den beiden anderen Gemeinden eingegrenzt. Hier sind nach wie vor alle Transporte von Klauentieren verboten (auch Pferde). Und ich weiß von meiner Nachhilfeschülerin, dass alle Tuniere für dieses Jahr bis auf weiteres abgesagt wurden. Wenn das so bleibt, dürfte es auch für Veranstalter der großen Märkte mit ihren Tunieren schwierig werden, da es meist gerade Show-Tuniere sind, die viele Touristen anziehen. Wer konkrete Informationen über die aktuelle Lage (Verbote etc.) hat, hat hier einen guten Rahmen, sie uns mitzuteilen. Gruß Christin
Claudine de Marne

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Eintrag #10 vom 15. Apr. 2001 23:30 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Sind pferde nicht Huftiere und Hfe und Klaien was verschiedenes? Können sich Pferde auch anstecken? Und ist nicht MKS garnicht unbedingt tödlich fürs liebe Vieh? (kenn mich da nicht aus, bin weder Bauer noch Ritter) Ist irgendwie schon barbarisch. Den Hexen früher hat man noch “den Prozess” gemacht und sie nicht gleich gekeult.
Gruss, Uli

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Eintrag #11 vom 16. Apr. 2001 11:32 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hi! Kleine Information zur MKS (ich bin da kein Fachmann, sondern gebe nur das wieder, was ich in der Presse gelesen habe): 1. an der MKS ist selten tötlich. Es sterben daran nur bereits durch andere Krankheiten geschwächte Tiere, bzw. Jungtiere. 2. Erkrankungsbild: Blasenbildung am Maul, und starke Klauenveränderung, was bis zum volkommenen Abwurf der Klaue führen kann. 3. Die Erkrankung ist, wenn sie nicht behandelt wird, sehr schmerzhaft, aber sie heilt auch wieder. 4. Die MKS ist ansteckender als eine Grippe. 5. Die MKS ist auf den Menschen übertragbar, wenn rohes Fleisch, oder frische Milch in größeren Mengen verzehrt wird, hat aber weniger Auswirkungen auf den Organismus, als ein Schnupfen…. Der Verzehr von erhizten Produkten ist unbedenklich. 6. In den Afrikanischen und Asiatischen Ländern grassiert regelmäßig MKS, ohne daß die Tierbestände geschlachtet werden. Ich hab da einen Bericht über die Tuareg gesehen, da wird MKS mit Antibiotikum behandelt und gut ist…. 7. Pferde bekommen keine MKS, können aber genauso, wie Hunde, Katzen, Vögel MKS übertragen. 8. Impfen wirkt nicht 100% da sich der Stammvirus regelmäßig verändert. Somit können auch geimpfte Tiere an MKS erkranken. 9. Bei geimpften Tieren ist nicht mehr erkennbar, ob sie nun an MKS erkrankt sind oder nicht. So das wars von mir viel Spaß beim weiterdiskutieren. Tschüs Aisling

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Eintrag #12 vom 16. Apr. 2001 12:44 Uhr Thorsten Ringel   Nachricht

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Hallo Leute, noch ein kleiner Nachtrag zu Silvia wegen MKS: Das Virus ist ein wahrer ßberlebenskünstler und kann sich auch ohne Wirt verbreiten, eine verbreitung durch starken Wind ist im Umkreis von bis zu 10km möglich, jeder Lebewesen kann als ßberträger herhalten, auch der Mensch. Daher sollte man es nicht unterschätzen, das Virus kann zu einem Flächenbrand werrden. Szenario: Infektionsherd → starker Wind → Wald- und Wildtiere/ Menschenversammlungen → weite Verbreitung. Daher auch die ausgesprochenen Verbote von Tiertransporten bzw. die Absage von großen Veranstaltungen mit Tieren. Ciao Thorsten (aka Johann)

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Eintrag #13 vom 16. Apr. 2001 22:07 Uhr Angelika Von Linden   Nachricht

