Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Mittelalterlicher Frauenschmuck

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Eintrag #1 vom 06. Jun. 1999 18:31 Uhr Andreas Korthals  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Korthals eine Nachricht zu schreiben.

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Ich suche Informationen über hochmittelalterlichen Schmuck. Mir geht es vor allem um die Stauferzeit, kann aber auch etwas früher sein. Ich suche Literatur, Abbildungen und Hinweise auf Museen, wo man sich solchen Schmuck ansehen kann. Ebenfalls hilfreich sind Hinweise auf Läden, wo man solchen Schmuck kaufen kann. Vielen Dank im Voraus.
Gruß Andreas

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Eintrag #2 vom 06. Jun. 1999 18:50 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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N´abend Andreas, du kannst dir mal den Austellungskatalog Die Zeit der Staufer: Geschichte - Kunst - Kultur Katalog der Austellung, hs. Reiner Hausherr 6., verb. Auflage, Würtembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1977 an, da findest du sicher auch einige Schmuckstücke. Weiterhelfen könnte dir auch Egan, Geoff Dress accessories c.1150 - c.1450. Medieval finds from excavations in London 3. Publisher : HMSO London Year: 1991 ISBN: 0-11-290444-0 helfen, allerdings kenne ich das Buch auch nur aus Beschreibungen. Auch Andreas

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Eintrag #3 vom 07. Jun. 1999 01:04 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andreas, wo kann man die genannten Titel noch bekommen? Ich habe mehrmals versucht die Veröffentlichungen der Ausgrabungsergebnisse des Londoner Museums zu bestellen, aber nix erreicht. Falls Du - oder sonst jemand - weiterhelfen kann, wäre ich für Information sehr dankbar. Pax, Kai.

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Eintrag #4 vom 07. Jun. 1999 08:11 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Hallo Kai, Die Londoner Bücher kannst du in deiner Buchhandlung bestellen, kostet aber wohl um die 80 $ pro Band! Jedenfalls hat sie der große Computer in der Mayerischen im Bestand der lieferbaren Bücher, versuchs einfach in der größten Buchhandlung die du kennst (ISBN von Vorteil). ;o) Ich persönlich hab mir erstmal 3 Bände über die Fernleihe bestellt - das kommt wesentlich billiger, wenn man die Dinger erst mal Sichten will… Andreas

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Eintrag #5 vom 07. Jun. 1999 09:49 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andreas, im Museum für Angewandte Kunst in Köln gibt u.a. auch Schmuck. Wenn Du schon mal da bist, lohnt sich auch ein Besuch des Schnüttgen-Museums ganz in der Nähe. Alles Gute, Philipp

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Eintrag #6 vom 07. Jun. 1999 09:59 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kai, moin ANdreas die Accessoires kosten in England zur Zeit 30 Pfund, was der Grund war, daß ich sie mir doch nciht gekauft habe. Meine Finanzen machen das zur Zeit nicht mit. Schmuckmäßig ist sowieso so ´ne Sache. Wenn Du nicht gerade Hochadel spielst, sieht´s mit Schmuck außerhalb von Ringen, verzierten Fibeln sowie Gütelschnallen und -hängern eh´ mau aus (die ich natürlich auch gerne verkaufe :-) Versucht´s doch beim Schmücken mal mit ´ner schönen Stickerei mit eingewirkten Steinen und so. Dafür gibt´s auf den Abb. - und in den Strafpredigten - genügend Beispiele. Die Franzosen haben mal irgendwas von barbarischer, deutscher Prunksucht gesagt:-) Bis dann Thorsten

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Eintrag #7 vom 07. Jun. 1999 19:40 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Moin hier zwei Adressen mit (hochmittelalterlichem) Schmuck - Replik Replikate & Schmuckdesign Markus Neidhardt Ringstr. 2 61130 Nidderau www.replik.de mail@replik.de Hier kann man eine schöne Homepage aufrufen. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf Völkerwanderungszeit. - Niflheim Jörg Freudenstein Remscheider Str. 67 42659 Solingen Telefon 0212/ 41144 Fax 0212/ 46128 Man kann die Schmuckstücke bestellen, wenn man nachfragt bekommt man auch eine gezielte Beratung. Dann noch eine Werbung in eigener Sache: - Alfred und Hermann Bein- und Hornschnitzer Messerfertigung zu erreichen über Sylvia Crumbach 02102/ 21551 (bitte zwischen 18.00 und 21.00 Uhr anrufen) Sylvia (Dragomira)

