Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Pfeilsack

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Eintrag #1 vom 06. Apr. 2002 10:27 Uhr Kornelius Kusch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kornelius Kusch eine Nachricht zu schreiben.

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HALLO LEUTE
ich hoffe ihr könnt mir auch diesmal weiter helfen
ich suche eine bauanleitung für einen pfeilsack (eines englischen/walisischen bogenschützen)
ein paar bilder hab ich schon, ich suche aber nähere infos zur grösse, stoffdicke,…
auf einigen abbildungen ist auch zusehen das die/einige pfeilsäcke stehen konnten und ich las in einem vergangenen tread das drinnen ein korbgeflecht sein sollte. wie stelle ich das her und wie war es geflochten…
falls jemand von euch schon welche hergestellt haben sollte würde ich mich über ein paar fotos und Tipps sehr freuen.
Vielleicht hat auch jemand ein netten buch-tip!
ich würde mich über hilfe sehr freuen…(ein paar bilder des geflechts wäre nicht schlecht)
vielen dank sagt Kornelius

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Eintrag #2 vom 08. Apr. 2002 11:16 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ein paar Vorschläge.....

Hallo Kornelius,
als erstes, unter www.historicenterprises.com
Gruß
Stefan

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Eintrag #3 vom 10. Apr. 2002 18:19 Uhr Kornelius Kusch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kornelius Kusch eine Nachricht zu schreiben.

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TACH!
die bilder vom pfeilsack hatte ich auch schon…
trotzdem danke…
bauen die leute bei agil nicht nur lederköcher ???
also über pfeilsäcke hab ich da noch nix gefunden???
sag mal bescheid wie es gelaufen ist und ob sich der kurs gelohnt hat…
und an alle anderen: die fragen sind immer noch unbeantwortet also macht euch mal rann…
(das war natürlich nicht befehlsmässig gemeint…)
wäre nett wenn der ein oder andere tip dazukommen würde…
vielen dank sagt Kornelius

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Eintrag #4 vom 11. Apr. 2002 10:54 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Kornelius,
Agil baut, neben dem Lederköcher, auch einen Pfeilsack mit Weidengeflecht. Schau mal auf die Internet Site von Agil, bei den Kursen unter Pfeil/Bogen. Der Oberste Kurs ist es gleich. Zum Thema Buch, ich hab nochmal in den “English Longbowman” aus dem Osprey Verlag geschaut, da sind auch einige Abbildungen zu sehen. Mit einem Scan kann ich leider nicht dienen, da mein Scanner defekt ist, aber vielleicht jemand anderes?
Gruß
Stefan

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Eintrag #5 vom 11. Apr. 2002 23:06 Uhr Kornelius Kusch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kornelius Kusch eine Nachricht zu schreiben.

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holla
das mit dem scan wäre echt klasse also leute…
ich bin über jede hilfe dankbar
ich hab zwar schon einen gebastelt würde aber gern
einen in möglichst “a” qualität bauen…
vielen dank sagt Kornelius

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Eintrag #6 vom 14. Apr. 2002 11:40 Uhr Andreas Schatten   Nachricht

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Hallo,
also zum Thema Pfeilsack gibt es so einiges hier so das Wichtigste.
Ein Pfeilsack wurde nur zum Massen-Transport der Pfeile benutzt(Gewachstes Leinentuch). Inhalt bis zu 60 Pfeilen.
Konisch zulaufend, oben u. unten offen und schnürbar, Umfang ca. 60cm. Unten Umfang ca. 120 cm. Länge des Sackes ca. 120 cm.
Die Pfeile wurden mit der Spitzte nach oben zur kleineren ßffnung eingschoben, so das die Federn unten im Sack vor Witterungseinflüssen geschützt waren. Bei einigen Säcken war auf dem 1. Drittel der Länge von oben gesehen eine stabile (ca. 4-5mm dick) Lederscheibe eingearbeitet mit Löchern um die Pfeile auseinander zu spreitzen (Federschutz). Kriegs-Pfeilspitzen waren nur geringfügig größer im Durchmesser als der Pfeilschaft. Löcher dementsprechend.
Oben u. unten konnte der Sack komplett zugeschnürt werden.
Von der oberen Schürung bis zur unteren des Bodens führte in der Regel ein längeres Lederband um den Sack über die Schulter zu hängen.
Es gab auch kleinere Ausführungen die auch als Gürtelköcher dienten, shief (24 o. 36 Pfeile).
Gruß Andi
www.h-b-g.de