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Hi! Habe heute was gehört: früher (wann genau, kann ich nett sage) hat man bei Ausbruch der Seuche auf einem Hof alle anderen Tier mittels eines Schwamms abenfalls angesteckt, dann haben es alle gehabt und gut war… Wäre wohl ne Art Impfung, zumal MKS auch nicht tödlich für die Tiere ist. Aber der Preis muß ja gehalten werden… Sorge macht uns allerdings auch, das dadurch Märkte ausfallen könnten, für uns nur schade, da Hobby, aber für die Leute, die davon leben, echt bitter… Nun ja, man wird sehen… Gehabt Euch und auf eine hoffentlich trotzdem schöne Saison! Angie /Helenas Mama

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Eintrag #14 vom 17. Apr. 2001 10:05 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ich habe den Verdacht, daß das Ganze -wie BSE- ein Riesenschwindel ist. Die angeblich so schreckliche Seuche ist weder gefährlich, noch medizinisch nicht bekämpfbar. Jetzt wird erstmal Panik gemacht, dann kräftig geschlachtet (siehe 150.000 Rinder) und hinterher der Preis hochgetrieben. ßhnlich hats ja beim BSE geklappt. Oder siehe die Benzinpreiserhöhung anlässlich der Osterferien. Oder die ßko-Steuer, die nichts mit ßkologie, sondern mit Abzocke der gesamten Bevölkerung zu tun hat. Mit etwas wachem Auge ist doch die permanente Verarsche der Bürger dieses Landes sehr offensichtlich. Was die Massnahmen zum Schutz angeht, wird es um so deutlicher: 3 km Schutzkreis bei einer Verbreitung durch Wind im 10 km-Radius. Für Dümmer kann man die Leute doch nicht mehr verkaufen, oder?
Euer Haduwolff

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Eintrag #15 vom 17. Apr. 2001 12:38 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Und ich sag noch: drauf scheissen und die Viecher einfach aufessen. Mir doch egal ob das Tier Blasen an den Lippen hatte bevor es bei mir in Stücken auf dem Teller landet. Solang ich die Blasen beim Essen nicht sehe und ich keinen Schaden davontrage kann das Tier von mir aus Hirnfäule haben. Zu dem Notschlachten: Totaler schwachsinn. frei nach dem Motto:“Oh je, meinen Tieren gehts nicht gut. Ich töte sie lieber alle, dann gehts denen bestimmt besser.” Zu den Auswirkungen aufs MA-VAs: Ich finde MKS super. Das Fleisch wird wie beim BSE-Rind billiger und ich kann mich auf Märkten mit billigem, infiziertem Fleisch vollfressen und tage gerade mal was Schupfenähnliches davon. Also, wo ist das Problem?? Gruß
Fritz won Würselen

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Eintrag #16 vom 17. Apr. 2001 12:40 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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ups, Fehlerteufel. ich meinte natürlich “und tRage nur was Schnupfenähnliches davon” Gruß
Fritz won Würselen

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Eintrag #17 vom 17. Apr. 2001 13:56 Uhr Tanja Sauerland   Nachricht

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Hallo, tja lieber Fritz da muß ich dich leider enttäuschen. Das Fleisch wird nicht billiger wie bei BSE. Im Gegenteil, die Fleischpreise sind um 30% gestiegen. Ich habe das letztens erst noch ordentlich zu spüren bekommen. Im übrigen muß ich sagen das die Art und Weise wie hier über MKS gesprochen wird mir ein bißchen aufstößt. MKS kann sich auf den Menschen auch als Grippe auswirken und zusätzlich als Herpes auftreten. Lieber Frritz du siehst die Bläschen zwar nicht du du ißt, aber hast sie dann dafür selber :). Im übrigen sind früher meistens 30% der infizierten Tiere auch an MKS gestorben. Und die waren damals auch noch widerstandsfähiger und nicht so überzüchtet wie heute. Ich kann mir nicht vorstellen das die Tiere heutzutage bessere ßberlebenschancen haben wie damals, als es die Massentierhaltung noch nicht gab. Ich könnte mir vorstellen das die Zahl dann wohl ehr auf 50% ansteigt. Und zum Schluß noch. Natürlich wäre es schade wenn, wegen der MKS Märkte ausfallen würden, aber ich denke mir, wenn man so vielleicht verhindern kann das nicht noch mehr Existenzen zugrunde gehen, dann fahre ich dieses Jahr doch etwas weniger durch die Gegend. Oder?? Gruß
Tanja

