Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Mittelalterszene im europäischen Ausland

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Eintrag #1 vom 29. Okt. 1998 18:25 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Ich eröffne diesen Tisch, weil es ich mal über unseren Tellerrand hinweg zu unseren europäischen Nachbarn, bzw. zu deren Mittelalterszenen (so denn vorhanden) schauen möchte. Bisher haben wir ja leider nur einen ausländischen Gast (eine Dame aus Ostarichi) an den Tischen der Taverne begrüßen können…vielleicht kann sie uns ja ein wenig von den dortigen Verhältnissen erzählen. Auch wüßte ich gerne mehr über die Szene in der Schweiz, frankreich und/oder Dänemark. Interessant wäre natürlich auch ein Blick gen Osten, denn die vielen tschechischen und slovakischen Gruppen auf unseren Märkten und Lagern zeugen doch von einem ziemlich regen “Betrieb” in diesen Ländern. Also, wer nähres weiß oder Kontakt per Internet zu ausländischen gruppen hat, sei hiermit eingeladen, sein Wissen kundzutun. Neugierig grüßt euch, Udo XIV. Herzog von der Ahr, Marquis de Bouillon

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Eintrag #2 vom 29. Okt. 1998 22:35 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Udo, nette Idee für ´nen Thread. Gefällt mir gut. Als erstes will ich denn auch Eigenwerbung für unsere Truppe machen. Die SCA gibt´s hier in Europa mit offiziellen Gruppen in (ca. von Süden nach Norden): Südafrika (is´ den europäischen Gruppen zugeordnet worden), Sizilien, Griechenland, Italien, Frankreich, Deutschland, Polen, Niederlande, England, Schottland, Irland, Schweden und Finnland. Zusätzlich noch ´ne Gruppe etwa 200 km östlich von Moskau. Alle spielen nach den Regeln der SCA Inc. in Amiland und den Bylaws des Königreichs Drachenwald (Europa). Aber jetzt mal ernsthaft. Ich selber kenne ein wenig die schwedische Szene, wo die SCA eine ganz andere, eigenständige Rolle spielt. Dort oben ist die Idee des Reenactments noch nicht so verbreitet und die Leute, die hier in der Marktszene landen, gibt es dort oben oft in der SCA, weshalb die dortigen Gruppen im allgemeinen historisch genauer sind als die hiesigen SCA-Gruppen. Mittelaltermärkte in unserem Sinn sind nicht allzusehr verbreitet. Mit Ausnahme vielleicht der Wisby Medieval Week auf Gotland im August, wo sich eigentlich so ziemlich alles was auf sich hält vertreten ist. Wikingergruppen gibt es nach meine Erfahrung dort nur ein paar wenige, die Szene tendiert eher zu späteren Zeiten. In Finnland sieht´s ähnlich aus, vielleicht ist die Szene noch kleiner wie hier, nur das die SCA dort tatsächlich die vorherrschende Gruppierung ist. Polen und Rußland sind meiner Erfahrung nach Reeanactment-Entwicklungsländer - auch wenn Rußland z.B. so hervorragende Mediävisten wie Aaron Gurjewitsch hat. Der real existierende Sozialismus hat halt nicht allzuviel von der Darstellung feudalistischer Strukturen gehalten (das hat er davon). Polen geht´s allein enfernungsmäßig etwas besser als Rußland, die Leute haben noch eher Möglichkeiten an Quellenmaterial ranzukommen. Einige unserer Leute haben Patenschaften für polnische und russische Gruppen übernommen und versuchen ihnen etwas auf die Beine zu helfen (Meine Hochachtung dabei an Uto (the Mad), der mit Kombi und Anhänger nach Rußland gefahren ist um dort Material anzuliefern). Großbritannien is´ etwas wo gerade Hartmut und Dietrich etwas zu sagen könnten. Eine gut organisierte Szene, die stärker als wir in die einzelnen Zeiten eingebunden ist. Ich vermute z.B. in Tewkesbury wird man keine Hochmittelalterleute und Landsknechte finden. Ansosnten gibt es dort nicht allzuviel Mittelaltermärkte. Die Gruppen spielen entweder untereinander oder haben die großartigen Einrichtungen des “National Trusts” oder des “National Heritage”. Das sind nationale Denkmalschutzverbände (etwas verniedlichend - der National Trust ist größter Landbesitzer in England), die auch gerne museale Aktionen mit historischen Gruppen machen. Demgemäß ist auch der A.-Grad der Gruppen, der - jedenfalls bei den öffentlich auftretenden Gruppen - im Schnitt um einiges höher liegt. Ich möchte z.B. auf Regia Anglorum oder der Viking Pageant Society (jaja, Hartmut, und der Company of St. George) hinweisen, die wirklich hervorragnede Arbeit leisten. Was mir persönlich im Kontakt mit verschiedenen Gruppen auffiel, ist, daß im allgemeinen eine höhere Toleranz anderer und auch anders gearteter Gruppen vorherrscht. Da kann es dann schon mal vorkommen, daß eine Steelfighting Wikinger Gruppe auf ein Larp geht und sich dort mit SCAlern verbündet. Insgesamt sehe ich im allgemeinen meine anglophile Ader bestätigt und werde demnächst auch mal versuchen selbst aktiv dort bei Veranstaltungen werden. Ansonsten noch Amiland, daß von mehr als 25.000 SCAlern mit Anhang beherrscht wird. Aber es gibt auch einige - wirklich nicht schlechte - Steel Fighting Companies, die aber schon alleine aus dem dortigen, üblichen Versicherungs- und Rechtsanwaltshorror eher ein Nischendasein fristen. Habe ich schon mal gesagt, daß es geil is´ in einer internationalen Gruppierung zu sein, mit Finnen, Briten, Schweden, Amis und Deutschen an einem Lagerfeuer zu sitzen? Bis dann Thorsten

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Eintrag #3 vom 30. Okt. 1998 01:59 Uhr Johannes Faget   Nachricht

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Moin aus dem überfluteten Norden, es gibt die FEFMH (Federation Europeene des Fetes et Manifestations Historiques) mit einem “Le Bureau du Conseil DÁdministration”. Dies ist so etwa der “europäische Dachverband” (wie Vita Historica der deutsche Verband)für “historische Feste”. 14 französiche Städte, 1 dänische, 1portugiesische, 14 Belgische, 2 spanische, 3 deutsche, 27 italienische Städte sind hier assoziiert. Die Federation wurde 1992 gegründet und hat sich als Aufgabe gesetzt, in Europa (und weiter) kulturelle Veranstaltungen und historische Festspiele zu fördern. Auf der letzzten Sitzung wurde beschlossen, nunmehr “online” zu gehen, und alsbald werden sich wohl die Mitgliedsstädte mit ihrer Aktion präsentieren. Im Jahr 2000 soll es eine europäische Messe in Straßburg geben. Vielleicht gelingt es ja, hier den Kontakt mit “Tempus vivit” zu knüpfen, so daß “europäischer Austausch” ermöglicht wird ..Wen´s mehr interessiert, dem kann ich den Flyer und ggf. die Statuten zusenden… Auf bald mal, Fogelvrei

