Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Neue Ausstellungen

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Eintrag #3 vom 07. Sep. 2000 22:44 Uhr Larissa Fröhlich   Nachricht

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Nun auch meinen Beitrag zu diesem Thema: www.uni-tuebingen.de/mittelalter/veran/museum1.htm Ich versuche es, so aktuell wie möglich zu halten, klappt nicht immer, doch ich hoffe, es ist eine Hilfe
Grüße aus Tübingen

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Eintrag #23 vom 04. Jul. 2001 22:55 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Der Jakobsweg im Internet! Infos über den Jakobsweg gibt es auf Spanisch und Englisch (vielleicht bald auch auf Deutsch?) unter: www.caminosantiago.de Auch zum Thema: Der Jakobsweg mit dem Fahrrad und zu Pferd. Außerdem praktische Ratschläge, ;-) Hotels, Campingplätze, Transport usw. Barbara
M.A. circuli amicorum

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Eintrag #25 vom 25. Jul. 2001 22:11 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Burg Sommeregg in Kärnten. Die Internet-Adresse:
www.folter.at
Barbara

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Eintrag #29 vom 01. Okt. 2001 10:46 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Die Schlacht von Azincourt ? oder Agincourt, wie der Ort auf Englisch gewöhnlich genannt wird ? am St. Crispinus Tag (24. Oktober) 1415 zählt wohl zu den bekanntesten des Hundertjährigen Krieges, nicht zuletzt durch die frühe Glorifizierung in Shakespeare?s ?Henry V?, der durch die zahlreichen Verfilmungen, darunter diejenige von Sir Laurence Olivier mit ihrer grandiosen Schlachtendarstellung, wohl bekannter ist denn als Bühnenstück.
Der ?Triumph of the Longbow? hat immer wieder Interessenten gefunden ? und kann jetzt in einem neuen Museum bewundert werden, dass die etwa eine knappe Fahrtstunde von Calais bei Abbeville liegende Gemeinde Azincourt errichtet hat.
Schon 1982 hatten der örtliche Lehrer Delclusse und seine Frau in der Dorfhalle eine Ausstellung eingerichtet, die jetzt ? wesentlich erweitert ? in einem neuem Zentrum ihre Heimstatt gefunden hat.
So gibt es jetzt lebensgroße Modelle von Rittern und ihren Pferden zusammen mit Reproduktionen von Waffen und Rüstungen der Zeit zu sehen; interaktive Displays ermöglichen es dem Zuschauer, einen Blick durch den Sehschlitz einer Rüstung zu tun oder einen starken Langbogen zu spannen. Am Ende des Rundgangs zeigt eine ?Son et lumiere?-Schau die Schlacht.
Das Zentrum ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet; der Eintrittspreis beträgt FF 40,- für Erwachsene und FF 30,- für Kinder.
Zur Eröffnung waren namhafte Kenner der Militärgeschichte des 15. Jahrhunderts gekommen, darunter der führende Experte Frankreichs für mittelalterliche Militärgeschichte, Professor Philippe Contamine von der Sorbonne, und der britische Schauspieler Robert Hardy, der ja nicht nur als ?Dr. Siegfried? aus der Verfilmung von ?All animals great and small? (dt. Titel: ?Der Doktor und das liebe Vieh?) bekannt ist, sondern auch als der Experte für die Geschichte des Langbogen (und Autor des gleichnamigen Standardwerkes!).
Mit besten Wünschen Nikolaj

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Eintrag #30 vom 01. Okt. 2001 13:21 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Stelle gerade fest, dass aus mir unbekanntem Grunde bei der ßbertragung meines Textes die Anführungs- zu Fragezeichen umgewandelt worden sind.
Damit diese nun nicht zu viele Fragen aufwerfen, bitte alle ? für " lesen, dann stimmt es wieder.
Sorry!
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #35 vom 25. Okt. 2001 11:02 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Noch ein Hinweis auf eine Museumsveranstaltung = Ausstellung, die diesmal auch inhaltlich zeitlich näher liegt:
Vom 4. Mai bis 3. November 2002 veranstaltet das Städtische Museum Zittau die Ausstellung “Welt-Macht-Geist. Das Haus Habsburg und die Oberlausitz 1526-1635”. Die Stadt Zittau verfolgt mit dieser international ausgerichteten Ausstellung zwei Hauptziele. Zum einen möchte sie auf sich und ihre Umgebung aufmerksam machen, zum anderen soll ihre bedeutende und spannende Geschichte mehr Bekanntheit erreichen.
Die 28000 Einwohner zählende Stadt liegt im östlichen Zipfel Sachsens, unmittelbar an der EU-Außengrenze zu Polen und Tschechien, sie gehört zur Region Oberlausitz. ßber Jahrhunderte war die Oberlausitz eine Drehscheibe für Handel, Verkehr und Kultur im Herzen Europas. Mit der Ausstellung “Welt-Macht-Geist” möchte Zittau an diese Tradition anknüpfen.
Die Habsburger stellten von 1438 bis 1806 römisch-deutsche Könige und Kaiser, sie erbten durch eine geschickte Heiratspolitik Burgund, die Niederlande, Spanien, Ungarn und 1526 auch Böhmen. Die Herrschaft über Böhmen schloß die Macht über die reichsten und fortschrittlichsten Regionen Mitteleuropas - Mähren, Schlesien, Nieder- und Oberlausitz - ein. Die Oberlausitz wurde so Teil eines übernationalen Staatsgebildes mit dynastischer Spitze. Bis 1635 hatten die Habsburger in der Region die Landesherrschaft. Aus dieser Zeit gibt es zahlreiche kulturhistorisch wertvolle Zeugnisse. Die Stadt und der Landkreis Zittau sowie der Freistaat Sachsen haben es sich zur Aufgabe gemacht, aus diesen eine Auswahl zu präsentieren.
Mehr als 60 bedeutende Museen, Kunstsammlungen, Archive, Bibliotheken und Kirchen aus Deutschland, Polen, Tschechien, ßsterreich, Ungarn, den Niederlanden und Belgien beteiligen sich mit hochwertigen Leihgaben an der Ausstellung. Die Exponate werden in dem denkmalgerecht rekonstruierten Heffterbau präsentiert. Dieser Spätrenaisssancebau gehört zu den Schmuckstücken Zittaus und bietet auf drei Etagen und 840 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen passenden Rahmen für diese bedeutende Exposition. Es wird ein ßberblick über die politische, wissenschaftliche und kulturelle Entwicklung des Königreichs Böhmen gegeben.
Zu den herausragendsten Exponaten gehören das Totenbild Kaiser Maximilians I., ein Säbel Sultan Suleymans, die astronomische Uhr Kaiser Maximilians II.oder das Kleine Zittauer Fastentuch.
Quelle: Nathalie Andries
Weitere Informationen im Internet: www.zittau.de
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #36 vom 26. Okt. 2001 09:52 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Die Ausstellung “Marksteine. Eine Entdeckungsreise durch Brandenburg-Preußen” im Kutschhaus in Potsdam ist zwar nicht mehr ganz neu, aber dafür durchaus empfehlenswert und läuft noch bis Mitte November. Für uns “Mittelalterliche” ist insbesondere die oberste Etage mit vielen aufschlußreichen Exponaten zur Geschichte Brandenburgs vom Früh- bis ins Spätmittelalter sehr interessant!
www.marksteine.de
Ruth

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Eintrag #37 vom 28. Okt. 2001 10:25 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Hier der Link zur Ausstellung “Otto der Große” www.ottodergrosse.de
Pax, Timm

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Eintrag #38 vom 05. Nov. 2001 15:33 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Noch ein Hinweis auf eine - im wesentlichen zwar nicht das MA betreffende, aber m.E. nichtsdestoweniger interessante Ausstellung:
Wölfe, Opferhunde, Karrenköter
Berliner Hundeleben von der Eiszeit bis heute ? Ausstellung der Naturwissenschaftlichen Sammlungen des Stadtmuseums
Nachricht vom 04.11.2001 In Berlin leben mehr als 100000 Haushunde; weltweit sind es einige hundert Millionen. Seit der letzten Eiszeit sind Mensch und Wolf, der Ahne des Haushundes, eine enge Verbindung eingegangen. Die Sonderausstellung der Naturgeschichtlichen Sammlungen des Stadtmuseums Berlin (Schloßstraße 69a, 14059 Berlin) zeichnet die Geschichte dieses gemeinsamen Weges von Mensch und Hund nach. Inszenierungen zeigen im späteiszeitlichen Berliner Raum sowie erste Hunde in der Mittel- und Jungsteinzeit. Berliner Funde germanischer Hundebestattungen beleuchten die Rolle des Hundes zu Beginn unserer Zeitrechnung; eine Auswahl Berliner Hundesteuermarken aus dem 19. Jahrhundert illustriert den Versuch der Obrigkeit, die ständig wachsende Zahl von Hunden in der Stadt einzuschänken.
Nicht fehlen dürfen die Karrenhunde, die im Berliner Transportwesen eine bedeutende Aufgabe erfüllten. So zeigt die Ausstellung zeitgenössische Ansichten der Berliner Milchfuhren. Aber auch die unterschiedlichen Rollen der Hunde im Berlin von heute sowie die aktuellen Probleme mit Hunden in der Stadt werden beleuchtet: Hunde als Helfer, als Sozialpartner, als Therapeuten und Wirtschaftsfaktor, aber auch als ?Waffen? und Umweltverschmutzer.
Mit einer Fülle von Objekten ? Dermoplastiken, Rekonstruktionen, Fossilien, künstlerischen Darstellungen (Gemälde, Graphiken, Fotos, Erzeugnisse der Königlich Preußischen Eisengießerei), Hundeausstellungsmedaillen etc. ? zeigt diese Sonderausstellung aus den Sammlungen des Stadtmuseums den ?Freund des Menschen? auf interessante und vergnügliche Weise.
Quelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #39 vom 08. Nov. 2001 20:14 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Das Programm von ca. 8000 Museen aus Deutschland, ßsterreich und der Schweiz ist zu finden unter:
www.webmuseen.de
Viel Spaß!
Barbara, M.A. circuli amicorum