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Eintrag #8 vom 07. Jun. 1999 20:02 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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P.S.: Hermann und Alfred fertigen Knöpfe und Knebel aus Holz, Horn oder Knochen. Desweiteren Fibeln und Nadeln aus den gleichen Materialien die als Gewand- oder Haarnadeln verwendet werden können. (Solcher “Schuck ist auch für einfache Trachten geeignet.) Schmuck aus Edelmetallen ist im Hochmittelalter ein Adel bzw. Hochadels Privileg. Zum einen beschränken die Kleiderordungen das Tragen von Schmuck, zum anderen ist der Durchschnitt der Bevölkerung sehr arm. Zur Frauentracht in adeligen Kreisen gehören Haar- oder Schleiernadel, Fürspanfibeln und Tasselspangen. Vereinzelt sind auch Ringe und Ketten nachgewiesen. Ein besonders wichtiger Bestandteil der Männertracht ist der Gürtel. Verzierte Gürtelschnallen, Schmuckbeschläge und Riemenzungen sind auch für das Hochmitelalter belegt. Ein besonderer ”Schmuck" waren Kreuzanhänger, bzw. Pektoralkreuze (beim Hochadel). Es wurden alldings auch einfache Kreuze z.B. auch Knochen getragen. (Funde sind z.B. aus Oldenburg in Holstein bekannt.) Bernstein ist im Hochmittelalter aus Schmuck weniger beliebt, wird aber vielfach zu Perlen für Rosenkränze verarbeitet. Ein aufwendig gefertigter Rosenkranz, verzierte Tiegel oder polierte Silberspiegel sind auch zur Schmuckausstattung im weiteren Sinne. Sylvia (Dragomira)

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Eintrag #9 vom 08. Jun. 1999 00:20 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Merci vielmals. Wie gesagt habe ich versucht unter Angabe der ISB N an die erwähnten Veröffentlichungen zu kommen, doch selbst Baedecker ließ mich im Regen stehen, und die freundliche Dame der Unibibliothek faselte irgendwas von irre langer Warteliste, jetzt weiß ich ja, wer seine Frist überschritten hat :-)). Es kommt mir auch weniger auf den Schmuck an, mich interessieren mehr die restlichen vier (?) Bände, aber vielleicht komme ih auf Dein Angebot zurück, Thorsten. Sylvia, ich muß Dich korregieren - ich weiß, ich bin ein elender Besserwisser - aber Bernstein war schon seit der Antike ein hochgeschätztes Material zur Schmuckherstellung, dessen Handel in alle Welt dem Deutschen Orden schon früh riesige Reichtümer brachte. Pax, Kai.

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Eintrag #10 vom 08. Jun. 1999 00:35 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Bravo, Kai!

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Eintrag #11 vom 08. Jun. 1999 01:12 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Für was?

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Eintrag #12 vom 08. Jun. 1999 01:18 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Für die Sache mit dem Bernstein!

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Eintrag #13 vom 08. Jun. 1999 01:21 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Aha.

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Eintrag #14 vom 09. Jun. 1999 00:08 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, ich habe letztens in H. Kühnels “Alltag im SMA” gelesen , daß Rosenkränze erst Anfang des 15. Jhdts. aufkamen. Hat da jemand nähere Informationen, speziell Silvia? Besten Dank Thorsten

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Eintrag #15 vom 09. Jun. 1999 22:46 Uhr Doris Fischer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Doris Fischer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten, Kühnel bezieht sich nicht auf die “Rosenkranz” genannten Gebetsschnüre, sondern auf das Rosenkranzgebet, das in der heutigen Form erst im 15. Jh. üblich wurde. Das Aneinanderreihen von Vaterunsern ist seit dem 11. Jh. bezeugt. Schon aus dem 13. und 14. Jh. gibt es Grabungsfunde von Paternosterer- Werkstätten. Natürlich gab es kostbare Paternosterperlen aus Silber oder Bernstein, die Massenware bestand aber aus Knochen. Es gab lange Paternosterschnüre (für Frauen) mit 150 Perlen und kurze mit 10 - 25 Perlen für Männer. Ich hoffe, das hilft Dir erst mal weiter!
Schöne Grüße von Doris