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Eintrag #7 vom 28. Jan. 2004 22:13 Uhr Darren Baulig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Darren Baulig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, ich möchte einen Bogner um 1250 darstellen, ich finde nur sehr wenig an Pfunden und belegen hier im internet was Köcher, Pfeilspitzen, Federn und die Tragweise des Köchers angeht.(wie sahen sie aus etc..??) Handwerklich bin ich nicht begabt und habe auch keine zeit dazu, also sagt mir bitte nicht das ich ihn selber bauen soll, geholfen wäre mir woher ich sie bekomme und wie die spitzen un ferden ausahen . Bitte schreibt mir eine antwort per email, da ich selten zeit habe um mal hier rein zuschauen
danke im voraus
Darren

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Eintrag #8 vom 18. Mrz. 2006 19:43 Uhr Michael Olbrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Olbrich eine Nachricht zu schreiben.

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Also zu den Thema Pfeilsack stimme ich Andreas zu habe viele Sachen schon gesehen aber in einer TB wurde das sehr gut beschrieben!
Außerdem konnte ich mir in Glasgow selber ein Bild darüber machen so ein Spacer konnte 24 Pfeile aufnehmen die Lederscheibe wurde in dieser Schultüte eingenäht und hielt die Pfeile auseinander damit die Federn nicht darunter litten zu den Pfeilen und Federn kann ich nur eins sagen bei Schäften nahmen sie meistens Bike ,Espe Weisbuche oder Esche und sogar Eiche bei den Federn wurde ausschließlich Gans Rabe Schwan und Graugans verwendet in manchen Orten sogar Fasan wer sich da ein Bild machen möchte besucht meine HP zu Bogenschießen und Material im Mittelalter sowie Bögen und Materialkunde gebe ich gerne Auskunft!
Michael Olbrich info@pfeilmacherey.de

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Eintrag #9 vom 18. Mrz. 2006 21:37 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Das Osprey-Buch behandelt Longbowmen von 1300-1515 (gefunden in einem anderen Thread), bei Agil habe ich keinen Pfeilköcher für 1250 gefunden, die einzige (mir bekannte) Abbildung eines Pfeilköchers ist ein Pfeilsack aus dem Hortus Deliciarum (1230),
die ansonsten gängigen Bogenschützen in der Bibel des St Louis etc haben (soweit ich das überblicken kann), samt und sonders die Pfeile hinter den Gürtel geklemmt, bei Fletcher’s war nichts zu sehen und der andere Link betraf ebenfalls das späte Mittelalter.
Dankbar für Infos, die die Köcher des 13. Jahrhunderts (2. Hälfte) betreffen
www.civitas-medievalis.net
Nicole

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Eintrag #10 vom 18. Mrz. 2006 21:39 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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‘tschuldigung, der Hortus D. ist Ende 12. Jhdt, nicht 1230, tststs.
Nicole

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Eintrag #11 vom 19. Mrz. 2006 01:20 Uhr Martin Gmelin  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Gmelin eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Im “Aeneasroman” von Heinrich von Veldeke sind zwei jagende Personen zusehen. Beide tragen Pfeilsäcke deren Konstruktion etwa dem Köcher aus dem “Hortus” entsprechen dürfte. Ist allerdings ca. 1230.
Bild kann ich bei interesse mailen.
Grüsse vom Bodensee
Martin

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Eintrag #12 vom 19. Mrz. 2006 16:32 Uhr Michael Olbrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Olbrich eine Nachricht zu schreiben.

