Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Nähen???

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Eintrag #1 vom 24. Okt. 2000 19:09 Uhr Thomas Schlosse   Nachricht

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Hallo zusammen! Ich bin gerade dabei mir eine neue Gewandung zu nähen. Diese soll handgenäht werden, von wegen ausprobieren wie das damals so war und mehr “A” als mit Maschiene ist es ja eh. Ich stelle einen Handwerker aus dem 13´Jahrhundert dar, deshalb folgende Fragen!! Wie sah es mit dem nähen beim einfachen Volk aus?? Damals gab es ja noch keine so feinen Nähnadeln wie heute(oder doch??), wie dick bzw wie groß/grob waren die Nadeln und was haben sie damals für ein Garn genommen, wie dick war dieses Garn. Ich denke das die Leute damals nicht so feinen Zwirn oder Garn machen konnten wie heute. Bei Adelsgewänder war die Qualität der Nähte bestimmt besser, aber wie war sie beim einfachen Volk. Alles hat schließlich seinen Preis auch das Nähen. Danke im vorraus!! Thomas der Schlosser

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Eintrag #2 vom 24. Okt. 2000 19:59 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thomas! Die feinheit deiner Gewandung solltest du von zwei Punkten abhängig machen: 1. Wie vermögend ist der von dir dargestellte Person 2. Handelt es sich um Arbeits- oder um Prunkgewandung. Du wirst überascht sein, wie fein Frau, mit einer Handspindel und etwas ßbung, spinnen kann. Im 13.Jhd. war das nähen von Kleidung eine Aufgabe der Ehefrau. Je nach Talent fielen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Zu Nähnadeln kann ich nur über Funde aus dem keltischen Bereich berichten: ´Unter den Werkstattresten im Nordteil des reichen hallstattzeilichen Grabhügels von Hochdorf fanden sich auch zwei Nähnadeln aus Bronze. eine von ihnen ist nur 1,7 cm lang und war also wohl für das Zusammenfügen sehr feiner Stoffe gedacht´ (Katharina von Kurzynski ´… und ihre Hosen nennen sie bracas´ Internationale Archäologie Band 22) Gruß Aisling

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Eintrag #3 vom 24. Okt. 2000 20:52 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Ich denke, daß das Talent vor allem mit der ßbung kam, genäht wurde generell zuhause und während der Mann dem Handwerk nachging (wie wohl auch im Falle der von dir dargestellten Person), nähte die Frau eben die Kleidung für den Mann, die Kinder und sich selbst. Zuschneidereien gab es bereits im 13. Jhdt, wo man sich den Stoff mit weniger Verschnitt, weil Stoff allgemein kostbar, zuschneiden lassen konnte und dann zuhaus alles selbst zusammennähen. Die Nadelstärke ist eigentlich unwesentlich solange du keine Stricknadel verwendest ;-) Leinengarn wurde besonders häufig, auch zum Nähen von Wollgewändern verwendet.
Lieben Gruß, Arngard

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Eintrag #4 vom 24. Okt. 2000 21:46 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kenne eine recht interessante Seite von The Vikings aus der man einiges zum Thema Stoffe, Farben und insbesondere auch Stichen . www.the-viking-experience.co.uk/basickit3.html Gruß, Timm
Pax, Timm

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Eintrag #5 vom 24. Okt. 2000 22:15 Uhr Andrea Ohde  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrea Ohde eine Nachricht zu schreiben.

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Nähen ich lach micht tot**ggg ne ich verzichte bewust auf das nähen von Hand…weil mit Zeit und schmackes…sieht meine Naht aus wie von “Maschine” genähnt aus (jaja der ehemaliege Job machts) meine Info in sachen Kleidung…es waren wohl vorwiegend Kappnähte(so wie am Zelt(nix Zickzack…oder ketteln)….die verwendet wurden….und selbst ein Hühnerknochen lässt sich sehr fein bearbeiten…auch wenn er leich bricht Viel Spaß am “Handnähen”
Gruß Ymmina

