Hi Gibt es irgendeine Möglichkeit Nadelgebundenes gerade zu bekommen??? Ich übe nun schon eine ganze Weile, aber bei mir kommt immer nur ein schiefes, in sich gedrehtes Stück heraus. Die Schlaufen sind zwar wunderbar gleichmäßig, und es sieht auch sehr geil aus, besser als gestrickt, aber es ist halt immer in sich total verdreht. Vielleicht kann mir ja irgendwer helfen… Gruß
Hallo alle zusammen, ich hab aus dem Museumsdorf Düppel eine Anleitung für die Nadelbindung mitgenommen. Irgentwo auf diesen Seiten ist auch eine Netzadresse von Düppel. Vieleicht einfach da mal nachschauen. Wenn nicht dann mail mir mal privat, dann schick ich dir ne Kopie.
Hallo, auch wenn´s spät kommt: In dem Buch Praktische Alltagsgegenstände des Hochmittelalters von Stephan Wester, Verlag Barbarossa (ca. 30.-) stehen ein paar Seiten über Nadelbindung. Ich versuche gerade, nach der Anleitung zu üben. Und es klappt auch schon ganz gut. Das Buch gibt es auf den meisten Märkten zu kaufen. Fröhliches gelingen, Isabelle
Doris, danke für die Informationen, auch wenn sie teilweise etwas entmutigend klingen … Nichtsdestotrotz werde ich schauen, ob ich meinem holden Weibe die Technik halbwegs erklären kann. Kristina strickt meisterhaft, leider wurde Stricken aber erst im ausgehenden MA erfunden, soweit ich weiß, also wäre Naalbinding ein adäquater Ersatz. Was die Zeit betrifft, so befinden wir uns im 10. Jh. Olm
Schön, mal wieder eine Frage für Bastler/innen! Hast Du Dir die Seite “Nalebinding” von Regia Anglorum mal angesehen (ist leider momentan nicht verfügbar. URL muß ich erst suchen)? Ansonsten empfehle ich Dir das Buch Experimentelle Archäologie in Deutschland, Bilanz 1991. Archäol. Mitteilungen aus Nordwestdeutschland, Beiheft 6, Staatl. Museum für Naturkune und Vorgeschichte Oldenburg (Hrsg.), 1991. Darin ein Artikel über Nadelbindung mit Fotos, Zeichnungen und Literatur. Für welche Zeit willst Du die Socken machen? Es gibt koptische (4.-6.Jh.) und einen aus York (10.Jh.). Die wenigen mittelalterl. Exemplare mit dieser Technik stammen soviel ich weiß alle von Handschuhen. Das Prinzip klingt eigentlich ganz einfach: aus einem Faden wird eine Reihe von Schlaufen oder Luftmaschen gebildet. Dann wird mit einer Stopfnadel in jede dieser Schlaufen eingestochen und so eine neue Schlaufe gebildet. Man kann wahlweise in Reihen (für flache Stücke) oder in Runden (z.B. für Socken) arbeiten. Ergebnis ist ein dichtes aber elastisches “Gewebe”. Man muß sich dabei aber höllisch konzentrieren, damit man die richtige Schlaufe trifft, außerdem ist es ein zeitaufwendiges Verfahren, weil ja immer neue Fäden angestückelt werden müssen. Ich habe bisher auch nur ein kleines, schiefes ßbungsstück zustande gebracht. Wenn Du Zeichnungen brauchst, schick `ne Mail!… und ein Bild vom fertigen Socken für die Bibliothek ?! Schöne Grüße von Doris.
Mh, ich hätte wohl “Naalbinding” auch in meine Anfrage schreiben sollen und nicht nur in den Titel, denn ich suche Informationen über Naalbinding, also eine frühe Form des Strickens, und keine Anleitungen für Schuhmacherei. Trotzdem vielen Dank, Isabelle … Olm
Hallo Gerhard, ich hab eine recht ausführliche Beschreibung, wie man sich Lederschuhe selbst machen kann. Die Beschreibung ist in recht einfachem Englisch gehalten und zumindest theoretisch klingt auch alles sehr einfach (Ich hab mich noch nicht selbst an die Arbeit gemacht!). Sie werden “inside-out” genäht und dann umgekrempelt. Allerdings sind das 20 Din A4 Seiten, und ich kann das nicht per E-Mail versenden. Wenn Du möchtest, kann ich sie Dir faxen. Viele Grüße, Isabelle
Da das Stichwort im Thread “Schuhe” schon mal aufgetaucht ist, will ich hier mal in die Runde fragen, ob jemand eine brauchbare Anleitung dafür hat. Im Internet fand ich nur recht knappe Definitionen und selbst befreundete Wikinger konnten mir bisher nichts genaueres sagen als daß sicher irgendwer davon Ahnung haben müsse usw. … Hat wer Ahnung??? Olm, der endlich authentische Strümpfe haben will