Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Ministerialen - Ämter, Aufgaben und Ansehen

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Eintrag #10 vom 27. Mai. 2004 09:48 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht DEN Einen....

Moin Joachim,
ich dachte eigentlich, über den Punkt sind die Meisten schon länger hinaus und die Erkenntnis, daß es DEN Ritter, Ministerialen, Bauern, etc. nach DIN 123 nicht gibt, hätte sich mittlerweile herumgesprochen? Sooo weit weg ist die Mark Brandenburg doch nun auch nicht *ggg*
Und so vielfältig, wie die Aufgaben und der Status der Ministerialen waren, so zahlreich können auch die diversen Umsetzungen der Darstellung sein. Nur konsequent sollte diese m.E. sein. Wenn also “kleiner” Mini, dann ebenso schlüssig umgesetzt wie ein Protz-Mini; der dann aber bitte ebenso konsequent mit allem Drum und Dran. Albern wirkt es in meinen Augen immer nur dann, wenn jemand behauptet etwas darzustellen, das man auch bei genauerer Betrachtung an dieser Person nicht wiederfindet.
Gruß,
Steffi www.hochmittelalter.net

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Eintrag #9 vom 27. Mai. 2004 09:11 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht gibt es "den" Ministerialen

Anscheinend existiert gerade zur Zeit durchaus Aufklärungsbedarf zum Thema Ministerialen (frei nach dem Motto: gestern wußte ich noch nicht, wie man Mienisteriahler schreibt, heute bin ich einer), deswegen würde ich den thread gerne wiederbeleben.
Meine Meinung. “Den” Ministerialen gibt es nicht. Da existierten riesen Unterschiede in Ansehen, Reichtum, Macht UND Aufgaben.
Ein Mini konnte ein führendes Amt am Hofe haben.
Ein Mini konnte als Burgvogt eingesetzt werden.
Ein Mini konnte einfach nur ein besserer Bauer sein.
Verpflichtet zum Kriegsdienst? Ja, war er wohl in der Regel. Konnte sich aber befreien. Habe gestern z.B. eine Auflistung eines märkisches Heeres in die Hände bekommen. Da wurde der Großteil der Truppen von den Städten gestellt, die Adligen (in der Mark waren es halt in der Regel keine Adligen sondern Ministerialen) stellten ein auffallend kleines Truppenkontingent. Waren das evtl. doch keine Vollblutkrieger-
Weiter im Text. Hier lebte der ländliche Mini in einem Fachwerkgebäude in seinem Dorf. Nix mit Burg, Wehanlage, Prunksitz. Und da frage ich mich doch gleich, konnte er es sich leisten, 3-4 Vollprofis in Sachen Töten, kurz Söldner in seiner nicht existierenden Burg rumlungern zu lassen, die er ernähren/bezahlen muss. Ich weiß nicht recht.
Ministerialer macht ja zur Zeit jeder, der Begriff Ritter ist ja tabu. Aber wenn ich mir so anschaue, was sich einige so an Schmuck, Ausstattung, Prunk in ihrer Darstellung leisten, denke ich mir oft, die schiessen übers Ziel hinaus, wollen doch schließlich alle eher einen kleinen Mini darstellen (was meiner Meinung nach, mehr als aufwendig genug ist). Manchmal ist weniger mehr, oder sagen wir lieber realistischer
Also liebe Kollegen. Bleibt mal etwas auf dem Teppich. Ich weiß, dass zur Zeit ein bestimmtes Bild “des” Minis geprägt werden soll. Aber macht Euch mal lieber selber schlau. Ich wiederhole mich da: “Den” Ministerialen gibt es nicht. Und damit existieren viele Möglichkeiten für eine hoffentlich überzeugende Darstellung.
Zur Diskussion freigegeben.
Grüße
Joachim

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Eintrag #8 vom 10. Okt. 2002 07:37 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ministeriale in der Mark

Na ja, ich habe ein wenig was über Minis zusammengeschrieben/zusammengefaßt. Vielleicht kann der eine oder andere damit ja was anfangen (ist nicht alles markspezifisch).
www.brandenburg1260.de/sachthemen.html
Gruß aus der Mark
Joachim
Marca brandenburgensis AD 1260
Märkisches Leben zur Zeit der Askanier