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Also ich habe mich jetzt nochmals befasst damit und bin über www.maryrose.org eingestiegen und habe dort Material aus der Ausgrabung ( Hebung der Mary Rose) rausgefunden das diese Pfeilköcher aus Hozrinde (Birke)gefertigt wurden, diese Seitenköcher sahen aus wie Schultüten oder wie meine Handgefertigten Köcher man konnte sie auch als Rückenköcher verwenden diese hatten einen Deckel zum verschließen mit dem Königlichen Emblemsiegel so das dies einer heutigen Papperolle mit Deckel gleich sah! und wurden in der Mary Rose so gefunden mit Inhalt( Pfeilen mit Lederscheibe)
Michael Olbrich info@pfeilmacherey.de

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Eintrag #13 vom 19. Mrz. 2006 20:44 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michael,
ein interesantes Thema.
Kannst du etwas genauers zu dem Köcher sagen. Vor allem würde mich interessieren wo genau du ein Bild oder eine Beschreibung gefunden hast ?
Ich habe einiges an Mary Rose Büchern, aber ein Köcher aus Rinde ist mir dort bisher nicht untergekommen. Den Köcher den Du beschreibst gibt es in einigen Abbildungen der Tudor Zeit, allerdings hab ich das nie in einen Zusammenhang mit den “üblichen” Spacers bringen können.
Zumal die auf der Mary Rose gefundenen Spacer imho alle Löcher hatten, die darauf hindeuteten, daß Sie in einem Pfeilsack etc. angenäht waren.
Turtle

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Eintrag #14 vom 20. Mrz. 2006 17:11 Uhr Michael Olbrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Olbrich eine Nachricht zu schreiben.

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Kann ich dir ganz leicht beantworten schau mal die Traditionell Bogenschießen Nr.34 an und lese dir die Seiten 66-71 durch da wird alles beschrieben und beantwortet und wennst noch das Buch vom Clemens gelesen hast wirds dort nochmal beschrieben ( Der Abendländische Weg) da sind sogar Bilder drin und wennst noch mehrer brauchst da gibts noch ne Menge Bücher die du bei der Angelika bestellen kannst zb.der gefiederte Tot
Michael Olbrich info@pfeilmacherey.de

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Eintrag #15 vom 20. Mrz. 2006 17:25 Uhr Michael Olbrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Olbrich eine Nachricht zu schreiben.

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Habe im Buch gefiederter Tot Seite 48 alle variationen Zeichnung gefunden der Spazer Pfeilsack wird dort gut beschrieben!
schönen Gruß
Michi
Michael Olbrich info@pfeilmacherey.de

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Eintrag #16 vom 20. Mrz. 2006 17:52 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michael,
vielen Dank für Deine Quellenangaben.
Was im gefiederten Tod abgebildet ist, ist der “ganz normale” Pfeilsack. Wie er auf verschiedenen spätmittelalterlichen Abbildungen zu finden ist.
Mir geht es primär um den von Dir beschriebenen Rindenköcher der Mary Rose. Da ich leider weder die alte TB noch das Buch habe. Habe ich mal den Kurator des Mary Rose Trust angeschrieben.
Und in den von Dir genannten Publikationen ist ein reales Bild dieses Köchers ? Dafür würde ich mir das glatt kaufen
Turtle

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Eintrag #17 vom 21. Mrz. 2006 08:04 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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[quote][b]Also ich habe mich jetzt nochmals befasst damit und bin über www.maryrose.org eingestiegen und habe dort Material aus der Ausgrabung ( Hebung der Mary Rose) rausgefunden das diese Pfeilköcher aus Hozrinde (Birke)gefertigt wurden, diese Seitenköcher sahen aus wie Schultüten oder wie meine Handgefertigten Köcher man konnte sie auch als Rückenköcher verwenden diese hatten einen Deckel zum verschließen mit dem Königlichen Emblemsiegel so das dies einer heutigen Papperolle mit Deckel gleich sah! und wurden in der Mary Rose so gefunden mit Inhalt( Pfeilen mit Lederscheibe)[/b]
Leider ist in beiden von Dir genannten Quellen kein Bild von dem Rindenköcher zu finden.
Auch keine Erwähung desgleichen in einem Fundzusammenhang etc.
Und mal ganz ehrlich gehört diese Buch “ der abenländische Weg” nicht unbedingt in ein Geschichtsforum. ( meinung aus )
Nur wieder die “normalen Pfeilsäcke”. Und in der Mary Rose Datenbank ist das Ding auch nicht zu finden.
Mag es sein daß Du da was durcheinander geworfen hast ?
Turtle

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Eintrag #18 vom 21. Mrz. 2006 17:25 Uhr Michael Olbrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Olbrich eine Nachricht zu schreiben.

