Das mit den Pflanzenfarben für Deine Federn ist so eine Sache, da Federn aus Eiweissmolekülen bestehen, also sowas sind wie Haar, Fell oder Seide - das lässt sich nicht so ohnen weiters färben…. versuche es doch mal mit Henna (könne auf hellen Federn sowas wie ein Orange geben) oder mit Kkappwurzel (im Katalog von Kremer zu bekommen, da kannst Du auch über’s Netz einen Rezeptanleitung einsehen unter www. Kremer.de, oder anrufen, die geben Auskunft….)
was auch gehen könnte für Blau ist Indigo oder Färberwaid, das ist aber ziemlich kompliziert, denn der Farbstoff muss umständlich mit Urin (!!!) aufbereitet werden und reagiert dann an der Luft erst blau aus…. hmmmm,eher was für Hartgesottenen, aber echt authentisch……
Ansonsten müssten auch Seidenmalfarben oder Batikfarben für Seide gehen (aber besser mit Handschuhen und mit einer Zugabe von Essig zum Fixieren, das färbt ziemlich stark)
Na, ich weiß nicht recht. wenn ich mich richtig erinnere, müßte man die Federn im Zwiebel(schalen)sud längere zeit Kochen. Da Federn aus Horn bestehen und bekanntermaßen nicht so gut auf Feuchtigkeit überhaupt reagiernen, wäre ich zumindest vorsichtig und würde nicht gleich 100 Stück in die Suppe schmeißen. Die so zu erzeugenden Farbtöne (von hellgelb bis dunkelbraun) sind aber zumindest bei Wollsachen superschön (gab mal ne “Hobbythek” Sendung im Fernsehen dazu vor ein paar Jahren).
Ich denke, der Ansatz mit den Pflanzenfarben a la “Osterei” ist da eigentlich besser gedacht. Aber wie gesagt, ich würde wirklich mal bei Kremer fragen, die haben mir schon (handschriftlich!) ein altes Rezept für Bernsteinlack zugeschickt, nur weil ich danach gefragt habe!
ich Frage weil ich nur 2 Bilder kenne, wo eine farbige Feder als Cockfeather zu sehen ist. Und ich bin immer auf der Suche nach Darstellunegn und Funden zum Bogenschießen.
komme aus Nordbayern, genauer Franken. Darstellungsziel ist ein ottonischer Krieger bzw. Bogenschütze. Ich gehe davon aus das in unserer Gegend der Langbogen verwendet wurde, aber auch den Reflexbogen ungarischer Herkunft möchte ich nicht ausschließen.
Pfeilspitzenfunde mit den typischen Formen des 10. Jahrhunderts sind aus Franken bekannt.