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Eintrag #14 vom 29. Jan. 2010 15:29 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hier gibt es einen neuen Artikel zu Quilts, der zumindest für die whole-cloth-Quilts Belege bereits fürs 14. Jh. anführt:
www.vam.ac.uk/res_cons/research/[…]/index.html

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Eintrag #13 vom 19. Jan. 2001 15:40 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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ßh, es muß heißen: geocities, nicht geocieties (ich habe heute Knoten in den Fingern…) Ruth

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Eintrag #12 vom 19. Jan. 2001 15:38 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, ich habe gerade zufällig einen Link gefunden, der gut zum Thema paßt. Unter anderem gibt es auf dieser Seite auch einen historischen ßberblick, wer wann wo gequilted hat… www.geocieties.com/Athens/Acropolis/4756/quilting.htm Ruth

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Eintrag #11 vom 11. Jan. 2001 10:06 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, Zum Thema gesteppte Klamotten könnte ich nur mal einen Blick in einen der Gambeson/Wattierungen-Threads vorschlagen (weiß leider nicht die Nummer, bin zu faul zum suchen), da werden die verschiedenen Fertigungsweisen von Gambesons und Aketons behandelt. Ob nun aus mehreren Lagen Stoff, oder mit Stoffresten oder wolle gestopft, ähnelt die Bauweise doch sehr dem gesteppten Stoff, will sagen ist eigentlich gleich, nur fester. Daher denke ich daß die Leutchen im MA schon recht früh auf den Trichter gekommen sind, daß gestepptes Kälte und nicht nur Schläge abhält. Grüßung
Friedrich von Würselen

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Eintrag #10 vom 08. Jan. 2001 22:28 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ihr Quiltwütigen, Ich habe mal in meiner Quiltliteratur nachgegraben und folgendes gefunden: In der Zeitschrift “Euro Quilt” (Juli/August/September 2000) steht ein Artikel von der Niederländerin An Moonen. Der Artikel behandelt einen Kinderquilt aus dem 17. Jh. In der Einleitung schreibt sie: “…Bei diesen Untersuchungen fand sie heraus, daß der Quilt in Holland schon eine lange Geschichte hat. In der mittelalterlichen niederländischen Literatur, in der um 1230 niedergeschriebenen Geschichte von Lanzelot, fand sie die früheste Erwähnung eines Quilts, damals als -culte´ und -cuelcte´ bezeichnet. Seit jener Zeit wurden in kirchlichen und privaten Güterverzeichnissen aller Art zahlreiche Quilts beschrieben, und es gab Quiltergilden. Im Niederländischen sind die Worte -culte´ und -cuelcte´ gleichbedeutend mit dem englischen -quilt´, diese Worte kommen von dem lateinischen -culcita´ oder -culcitra´. Vom siebzehnten Jahrhundert an spricht man von -gestickte deekens´ (Steppdecken), -gewatteerde dekens´ (wattierte Decken) oder -gekatoneerde dekens´ (Baumwolldecken), wenn von Quilts die Rede ist; in dieser Zeit verschwinden die Worte -culte´ und -cuelcte´ aus dem niederländischen Wortschatz. …” Ich weiß natürlich nicht, inwieweit diese Erwähnung des Quilts im “Lanzelot” fundiert ist, oder ob es doch eher an den Haaren herbeigezogen ist. Die Tatsache, daß es sich bei der Quelle um eine Sage handelt, deren Original nicht niederländisch ist, macht mich doch etwas mißtrauisch. Im weiteren Artikel bezieht sie sich auf zwei Bücher von ihr selbst, die weitere erhaltene alte Quilts behandeln, außerdem auf einen Ausgrabungsbericht: An Moonen “Quilts, een Nederlandese traditie”, NOM, Arnhem, 1992 “It Is al Beddegoet”, Terra Verlag, Zutphen, 1996 P Bitter u.a. “Goed Gevonden. Textielvondsten uit archeologische Opgravingen in de Grote of St. Laurenskerk te Alkmaar”, 1999 Insgesamt macht der Artikel einen relativ wissenschaftlichen Eindruck; es werden sogar die Museums- Inventarnummern der herangezogenenVergleichsstücke angegeben. Wer detaillierter nachgraben will, kann sich ja mal bei An Moonen nach den Quellen für den Verweis auf die Quiltergilden und die genannten Güterverzeichnisse erkundigen. Ergebnis würde mich sehr interessieren! In einem anderen Buch habe ich gelesen, daß die ältesten heute noch erhaltenen Quilts aus dem 16. Jahrhundert stammen (England).Die Quilts dieser Zeit sind aber schon so “ausgereift”, daß man eine wesentlich längere Vorgeschichte annimmt. Es wurde erwähnt, daß Quilts auch in Mitteleuropa, namentlich Deutschland (wenn man das im MA so nennen kann) und Frankreich üblich waren. Es wurde auch betont, daß sämtliche dieser alten Quilts sogenannte “whole-cloth quilts” sind, d.h. die Oberfläche bestand NICHT aus Patchwork, sondern aus einem durchgehenden großen Stoffstück. Eine Musterung wurde nur durch das Steppen erzeugt. Das konnte auch mit farblich kontrastierendem Garn geschehen. Nun fragt mich bitte, bitte nicht nach der konkreten Quelle! Ich habe all meine einschlägigen Bücher durchgebuddelt und es nicht wiedergefunden, das heisst, ich muss es woanders gelesen haben und habe mir das Buch dummerweise nicht gekauft. *aerger, grummel* Hat jemand ´nen konkreten Literaturtip? Frohes Sticheln allerseits, Claudia

