Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Musik und Spielleute im MA

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Eintrag #3 vom 10. Feb. 2000 13:37 Uhr Robert Schuchardt   Nachricht

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Salute, Was mich schon immer mal interessiert hat: Haben die Dudelsäcke, die heutzutage auf Märkten und Festen zu hören sind, überhaupt noch etwas mittelalterliches, oder sind es eher High-Tech Geräte, die in keinster Weise (Klang, Lautstärke usw.) mit den “originalen” Modellen vergleichbar sind ? Man bedenke nur den Umgang mit “PLASTIK”- Rohrblättern oder ähnliches … Was sagen denn die Aktiven dazu ???
Roberto.

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Eintrag #2 vom 10. Feb. 2000 13:09 Uhr Martin Uhlig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Uhlig eine Nachricht zu schreiben.

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Ja, wie das ausschaut, gibts wohl nicht soviele MA-Musiker hier. Seit gestern 21 Uhr noch kein weiterer Eintrag? Arnulf: eben jener Thread hat mir schon lange gefehlt. So lange, dass wir eine eigene Spielmannsseite eingerichtet haben, die sich u.a. auch mit den von Dir gestellten Fragen beschäftigen soll. www.spielleut.de Leider gibt es dort (noch) kein Forum, so dass wir wohl hier diskutieren müssen. Es gibt eine überlieferte Predigt von ??? (muss noch mal schauen), darin sind die verschiedenen Arten von Spielleuten “klassifiziert”. Es ist ja nun nicht so, dass Spielleute ausschliesslich vogelfrei waren und IMMER lauter und frecher. Die Frage nach dem “Sound” der Instrumente stellt sich mir auch immer wieder. IMHO waren Dissonanzen, wenn sich mehrere Musikanten zusammengefunden haben, an der “Tagesordnung”. Sicher, es herrschte wohl schon eine hohe Kunst des Instrumente bauens, aber Stimmung, Materialien, Tonalität etc. wird wohl von Ort zu Ort unterschiedlich gewesen sein. Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass etwa die Laute oder Fidel eines umherziehenden Spielmanns immer “Bundrein” (so er denn auf Bünden spielte) gewesen war. … kann endlos fortgesetzt werden… Fragezeichen in den Augen
Konrad, Spielmann vom Hohen Hause

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Eintrag #1 vom 09. Feb. 2000 21:19 Uhr Arne Heger   Nachricht

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Hallo zusammen, oft sitze ich vor einigen Threads im TV und denke mir:“Man, was haben die alle für ein Wissen…” Dann wird mir immer wieder klar, man weiß nur viel von den Sachen, mit denen man sich beschäftigt. Bei mir ist das nunmal die Musik des MA. Aber auch da kann man immer dazu lernen. ;-)) Problem bei der alten Musik ist, daß sie lange Zeit nur mündlich überliefert wurde und dementsprechend von sehr frühen Sachen nur wenig vorhanden ist. Genau so bei den Instrumenten, was hat man denn, außer alten Abbildungen (die nunmal keine Töne von sich geben) und einigen musikaräologischen Ausgrabungen, die oft so beschädigt sind, daß auch erst anhand von Nachbauten Klänge nachempfunden werden können. (Sind die dann wirklich “A”) Weiter geht es mit den Menschen, die diese Musik auf diesen Instrumenten spielten…wie sah der Alltag aus, wo verbrachten sie die Nächte, wie schleppten sie ihr hab und Gut mit sich herum, wie vorsichtig mussten sie sein, ob der häufig nicht vorhandenen Rechte für das fahrende Volk…und als Spielmann war man nunmal häufig etwas “lauter & frecher”, oder kannte die Geschichten aus dem Nachbardorf etc… Mir geht es letztendlich darum, daß MA Musiker und Interessierte hier Gedanken und Erfahrungen austauschen können…und ich weiß, daß hier eine Menge von Euch rumschwirren…also los!!!
Arnulf der Puster, Spielmann vom Falkenberg

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