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Eintrag #4 vom 30. Okt. 1998 08:05 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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moin zusammen. Thorsten hat schon viel zur englischen Szene gesagt. English Heritage ist der Hauptorganisator der einzelnen Events. Diese sind grundsätzlich immer einer Epoche zugeordnet. Entweder Hastings, oder Vikinger, oder Rosenkriege (15 Jht) oder Bürgerkrieg oder Todor, oder Napoleon oder 1. Weltkrieg oder gar 2.Weltkrieg(schauder, aber so sind die). Der Grad der Authen…mpf? ..fahrt hin und schaut mal. Es gibt “Ritterturniere” wie in Angelbachtal(Touristisch), rekreierte Schlachten(beeindruckend geschlossene Bilder mit sehr hohem Bestreben der A…..) und die eher musealen Veranstaltungen. Unter den Gruppen gibt es sehr viel Eifersüchteleien (kennen wir hier nicht!huamppff!)Wer ist der Schönste, der Wildeste der Kämperischte der Genaueste (ich hab´noch meinen Blinddarm und die Zähne sind alle verfault!). Also nicht nur Toleranz, normal menschelnt aber etwas höflicher als wir Teutonen. Fühle mich da sehr wohl. Die, unsere, Companie ist nicht englisch. Sie hat englische Väter (Gerry Embleton und Freunde), ist ansonsten international (Italiener, Franzosen, Eidgenossen, Engländer, Kanadier, Iranerinnen, Rheinländer und Deutsche) Es gibt Schwestergruppen in USA “Red Companie” die deutsche Stadtsoldaten darstellen (mit Yahoo zu finden!!)und in Australien!! Habe mal ein Bild eines Burgundischen Bogenschützen mit Kängaroo im Hintergrund gesehen! In der Tschechei gibt es eine Hussitenszene um Prag herum. Genaues weiß ich nicht. Gotland in Schweden ist das Skandinavische Kompetenzzentrum für MA. So, mehr fällt mir nicht ein, Hussa, Hartmut

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Eintrag #5 vom 30. Okt. 1998 08:36 Uhr Izobel   Nachricht

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Guten Morgen allerseits! Also wenn ich schon so nett eingeladen werde… (Danke Udo) Tja, zur Mittelalterszene in ßsterreich gibt´s nicht viel zu sagen! Mir ist keine “Szene”, so wie es in Deutschland eine gibt, bekannt. Es gibt natürlich einige Schaukampf- und Reenactment-Gruppen, ebenso Musiker und wahrscheinlich eine ganze Menge “mächtig Interessierter”, allerdings sind das eher Insidertips. Möglicherweise hängt es ja mit unserem, erst vor kurzem gefeierten 1000-Jahr-Jubiläum zusammen, aber mir scheint, daß Mittelalterfeste bei uns derzeit am aufsteigenden Ast sind. Allerdings sind das alles schlichtweg kommerzielle Festivitäten. Die Firma Regnum (der die “Eisenfaust” ja sehr nahe steht) betreut und organisiert solche Feste und z.B. wir als “nicht-nur”-Schaukampftruppe versuchen dann dort das Mittelalter zum Leben zu erwecken. Wir (als Eisenfaust) haben uns auf die Zeit der Kreuzzüge spezialisiert, schon mal wegen Herzog Leopold V., der ja nicht unbeteiligt war, an der Eroberung von Akkon! Soviel zu Ostarrichi! Vielleicht hab´ ich jetzt in der Eile (dieses 20. Jhdt!) auch etwas vergessen, aber ihr werdet sicher danach fragen! Also dann! Bin schon gespannt, wer sich noch so meldet! Izobel

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Eintrag #6 vom 03. Nov. 1998 11:51 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Hartmut, scheint so, als hätte ich in England eher die toleranteren Leute getroffen :-) Aber ich muß zugeben, daß ich eh´ anglophil bin. Aber Du hast recht, in den verschiedenen “Klassen” (Ich will nciht wieder die unseligen Stufen aus “3 Wege” reinbringen) der Reenactoren gibt es schon ziemliche Konkurrenz. Ich denke nur an die Konkurrenz zwischen der Viking Pageant Soc. und Regia Anglorum, wer denn nun der authentischere is´. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist die Toleranz gegenüber andersgearteten Gruppen wie LARPies, SCAler oder Gruppen mit einem mehr fantasymäßigen Touch (Knights of the Round Table), denen zuerkannt wird, daß sie ihr eigenes Ding durchziehen ohne gleich abwertend zu sein. Hängt vielleicht mir der englischen Eigenart zusammen jedem seinen Spleen zuzugestehen. In Service Thorsten

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Eintrag #7 vom 03. Nov. 1998 20:37 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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..ich bin auch anglophil!! Typische Krankheit von Hamburgern. Die Konkurenz, die ich beobachte wird in UK nur viel höflicher geäußert!Gentlemenlike, eben. ßbrigens ist die Kultur unserer bayerischen Landsleute ebenfalls von einem “Leben und leben lassen” geprägt (habe 4 Jahre mit Wonne dort gelebt und gearbeitet). Das ist jetzt aber kein Beitrag zu “Mittelalter im europäischen Ausland”! Ich melde mich jetzt dann mal für drei komma fünf Wochen ins afrikanische Ausland ab-wird Zeit für Urlaub! Ich grüße die Langrüssel und-hälse und Großmietzekatzen (Gruß an Deine Schäferhündin, Olm!) von TV. Ciao, Hartmut

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Eintrag #8 vom 10. Nov. 1998 08:32 Uhr Joris De Sutter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joris De Sutter eine Nachricht zu schreiben.

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Bedankt voor de uitnodiging ! Let me introduce ourselves (and I´ll do it in English because I don´t write German so good). We are “De Klauwaerts”, a flemish re-enactors group doing late 13th and late 15th century. We´re a very small (around 7 active members) and a very young (nearly three years) group. You can find more information about our 13th century activities on bewoner.dma.be/klauwaert . In our short but very active history we found out that we were the only historically correct medieval group in Flanders. There are some other “show and battle” groups, but they don´t put the accent on historical accuracy as we do. Therefore we looked for contacts with other groups from abroad. This means mainly the Netherlands (the L.H.O.) and England (Circa 1265). With Germany was there until now never any contact. Recently I got in touch with a german group called I.G. Wolf doing late 12th century. We hope to do a joint activity in the beginning of 1999. Why do we look for contacts with foreign groups ? Because I believe that in this hobbyfield it´s dangerous to stay too narrow minded. This goes certainly in our case, while we put the accent on historical correctnes. If you don´t have contacts with other ideas from other groups, one risks of becoming too focused on their own ideas, and you will slip away towards the “show and battle” groups. I hope this has enlighted a bit. If you want to get in touch with us, our adres is mentioned. Greetings, Joris

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Eintrag #9 vom 07. Dez. 1998 18:58 Uhr Oliver Schmitter   Nachricht

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Als erstes melde ich mich mal in den Kreis Lord Guise Buron vom Düsseltal, Herold des Incip Shires of The Two Seas sendet alle nur erdenklichen Grüße an die hier anwesenden. Speziell an Fipse (T.Piepenbrink), hallo wie gehts dir?:)). Wie ihr vielleicht feststellt gehöre auch ich zur SCA und wir sind wohl die nördlichste Gruppe der SCA in good old Germany. Klein aber mein. Ein Tip für Izobel, unsere Wiener “Vertretung” erreichst Du unter: Shire Ad Flumen Caeulum Katharina Woinovich (Susanne Mayer) Pouthongasse 529 /1150 Wien E-mail: baur@telekabel.at Thorsten möge mich korrigieren wenn ich falsch liege ansonsten kann ich meine Homepage ans herz legen (nichts besonderes, hab gerade angefangen mit dem Kram, paar nette bilder und hintergrund information um und über die SCA) www.online.de/home/two-seas Gehabt euch wohl Guise Buron

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Eintrag #10 vom 07. Dez. 1998 23:52 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Guise Buron! Hat man Dich mal wieder vom Schiff gelassen? Ich meine Kiel is´ ja auch schon fast europäisches Ausland. hast Du eigentlich auf Deinen Fahrten mal Kontakt zu anderen MA-Gruppen gekriegt oder habt ihr Euch auf Landgang eher in den Rotlicht-Vierteln rumgetrieben ;-) ? Bis dann Fipse aka Thorsten Piepenbrink

