gut, daß Du den Titel bei der Hand hast, ich komme zu Hause kaum an den Rechner.
Solche Platten (in dem Fall als Brakteaten bezeichnet) sind aktuell geworden. Quelle: Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Archäologie in Deutschland, Nachrichten zur Landesarchäologie.
Es handelt sich um einen Hortfund, die Plättchen werden als Kleiderbesatz beschrieben.
Sylvias Einwand wird unterstützt durch die hochinteressanten Fundbeschreibungen in folgender Publikation (auf die ich durch Sylvia aufmerksam wurde, vielen Dank noch mal!):
Die Goldhauben und Textilien der hochmittelalterlichen Gräber von Villach-Judendorf. Ingeborg Petrascheck-Heim. In: Neues aus Alt-Villach 7, 1970, 57-190
Landsassen ist ein übergeordneter Begriff, der z.B. im Sachsenspiegel (DEM Rechtsbuch des 13. Jh.) auftaucht, und die ländliche Bevölkerung, also auch Landarbeiter, Hirten etc. umschreibt - nicht die ganze Landbevölkerung war Bauer.
Vielleicht hilft Dir diese kurze ßbersicht zu diesem Thema hier weiter, dort findet sich auch Literatur:
Das 13. Jahrh. ist nicht unbedingt mein Schuh - aber ich bin mir nicht so sicher ob das Schapel ein Strinreif ais Metall ist. Wo kommt diese Annahme eigentlich her?
Könnte es sich nicht auch um eine textiles Material handeln, das mit Metallplaketten versehen ist?
Das ist ja schon mal ganz Hilfreich! Danke! Aber ich weiß nicht was ein Schapel ist. *grübel* Das hab ich vorher noch nie gehört. Könntest du mir das nochmal erklären???
Knappen sind Söhne adeliger Väter. Folglich kleiden sie sich auch so wie ihre Eltern. Mit allen möglichen Standesmerkmalen. ßber eine spezielle “Jugendkleidung” ist mir nichts bekannt. Vielleicht kann man ein sauber rasiertes Gesicht, als Synonym der Jugend, anstreben ;o) .
Auch ein Schapel wird gern von der wohlhabenden Jugend getragen.
Wie war das denn bei Knappen? Was wurde von denen an Zivilkleidung überwiegend getragen (ca. 1150-1250)? Und wie sah das im Kampf aus? Waren die Knappen auch schwer gerüstet?
Generell solltest Du Dir überlegen, ob Du einen Bauern oder eher einen Landsassen darstellen willst - je nach Region kann das ausstattungstechnisch deutliche Unterschiede ausmachen.
Zum Thema bäuerliche Fußbekleidung könntest Du mal in den Thread ‘Schuhwerk beim einfachen Volk’, oder in die diversen anderen Schuh- und Holzschuhthreads, oder aber hierhin schauen:
Experten:So´n TVler (siehe:Ausrüstung “Kleidung eines Bauernsohnes um 1200”…)
Ich hab gelesen, das Bauern keine Leder sondern Holzschuhe getragen hätten.Is da was trann?(Nasses Feld=Leder wird brüchig=Neue Schuhe=Teuer?)
Noch was:Hat jemand von euch Kontakt zur Freien Ritterschaft Gelnhausen?Einer von denen wollte mir Infos schicken.Hat dann aber nicht mehr geantwortet.
Ich hätte mir das alles Sparenkönnen weill ich mittlerweile alle Schnittmuster auf www.gewandung.de gefunden habe.Daanke schön!!!
Um das meiner Vorredner zu unterstreichen, ohne genau zu wissen, was Du darstellen willst, d.h. wann und wo, dürfte das etwas schwierig sein, obwohl www.gewandungen.de grob für 1200-1400 einen ganz guten Einsteig bietet.
Was mich wundert, Du sagst “Experten” hätten Dir bereits geholfen, so weit, dass sie Dir sagen, wie Du vorgehen solltest, ging die Hilfe aber scheinbar nicht? Macht mich etwas misstrauisch; vlt. lohnt es sich, hier mal detailliert zu beschreiben was Dir geraten wurde, nicht dass es Experten Marke “Marktgruppe” waren.
Und schlussendlich kann ich schonmal einen Buchtip geben: “Medieval Tailor’s Assistant”, dürfte Dir, wenn Du im Zaitraum von 1200 bis 1500 eine Darstellung wählst, schonmal weiterhelfen.
Ich bin zienlich neu ind der Szene und hab zwar schon meine Kleidung mit Hilfe von ein paar experten zusammengestellt Materialien festgelegt usw. Jetzt fehlen mir nur noch Schnittmuster, Schnittmuster und nochmall Schnittmuster und nochmal Schnittmuster….
Den Handzettel hab ich schon gelesen aber Schnittmuster für Bruchek, Untergewand und Mantel(?)bräuchte ich immer noch.