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Eintrag #40 vom 04. Dez. 2001 19:45 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Das Deutsche Klingenmuseum (Klosterhof 4, 42653 S.-Gräfrath, www.klingenmuseum.de) zeigt vom 21.4. bis 25.8.2002 eine Demonstration des schwedischen Schwertschmiedes Peter Johnsson aus Uppsala, der handgeschmiedete Schwerter nach historischen Vorlagen fertigt.
Hierzu der Info-Text des Museums: “Seine Arbeit basiert auf Studien von Originalen in Museen und Sammlungen. Im Deutschen Klingenmuseum hat er sich mit den verschiedenen Merkmalen eines Schwertes aus dem 12. Jahrhundert befasst. An Hand verschiedener Entstehungsstufen im Herstellungsprozess dieser Blankwaffe offenbart die Ausstellung die Geheimnisse des historischen Schwertschmiedens”.
Klingt m.E. sehr interessant!
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #41 vom 04. Dez. 2001 19:34 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Hier ein Hinweis zu einer neuen Ausstellung, die verspricht ein neuer “Knüller” zu werden:
Das Licht aus dem Osten»: Byzanz-Ausstellung in Paderborn
Paderborn (dpa) - Einen Blick auf das wahre Gesicht des byzantinischen Imperiums, das vom 4. Jahrhundert an den östlichen Rand des Mittelmeeres prägte und weit nach Europa ausstrahlte, bietet vom 6. Dezember an das Erzbischöfliche Diözesanmuseum in Paderborn.
Bis zum 31. März ist die Ausstellung «Byzanz - Das Licht aus dem Osten» zu sehen, in der Museumschef Prof. Christoph Stiegemann auch eine «Ehrenrettung» für das häufig abschätzig angesehene Byzanz sieht. Immerhin habe es die tief in Antike und Christentum wurzelnde Zentralmacht am Bosporus verstanden, den Staat ein Jahrtausend lang lebendig zu erhalten.
Rund 350 Schaustücke vom goldenen Ohrring bis zum Bodenmosaik, von der unendlich kostbaren Handschrift bis zum schlichten Brustkreuz lassen das 1453 unter dem Ansturm der Osmanen untergegangene Staatswesen auferstehen, dem der Westen wichtige Anregungen für seine Renaissance, Osteuropa bis heute seine orthodox-religiöse Prägung verdankt. Die Exponate, zumeist rund 1000 Jahre alt und zumeist aus einer bedeutenden deutschen Privatsammlung stammend, dokumentieren die neue Kulturblüte nach dem Bildersturm und vor der Eroberung durch die «lateinischen» Kreuzritter im Jahr 1204.
Trotz großer Ausstellungen in Paris, London und zuletzt in New York gibt es «keinen Bereich europäischer Geschichte, der dem Bewusstsein des Gebildeten so fern ist wie Byzanz», konstatierte schon der Romanist Ernst Robert Curtius. Die jüngste Ausstellung, die erstmals auch den Alltag der Oströmer mit Textilien, ßllämpchen, Keramiken, Münzen und Gewichten darstellt, könnte in Paderborn Abhilfe schaffen. Schließlich schufen hier - einmalig auf deutschem Boden - bereits 1017 «griechische Bauleute» im Schatten des Domes eine heute noch bestehende, bestechend schöne kuppelgewölbte Kapelle.
In einer dezent an eine Kirche erinnernden Museumsinszenierung, in der auch ein syrischer Silberkelch des 6. Jahrhunderts glänzt, lenkt die große Mosaik-Ikone «Christus der Erbarmer» den Blick auf sich. Künstlerisch weitaus vollkommener aber ist eine aus winzigen Steinchen gesetzte, dramatische Kreuzigungs-Ikone, die in ihrer Sensibilität in nichts den zahlreichen bebilderten Handschriften in den Nachbarvitrinen nachsteht.
Durchaus diesseitige Musikanten-Szenen im Barberini-Psalter, einer kostbaren Leihgabe des Vatikans, oder die vielen Darstellungen Christi im Gewand griechischer Philosophen zeigen antikes Erbe. Abstrakte Ziermuster und Tierdarstellungen in einfachen Tonschalen machen aber auch die Nachbarschaft zum «bilderfeindlichen» Islam klar. Fingerringe, Armreifen, Gürtelschnallen und Ohrringe, übersät mit Kreuz- und Christuszeichen, waren Zierde und Amulett zugleich und erscheinen ganz aktuell eher wie «Modeartikel» und nicht als Zeichen wirklicher Frömmigkeit.
(Internet: www.byzanz2001.de)
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #42 vom 06. Dez. 2001 11:06 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Hier mal eine nicht-ma-liche Ausstellung, sondern was für die Preußen-Darsteller:
Neuer Glanzpunkt für die Dauerausstellung
Mindener Preußen-Museum erwirbt die Krönungsgeschichte von Johann von
Besser
Nachricht vom 05.12.2001 Das Preußen-Jahr 2001 ist fast vorüber, doch im Preußen-Museum in Minden ergänzt ab jetzt die berühmte Bessersche Krönungsgeschichte von 1712 die Ausstellung. 1701, vor 300 Jahren, krönte sich Kurfürst Friedrich III. zum ersten König in Preußen. Der Staatsakt und die Festivitäten waren penibel vorbereitet worden, und pompöse Feierlichkeiten begleiteten diese Rangerhöhung. Den europäischen Staaten und den eigenen weitverstreuten Untertanen wollte Friedrich seinen Herrschafts- und Machtanspruch demonstrieren. Um dies den eigenen Zeitgenossen, aber auch der Nachwelt in Bild und Schrift zeigen zu können, wurde der königliche Zeremonienmeister Johann von Besser beauftragt, eine Geschichte der Krönungsfeierlichkeiten niederzuschreiben. Mit aufwändigen Kupferstichen Johann Georg Wolffgangs versehen, gibt diese ein eindrucksvolles Bild des Staatsaktes ab. Man feierte sich selbst und zielte auf eine entsprechende Außenwirkung.
Das Preußen-Museum konnte nun ein Exemplar der zweiten Auflage von 1712 aus Privatbesitz erwerben. Sie enthielt erstmals die kunstvollen Kupferstiche Wolffgangs und führte aller Welt nochmals Glanz und Gloria der Krönungsfeierlichkeiten vor Augen. Diese Ausgabe, eine von wenigen hundert, ist seit diesen Tagen in der Dauerausstellung des Museums zu sehen. ?Damit erhält der erste Teil unserer Dauerausstellung zum 18. Jahrhundert einen neuen Glanzpunkt?, freut sich Museumsdirektor Veit Veltzke. Gerade noch rechtzeitig zum Abschluss des Preußen-Jahres anlässlich der 300. Wiederkehr der Krönung bekommen die Besucher, die zur Zeit vor allem in den kürzlich eröffneten neuen Ausstellungsteil zum 19. und 20 Jahrhundert strömen, einen weiteren Anreiz, das Museum zu besichtigen.
Quelle: Preußenmuseum Minden
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #43 vom 09. Dez. 2001 17:28 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Mittelalterliche Meisterwerke der Elfenbein- und Goldschmiedekunst zeigt das Hessische Landesmuseum in Darmstadt ab dem 11. Dezember. Grundlage der Ausstellung sind Stücke aus den Beständen der Kölner Sammler Baron von Hüpsch (1730 bis 1805) und Alexander Schnütgen (1843 bis 1918). Ergänzt wird sie durch Objekte aus kirchlichem Besitz.
Viele der Kunstwerke kommen aus Kölner Werkstätten, unter anderem mehrere Jesus-Darstellungen auf Buchdeckeln, die um das Jahr 1000 entstanden. Aus dieser Zeit stammen auch zwei Darstellungen des Todes von Maria aus Byzanz. Neben Arbeiten mit Elfenbein werden außerdem Werke aus Email gezeigt, das im Mittelalter vor allem für Ornamente verwendet wurde. Die Stücke aus der Sammlung Alexander Schnütgen kommen aus Köln, wo dem Sammler ein eigenes Museum gewidmet ist. Die von Baron von Hüpsch zusammengetragenen Kunstwerke sind im Besitz des Hessischen Landesmuseums.
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #44 vom 12. Dez. 2001 18:30 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Wieder ein Hinweis auf eine neue Ausstellung:
Der Basler Münsterschatz
Für wenige Wochen in München wieder vereint ? Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum vom 1. Dezember 2001 bis 24. Februar 2002
Nachricht vom 12.12.2001
Reliquiare, Vortragekreuze, Monstranzen, Meßgewänder, liturgisches Gerät - all? das wurde mit der Einführung der Reformation in Basel 1523 überflüssig. Kostbare Bücher und Paramente wurden damals zum Materialwert verramscht. Doch der gold- und silberglänzende Rest des Schatzes blieb in Basel. Nur verschwand er für knapp 300 Jahre in der Sakristei des Münsters. Immerhin überstand er so den Bildersturm, in dem 1529 der Hochaltar und der größte Teil der Ausstattung des Münsters zertrümmert wurden.
Daß der Schatz dennoch in alle Himmelsrichtungen zerstreut wurde, war die Folge eines Bürgerkriegs, der Basel 1833 erschütterte. Die Bauern des Umlandes wollten sich mit ihrem Untertanenschicksal nicht mehr abfinden und griffen zu den Waffen.
Die Stadt verlor diesen Bürgerkrieg und mußte die Teilung des Kantons in die noch heute bestehenden Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Land hinnehmen. Geteilt wurde damals auch der Münsterschatz - ein Drittel verblieb der Stadt, zwei Drittel gingen nach Liestal, dem Hauptort des neuen Halbkantons Basel-Land. In Liestal hatte man jedoch andere, existentiellere Sorgen, als sich um katholische Gerätschaften und Reliquiare zu kümmern. So wurde der größere Teil des Schatzes verkauft.
Auch in Basel-Stadt hatte man überlegt, die Geldsorgen so zu mindern, entschied sich jedoch anders. 1849 wurde der verbliebene Teil des Schatzes erstmals und nun auf Dauer im Museum an der Augustinerstraße öffentlich gezeigt. Die Basler verbanden mit dem Münsterschatz nun nicht mehr katholischen Heiligenglauben, sondern fühlten sich durch dessen Glanz an die Blütezeit ihrer Stadt im Mittelalter erinnert.
Der nächste, entscheidende Schritt folgte 1955, als das Amsterdamer Rijksmuseum den Baslern anbot, die Büste der heiligen Ursula zurückzukaufen. Der Legende nach hatte der Weg der heiligen Ursula und ihrer Begleiterinnen nach Rom auch über Basel geführt. Daher wurde die Heilige in der Stadt besonders verehrt, und man war in Basel daher auch sehr stolz, als das Kölner dem Basler Domkapitel 1254 den vollständigen Schädel einer der 11000 Jungfrauen übergab. Seit 1477 galt dieser Schädel gar als jener der heiligen Ursula selbst. Für die Aufbewahrung dieser kostbaren Reliquie entstand eine goldglänzende Büste, deren ausdrucksstarke Lebendigkeit noch heute fasziniert.
Die Bürger der Stadt waren sich daher 1955 einig: Die Büste muß zurück nach Basel. Vereine, Stiftungen, Firmen und zahlreiche Privatleute sammelten und brachten innerhalb von drei Monaten 230 000 Franken auf. Am Opferstock des Münsters stand damals der Satz: “E jede rächte Baslerma / Git ebbis Rächts an d?Ursula. / Und jedi Baslerfrau / Macht?s sicher au”. Auf einem Schiff kehrte die Büste nach Basel zurück. Weitere Ankäufe folgten, so daß sich heute wieder rund zwei Drittel des einstigen Münsterschatzes in Basel befinden. Der Rest allerdings, und darunter einige der bedeutendsten Stücke, sind nach wie vor in Museen außerhalb der Schweiz zu sehen: in Berlin, Amsterdam, New York, St. Petersburg…
Für die Ausstellung “Der Basler Münsterschatz”, die vom 1. Dezember 2001 bis zum 24. Februar 2002 nun auch im Bayerischen Nationalmuseum in München zu sehen ist, konnte der Schatz erstmals wieder weitgehend vereint werden.
Prunkstück der Ausstellung ist das sogenannte Heinrichs-Kreuz, das normalerweise als Preußischer Kulturbesitz (!) im Berliner Kunstgewerbemuseum zu sehen ist. Es stammt ursprünglich aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts, wurde aber - zuletzt im 19. Jahrhundert - immer wieder verändert und umfangreich ergänzt. Dennoch gilt das mit Perlen und zahlreichen Edelsteinen besetzte Kreuz als eine der herausragenden Goldschmiedearbeiten der deutschen Romanik.
Noch heute befinden sich darin Reliquien Kaiser Heinrichs II., der 1146 heilig gesprochen wurde, sowie “Partikel vom Kreuz Christi”. Nicht mehr zu sehen ist dagegen die Heiligblut-Reliquie, die bis in das 16. Jahrhundert ebenfalls bezeugt ist. Kaiser Heinrich II. förderte den Neubau des Basler Münsters, seine Skulptur befindet sich am Hauptportal des Münsters. Einer der größten Festtage der Stadt war daher auch der Heinrichstag am 13. Juli - und bewußt wählten die Basler diesen Tag, um im Jahr 1501 der Eidgenossenschaft beizutreten. Das 500jährige Jubiläum dieser Zugehörigkeit feiern die Basler 2001 mit zahlreichen Veranstaltungen - und der Ausstellung des Münsterschatzes als einem der Höhepunkte.
Neben den Reliquiaren bilden Monstranzen einen Schwerpunkt der Ausstellung, darunter die Hallwyl-Monstranz, die größte der fünf spätgotischen Turm-Monstranzen im Basler Münsterschatz, eine Anfang der 1490er Jahre gefertigte Silberschmiedearbeit.
Bei den liturgischen Geräten fallen neben Weihrauchfässern und Meßkelchen zwei sogenannte Korporalienladen ins Auge, annähernd quadratische mit rotem Samt überzogene Kästchen. Da der Materialwert gering ist, haben sich davon nur wenige Exemplare erhalten. Sie dienten einst zur Aufbewahrung des Tüchleins, auf das der Priester während der Wandlung den Kelch stellte. Die in Basel gezeigten Korporalienladen sind mit Samt beschlagen, die Innenseiten sind bemalt.
Abgerundet wird die Ausstellung in Basel durch einige Grabfunde, wie etwa die Grabkrone der im Münster bestatteten Königin Anna, der Gemahlin Rudolfs von Habsburg, oder den Ring aus dem Grab des Bischofs Johann von Venningen aus dem 13. Jahrhundert.
Quelle: Uwe A. Oster
weitere Informationen im Internet: www.bayerisches-nationalmuseum.de
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #45 vom 13. Dez. 2001 21:02 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Geheimnisvolle Sammlerin verleiht Prachthandschriften nach Köln
Köln (dpa) - Sie heißt Renate König, ist über 70, lebt zurückgezogen irgendwo in Deutschland und ist private Besitzerin der bedeutendsten deutschen Handschriftensammlung aus dem Mittelalter. Mehr will das Erzbischöfliche Diözesanmuseum Köln nicht über die geheimnisvolle Sammlerin verraten, die dem Museum fünf Monate lang 34 der schönsten privaten Andachtsbücher des Mittelalters für eine Ausstellung leihweise überlässt. Die Ausstellung «Ars Vivendi, Ars Moriendi» (lateinisch für «Die Kunst zu leben, die Kunst zu sterben») ist von diesem Samstag bis zum 22. Mai 2002 zu sehen.
Stundenbücher, Breviere und Psalterhandschriften gehörten im Mittelalter zum Kostbarsten, was Miniaturmalerei und Buchkunst in Europa hervorbrachten. Sie enthielten Gebete, die zu den verschiedensten Anlässen - etwa bei Krankheiten, in Seenot, beim Aufstehen oder am Totenbett - gesprochen wurden. Die mit prächtigen Malereien verzierten Pergamenthandschriften stammen aus dem 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert und gehörten früher Adelshäusern wie den Hohenzollern oder Fürstenberg oder Sammlern wie Peter Ludwig.
Frau König hat sie in den letzten 23 Jahren zusammengetragen. Ihre Sammlung würde heute auf dem internationalen Kunstmarkt vermutlich viele Millionen Mark erzielen. Die Leihgeberin hat auch den Katalog mitfinanziert (576 Seiten,800 farbigen Abbildungen, 68 Mark).
© dpa - Meldung vom 13.12.2001 15:19 Uhr
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #46 vom 13. Dez. 2001 21:29 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Burgunder Tapisserien in neuem Licht
Nachricht vom 13.12.2001
Die Sammlung der Bildteppiche und Textilien aus der Zeit zwischen 1440 und 1515 im Historischen Museum Bern gehört zu den bedeutendsten der Welt. In einer spektakulären Sonderausstellung, die noch bis zum 21. April 2002 geöffnet ist, werden diese kostbaren, aus Wolle, Seide und Gold gewirkten Tapisserien in völlig neuem Licht präsentiert: 150 Tage 70 Lux! Ausnahmsweise und nur für die Dauer der Ausstellung wird um 20 Lux heller beleuchtet als bisher ? ohne Nachteil für die Kunstwerke, aber mit spürbarem Gewinn für die Betrachterinnen und Betrachter. Erstmals kommen wieder Glanz und überwältigende Farben der Wirkereien zur Geltung.
Als die Eidgenossen 1476 in der Schlacht von Grandson das Heerlager des Burgunderherzogs Karis des Kühnen eroberten, fiel ihnen eine der grössten Kriegsbeuten der Weltgeschichte in die Hände. Neben Waffen, Gerätschaften aus Edelmetall, Schmuck und illuminierten Handschriften fanden sich auch kostbarste Textilien in grosser Zahl. Nach der Aufteilung unter den Bundesgenossen löste sich die Beute allmählich auf, sei es durch Einschmelzen, Verkauf, Verlust oder Zerfall. Die bedeutendsten ßberreste der besonders gefährdeten Textilien finden sich heute im Historischen Museum Bern, allen voran der Tausendblumenteppich, ein Hauptwerk der mittelalterlichen Kunstgeschichte.
Die Burgunderbeute bildete in Bern den Grundstock für eine bis heute auf fast wunderbare Weise überlieferte Sammlung einzigartiger Textilien. Durch die Reformation 1528 kamen die Vinzenz-Teppiche aus dem Berner Münster dazu, durch die Eroberung der Waadt 1536 die Caesar-Teppiche und zwei weitere bedeutende Stücke. Die ganze Sammlung umfasst nicht weniger als 13 Wirkteppiche, davon alle bis auf einen aussergewöhnlich gut erhalten. Denn anders als an Höfen oder in Kirchenschätzen wurden die bernischen Tapisserien nur selten dem schädigenden Licht ausgesetzt. Nirgends haben sich daher so viele franko-flandrische Wirkteppiche so gut erhalten wie in Bern.
Die unter der Leitung von von Peter Jezler, Gaby Keck und Karen Christie entstandene Ausstellung trägt den doppelsinnigen Titel “Edle Wirkung” und beschreitet völlig neue Wege der Präsentation. Wer die Ausstellung betritt, wird in einem burgundischen Hoffest empfangen, wo die theatralische Funktion der Textilien deutlich wird.
Wirkteppiche waren in ihrer Zeit mobile Bilder und der kostbarste Raumschmuck. Sie liessen sich ohne Schaden zusammenrollen und überall anbringen. Wenn ein Fürst auf Reisen war (und das war er die meiste Zeit), so eilten ihm die “Tapezierer” voraus und statteten für seinen Empfang öffentliche Plätze und Festsäle mit den Tapisserien aus.
In der Ausstellung wird dies mit einem Festgerüst dargestellt, auf dem ein Fürstenbaldachin von überwältigendem Prunk prangt. Diesem gegenüber hat der Videokünstler Franticek Klossner eine Installation geschaffen, die aus mittelalterlichen Bildquellen den Tagesablauf eines Fürsten rekonstruiert. Rüstungen, heraldischer Schmuck, Musik und Pferdegetrappel schaffen die Atmosphäre der Morgendämmerung, des Kathedralbesuchs, der Audienz, des Turniers und des Festbanketts.
Anschliessend folgen die bewusst schlicht gehaltenen Kabinette (Szenographie: Raphael Barbier und Philip Brand), in denen je ein Hauptwerk des Hauses im Zentrum steht: Die älteste und prunkvollste aller Millefleurs-Tapisserien, das vollständige Ensemble der vier saalfüllenden Caesar-Teppiche und der monumentale Trajansteppich, der ein verlorenes Werk Rogier van der Weydens überliefert. Neueste Lichttechnik lässt die zauberhafte Farbigkeit der grossformatigen Tapisserien erstrahlen. Der bequemen Betrachtung dienen Tribünen und Rampen. Optisch leicht erfassbare Grafiken und Videos führen schnell in die jeweilige Thematik ein; Fachleute ebenso wie Familien kommen in der Ausstellung auf ihre Rechnung.
Zum Schluss wird die Herstellung der Wirkteppiche anschaulich gemacht. Eine Computeranimation dringt in die Mikrosphäre des Gewebes ein und verfolgt den Lauf der verschiedenen Fäden. Von den Vinzenz-Teppichen hängt einer zudem frei im Raum, so dass auch die Rückseite betrachtet werden kann. Hier wird nicht nur deutlich, in welchem Gewirr von Fäden der Wirker seine Bilder schaffen musste, hier offenbart sich auch eine ungeahnte Farbenpracht, die sich unter völligem Ausschluss von Licht erhalten konnte.
ßber Jahrzehnte hinweg galt eine Lichtintensität von 50 Lux als maximal zumutbare Belastung für solche Tapisserien. Unterdessen weiss man jedoch, dass auch jede schwache Beleuchtung Schaden zufügt. Die Schädigung errechnet sich aus dem Beleuchtungsdauer und Lichtintensität. Ein jahr mit 50 Lux entspricht theoretisch der gleichen Belastung wie ein halbes Jahr mit 100 Lux. Eine Progression der Schädigung beim Sprung von 50 auf 70 Lux lässt sich im Experiment nicht nachweisen. Die Farbwahrnehmung durch den Betrachter ist dagegen ungleich größer und eindrucksvoller. Für die Ausstellung in Bern wurde daher erstmals von einer Jahreslichtbelastung ausgegangen. So sind die Tapisserien derzeit zwar bei 70 Lux zu sehen, verschwinden aber danach für 150 Tage in völlige Dunkelheit. Das heißt: Insgesamt ist die Lichtbelastung aufs Jahr gerechnet geringer als früher.
Parallel zur Berner Tapisserie-Ausstellung zeigt das Musée Historique de Lausanne bis zum 24. Februar 2002 die liturgischen Gewänder des Kathedralschatzes von Lausanne. Auch sie gelangten nach der Eroberung der Waadt 1536 nach Bern.
Quelle: Historisches Museum Bern
Bild: Tausendblumenteppich, Brüssel um 1466
Historisches Museum Bern / F. Rebsamen
weitere Informationen im Internet: www.bhm.ch
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #47 vom 12. Jan. 2002 09:36 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Adelsgräber, Religion & Hethiter 3 neue Ausstellungen