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Nein!
Michael Olbrich info@pfeilmacherey.de

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Eintrag #19 vom 21. Mrz. 2006 17:36 Uhr Michael Olbrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Olbrich eine Nachricht zu schreiben.

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Habe leider keine Zeit auf noch genaure Datein und Bücher für dich zu belegen und zu suchen warum machst da nicht selber die Arbeit anstatt nur noch ein weiteres Warum zu setzen! nimms nicht persönlich wollt nur einmal einen Beitrag darüber schreiben und freundlich sein einen anderen zu helfen und damit das Forum ein Gesicht bekommt, und mich nicht in eine Ecke treiben zu lassen wo du doch der Platzhirsch bist!
Mit freundlichen
Gruß
Michael Olbrich
Midgards Pfeilmacherey
www.pfeilmacherey.de
Michael Olbrich info@pfeilmacherey.de

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Eintrag #20 vom 21. Mrz. 2006 18:35 Uhr Heiner Michels  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiner Michels eine Nachricht zu schreiben.

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… in der angesprochenen TB steht gar nix zum Pfeilsack. Da ist lediglich ein, seitens des Textes selbst, unkommentiertes Bild drin, mehr nicht.
Auch zum Thema Spacer gibt es da mehr Fragen als Antworten.
@ Michael: Das soll jetzt nicht doof klingen, aber Deine Beiträge lesen sich (leider!) fürchterlich ohne Punkt und Komma und nur mit Ausrufezeichen. Da weiß man teilweise nicht was gemeint ist. Falls das verständlich sein soll, wäre Interpunktion schon von Vorteil.
Gruß,
Heiner

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Eintrag #21 vom 22. Mrz. 2006 08:45 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Bei allem nötigen Respekt, Michael, aber Aussagen mit Belegen zu untermauern, die bei genauerer Prüfung diese nicht standhalten, ist nicht die Art der Hilfe, die ich in einem Fachforum erwarte. Das Oliver das geprüft hat ist sowohl recht und billig als auch in meinen Augen sehr sinnvoll.
Im übrigen kann ich Dir versichern dass weder Oliver “der Platzhirsch” ist, noch Dich wer in eine Ecke getrieben hat- wenn Du zuverlässige Quellen hast, dann leg die doch einfach dar.
Aber nur Rumposten um für seinen Shop zu Werben (und so kommt es für mich rüber) macht kein gutes Bild.
Gruss, Jens

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Eintrag #22 vom 22. Mrz. 2006 08:50 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michael.
Das hier ist Forum für lebendige Geschichte. Da gehört ein mehrfaches Fragen zum guten Ton.
Was allerdings nicht zum guten Ton gehört, ist das was du geschrieben hast.
Und leider ist mir auch nicht ganz klar wie Du Platzhirsch definierst.
Also werde ich jetzt nicht auf andere Literatur etc eingehen sondern möchte dir mal höflich aber in Klartext antworten
Ich vermute einmal, daß Dein Geschick Deinen Shop hier zu vermarkten größer ist als deine Fachkenntnis zu diesem Thema und wenn sich dein Ausdruck Platzhirsch darauf bezieht, daß ich hier ein Banner geschaltet habe.
Nun, die kann man kaufen ! Ich bitte Dich sogar das zu tun, den somit wird dieses schöne Forum cofinanziert und gibt vielen Geschichtsbegeisterten die Möglichkeit sich ernsthaft und sachlich mit vielen Themen auseinadner zu setzen .
Im übrigen war die Antwort des Mary Rose Trust, daß sich ein kein Köcher aus Birkenrinde bei den geborgenen Exponaten befindet
Turtle