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Eintrag #11 vom 08. Dez. 1998 20:58 Uhr Guise Buron   Nachricht

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Hallo fipse natürlich trifft man(n) hin und wieder mal welche z.b. als wir diesen sommer in jacksonville (USA) waren, befand sich der örtliche kingdom seneschal(Trimaris) zufällig im selben marinestützpunkt (sie wohnte da). konnte aber leider nur telefonisch mit ihr verkehren :))) adressen bekommt man ja praktischer weise übers internet, aber wem erzähl ich das. bin übrigens jetzt wieder +landratte+ und komme vielleicht, dasss ist im mom noch diskussionsgrundlage zum fortunes champion bis dann guise

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Eintrag #12 vom 08. Dez. 1998 21:04 Uhr Guise Buron   Nachricht

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noch ein nachklapps an fipse könntest du mir evtl paar infos über die schmiede schicken, du weist schon geld ausgeben das ich nicht hab, usw. zum gruße guise

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Eintrag #13 vom 10. Dez. 1998 01:08 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Olli, der Katalog von Peters Rüstungsteilen PPP (Peter´s provisorische Preisliste)kommt demnähx per PDF-File zu Dir. Die Preise beziehen sich aber nur auf Reenactmentausstattung. Für SCA-Qualitäten müßtest Du Dich dann persönlich bei ihme melden (das File ist etwa 200 kb groß). Ansonsten laß uns lieber den Rest per E-Mail absprechen als hier im Forum. Bis dann Fipse P.S. schön, daß Du wiederunter die Landgänger gegangen bist. Hoffe man sieht sich mal wieder!

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Eintrag #14 vom 13. Dez. 1998 01:15 Uhr heinrich   Nachricht

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Hallo! Wieder zurück zum Thema “Mittelalterszene im Europäischen Ausland”. Es gibt eine sehr aktive szene sowohl in Dänemark als auch in Schweden. Und zwar beileibe nicht nur auf Gotland. In beiden Ländern gibt es viele Gruppen mit einer großen Anzahl von Mitgliedern. Einige dieser Gruppen haben Schiffe nachgebaut, andere “bevölkern” Freilichtmuseen oder treiben sich auf Treffen rum. In Norwegen gibt´s wohl auch ein paar, da habe ich selbst aber keine Kontakte. Sicher weiß ich von einer kleinen Mittelalteraktivengruppe auf Island. Selbstverständlich Wikinger.

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Eintrag #15 vom 13. Dez. 1998 01:20 Uhr heinrich   Nachricht

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Fortsetzung… Sie haben immer das Problem mit der weiten Anreise. In Holland ist mir die Dorestad Sibbe bekannt. Sie veranstaltet jedes Jahr mehrere internationale Treffen, unter anderem im Archeon (Alphen) und im Museumsdorf Eindhofen. Die Englische Szene ist unüberschaubar groß. In Frankreich gibt es mindestens eine kleine aber feine Gruppe in der Normandie. Obs in Spanien und Italien Gruppen gibt werde ich 1999 bei meinen Besuchen (hoffentlich klappts) dort herausfinden. Abschließend möchte ich sagen: Das Mittelalter ist im Ausland sehr viel aktiver als es die meißten deutschen MAler ahnen.

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Eintrag #16 vom 13. Dez. 1998 21:33 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Zunächst ein freundliches Hallo an alle! Ich sehe zunächst, daß SCA in einem Atemzug mit MA-Szene genannt wird. Sollte man da nicht eine gewisse Trennung waren? Erwartungsgemäß äußert Ihr Euch mehr über das westliche Europa. Beim Erwähnen der östlichen Regionen Europas laß ich, daß man Polen als ein Entwicklungsland bezeichnete. In puncto SCA mag das wohl so sein, und hoffentlich so bleiben. (Ich verstehe nämlich nicht, warum man in der SCA-Szene die Geschichte “überarbeitet” und Königreiche wie Drachenwald und “USA” schafft. In der MA-Szene orientiert man sich in der Regel an den tatsächlichen historischen Tatsachen.) Im Bereich MA also ist in Polen schon seit vielen Jahren einiges los. Es gibt dort aber eher gute interne Veranstaltungen als diese rein kommerziellen deutschen Märkte. Spektakel a la Kaltenberg gibt es dort auch nicht! Es gibt aber z.B. Versuche die Schlacht bei Grunwald-Tannenberg anno 1410 zwischen dem “Deutschen Orden” und dem Königreich Polen nachzustellen sowie die größte ma. Wehranlage Europas (die Marienburg des “Deutschen Ordens”) zu bewundern. Wer also ernsthaft an Informationen aus Polen interessiert ist, kann sich an meine e-mail-Adresse wenden. mfG - Thomas

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Eintrag #17 vom 14. Dez. 1998 01:57 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Thomas, ich habe nur repetiert, was ich von meinen polnischen Bekannten gehört habe. Wenn die polnische MA-Szene natürlich nicht so publikums- (sprich markt-)betont ist, wie die hiesige, ist esnatürlcih whrscheinlich, daß sie weniger davon mitgekriegt haben. Ich möchte die SCA nicht unbedingt in einem Atemzugmit dem Rest der Szene nenne - habe ich in verschiedenen Threads schon darauf hingewiesen, dasses nun ´ma ein paar verschiedene Paar Schuhe sind. Wir spielen auf unseren Events und in unseren Gruppen eine definitiv nicht-historische MA-Darstellung, die sich eher nach den literarischen Vorbildern der Ritterromane o.ä. orientiert. Unsere Gruppennamen undgruppen sind nicht historisch sondern bildene eine eigene, in sich geschlossene Welt, wie die der Fantasygruppen. Die Personas der einzelnen Leute sind jedoch historisch und - auch wenn ich mich mal wieder wiederhole - es bleibt jedem bei uns selbst überlassen, wie genau und authentisch er´s nehmen will. Ich kenne Leute, die der gesamten deutschen MA-Szene, was Gewandungsbau oder andere Spezialgebiete wie Kalligraphie o.ä. angeht, etwas vormachen können und ich kenn wieder andere, wo auch ich an die Grenzen meiner Toleranz komme. Da wir hier eine aktive MA-Szene besitzen, gibt es keinen Grund, daß SCAler hier auf den Märkten als solche auftauchen, da die Aufgaben der Publikumsbelustigung und allgemeinen Zurschaustellung (ich meine das jetzt positiv!!) von den “normalen” MA-Gruppen vollkommen abgedeckt werden. In Skandinavien aber ist es z.B. so, daß dort eine ganz andere Aufgabenverteilung herrscht. Dadurch sind natürlich auch die Ansprüche an die SCA-Gruppen dort größer als z.B. hier. Das Problem ist, das die SCA nunmal 30.000 Mitglieder hat, die komplett an sich verschiedene Ansprüche habe, die in verschiedenen Ländern leben, was die Ansprüche an einen MA-Verein auch wieder verschieden macht. Die SCA sieht sich mehr als Dachorganisation untre der jeder nach seine Facon werkeln kann. Ich merke gerade, daß ich wieder ins Diskutieren komme. Im Grunde genommen hast Du aber recht: SCA und MA-Szene sind unterschiedlich aber sie haben nun mal eine Menge Berührungspunkte, so daß ich es durchaus für angebracht finde, sie in diesem Rahmen zu nennen. Bis dann Thorsten

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Eintrag #18 vom 05. Jan. 1999 20:55 Uhr Rüssmann André   Nachricht