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Eintrag #7 vom 08. Mai. 2001 07:59 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Laut Maurice Keen war es in Deutschland durchaus üblich, daß die Wappen von Ministerialenfamilien von den Wappen der Herrschaft abgeleitet sind, zu der sie ursprünglich gehört hatten. Z.B war das bischöfliche Wappen von Straßburg ein silberner Schrägrechtsbalken auf rotem Grund. Die Geschlechter der bischöflichen Ministerialen trugen das gleiche Wappen, allerdings mit Beizeichen, z.B. ein blauer Turnierkragen, eine goldene Lilie usw. Grüße Joachim

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Eintrag #6 vom 03. Mai. 2000 23:42 Uhr Kai Londenberg   Nachricht

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Danke erstmal für die Antworten ! Zumindest das Buch von Bumke werde ich wohl demnächst lesen… Eine Frage stellte sich mir übrigens noch, nachdem ich meine ursprüngliche Frage gestellt hatte. Es betrifft den Titel des “Vogts” - Einerseits tauchte dieser Begriff, wenn ich mich recht entsinne, sehr oft im Zusammenhang mit allgemeinen Verwaltungstätigkeiten auf. (Burgvogt, Stadtvogt usw..) - auch in dem Sinne, dass adlige Vögte (Im Sinne von Verwaltern/Richtern an ihrer Stelle) für ihre Besitztümer oder Lehen einsetzten. Andererseits habe ich jetzt an anderer Stelle gelesen, dass nur das Amt eines weltlichen Verwalters von *Kirchengut* als Vogtei bezeichnet wird. Da das jedoch meinem bisherigen Verständnis widerspricht, wollte ich noch einmal nachfragen für welches Amt denn nun der Titel eines Vogtes vergeben wurde. (Achja, wo ich gerade dabei bin … hatte ein Vogt auch die Blutgerichtsbarkeit in seinem Verwaltungsbezirk ?) Kai

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Eintrag #5 vom 03. Mai. 2000 16:19 Uhr Bert Hoyer   Nachricht

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Hi Kai Selbst Eike von Ripgow kapitulierte vor der Vielzahl der Dienst-rechte:“went it is so manichvolt, dat is neman to ende komen ne kan” (Sachsenspiegel. Landrecht III 42,2). Dennoch lohnt sich ein Blick in dieses Buch, das in zahlreichen Editionen vorliegt (findet man in jeder Uni-Bibliothek als: Ausgewaehlte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters [Freiherr-vom-Stein-Gedaechtnisausgabe]; Band 30!). Unter I 3 § 2. schreibt Eike z.B.:“To der selven wis sint de herescilde ut geleget,[…] ere man vord den sesten.” D.h., dass Eike die Ministeriale im 6. Heerschild einordnet. (NB: Eike verwendet ´leider´ variable Begriffe für die Dienstleute, so z.B.: “ere man”, “denstlude”…) Ansonsten bleibt nur die muehsame Suche nach Chroniken, Haus-ordnungen, etc., z.B. in der Monumenta Germaniae historica [MGH] I. Scriptores, Abt. 8, Bd. 1-6. (Ich nenne absichtlich keine ISBN, da diese Werke jeden finanziellen Rahmen sprengen!) Unbedingt in dein Regal gehoert aber der bereits erwaehnte Joachim Bumke! Ein weiteres, recht ausfuehrliches Buch (mehrere Baende): A. Schultz: Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger. Leipzig 1889. Er beschreibt die Taetigkeiten der M. recht anschaulich. Manchmal hilft aber schon ein Blick ins Lexikon weiter: E. Haberkern / J.F. Wallach: Hilfswörterbuch für Historiker. Mittelalter und Neuzeit. 2 Bd. Franke Verlag Tübingen.(= UTB 119) Dem Artikel “Ministeriale” ist z.B. zu entnehmen, dass der Stand der M. zu Beginn des 15. Jh. erlosch und “nunmehr einen Teil des niederen Adels” bildete. Dem Artikel “Ritter (miles)” entnehme ich folgendes Zitat: “In Dt. wurden noch im 12. Jh. die Frei-herren als ordo equestris major (milites primi ordinis) den Mi- nisterialen als o.e. minor (m. secundi o.) gegenübergestellt, aber tatsächlich bildeten beide einen geschlossenen Stand und verschmolzen im 14. Jh. völlig zum niederen Adel, der im wesent-lichen mit der Ritterschaft identisch war.” Nun noch einmal zu den Aufgabenbereichen der M. Neben den vier Erzämtern habe ich nur den ´Jägermeister´ gefunden (→ Bumke!). Etymologische Notiz: mhd.“truhsaeze”: unter Erleichterung der schweren Konsonantenver-bindung . Wahrscheinlich ein Kompositum aus “truht” (gefolge) und “saeze” (der Sasse; der Sitzende): also ´der im Gefolge sitzende´ bzw. der den Vorsitz innerhalb der Gefolgschaft innehat. “truht” ist aber auch direkt zu uebersetzen mit ´was getragen wird: Last, Frucht; Unterhalt, Nahrung´. Vielleicht hilft´s ja weiter.
Grüezec Bert