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Eintrag #6 vom 25. Okt. 2000 09:43 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, Kappnaht war zwar bekannt, doch bei weitem nicht die verbreiteste Nahtform. Auf der von Timm gezeigten Seite auf dem Seams-Bild sind einige der Nahtformen, wobei afaik die zweite Haithabu-Form von links auch im HMA und SMA sehr verbreitet war.. Bis denn Thorsten

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Eintrag #7 vom 25. Okt. 2000 17:33 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi. Ich kann “leider” nur für´s FMA sprechen, vielleicht hilft es Dir aber. Genäht wurde im allgemeinen nicht mit Garn, sondern mit Zwirn. (Zwei Garne, miteinander verdreht). Wolle war gebräuchlich, anscheinend in einer sehr feinen Qualität und Stärke. Schwierig zu bekommen heute. Die Verwendung von Lein als “Nähgarn” ist äußerst warscheinlich, über Stärken kann ich nichts sagen. Nadeln: Es kommt nicht so sehr auf die Feinheit an, da sich “Nählöcher” im Wollstoff im Normalfall von alleine wieder schließen. Bei Leinen kann man mit ein bischen Rubbeln nachhelfen. Um es mal richtig kompliziert zu machen: Nähte haben nach meiner Erfahrung nicht nur die Funktion, Stoffe zu Verbinden, sondern auch, Kanten zu “schützen” und zu “stärken”. Die Naht 1 auf dem Seams-Bild z.B. ist eine recht “steife” Naht, die gerade weichen Wollstoff in seiner Form auch stabilisiert. Und, die falsche Naht am falschem Platz kann auch sehr unangenehn sein, z.B. wenn Du auf einer “steifen, dick auftragenden” Naht beim Reiten sitzt… Und dann gibt es da ja noch die Ziernähte… Und die, die gleichzeitig Stoffe verbinden und “zieren” sollen… Liebe Andrea. Bisher ist mir noch keine “Mittelalter-Stoffnaht” untergekommen, die von der her Machart wie eine Maschinennaht ist. So mit Unter- und Oberfaden… Und in Baumwolle….
Axel Aue

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Eintrag #8 vom 25. Okt. 2000 18:36 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Hi Thomas, sehr gute, umfassende Informationen findest du auf www.oih.rwth-aachen.de/~sturm/index.html/ Eine gute Spinnerin konnte hauchdünne Fäden herstellen; es gibt verblüffende Funde. Leider weiß ich gerade keine zitierbare Quelle. Das normale fast weiße Leinengarn, das man im Handarbeitsgeschäft kaufen kann (ca. 12 DM), ist sehr gut geeignet. Zieh den Faden durch ein Stück Bienenwachs, dann fusselt er beim Nähen nicht. Die Nadeln aus Horn, Geweih oder Knochen konnten sehr dünn sein. Metallnadeln gab es auch. Ein Bekannter hat mir eine Hornnadel gemacht, die genauso dünn ist wie eine normale moderne Stahlnadel. Was als “Nähnadel” im Museum liegt, dürften Gewandnadeln, Netzflicknadeln oder Nadelbinde-Nadeln sein. Ein guter Handwerker hatte auch gute Kleidung. Und mal ehrlich - wenn man sich schon die Arbeit mit der Handnaht macht, sollte man doch gleich ordentlich arbeiten, damit es auch hält, sonst müßte man ja alles bald wieder neu machen. Ich vermute mal, daß der Unterschied zwischen Adels- und einfacher Kleidung eher in den Stoffen und der Verzierung lag als in der Haltbarkeit und Sauberkeit der Nähte. Und was den Unterschied zwischen Hand- und Maschinennaht angeht, so liegt dieser tatsächlich in der Art der Fadenführung und nicht in der Sauberkeit. Wer mal ein handgenähtes Unterhemd von Anno Damals gesehen hat, weiß, was ich meine. Eine Frau setzte bestimmt ihr ganzes Können ein, um gleichmäßige Nähte zu erzeugen. Mit etwas ßbung gelingt das auch (eigene Erfahrung). Und wer der Meinung ist, Handarbeit zeichne sich durch Schlampigkeit aus, ist auf dem falschen Dampfer (mit freundlichen Grüßen von einer Handwerkerin!).
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #9 vom 25. Okt. 2000 21:36 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Axel! Es ist richtig, daß sich Wollstoff nach der Bearbeitung mit ziemlich groben Nadeln wieder von selbst schließt, aber es ist eine Scheißarbeit mit zu dicken Nadeln zu nähen. Man muß unheimlich viel Kraft aufwenden um die Nadel durch den Stoff zu treiben. Ich denke, daß die man sich früher diese Arbeit bestimmt nicht gemacht hat, sondern direkt dünne Nadeln verwendet hat. Gruß Aisling