Hallo!
Hier sind drei Ausstellungen, die den einen oder anderen interssieren könnten:
ELLWANGEN
Alamannenmuseum Ellwangen:

  DIE REITERKRIEGER VON PFAHLHEIM

  Reiche Adelsgräber des 7. Jahrhunderts 

  im Osten Württembergs

  Noch bis 7.4.2002

  Haller Straße 9, DE-73479 Ellwangen, 07961/969747

  http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de 

Viel Spaß
Aisling

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Eintrag #48 vom 17. Jan. 2002 19:31 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Friedhöfe

Der Mensch und seine Einstellung zum Tod
Ausstellung und Forschungsprojekt im Kasseler Museum für Sepulkralkultur
Nachricht vom 15.01.2002
Am 1. Februar 2002 eröffnet das Museum für Sepulkralkultur in Kassel die Ausstellung ?Orte der Sehnsucht ? Der Friedhof in der Kunst?. Dies ist gleichzeitig der Startschuss für ein Forschungsprojekt, in dem verstärkt die bildlichen Zeugnisse zur Erforschung der Entwicklung des Friedhofes und zur Beantwortung spezifischer Fragen herangezogen werden sollen: In welchem Kontext erscheinen Ansichten von Friedhöfen in der Kunst? Wie wird der Friedhof rezipiert? Seit wann gibt es Grabzeichen und in welcher Gestalt? Welche Materialien und Gestaltungselemente wurden verwendet? Seit wann gibt es eine gärtnerische Pflege von Gräbern? Welche Pflanzen wurden dabei verwendet? Lässt die Entwicklung der optischen Erscheinung von Friedhof und Grabstätten auch eine Entwicklung und Veränderung der Einstellung der Menschen zu Sterben, Tod und Trauer erkennen?
Grundlage für das Forschungsprojekt sind insbesondere Grafiken aus der Sammlung des Museums. Eine Auswahl wird in der Ausstellung zu sehen sein. Dabei handelt es sich ganz überwiegend um Bilder, die erstmals in der ßffentlichkeit präsentiert werden, darunter auch zahlreiche Neuerwerbungen, die im Hinblick auf das Forschugnsvorhaben in den letzten Jahren verstärkt angeschafft wurden.
Die Ausstellung versteht sich als ?preview? auf eine deutlich umfangreichere Präsentation von Friedhofsbildern am Ende des Forschungsprojekts, das für Ende 2003 bzw. Anfang 2004 vorgesehen ist.
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.
weitere Informationen im Internet: www.outoftime.de/museum/sepulkralkultur.html
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #49 vom 26. Jan. 2002 10:42 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ein kleines germanisches Dorf

Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund vom 02.02.02 bis zum 14.04.02
Dortmund und die Hellwegzone zur Römerzeit
Rechts des Rheines begann für die Römer die finstere Germania libera. Nicht nur die
Landschaft - das Land macht mit seinen Wäldern einen schaurigen, mit seinen Sümpfen
einen widerwärtigen Eindruck (Tacitus) -, auch die Bewohner waren für die Römer Inbegriff
der Wildheit und des Schreckens. Nahezu 500 Jahre lang siedelten hier die Germanen in
der Nachbarschaft der Römer. Die archäologischen Forschungen der letzten Jahrzehnte
und die Quellen der römischen Geschichtsschreiber konnten ein detailreiches Bild vom
Leben in den Siedlungen im freien Germanien rechts des Rheines entwerfen.
Das mittlere Ruhrgebiet, besonders der Bereich der Hellwegzone, weist eine große Zahl
archäologischer Fundstellen aus der römischen Kaiserzeit auf, die auf eine dichte
Besiedlung durch die Germanen schließen lässt. Durch archäologische Ausgrabungen der
Unteren Denkmalbehörde konnte in Dortmund-Oespel der erste Beleg für eine ausgedehnte
germanische Siedlung der jüngeren römischen Kaiserzeit in Dortmund mit den
Hinterlassenschaften verschiedener Handwerksbereiche erbracht werden.
Die Ausstellung zeigt deren Grabungsergebnisse und die herausragenden Funde, die
bereits auf der Landesausstellung “Fundort Nordrhein-Westfalen” Beachtung fanden, wie
die Reste eines Kettenhemdes und als Recyclingmaterial deponierte Teile eines
Pferdezaumzeugs. Zu sehen sein werden auch römische Schmuckstücke, die den Luxus
in den besseren Kreisen der Germanen andeuten oder die Münzen, die die zeitliche
Bestimmung der ganzen Siedlung ermöglichten. Das Spektrum des zu dieser Zeit
modernen Keramikgeschirrs, Alltagsgeräte wie Pflugschar, Schaufel und Wetzsteine, aber
auch Webgewichte und Teile der eisernen Waffenausrüstung gehören zum ausgestellten
Fundmaterial.
Darüber hinaus werden die archäologischen Forschungen der näheren Umgebung durch
Leihgaben der benachbarten Museen mit einbezogen. Die verschiedenen Bereiche -
Wohnen, Wirtschaften und Leben - sind in sechs Themengruppen gegliedert und
veranschaulichen die Lebensweise der Bewohner einer römerzeitlichen Siedlung. Die
Gebräuche, modischen Vorstellungen und die handwerklichen Tätigkeiten der Germanen
sowie ihr fortwährender Kontakt zu den römischen Nachbarn werden den Besuchern
nahegebracht. Die Präsentation der Funde wird ergänzt durch grafische und
gegenständliche Rekonstruktionen, die das Verständnis für den germanischen Alltag
erleichtern. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft.
Infos unter: www.museendortmund.de/mkk/index.htm
Ansprechpartner: Karl Heinrich Deutmann, Telefon: (02 31) 50-2 55 18

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Eintrag #50 vom 05. Feb. 2002 12:53 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Märkisches Museum

?…mit Kettenhemd und Totenschild“
Die Rekonstruktion der gotischen Waffenhalle im Märkischen Museum
Nachricht vom 31.01.2002 Seit der Eröffnung des Märkischen Museums 1908 bis zu seiner Schließung im Herbst 1939, diente die dreischiffige Halle mit ihren schlanken Säulen und Sterngewölbe ? im Stil der Spätgotik ? als Präsentationssaal für die Militariasammlung. Auf Grundlage dieses Nutzungskonzeptes hatte der Architekt und Stadtbaurat Ludwig Hoffmann das barocke Reliefporträt des Generalfeldmarschalls Otto Christoph von Sparr und die dazugehörige Inschriftenplatte in das Raumgefüge integriert. Die plastische Ausstattung der Halle schuf der Bildhauer Ignatius Taschner.
Mit der nunmehr abgeschlossenen Wiederherrichtung des Raumes zur Waffenhalle, knüpfte die Stiftung Stadtmuseum Berlin bewußt an die alte Hoffmannsche Raumplanung an. Obwohl von den Objekten, die hier einmal ausgestellt waren, viele während des letzten Weltkrieges verloren gegangen sind, enthält die Sammlung wertvolle Beispiele der Waffentechnik und der Handwerkskunst vom 13. Bis zum 17. Jahrhundert.
Zugleich stellen die Waffenhalle, die ”Gotische Kapelle“ und der ”Zunftsaal" des Märkischen Museums Höhepunkte der Museumsgestaltung an der Schwelle zum 20. Jahrhundert dar. Nach umfangreicher Restaurierung werden mehr als 80 Exponate präsentiert, unter anderem das Totenschild von Jobst Friedrich Götzen (um 1669), ein Panzerhemd aus dem 13./14. Jahrhundert sowie ein Fragment eines Helmes mit Einschußloch eines Armbrustbolzens (Ende 14./Anfang 15. Jahrhundert).
Quelle: Märkisches Museum
weitere Informationen im Internet: www.stadtmuseum.de
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #51 vom 27. Feb. 2002 19:47 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ausstellung in Lorch