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Eintrag #16 vom 09. Jun. 1999 23:02 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kai, der Deutsche Orden hat das Monopol für den Bernsteinhandel als Gegenleistung für die Befriedung des späteren Herzogtums Pommern erhalten. Das Monopol um Schloss Marienburg und Danzig bezog sich insbesondere auf den Bernsteintagebau in Kammin. Bernstein war als Schmuck angefangen bei der Maiendorf bwz. Hamburger Kultur (ca. 30.000 v.u.Z.) bis zum Frühmittelalter sehr beliebt. In der Bronzezeit um ca. 3.000 v.u.Z. wurde Berstein als Räuchermittel und Schmuck bereits bis nach ßgyten gehandelt. Dort galt das Material als den Sonnengott Re heilig. Aus römischer Zeit sind sehr schöne Schmuck und Statuttenfunde bekannt. Sehr beliebt war Bernstein bei den Wikingern. Neben Schuck und div. Amuletten sich auch Spielsteine und Intarsien bekannt. U.a. aus den Buch die Geschichte des Kostüms von Erika Thiel habe ich die Informations, das Bernstein als Schmuckperle in Ketten im Hochmittelalter nicht beliebt war. Ich werde dies aber gern noch einmal besser überprüfen. Leider kann im Hochmittelalter nicht, wie im Frühmittelalter noch möglich, auf Grabfunde zurückgegriffen werden. (Für diejenigen, die sich besonders für Bernstein interssieren, kann ich die Zeitschrift “Archäologie in Deutschland” Heft 3/1997 mit dem Schwerpunkt Bernstein empfehlen) Moin Thorsten, ich habe irgendwo von gedrechselten Perlen aus Bein nach einem in das 12. Jahrhundert Fund aus Schleswig gelesen. Ich hoffe ich finde die Quelle wider. (Leider kann ich über die Bronzezeit mehrschreiben als über das 14. Jahrhundert!) Moin Christoph, Ha, Ha, Ha!!! Es gibt übrigens einen sehr schönen Bodenfund aus Seeland aus einem megalitschem Ganggrab mit Doppelaxtanhängern!!! Sylvia(Dragomira)

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Eintrag #17 vom 09. Jun. 1999 23:07 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Doris, ich habe meinen Text geschrieben als Deiner dazugekommen ist. Das spart mir das suchen!! Sylvia(Dragomira)

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Eintrag #18 vom 10. Jun. 1999 04:04 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Na, Sylvia, ist doch was … Pax, Kai.

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Eintrag #19 vom 10. Jun. 1999 04:09 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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P.S.: Meine Informationen stammen aus dem Ausstellungskatalog des german. Nationalmusesums “800 Jahre Deutscher Orden.”Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh/ München 1990.

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Eintrag #20 vom 11. Jun. 1999 16:59 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Danke Doris, das heißt mal wieder ein Accessoire mehr! Thorsten

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Eintrag #21 vom 22. Jun. 1999 16:15 Uhr Klaudia Zotzmann   Nachricht

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Hallo alle zusammen! Kann mir jemand von euch vielleicht Infos über die damals üblichen polierten Metallspiegel geben - Welche Metalle wurden verwendet, wo waren welche Formen verbreitet und wo bekomme ich heute noch einen solchen her? Schon jetzt vielen Dank,
Klaudia.

