Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Opinelmesser

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Eintrag #1 vom 20. Mai. 2005 18:47 Uhr Jens Reichert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Reichert eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe ein Opinelmesser geschenkt bekommen undhabe gehört das es die im Mittelalter auch schon gab, stimmt das? Wenn ja in welcher From und wann?
Bloodscythe

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Eintrag #2 vom 20. Mai. 2005 22:36 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

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Mein Gott, bemüh doch einmal eine Bibliothek…
Oder mach einen Sammelthread auf, aber wenn Du für jeden Krimskrams den Du geschenkt bekommst einen Thread aufmachst, wird das hier wohl etwas voll.
Ansonsten:
ßberleg dir, was Du machen willst. Schau dir an welche Messer da üblich waren, vergleich sie mit deinem und entscheide selber.
Opinell ist vielleicht bei Galileo, wo das MA bis 1800 geht, belegt…

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Eintrag #3 vom 21. Mai. 2005 11:38 Uhr Jens Reichert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Reichert eine Nachricht zu schreiben.

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Es war nur die Frage ob es die schon gab oder nicht, da ein Freund behauptete es gab die schon. Ich hab aber nichts brauchbares dazu gefunden.
Bloodscythe

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Eintrag #4 vom 21. Mai. 2005 12:09 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Jens, in dieser heutigen Form bestimmt nicht, ich denke das ist eher 19. Jhd - versuch einfach mal was üebr die Firma, vielleicht im Internet zu recherchieren. Dann weißt du zumindest wie lange es die schon gibt und vielleicht haben die auch eine Firmengeschichte.
Klappmesser an sich kann es vielleicht schon gegeben haben - da gibt es sicher leute die das genauer wissen.
Laß dich durch unqualifizierte Antworten hier nicht aus der ruhe bringen und wenn du für jedes deiner geschenkten ausrüstungsteile einen thread aufmachst - bitte - die admins werdens dann schon auf die reihe bringen.
Mit vielen Grüßen, Sina

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Eintrag #5 vom 21. Mai. 2005 14:54 Uhr Jens Reichert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Reichert eine Nachricht zu schreiben.

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Danke Sina, wenigstens eine gute Antwort.
Ich finde es sinnlos und verwirrend wenn man in einen thread über zwei verschiedene Dinge redet, deshalb habe ich diesen thread wegen dem Messer aufgemacht.
Bloodscythe

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Eintrag #6 vom 21. Mai. 2005 15:18 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Nur _eine_ gute Antwort?

Liebe Blutsense,
ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo dein Problem liegt…
“Opinell [sic] ist vielleicht bei Galileo, wo das MA bis 1800 geht, belegt…” ist doch eine klare Aussage, die deine Frage erschöpfend beantwortet. Was stört dich daran? Der Ton?
Weißt du, dumme Fragen kann man ja stellen (ich warte immer noch darauf, dass endlich mal der TV-Server _so_ gründlich abstürzt, dass einige von _meinen_ dummen Fragen endgültig aus dem Forum verschwinden ;-) ), aber man sollte vielleicht akzeptieren, dass man damit nicht immer eine begeisterte Reaktion hervorruft… Ich mein, im Ernst! Ich weiß nicht, ob es im MA irgendwann und irgendwo womöglich tatsächlich Klappmesser gab, aber dass die, wenn es sie denn gegeben haben _sollte_, mit Opinelmessern definitiv nicht vergleichbar waren, könntest du eigentlich nach maximal 5 Minuten eigener Denk- und Recherchearbeit von selbst merken (Für die feststehenden Messer gilt das gleiche.) Das ist doch wohl nicht zuviel verlangt, oder?

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Eintrag #7 vom 21. Mai. 2005 16:11 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Also Klappmesser gab es, um das mal zu ergänzen, aber ich stimme Walter und Sebastian zu: wenn man es sich gar so einfach macht, muss man sich nicht wundern, wenn die Antworten etwas ironisch ausfallen.
Insbesondere ist es dadurch hinfällig, dass die Vorgehensweise, bei jedem geschenkten Gegenstand zu prüfen, ob man ihn denn für die Darstellung verwenden kann, kaum als günstige zu bezeichnen ist.
Sinnvoller wäre es, _erst_ zu recherchieren, wie die jeweiligen Gegenstände im Betrachtungszeitraum aussahen, und _dann_ sich welche zu besorgen/machen.
Opinelmesser sind jedenfalls- wie auch die Axt in dem anderen Thread- kreuzmodern.
Gruss, Jens

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Eintrag #8 vom 21. Mai. 2005 18:20 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