900 Jahre Kloster Lorch
Ein historischer Rundgang durch die wechselhafte Geschichte des Klosters
Nachricht vom 27.02.2002 Sonderausstellung von 29. April bis 29. September 2002
Ein großzügiges Geschenk machten Herzog Friedrich I. von Schwaben, seine Frau Agnes von Waiblingen und die Söhne Friedrich und Konrad da dem Papst. Am 3. Mai 1102 übergaben sie das Kloster Lorch, idyllisch auf einem Höhenzug über dem Tal der Rems gelegen, dem kirchlichen Oberhaupt. Nicht ohne Hintergedanken: Durch die Schenkung sollte einerseits das Seelenheil der Stauferfamilie gesichert werden - Friedrich ließ sich garantieren, dass die Mitglieder zu Lebzeiten immerwährend in die Gebete der Benediktinermönche eingeschlossen würden und sicherte für sich und seine Nachkommen das Recht auf eine Bestattung in der Klosterkirche. Andererseits sollte auch der Ausbau der Staufermacht weiter voran getrieben werden: Und der Bau und die ßbergabe eines Klosters setzten hier ein glänzendes Zeichen.
Das staufische Hauskloster verlor allerdings recht schnell an Bedeutung. Friedrich Barbarossa (1123-1190) verlegte den Schwerpunkt der staufischen Politik nach Süditalien, außerdem hatte das Kloster mit wirtschaftlichen und sozialen Problemen zu kämpfen. Erst rund 350 Jahre nach der Erbauung erblühte das Leben im Lorcher Kloster wieder. Nach dem Untergang der Staufer hatten sich die Württemberger die Vogtei angeeignet. Und einer von ihnen, Graf Ulrich “der Vielgeliebte”, machte es sich nun zur Aufgabe, die äußerlichen und innerlichen Reformen im maroden Kloster voranzutreiben. Der Erfolg des Württembergers ist heute noch sichtbar: 1470 wurden Chor und Querschiff im gotischen Stil erneuert und ein Scriptorium von hoher Qualität, in dem 1512 auch die Lorcher Chorbücher geschrieben wurden, entwickelte sich. Auch die Staufertumba, die umgeben von Wandbildern der bedeutendsten staufischen Herrscher im Mittelschiff der Kirche steht, stammt auch jener Zeit.
Dennoch sollte das monastische Leben in Lorch nur hundert Jahre später sein Ende finden. Am 23. April 1525, im Zuge des Bauernkrieges wurde das Kloster, mit seinen etwa 800 Lehnsgütern Symbol der kirchlichen und weltlichen Macht, vom “Gaildorfer Haufen”, einer Gruppe von Bauern, eingenommen. Die Vernichtung der wertvollen Bibliothek war nur einer der Gründe, warum das Kloster auch nach der Vertreibung der Bauern nie mehr sein einstiges Ansehen erreichte. Durch das Aufkommen der Reformation war das Sterben des Klosterlebens schließlich besiegelt. Gegen den Willen von Abt und Mönchen führte Herzog Ulrich von Württemberg den evangelischen Glauben ein. Nach mehrmaligem Wechsel von Protestantismus zu Katholizismus und umgekehrt, wurde das Lorcher Kloster am Ende des 30-jährigen Krieges, 1648 endgültig evangelisch. Die Benediktinermönche verließen das Kloster, in dem heute ein Alten- und Pflegeheim untergebracht ist.
Dieses Jahr feiert das Kloster Lorch nun seinen 900. Geburtstag. Eine Vielzahl von Veranstaltungen soll über seine Geschichte informieren. Die Lorcher Chorbücher aus dem 16. Jahrhundert, werden beispielsweise ? zusammen mit anderen Exponaten - in einer Ausstellung rund um das staufische Hauskloster und seine Geschichte präsentiert. Stauferporträts, das Grab Friedrichs I. und verschiedene andere künstlerische Zeugnisse, die sich mit dem württembergischen Kloster auseinandersetzen, können noch vom 29. April bis zum 29. September in der Jubiläumsausstellung besichtigt werden. Verschiedene Konzerte, Sonderführungen und Vorträge sollen das Klosterjubiläum ebenfalls von mehreren Seiten beleuchten. Selbst im Rahmen der Lorcher Klosterspiele wird in diesem Sommer ein dramatisches Historienstück mit dem Thema “Auf?s Klosterdach da rota Hahn” aufgeführt, das eigens zum 900. Geburtstag des Klosters geschrieben wurde (die Spiele finden in der Zeit vom 3. Bis 7. Juli statt). Wer sich für die Aktivitäten anlässlich des Lorcher Klosterjubiläums interessiert, erhält unter der Hotline der Stadtverwaltung (Tel.: 07172 / 928497) nähere Informationen.
Quelle: Pressemitteilung Staatliche Schlösser und Gärten
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #52 vom 08. Apr. 2002 21:28 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sonderausstellung "Die Reiterkrieger von Pfahlheim" wurde verlängert

ELLWANGEN (pm) - Die Sonderausstellung “Die Reiterkrieger von
Pfahlheim” ist aufgrund der starken Nachfrage und mit Blick auf
das Jubiläumsjahr “50 Jahre Baden-Württemberg” bis zum 6.1.2003
verlängert worden.
Seit der Eröffnung im vergangenen September hat sich das
Alamannenmuseum in der Ellwanger Nikolauspflege bereits zu einem
viel beachteten Besuchermagnet entwickelt. Die vom Germanischen
Nationalmuseum in Nürnberg konzipierte Eröffnungsausstellung “Die
Reiterkrieger von Pfahlheim - Reiche Adelsgräber des 7.
Jahrhunderts im Osten Württembergs”, die im
Sonderausstellungssaal des Alamannenmuseums gezeigt wird und
erstmals alle Pfahlheimer Ausgrabungsfunde in Ellwangen vereint,
konnte jetzt dank der großzügigen Unterstützung der Leihgeber in
Stuttgart, Nürnberg und Berlin über den 7.4.2002 hinaus
verlängert werden und ist nun noch bis zum 6.1.2003 im
Alamannenmuseum zu sehen. Sie zeigt die spektakulären und nahezu
einmaligen Ergebnisse archäologischer Grabungen von 1883 bis 1906
in Pfahlheim, nur wenige Kilometer von Ellwangen entfernt. Im
Mittelpunkt der Ausstellung steht das Phänomen der
frühmittelalterlichen Reiterkrieger - in Pfahlheim wurde nahezu
jeder dritte Mann durch Grabbeigaben wie Sporen, Zaumzeug oder
Sattel als Reiter identifiziert.
ALAMANNENMUSEUM ELLWANGEN
Haller Straße 9
D-73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749
alamannenmuseum@ellwangen.de
www.alamannenmuseum-ellwangen.de
ßffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10-12.30 und 14-17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10-17 Uhr
Montag außer feiertags: geschlossen
Eintritt: 2,50 -, ermäßigt 1,50 -
Viel Spaß wünscht
Aisling

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Eintrag #53 vom 09. Apr. 2002 09:24 Uhr Udo Brühe   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ziviluniformen im 19. Jahrhundert

Aktuelle Ausstellung des Deutschen Textilmuseums in Krefeld-Linn: “Ziviluniformen im 19. Jahrhundert” www.krefeld.de/[…]/82e3f28d728adbf0c1256a86002df2e[…]?[…]
Udo

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Eintrag #54 vom 05. Mai. 2002 11:09 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Der Tempel im Moor

Archäologische Schätze von der Steinzeit

                                    bis zum Mittelalter 

                                    10.5. bis 29.9.2002 

                                    Geöffnet: Je nach Sonderausstellung 

                                    Ein sensationeller Fund im niederländischen Bargeroosterveld brachte es an den Tag: ßberreste

                                    eines hölzernen Tempels aus der Bronzezeit um 1400 v.Chr. weisen das Moor als heiligen Ort aus.

                                    Moorfunde gehören zu den lebendigsten, unmittelbarsten und seltensten Zeugnissen der

                                    Vergangenheit, Denn das Moor bewahrt alles: Metall und Stein, Holz und Knochen, Gewebe und

                                    Leder, ja sogar menschliche Körper wie der "Rote Franz", die legendäre Moorleiche.

                                    Niedersächsisches Landesmuseum

                                    Ausstellungshalle "Forum des Landesmuseums"

Am Markte 8

                                    DE-30169 Hannover

                                    http://www.nlmh.de 

Viel Spaß
Aisling

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Eintrag #55 vom 11. Mai. 2002 09:36 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Faszination Mittelalter - Irdisches Leben und Himmlisches Streben

04. Mai - 03: November 2002

 im OberhausMuseum Passau

 von Stadt Passau und Diözese Passau

 Die historische Zeitreise entführt Sie in die Welt des Mittelalters. In einer der größten erhaltenen Burganlagen Europas erzählen wir die Geschichte von Burgen, Rittern und der Kunst des Mittelalters.

Prächtige Harnische, kostbare Kunstgegenstände und bedeutende Ausgrabungsfunde gewähren realistische Einblicke in das Leben und Denken der Menschen jener Zeit.
Mit attraktiven Inszenierungen zum Sehen, Hören, Riechen, Anfassen und Ausprobieren wird Geschichte zum Erlebnis.
Entdecken Sie die Zeit des Mittelalters, wie sie wirklich war.
www.oberhausmuseum.de/aktuell/index.html
Viel Spaß
Aisling

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Eintrag #56 vom 18. Mai. 2002 08:45 Uhr Johanna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Johanna eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hatschepsut - KönigIN ßgyptens

Wieder eine Großausstellung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer, die heute eröffnet wird.
18. Mai 2002 bis 27. Oktober 2002
Das Historische Museum der Pfalz zeigt die Ausstellung “Hatschepsut - Königin ßgyptens”. Die Faszination des Alten ßgyptens ist bis heute ungebrochen. Eine der bedeutendsten Gestalten in der mehr als 3000jährigen Geschichte des Landes war Königin Hatschepsut. Sie war die einzige Frau auf dem ägyptischen Thron und regierte mehr als zwanzig Jahre (1490 - 1468 v. Chr.). Nach dem Tode ihres Gatten und Halbbruders Thutmosis II. gelangte Hatschepsut an Stelle ihres noch minderjährigen Stiefsohnes Thutmosis III. auf den Thron. Im zweiten Jahr ihrer Herrschaft ließ sie sich zur Königin ausrufen und verdrängte den zum Pharao proklamierten Thutmosis III. für die Zeit ihres Lebens. Einer der bekanntesten Tempel ßgyptens, das Terrassenheiligtum von Deir el-Bahari in der Nähe von Luxor, wurde von ihr errichtet. Die Ausstellung illustriert mit wertvollen Exponaten den politischen Anspruch Hatschepsuts wie auch den hohen Stand der ägyptischen Kunst in dieser Zeit. Ein eigener Bereich der Ausstellung führt die jungen Besucher in die geheimnisvolle Welt des Alten ßgyptens ein. Zur Präsentation wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem ßgyptischen Museum und der Papyrussammlung, Staatliche Museen zu Berlin.
Viel Spaß dabei
Johanna von Callmunz

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Eintrag #57 vom 23. Mai. 2002 19:28 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Das Rätsel der Kelten vom Glauberg

Hi!
“Die Kelten kommen!”, hallte es 387 v. Chr. durch die Straßen Roms. Nur das verräterische Geschnatter der Gänse in der Nacht bewahrte die Stadt vor der endgültigen Niederlage. 2002 n. Chr. erschallt dieser Ruf - diesmal friedlich - aufs Neue. Die Ausstellung “Das Rätsel der Kelten vom Glauberg”, die vom 24. Mai bis 1. September 2002 in der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT zu sehen ist, gibt mit 900 Exponaten aus 60 europäischen Museen einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt der keltischen Kultur. Die sensationellen archäologischen Funde vom Glauberg in der östlichen Wetterau - nordöstlich von Frankfurt - haben seit ihrer Entdeckung Mitte der 90er Jahre Aufsehen erregende Erkenntnisse gebracht, die unser Bild über die Kelten verändert haben. Die prunkvoll ausgestatteten Fürstengräber, die so genannte “Prozessionsstraße” zusammen mit der weitläufigen Anlage um den Grabhügel und vor allem die vier lebensgroßen Kriegerstatuen aus Sandstein, von denen eine nahezu vollständig erhalten ist, stellen für die frühkeltische Zeit des 5. Jahrhunderts v. Chr. ein einzigartiges Ensemble dar. Die bisher noch nie öffentlich gezeigten Funde vom Glauberg bilden den Höhepunkt der Ausstellung. Gemeinsam mit zahlreichen hochrangigen internationalen Leihgaben zeigen sie ein noch nie da gewesenes Gesamtbild der frühesten europäischen Großplastik vom 7. bis 3. Jh. v. Chr.
Weitere Informationen unter www.keltenausstellung.de

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Eintrag #58 vom 23. Mai. 2002 19:31 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Pyramide - Haus für die Ewigkeit

Noch ne Ausstellung….

