Ich könnte mir vorstellen, das Kiefer nicht das richtige Holz ist, aber ich weis das Lärche sehr wiederstandafähig ist und auch beim Schiffsbau verwendet wurde und wird. Ich denke da auch an Schindeln fürs Dach.
Aber ich weis nicht ob nun Lärche auch als Kiefer gemeint ist. Zumindest gehört die Lärche zu den Kiefergewächsen, und sie kommt in Hoch und Mittelgebirgen, sowie in Sibierien vor.
ein klein wenig Kluscheißelei sei mir gestattet. Es gibt zwar das eine oder andere “Paddel” aus dem Frühmittelalter, aber ich denke du willst eher einen Riemen (ein Ruder) bauen. An deiner Stelle würde ich den Riemen aus Eschenholz fertigen. Kiefer die astfrei genug ist, nicht drehwüchsig gewachsen ist und gleichzeitig einen ausreichenden Spätholzanteil aufweist, um für einen Riemen tauglich zu sein, findet man in Mitteleuropa nur in den Alpen. Hierzulande verwendet man daher gerne Esche, die ist zwar etwas schwerer, aber man findet viel eher taugliches Holz. Ausserdem ist Esche bedeutend bruchfester.
Für das Frühmittelalter ist Kiefer zudem in der norddeutschen Tiefebene kaum nachweisbar.
Falls dein Riemen jedoch in Norwegen angesiedelt ist, wäre Kiefer das passende Holz nur dann würde ich mir entsprechende Stücke aus nordischer Kiefer im Holzhandel besorgen.
Nachweise für Riemen aus dem Frühmittelalter findet man zB. bei
Kirsten Langenbach “Eisenzeitliche Schiffsausrüstung im Bereich von Nord- und Ostsee”
Klar ist das Belegt , Wikingerschiffe bestanden entweder zumeist aus Eiche oder aus Kiefernholz. Das andere ist wie gesagt kein Problem auch die Ahnung nicht nur halt die Bezugsquelle;)
Ist das Holz denn für Paddel belegt? Wenn du schon welche machen willst, wäre es doch schade, nicht von Anfang an das richtige Material zu verwenden.
Da es wikingerzeilich sein soll, könntest du die Paddel gleich radial aus dem Stamm spalten, das dürfte die historisch korrekte Variante sein. Dazu sollte der Stamm möglichst frisch sein, das erleichtert das Spalten enorm. Möglichst wenig ßste sind ebenfalls von Vorteil. Die restliche Form solltest du gut mit einer kleinen Behauaxt und ggf. einem T-Dechsel hinbekommen. Die so entstandenen Ruder sind in Formbeständigkeit und Stabilität gesägten deutlich überlegen (optimaler Faserverlauf und kaum Trocknungsverzug).
Das Holz ist für die Herstellung von Paddeln für Wikingerschiffe…
Bisher habe ich Holz für Arbeiten vom Betrieb bekommen aber nu binsch Arbeitslos bzw. wieder im Abitur und habe daher momentan kein Zugang zu anderen Händlern/Förstern etc…pp
Die Handwerklichen und erfahrungstechnischen Fähigkeiten sind also da nur das mit dem Holz finden ist so eine Sache….
vielen Dank für eure unterstützung dafür , also es soll sich um ein Stamm Kiefernholz drehen , ca 2,80 lang und 40 cm im Durchmesser
hab ich das richtig Gerechnet das das etwa 3,52 m³ sein müssten ? Die Frage ist halt wo man es am Günstigsten bekommt…. Förster oder Sägewerk ich weiß nich was sich besser anhört , ich denke aber Förster da dieser wsahrscheinlich keinerlei Transportkosten dann reinrechnet?.
Frisches Kiefernstammholz wird in Norddeutschland für ca. 80-120 Euro /m³ angeboten.
Wenn du dich beeilst, kannst du diesen Winter noch etwas bekommen. Wenn du weißt, wo Kiefern geschlagen werden, kannst du den dortigen Revierförster ansprechen. Da wird dir weitergeholfen. Unter Umständen bekommst du so ein Stämmchen auch gegen Aufpreis bei nem guten Holzhändler, dann wird das Holz so 150-300 Euro /m³ (nass) kosten.
Wie dick? Ein Stämmchen, das Du selber schneiden kannst? Stehend im Wald? Gefällt, abgelängt? Aus dem Wald raustransportiert? Ist ganz einfach, je mehr andere für Dich arbeiten müssen, umso teurer. Zuständig ist der Förster. Suchbegriff Forstverwaltung. Preise zwischen 1 Euro für ein dünnes, 10m langes Bäumchen zum selber fällen und 10.000 Euro für drei Meter astfreien Erdstamm in Furnierqualität mit 1m Durchmesser…