Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Pro & Contra gewandeter Besucher

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Eintrag #1 vom 18. Dez. 2001 11:29 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Dieses Thema wurde ja in anderen Beiträge immer wieder mal angeschnitten, deshalb möchte ich mal ein paar Meinungen sammeln. Und um das zu präzisieren werfe ich einfach mal ein paar Fragen in den Raum.
Warum tauchen Besucher in Gewandung bei Veranstaltungen auf? Ich beziehe mich dabei auf historische Veranstalltungen die Eintritt kosten und nicht gezielt darauf ausgelegt sind.
Was bezwecken sie für sich und andere damit?
Interessant währe auch die Meinung von Veranstaltern, weil sich gerade da für mich die eine oder andere Zwiespältigkeit ergibt.
Sehen Veranstalter in solchen Besuchern eine Bereicherung die nicht bezahlt werden muß, oder sindes für die Veranstalter nur Leute die versuchen sich um den Eintritt zu drücken und durch gegebenenfalls falsche Kostümierung das Niveau der Veranstaltung runterziehen.
Gruß
Axel

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Eintrag #2 vom 18. Dez. 2001 21:04 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi!
Die Schwierigkeit ist für Veranstalter ohne hist. Hintergrund, unterscheiden zu können, wer nun hist. Gewandet ist oder nicht. Leute wie Hadu oder Carolan mögen das zwar erkennen, Veranstalter wie Hiller oder Hitzer nicht.
Für letztere stellt das natürlich ein Problem dar. Da kann jeder Flokatiträger andackeln, dies als Gewandung ausgeben und schon kommt er umsonst rein.
Irgendwann kommen diese Veranstalter schließlich dahinter, daß dies es irgendwie nicht sein kann - also Eintritt für alle! (er kanns ja nicht unterscheiden)
Das dann wiederum Leute wie Carolan, die es eigendlich wissen, dasselbe praktizieren, ist schade.
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #3 vom 19. Dez. 2001 04:12 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Was denn?

Moin!
Warum tauchen Besucher gewandet bei Veranstaltungen auf?
WEil sie vielleicht zufällig Mittelalter als Freizeitbeschäftigung haben und der Meinung sind, dort ihrem Hobby fröhnen zu können (Warum sonst?)
… historische Veranstaltungen, die Eintritt kosten und nicht gezielt darauf ausgelegt sind.
Worauf?
Entweder historisch oder nicht, oder?
ZU 3.
Gewandete sind meiner Meinung nach für einige Veranstalter ein billiges Mittel um ihrer Veranstaltung authentischen Anschein zu geben. Motto: Je mehr kostümierte Deppen, desto mehr hat das Volk zu gotzen, d.h. desto mehr Geld.
Glücklicherweise gibt es da auch positive Beisiele, leider viel zu Wenig.
Gruss, Uli das Rudel e.V.

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Eintrag #4 vom 19. Dez. 2001 08:58 Uhr Thomas Schiebel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schiebel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Art der Veranstaltung

…ist entscheidend.
Ist der Veranstalter ein Museum, z.B. Oerlinghausen, sind gewandete Besucher (zumindest die Unbekannten oder nicht exact in den gesteckten Zeitrahmen passenden) unerwünscht. Grund: Jeder, der gewandet anwesend ist, soll für die Besucher kompetenter Ansprechpartner sein, hat Zutritt zu den für Besucher gesperrte Bereiche usw. .
Bei einem “Markt” sieht das doch ganz anders aus: Seltenst sind die Aktiven selektiert (in Bezug auf historische Kompetenz), und das gesteckte Ziel ist auch ganz anders (nicht Aufklärung sondern Geld). Wenn jemand schon Hexen oder “Babaren” engagiert, was sollte er dann noch gegen gewandete Besucher einzuwenden haben ?
Hier jetzt über die Eintrittsgelder zu diskutieren, habe ich keinen Bock.
Beste Grüße, Gorm.