                                    17.5. bis 11.8.2002 

                                    Geöffnet: 10:00 bis 18:00 (Do 21:00) Uhr, Mo geschlossen 

                                    Im Altertum zählten die Pyramiden von Giza zu den Sieben Weltwundern. Wie wohl kein anderes

                                    Monument faszinieren sie Laien und Wissenschaftler bis heute. Mehr als 150 Ausstellungsobjekte

                                    und Architekturmodelle, die eigens für diese Ausstellung hergestellt wurden, erzählen die

                                    Baugeschichte der sechzehn wichtigsten Pyramiden ßgyptens, ihre religiöse Bedeutung, aber auch

                                    ihre Rezeption in Europa und die Geschichte ihrer Erforschung..

                                    Museum für Kunst und Gewerbe

                          Steintorplatz

                                    DE-20099 Hamburg

                                    www.mkg-hamburg.de

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Eintrag #59 vom 26. Mai. 2002 11:03 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht "Westfalens Wilde Pferde"

im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold
“Weitgehend unbekannt ist, dass Westfalen in seiner Vergangenheit überdurchschnittlich viele bekannte Wildbahngestüte hatte, es war geradezu ”Heimat der wilden Pferde“ . Zu ihnen gehörten die Emscherbrücher Dickköppe, die Davertnickel, die Dülmener Herde des Herzogs von Croy und die Senner des lippischen Fürstenhauses - sie alle lebten in Wildbahnen.”
Der Wildpferdefang war ein geschätztes mittelalterliches Adelsprivileg, in zahlreichen Urkunden und auch Wappenbildern belegt.
Mehr Infos unter: www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/detmol03.htm
Herzlichen Gruß
Sascha
www.herbularius.de

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Eintrag #60 vom 31. Mai. 2002 08:44 Uhr Wolfram Troeder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfram Troeder eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Welt der Gewürze

Kleine aber nette Sonderausstellung im Deutschen Museum in München.
Ist zwar nur ein Raum, dafür aber das Foyer der Bibliothek im DM. Schön gegliedert, mit vielen Gewürzen mal zum Anfassen, Sehen, Riechen.
Mehr Infos unter: www.deutsches-museum.de/ausstell/sonder/gewuerz.htm
Tassilo

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Eintrag #61 vom 04. Jun. 2002 09:47 Uhr Udo Brühe   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Hessenpark - Militär im 18. Jahrhundert

Am kommenden Wochenende (8. - 9. VI.)finden im Hessenpark bei Neu-Ansbach Vorführungen zum Thema “Militär im 18. Jahrhundert” statt.
Die “Gesellschaft für Hessische Militär-und Zivilgeschichte” zeigt unter anderem das Lagerleben der Soldaten zur Zeit des Siebenjährigen Krieges, Exerziervorführungen, Rekrutierungs- und Werbeaktionen.
Näheres unter: www.hessenpark.de
Udo

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Eintrag #62 vom 19. Jun. 2002 17:52 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Albertus Magnus

Albertus Magnus
Ausstellung in fünf Stationen
16. Mai - 6. Oktober 2002
Regensburg
Naturkundemuseum Ostbayern, Kepler-Gedächtnishaus, Domschatz/Museum St.Ulrich, Dominikanerkreuzgang, An der Donau
Online: www.regensburg.de/albertusmagnus/[…]/index.html
Herzlichen Gruß
Sascha
www.herbularius.de

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Eintrag #63 vom 24. Jun. 2002 07:20 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mittelalterliche Trinkgefäße aus Siegburger Steinzeug

01.06.-03.11.2002
Tischkultur und Trinksitten des Mittelalters

  In Siegburg, unweit von Köln an der Sieg gelegen, wurde vom 12. bis

  zum 17. Jahrhundert eine hochwertige Keramik hergestellt, die das

  gesamte Mittelalter hindurch den europäischen Markt beherrschte.

  Dieses Steinzeug ist absolut wasserdicht und säurefest und damit

  unserem heutigen Porzellan vergleichbar. Mit dieser Ware begann eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Das Steinzeug beherrschte innerhalb

  weniger Jahrzehnte den mittel- und nordeuropäischen Markt. Es wurde

  über den Nah- und Fernhandel der Kölner Kaufleute überall im Reich

  verkauft. In den Bürgerhäusern und Gutshöfen, in den Klöstern und

  Burgen, gehörte dieses Geschirr zur Ausstattung und prägte die

  Tafelkultur. Die schlanken hohen Krugformen und die geschwungenen

  Trinkbecher wurden zu modischen Leitformen, die in Holz ebenso wie in

  Glas nachgeahmt wurden. Mit dem Ausgang des Mittelalters konnte ein

  heller, fast weiß brennender Scherben entwickelt werden, der den

  Siegburger Gefäßen für weitere 150 Jahre die Vormachtstellung im

  Bereich der Trink- und Schankgefäße sicherte. Die Gefäße wurden nun

  mit Auflagen verziert, auf denen Wappen, Ornamente und Szenen des

  Alten und Neuen Testaments dargestellt wurden. Erst die Zerstörung der Werkstätten im Dreißigjährigen Krieg führten zu einer starken

  Verringerung und schließlich zum Einstellen der Produktion in Siegburg.

Sonderausstellung im Ostfriesischen Teemuseum (Im Alten Rathaus)
Am Markt 36
26506 Norden
Tel: 04931/12100
www.teemuseum.de
Viel Spaß wünscht
Aisling

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Eintrag #64 vom 24. Jun. 2002 07:22 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Illuminierte Stunden

27.6. bis 3.8.2002

                                    Das Stundenbuch war das beliebteste Gebetbuch für Laien. Vom Zentrum des spätmittelalterlichen

                                    Stunden buchdrucks Paris aus wurden die Bücher nach ganz Frankreich und Europa geliefert.

                                    Stundenbücher sind häufig mit prächtigen Illustrationen versehen, welche dem Betenden die

                                    Heilsgeschehnisse vor Augen führen und den Text in übersichtliche Passagen gliedern. Durch den

                                    Buchdruck wurde es möglich, Holz- und Metallschnitte zu reproduzieren und so eine Bilderfülle zu

                                    erreichen, die es zuvor nur in Prachthandschriften gab.

                                    Haus Unter den Linden 8                  10117 Berlin

Viel Spaß
Aisling

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Eintrag #65 vom 24. Jun. 2002 07:28 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht FROMM - FREMD - BARBARISCH

Die Religion der Kelten

  29.6. bis 31.8.2002

Von der Antike bis zum Comic unserer Tage ist das Bild der Kelten von Klischees geprägt. Das

                                    betrifft vor allem die Religion. Als typisch keltisch gelten Druiden in weißen Gewändern, Druiden

                                    mit der goldenen Sichel, Mistelzweige und der Kessel mit dem Zaubertrank. Mit den Schlagworten

                                    "fromm - fremd - barbarisch" versucht die Ausstellung das Thema einzukreisen. Alte und neue

                                    archäologische Funde aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz bieten Einblicke in die Welt

                                    der Druiden. Diese haben die keltische Kultur maßgeblich geprägt. Der Ursprung der keltischen

                                    Priester reicht wahrscheinlich bis ins 5. Jh.v.Chr. zurück.

                                    Archäologiepark und Museum Belginum

                                    Morbach

www.druiden-ausstellung.de/
www.morbach.de/bildung-kultur/belginum.htm

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Eintrag #66 vom 24. Jun. 2002 10:01 Uhr Udo Brühe   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht "Vom Burgfräulein zum Punk - Frisuren im Wandel der Zeit

Minden: Sonderausstellung vom 14. Juli bis 8. September 2002
Ein unterhaltsamer und interessanter Sommerausflug kann in diesem Jahr ins Mindener Preußen-Museum führen. Denn das Museum bietet einen abwechslungsreichen und kuriosen Rundgang durch die Geschichte der Frisur in der Ausstellung “Vom Burgfräulein zum Punk”. Gezeigt werden mehr als 40 Frisuren, zur Hälfte auf Figurinen in zeitgenössisch nachgeschneiderten Kostümen. Außerdem gibt die Ausstellung einen Einblick in die Geschichte des Friseurhandwerks mit vielen originalen Werkzeugen und Geräten. Wissenswertes und Kurioses dieses Aspektes von 700 Jahren europäischer Kulturgeschichte werden hier anschaulich aufbereitet. Ob es die unter Hauben verhüllten Haare verheirateter Frauen im Mittelalter, die legendären aufwändigen Perücken des Barock und Rokkoko oder handgelegte Wasserwellen und modische Fönfrisuren sind, immer ging es den Menschen darum, sich selbst oder ihren Stand auch auf dem Kopf darzustellen. Die Entwicklung der Frisurenmoden wird so auch zum Spiegelbild gesellschaftlicher Veränderungen. Die Ausstellungsstücke stammen aus der Privatsammlung der aus dem niedersächsischen Springe stammenden Friseurfamilie Rofkar, die auch für die Einrichtung der Ausstellung verantwortlich ist. Diese in vielen Jahren aufgebaute Sammlung ist immer wieder in Museen in Nordwestdeutschland sowie in Auszügen auf der EXPO 2000 gezeigt worden.
Weiteres unter www.preussenmuseum.de

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Eintrag #67 vom 07. Jul. 2002 18:35 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kaiser Heinrich der II in Bamberg

Bayerische Landesausstellung 2002
Kaiser Heinrich II.
Bamberg Domplatz
9.Juli bis 20.Oktober 2002
Die Geschichte Kaiser Heinrichs II. und seiner Zeit
wird vom 9. Juli bis zum 20. Oktober 2002 auf dem
Bamberger Domberg an fünf Schauplätzen
lebendig. Auf dem Domplatz wird der Besucher in
die Zeit des Mittelalters entführt. Ein nachgebautes
mittelalterliches Gehöft führt vor Augen, wie Bauern
und Handwerker im 11. Jahrhundert gelebt und
gearbeitet haben. Die Alte Hofhaltung zeichnet ein
Bild vom Leben und Wirken des Kaisers anhand
von ausgewählten Exponaten und Inszenierungen.
In der Staatsbibliothek und im Diözesanmuseum
werden mittelalterliche Prachthandschriften gezeigt
und prunkvolle Gewänder wie der “Sternenmantel”,
den Heinrich II. von einem byzantinischen Adligen
aus Süditalien zum Geschenk erhalten hatte. Der
Dom und seine Westkrypta vermitteln ein
eindrucksvolles Bild der größten Stiftung des
Kaiserpaares.
Viel Spaß wünscht
Aisling

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Eintrag #68 vom 10. Aug. 2002 09:14 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ßber die Alpen - Menschen. Wege. Waren

ßBER DIE ALPEN

   Menschen. Wege. Waren.

   Noch bis 17.11.2002

   Benediktinerplatz 5, DE-78467 Konstanz, 07531/9804-0

Geöffnet:

     Di - So und an Feiertagen von 10 - 18 Uhr

     Geschlossen:

     Mo und am 24./25./31.12.02 sowie am 1.1.03 

Schon vor fast 11.000 Jahren überquerten die ersten

     Menschen die Alpen. Große Flusstäler und zahlreiche

     Alpenpässe waren die Hauptrouten und ermöglichten einen

     kulturellen Austausch der Völker südlich und nördlich des

     Hochgebirges. War es zu Beginn der Bronzezeit die

     Ausbeutung der Kupfererzlagerstätten, die einen Aufschwung

     im Verkehr und eine verstärkte Besiedlung mit sich brachte,

     so gab es ab dem 6. Jh. v. Chr. durch die Kontakte zwischen

     den Etruskern in Norditalien und den Kelten im

     südwestdeutschen Raum einen erneuten Schub für die

     Alpenübergänge.

     Erst mit den Römern wurde ab der Zeitenwende ein gut

     ausgebautes Straßen- und Wegenetz geschaffen, das bis zum

     4. Jh. n. Chr. Bestand haben sollte. An diesen hohen

     Standard konnte erst wieder im 19. Jh. angeknüpft werden.

     Die Sonderschau gibt zum ersten Male einen umfassenden

     ßberblick über die Handelsrouten durch die Alpen und zu

     deren Bevölkerung. Zahlreiche hochqualitätvolle Exponate

     aus den Anrainerländern, anschauliche Grafiken und ein

     modernes Ausstellungsdesign machen Spaß, in die mehr als

     10.000 jährige Geschichte des Handels und Verkehrs in den

     Alpen einzutauchen.