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Eintrag #9 vom 02. Jan. 2001 14:14 Uhr Sabine Fartash   Nachricht

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Hi Thorsten Ich weiss, dass die amerikanischen Quilts mit den englischen Siedlern nach Amerika kamen. Aber wie lange gibt es sie in England. Aber es ist ja schon mal interessant, dass zuerst einmal Kleider hergestellt wurden und nicht Decken - was mich auch nicht wundert. hi Axel, danke für den Moorleichentip! Bist du zufällig ein Vor- und Frühgeschichtler? Bin ich nämlich auch!!!! Sobald ich in eine UB komme, werde ich das Buch suchen! Lieber Claus, es kommt die Tage Braveheart im Fernsehen!! Aber das interessiert dich ja sowieso nicht, oder. Was ist an dem Film eigentlich so zum kotzen? Ich weiss nur, dass er mir zu brutal war und ich deswegen nicht länger als 10 min geschaut habe. Viele Grüsse
Sabine

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Eintrag #8 vom 02. Jan. 2001 10:17 Uhr Claus Meiritz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Claus Meiritz eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry *kleinlautmaulend* War schon spät.. Ich kriege immer ein Adrenalinflash.. wenn nur irgendwo Schotten a la Braveheart nur hüsteln..
Sehen Uns.. Claus..

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Eintrag #7 vom 31. Dez. 2000 16:02 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi. Es gibt einen Eisenzeitlichen Moorleichenfund, wo davon ausgegangen wird, das der Kittel aus 43 aufgesetzten Flicken besteht. Der Ausgräber glaubt sogar feststellen zu können, das es kein Grundgewebe für für den Kittel gab, er also nur aus Flicken bestand. (Moorleiche von Bernuthsfeld). Ebenso, in der gleichen Publikation wird von einem Mantel gesprochen, der auch aus 2 Teilen zusammengenäht wurde. (Moorleiche von Dätgen). Karl Schlabow Textilfunde der Eisenzeit in Norddeutschland. 1976 Karl Wachholtz Verlag. Gruß.
Axel Aue

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Eintrag #6 vom 31. Dez. 2000 10:11 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Sabine, afaik gibt es den eigentlichen “Quilt” wie man ihn heute kennt erst als ureigenst amerikanische Erfindung. Da das Wort quilted (= gesteppt) aber älter ist - ich meine mich an eine englische Quelle aus dem 15. Jhdt. zu erinnern, die von einem “quilted Jack” spricht, kann es sein, daß unter dem gleichen Begriff ähnliche Stoffstücke bezeichnet wurden. Ich selber kenne “to quilt” nur im Zusammenhang mit Gambesons, Aketons, Jacks etc., als gesteppte, gegebenenfalls gefütterte Kleidungsstücken und nicht als Decken. Bis denn Thorsten

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Eintrag #5 vom 31. Dez. 2000 07:32 Uhr Sabine Fartash   Nachricht

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Also, ich weiss nicht, aber kann es sein, dass unter Rüstungen gesteppte Kleider getragen wurden. Die Dinger sind ja unheimlich schwer…. Oder im Winter? Quilts sind ja erst einmal “Steppdecken”. So richtig künstlerisch wurde es ja erst mit der Besiedlung Amerikas (stimmt nicht ganz, aber so lala). Vielleicht gab es für die Schotten ja gequiltete Kilts, lieber Claus! (Ach ja, seit wann gibt es denn Kilts?)
Heloise

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Eintrag #4 vom 30. Dez. 2000 18:41 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, Quilt - Flickendecke…naja, wenn man das MA als die grosse Zeit des Recycling betrachtet, so muß es sowas eigentlich gegeben haben. Ich kenne keinen Beleg hierfür, aber da nichts weggeworfen wurde und bis zum letzten benutzt wurde, kann es auch sowas gegeben haben. Aber vielleicht gibts ja eine Quelle…
Euer Haduwolff

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Eintrag #3 vom 30. Dez. 2000 18:36 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Claus, sorry aber bissu blau? Quilt! NICHT KILT!!! Hat mit Schottland NIX zu tun. Sonst hast Du recht!
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #2 vom 30. Dez. 2000 18:33 Uhr Claus Meiritz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Claus Meiritz eine Nachricht zu schreiben.

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..da bin ich aber auch gespannt.. Seit Braveheart.. zum Kotzen eine Schottenidiotie nacvh der anderen.. treiben sich lieber in einem verkorkstem Schottlandbild herum.. als sich mal ein paar Gedanken zu machen.. WAs zeitgleich sich Böhmen und in den Gefilden des Mitteldeutschlands so abspielte. Mann ..endet das nie.. Ein Hollywoodverbrechen an europäischer Geschichte.. nach dem anderen.. und es wird auf jeden MIMA wiederholt.. *buüähhhh* wie schauderlich..
vestiga ursus

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Eintrag #1 vom 29. Dez. 2000 20:24 Uhr Sabine Fartash   Nachricht

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Mich würde es mal interessieren, was ihr über Patchwork und Quilts im Mittelalter alles so wisst. Gab es da schon so etwas. Freue mich über jede Antwort. Tschüssssssss
Heloise

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