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Eintrag #5 vom 19. Dez. 2001 09:36 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Der Mensch ist ein Herdentier...

Tja,
warum geht jemand in Gewandung auf eine “MA”-Veranstaltung?
Vielleicht aus genau demselben Grund wie jemand ein Trikot ins Fußballstadion anzieht, eine Nietenjacke zum Rockkonzert und sich bei Olympia die Landesfarben ins Gesicht schminckt?
Wir hatten ja schon den Punkt (Bei “Qualität oder Einstellung”) daß es für die meisten Menschen wichtig ist, dazu zu gehören - genauso ist es halt für manche “MA-Touristen” - da machen sich die meisten keine Gedanken mehr über “A” oder “HC”.
Ist doch das gleiche wie auf dem Oktoberfest wo nur noch Landhausmode und Freestyletracht zu sehen sind (Lauter Preußen übrigens) - ich geh da auch nicht mehr in Tracht hin. Der Westfale, Berliner, Genuese, Aussie, Ami, etc. an sich fühlt sich aber in seinem “Alpenländischen Look” für teures Geld sauwohl, weil er sich zugehörig fühlt.
Fazit: der Mensch ist ein Herdentier und auf der Wiesn ist es der Bedienung egal, ob die Lederhose Mittenwalder oder Rügenwalder Tracht ist - die Maß kostet trotzdem für alle das Selbe.
Die Veranstaltung wird durch die “Landhausfraktion des Marktmittelalters” sicher nicht besser und viele “Trachtenvereine” fürchten um Privilegien und Pfründe, aber die Besucher in Freestyletracht sind glücklich und um die Besucher geht es ja normalerweise.
Problematisch wird es dann, wenn die gebuchten Gruppen so übel sind, daß man sie von den “Fummeltouries” nicht mehr unterscheiden kann, aber das ist ein anderes Thema und soll hier nicht diskutiert werden…
P.S. Meine Ausführungen beziehen sich auf KOMMERZIELLE “MA-MßRKTE”, NICHT AUF MUSEUMSVERANSTALTUNGEN, DEMONSTRATIONEN U.ß.!!!
Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #6 vom 19. Dez. 2001 15:00 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Meine Meinung

Nachdem ich die Fragen aufgeworfen habe, möchte ich natürlich auch meine Meinung zum besten geben, welche sich nur auf persönliche Erfahrungen und Beobachtungen gründet. Darauf basierend gelang es mir eine gewisse Typisierung vorzunehmen.
Zum einen gibt es Gewandete Besucher die sich wundern, waum sie nicht angagiert wurden, wo sie doch viel schöner aussehen. Denen kann dann halt keiner ohne zu lachen in die Augen blicken und sagen:“Ihr seid zwar hübsch bunt, aber trotzdem wird hier versucht das Ganze ohne Poyesterumhänge und Bikerstiefel darzustellen.”
Zum anderen gibt es die, die es einfach ganz toll finden und am liebsten im Mittelalter leben würden, weil es da noch keine Autos, Atombomben und Terroristen gab. “Außerdem war das Mittlalter voller Romatik und viel mystischer.”
Und es gibt solche die … ja wie soll ich’s sagen … sich profilieren wollen um sich von den durchschnittlichen Besuchern abzuheben. Sie zeigen somit das sie dazugehören, zu dieser Masse aus Individualisten.
Und dann gibt es noch die seltenen, die gar nicht auffallen. Bei denen man nicht merkt das es sich um Besucher handelt. Fundiertes Wissen und spitzen Ausstattung sind die Merkmale. Und der Fehler zu sagen, das die Kleidung ungeheur bequem ist und man gerne damit rumläuft. Wenn das so ist, warum gehen diese Leute dann nicht so einkaufen, oder zur Arbeit?
Gruß
“Nur Verlierer brauchen beim Spagettiessen einen Löffel!”
Axel

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Eintrag #7 vom 19. Dez. 2001 18:17 Uhr Bernd (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Bernd eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht meinst Du damit MA-Märkte?