Viel Spaß wünscht
Aisling

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Eintrag #69 vom 15. Aug. 2002 17:43 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ausstellung in Brügge

Brügge (dpa) - Freunde prächtiger Handschriften aus dem Mittelalter kommen von Freitag an im belgischen Brügge voll auf ihre Kosten. Die Europäische Kulturhauptstadt 2002 zeigt bis Mitte November in einer ehemaligen Zisterzienserabtei «Mittelalterliche Manuskripte im Dialog mit zeitgenössischer Kunst». Es ist nach der Ausstellung rund um das Werk Jan Van Eycks und der Hanse-Schau der dritte große Publikumsmagnet im Programm Brügge 2002, das nach Angaben seines Intendanten Hugo De Greef seit Februar schon 600 000 zahlende Besucher angezogen hat.
Die 107 ausgestellten Werke gäben die mittelalterliche Sicht der Welt wieder, wie Mönche sie über Jahrhunderte zusammengetragen hätten, sagte Ausstellungskommissar Ludo Vandamme bei der Vorstellung der Schau am Mittwoch in Brügge. Die Bibel und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt. So ist beispielsweise eine Vita Christi von 1475 zu sehen, die der um 1300 geborene Ludolph von Sachsen in Mainz geschrieben hat. Aber auch ein menschenfressender Zyklop und andere Monster, exotische Tiere und geschichtliche Darstellungen sind auf den reich ausgemalten Handschriften zu sehen.
Der Mensch des Mittelalters habe auch im Chaos der Welt einen verborgenen Sinn vermutet, erläuterte Vandamme. Zu dieser Weltsicht gesellen sich Schriften von Boccaccio, Euklid, Aristoteles und aus der arabischen Welt, wie sie seinerzeit von den Mönchen in Flandern gelesen und überliefert wurden. Für Vandamme ist die Bücherschau eine einmalige Gelegenheit, sonst unzugängliche Werke zu bewundern: «Nach der Ausstellung kehren die Handschriften in die Archive der Bibliotheken und Museen zurück, wo sie ausschließlich den Konservatoren und Historikern zur Verfügung stehen.»
In dem Klostergebäude werden die wertvollen Bücher in einen Zusammenhang mit den Werken von drei modernen Künstlern gestellt. Kurator Laurent Busine lud den Belgier David Claerbout, den Italiener Guiseppe Penone und den Spanier José María Sicilia ein, sich von der historischen Abtei zu Installationen anregen zu lassen. Die Ausstellung «Umschlossene Welt, geöffnete Bücher» im Grootseminarie zu Brügge ist täglich bis zum 17. November geöffnet.
Näheres bei: www.brugge2002.be
Nikolaj

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Eintrag #70 vom 20. Sep. 2002 12:09 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht MA-Miniaturen in Leuven

Meister des Mittelalters
Nachricht vom 19.09.2002 ßber 100 mittelalterliche Miniaturen zeigt das Stedelijk Museum Vander Kelen-Mertens in Löwen vom 21. September bis 9. Dezember 2002. Die Spitzenstücke aus den bedeutendsten europäischen und nordamerikanischen Bibliotheken und Archiven geben eine einmalige repräsentative ßbersicht über die Buchkunst-Produktion zwischen 800 bis 1475.
Illuminierte Handschriften waren die Gemäldesammlungen des Mittelalters und konnten auf künstlerischer Ebene dem Vergleich mit der Malerei mühelos standhalten. So entwickelten Anfang des 15. Jahrhunderts nicht die altniederländischen Maler, sondern die Miniaturmaler die Technik der Perspektive. Vor dem Hintergrund der Fülle von Informationen, die uns täglich überfluten, kann man es sich kaum vorstellen, daß das Bild im Mittelalter eine besondere, sogar magische Kraft hatte. Nicht Websites oder flüchtige Fernsehbilder, sondern mit viel Sorgfalt und Geduld gefertigte Miniaturen waren die Träger der menschlichen Kultur. Als Vermittler göttlicher, königlicher, poetischer, spiritueller und ästhetischer Botschaften waren Bücher die zuverlässigsten, aber auch gefährlichsten Freunde des Menschen. Letzteres, weil sie manchmal Texte enthielten, die gängige Meinungen und Verhaltenskodexe in Frage stellten und mit wenigen Worten und Sätzen die gesellschaftliche Ordnung in ihren Grundfesten erschüttern konnten. Deshalb endeten Bücher auch regelmäßig auf dem Scheiterhaufen.
Die Geschichte, die die Ausstellung “Meister des Mittelalters” erzählt, beginnt mit der kaiserlichen Kultur Karls des Großen, der um 800 das römische Kaiserreich im christlichen Sinne rekonstruieren wollte. Nach Jahrhunderten, in denen die Kunst der Handschrift ein Schattendasein führte, wurde sie abermals ein wichtiges Instrument im Dienst der Mächtigen. Das geschriebene und “gemalte” Wort machte einen tiefen Eindruck auf die größtenteils des Lesens und Schreibens unkundige Gesellschaft. Selbst Karl der Große war Analphabet. Nicht nur an der Aachener Hofschule entstanden bedeutende Handschriften, sondern auch in den Skriptorien weit abgelegener Klöster. Im späten Mittelalter führten wirtschaftliche, spirituelle, intellektuelle und ideologische Faktoren zu einem ungeheuren Aufschwung der Handschriftenproduktion. Die große Nachfrage erfordert eine Rationalisierung, was schließlich zur Erfindung des Buchdrucks führte. Der Schwerpunkt der Handschriftenproduktion hatte sich nach Flandern, vor allem nach Brügge und Gent verlagert. Ebenso wie die Tafelmalerei der altniederländischen Maler achteten auch die Miniaturmaler auf eine getreue Wiedergabe der Wirklichkeit. Wichtigste Merkmale dieser außergewöhnlichen Kunst sind ihre Räumlichkeit und Realitätstreue.
Die Handschriften, die auf dieser Ausstellung zu sehen sind, sind zwischen 500 und 1200 Jahren alt. Einige von ihnen wurden anläßlich der Ausstellung einer konservierenden Behandlung unterzogen. Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, daß sich die Handschriften in einem bemerkenswert guten Zustand befinden, was nicht nur auf die Sorgfalt der Aufbewahrung, sondern auch auf die Qualität der Materialien zurückzuführen ist.
Die Texte wurden nicht auf Papier, sondern auf Pergament niedergeschrieben. Meistens bestand es aus der Haut von Lämmern, manchmal auch von Kälbern und Geißen. Für wertvolle Manuskripte benutzten die Miniaturmaler seltene und äußerst wertvolle Produkte. Wichtige Worte wurden häufig mit roter Tinte geschrieben. Von dieser roten Tinte (Mennige, lat. Minium) leitet sich das Wort “Miniatur” ab. Ursprünglich waren Miniaturmaler also diejenigen, die die “rote Tinte” anbrachten, wodurch ein Manuskript eine übersichtliche Struktur erhielt.
Zur Ausstellung “Meister des Mittelalters” erscheint das reich illustrierte Kunstbuch “Medieval Mastery” (Englisch, Französisch und Niederländisch), das sowohl für ein Fachpublikum wie für interessierte Laien bestimmt ist. Das Buch erscheint im September 2002 im Verlag Davidsfonds/Leuven und kostet im Buchhandel 59,95 -. Besucher der Ausstellung können es für 49,95 - im Museumsshop erwerben.
Quelle: Tourismus Flandern Brüssel
Alles Gute Nikolaj

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Eintrag #71 vom 23. Sep. 2002 15:00 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Susannas Gebetbuch

Susannas Gebetbuch
Markgräflich badisches Kleinod aus dem Jahre 1520
Nachricht vom 11.09.2002 Ausstellung der Handschrift in Einzelblättern. Nur für kurze Zeit können die Blätter im Original gezeigt werden, da sie für eine Faksimilierung aus der Bindung genommen wurden.
Die Ausstellung ist zu sehen vom 18. bis 21. September 2002 während der ßffnungszeiten des Ausstellungsraumes der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe.
Susanna von Bayern (1502-1543) war zweimal verheiratet. In erster Ehe mit Markgraf Kasimir von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach liiert, heiratete sie nach dessen Tod Pfalzgraf Ottheinrich, den späteren Kurfürsten von der Pfalz.
Aus Susannas Privatbesitz hat sich ein reich mit Miniaturen und Gold ausgestattetes Gebetbuch erhalten. Die wertvolle Handschrift gelangte bereits im Jahrhundert ihrer Entstehung in den Familienbesitz der Markgrafen von Baden. Eine Tochter Susannas, Kunigunde, heiratete 1551 den badischen Markgrafen Karl II.. Kunigunde wird die prunkvolle Handschrift von ihrer Mutter Susanna geerbt und nach Durlach gebracht haben.
Das Buch ist 1520 entstanden und gilt als Frühwerk des Augsburger Malers Narziss Renner. Es besticht mit 42 ganzseitigen Miniaturen und ungewöhnlich prächtigen Zierrahmen. Das Jahr 1520 brachte für Susanna aufreibende Zeiten. Zu Jahresbeginn stellte die Markgräfin ihre erneute Schwangerschaft fest. Sicher wird sie sich nach der Geburt der Tochter Maria im Herbst zuvor einen Sohn gewünscht haben. Für die noch dreiköpfige Familie wurde nach Auskunft der Handschrift selbst im März 1520 die Herstellung des Gebetbuches in Angriff genommen. Laut dem Zeugnis der Familieneinträge in der Handschrift wurde fünf Monate später jedoch die zweite Tochter, Katharina, geboren.
Er heiß ersehnte Sohn, Albrecht, kam erst im Jahre 1522 zur Welt. Von den Zeitgenossen wurde er wegen seiner Charaktereigenschaften früh nach dem Griechen Alkibiades benannt, den auch sein Lehrer Sokrates nicht zu zügeln vermochte. Markgraf Albrechts Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach hat als “fürstlicher Mordbrenner” ein besonders negatives Bild seiner Persönlichkeit in der Geschichte hinterlassen. Er fand in seinen letzten Tagen als politisch völlig Gescheiterter eine Zufluchtsstätte bei seinem badischen Schwager Karl und seiner Schwester Kunigunde, wo er 1557 in Pforzheim verstarb. Der letzte familiengeschichtliche Eintrag im Karlsruher Gebetbuch hält den Tod des knapp 35jährigen fest, der in der Pforzheimer Stifts- und Schloßkirche St. Michael begraben wurde. Die badische Verwandtschaft Albrechts muß sich noch bemüht haben, aus dem “Saulus” einen “Paulus” zu machen. So gilt er in Quellen des 18. Jahrhunderts sogar als Autor eines geistlichen Liedes.
Das Gebetbuch ist ein besonders intimes Dokument der Auftraggeberfamilie. Die Wünsche des jungen Paares, Susannas Hoffnungen und ßngste als werdende und junge Mutter sind in Miniaturen und Texten greifbar. So enthält die Handschrift, wohl auf besonderen Wunsch Susannas hin, ein Gebet um Beistand für Schwangerschaft und Entbindung und um ein gesundes, wohlgestaltetes Kind. Stellvertretend wird Margaretha angerufen, die Patronin der Schwangeren. Dem Betrachter des Kodex begegnet auf vielen Pergamentblättern Kinderspiel, und zwar in Gestalt der sich auf den Randleisten tummelnden Putten. Sie tanzen beim Flötenspiel, streiten sich um ihren Brei, reiten auf dem Steckenpferd und ahmen in vielfältiger Weise die Erwachsenenwelt nach.
Quelle: Pressemitteilung Badische Landesbibliothek
weitere Informationen im Internet: www.blb-karlsruhe.de
Alles Gute Nikolaj

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Eintrag #72 vom 26. Sep. 2002 19:38 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Senf

Sauer macht lustig - Senf schärft den Verstand
Sonderausstellung im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen
Nachricht vom 26.09.2002 Dass Senf die Speise schärft, weiß man. Dass er aber - dürfen wir Pythagoras Glauben schenken - dasselbe auch dem Verstand antut, ist wohl eher unbekannt. Wie so manches offene Geheimnis rund um den Senf.
Diese Wissenslücke zu schließen, hat sich das Westfälische Freilichtmuseum in Hagen zur Aufgabe gemacht - und zeigt noch bis zum 31. Oktober 2002 seine Sonderausstellung “EXTRA SCHARF - Vom Korn zum Senf”.
Auf rund 200 Quadratmetern präsentiert die Sonderausstellung umfassend und kurzweilig eine Kulturgeschichte des Senfes.
Wer weiß etwa, dass Senf schon in der Antike bekannt gewesen ist, dass Griechen und Römer die Senfpflanze aus Asien importierten und nach Germanien brachten? Dabei schätzten sie das Gewächs nicht nur als Würz-, sondern vor allem auch als Heilmittel. Gegen Läuse und Haarausfall setzten die Römer den Senf ein, und nach einem Schlangenbiss sollte er ebenfalls Hilfe bringen. Später war das Senfpflaster lange verbreitet als Hausmittel gegen Muskelschmerzen oder Verrenkungen. Und bei einer Erkältung wirkten sicher Senfwickel.
Senfblätter bereitete man als Salat oder Gemüse - und natürlich war und ist der Senf beliebt als süße oder scharfe Paste. Seit dem Mittalter wurde diese nicht mehr nur in den Klöstern und Königshöfen zu den Mahlzeiten gereicht, sondern mit Handmühlen auch für den normalen Gebrauch hergestellt. Von Dijon aus gelangte der “Moutarde” oder “Mostert” nach Düsseldorf, wo 1726 die älteste Senffabrik Deutschlands gegründet wurde.
Den Werdegang vom Korn zum Senf kann der Besucher in der historischen Senfmühle auf dem Gelände des Freilichtmuseums nachvollziehen: Wie die gelbe oder schwarze Senf-Saat gereinigt, wie sie gemahlen oder im Walzenstuhl zerquetscht wird. Wie der Senfmüller die Maische ansetzt, damit der Senf quillt und seine Schärfe entwickelt. Wie die Würze weiter auf großen Mühlsteinen zu einer Paste gemahlen - und wie sie schließlich fertig abgefüllt wird. An dieser Art der Senfherstellung hat sich über die Jahrhunderte hinweg kaum etwas geändert: die einzelnen Schritte sind dieselben, nur moderne Maschinen erleichtern die Arbeit.
Im Geschäft begegnet uns der Senf dann in Tube oder Glas, Plastebehältnis oder Keramiktopf. Nach welchen Kriterien die Hersteller ihre Auswahl treffen, und wie sich die Optik des Senfes im Laufe der Zeit gewandelt hat, zeigt eine Sammlung von Senfgefäßen - manche historisch, manche modern, manche vor allem praktisch und manche doch lieber der schön gedeckten Tafel angemessen.
Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann im Museum Senf aus einer der vier in Deutschland noch arbeitenden historischen Senfmühlen erwerben - und zu Hause verschiedene Senfrezepte ausprobieren, die man aus Hagen mitnehmen darf.
Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen, das die Senf-Ausstellung beherbergt, wurde 1960 gegründet und ist seit nunmehr 29 Jahren offen für Besucher.
Der Standort des Museums im schmalen Mäckingerbachtal ist mit Bedacht gewählt: hier finden sich Wind, Wasser und Wald, die drei wichtigsten natürlichen Standortfaktoren für die Errichtung von Gewerbe. Denn anders als die meisten Freilichtmuseen, die den bäuerlich-ländlichen Alltag in der Vergangenheit darstellen, steht in Hagen die Geschichte von Handwerk und Technik im Mittelpunkt. Vom ausgehenden 18. Jahrhundert über die frühindustrielle Produktion bis hin zur Hochindustrialisierung des beginnenden 20. Jahrhunderts kann der Besucher hier die Entwicklungen in der Region verfolgen.
Auf etwa 42 Hektar Ausstellungsfläche sind beinahe 60 wieder aufgebaute oder rekonstruierte Werkstätten zu finden. Und in jeder Dritten dieser Werkstätten wird tatsächlich produziert. Der Besucher des Museums ist eingeladen, den Fertigungsprozess zu beobachten - und hier und da auch selbst Hand anzulegen.
Quelle: Margret Schulze
weitere Informationen im Internet: www.freilichtmuseum-hagen.de
Alles Gute Nikolaj