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Hi, nach dehm ich so schön von Herrn Udo, Herzog v.d. Ahr dazu aufgefohrdert wurde will ich doch hier mal die “Compagnie des 4 lunes” (compagnie der vier Monde) zu der ich gehöre vorstellen: Die Compagnie, die erst 2 jahe existiert, stellt eine Soldaten Truppe des 15.Jh dar (natürlich sind wir auf der Seite der französichen Krohne: Tot dem Englichen Pack ;-)!). Mit Baron, Ritter, Söltner und Gefollge (Prister Frauen und kinder), unsere Spezialität ist die Infanterie Formation mit Spies (?) (auf Franz. pique). Sonst haben wir Auch ein Zeltlager (neun Stük). Die Adeligen haben oder sind dabei ihre Platenrüstung zur kriegen. Das Ganze sieht zimlich gut aus wenn auch noch nicht alles 100% “A” ist und manche Sachen es warscheinlich nie sein werden aber der wille dazu ist da. Ausserhalb der Vorstellungen, Märkte und private Treffen wird durchnittlich einmal pro Woche trainiert je nach Themen interesse. Die Themen gehen von der militärichen “école des piquier” wo die Infanterie Formationnen geübt werden bis hin zum mini Theater Kurs (damit wir unsere Personen besser spielen) über Gesang, Tanzen etc… Dazu wird intensif gelehsen. Alle die schaukämpfe ausfüren nehmen dazu noch Fechtkurse (1 mal die woche) die von userem Fechtmaister gegeben werden (Fanthys Jan) der nach Tallhoffers Schrifften arbeitet. Meine Person ist die eines Haudehgen nicht adeliger Abstammung der die kleine Infanterie Truppe befehlicht und der nach Jahre guter Arbeit es gechaft hat Knappe eines pleite gegangenen Ritters zur werden (die ausfürliche Gechichte ist zu lang aber sie hält sich). Was noch? Ah ja im Moment sind wir nur so 15 “100%-inge” (das fürt dazu dass so auch ein Ritter, einmal umgezogen, ein einfacher Söltner wird) die anderen kommen winiger oft aber mit denen kommen wir dann auf etwa 30 Mann. Der grosse Traum ist jetzt auch Pferde aber das ist im Moment noch ein Traum (so wie vor 4 Jahren eine Compagnie ?). Also Herr Herzog ist euhre Neugierde befidigt ;-)? Mit respectvollen Grüssen, André Duchesne sergent des piquiers du baron Jan de Thys.

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Eintrag #19 vom 13. Jan. 1999 22:11 Uhr Thomas   Nachricht

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Burg LIPOWIEC (eine ßbersetzung aus der Rubrik “Burgen in Polen” der polnischen »RITTERZEITUNG«) Man vermutet, daß hier einst eine vorgeschichtliche Volksburg stand, an deren Stelle später dann eine Ritterburg gebaut wurde. Auf ihr saßen Parteigänger des Fürsten Konrad von Masowien {ca.1200-1247, König von Polen 1229-1243}*, die Boleslaw Wstydliwy {<slaw. = “mehr” od. “viel” + “Ruhm” Boleslaus V., der Keusche 1234-1279 Fürst von Sandomierz König von Polen 1243-1279}* nach seiner Machtergreifung in der Seniorats-Provinz {Gebiet Klein Polen Ftm. Krakau u. Ftm. Sandomierz Seniorat: Erbfolgeregelung, bei der der Sippen- od. Familienälteste, unabhängig vom Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, erbte; teilweise bezüglich der polnischen Thronfolge angewendet}* besiegte und zum Tode verurteilte. König Boleslaw befahl 1243 dem ihm treu ergebenen Bischof Prandota den Bau einer Burg zur Verteidigung der Landesgrenzen. Um 1295 kam die Burg in den Besitz von Bischof Jan Muskata, der sich Amt und Würden durch Simonie {ßmterkauf}* (schon damals gab es Bestechung, und das in den Reihen des höchsten Klerus) erwarb. Er baute die Burg, welche auf einem hohen felsigen Bergrücken westlich der Krakauer Hochebene, dem sogenannten Tenczyñski Rücken, gelegen ist, aus. Seinerzeit entstand der romanische Turm, der die anderen Bauten der Burg wesentlich überragte. Er diente gleichfalls als Gefängnis und Todeszelle für zum Hungertod verurteilte. Die Unglückseligen steckte man ins Verließ, wo sie dann langsam starben. Der Turm blieb fast 800 Jahre unverändert. Im 15.Jh. fand eine neuerliche Erweiterung der Burg statt, so daß sie ihren Grundriß eines unregelmäßigen Vielecks erhielt. In der Mitte verblieb ein kleiner, von Wohngebäuden umgebener, Innenhof. Auch weitere Modernisierungen ließen die ursprüngliche Anlage unverändert. Von der Erbauung bis fast zum Ende des 18.Jh. war die Burg Lipowiec ein Gefängnis für Geistliche. Sie wurden streng bewacht, was dadurch bestätigt wird, daß es in der gesamten Geschichte nur eine einzige erfolgreiche Flucht gab. 1550 floh Franciszek (Franz) Stankar, Autor einer Schrift zur Durchführung der Reformation in Polen, aus seiner Gefängniszelle. Er widmete sein Werk König August, der aber nicht für die Inhaftierung Stankars verantwortlich ist. Die Legende berichtet, daß ihm die in ihn verliebte Tochter des Gefängniswärters zur Flucht verholfen habe, indem sie ihm Stricke zukommen ließ, mit welchen er sich nach außen abseilen konnte. 1656 steckten die Schweden die Burg in Brand. Nach dem Wiederaufbau unter Bischof Szaniawski diente sie als Besserungsanstalt und Bußandachtsort. Für die inhaftierten Geistlichen organisierte man sogar ein spezielles {Priester-}* Seminar. Am 17.8.1686 übernachtete König Jan III. Sobieski, auf dem Weg nach Wien, in der Burg. Seit 1789, nach ihrer fast 500-jähriger Rolle als Gefängnis für die Geistlichkeit, ist die Burg im Besitz des Staates. Sie war noch bis 1849 teilweise bewohnt. Die von 1961-1968 durchgeführten Restaurierungsarbeiten ermöglichten die ßffnung für den Tourismus. Im Burgturm befindet sich heute ein kleines Museum. Gegenwärtig ist die Burgruine eine Abteilung des Museums Chrzanòw. An den Hängen des Burgberges hat man das Naturschutzgebiet “buczyna karpacka” {Karpaten Buchenwald}* gegründet und am Fuß des Berges befindet sich ein malerisches Freilichtmuseum. All dies liegt bei Babice {Wojewodschaft Katowice}*, auf halber Strecke von Krakau nach Katowice {ca. 7km südlich der Autobahn}. Es lohnt sich wirklich von der Route abzuweichen, um die malerische Burg zu besichtigen. ßbersetzung und {}* (= Bearbeitung) Ltn. a.D. Butters

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Eintrag #20 vom 28. Jan. 1999 21:00 Uhr Thomas   Nachricht