Ich nehme mal an, damit meinst Du nicht die üblichen MA-Märkte (wie z.B. Ronneburg, da Du u.a. in dem nun geschlossenen Thread nach Gewandung/gebuchte Gruppen vs. Besucher gefragt hast…), oder etwa doch?
Bei den Märkten u.ä. sollte sich die Frage eigentlich erübrigen - die sind ja eine der großen Austauschplattformen der MA-Aktivisten, wo man, wie Uli schon sagte, sein Hobby in der ßffentlichkeit fröhnen kann - und es soll ja schonmal vorkommen, daß sich im breiten Spektrum der gewandeten Besucher ein paar ernsthaft Interessierte bzw. “erfahrene” MA-Aktivisten befinden ;-)
Die könnten neben “sehen und gesehen werden” auch mit der Absicht auf den Markt gehen, dort was einzukaufen (es soll ja ab und zu auch Stände geben, die vernünftige Sachen verkaufen), und neue Kontakte zu knüpfen (vielleicht sogar hoffnungsvolle “Neulinge” ansprechen…) ;-)
Da viele Stände (fast) nur gewandete/MA-Aktivisten als Kundschaft haben (wer sonst sollte sich aus was für einem Grund wendegenähte Schuhe für über 200.-, Gewandungen, Waffen,… kaufen), gerade diese Stände aber den “Flair” eines Marktes ausmachen, sollte dem Veranstalter daran gelegen sein, Gewandete als Gäste zu haben, da er sonst keine Stände hat bzw. nur Freß-/Saufstände und solche, die Tonklumpen an Lederbändeln anbieten…
Und bei all den Diskussionen über die Qualität der Gewandeten und deren “richtige” bzw. “falsche” Gesinnungen tragen nun mal Gewandete auch zum Flair eines MA-Marktes bei. Wenn ein Veranstalter einen mittelgroßen MA-Markt nur mit engagierten Gewandeten so ausstatten will, daß halbwegs etwas wie eine “mittelalterliche” Stimmung aufkommt, also mehr als 20 “hochqualitative” Gewandete rumspringen, die dann auch noch ständig überall auf dem Markt präsent sind und nicht 80% ihrer Zeit in ihrem Lager verbringen, dürfte das für ihn recht teuer werden…
Das sind aber alles altbekannte Tatsachen und wurden hier auch schon X mal in allen Varianten und Härtegraden durchgekaut - Fazit und Konsequenzen: verhärtete Fronten, keine allgemeine bzw. nur schwer oder kaum realisierbare Lösungen und kein Ende der Diskussion in Sicht…
Womit ich dann auf die Frage komme: sei mir nicht böse, aber worauf willst Du hinaus?
Laut Deiner Meinung könnte man zu dem Schluß kommen, daß eigentlich niemand die Berechtigung hat, Gewandet auf MA-Veranstaltungen zu erscheinen:
1) die einen nicht, weil sie in bunten Plastikklamotten & Springerstiefeln rumrennen
2) die anderen, weil sie ein weltfremdes, verqueres rosarotes Mittelalter-Bild im Kopf haben
3)die dritten nicht, weil sie ja nur posen wollen
4) und auch die vierten nicht, weil sie, obwohl sie sich so gut auskennen und ausgestattet sind, daß man sie fast schon für gebuchte Akteure halten könnte [;-)], nicht konsequent genug sind und das nur am WE machen (in anderen Szenen/Subkulturen wäre das dann ein “Wochenend-Gruftie/-Raver/-Punk/-Biker/…”)
Oder hattest Du doch eher Ausstellungen, Museums- und Lehrveranstaltungen im Sinn?