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Eintrag #10 vom 26. Okt. 2000 21:22 Uhr Andrea Ohde  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrea Ohde eine Nachricht zu schreiben.

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na beim Leder nähen ist es ähnlich erst heften…dann Nähen und auch von “Hand” halten diese Nähte fast ewig
Gruß Ymmina

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Eintrag #11 vom 27. Okt. 2000 00:01 Uhr Birte Irion   Nachricht

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Da hänge ich dochmal gleich eine Frage dran: Wie verstärke ich Schnürlöcher, da es Metallösen ja nicht gab… Wäre dankbar für Tips
tschööö, Birte

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Eintrag #12 vom 27. Okt. 2000 00:20 Uhr Diana Fleischer   Nachricht

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Hallo Birte, Schnürlöcher(in Stoff) kann man einfach umstechen. Dazu gibt es sogar einen speziellen Knopflochstich,ähnlich dem Langettstich aus der Stickerei (das ist der Stich mit dem früher z.B.Tischdecken am Rand umstickt wurden,um sie später zu umhäkeln).Für ein Schnürloch muss diese Technik nur sehr viel enger gemacht werden. Ich hoffe ,Dir hilft die Antwort weiter.

              Diana

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Eintrag #13 vom 27. Okt. 2000 00:20 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Hi. Ich möchte euch nur freudlich drauf hinweisen, es gibt schon einen Näh-Thread: “Nähen wie geht das” Nr 182 (z.Z. Seite 20) Könnten wir das bitte dort fortsetzen ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #14 vom 27. Okt. 2000 01:26 Uhr Beate Husemann   Nachricht

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Hallo alle! Es ist durchaus möglich, Nähnadeln aus Rinderknochen so zu fertigen, daß sie mit einem Durchmesser von 1 - 2mm gut zum Nähen aller gängigen Stoffqualitäten geeignet sind. Mit einem Durchmesser von weniger als 1mm sind sie zum nähen feiner Seide tatsächlich geeignet. Wie schnell solche Nadeln zerbrechen, hängt in erster Linie von der persönlichen Nähtechnik der nähenden Person ab. Bei manchen Leuten zerbricht eine Nadel nach dem dritten Stich, bei anderen ist sie nach einem ganzen Kleid immer noch vollständig. In eine solche Nadel kann man recht problemlos ein ßhr für relativ dicke Fäden (dicker Schusterzwirn etwa) schneiden. Hornnadeln sind deutlich schwieriger zu fertigen und flexibler als die aus Knochen, sind dafür aber deutlich widerstandsfähiger. Nadeln aus Bronze kommen in verschiedensten Größen vor. Im Katalog zur Karolingerausstellung ist eine mit einem Durchmesser von 1,5mm und einer Länge von um die 5cm abgebildet. Entspricht auch vom ßhr her einer heutigen Nähnadel. Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #15 vom 27. Okt. 2000 01:30 Uhr Matthias Doettlaff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Doettlaff eine Nachricht zu schreiben.