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Eintrag #73 vom 27. Sep. 2002 09:19 Uhr Wolfram Troeder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfram Troeder eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lange Nacht der Münchner Museen

LOOK! Seidene Fäden und anziehende Stoffe
Die Sonderausstellung des Bayerischen Nationalmuseums
Mit grossen Freuden, Triumph und Köstlichkeit eröffnet einen Blick auf textile Schätze aus Renaissance und Barock.
Anlässlich dieser Präsentation bietet das Haus speziell zur Langen Nacht ein “anziehendes- Veranstaltungsprogramm,
das das Thema der ”kunstvollen Verhüllung- nicht nur anhand textiler Kostbarkeiten zeigt, sondern den thematischen Faden durch die Sammlung des Bayerischen Nationalmuseums spinnt. Den LOOK! der textilen Avantgarde zeigen Mode-Défilés am früheren und späteren Abend.
Gruß
Tassilo

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Eintrag #74 vom 27. Sep. 2002 09:27 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Knopf - Knöpfe" im Dominikanermuseum in 78628 Rottweil

Sonderausstellung
Knopf - Knöpfe
21. September bis 15. Dezember 2002
Dominikanerforum im Dominikanermuseum Rottweil
täglich außer montags 10 - 13 und 14 - 17 Uhr
wochenfeiertags geschlossen


Knöpfe reichen zurück bis in die Jungsteinzeit und bekamen zu Zeiten der Römer vor allem Konkurrenz in Gestalt kunstvoller Fibeln. Sie begannen ihren unaufhaltsamen Siegeszug bei der Männerkleidung im 14. Jahrhundert, als das bis dahin übliche Schlupfgewand abgelöst wurde von Kleidungsstücken, die vorne zu öffnen waren. Auch damals schon wurden sie als schmückendes Accessoire in der Mode verwendet. Kaum ein Gegenstand des täglichen Lebens hat seither eine größere Gestaltungsvielfalt erlebt, wenige wurden in vergleichbarer Fülle von Materialien hergestellt.
Grund genug “aufgeknöpft” zu sein für die Ausstellung im Dominikanerforum, die unter diesem Titel ein weiteres Kapitel unserer Mode- und Bekleidungsgeschichte anspricht.


Grüße, Angy.

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Eintrag #75 vom 05. Okt. 2002 11:35 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mit grossen Freuden, Triumph und Köstlichkeit

Mit grossen Freuden, Triumph und Köstlichkeit
Textile Schätze aus Renaissance und Barock
10.10.2002 bis 16.2.2003
Geöffnet: Di bis So 10:00 bis 17:00 Uhr
Rund 70 Objekte, darunter Kleidungsstücke aus Stoff und Leder, modische Accessoires wie Krägen, Handschuhe, Krawatten, Fächer und Beutel, aber auch Tapisserien und orientalische Teppiche, vermitteln einen Eindruck von der Originalität und Vielfalt der kostbaren Bestände. Derartig rare und überaus empfindliche Kostbarkeiten können nur selten präsentiert werden.
Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
DE-80538 München

 www.bayerisches-nationalmuseum.de

Viel Spaß wünscht
Aisling

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Eintrag #76 vom 19. Okt. 2002 09:16 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mythos Tutanchamun

Mythos Tutanchamun

                                    26.10.2002 bis 23.2.2003 

                                    Geöffnet: Di bis Do 10:00 bis 17:00 Uhr, Fr bis So 10:00 bis 18:00 Uhr 

                                    Im November 1922 machte der englische Archäologe Howard Carter im Tal der Könige nach

                                    jahrelanger Suche eine Entdeckung, die zur Weltsensation wurde: Das Grab des Tutanchamun.

                                    Die Ausstellung widmet sich nicht nur der spannenden Entdeckungsgeschichte des Grabes, sondern

                                    auch dem Mythos um den im jugendlichen Alter verstorbenen Pharao Tutanchamun. In der 1:1

                                    rekonstruierten Grabkammer erhalten die Besucher einen Eindruck des Grabes mit seinen

                                    farbenprächtigen Wandmalereien.

                                    Badisches Landesmuseum

                                    Schloß Karlsruhe

                                    DE-76131 Karlsruhe

                                    www.landesmuseum.de/.../tutenchamun.htm

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Aisling

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Eintrag #77 vom 19. Okt. 2002 09:18 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry!
Hier kommt der richtige….
www.landesmuseum.de/sonder/2002/[…]/tutenchamun.ht[…]
Aisling

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Eintrag #78 vom 19. Okt. 2002 10:11 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Von Rittern, Bürgern und von Gottes Wort
27.9.2002 - 23.11.2002
Ausstellungsraum / Erdgeschoss
Volkssprachige Literatur in Handschriften und Drucken des 15. Jahrhunderts aus dem Besitz der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Für diese Ausstellung öffnet die Hamburger Staatsbibliothek ihre Schatzkammern und zeigt reich illustrierte Bibeln, Chroniken, Erbauungsliteratur. Die meisten dieser Kostbarkeiten kehrten erst um 1990 aus der Kriegsauslagerung zurück und werden nun erstmalig nach 60 Jahren wieder der ßffentlichkeit vorgestellt.
ßffnungszeiten: Mo-Fr 10-21 Uhr, Sa 10-13 Uhr, Eintritt frei
Vortragsreihe zur Ausstellung:
Montag, 21. Okt. 2002, 18 Uhr c.t. Dr. Hans-Walter Stork (Paderborn/Kiel): Frömmigkeit einer Fürstin - Die Gebetbücher der Margarete zu Rodemachern
Montag, 4. Nov. 2002, 18 Uhr c.t. Professor Dr. Wolfgang Haubrichs (Universität Saarbrücken): Die Pilgerfahrt des träumenden Mönchs. Eine poetische ßbersetzung Elisabeths aus dem Französischen?
Dienstag, 12. Nov. 2002, 18 Uhr, c.t. Dr. Christof Trepesch (Saarlandmuseum, Saarbrücken): Die Grabtumba der Elisabeth von Nassau-Saarbrücken im Kontext der zeitgenössischen Sepulkralkunst
Donnerstag, 21. Nov. 2002, 18. Uhr c.t. Professor Dr. Hubertus Menke (Christian-Albrechts-Universität, Kiel): Literarische Stadtkultur Lübecks um 1500
Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
Gruß Wolf
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege

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Eintrag #79 vom 19. Nov. 2002 21:10 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht NAPOLEON BONAPARTE - ZAR ALEXANDER I.

Epoche zweier Kaiser
6.10.2002 bis März 2003
Geöffnet: Täglich 9:00 bis 18:00 Uhr
Roemer- und Pelizaeus-Museum
Am Steine 1-2
DE-31134 Hildesheim

  www.rpmuseum.de/napoleon/eingang/eingang.html

www.rpmuseum.de
Der Kampf um die Vorherrschaft zweier Kaiser in Europa wird in Hildesheim erstmals mit historischen Originaldokumenten aus dem Staatlichen Historischen Museum Moskau anschaulich in Szene gesetzt: Rund 250 Exponate, darunter noch nie außerhalb Russlands gezeigte persönliche Gegenstände wie Napoleons Winterschlitten oder Teile des ägyptische Services, das der französische Herrscher Zar Alexander I. schenkte, dokumentieren die Vorgänge um das Entscheidungsjahr 1812.
Napoleon (1769-1821) gilt als erfolgreichster Heerführer in der Weltgeschichte, sein “administratives und politisches Genie” ist unumstritten. Zar Alexander I. (1777-1825), kluger Stratege und Diplomat, war sein ebenbürtiger, bedeutendster Gegenspieler. Beide bestimmten zu Beginn des 19. Jahrhunderts, der späteren “Napoleonischen Epoche”, das Schicksal und die spätere Entwicklung Europas im Rahmen ihrer Vorstellungen einer Europäischen Integration: Von 1807 bis 1811 als “Brüder” und Verbündete, später dann, trotz gegenseitiger Besuche, als erbitterte Feinde.
Viel Spaß wünscht
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Eintrag #80 vom 23. Nov. 2002 17:29 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Leonardo da Vinci - Maschine Mensch

Leonardo da Vinci - Maschine Mensch
01. November 2002 bis 16. März 2003
Gebläsehalle
vom 1. November 2002 bis 16. März 2003
Eintritte:
Normal 7,50 -
Ermäßigt 6,00 -
Familien (2 Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahren) 16,00 -
Kinder und Jugendliche 2,00 -
Kinder und Jugendlichen im Klassenverband 2,00 -.
Gebuchte Führung 70,00 - plus ermäßigtem Eintritt.
Gruppenbuchungen + Tickets
Tel. +49 (0) 6898-9 100-100
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von 19,50 -
Wie keine andere Gestalt der abendländischen Kultur bewegt der Erfinder, Wissenschaftler und Künstler Leonardo da Vinci seit 550 Jahren die Phantasie der Menschen.
Das erste Fahrrad, das erste Auto, der Fallschirm und der Hubschrauber gehören ebenso zu seinen Erfindungen wie grausame Kriegsmaschinen, aufsehenerregende Brückenbauwerke und unvorstellbare
Maschinen. Leonardo da Vinci hat die Anatomie des Menschen und der Natur untersucht.
Er war der erste, der den Menschen und die Welt als große Maschinen begriffen hat. Wie kein anderer Ort ist das Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit seinen gigantischen Hochöfen und Maschinen geeignet, diesem Denken Leonardo da Vincis Gestalt zu geben. Die Ausstellung “Leonardo da Vinci - Maschine Mensch” inszeniert in der über 6000 m2 großen Gebläsehalle mit ihren dinosaurierhaften Gebläsemaschinen dieses neue Denken der Renaissance und seine Auswirkungen.
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Eintrag #81 vom 23. Nov. 2002 19:22 Uhr Oliver Borgwardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Borgwardt eine Nachricht zu schreiben.

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Und in welcher Stadt? Vielleicht nicht ganz unwichtig?
www.furor-normannicus.de

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Eintrag #82 vom 23. Nov. 2002 20:15 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Völklingen

Hi!
Die Ausstellung ist in der alten Völklinger Hütte in Völklingen.
Weitere Infos findest du unter
www.voelklinger-huette.org
Tschüs
Aisling

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Eintrag #83 vom 30. Nov. 2002 09:13 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 1002 - 1024. Kaiser Heinrich II. Sein Leben und sein Geld.

