Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Messing härten

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Eintrag #13 vom 18. Nov. 2010 18:46 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht o.k.

Naja, O.K. Was auf Atomarer Ebene passiert ist eine Wissenschafft für sich.
Ich wollte es nur einfach halten
Mir ging es in erster Linie um die Begrifflichkeit. Um gegen diesen Mythos des verdichtens mal an zu gehen.
Grüße
Thomas

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Eintrag #12 vom 17. Nov. 2010 05:30 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Nö, keine Spannungen

Bei der Kaltverfestigung handelt es sich wie bei der Härtung um interkristalline Vorgänge.
Grob gesagt, die Atome können sich nach einer Weile des “Wanderns” nicht mehr bewegen, der Werkstoff versprödet. Durch erwärmen werden diese Hindernissse aufgelöst, es tritt Erholung ein.
Ausnahme:
Gold, dies verfestigt nicht

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Eintrag #11 vom 16. Nov. 2010 23:12 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nicht verdichtbar

hallo,
nachdem hier dieser Fred nach fünf Jahren mal wieder aus der versenkung gehoben wurde…….
Metall kann man nicht verdichten!! Es sei denn es befinden sich im Material dermaßen viel schmutz, schlacke oder sonstige Einschlüße die hohlräume(Lunker) darstellen könnten. Aber bei heutigen Materialien ist dies eher unwarscheinlich. Es sei denn man verhüttet selber und arbeitet unsauber.
Reden wir besser mal von einer Kaltverfestigung!!
Durch die mechanische Bearbeitung kommt es zu einer verformung des Materialgefüges, was Spannungen im Material, und somit Härte erzeugt.
Gehärtetes Material, z.B. Stahl, ist im Grunde einfach nur tierisch verspannt!!
Nichteisen-Metalle lassen sich durch abschrecken nicht härten da dazu was im Material fehlen würde. Im Vergleich zu einem härtbaren C Stahl ehen der Kohlenstoff. Nicht eisen quasi nur einfach härtbar durch “kaltverfestigung”.
ABER: macht man das zu lange, wird das Material immer spöder bis es bricht.
Grüße
Thomas

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Eintrag #10 vom 14. Nov. 2010 13:10 Uhr Christian Deneser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Deneser eine Nachricht zu schreiben.

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Messing, Kupfer und Bronze werden durch glühen, also Erwärmen und Abschrecken meiner Erfahrung nach weich, “härten” kann man Messing durch schmieden, also Gefügeverdichtung.
Gruß
Christian

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Eintrag #9 vom 23. Sep. 2005 09:47 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

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Messingnadeln bekommt man am besten dadurch hart wenn man
1. die richtige Messinglegierung auswählt - nicht zu spröde nicht zu weich
2. dünne Streifen vom Blech abschneidet
3. diese Streifen in einer polierten Stahlmatritze und mit einem polierten Hammer langsam zu einem dünnen Draht formt
wie oft man dabei zwischendurch nochmal weichglühen muss bevor das Material ermüdet ist Erfahrungssache.
Gruss Lui

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Eintrag #8 vom 22. Sep. 2005 10:20 Uhr Heinrich Butschal  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heinrich Butschal eine Nachricht zu schreiben.

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Bei Silber und Gold funktioniert das Härten nach dem Löten durch gleichmäßige mechanische Bearbeitung.
Das könnte auch bei Messing funktionieren.
Man kann den Draht hämmern, und/oder drehen. Dazu rollt man ihn unter Schlägen zwischen zwischen zwei Stahlplatten oder spannt man ihn zwischen zwei Zangen und und dreht ein Ende. Die Nadel wird spiralig in sich gedreht und dadurch härter.
Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
<i> edit: Keine Werbeblöcke bitte. Werbung wurde automatisiert entfernt.</i></p>

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Eintrag #7 vom 20. Sep. 2005 16:16 Uhr Merle Kirsch   Nachricht

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ja es stimmt.
ich lag da falsch.
Wurde da auch berichtigt…konnte es aber nicht editieren.
sorry
Grüßle Lieb
Merle
Merle Gärtnerstochter

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Eintrag #6 vom 19. Sep. 2005 18:15 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Daß Messing mit Erhitzen und Abschrecken härter wird, stimmt nicht. Deshalb konnte es auch nicht funktionieren, Johannes. Dieses Verfahren klappt halt nur bei Eisen. Leider.
Gruss, Claudia

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Eintrag #5 vom 19. Sep. 2005 17:25 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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PS: Ich hab sogar gelesen, dass das abschrecken Messing noch weicher machen soll, was ich persönlich auch bestätigen würde, allerdings könnt ich auch einfach eine falsche temperatur gehabt haben. Ich hab die nadeln halt einfach in die Glut von nem Holzfeuer gelegt.
Johannes

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Eintrag #4 vom 19. Sep. 2005 17:24 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Jennifer: Bist du sicher, genau das hab ich versucht, mit keinem ergebnis.
Ich habe nun gelesen, das man das Messing auf 440° erhitzen soll und ca. 2 h auf dieser Temperatur halten. Danach sollte es um einiges härter sein. Ist da was dran? Und was passiert, wenn ich es zu hoch erhitze? Hab mit Feuer nicht soooo viel erfahrung und kein geeignetes thermometer (was kosten die denn? und wo gibts die? bzw. braucht man sowas überhaupt?). Gibts irgend eine Möglichkeit auf ungefähr 440°C zu kommen und dabei zu bleiben?
Gruß
Johannes

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Eintrag #3 vom 17. Sep. 2005 16:00 Uhr Claus Winhard   Nachricht

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…läßt sich leider nach dem Weichglühen nicht mehr wärmetechnisch härten, nur durch Umformung, also mechanische Gefügeverdichtung (Schmieden).
Großindustriell gibt es m.W. ein Verfahren, bei welchem Messing rotglühend unter Luftabschluß (Hochvakuum) in Phosphorsäure oberflächengehärtet wird, das scheidet aber wohl für den Privatgebrauch aus.
Für Messingnadeln eignet sich also das Herstellverfahren in einer Stahlmatritze (dadurch wird die Nadel auch hart) und anschließendes Bohren des ßhrs.
Liebe Grüße,
Claus Winhard
AG Hochmittelalter
www.hochmittelalter.net

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Eintrag #2 vom 17. Sep. 2005 15:35 Uhr Merle Kirsch   Nachricht

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Was gemeint ist:
Du sollst das Messing erwärmen und abschrecken.
Dabei verhärtet sich das Kristaline Gefüge.
Genau wie bei Stahl.
Merle Gärtnerstochter

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Eintrag #1 vom 17. Sep. 2005 15:20 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Ich mache seit ein paar Wochen selber Messingnadeln aus Messingdraht. Ich muss um das Nadelöhr vernünftig in den Draht zu bekommen (ich bohre nicht, sondern stanze mit einer Art Locheisen und Hammer) den Draht heiß machen. Dabei wird er natürlich weich. Häufig aber so weich, dass die Nadel kaum noch benutzbar ist. Wie bekomme ich das ganze denn wieder gehärtet?
Ich habe gerade gelesen, dass das über die sogenannte \“kristalline Entmischung\” funktionieren soll. Aber ich kann mir darunter nicht wirklich was vorstellen…
Kann mir jemand helfen?
Gruß
Johannes

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