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*seufz* manchmal mag ich cookies nicht - man vergißt bei mehreren usern an einem Rechner so schnell, die Daten wieder umzustellen… Nein, Matthias Topasius ist nicht das neue Pseudonym von Beate Husemann ;O) Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #16 vom 27. Okt. 2000 13:30 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Hallo Birte, auf unserer Seite hab ich das Foto eines von mir per Hand genähten Nestellochs für Schnürungen und zwar unter www.gewandungsschneider.de/Angebot/angebot.html
Lieben Gruß, Arngard

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Eintrag #17 vom 28. Okt. 2000 11:49 Uhr Birte Irion   Nachricht

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Diana und Arngard, vielen Dank! Diana: ich oute mich als Nähunwissende *g* Was ist ein Langettstich?? Ich war in Handarbeit immer möglichst krank ;-) Arngard, daß Bild ist leider sehr dunkel, viel kann man darauf nicht erkennen :-( Wird das Loch einfach nur rundumstickt oder muß man den Faden nocheinmal durch die Schlaufe ziehen, um den Rand zu befestigen? Fragen über Fragen… Sorry, daß ich das Nähthema hier so ausreize, obwohl es einen anderen Nähthread gibt…*g* Tschüssi,
Birte

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Eintrag #18 vom 28. Okt. 2000 18:26 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi. Ich kann Dir das Bild einer umnähten ßse bieten. Dazu die Beschreibung einer anderen. Ist zwar weit vor Deiner Zeit, interessant dürfte es trotzdem sein. www.sahsnotas.de/kleidung/gewebegesamt/aktuell1.html Schau dann unter “Sonderfunde”. Gruß.
Axel Aue

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Eintrag #19 vom 29. Okt. 2000 01:11 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Hallo Birte, »> Wird das Loch einfach nur rundumstickt oder muß man den Faden nocheinmal durch die Schlaufe ziehen, um den Rand zu befestigen? «< Sowohl als auch, geht beides und könnte auch durchaus beides verwendet worden sein. Ich versuche nach Möglichkeit die Stiche so eng aneinander zu setzen, daß das Nestelloch im Endeffekt genauso haltbar wie ein professionell maschinengenähtes Knopfloch ist. Dazu verknote ich das Garn auch noch mehrfach während des Umstickens.
Lieben Gruß, Arngard

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Eintrag #20 vom 29. Okt. 2000 20:15 Uhr Birte Irion   Nachricht

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Dangäää, Ihr hab mir alle sehr geholfen. *jetzt-mal-Nähnadel-schwing*…. Tschüssi
Birte

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Eintrag #21 vom 01. Nov. 2000 07:54 Uhr Martin Opitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Opitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, hier ist auch noch mal eine Abbildung des Langettenstichs www.buurman.de/3999/3381.html Grüße Wiprecht

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Eintrag #22 vom 12. Feb. 2001 14:13 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, dringend Hilfe und Tips zur Garnbeschaffung gesucht!! Ich habe neulich einen wunderschoenen, sehr duennen Wollstoff (faellt wie Seide, *schwaerm*) aus der Fruehjahskollektion zum Schnaeppchenpreis erwischt. Daraus soll ein Ueberkleid fuer Fruehlings- und nicht gar zu heisse Sommertage werden. Nun habe ich aber ein Problem: Bisher habe ich meine Kleider mit Leinen-Sternchenzwirn genaeht. Der erscheint mir aber zu dick und steif fuer diesen Stoff (wenn es auch schon duenner ist als das Garn aus dem Handarbeitsbedarf, was Angharad erwaehnt hat). Hat jemand Tips, wo man noch duenneres Leinengarn/Zwirn kaufen bzw. bestellen kann? Ich moechte doch nicht gezwungen sein, mit BW oder Poly *grusel* zu naehen… Gruss und Dank, Claudia

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Eintrag #23 vom 12. Feb. 2001 15:35 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Claudia, probier es mal in den Stickabteilungen der Kaufhäuser, da kann es sein, daß Du dort auch dünneren Zwirn findest. Bis denn Thorsten

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Eintrag #24 vom 12. Feb. 2001 20:21 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo! Du kannst es mal bei Traub-Wolle versuchen www.traub-wolle.de/garne/index.html Die haben sowohl in Wolle, als auch in Leinen viele verschiedene Stärken. Du kannst dich dort auch telefonisch beraten lassen, welches Garn für deine Ansprüche dünn genug ist. Für den Notfall: Gehe zum Karstadt in die Stoffabteilung, frage dort nach Seidennähgarn…. ist zwar nicht ganz das richtige, aber immer noch besser als Kunstfaser. Tschüs Aisling