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Eintrag #22 vom 28. Sep. 2000 16:28 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

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Rosenkranz nicht als religiöse Gebetsschnur, sondern als sakraler Kultur- und Kunstgegenstand. Wer kann Hinweise geben auf Literatur, Sachverständige, Sammler, Ausstellungen. Danke für jeden Hinweis im voraus.
Klaus

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Eintrag #23 vom 28. Sep. 2000 21:41 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Zwar verstehe ich den vermeintlichen Gegensatz “nicht als religiöse Gebetsschnur, sondern als sakraler Kultur- und Kunstgegenstand” überhaupt nicht - es sei denn, man wolle Kategorien des sog. “postchristlichen” 21. Jahrhunderts ins MA übertragen, aber trotzdem sei verwiesen auf Thread 108. Dort finden sich in den letzten Einträgen die gewünschten Angaben zur Geschichte des Rosenkranzes.
mit besten Grüßen und Wünschen Nikolaj aka Argl. Rhisiart ap Maredudd

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Eintrag #24 vom 09. Dez. 2000 15:24 Uhr Sven Mündel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sven Mündel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Klaudia Die mittelalterlichen Taschen - bzw. Gürtelspiegel gibt es aus Zinn, Bronze oder Silber. Sie sind in verschiedenen Ausführungen gefertigt worden ( von ganz einfach / meistens in Zinn häufig als Massenware/ oder recht aufwendig in Silber). Falls Du mit Deinen Forschungen weiter gekommen bist dann melde Dich mal, ich suche selber noch einige Infos, da ich im Frühjahr 2001 einige Spiegel herstellen will.
Sven

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Eintrag #25 vom 31. Jul. 2002 09:27 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bernstein im Süden?

Hallo,
der älteste Schuckstein scheint ja wohl Bernstein zu sein. Aber wie sah’s hier im Süden (Schwaben) aus? Kam der Bernstein auch bis hier runter? Die Ostsee ist weit….
Hat jemand eine Ahnung, wie weit damit Handel getrieben wurde, bzw. wie weit er verbreitet war?
Ich denke hier an FrühMi. :)
Grüße, Angy, immer neugierig :))

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Eintrag #26 vom 31. Jul. 2002 09:29 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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ßääähm… wann kamen die eigentlich auf? Weiß jemand mehr darüber?
Entstehungszeit, Verbereitung, Bildquellen?
Grüße, Angy, immer neugierig :))

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Eintrag #27 vom 01. Aug. 2002 09:49 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Von Ketten aus Glasperlen weiß ich, außen bei den Slawen (*grins*) für das HMA, so nicht.
Aber in Schloß Gottorf meine ich ein Textilfragment mit aufgenähten Glasperlen gesehen zu haben. Die Perlen sind sehr klein. Aufgefädelt und so und auf Stickereinen aufgebracht wurden die Perlen als Kleiderbesatz und für liturgische Textilen verwendet. Einen Nachweis aus einem Befund kenne ich nur für das 11. Jahrh.
Ich hoffe, dass ich den Eintrag nicht falsch platziert habe!
Sylvia
Projekt Folgri

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Eintrag #28 vom 01. Aug. 2002 10:05 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Glasperlen, @Silvia

Hallo Silvia,
ich habe gestern den Katalog “Die Alamannen” vom Stuttgarter Landesmuseum durchgearbeitet, und dort waren mehrere Funde von Glasperlen Halsketten aufgeführt. Sowohl runde, gewickelte Perlen, als auch “Stäbchen” mit Loch. Wenn Du Interesse hast, kannst Du Dich gerne per Mail melden, dann scanne ich Dir ein paar der Bilder ein :)
Grüße, Angy.

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Eintrag #29 vom 01. Aug. 2002 10:06 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Achso... :))

…ja… Zeit… FMA, von ca. 300 bis 700 n.Chr., ich schau aber gerne nochmal nach :)
Grüße, Angy.

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Eintrag #30 vom 01. Aug. 2002 10:55 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Die Perlen aus altungarischen Gräbern (896 - 972AD) sind oft mit andersfarbigen Höckern versehen. Sie stammen wohl aus Italienischer (venezianischer?) Produktion, und wurden sowohl an einem Band um den Hals, als auch auf die Kleidung aufgenäht getragen.
ßberhaupt schein Venedig noch lange Jahr danach DAS Zentrum für die Produktion dieser Perlen gewesen zu sein.
Grüsse,
Andrew

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Eintrag #31 vom 01. Aug. 2002 11:19 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Angy,
Glasperlen in der Völkerwanderungszeit: immer!!
In allen Kombinationen, als Kette, zwischen den Fibeln, aufgenäht….!!
Ich dachte Du meinst das Standard-HMA, sorry!
Sylvia
Projekt Folgari
PS.
Mein Mann hat für einen Perlenmacher 2 CD VöWA-Perlen gescannt, für alle Bereiche. Wir haben da einiges fertigen lassen für den bes. Vortrag.