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Eintrag #18 vom 17. Apr. 2001 15:19 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Kopfschüttel! Im aktuellen Spiegel ist ein recht guter Artikel betreffs Pferde drin. (übrigens auch einer zum Thema “Frauen bei der Armee”). Also, von der Verbreitung her scheint MKS ähnlich zu wirken wie ein Grippevirus, denn, an Grippe kann man durchaus sterben. Wenn sich der modus operandi bei MKS durchsetzt, was machen wir dann bei der nächsten Grippewelle? Schulklassen keulen? Wirklich schade, daß sich das Virus nicht an Verordnungen hält und sein Verbot akzeptiert! Bei einer möglichen ßbertragung durch Brehms gesamtes Tierleben + Wind u.ä. wirkt der Quarantäne- und Desinfektionshype auf mich wie etwas überzogener Aktionismus der Politik. “Hauptsache das Volk sieht und merkt wir machen was, obs Sinn macht ist weniger wichtig” Ich glaub allmählich es gibt einen einfachen Grund warum in Deutschland so wenig BSE infizierte Rindviecher gefunden wurden: die sind alle in der Regierung.
Gruss, uli

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Eintrag #19 vom 17. Apr. 2001 15:59 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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@hadu: Schön wäre es, wenn das ganze (vor allem BSE)nur ein Riesenschwindel wäre. Aber bei aller Phantasie und Vorbildern aus amerikanischen Filmen (“Wag the dog” u.a.) - nein, soviel Aufwand betreiben sämtliche Regierungen der Welt zusammen dann doch nicht. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten, die durch BSE und MKS enstanden sind und noch entstehen werden sind immens und definitiv nicht im Interesse der Regierung. Die Probleme sind also leider schon da und nicht erfunden. Recht gebe ich Dir, daß die Maßnahmen zur Eindämmung nicht unbedingt optimal sind. Bei der Einreise aus einem MKS-Land nach Deutschland wird man z.B. nur gebeten, sich nach Tierkontakt bei den Behörden zu melden - nur, wer macht das schon freiwillig, wenn er im Ausland einen Hund gestreichelt hat. @Fritz Tina hat recht, MKS kann auf den Menschen übertragen werden (einige Hautärzte vertreten diese Ansicht entgegen den Aussagen der Regierungen). Ist zwar nicht tödlich, sieht aber echt nicht hübsch aus mit dem Ausschlag auf Gesicht und Händen rumlaufen zu müssen. (Auf den Märkten mag es ja als Pest durchgehen) Wobei ich gelesen habe, daß es durch Berühren der Bläschen bei den betroffenen Tieren übertragen wird. Sobald das Fleisch stark erhitzt und somit das meiste abgetötet wird besteht wohl auch bei Verzehr keine Gefahr (na prima). Von daher ist die Entscheidung auf einem MA-Markt zunächst keinen Streichelzoo für Kinder anzubieten durchaus nachvollziehbar. @uli Auf scheinbar unlösbare Probleme mit Sarkasmus zu reagieren hat bisher noch nie geholfen. Aber vielleicht klappt es ja diesmal.
Gruß, Heike (Anneke aus Lübeck)

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Eintrag #20 vom 17. Apr. 2001 20:31 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Heike, Du hast natürlich recht, aber es beruhigt die Nerven…*ggg* gruss, Uli