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Eintrag #4 vom 02. Mai. 2000 13:42 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Zur Herleitung des Begriffes “Marschall”: Das Wort leitet sich, soweit ich weiß, von “manescalcia” ab (von keltisch “march” für Pferd und gothisch “skalks” für Diener). Bei den Merowingern war ein Maneskalk (aus dem sich später der Marschall ableitet) derjenige, der die Oberaufsicht über mindestens zwölf Pferde im Stall hatte. Das war also nicht mehr der einfache Stallknecht, sondern schon eine Art übergeordneter Verantwortlicher, der auch in der Tierheilkunde und (in späteren Zeiten) in der Hufschmiedekunst beschlagen war. Der Gebrauch von Hufeisen wurde durch die Kelten verbreitet, die diese anscheinend aus Asien “importiert hatten, Verbreitung fand das Beschlagen von Pferden - und Rindern - jedoch erst im 9. und 10. Jahrhundert. In dieser Zeit fusionierte daher auch die ”ars veterinaria“, also die Tierheilkunde, mit der Hufschmiederei, so daß der Marschall im 11. bis 12. Jahrhundert sozusagen Stallaufseher, Tierarzt und Hufschmied war. Ein bedeutender Marschall, der einige Schriften zur Pferdehaltung, Pferdeheilkunde und Beschlagskunde hinterlassen hat, war Giordano Rufo, Marschall Kaiser Friedrichs II. Der Begriff Marshall wurde dann immer weiter gefaßt und hatte nicht unbedingt mehr etwas konkret mit der Bertreuung von Pferden, sondern mit dem ”“Management” der Stall- und Zuchtorganisation zu tun. Ruth

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Eintrag #3 vom 02. Mai. 2000 10:50 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kai, ich könnte mich jetzt lang und breit darübe auslassen, doch habe ich leider keine Zeit, deshalb nur ein kurzer Buchtip, der Dir sicher schon eine Menge Fragen beantwortet: Jochim Bumke Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter DTV, Mchn.; ISBN: 3423301708, DM 44,00 Hoffe, ich kann Dir damit helfen Thorsten (z.B. westfälischer Ministerialer gegen 1200)

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Eintrag #2 vom 28. Apr. 2000 12:24 Uhr Rüdiger Landskron   Nachricht

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Servus Kai von der Buchreihe von Diederichs (die kleinen Gelben) soll es ein Büchlein geben, in dem ein ganzer Artikel über Ministerialen stehen soll. Dort wird berichtet, aus dem Jahre 1205, welche Auf- gaben die Ministerialen für den Bischof von Bamberg zu erledigen haben. Neben den vier Erzämtern gibt es demnach nur noch so eine Art Jagd- und Forstaufseher. Ansonsten waren die meisten Minis. einfache Lehnsleute ihrer jeweiligen Herren. Die Bezeichnung “Ministeriale” wird meines Wissens ab ca. 1160 verwandt, vorher benannte man sie ganz einfach als “miles”(nach Karl Bosl). Konrad III machte das Lehen der Minis. erblich, weil er sein Machtgefüge und seine Verwaltung zu einem erheblichen Teil auf seine Lehnsleute baute. Mit der Zeit erreichten sie auch das Recht auf allodialien Besitz, so wurden sie immer Mächtiger und drangen so in die unteren Adelsschichten vor. Zum Amt des Marschall gehörte zu Anfangs das Stallwesen, später, ab ca 1150, entwickelte er sich immer mehr zum Heerführer seines Lehnsherrn. So war Berthold IV von Andechs der Marschall von Kaiser Barbarossa und führte den dritten Heerhaufen nach Jerusalem. Mit regem Interesse und Wissensdurst
Rudeger Wolf von Haldenberg