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Ein erneuter Versuch, da der Inhaber der Taverne den Rest meines Textes scheinbar in selbiger versoffen hat. :-) Burg LIPOWIEC (eine ßbersetzung aus der Rubrik “Burgen in Polen” der polnischen »RITTERZEITUNG«) Man vermutet, daß hier einst eine vorgeschichtliche Volksburg stand, an deren Stelle später dann eine Ritterburg gebaut wurde. Auf ihr saßen Parteigänger des Fürsten Konrad von Masowien {ca.1200-1247, König von Polen 1229-1243}*, die Boleslaw Wstydliwy {slaw. = “mehr” od. “viel” + “Ruhm” Boleslaus V., der Keusche 1234-1279 Fürst von Sandomierz König von Polen 1243-1279}* nach seiner Machtergreifung in der Seniorats-Provinz {Gebiet Klein Polen Ftm. Krakau u. Ftm. Sandomierz Seniorat: Erbfolgeregelung, bei der der Sippen- od. Familienälteste, unabhängig vom Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, erbte; teilweise bezüglich der polnischen Thronfolge angewendet}* besiegte und zum Tode verurteilte. König Boleslaw befahl 1243 dem ihm treu ergebenen Bischof Prandota den Bau einer Burg zur Verteidigung der Landesgrenzen. Um 1295 kam die Burg in den Besitz von Bischof Jan Muskata, der sich Amt und Würden durch Simonie {ßmterkauf}* (schon damals gab es Bestechung, und das in den Reihen des höchsten Klerus) erwarb. Er baute die Burg, welche auf einem hohen felsigen Bergrücken westlich der Krakauer Hochebene, dem sogenannten Tenczyñski Rücken, gelegen ist, aus. Seinerzeit entstand der romanische Turm, der die anderen Bauten der Burg wesentlich überragte. Er diente gleichfalls als Gefängnis und Todeszelle für zum Hungertod verurteilte. Die Unglückseligen steckte man ins Verließ, wo sie dann langsam starben. Der Turm blieb fast 800 Jahre unverändert. Im 15.Jh. fand eine neuerliche Erweiterung der Burg statt, so daß sie ihren Grundriß eines unregelmäßigen Vielecks erhielt. In der Mitte verblieb ein kleiner, von Wohngebäuden umgebener, Innenhof. Auch weitere Modernisierungen ließen die ursprüngliche Anlage unverändert. Von der Erbauung bis fast zum Ende des 18.Jh. war die Burg Lipowiec ein Gefängnis für Geistliche. Sie wurden streng bewacht, was dadurch bestätigt wird, daß es in der gesamten Geschichte nur eine einzige erfolgreiche Flucht gab. 1550 floh Franciszek (Franz) Stankar, Autor einer Schrift zur Durchführung der Reformation in Polen, aus seiner Gefängniszelle. Er widmete sein Werk König August, der aber nicht für die Inhaftierung Stankars verantwortlich ist. Die Legende berichtet, daß ihm die in ihn verliebte Tochter des Gefängniswärters zur Flucht verholfen habe, indem sie ihm Stricke zukommen ließ, mit welchen er sich nach außen abseilen konnte. 1656 steckten die Schweden die Burg in Brand. Nach dem Wiederaufbau unter Bischof Szaniawski diente sie als Besserungsanstalt und Bußandachtsort. Für die inhaftierten Geistlichen organisierte man sogar ein spezielles {Priester-}* Seminar. Am 17.8.1686 übernachtete König Jan III. Sobieski, auf dem Weg nach Wien, in der Burg. Seit 1789, nach ihrer fast 500-jähriger Rolle als Gefängnis für die Geistlichkeit, ist die Burg im Besitz des Staates. Sie war noch bis 1849 teilweise bewohnt. Die von 1961-1968 durchgeführten Restaurierungsarbeiten ermöglichten die ßffnung für den Tourismus. Im Burgturm befindet sich heute ein kleines Museum. Gegenwärtig ist die Burgruine eine Abteilung des Museums Chrzanòw. An den Hängen des Burgberges hat man das Naturschutzgebiet “buczyna karpacka” {Karpaten Buchenwald}* gegründet und am Fuß des Berges befindet sich ein malerisches Freilichtmuseum. All dies liegt bei Babice {Wojewodschaft Katowice}*, auf halber Strecke von Krakau nach Katowice {ca. 7km südlich der Autobahn}. Es lohnt sich wirklich von der Route abzuweichen, um die malerische Burg zu besichtigen. ßbersetzung und {}* (= Bearbeitung) Ltn. a.D. Butters

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Eintrag #21 vom 01. Feb. 1999 08:35 Uhr Michael E. Wolf   Nachricht

