Joachim Bumke liefert in seinem Buch “Höfische Kultur” (ISBN 3-423-30170-8) ab S. 181 einige Belege für das 12. und 13. Jahrhundert. Als Materialien werden “Korallen, vergoldete Perlen, weiße Perlen und andersfarbige Perlen” genannt. Die Belege stammen jedoch alle aus dem Bereich des Hochadels.
Im Dommuseum in Halberstadt gibt es eine perlenbestickte Mitra aus dem 13. Jh.
Im Museum in Riggisberg (Schweiz) habe ich auch was gesehen - ich glaube, das war sogar noch früher, aus dem Hut weiß ich aber die Datierung nicht mehr.
Aber bei normaler Bekleidung ist das schon so ne Sache, fast alle erhaltenen Stücke sind halt klerikal und die blaue Tunicella ist auch n bissel zu viel selbst für einen Adeligen…
Danke. Habe gerade im Historischen Museum Stockholm ganz bezaubernde Perlenstickereien im Textilienraum gesehen. Hauptsächlich klerikale Kleidungsstücke und auch alle nach 1250, aber trotzdem schön.
Also in Elke Brüggens “Kleidung und Mode der höfischen Epik des 12. und 13. Jhd.” gibt es einige Textquellen, die von mit Edelsteinen besetzten Kleidungsstücken sprechen.
meimne Holde fertigt gerade ihr neues Gewand an udn nun kam die Frage auf ob die ßbergewänder neben dem bsticken auch mit Perlen verzieert wurden also mit Perlenstickerei.
Hat da wer Kenntnis drüber und wenn ja bitte mit Quellen, wenn zu Hand.