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Eintrag #21 vom 19. Apr. 2001 18:54 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Ein kleiner Beitrag zu MKS: Beiträge zu MKS in aho (Dr.Stein), unter Aktuell > Grosstiere: www.animal-health-online.de Nichtimpfpolitik der EU muss schleunigst auf den Prüfstand (18.04.2001) MKS Experte Otto C. Straub in der ZEIT: Impfen nutzlos (18.04.2001) Mein Kommentar: Nach meinen Recherchen sind die derzeitigen, modernen MKS-Impfstoffe sicher. Die negativen Erfahrungen Herrn Straubs stammen auf den achtziger Jahren und sind Geschichte. Die Krankheit ist für die Tiere nicht besonders gefährlich. Gefahr scheint nur für den wohl wichtigsten “Körperteil des Menschen” zu bestehen, den Geldbeutel. Der derzeit grassierende Erreger ist exakt bekannt und hat in England ein flammendes Inferno verursacht, das Züge der Epoche des Hexenwahns trägt. Tiere auf den Scheiterhaufen einer grausamen Agroinquisition, wie die “Hexen” der dunklen Vergangenheit! Das kann´s doch wohl nicht sein. Ist die “westliche” Menschheit wahnsinnig geworden? 2/3 der Menschen leiden an Hunger, die hohlen Augen verhungernder Kinder starren uns an, wir verheizen unsere Nutztiere, wie Abfall und nennen uns christlich geprägt. Da werde ich zum Atheisten, wenn dies mit Christentum gemeint ist! Kurz nach dem Krieg wußte man, was das tägliche Brot wert ist, heute wirft man das Essen weg, wie Dreck und macht sich Sorgen um den Außenhandel mit ebenso dekadenten Handelspartnern. Bestie Mensch, im 3. Jahrtausend: home.t-online.de/home/meixner-edling/incinfire.jpg Ich schäme mich zutiefst für so eine lebensverachtende “Politik”!" Helmuth Meixner Ihr findet aktuelles zu MKS unter mks-schutzimpfung.de …. Ich lese mit meiner Frau zusammen die aktuellen Informationen, News und sonstige Hinweise zu den Thema MKS und BSE. Wir haben jeden Tag Angst um Pünktchen und Saeta. Ich war mal der Meinung, dass wir die Politiker wählen, die unsere Sprach-Verstärkung in die Welt darstellen sollten. Gewählt vom Volk, für das Volk war mal die Ursprung jeder Partei. Geldgier und machthungrige Politiker machen das Volk dümmer und dümmer, so denken diese Leute. Es ist nun endlich Schluss. Wir müssen uns endlich wehren auf allen legalen Rechts- und Medienwegen, damit endlich das Land mitbekommt, dass das Volk NICHT mehr dumm ist. Das Volk sieht was passiert und handelt nicht, solange der einzelne Bauer, leider Gottes, einverstanden ist, mit dem was die Veterinäre machen. Wir werden (mangels Lobby) einen schweren Weg haben. Meine Frau sagt immer, wir kämpfen gegen Windmühlen, da mag sie sogar Recht haben. Aber je mehr Widerstand entsteht, desto schwächer wird die Windmühle und muß sich dem neuen Wind beugen. Ich kann und werde nicht tatenlos weiterexistieren, ohne nicht alle Möglichkeiten genutzt zu haben!. Die Politik nutzt die Medien zum Verdummen des Volkes, warum nutzen wir nicht den gleichen Weg, um den Geist zu wecken ? Nur ein Gedanke eines wütenden Mannes Gruß
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #22 vom 19. Apr. 2001 18:54 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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ups… kleine Erklärung: Pünktchen und Saita sind unsere beiden Ziegen auf unserm Hof. Gruß
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #23 vom 19. Apr. 2001 20:32 Uhr Sabine Martini-Hansske  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sabine Martini-Hansske eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, ich mach jetzt mal einen Antwort-Rundumschlag. Jemand hat die “Sinnlosigkeit” des Aufrufs von Angelo in einem geschlossenen Forum angesprochen und auch angedeutet, dass in der gesamten MA-Szene ausreichend Unterschriften zusammenkämen. Wäre toll, wenn sich das bewahrheiten würde. Unterschriftenlisten sind zu finden unter www.ziegen-treff.de Zur Tödlichkeit von MKS: in maroden Tierbeständen ist die Todesrate sicher höher, aber normalerweise geht man von einer Rate von 6-8% bei den erwachsenen Tieren aus. Geimpfte Tiere könnten von erkrankten Tieren unterschieden werden, da die Antikörperreaktion unterschiedlich ist, das kann mit speziellen Tests nachgewiesen werden. Die Krankheit an sich ist sicher kein Schwindel, aber die gesamte Politik drumrum. Vor allem, da die von den Grünen so gewünschten ßko-Bauern total in eine Krise gestürzt würden. Die brauchen nämlich nach einer totalen Vernichtung ihres Bestandes mehrere Jahre, bis sie sich wieder als ßko-Betrieb bezeichnen dürfen. Genauso alle Züchter von Nutztieren, die auf der roten Liste bedrohter Arten stehen, die bekommen ja auch keine Genehmigung zum Impfen (und wieder ein Genpool vernichtet, wer braucht den schon?) Damit wäre dann der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Gruss Sabine Hansske