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hi jens - im inernet gefunden: www.opinel.com/FR/societe/index.htm - also ende 19.Jahrhundert.
Falls das messer nicht zu deiner zeit (sicher irgendwann ma) paßt, trotzdem bitte nicht wegschmeißen - opinels sind sehr gute, bei richtiger pflege ewig haltende messer. vor allem die kleine größen gehen in jede tasche und sind immer mit dabei. ich hab meins schon seit mehr als 13 jahren und es ist einfach ein klasse messer, viel besser als jedes schweizer taschenmesser.
also nicht für die darstellung nehmen, aber außerhalb dessen ein guter begleiter.
Mit vielen Grüßen, Sina

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Eintrag #9 vom 22. Mai. 2005 17:58 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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off toppic
Nur mal so.
Ich habe mein Schweizer Taschenmesser schon seit über 27 Jahren in Gebrauch, und es leistet mit noch immer gute Dienste.
*g*
Harwalt von biberach

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Eintrag #10 vom 23. Mai. 2005 18:19 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

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Hiho,
auch wenn es nichts mit “Opinelmessern” zu tun hat…
Aber mal ein kleines Beispiel, da die Frage hier aufgetaucht ist. Fundort Krefeld Gellep, Taschenmesser mit Beingriff, Grab 3725, 3. Jhr. nChr.
Quelle:Renate Pierling, Römer und Franken in Krefeld Gellep, Verlag Philipp von Zabern, ISBN3-8053-0893-0
Rollo Rolfson, Projekt Westfali

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Eintrag #11 vom 26. Mai. 2005 11:15 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Auch im Band “Knives and Scabbards” aus der Reihe “Medieval Finds from Excavations in London” gibt es zwei Klappmesser. Aber bevor jetzt jemand meint, das reiche doch als Beleg: Abbildungen der Funde besorgen, Details vergleichen:
Griff-Form? Griff-Befestigung? (Evtl. auch Material des Griffs: Ist der Griff des Opinel-Messers vielleicht aus einem Holz, das es damals in Deutschland gar nicht geben konnte, oder das normalerweise nicht für Messergriffe verwendet wurde?) Klingenform? Klingenmaterial (also evtl. rostfreier Edelstahl versus evtl. ein Lagenaufbau aus kohlenstoffreichen und kohlenstoffarmen Stählen)? Funktionsweise des Klappmechanismus?
Vielleicht eine Hilfe, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst, wo die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede von Dingen liegen, die auf den ersten Blick ein bißchen ähnlich aussehen.
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #12 vom 03. Aug. 2005 21:21 Uhr Christian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christian eine Nachricht zu schreiben.

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Ich bin mir sicher irgendwo hatte irgendwer nen Link gepostet zu nem Beleg für Klappmesser im MA. Ich kann ihn aber nicht finden. Teusch ich mich? Hat irgendwer was dazu? Schon mal eins rekonstruiert? etc
Karl

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Eintrag #13 vom 04. Aug. 2005 08:17 Uhr Alexandra Krug  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexandra Krug eine Nachricht zu schreiben.

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Die Gemeinsamkeit vom Opinelmesser zum dem Klappmesser, das unter den Londonfunden war (Quelle: Knives and Scrabbarts) besteht darin, daß beide ohne Federn sich ein und ausklappen lassen. Beim Opinel ist als Arretierung ein Ring, der gedreht wird, so daß dann die Klinge feststeht. Beim mittelalterlichen Klappmesser muß man den Griff festhalten und den Daumen auf eine kleine Platte an der Klinge drücken. Es hat also keine wirkliche Arretierung.
Ich habe beide Klappmesser - wäre allerdings nicht auf die Idee gekommen, das Opinel je in meine Mittelalterdarstellung mit einzubeziehen. Denn auch wenn sie sich ähnlich sind liegen einfach 700 Jahre dazwischen die man den beiden Messertypen auch ansieht.
Viele Grüsse, Alexandra

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Eintrag #14 vom 12. Aug. 2005 07:54 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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In Schleswig sah ich ein MA-Klappmesser samt Konstruktionsprinzip in der Vitrine rumliegen. Kurioserweise bleibt beim Zusammenklappen der hintere Teil der Klinge, der im ausgeklappten Zustand im Griff verborgen ist, außerhalb des Griffs, etwa 1 - 2 cm und kann so - der Teil der ausgeklappten Klinge hat eine andere sehr spezifische Form - für andere Arbeiten verwendet werden. Quasi ein Vorgänger unserer heutigen multitool-Werkzeuge. Keine Feder, keine Arretierung, nur 2 Stifte im Griff, einer als Drehpunkt, der andere als Anschlag.
Grüße
Joachim

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Eintrag #17 vom 12. Jul. 2006 18:51 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Also weder bringt es was, eine fast ein Jahr tote Diskussion mit einem Beitrag der Klasse “Ach, paßt schon” wiederzubeleben, noch finde ich am Thema vorbeigehende Werbung passend.
Daher wurde der letzte Eintrag gelöscht.
Gruß, Ivain

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