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Eintrag #25 vom 14. Jan. 2002 21:32 Uhr Ralph Schlachter   Nachricht

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Hallo Leute,
wer kann mir weiterhelfen? Ich bin kurz vor dem Wahnsinn! Beim zusammen nähen von dünner Seide (pongee 05) kräuselt sich ständig die Naht (zieht sich zusammen mit einer 60er und 70er Nadel). Vielleicht hat auch jemand einen guten Link auf eine Nähseite. DANKE
Gruß Ralph

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Eintrag #26 vom 14. Jan. 2002 21:49 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ralph,
mein Tip: laß die Nähmaschine Nähmaschine sein und näh’s mit der Hand. Da kann sich nix kräuseln, weil man recht gut ausgleichen kann. Dauert zwar länger, aber wenn Du schon so teures Material verwendest…
Gruß,
Claudia

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Eintrag #27 vom 01. Feb. 2002 14:40 Uhr Thomas Wiedemeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Wiedemeier eine Nachricht zu schreiben.

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Hui,
sacht mal Kundige, so schmale Bänder, z.B. an
Bundhauben, wie umnähe ich den die ?
Bei anderen Nähten habe ich immer umgeschlagen
und etwas vom Rand langgenäht, aber hier ?
zum Gruß
Thomas Wiedemeier

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Eintrag #28 vom 29. Apr. 2002 08:23 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi,
Also. Du schlägst den Stoff ganz normal um und nähst dann von aussen mit einem Schlingstich die beiden Stoffstreifen aufeinander. Wenn du dir mühe gibst, dann sieht man den Faden auch nicht.
Mit der Nähmaschine kannst du nur dicke stoffstreifen machen, da dünne sich nicht umstülpen lassen…
Gruss
Fritz

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Eintrag #29 vom 29. Apr. 2002 11:45 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich habe für meine Bänder (Bändel, wie wir Schwaben sagen…) ein cm breite Streifen (mit Lineal Stoffkreise angezeichnet) zugeschnitten, diese dann einmal mittig gebügelt, und dann die Ränder nochmal zum Mitte hin eingeschlagen. Damit erhält man einen vierlagigen Streifen, wobei die Schnittkanten innen liegen. Alles nochmal gut bügeln oder dämpfen - und dann von Hand mit Schlingstichen die offene Kante schließen. Damit’s noch ein bißchen “hübscher” aussieht, hab ich auch die gegenüberliegende, geschlossene Karte, mit dem selben Stich verziert.
Grüße aus dem Schwabenland.

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Eintrag #36 vom 27. Mai. 2003 09:53 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Kurzes Zitat:
“Düppel behält sich vor, nachweislich falsche Anleitungen, beleidigende Inhalte, […] von Zeit zu Zeit zu entfernen […]”
Kontaktperson (Admin, Moderator ?) für das Forum von Düppel ist “Fabian Preise”
Sehr schön.
Dann frage ich mich als Admin dieses Forums allerdings, wieso jemand die einfachsten Benimmregeln aus seinem eigenen Forum in anderen Foren nicht einhalten kann.
Wirklich eine tolle Leistung, Fabian.
Ich lösche diesen Streitfaden hiermit. Die Diskussion über Nähtechniken an sich mag meinetwegen weitergehen, aber nicht die Diskussion über das Verhalten einer Person.
Gruß, Ivain

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Eintrag #37 vom 27. Mai. 2003 13:07 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Um noch mal sachlich wieder anzufangen:
Fabian, Du hattest in Deinem Post auf mehere Buecher verwiesen, aber nicht konkret Autor und Titel genannt. Koenntest Du das bitte nachholen? Hier sind etliche Leute, die sich gerne gruendlicher mit dem Thema auseinandersestzen moechten.
Claudia (friedlich)