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Eintrag #23 vom 26. Mrz. 2007 15:55 Uhr Christoph-Torben Quandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph-Torben Quandt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Ich hab da mal ne Frage: Kann man eigentlich auch Wolle für einen Pfeilsack benutzen?
Ich möchte mir nämlich einen bauen bzw. nähen für meine 1066er Darstellung und hab noch Wolle übrig von meiner Tunika.
Danke schonmal für die Antworten!
Gruß Christoph

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Eintrag #24 vom 27. Mrz. 2007 02:24 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute
Ist mal ne Interessante Frage wie ich finde. Wolle hätte, was die Wetterbeständigkeit angeht einige vorteile.
Paralell zum Thema, ich habe für diese Saison mal einen Umhängebeutel aus dicker Wolle genäht, anstatt Leinen-Beutel/Tasche. Mal schauen wie sich das bei schlechtem Wetter bewährt. Den im Leinenbeutel werden viele sachen doch klamm bei Regen oder schlecht wetter.
Wäre für Pfeile auch nicht soo gut.
Ist jetzt nur rein Spekulativ, aber was sagt der Rest dazu? Meinungen?
Grüße
Thomas

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Eintrag #25 vom 02. Apr. 2007 09:59 Uhr Wolfgang Stocker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Stocker eine Nachricht zu schreiben.

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Da kann ich nur den "Toxophelius in der ßbersetzung von Hendrick Wiedhase empfehlen. In diesem buch ist der Originaltext abgedruckt und daneben hendricks übertragung in ein Deutsch das versucht das Shakespear englisch rüberzubringen. Wer den Tocophelius nicht kennt dem sei zu es ist das erste Buch über das Bogenschießen und das einzige aus einer Zeit in der es noch Kriegsmäßig in Europa praktiziert wurde. Es wurde 154x von einem Engländer geschrieben.
Das Buch ist erschienen im Wiedhase Verlag. Um nicht in den Verdacht zu geraten für Hendrik (mit dem ich persönlich bekannt bin) werbung zu machen gebe ich hier keine bezugsauellen an. Wer sich für das Buch interessiert kann ir eine Mail schicken, ich betone ausdrücklich in keiner Weise Apangen üder Provisionen zu erhalten (bin vorsichtig in TV)
Es ist im ßbrigen sehr daneben zu behaupten Rückenköcher seien eine Erfindung der Schotten. Bereits in der Antike waren Rückenköcher bekannt und wurden verwendet. Auch in Europa war selbstverständlich die Möglichkeit bekannt einen Köcher am Rücken zu tragen, es wurde nur nicht getan.
Mit einigen mitstreitern beschäftige ich mich seit Jahren mit dem militärischen gebrauch von Pfeil und Bogen und um die Handhabung von Gegenständen herauszufinden sind keine Quellen nötig. Man benötigt Ausrüstung die in ihrer Funktionsweise der historischen entspricht, viel Zeit und Kenntnisse der erfordernisse an die Ausrüstung.
Wer jemals mit seinem ganzen Zeig zu fuss meherer Tage unterwegs war, bei jeder Wetterlage in jedem Gelände mit jeder Fortbewegungsart zu fuss und zu Pferd mit eingebauten kampfhandlungen usw.usw… der wird schnell herausfinden warum die englischen Bogenschützen ihre Pfeile höchstens beim gemütlichen Marschieren über dem Rücken getragen haben (was sie auch taten) Im Gefecht hat sie feste trageweise am Gürtel erhebliche Vorteile gegenüber einm Rückenföcher wie ihn der heutige Freizeit Gummitierjäger verwendet.
Die Umkehrmethode ist auch gut, aber Zeitaufwendig. Entwickle durch aktives tun die optimale Ausrüstung mit zeitgemäsen Materialien und vergleiche das Ergebnis mit historischen Funden, Quellen ect. und du wirst feststellen, daß Deine Entwicklung in ihrer Funktionsweise sehr nahe an den Originalen ist, denn wer unter den gleichen Voraussetzungen, die gleichen Erfordernisse berücksichtigend die gleichen Resultate erzielen will wird sehr ähnliche Ergebnisse Erreichen. Dann hat man die Funktion verstanden und kann Funde auch besser deuten und muss nicht mehr soviel theoretidsch rumdiskutieren, weil sich vieles aus der Praxis erklärt.
Bogenschießen war eine Kriegskunst und unterlag demnach gewissen Erfordernissen die sich aus blosem Mittelaltermarkttreiben nicht ableiten lassen.
Nicht soviel reden, mehr tun bitte !