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Europa im Historienrausch Das Interesse scheint noch größer, als ich bisher vermuitet habe. Hier ist schon einmal ein Vorgeschmack, auf das was Karfunkel/tempusvivit in nächster Zeit an "Europäisierung plant. Zu viel? Na ja. Für jeden etwas. Wenn wir mehr bringen sollen, brauchen wir dazu Eure Hilfe. Oft wurden wir in den letzten Monaten nach Terminen im Ausland gefragt, ohne mehr als die üblichen Informationen von Visby, Sherwood und Toulouse weitergeben zu können. Derzeit eruieren wir überall nach interessanten Adressen. Wißt Ihr Termine? Dann haltet Sie geheim und wir finden Sie irgend wann doch heraus oder Ihr schickt uns die Daten und Ansprechpartner. Euer Schaden soll es nicht sein. Die Höhe der Belohnung ist noch nicht klar, aber wer uns Termine meldet, soll nicht leer ausgehen. Wer seinen Mittelalterurlaub in Irland machen will, der sollte sich die kostenlose Karte mit allen Burgen und SChlössern holen. Die Karte heißt Stätten des Kulturerbes, ist in Deutsch und zu haben beim Education and Vistor-Service in Dublin. Der Einfachheit halber die Faxadresse: 0035 1 661 6764. Zum Ortstarif ruft man quasi an, wenn man unter www.heritageireland.ie einloggt und bei info@heritageireland.ie seine Bitte hinterläßt. Adresse nicht vergessen, weil die Karte nicht gemailt werden kann. SCAN Historienfeste in Frankreich Region Aquitaine: La Bataille de Castillon (33) alle Jahre im Juli ist ein Monumentalschauspiel in historischen Gewandungen zur Schlacht von Castillon, die den Hundertjährigen Krieg beendete. Es gibt mehrere Vorstellungen von Juli bis August. Tell. 0033-5-57 40 27 58. Fêtedu sel, das ist das viertägige Salz-Fest im September in Salies de Béarn (64), zur Erhaltung der Alten Bräuche und der Traditionen der Region des Béarn. Tel. 0033-5-59 38 00 33; Fax 0033-5-59 38 02 95. Region Normandie: Die französischen son et Lumiére finden in Deutschland bisher nicht den ganz großen Anklang und sind auch nur bedingt verwandt mit unseren Historienfesten in Deutschland. Dennoch sollte man diese Freilichtaufführung zB in Bellême im Juli/August nicht versäumen, weil sie ungleich professioneller sind, als ihre Imitate in good-old-germany. Im Schloß von Feugerêts finden dies zum Thema Pferd und Historie zu Zeiten der Renaissance statt.. Eineinhalb Stunden in einer anderen Welt sein, mit Kommödianten und Pferden. Infos im Kalenderteil. In Eure feiert man mit einem Historischen Fest den 800. Todestag des legendären Königs Richard Löwenherz. Und hier machen uns die Franzosen mal richtig vor, wie man Geschichte konstruktivistisch in Tourismus umsetzt: Richard starb zwar in Chgalus und nicht in der Normandie, aber er ließ kurz vor seinem Tod noch den Auftrag zum Bau des Château Gaillard in Les Andelys. Eine sehr eindrucksvolle Burganlage, die auch vermarktet sein will. Nähere Auskünfte im Kalenderteil. Die Armada des Jahrhunderts nennen die Organisatoren des zum 3. mal stattfindenen Festes in Rouen, der Hauptstadt der Normandie das Segelschifftreffen im wichtigsten See- und Binnenhafen. Am 14. Juli, dem Tag der Revolution defillieren die größten Segelschiffe der Welt. Am 18. Juli gibt es eine große Parade bis zur Seinemündung. Hier trifft die Parade auf die Veranstaltung Le Havre 99. Mehr dazu auf der Website www.armada.org und im Kalenderteil. Vom 15-21 Juli geht das Historienspectakel also in Le Havre weiter, wenngleich es hier nicht mehr so ganz historisch, vielmehr hansesailmäßig abgeht. Weitere Termine im Kalenderteil. Region Ardèche: In Crussol gibt es am 3. Juli ein Historienspektakel im Sinne von Licht und Ton. Am 18. Juli veranstaltet die Gemeinde ein Mittelalterfest in Largentière. In Saint Remèze ebenfalls ein eintägiges Mittelalterfest am 8. August. In der Region Loire: In Montresor gibt es leider nur in allen geraden Jahren ein Fete historique. Bewerbungen beim Bürgermeisteramt für das Jahr 2.000 unter 02 47 91 43 00. Region Loiret: Am letzten April-Wochenede gibt es in Chècy einen Mittelaltermarkt mit Lagerleben in Erinnerung an Jean d- Arc. Am 8.u.9. Mai gibt es zum gleichen Anlaß einen solchen Markt in Orl-eans. Region Midi- Pyrénées. Am 2. Juliwochenende und am am dritten Augustwochenede soll es in Foix einen Mittelaltermarkt mit über 1.000 Gewandeten geben. Eine ganze Seite mit Terminen in Franreich gibt es in der kommenden Karfunkel - hoffe ich. Erlebbare Geschichte in Tschechien In Tschechien gibt es ganz sicher sehr viel mehr MA-Feste, als in Deutschland. Sie ausfindig zu machen ist nicht so einfach, da die Telekommunikation noch immer erhbliche Schwierigkeiten bereitet. Rund 150 RTittergruppen, das bedeutet, daß viele der Gruppen quasi zu einer bestimmten Burg gehören, wenngleich die Vereinsspalterei auch in Tschechien für eine Inflation sorgt. Vom 20- 22. August findet in Valtice ein Barockfestival statt Näheres müssen wir in der Kf 26 nachreichen. In Brno (Brünn) gibt es von Mai bis September eine große Ausstellung mit dem Titel Von den Wikingern zu Großmähren. Es werden vor allem die Waffen des frühen Mittelalters präsentiert. Im Marmorsaal des Bischofshofes veranstaltet das Archäologische Institut des Mährischen Landemuseums diese Ausstellung. Daten im Kalenderteil. Mittelalter in Norwegen Das Mittelalterfestival in Oslo ist ein Fest zu Ehren der großen Geschichte der Stadt im Mittelalter. Umzüge, Musik, historische Aufführungen und Markt. Norwegen ist so klein, alles spricht sich so schnell rum, das man den Termin erst kurz vorher festlegt. Beim Wikingerfestival in Karm-y, Rogaland sieht man rekonstruierte Langhäuser, Umzüge, Lager, Feste, Wettbewerbe und kann auch Seminare besuchen. Alljährlich wiederkehrend. Die Kristintage erinnern an Kristin Lavrnsdottirs Leben in Sel - unter anderem mit Mittelalterspiele, Musik und Ausstellungen alljährlich wiederkehrend im Juli. Das Spiel um den Heiligen Olav ist ein Freilichttheater zur Christianisierung Norwegens und den Tod Olavs bei der Schlacht von Stiklestad 1030. Freie Dichtung und Historische Fakten werden hier verwoben. Alljährlich im Juli/August. Zum gleichen Thema, nämlich Olav, findet am gleichen Wochenende in Trondheim ein ähnliches Programm statt. Eine Woche später gibt es das weltgrößte Holzboottreffen in Risör. Alljährlich am ersten Augustwochenende. HIer gibt es altes Schiffshandwerk zu sehen. Gabriele Richter vom Norwegischen Fremdenverkehrsamt empfiehlt, sich in jedem Fall beim jeweiligen Veranstalter vorab zu informieren oder im Zweifel beim Verkehrsamt anzufragen: 040 - 22 94 15 18. SCAN KARTE. Mittelalter in Finnland Vom 11. Mai bis zum 26. September gibt es in Turku, Aboa Vetus etwas für Europa einmaliges zu sehen: Eine Ausstellung mittelalterlicher Trinkgläser aus der baltischen Region. Gebrauchsgläser aus den Nordländern des Mittelalters werden gehütet, wie Augäpfel. Einen Blick gefällig? www.aboavetusarnova.fi Vom 28. Juli bis 1. August gibt es Medieval Turku, ein Mittelalterfest für die ganze Familie, In etwa so, wie wir diese Feste auch kennen. In Hämeenlinna ist das Fest ganz auf die Kinder abgestellt, aber Eltern sind auch willkommen. Das Programm wird erst ab Mai verschickt. www.htk.fi/hml/kulttuurikeskus/childfes.htm Medieval carneval ist ein Festival für die ganze Familie mit STrassentheater, Workshops zu Handwerk und Msuikdarbietungen vom 6. - 8. August in Helsinki. Einen Handwerkermarkt, historisches Leben, Spiele und Musik des 17. Jahrhunderts gibt es am 7. und 8. August in Tammela. Eine Venezianische Nacht mit Konzerten, Feuerwerke, Ausstellungen und Renaissancetheatern gibt es vom 27. bis 29. August in Kokkola.In Hämeenlinna gibt es vom 7-10 Oktober eine Reihe von Konzerten auf Originalinstrumenten des Barock und der Romantik. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Eintrag #22 vom 13. Jul. 1999 18:01 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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RUNDSCHREIBEN An alle, die auf Gott, “Karfunkel”, “T-V”, “AD” und “Q-V” vertrauen! Die IG - “Mittelalter des Abendlandes”, das internationale Informations- & Koordinationsforum für Freunde ma. Wehr- & Kulturgeschichte, informiert, daß dieses Wochenende (17./18. Juli -99) die Nachstellung einer der größten Feldschlachten des Spät-MA stattfindet. Auf dem historischen Schlachtfeld von anno 1420 bei Grunwald-Tannenberg (Stêbark) werden sich die Heere (heutigentages um den Faktor 100 an Mannen geringer) des “Deutschen Ordens” und des Königreiches Polen gegenüber stehen. Schon im Vorjahr war dies ein Veranstaltungshöhepunkt der polnischen Ritterschaft. In diesem Jahr handelt es sich um die Generalprobe für das Jahr 2000 und das unter Beteiligung ausländischer Ritter (so auch geschehen in der historischen Schlacht) aus Böhmen, echter Schotten aus Schottland, Franzosen, Ungarn und aus den GUS. Zum Einsatz kommen diesmal neben ca. 20 Pferden auch 20 besonders lautstark funktionierende Feldgeschütze. Da die aus Deutschland (ich will ja keine Namen nennen, lieber Herr R. aus Kaiserslautern) anreisenden Gäste vergaßen, ihre dt. Waffenbrüder entsprechend zu informieren, erreicht diese Mitteilung die restlichen Kämpfer des “Dt. Reiches” nun erst 5 Minuten vor 12. Für alle Kurzentschlossene kann ich daher nur eine Wallfahrt auf eigenes Risiko empfehlen. All jene, die aber diese Großveranstaltung wenigstens im Jahr 2000 miterleben wollen, sei gesagt, daß man sich diesbezüglich schon jetzt bei mir zu ersten Koordinationszwecken melden kann. Nicht genug der verpaßten Chancen. Am Sonntag, den 11.7.99 ging auch das 23. Internationale Ritterturnier ohne dt. Beteiligung zu Ende. Es ist die einzige mir bekannte Veranstaltung mit einer derartigen Anzahl Pferde. Die Pferde nebst Reitkünsten sind es auch, die an 1. Stelle stehen. Die Authentizität der Ausrüstung wird von den Teilnehmern leider stark vernachlässigt. Es gibt auf Grund von nicht vorhandenen Stunds zumindest keine Plastic-Rüstungen a la Kaltenberg. Dieses Ereignis, an dem sich Franzosen, Italiener, Ukrainer und Weißrussen beteiligten, wurde mit insgesamt 105 Minuten via Satelit auf “TV-Polonia” übertragen. [ßtsch, wer immer nur Astra anpeilt :)] Neben dem eigentlichen Ritter(Reiter)turnier finden auch noch Show-Vorführungen(Kämpfe) und Schützenwettkämpfe statt. Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was sich im Nachbarland Polen so tut, könnt Ihr in meiner Bildergalerie bekommen. Sie ist über die URL-s members.tripod.de/IG_Mittelalter/index-11.html zu finden. Sollten die Fürsten des Reiches nun Lust fürs Jahr 2000 bekommen haben, so erwählet mich zu Eurem Herolde, der Euch auch sicher durch den “Dschungel” der polnischen Sprache geleitet. Dieses Rundschreiben bitte ich im Rahmen einer zukünftig besseren Zusammenarbeit zwischen den dt. Gruppen an alle weiter zu leiten. Ihr könnt mir auch e-mail-Adressen übermitteln, an die ich es dann selber schicken kann. Es sollte im Interesse der gesamten dt. Ritterschaft liegen, daß wir unsere historischen Rollen selber übernehmen und nicht jemand anderes in “Verkleidung” diesen Platz einnehmen muß. Auch sollte sich keiner Europameister eines internationalen Turnieres nennen dürfen, der nicht mindestens auch die dt. Konkurrenz in die Schranken verwiesen hat. Dieses Rundschreiben versteht sich also zugleich als Ermahnung an Eure ritterliche Ehre, den Schlachtfeldern auch außerhalb der Grenzen des “Dt. Reiches” nicht länger fern zu bleiben. mfG - P.S. Czolem i moje uszanowanie wszystkim Tym, którzy rozumiejâ te slowa.