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Eintrag #38 vom 15. Jul. 2003 13:10 Uhr Fabian Peise  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Peise eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
wenn ich irgendwem mit meiner Kritik zu nahe getreten bin, will ich mich gerne entschuldigen. Jetzt habe ich ein paar brauchbare Quellen zusammengestellt:
1) Heidemarie Farke: Der Männerkittel aus Bernuthsfeld… In: NESAT VI, Göteborg 1998. Der Kittel ist zwar eisenzeitlich, aber an den Nähtechniken hat sich bis zum HMA nichts geändert. Dieses sehr ärmliche Flickengewand wurde überwendlich mit Fäden genäht, die dem vernähten Gewebe entnommen wurden.
2) Margarethe Hald, Ancient Textiles from Bogs and Burials: Die Besipiele sind allesamt skandinavisch, zeitlich spannt sie den Bogen von der Frühgeschichte bis ins MA. Sie ist eine der wenigen, die bei der Textilanalyse die Naht überhaupt betrachtet. Der Grund mag sein, daß bei erhaltenen textilien aus Moorfunden der (leinene) Nähfaden vergangen ist. Bei Textlien aus Kirchenschätzen ist es die Restaurierung, die die alten Fäden oft verschwinden läßt.
3) Klaus Tidow: Die Untersuchungen der … Feddersee Wierde: Mit gewohnter Gründlichkeit setzt sich der Textilingenieur und langjährige Leiter des Textilmuseums Neumünster auch mit den Nähten dieses frühmittelalterlichen Fundkomplexes auseinander.
Crowfort et al.: Textiles and Clothing 1150-1450: Für viele Techniken sehr brauchbar ist diese Untersuchung von Londoner Funden. Meist aus dem bürgerlichen Milieu stammend, hat man hier nicht die klerikalen Textilien von geübter Hand im Blickfeld, sondern Nähte von “normalen” Leuten: Sie sehen teilweise wirklich recht krude aus, so daß sich niemand seiner Fähigkeiten schämen braucht, der einfaches Volk darstellt.
4) auch die Seite www.flinkhand.de kann man mal ansehen, da wurde schon einiges zusammengetragen und mit Bildern zu praktischen Anleitungen umgesetzt.
viele Grüße, Fabian

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Eintrag #39 vom 19. Jul. 2007 11:26 Uhr Christopher (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christopher eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hab da noch eine Frage zum Garn bzw. Zwirn. Weiß jemand, ob das Nähgarn gefärbt oder eher farblich naturbelassen verwendet wurde? Ich bin dabei, mir einen dunkelbraunen Leinenkittel zu schneidern (Darstellungszeit: 11.Jahrhundert, normannisch) und weiß jetzt nicht, ob ich auch dunkelbraunen Zwirn verwenden soll oder eher naturfarbenen. Und welche Stärke des Garns (also Dicke) ist am geeignetesten zum Nähen? Da gibt es solche Unterschiede und ich habe echt keine Ahnung, welchen ich bestellen soll. Hilfe!!

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Eintrag #40 vom 19. Jul. 2007 12:01 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christopher,
bevor Du Dir Gedanken um die Farbe Deines Zwirnes machst, solltest Du über die Farbe Deines Kittels nachdenken. Leinen dunkelbraun zu färben dürfte mit Mitteln des 11. Jahrhunderts ziemlich schwierig gewesen sein. Die Färber unter uns können Dir das ziemlich genau erklären.
Kräftige Farben findest Du eher auf Wolle oder Seide.
Konkret zu Deiner Frage:
Faden/Garn/Zwirn wurde auch gefärbt. Wenn Du an Deinem dunkelbraunen Leinen festhältst, kannst Du auch mit dunkelbraunem Leinenzwirn nähen. Für historisch korrekt halte ich die Farbwahl für Leinen jedoch nicht.
Grüße aus dem Havelland
Ulli

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Eintrag #41 vom 19. Jul. 2007 13:13 Uhr Christopher (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christopher eine Nachricht zu schreiben.