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Eintrag #32 vom 01. Aug. 2002 21:13 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

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Weiß jemand, wo man im Netz Glasperlen (vornehmlich Wiki-Stil) bekommt?
Aus ßsterreich ists (leider) so weit nach Skandinavien *seufz*.
Und noch eine Frage zur Trageweise:
Wurden die Ketten um den Hals hängend oder zwischen den Schürzenfibeln hängend getragen?
Danke für die Mithilfe
Viele Grüße, Skallagrimsson

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Eintrag #33 vom 02. Aug. 2002 07:26 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht @Klaus

Hallo,
ich hab mal im Netz geschaut, als einzige Quelle, die handgefertigte Perlen verkauft, habe ich die Adresse www.glasperlen.com ausfindig gemacht. Da die auch Rohmaterial verkaufen, hab ich mir schon überlegt, ob ich nicht vielleicht selber….
Ich hab aber das Glück, jemanden zu kennen, deren Hobby die Glasperlenherstellung ist. Für den Materialpreis würde sie mir die Perlen nach einem Foto herstellen.
Also eine Idee wäre, Augen auf dem nächsten Handwerkermarkt (oder eben auf den Weihnachtsmärkten) offenhalten, ob irgendwo ein “GLaskünstler” ist. Bild zeigen, was Du haben willst und verhandeln, ob er es nicht herstellen kann. :}
Grüßle.

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Eintrag #34 vom 02. Aug. 2002 08:30 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Angy + Klaus,
eine Freundin von mir hat gerade begonnen, Glasperlen selbst herzustellen. Sie ist selbst in der Wikizeit aktiv ;-).
Meldet Euch bei mir, dann gibt’s die Mailaddi.
Gruß
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #35 vom 02. Aug. 2002 09:32 Uhr Annette Widera  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Widera eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Skallagrimsson,
von einem Bekannten, der Glasperlen herstellt weiß ich, dass es etliche Grabfunde gegeben hat, die Halsketten mit Perlen aufgewiesen haben..
Das eine Stück ist eine siebenreihige Perlenkette…*träum*.. leider ist mein Bekannter nur auf den Märkten unterwegs.. und macht keinen Versand bzw. Bestellung über Internet..
Die Glasperlen wurden aber auch als Teiler für Bernsteinketten genommen, die zwischen den Fibeln getragen wurden..
grüsse Thora Haraldsdottir

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Eintrag #36 vom 09. Jan. 2003 15:15 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Grüße an Alle,
Glasperlen zu (fast) jeder Epoche mache ich…gerne Wunschanftertigungen.
Fundberichte für Wiki, Merowinger, Alamannen, Franken, Sachsen, Kelten, Römer… habe ich.
Ich suche aber dringend Unterlagen über Glasperlenfunde aus Kiew!!!
(extra-Grüße an Anette, Sylvia und Ameli)
(Sylvia, ich habe endlich die Farbtafel von Zweeloo, und schicke dir noch eine ßnderung! :)Ich hoffe, du kannst die Perle dann mit einbauen)
Torben

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Eintrag #37 vom 08. Mai. 2003 09:19 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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denke ich, wenn ich meinen letzten Eintrag lese.
Etwas ernsthafter:
Mehr zum Thema Glasperlen habe ich jetzt gesammelt
unter
www.derglasperlenmacher.de
Grüße
Torben

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Eintrag #38 vom 17. Feb. 2004 15:31 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gewandfibeln 12./13. Jh aus Bronze

wer sich für Fundstücke aus dieser Zeit interessiert, dem sei ein Blick auf folgende Internetseite des Hallenser Landesmuseums für Vorgeschichte zu empfehlen: www.landesmuseum-fuer-vorgeschichte-halle.de/[…]/f[…]
Hier wird auch mit Hinweis auf die “törichten” Jungfrauen (Magdeburger Dom) auf eine Besonderheit im Tragen dieser Fibeln verwiesen - nicht als Verschluss für den Mantel sondern vermutlich für eine Art “Schleier”.
Gruß, Ingo