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Eintrag #1 vom 27. Apr. 2000 22:32 Uhr Kai Londenberg   Nachricht

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Momentan bin ich dabei, einige Recherchen für den Aufbau einer Persona im Sachsen 12 Jhdts zu betreiben. (Genauer: ca. 1163-1173 unter Heinrich dem Löwen). Darum suche ich noch Informationen über den Stand der Ministerialen. Ich fasse erst einmal mein Wissen zusammen: (Grösstenteils aus der Biographie Heinrichs des Löwens von Karl Jordan) Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, waren die Ministerialen im deutschen Reich im 12 Jhdt. formell noch unfrei (Auch wenn Initiativen diesen Status zu ändern im Gange waren), doch stellten sie rechtlich einen eigenen Stand mit speziellen Rechten und Pflichten dar. Ihr Ansehen und ihre Aufgabenbereiche waren vielfältig, sie wurden überall als Vertreter ihrer adligen Herren eingesetzt. Die angesehensten Mitglieder dieses Standes waren hochgestellte und angesehene Persönlichkeiten, wie z.B. der Truchsess (Hofverwalter), Kämmerer (Aufsicht über Schatzkammer und Finanzwesen) und die zahlreichen Vögte die zur Verwaltung von den verschiedensten Besitzen (wie Städten, Burgen, Verwaltungshöfen, Münz- oder Zollstätten oder einfach nur Dörfern) im Namen ihres Herren eingesetzt wurden. Weitere mit bekannte Amtstitel am Hofe sind z.B. der Marschall (Aufsicht über das Stallwesen) und der Schenke (Mundschenk ?). Die Minsterialen gehörten mitsamt ihren Familien ihrem Dienstherren, besassen allerdings unter anderen das Recht auf eigenen Allodialbesitz, den sie üblicherweise von ihrem Dienstherren zum Unterhalt und zur Verwaltung erhielten. Die Ministerialen stellten auch einen grossen Teil der Reiterei im Heer. Teilweise haben Ministeriale einen erheblichen Besitz anhäufen können, so wurde z.B. 1190 für den Truchsess Heinrichs des Löwens, Jordan von Blankenburg, 500 Mark Silber als Lösegeld verlangt, wohingegen der Graf von Schwerin nur 300 Mark “wert” war. Die Fragen die sich mir jetzt stellen sind viele. Zum Beispiel ist mir unklar, ob Ministeriale in der Reiterei sich auch schon zu dieser Zeit (1163-1173) als “Ritter” bezeichneten, oder ob diese Bezeichnung den freien Edelleuten vorbehalten war. (Gefunden habe ich diesen Begriff nur im Zusammenhang mit Adligen) Und falls ja, wieviel wurde in den Begriff des “Ritters” zu diesem Zeitpunkt wohl hineininterpretiert ? (1184 war die Schwertleite der Söhne Barbarossas ja anscheinend nicht ganz nebensächlich). Ich weiss durchaus, dass der “niedere Adel” sich irgendwann grösstenteils aus den Ministerialen entwickelte, doch auf wann ist diese Entwicklung anzusetzen ? Darüber hinaus wäre es interessant zu wissen, ob z.B. auch niedere, doch wichtige Dienstmannen wie einfache Wachleute, Diener(innen), Küchenpersonal o.ß. z.T. aus Ministerialenfamilien stammten. Ausserdem wäre es interessant, weitere Titel von Ministerialen zu Erfahren und was deren Aufgabenbereiche waren. Als weitere mögliche Aufgabenbereiche für Ministeriale würden mir z.B. Schreiber/Chronisten, Jäger, Falkner, Baumeister o.ß. einfallen… ist so etwas bekannt ? Gab es dafür evtl. sogar spezielle Titel ? Gab es evtl. schon Ministeriale deren Aufgabe es war, ihre Herren zu unterhalten (Im Sinne von Minnesängern oder höher gestellten Spielleuten/Gauklern). Ich bin für alle Hinweise dankbar, auch Literaturverweise oder Links im WWW … Leider finden sich ja meistens nur Allgemeinplätze wie “Im Mittelalter bildete sich der Stand der Ritter aus den Ministerialen hervor” oder ähnliches .. Kai

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