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Eintrag #24 vom 20. Apr. 2001 08:17 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Danke für die Unterschriften-Links, Sabine! Also los, Leute, worauf warten wir noch? Unterschrift drunter und ab mit der Mail! Eine ebenfalls von Transportverboten betroffene
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #25 vom 21. Apr. 2001 08:11 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Tach Zusammen ! Möglicherweise ein klitzekleines Licht am Ende des Tunnels : Meldung AHO vom 20.04.2001 : AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit NRW: Pferdetransporte ab sofort nicht mehr genehmigungspflichtig (20.04.2001) ----------------------------------------------------------- (aho) - Ab sofort gibt es in Nordrhein-Westfalen keine Beschränkungen mehr für den Transport von Pferden. Damit entfallen auch die bisher notwendigen Ausnahmegenehmigungen für Pferde und andere Equiden. Das teilt der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken jetzt mit. Das NRW-Ministerium hat durch eine ßnderung der MKS-Schutzverordnung alle Reglementierungen für Pferde aufgehoben. ----------------------------------------------------------- © Copyright AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE Ob die Entscheidung des Ministeriums nun tatsächlich auf einer entschärften Situation beruht oder eher ein Zugeständnis an die Lobby professioneller Großturnier-Aktivisten darstellt vermag ich nicht zu sagen. Dennoch gilt natürlich für alle Transporte aus NRW in andere Bundesländer : Bitte die am Zielort gültigen Bestimmungen beachten ! Gruß,
Matthias (Robert Enrick of Caithness)

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Eintrag #26 vom 21. Apr. 2001 23:45 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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MKS geht auf Schweine, Rinder, Ziegen, Schafe (aber auch Hirsche, Rehe, Wildschweine) Laut Pschyrembel (medizininsches Wörterbuch) mit einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von 1:100 000 auf Menschen (insbesondere Kinder), die mit dem Erreger in Berührung kommen. Zum Ausbruch der Krankheit kommt es bei sensiblen Spezies zu 100% Todeshäufigkeit bei ausgewachsenen, erkrankten Tieren: Rund 10%. Die erkrankten, die nicht sterben, gehen “in der Leistung” zurück während der Krankheit. Bei Jungtieren: um die 80%, davon ein Teil durch Herzmuskelentzündungen und der andere, weil sie mit aufgeplatzten Blasen im Maul und dementsprechenden Entzündungen zuviel Schmerzen haben, um zu saufen. Quelle sind die entsprechenden veterinärmedizinischen Lehrbücher Alle anderen Spezies und “unbelebte” Faktoren fungieren als überträger. Es gibt 6 bis 7 Virusstämme, d.h. man muss gegen den entsprechenden Stamm impfen, wenn man einen “vollständigen” Schutz haben will. Offizielle Verlautbarung ist, dass die Tiere, die geimpft wurden, nicht von den vom Feldvirus betroffenen unterschieden werden können. Vom Feldvirus betroffene können bis zu zwei Jahren Virusausscheider bleiben. Soweit die Facts. Nun die Halbfacts. Meines Wissens müssen geimpfte Tiere bei derzeitiger Gesetzeslage nach Impfung innerhalb von zwei Jahren getötet werden. Es gibt Gebiete, in denen das Virus “immer” vorhanden ist, Asien, Afrika und Argentinien, z.B. Erstaunlich ist, dass Argentinien impft und anscheinend trotzdem keine Exportprobleme hat. Antibiotika helfen nur, die sekundären, bakteriell bedingten Krankheitserscheinungen zu behandeln. Stilblüte, ohne dass ich etwas über den Wahrheitsgehalt sagen kann, ist eine Meldung, dass GB nicht anfängt, zu impfen, da es sonst den Status “MKS-frei” verliert. Es sollte sich jeder drüber im Klaren sein, dass Tiertransporte, auch von Pferden und eigene Reisen im Moment schon die Ausbreitung zusätzlich wahrscheinlicher machen(von daher hat wahrscheinlich jeder Grund, sich an die eigene Knolle zu packen). Es ist nicht sicher, dass Pferde nicht gekeult werden, wenn sie in der Nähe eines MKS-Betriebes stehen! Zumal, wenn ihr Transport gerade verboten ist, was relativ schnell gehen kann (Belgien/Frankreich). Ist gerade mal wieder viel Hysterie und vor allem ein ökonomischer Hintergrund. Ich habe die entsprechenden Infos per Schneeballsystem an die Leute rausgeschickt, die ich kenne. Vielleicht kommt´s ja irgendwo an, wo´s etwas bewirkt. Wer immer noch auf die Fleisch-, Milch-, Käsepreise schielt, anstatt mal drauf zu achten, wo das Ganze denn herkommt und wo das Geld im Zwischenhandel versackt, wo Subventionen fliessen, um eine künstliche Preisschleife zu unterhalten, unterstützt meiner Meinung nach die Agrarpolitik, vor deren Konsequenzen wir gerade stehen. Die Bemerkung in Bezug auf den Gen-Pool und die Kernherden finde ich sehr gut. Nichts für ungut.
N.