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Eintrag #8 vom 20. Dez. 2001 08:30 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Bernd,
Ich meine vorwiegend Veranstaltungen die von Museen u.ä. ausgerichtet werden, wo es meist darum geht dem Besucher etwas zu vermitteln. Zumindest gründen sich meine Erfahrungen darauf.
Um Deine Frage zu beantworten: Ich will natürlich niemandem das Recht abstreiten, als Besucher gewandet irgndwo zu erscheinen. (Auch ich hab gerne was zu lachen *g* [Entschuldigung]) Ich will nur mehr über die Beweggründe wissen. Meine Meinung muß ja nicht zwingend richtig sein. Und da ich noch relativ neu in diesem Forum bin, weiß ich natürlich nicht, wie heiß und lange dieser Themenbereich hier schon diskutiert wurde. Ich sehe nur manchmal durch Zufall, das es hier und da erwähnt wird.
Gruß
“Hier und Heute, ohne Sorgen”
Axel

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Eintrag #9 vom 20. Dez. 2001 08:36 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

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Erstaunlich viele aus Darmstadt hier.
Gruß
Axel

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Eintrag #10 vom 21. Dez. 2001 13:57 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Warum nicht?

Warum ich als “gewandeter Besucher” auf Märkte gehe (Museumsveranstaltungen nicht - dazu kann ich nichts sagen, ich war auf keiner bisher)?
Ich gehöre keiner Gruppe an. Ich habe mal Aushilfe an einem Stand gemacht, aber der Kontakt zu den Leuten ist eher lose. Aber auch ohne den Ansporn einer Gruppe arbeite ich an meiner Gewandung. Dank Tempus-vivit weiß ich, daß sie noch nicht perfekt ist, aber ich muß mich zumindest auch nicht in Grund und Boden schämen.
Wenn ich - was wirklich selten, sehr selten vorkommt - mal rechtzeitig von einem Markt in meiner Umgebung erfahre und auch noch Gelegenheit habe, da hinzukommen, dann will ich bei den seltenen Gelegenheiten nicht in Jeans und Pulli da auftauchen. Gewandung hat für mich dann mehrere Gründe:
- finanzielle. Bei einem Monatseinkommen von 313,60 DM ist man für jede Ermäßigung dankbar.
- Angabe. Ich finde meine Sachen gut und möchte sie nicht immer nur dann und wann zuhause tragen. Warum ich sie nicht jeden Tag an der Uni trage? Tut mir leid, mit einem knöchellangem Kleid kann ich nicht Fahrrad fahren, und der Beutel am Gürtel ersetzt nicht wirklich die Hosentaschen. ;o)
- Hoffnung. Wenn ich auf einem Markt keinen kenne, hält es mich da nicht unbedingt lange. Ich warte immer noch, vielleicht spricht mich mal eine Gruppe oder so an, aber bisher ist mir das noch nicht passiert, weder in positiver noch in negativer Weise. Wenn ich Jeans und Pulli anhab, merkt aber überhaupt niemand, daß ich Interesse habe. Wenn ich Gewandung anhabe, dann kann man aber doch schon mal abschätzen, für welche Zeit ich mich interessiere und welchen Anspruch ich an mich habe. Aber wahrscheinlicher ist, daß ich nur zu schüchtern bin und selber die Leute ansprechen sollte.
Die Märkte, die ich bisher gesehen habe, waren weiß Gott keine Museumsveranstaltungen. Ich denke, solange verschiedene Zeiten erlaubt sind, brauche ich mir keine Sorgen zu machen, irgendwo ein falsches Bild zu vermitteln. Wenn eine Veranstaltung sich allerdings auf ein bestimmtes Jahrhundert oder ein ganz bestimmtes Ereignis beschränken will, dann kann ich das respektieren, dann brauch ich da nicht mit der falschen Gewandung reinzuplatzen.
So, das wars von mir. Schöne Weihnachten, und allen, die auch im täglichen Leben mit Gewandung rumlaufen wollen, wünsche ich, daß sie nicht frieren (so wie ich in der halben Stunde, die ich in Gewandung auf dem “mittelalterlichen Weihnachtsmarkt” in Horn verbracht habe).
Karen Thöle