FRANKFURT
Historisches Museum:
Saalgasse 19, DE-60311 Frankfurt, 069/212-35599
ßffnungszeiten
Di, Do, Fr 10-17 Uhr; Mi 16-20 Uhr; Sa + So 13-17 Uhr;
Mo geschlossen
Eintritt
4,-/2,- EUR
www.historisches-museum.frankfurt.de
Ausstellung des Münzkabinetts in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg
(5. Dezember 2002 - 9. März 2003)
Im Jahr 973 wird Heinrich in Bayern geboren. Mit der Heirat der Luxemburger Grafentochter Kunigunde ist die Stellung des Herzogs Heinrich über die bayerischen Grenzen gefestigt. Nach dem Tod Kaiser Ottos III. in Rom wird Heinrich am 7. Juni 1002 zum König gekrönt. Schon sein erstes Weihnachtsfest 1002 verbrachte er zusammen mit Kunigunde in Frankfurt. Auf dem Hoftag zu Frankfurt am 1. November 1007 gründete er das Bistum Bamberg und setzt sich damit schon zu Lebzeiten ein Denkmal. Wiederholt feierte Heinrich das Weihnachtsfest in Frankfurt und hält hier Hoftage ab, so in den Jahren 1010, 1013 und 1016. Zeit seines Lebens blieb Frankfurt ein Regierungszentrum dieses machtbewußten und erfolgreichen Kaisers.
1014 wird er zum Kaiser gekrönt. 1146 wird er vom Papst heilig gesprochen
Die Ausstellung illustriert auf etwa 30 Schautafeln Leben und Wirken Heinrichs II. Mit 51 originalen Münzen wird das Geldwesen Heinrichs dargestellt. Weiterhin erwähnt die Ausstellung den Bezug Heinrichs II. zu Frankfurt und zeigt die einzige in Frankfurter Besitz befindliche Urkunde dieses Herrschers.
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Eintrag #84 vom 30. Nov. 2002 09:19 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zwischen Kelten und Etruskern - Die Lepontier -

HAMBURG
Hamburger Museum für Archäologie
und die Geschichte Harburgs (Helms-Museum)
Harburger Rathausplatz 5, DE-21073 Hamburg-Harburg, 040/42871-2497

  http://www.helmsmuseum.de/ 

8.12.2002 bis 9.3.2003
Erstmalig in Norddeutschland: Die umfassende Ausstellung über das sagenhafte Volk der Lepontier. Im Rahmen der zur Zeit in Europa gezeigten großen Keltenausstellungen präsentiert das Helms-Museum eine Ausstellung über Lebensweise, Kult und Grabbeigaben der kulturell zwischen Kelten und Etruskern anzusiedelnden Lepontier.
Ab Dezember 2002 werden Hinterlassenschaften des schon von Caesar erwähnten und über Jahrhundert vergessenen Volkes der Lepontier nun endlich auch in Hamburg zu sehen sein. Die im ersten Jahrtausend vor Christus auf dem Gebiet der heutigen Südostschweiz und dem benachbarten Oberitalien lebenden Lepontier profitierten vom wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen zwei einflussreichen Kulturen, die der Kelten im Norden und der Etrusker im Süden. Die in der Ausstellung gezeigten Funde geben Einblick in die Kultur und die Lebensweise des Alpenvolkes und schreiben ein neues Kapitel in der Geschichte der Antike. In den Hinterlassenschaften der Lepontier lassen sich neben etruskischen und keltischen Formen auch römische Einflüsse erkennen. Aufwendig gearbeitete Gürtel, Schwerter, kunstvoll verzierte Bronzegefäße, prunkvolle Ketten aus Bernstein und Glasperlen, reich verzierter Silberschmuck, auch sogenannte Seelenvögel, die auf die Jenseitsvorstellungen des Alpenvolkes hinweisen, und vieles mehr wird zu sehen sein.
Durch archäologische Exponate aus dem Besitz des Schweizerischen Landesmuseum, kostbare Leihgaben von Museen und Institutionen aus dem Tessin, Graubünden, Italien und Deutschland wird in der Sonderausstellung die Existenz der Lepontier näher beleuchtet.
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Aisling

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Eintrag #85 vom 08. Dez. 2002 18:17 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Menschen - Zeiten - Räume Archäologie in Deutschland

Berlin
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchner Straße 7, 10963 Berlin
6. 12. 2002 - 31. 3. 2003
ßffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag
10-20 Uhr
Dienstags geschlossen
(am 25. / 26. 12. 2002 und
am 1. 1. 2003 geöffnet)
Eintritt:
6,00 -
(ermäßigt 3,00 -)
Bonn
Kunst- und Ausstellungshalle
der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
9. 5. 2003 - 24. 8. 2003
ßffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch
10-21 Uhr
Dienstag bis Sonntag und Feiertags
10-19 Uhr
Freitags für Schulklassen
ab 9 Uhr geöffnet
Montags sowie 24. und 31. Dezember
geschlossen
Eintritt:
6,50 - (ermäßigt 3,50 -)
Freitags für Schulklassen
freier Eintritt nach Voranmeldung
25 Jahre archäologische Forschung
Die große Ausstellung in Berlin und Bonn präsentiert die spektakulärsten und spannendsten archäologischen Entdeckungen und Ausgrabungsergebnisse der vergangenen 25 Jahre aus ganz Deutschland. Erstmals werden dabei die Ergebnisse und Fortschritte der Forschung in Ost- und Westdeutschland zusammenfassend dargestellt.
Der zeitliche Bogen erstreckt sich von der Erdgeschichte bis in die Moderne, vom Landgang der Pflanzen bis zum Zweiten Weltkrieg.
Landesarchäologie im nationalen Verband
An der Vorbereitung der Ausstellung waren mehr als 50 Wissenschaftler aus Denkmalpflege, Museen und Universitäten aller 16 Länder beteiligt. Ziel der Ausstellung ist es, dem Besucher die Bedeutung der Landesarchäologie anhand aktueller Forschungsergebnisse näherzubringen und für die Belange der Bodendenkmalpflege zu werben.
Eine Leistungsschau der Archäologie
Das Fach Archäologie zeigt sich als moderne Wissenschaft in all seinen Diszplinen und Facetten. Die besonderen Bedingungen der Unterwasserarchäologie werden ebenso dargestellt wie die Möglichkeiten der Luftbildarchäologie, der Erkenntnisgewinn großflächiger Siedlungsarchäologie oder die Bedeutung der Stadtkernarchäologie.
Neueste Datierungsmethoden, Vermessungstechnologie und Restaurierungstechniken sowie Prospektionsmethoden ermöglichen einen immer detaillierteren Blick in die Vergangenheit.
Von der Urzeit bis zum 20. Jahrhundert
Knapp 5000 Funde illustrieren die Erd- und Menschheitsgeschichte. Zu den Höhepunkten der Paläontologie zählen die weltberühmten Fossilien der Grube Messel. Spannende Neufunde von Neandertalern, Brunnen aus der Jungsteinzeit, Schatzfunde aus der Bronzezeit und reiche Gräber aus der Eisenzeit beleuchten die vorgeschichtlichen Epochen. Sensationell sind die keltischen Fürstengräber von Hochdorf und vom Glauberg. Weitere Themen sind die Varusschlacht bei Kalkriese, die germanischen Fürstengräber von Hagenow und Gommern, die frühmittelalterliche Siedlung von Lauchheim oder die Grabungen im mittelalterlichen Lübeck. Die jüngste Vergangenheit erhellen ergrabene Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Begleitband
Der Begleitband zur Ausstellung beschreibt in knapp 100 Beiträgen die Fortschritte der Forschung in den letzten 25 Jahren. ßber 80 Autoren aus allen Bereichen der Archäologie schildern den neuesten Stand des Wissens über die Vor- und Frühgeschichte Deutschlands. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum und ist mit ca. 700 Abbildungen reich bebildert. Es bietet einen vorzüglichen ßberblick über die wichtigsten Funde und Fundorte sowie die Methoden, Ziele und Aufgaben der Bodendenkmalpflege.
Viel Spaß wünscht
Aisling

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Eintrag #86 vom 08. Dez. 2002 23:12 Uhr Heiner Härtel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiner Härtel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Burgen in Lippe... heute schützen wir sie

Lippisches Landesmuseum Detmold
23. November 2002- 16. Februar 2003
Eine kleine, aber interessante Ausstellung.
Ein Querschnitt über die Burgen des Kreises Lippe von der Eisenzeit bis zum nachmittelalterlichen Festungsbau.
Archäologische Methoden (historischer Abriss) werden gleichfalls vorgestellt.
Der Katalog weist einige inhaltliche Mängel auf, ist aber lohnend, da hier nur die lippischen Fundstücke aus Burgen gezeigt werden.
MfG Heiner Härtel (Heinrich von Hartenau)

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Eintrag #87 vom 28. Dez. 2002 14:30 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Die Ritter kommen nach Speyer
Große Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz vom 29. März bis 26. Oktober 2003
Das Rittertum gehört zu den prägenden Kräften der mittelalterlichen Welt. Es entsteht, als die Karolinger im 8. und 9. Jahrhundert ein schlagkräftiges Heer aus gut ausgerüsteten, berittenen Kriegern formieren. Die kostspielige Ausrüstung kann sich nur leisten, wer über den entsprechenden Besitz verfügt. Dabei verschiebt sich das Gewicht immer stärker von den freien Grundbesitzern zu Inhabern von Lehen, die als Gegenleistung für den zur Verfügung gestellten Grundbesitz ihrem Herrn zu Treue und Kriegsdienst verpflichtet waren.
Im Lauf der Zeit kommt dem Christentum eine wichtige Rolle in der ritterlichen Ethik zu. Nach Auffassung der Kirche soll der Ritter sein Schwert in den Dienst der Armen stellen und im Rahmen der Kreuzzüge das Heilige Land befreien. Die - eigentlich unchristliche - kriegerische Auseinandersetzung wird zum Kampf zwischen Gut und Böse stilisiert.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Rittertums ist das höfische Ideal des Minnedienstes: Der Ritter verehrt eine vornehme Dame und fühlt sich für sie zu Heldentaten verpflichtet, auch wenn diese Liebe keine Aussicht auf Erfüllung hat, nicht zuletzt, weil die Dame häufig sozial höher gestellt ist.
Das mittelalterliche Rittertum zeichnet sich durch einen Ehren- und Verhaltenskodex aus, der es von anderen berittenen Kriegern unterscheidet. Der Ritter erringt Ruhm, indem er an Turnieren teilnimmt und sich im Krieg auszeichnet. Als ideale ritterliche Eigenschaften gelten Edelmut, Tapferkeit, Treue, Mut, Freigebigkeit und höfisches Verhalten.
Die Ausstellung schildert die zentralen Lebensbereiche, die unlösbar mit dem Rittertum verbunden sind: Kampf und Turnier, Leben auf der Burg, Feste, Alltagsleben und die Minne. Schließlich soll dem Nachleben ritterlicher Vorstellungen und Ideale bis in unsere Zeit hinein nachgegangen werden. Dabei soll versucht werden, durch die Inszenierung und verschiedene Mitmach-Möglichkeiten ein lebensnahes Bild dieser Zeit zu vermitteln.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Funktion des Ritters als Kämpfer und Krieger und damit seine Bewaffnung und Rüstung. Anhand von Originalexponaten , Leuchtbildern und originalgetreuen Nachbildungen kann sich der Besucher ein Bild von der Kampfweise der Ritter machen und die Entwicklung der Waffen und Rüstungen vom frühen Mittelalter bis ins 16. Jahrhundert verfolgen. Neben der Reiterstoßlanze und dem Streitkolben hat dabei das Schwert, Symbol für Macht und Männlichkeit, eine besonders herausgehobene Bedeutung. Als unritterlich gelten dagegen Waffen, mit denen man aus der Entfernung oder dem Hinterhalt agieren kann, wie Pfeil und Bogen und vor allem die Armbrust. Ihr Gebrauch wird als unmoralisch und als Verstoß gegen die Ehre empfunden.
Als weithin sichtbares Herrschaftszeichen und Schauplatz der Herrschaftsausübung und der Repräsentation ist die Burg eng mit dem Rittertum verbunden. Bei der großen Zahl an erhaltenen Burg in der Pfalz und im Elsaß wird die Ausstellung hier einen wichtigen regionalen Schwerpunkt setzen. Große Modelle veranschaulichen in der Ausstellung exemplarisch an wichtigen Burgen die Bestandteile und die verschiedenen Bauformen. Funde wie reich verzierte Ofenkacheln und Bodenfliesen, Leuchter und Handwerksgerät lassen den Alltag des Ritters und seiner Familie auf der Burg lebendig werden. Große Kochkessel, Feuergeräte und Mörser, die zur Ausstattung der Küche gehören, sowie das das dazugehörende Tischgeschirr erzählen vom Essen und Trinken in jener Zeit.
Quelle: Sabine Kaufmann/HIstorisches Museum der Pfalz
weitere Informationen im Internet: www.museum.speyer.de
Beste Grüße aus Wales Nikolaj

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Eintrag #88 vom 04. Jan. 2003 15:23 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Bitte stellt neue Beiträge zu diesem Thema in unser [Kalender] Calendarium.
Gruß
Hilmar
Tempus-vivit-Team

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Eintrag #89 vom 08. Jul. 2003 17:40 Uhr Claudia Schröder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia Schröder eine Nachricht zu schreiben.

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Die Ausstellung “Ex-oriente - Isaak und der weiße Elefant” ist seit dem 30.06.2003 bis zum 28.09.2003 in Aachen zu sehen. Es ist die größte historische Ausstellung, die in Aachen je zu sehen war.- sie ist nicht nur mit Fundstücken und Kunstwerken aus der Zeit um 800 bestückt, sondern auch mit moderner Kunst, die sich mit dem gegenwärtigen Konflikt im Irak und in Israel beschäftigt. (Zitat: NRZ 6.7.03)
Die Ausstellung erinnert an die Gesandtschaft, die Kaiser Karl im Jahre 797 nach Bagdad schickte und will die drei großen Reiseetappen Isaaks in 550 Kunstwerken nachvollziehbar machen.
Zu sehen im Aachener Dom, im Rathaus und in der Schatzkammer.
Weitere Informationen unter 0241-8029-60/61 oder www.ex-oriente.de
Anna von Veen auf dem Berge www.mysterium-scribendi.de

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