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Eintrag #27 vom 22. Apr. 2001 07:17 Uhr Sabine Martini-Hansske  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sabine Martini-Hansske eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen! kleiner “ßberblick” aus England: London (aho) - Nach Angaben des britischen Landwirtschaftsministeriums ist die Zahl der im Lande amtlich festgestellten MKS-Fälle um weitere 14 (20. / 21. April 01; 19:00 h GMT) 1426 gestiegen. Bisher wurden in Großbritannien 1.511.000 Tiere gekeult. Es waren dies 310.000 Rinder, 1.112.000 Schafe, 88.000 Schweine und 1000 Ziegen. Zusätzlich wurden in der Grafschaft Cumbria 250.000 Schafe und in der Grafschaft Anglesey 45.000 Tiere gekeult. In den nächsten Tagen sollen weitere 384.000 Tiere getötet werden. Dann noch eine Information über den hier in Europa-Rumgehenden-Virus. Der Virus-Typ ist exakt bekannt. Bayer ist in der Lage innerhalb von wenigen Tagen 1 Millionen Impfstoffe herzustellen. 100.000 liegen bereits in den Kühlregalen. MKS gab es schon sehr lange (erste Berichte stammen aus 1739) und ist immer noch im gesamten Russland bekannt. Dort werden die Tiere sondiert und nach der 3-4 Wochenlang dauernde “Grippe” wieder in die Herde mit eingenommen. Sterben tuen dort NUR die jungtiere. Gruß
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #28 vom 22. Apr. 2001 07:52 Uhr Sabine Martini-Hansske  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sabine Martini-Hansske eine Nachricht zu schreiben.