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Eintrag #11 vom 21. Dez. 2001 18:03 Uhr Juliane Zankl   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Spass ist die Antwort

Also ich gehe davon aus, dass die als Gewandetebesucher rumlaufen, vor allem Spass daran haben. Die sind neugierig und wollen irgentwie mit machen. Denen geht es nicht darum irgentwelchen Profis was weg zu nehmen.
In den meisten Fällen ist ihnen nicht bewust das sie voll daneben liegen. Dann kann man sie entweder ignorieren oder freundlich und konstruktiv darauf hinweisen.
Grüsse Juliane

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Eintrag #12 vom 27. Dez. 2001 22:39 Uhr Gesa Fischer   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Hier die Antwort von einer "Besucherin"...

Hallo an alle,
ich besuche seit einiger Zeit Mittelaltermärkte wie zB. den im Fredenbaumpark Dortmund.
Mein Interesse am Mittelalter beschränkt sich dabei keineswegs nur auf Fiktion und alles Mystische und ist auch nicht nur von Romantik und rosaroter Brille geprägt.
Dennoch versuche ich, an solchen Wochenenden “einmal in eine andere Welt abzutauchen” und dazu gehört für mich auch
(m)eine Gewandung.
Natürlich nutze ich derartige Veranstaltungen auch, um Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen.
Ich versuche, meine Gewandung so authentisch wie möglich zu gestalten. Wenn ich aber manche Kommentare so lese, frage ich mich, was wollt ihr denn von den sogenannten “Besuchern” Versuchen sie, sich möglichst in das Bild einzufügen, werden sie belächelt (oder gar ausgelacht). Treten sie in Strassenklamotten auf, stören sie das Bild oder sind “gar nicht da”.
Wie wollt ihr es denn nun?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es als “Neuling” manchmal unheimlich schwierig ist, Kontakte zu bekommnen.
Auf E-mail-Anfragen antworten manche Vereine erst gar nicht.
Das finde ich traurig - denn schliesslich haben doch alle einmal klein angefangen. Ist die erste Gewandung nicht immer etwas besonderes - wenn auch fehlerhaft?
Nachdenkliche Grüße -Gesa

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Eintrag #13 vom 27. Dez. 2001 23:36 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Leider....

Hi Gesa!
Leider haben einige Vergessen, wie sie angefangen haben. Oder wollen es nicht mehr wissen.
Anscheinend haben damit einige Leute ein Problem, zu gestehen, wie peinlich sie einst angefangen haben.
Ich habe jedenfalls kein Problem damit, dies zuzugeben. Und daher habe ich auch für manche, nicht für alle, Anfänger verständnis.
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #14 vom 02. Jan. 2002 19:29 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zum ursprünglichen Posting

Also Axel,
ich finde wie einige andere hier auch, daß Du zu Deiner Aufzählung der Beweggründe gewandet auf ein Fest zu gehen noch eine Kategorie hinzufügen solltest. Ich finde den Vergleich mit denen die sich zum Fußballspiel ein Trikot anziehen sehr gelungen und bin selbst auch schon mehrmals in Gewandung losgezogen und hatte jede Menge Spaß.
Wollte mich hier nicht wiederholen, aber noch was hinzufügen.
1. es gibt Leute, die in MA-Kleidung zur Arbeit gehen. Die haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und verdienen ihr Geld damit (z.B. auf Märkten oder in Museen).
2. es gibt auch Leute, die in Gewandung einkaufen. Während der jährlichen historischen Woche in Visby/Schweden triffst Du im Supermarkt mehr Gewandete als bei mancher MA-Veranstaltung in Deutschland. Da ist die ganze Stadt im MA-Fieber und keiner denkt daran sich umzuziehen, nur um eben mal noch was einzukaufen. Man wird auch überhaupt nicht schräg angeschaut und keiner fragt - warum machst Du das.
Gruß, Anneke von Lubeca