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Hmm, da hast du wohl recht! Ich hab zwar (im Nachhhinein) gelesen, dass man Leinen auch braun färben konnte, aber wohl nicht dunkel-, sondern höchstens hellbraun. Gut, dann muss ich mich wohl oder übel um Wollstoff kümmern.
Kann mir denn jemand etwas über die Stärke des zu verwendenden Zwirns sagen?
P.S.:
Gehört zwar eigentlich nicht in diesen Thread, aber ich würde mich freuen, wenn mir jemand ein paar Bezugsadressen für günstigen und verwendbaren Wollstoff mailen würde, da ich über google nichts ordentliches finde und hier bei tv sind die meisten links dazu längst tot ;)

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Eintrag #42 vom 05. Feb. 2008 18:48 Uhr Christoph-Torben Quandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph-Torben Quandt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Ich habe folgendes Problem : Ich bin dabei mir eine Tunika aus Leinen zu nähen (Zeit um 1066) ,und habe für die ßrmel die Kappnaht mit ßberwendstich benutzt. Wenn ich aber die ßrmel an das Torsostück rannähe dürfte das sehr schwierig bis unmöglich werden, es sei denn ich schneide das Torsostück ein um es für die Naht umlegen zu können. Nun meine Frage welche Nähtechnik sollte ich verwenden ??? Und ist es möglich beim Säumen mit Wollfaden zu nähen und den farblich abzusetzten um eine Ziernaht zu erhalten ???
Auch würde mich interessieren mit welcher Nähtechnik ihr die besten erfolge erziehlt habt hinsichtlich der Haltbarkeit.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph

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Eintrag #43 vom 05. Feb. 2008 23:40 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
Tjanun, mir drängt sich eigentlich die Frage auf, warum eine Leinentunika…aber mal davon abgesehen würde ich wenn schon dann ganz sicher keinen Wollfaden verwenden, ein wollenes Kleidungsstück mit Leinen zu nähen ist ja noch sinnvoll (wobei Wolle der gleichen Farbe sicher keine schlechte Wahl ist), aber Leinen mit Wolle? Kenne ich weder Belege, noch halte ich es für sinnvoll. Zumal mir sich der Sinn einer Ziernaht auf Leinen nicht erschliesst.
Ansonsten fürchte ich, ich kann dich nur ermutigen, es weiter zu versuchen, das mit der Kappnaht geht ohne Einschneiden, ist nur fummelig. Beschreiben kann ich dir das schlecht, müsste ich zeigen.

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Eintrag #44 vom 06. Feb. 2008 08:58 Uhr Christoph-Torben Quandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph-Torben Quandt eine Nachricht zu schreiben.

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Guten Morgen Jens,
danke für deine Antwort. Eine Leinentunika weil es ja eine Untertunika werden soll und Leinen ist ja angenehmer zu tragen. Ich habe schon 2 Wolltuniken und brauche unbedingt eine neue Untertunika weil die alten, die ich habe MAschinengenäht sind. Und ja das mit der Ziernaht hätt ich wohl sowieso nicht gemacht wollt ich nur mal so wissen und ich nähe ja auch mit Leinenfaden. Nur habe ich bei den Wolltuniken eine Ziernaht aus andersfarbigen Wollfaden gemacht als Ersatz für die Borte. Leider habe ich dafür auch keinen Beleg. Das sind so meine Anfängerfehler… Und die Sache mit der Leinentunika als Untertunika, ich habe bis jetzt überall gehört und gelesen das das so üblich war. Etwa ein Szene-Mythos ??? Wobei doch in der Kreuzfahrerbibel auch Unterwäsche zu sehen ist die doch wohl aus Leinen ist. Wie dem auch sei ich lerne gerne dazu.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph

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Eintrag #45 vom 06. Feb. 2008 12:37 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
Also wovon sprechen wir jetzt, von einer Untertunika im Sinne eines naturfarbenen/weissen Leinenunterhemdes? Da fiele eine Ziernaht ja gleich mal flach.
Zum Thema Unterwäsche gibt hier ja schon Threads; die Kreuzfahrerbibel dürfte Dich vom Darstellungszeitraum auch nicht von Belang sein.

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Eintrag #46 vom 06. Feb. 2008 13:34 Uhr Christoph-Torben Quandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph-Torben Quandt eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
ja wir sprechen von einer Untertunika aus ungebleichtem Leinen. Sry falls das von mir missverständlich war. Und gut das hatt ich mir auch schon gedacht mit den Ziernähten aus Wolle… .
Christoph

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