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Eintrag #39 vom 17. Feb. 2004 21:24 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fibel-Artikel aus Halle

Ingo, ich halte die Begründung, warum die Fiblen an einem Schleier getragen wuden, schlicht für Quatsch. Der Autor bezieht sich auf die Figuren der klugen und törichten Jungfrauen am Magdeburger Dom. Die Kleider der Mädels sind tatsächlich recht weichfließend, aber von einem Schleier keine Spur. Fibeln tragen sie allesamt ganz eindeutig zum Verschließen des Halsausschnitts.
Die Ursache, warum mehrere Fibeln an einem recht duennen Tuch befestigt gefunden wurden, wird tatsächlich (wie die alternative Vermutung lautet) darauf zurueckzuführen sein, daß das das Angebot eines Händlers war.
Gruß, Claudia

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Eintrag #40 vom 18. Feb. 2004 09:45 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Claudia,
in dem Beitrag wird von Stoffresten an den Fibeln gesprochen: “Die sich abzeichnenden Gewebereste zeigen eine grobmaschige Struktur, so daß sie sicherlich nicht von einem eng gewebtem Stoff stammen.Eher ist daran zu denken, daß sie an einem Schleier oder dergl. angebracht waren. Die mögliche Tragweise solcher Fibeln veranschaulicht nebenstehendes Bild.”
Auf dem Bild (Skulptur vom Magdeburger Dom) scheint eine Art Umhang/Mantel mit einem breiten Band und das darunter liegende Kleid mit solch einer Fibel verschlossen zu sein. Der Fund der Stoffreste läßt den Autor eine Verwendung zum Verschluß eines anderen (grobmaschigeren) Stoffes vermuten als es bei Kleidern allgemein üblich erscheint.
Dies soll nur ein Hinweis auf mögliche alternative Verwendung von derartigen Fibeln sein.
Es wurde nicht behauptet, dass der Fund mit den Darstellungen am Dom 1:1 vergleichbar ist.
Gruß, Ingo

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Eintrag #41 vom 18. Feb. 2004 11:47 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich muß mich Claudia anschliessen. Mir ist der FUMO schon länger bekannt, und die Argumentation mit dem Schleier am Beispiel der Jungfrauen von Magdeburg ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich erkenne an der Plastik ganz klar ein mittels einer Fibel geschlossenes Kleid. Deutlich ist der Schlitz zu erkennen.
Grüße,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #42 vom 18. Feb. 2004 12:22 Uhr Martin Opitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Opitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ingo,
auch ich muss mich Claudia anschließen.
Der Text bei Fumo zu dem Bild der Magdeburger Jungfrau:
“Es zeigt den Teilausschnitt einer der ”törichten Jungfrauen“ aus dem Magdeburger Dom. Auch hier ist die Fibel nicht am Hauptgewand, sondern an einem eher leichten, schleierartigen Stoff befestigt.”
Und das ist schon mal definitiv falsch, wie du schon selbst richtig geschrieben hast verschließt die Fibel das Kleid.
Da in dem Artikel von der Trageweise ans einem Schleier ausgegangen wird und als Beleg eben jenes Bild herangezogen wird, das aber keinen Schleier zeigt sieht es mit der Vermutung “Vier Fibeln an einem Schleier” eher dünn aus.
Mir ist auch keine Abbildung bekannt wo vier derartige Fibel an einem Schleier zu sehen wären.
Grüße
Martin

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Eintrag #43 vom 18. Feb. 2004 13:14 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Entscheidend für diesen FUMO-Artikel war der archäologische Fund der Fibeln und nicht eine Darstellung ähnlicher Schmuckstücke an einer zeitgenössischen Statue. Die vier Fibeln sind zwar dicht beieinander aber nicht in einem Grab, sondern in einer “Schwemmschicht” gefunden worden. Also auch nicht an “einem” Schleier.
Auf dem Detailbild www.landesmuseum-fuer-vorgeschichte-halle.de/[…]/t[…] sind Gewebereste zu erkennen, aus denen auf einen Schleier geschlossen wird.
Der Verweis auf die Statue vom Magdeburger Dom war m.E. vom Autor nicht als “Beleg” sondern als Beispiel für eine (Zitat) “mögliche Tragweise solcher Fibeln” eingefügt (also eher als ein Beleg, dass solche Fibeln von Frauen dieser Zeit im Halsbereich getragen wurden.
Die Schlussfolgerung auf eine alternative Verwendung (als Schleierbefestigung) wird aus dem aufgefundenen Geweberest gezogen - nicht aus der Statue.
Kritische Hinterfragung von Funden und Rückschlüssen von Archäologen ist ja sicher nicht verkehrt - aber an anderen Stellen sind dies für Euch doch auch “heilige” Belege. ;-)
Gruß, Ingo