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Eintrag #23 vom 03. Dez. 1999 14:43 Uhr Thomas   Nachricht

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Unter dem URL mitglied.tripod.de/IG-Mittelalter/index-7.html könnt Ihr einen KURZBERICHT über das “23. Große internationale Ritterturnier” in Golub-Dobrzyñ (PL) 1999 lesen. Wer zu dieser oder anderen MA-Veranstaltungen in Polen mehr wissen will, kann sich an oben angegebene e-mail-Adresse wende.
mfG - Thomas

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Eintrag #24 vom 07. Dez. 1999 16:49 Uhr Thomas   Nachricht

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Verzeihung in meiner URL war ein kleiner Schreibfehler. Es muß mitglied.tripod.de/IG_Mittelalter/index-7.html heißen.
mfG - Thomas

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Eintrag #25 vom 25. Feb. 2000 12:20 Uhr Thomas Jambrich   Nachricht

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Mittelalter in ßsterreich. Hallo Leute, wie schon meine “Vorrednerin” Fr. Izobel geschrieben hat, steht es mit der MA-Szene in ßsterreich nicht sehr gut. TURBA FEROX (unser MA-Verein) und einige andere (z. B die Kuhenringer, welche ebenfalls löblich erwähnt werden sollten) bemühen sich mehr zusammenzuwachsen. Dazu gibt es zu sagen, daß wir nunmer ein Vereinslokal (mit Namen “Greifenfeste”)haben, in das ihr herzlichst eingeladen seid und wir in eben jenem Vereinslokal jeden Dienstag Vereinsabend haben und alle 6 Wochen ein “Fest in Gewandung” veranstalten. Weiters werden wir dieses Jahr wieder ein “Insiderfest” veranstalten und natürlich bei einigen MA-Veranstaltungen auftreten. Kontaktadressen sind: Jambo +43 664 422 42 51 (jambo@surfeu.at) Nici +43 664 520 78 73 (moonchild@surfeu.at) Philles +43 1 33 20 963 (philes@surfeu.at) Wir freuen uns über jeden neuen Kontakt. (Ps.: Lieber Nebelsturm, leider ist deine Emailadresse beim Umzug von München nach Wien verloren gegangen, bitte schreibe mir, damit wir uns einen Termin für ein Treffen vereinbaren können.)
Euer Jambo von Mönchen

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Eintrag #26 vom 25. Feb. 2000 12:34 Uhr Thomas Jambrich   Nachricht

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Liebe Kuenringer, verzeiht das ich euren Namen falsch geschrieben habe. maxima culpa. Ps.: Ich freue mich euch beim Fest am 04.03.2000 in der “Greifenfeste” zu sehen.
Euer Jambo von Mönchen

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Eintrag #27 vom 10. Jun. 2000 12:27 Uhr zygi   Nachricht

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Hi Tomas … Du hast recht, Grunwald-Tannenberg ist einer der schönsten Events Europa, wer kommt nicht hat was verloren, aber muss ich Dich korrigieren: dises historischesch schlacht nicht 1420 sondern 1410 (15-16.07.1410)stad fand. Und noch Was Grunwald ist nicht Stenberg glech ;-) es handelt sich uma zwei Dorfer zwischen denen das schlachtfeld ligt.Grunwald (tannenberg) und Stebarg (Stenberg) :)
Gruß an alle !Zygi

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Eintrag #28 vom 05. Jul. 2000 17:41 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Zygfryd! Ja, in diesem Thema hatte ich vergessen meinen Schreibfehler in der Jahreszahl nachträglich zu korrigieren. Ist im Thema Nr. 344 jedoch geschehen. Mit Grunwald und Stêbark hast Du etwas übersehen. Da die Polen in ihren Geschichtsbüchern die “Schlacht bei Grunwald” schreiben und die Deutschen “Schlacht bei Tannenberg”, habe ich diese beiden Orte mit einem Bindestrich verbunden und dann den heutigen auf polnischen Landkarten eingetragenen Ortsnamen für Tannenberg in Klammern hinzugefügt. Alle Erklärungen und Einzelheiten findest Du im Thema Nr. 344, das gesondert dieser Veranstaltung gewidmet ist. Verlege bitte Deine zukünftigen Wortmeldungen in dieses Thema. Da sind dann alle Interessenten dieser Materie unter sich.
mfG - Thomas

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Eintrag #29 vom 16. Aug. 2000 19:19 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Zygfryd! Bitte melde Dich doch auch mal im Thema Nr. 344 zu Wort.
mfG - Thomas

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Eintrag #30 vom 10. Okt. 2001 10:23 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

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Wir sind eine verhältnismäßig neue Gruppe aus Kärnten - Ostarichi.
start.at/miles-infernales-noctis
(gehört einmal überarbeitet, aber die Zeit, die Zeit)
Wir waren heuer bis hoch in den Harz unterwegs und freuen uns über jeglichen Kontakt aus der Szene, vor allem würde mich interessieren, wen es in ßsterreich eigentlich so gibt.
Danke im voraus,
Klaus Ragen - Ragnar Skallagrimsson

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Eintrag #32 vom 02. Dez. 2001 11:35 Uhr Hans Dietrich   Nachricht

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wo kann ich einen terminkalender fuer 2002 finden? gibt ja diverse alte staedte und auch viele museen, meist mit dem thema wikinger, von daher wuerde es mich interessieren ob es da auch events gibt um diese mit einem urlaub zu verbinden…
Hans Dietrich

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Eintrag #33 vom 29. Jan. 2002 15:16 Uhr Claudia Stollbert   Nachricht