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Eintrag #15 vom 03. Jan. 2002 08:38 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Heike,
Bei Deinen zwei angesprochenen Beispielen handelt es sich nicht um gewandete Besucher. Und selbst wenn, denke ich nicht das jemand der in Gewandung sein Geld verdient, weil es mehr oder minder sein Beruf ist so rum zu laufen, morgens mal schnell in Beinlinge und Tunika springt um Brötchen zu kaufen.
Das man sich als Teilnehmer einer Veranstalltung nicht umzieht um Einkaufen zu gehen … das macht wohl jeder. Ist ja auch immer eine gute Werbung.
Aber was die Beweggründe angeht hast Du recht. Ich werde meine Liste um die Dazugehörenwoller erweitern. Vom Gruppenzwang geprägte Fans die sie, sobald in der Nähe eine Veranstaltung ist, in Kluft werfen und laut jubelnd, mit dem Fähnchen winkend angerannt kommen und sich auf all die Gleichgesinnten und die Stimmung mehr freuen als auf die Veranstaltung selbst. … Ok, das war jetzt nicht ganz ernst gemeint. Ich fand nur die Vorstellung witzig.
Gruß
Axel

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Eintrag #16 vom 03. Jan. 2002 11:30 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
das MA-Dorf in Nyköpping untersagt grundsätzlich JEDEM Gewandeten den Zutritt.
So werden gewisse Elemente vermieden, die das Bild versauen, und unerwünschte Kostümsäufer und Besserwisser bleiben draussen.
Nur nach einem langwierigen Prüfungsverfahren darf man da rein. In der richtigen Klamotte aus der richtigen Zeit….
Euer Haduwolff

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Eintrag #17 vom 03. Jan. 2002 12:13 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht wegen dem Feeling