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Eintrag #44 vom 18. Feb. 2004 14:20 Uhr Martin Opitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Opitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ingo,
liest du eigentlich einen anderen Artikel als ich? Zitat FUMO:
“Dies beweist, daß die Schmuckstücke nicht als Einzelfunde in den Boden gelangten, sondern gemeinsam an einem Stoffstück hafteten.”
Und weiter unten ist die Rede von einem Schleier.
Grüße
Martin

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Eintrag #45 vom 18. Feb. 2004 14:24 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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ups,
mein Fehler, dies hatte ich übersehen. Der Rest meines Einwandes (Eintrag 43) bleibt aber für mich weiter bestehen.
Gruß, Ingo

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Eintrag #46 vom 18. Feb. 2004 14:29 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Martin,
obwohl, es ist für mich noch kein “Beweis” wenn “Gewebereste an zwei der Fibeln anhaften”, dass dann alle vier Fibeln an “einem” Kleidungsstück waren - schließlich wurden sie ja nicht mit dem Gewebe, sondern nur mit kleinsten Resten davon gefunden. Es können ja immer noch mehrere Kleidungsstücke gewesen sein (z.B. Inhalt einer Kleidertruhe). D.h. an dieser Stelle folge ich der “Beweisführung” des Autors nicht.
Gruß, Ingo

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Eintrag #47 vom 18. Feb. 2004 15:51 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ingo,
ich reagierte mit meinem Einwand lediglich auf die Zweifel von Claudia gegenüber der Argumentation des Autors zum tragen der Fibeln.
Und du bist ja nicht der Autor.
Archäologenmeinungen sind mitnichten “heilige” Belege. Deren Funde mit dazugehöriger Datierung nehme ICH für mich als gegeben. Bei der Interpretation der Befunde hinterfrage ich schon eher. Nicht umsonst schreiben ernstzunehmende Archäologen meistens “ könnte”, “wird vermutlich”, “es ist anzunehmen” und dergleichen. Im ßbrigen bin mit einem Fachmann dieser Zunft befreundet, und ein weiterer ist auf dem Wege dahin (fleißig studieren Christian! ;o) ), glaub mir auch Fachleute sind nicht unfehlbar.
Grüße,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #48 vom 19. Feb. 2004 00:30 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ingo,
was gefunden wurde, sind die Fibeln mit den Stoffresten. Der Rest ist Interpretation des Autors. Und um seine Interpretation zu belegen, zieht er die Magdeburger Jungfrauen heran. Und diese belegen die These(und genau das ist es, eine These, nicht mehr) “Fibeln an Schleier” eben _nicht_.
Ich war auch selbst schon in Magdeburg und habe mir die Figuren angesehen und da gibt es nirgendwo einen Schleier mit Fibel.
Im ßbrigen kenne ich auch keinerlei andere Belege (Statuen, Abbildungen, Texte) wo es nur den geringsten Hinweis auf eine solche Trageweise gäbe.
Gruß, Claudia

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Eintrag #49 vom 19. Feb. 2004 17:25 Uhr Cerid Dieterle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Cerid Dieterle eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hab jetzt das Buch über den Schatz der Kaiserin Agnes (Salier) und da sind wunderschöne Schmuckstücke gefunden worden.
Weiß jemand ne Internetadresse, wo man so Replikas bestellen könnte aus der Zeit um 1000?
Leider gibts bei replika.de nur Sachen lang vor dieser Zeit oder dann wieder aus dem 14. Jhd.
(z.B. die Gürtelschnallen)
Cerid

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