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Eintrag #26 vom 02. Apr. 2007 10:01 Uhr Wolfgang Stocker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Stocker eine Nachricht zu schreiben.

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verzeiht die Schreibfehler ich hab versehentlich vor dem Korrigieren den falschen Knopf gedrückt und eine Edit Funktion finde ich keine ;-)

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Eintrag #27 vom 03. Apr. 2007 10:28 Uhr Henry (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Henry eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Ich hätte da noch eine Frage:
Welche Maße hat ein Shief für 24 Pfeile?
Mit freundlichen Grüßen
Hendrik
Hendrik Gaede

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Eintrag #28 vom 11. Apr. 2007 20:17 Uhr Wolfgang Stocker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Stocker eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn ich mich recht an das Buch über die Mary Rose Funde erinnere waren das 5 Inch also etwa 12,7 cm
Hab das Buch leider nicht zur Hand aber da stand das drin?!?

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Eintrag #29 vom 02. Jul. 2008 00:35 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tragweise von Pfeilen bei englischen Bogenschützen

Ich habe mir auf diversen Abbildungen von Bogenschützen aus dem 14.-15. Jhdt. angesehen, wie die Pfeile mitgeführt wurden. Meistens sind die Pfeile als Bündel hinterm Rücken am Gürtel befestigt, entweder nur zusammengeschnürt (zumindest sieht es so aus) oder in einem Pfeilsack. Manchmal stecken die Pfeile auch einfach lose im Gürtel. Immer jedoch sind die Pfeile so befestigt, dass die Spitzen nach unten rechts zeigen (bezogen auf den Schützen), während der Bogen mit links gehalten wird. Es lässt sich vermuten, dass die Pfeile also mit der rechten Hand an der Spitzen herausgezogen wurden; so ist es auch in Ospreys English Longbowman dargestellt; eine Abbildung davon kenne ich aber nicht. (Ich kenne nur eine Abbildung wo explizit gezeigt wird, wie ein Schütze einen Pfeil aus seinem Gürtel zieht, allerdings hält er den Bogen in der rechten Hand und zieht den Pfeil mit links am Pfeilende aus dem Gürtel. Da der Pfeil eindeutig Widerhaken hat, stelle ich mir das jedoch nicht sehr praktikabel vor.)
Ich frage mich jetzt, wie es bei der beschriebenen Tragweise möglich ist, mehrere Pfeile eines Bündels herauszuziehen, ohne das der Rest aufgrund der Schwerkraft einfach herausfällt oder zumindest störend herumbaumelt. Wurden die Pfeile im Kampf wirklich so getragen oder wurden sie vielleicht nur so aufs Schlachtfeld transportiert? Hat jemand praktische Erfahrung mit dieser Tragweise gesammelt?
Viele Grüße
Andreas

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Eintrag #30 vom 11. Aug. 2008 17:27 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Mir sind für das 13. Jh. zwei Abbildungen aus Deutschland bekannt, bei denen ein Köcher am Gürtel getragen wird…
1. Elisabethpsalter
Monatsdarstellung Januar
www.hist-hh.uni-bamberg.de/graphiken/[…]/Januar.gi[…]
2. Der welsche Gast von Thomasin von Zerclaere - 1256 in Bayern
diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg389/0049
Obwohl man da sogar nocht die Mythologie (Armor) beachten muss.
Ansonsten kenne ich nur Darstellungen mit Pfeilen im Gürtel oder auf dem Boden liegend oder in ihm steckend.
Aber vielleicht kennt ja noch jemand anderes etwas (ich beschränke mich weitgehend auf Deutschland(s Süden)).
Gruß
Frank

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