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Hier ein offener Brief der Tierärztekammer Niedersachsen FßR eine Impfung gegen MKS. Alle propagierten Gegenargumente, gerade in Hinblick auf ßberträger unter geimpften Tieren, etc. sollten damit ja wiederlegt sein. Tierärztekammer Niedersachsen Bundesverband Praktischer Tierärzte Landesverband Niedersachsen e.V. Verband der beamteten Tierärzte Niedersachsen e.V. Presseinformation vom 04. April 2001 Offener Brief an Frau Bundesminister Künast und Herrn Minister Bartels Die Maul- und Klauenseuche breitet sich rasant weiter aus! Die angewandten Methoden der Seuchenbekämpfung durch Keulung und Sperrmaßnahmen scheitern! Das gilt für das Vereinigte Königreich und die Niederlande gleichermaßen. Nachweislich erfolgreiche Verfahren zur Seuchenprophylaxe werden sträflich vernachlässigt. Eine vorgesehene Ring- oder Suppressivimpfung wird nicht ausreichend sein. Die niedersächsische Tierärzteschaft fordert deswegen die Bundesregierung und die niedersächsische Landesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass eine sofortige flächendeckende Impfung aller Klauentiere in Europa möglich wird. ß Es gibt einen Impfstoff mit ausreichender Wirksamkeit gegen das grassierende Virus! o Durch die Impfung werden den Tieren die Leiden erspart, die mit dieser hoch schmerzhaften Erkrankung einhergehen. o Die Impfung verhindert, dass nicht ersetzbares Genmaterial von Zucht- und Zootieren sowie aussterbenden Tierrasen vernichtet wird. o Durch eine Impfung werden unsere Schweine- und Rinderbestände so gut geschützt, dass Seuchenausbrüche vermieden werden und der Seuchenzug zum Erliegen kommt. o Der gleiche Impfstoff ist in Ostasien erfolgreich eingesetzt worden. o So genannte “Carrier”-Tiere stellen für einen flächendeckenden Schutz vor der Seuche kein Problem dar. Diese Auffassung wird von erfahrenen Tierärzten - wie Dr. Theo Mantel, Lehrbeauftragter für staatliche Tierseuchenbekämpfung an der veterinärmedizinischen Fakultät in München - geteilt und öffentlich vertreten. Exportrestriktionen bestehen durch das Auftreten der MKS in der EU bereits heute im großen Maße. Das kann kein Grund für die Impfverweigerung sein. Der volkswirtschaftliche Schaden - auch durch Verlust von Arbeitsplätzen in der Industrie - bei dieser Seuche ist enorm. Im Falle eines MKS-Ausbruches sind alle Gewerbe in den Sperrzonen durch “Stand Still”-Maßnahmen stark beeinträchtigt. Die Kosten für einen flächendeckenden EU-weiten Impfschutz aller 250 Mio. Klauentiere werden dagegen weniger als 10% der derzeit schon im Vereinigten Königreich angefallenen Kosten betragen. Exportbeihilfen können die Folgen von Handelsbeschränkungen abschwächen und würden einen Bruchteil der Kosten ausmachen, die ein Seuchenzug verursacht. Wenn alle Klauentiere sofort mit dem vorhandenen Impfstoff in einer einmaligen Aktion geschützt werden, können die verheerenden Folgen vermieden werden. Die Wiedereinführung der regelmäßigen jährlichen Impfung allein der Rinderbestände erscheint uns Tierärzten nicht sinnvoll. Nur eine Vakzinierung aller Klauentierbestände im Seuchenfall mit Impfstoffen, die gegen den akut auftretenden Subtyp des MKS-Virus hochwirksam sind, kann eine sichere Immunität erzielen. So bekämpfen wir Seuchen wie Schweinepest oder MKS verantwortungsvoll - sowohl gegenüber dem Tier als auch gegenüber dem Steuerzahler und der Volkswirtschaft. Der EU-Ministerrat wird aufgefordert, für die Zukunft ß die “Stamping Out”-Politik zu verwerfen, ß aktualisierte Notfall-Impfpläne für die wichtigsten Tierseuchen zu erstellen, ß die Entwicklung von “markierten” Tierimpfstoffen aktiv zu fördern (ein markierter MKS-Impfstoff ist im Labor schon fertiggestellt!), sowie geeignete Testverfahren zu etablieren. Der BPT-LV Niedersachsen hat für allgemeine Fragen zur MKS (nicht zum aktuellen Seuchengeschehen) und für spezielle Fragen zu Vorbeuge- und Desinfektionsmaßnahmen unter Tel. (0 54 68) 92 50 85 (Montag - Freitag von 19 - 22 Uhr) eine Hotline für Landwirte und Verbraucher eingerichtet. Fragen können auch per E-Mail an mks@bptnds.de gestellt werden. Die meisten Veterinärämter der Landkreise haben eine Hotline eingerichtet, wo die aktuelle Seuchensituation und die neuesten Schutzverordnungen erfragt werden können. Ansprechpartner: Dr. Wilfried Cossmann, Tierärztekammer Niedersachsen, Tel. (05 11) 55 50 91/92, wilfried.cossmann@t-online.de Dr. Katja Lohmann-Müller, BPT-LV Niedersachsen e.V., Tel. (0 59 03) 2 82, lohmann-mueller@bpt-nds.de TA Christoph Pahlitzsch, BPT-LV Niedersachsen e.V., Tel. (0 54 68) 92 50 66, pahlitzsch@bpt-nds.de Dr. Eberhard Rienhoff, VbT Niedersachsen e.V., Tel. (0 54 41) 9 76 18 60, e_rienhoff@diepholz.de
Sabine und Thomas

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