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Ich wandere Ende Februar aus nach Korsika. Weiß jemand ob es dort eine Mittelaltergruppe gibt, oder ob dort jemand wohnt, der sich für Mittelalter interessiert, damit man vielleicht eine Gruppe gründen könnte?
Für eine Nachricht wäre ich sehr dankbar.
kaffeetanten@gmx.de
Moire, die Kräuterfrau

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Eintrag #34 vom 29. Jan. 2002 16:51 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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andere Zeitschriften.
Am einfachsten ist es vielleicht, wenn Du Dir auf dem Weg nach Korsika ein französisches Mittelaltermagazin kaufst und Dich von den Adresslisten dort weiterhangelst. Eine Rolle spielt sicher, ob Du auf Korsika Internetzugang hast oder nicht.
Viel Spass!
Nicole

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Eintrag #35 vom 30. Jan. 2002 10:23 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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www.google.fr, “médiéval” und “corse” = 723 Treffer
davon ein Restaurant, einiges über Sekten im Allgemeinen und Katharer im Besonderen und die ein oder andere Adresse von Pojekten an Unis über Mittelalter in Korsika oder mindestens ein (Fight)Club vor Ort.
Nicole

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Eintrag #36 vom 12. Feb. 2002 18:03 Uhr Carsten Scheffer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Carsten Scheffer eine Nachricht zu schreiben.

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Klasse Thema!
da Ich mit meiner Freundin jedes Jahr mehrfach nach Schweden (Värmland) fahre wäre ich glücklich wenn mir einer interessante Adressen(Ausgrabungsorte/Museen etc.) oder Kontakte zu schwedischen gruppen vermitteln könnte! Desweiteren wäre ich glücklich über jeden Hinweis über lohnende Geschäffte in Oslo (Bücher,Felle etc.) Dank an alle im Voraus!!!
Herr Hagen von Scutemere

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Eintrag #37 vom 26. Apr. 2003 23:26 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Die “Grunwaldtage” - größte internationale MA-Veranstaltung in Europa, deren Höhepunkt die Inszenierung der “Schlacht bei Tannenberg” ist, finden dieses Jahr vom 11.-13. Juli statt.
Für alle Teilnehmer ist die Anreise bereits am 7.7. möglich (zu empfehlen).
- am Wochenende VOR den Grunwaldtagen“ eine kleine Veranstaltung auf der Ordensburg Sztum (ehemals Stuhm)
- am Wochenende NACH den Grunwaldtagen ”Belagerung der Marienburg" (größte Burg Europas und ehemalige Hauptstadt des Ordensstaates) in Malbork
Alle Anfragen ab 15. Mai an oben genannte e-mail-Adresse.
mfG - Thomas

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Eintrag #38 vom 02. Apr. 2004 18:12 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Zur “Szene” in Tschechien haben ein Kollege von dort und ich auf dem Nachbarboard ein wenig mehr geschrieben, allerdings mehr mit Blick auf Freilichtmuseen und Frühmittelalter-Gruppen. 72.rapidforum.com/topic=108382039299
Viele Grüße Roman

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Eintrag #39 vom 15. Mai. 2004 00:41 Uhr Holger Gräf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Gräf eine Nachricht zu schreiben.

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…Schweizer in der Nähe von Bern, die ihr Interesse am Mittelalter im Rahmen eines Clubs, Vereins oder einfach nur einer lockeren Gruppe realisieren wollen?
Zum Hintergrund:
Ich werde im Spätsommer dieses Jahres in die Schweiz auswandern und würde dort gerne ein paar Menschen kennenlernen, die vom MA ebenso begeistert sind, wie ich.
Was mal daraus werden kann, dafür habe ich noch keine genauen Pläne. Persönlich widerstrbt mir das pedantische, besserwisserische Hobbyisten-Gehabe vieler Vereine weshalb ich mich auch in Deutschland nie einem angeschlossen habe.
Dennoch macht das Herstellen von möglichst authentischen Gewandungen, Rüstungen und Waffen natürlich in der Gruppe sehr viel mehr Spaß :-)
Bin selber seit vielen Jahren Hobby-Plattner und habe auch schon das eine oder andere Kettenhemd gemacht.
Wer sich angesprochen fühlt...holger@host-a.de
Hoffe, es findet sich jemand
Grüße
Holger

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Eintrag #40 vom 17. Mai. 2004 01:03 Uhr Paddy Brügisser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Paddy Brügisser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Holger
Eine wirkliche MA-Szene gibt es noch nicht in der Schweiz. Jedoch hat sich durch unsere Veranstaltung “Luzerner Mittelalterspektakel” welches in diesem Jahr zum dritten mal in Folge statt findet eine Plattform ergeben bei der sich bereits Leute gefunden haben welche sich in irgendeiner Form zusammentun wollen und es hat Kontakt zu Personen gegeben die sich bereits zu einem Verein oder Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben.
Dazu muss ich sagen dass, der Ursprung unseres Vereins Mittelalterliche-Veranstaltungen sind daher verstehen wir uns auch als reiner Veranstaltungsverein und sind kein Verein für Leute die Anschluss zu einer MA-Truppe suchen. Dies besagt schon unser Name Fairytales. Doch wir bieten eine Plattform. Bei uns kommen MA-Interessiert Leute zusammen und können sich präsentieren. Dass Interesse zeichnet sich ganz klar ab. Insbesondere was dass Handwerk betrifft mehrt sich die Anteilnahme an unseren Veranstaltungen. Doch haben wir auch Kontakt zu Fechtkampftruppen, Musikern und allerlei MA-Darstellern in der Schweiz gefunden welche sich zum Teil noch zur Auftrittstauglichkeit formieren müssen oder bereits an unserer Veranstaltung präsent sein werden. Es haben sich auch liebe Kontakte zu Handwerkern, Gauklern, Musikern, Krämern und Rittersleuten aus Deutschland ergeben die wir immer wieder gerne bei uns begrüssen werden (an dieser Stelle liebe Grüsse nach Waldreichenbach an Armati Equites :-).
Was MA-Gruppen in der CH betrifft gibt es meines Wissens zwei Gruppierungen in der CH seit längerer Zeit. Diese sind im Spät-MA angesiedelt die eine wird weiter oben in diesem Thema repräsentiert. Bei beiden liegt eine hohe Authentizität im Vordergrund.
Ich denke am besten schaust du mal zwischen dem 3.-5. Juni, also in 3 Wochen mal in Luzern an unserem Spectaculum vorbei. Infos findest du unter: www.mittelalterspektakel.ch
Ach ja; Einen Plattner und Kenner von Kettengeflecht in der Schweiz zu wissen erfreut mich :-)
Es Grüsst Amestan
PS: ca. vor drei Monaten hab ich was im Netz gefunden über eine Truppe die sich in Bern formieren will. Leider habe ich dir dazu keinen Link.
Amestan

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Eintrag #41 vom 19. Mai. 2004 12:50 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hier wird man sicherlich fündig, wenn man Kontakt zu polnischen Gruppen von der Vorgeschichte bis zur Neuzeit sucht:
FREHA www.freha.pl
Viele Grüße Roman

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Eintrag #42 vom 03. Jun. 2004 12:23 Uhr Claudia Wallenwein  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia Wallenwein eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo und seyd gegrueßt,
im Juli fahren wir ins Frankenreich (Arles) und würden auch dort gerne unserer Leidenschaft fröhnen - visiter des marchés médievales - Mittelaltermärkte.
Wei0ß jemand, ob dort nur die Veranstaltér und Händler oder auch Besucher gewandet sind?
Habt dank für nuetzliche Kunde direkt an wallenwein@gaia.de.
Arwen

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