Warum trägt man Klamotte wo man hingeht, man will sich anpassen dazugehören, sich wohlfühlen, das man am Anfang Fehler macht ist doch klar, dazu gibts zuviele strömungen, Elektro, Fantasy, Mittelalterfun und Mittelalterernstscene
Als ich damals angefangen hab bestand meine Kleidung aus einem Umhang… mehr nicht…
und das weil ich es einfach cool fand sowas zu haben, und nach und nach kamen dann stück für Stück Teile hinzu, jeh nach eigener Fertigkeit und Geldbeutel…
Am anfang ist es schwer Kontakt zu knüpfen, da nämlich gerade die Moralapostel die es immer besser wissen, sich angewiedert zurückziehen, nur hier und da sieht man mal ausnahmen Leute die auch mal den Mumm haben, einem die Meinung zu sagen oder zu fragen was man den darstellen will, HomiMittelalterfantasy verschnitt oder ob man sich für irgendwas ernster interessiert, vielfach beobachte ich auf den Veranstaltungen, das man Kritisch beäugt wird, und wenn man nicht mindestens auf jedem Markt was geändert hat, man als Depp abgestempelt wird der keine Zeit aufbringt für sein Hobby.
Es ist auch ein Problem dem Normalen Durchschnittsbürger klarzumachen was den, Historisch ist und was nicht, da Fantasy und Mittelaltermarkt und Pseudomärkte mit Plastikwahre miteinander konkurieren,
Als Besucher muss ich sagen, Märkte wo ich in Gewandung abgewiesen werde, werde ich zukünftig meiden, da ich immer in Gewandung anreise, um mich nicht nochmal umziehen zu müssen, und nochmal 200 Km zu fahren um die Klamotten zu wechseln passt nicht in meinen eh schon zu knappen Geldbeutel…
Man trägt sowas ja weil man dazugehören will und nicht wiel man gerne AUSGESTOSENER spielt,
ich bin vor kurzem mal ohne Gewandung auf einem MAMarkt gewesen, und ich muss sagen das war der letzte ohne Gewandung.
Meine Güte können Gewandete unfreundlich sein, wenn sie einen nicht erkennen, nur weil man keine Gewandung trägt, sei sie noch so schlecht, man glaubt man wäre in einer anderen Welt, Verkäufer die einen als Turi abstempeln und über den Tisch ziehen wollen, brünftiges Benehmen der Gewandeten gegenüber den Turis.. usw…
Das ganze hat mich Innerlich doch ziemlich erschrocken, da man das in Gewandung nicht so zu spüren bekommt, weil man ja dazugehört…
Ich lasse mich immer gern beraten, zB hatte mich kürzlich jemand darauf aufmerksam gemacht, das eien meiner Borden verkehrtherum genäht war, was mir auf den ersten Blick garnicht aufgefallen ist, nur wenn man auch mal was sagt, können andere aus ihren Fehlern lernen, ich halte es für Müßig darüber zu diskutieren, ob oder ob nicht, jeder hat mal angefangen wie ein Depp, die wenigstens haben gleich auf anhieb die für sie perfekte Gewandung zusammengehabt.
Die wahl der Gewandung hängt auch davon ab wohin ich will, will ich auf einen SAG Markt kann ich gleich zuhause bleiben den selbst die superautentischen A Gewandungsträger werden nie perfekt sein auch wenn sie das immer behaupten, jeh weiter eine Kultur zurückliegt umso schwerer ist das, selbst wenn man Kleiderfunde hat, weiß man nicht aus welchen Gründen die getragen wurden, wir haben heute noch Arbeitsklamotten Ausgehuniform und zivilkleidung im Schrank warum sollte das damals nicht anders gewesen sein?
Leute kommt von eurem Hohen Ross herab, wir können nur versuchen, möglichst A zu sein richtig A wird es nie sein, und wiederholt hat uns die Forschung ja umgestoßen und Realitäten die als A gewertet wurden, umgestoßen, so das selbst die Superperfekten umlernen mussten.
Für einen Veranstalter ist es sicherlich
gut wenn er seinen Besuchern ein gewisses Feeling verschafft, das bekomme ich auf MA Märkten durch Gewandete, ohne die wärs ruckzuck ein ganz normaler Innenstadtplastikkram und Bundistrümpfeverkaufsmarkt….
Ich will es mal so ausdrücken Falsch Gewandete sind ein willkommenes ßbel, das man in kauf nimmt, der Turi kann das noch weniger unterscheiden als der Veranstalter was Historisch belegt ist und was nicht, für den Turi zählt der Fun Faktor und der ist umso größer je mehr Gewandete (wie auch) immer herumspringen!
diese Scheingewandeten umzuerziehen ihnen zu sagen was richtig ist, auf sie zuzugehen mit ihnen zu reden das ist die Aufgabe der SAG Leute, aber die schotten sich ja meist angewiedert ab, machen ihre privaten Parties, und wundern sich das es immer schlimmer wird, kein wunder es bremst die Neulinge ja auch keiner mehr…
Wenn es sich ein Veranstalter leisten kann, dann sperrt er die gewandeten Zahlenden Besucher, oder er geht pleite, denn von Luft allein kann man nicht leben, und Geld braucht man um die SAG Leute zu finanzieren denn die machen, inzwischen kaum noch etwas umsonst, sondern lassen sich dafür fürstlich entlohnen, kein wunder das die Veranstalter immer mehr auf Freiwillige zurückgreifen die weniger kosten veruhrsachen, und kostendeckend arbeiten….
Wohin das geht und was gut ist …
ich hab keine Ahnung,
natürlich fühle ich mich mich unter SAG Leuten wohle, wenn sie um mich sind. jedoch fürhle ich mich gleichzeitig unwohl, weil viele ihre Nase dermaßen hoch tragen, das einem wieder schlecht wird…..
Das man mit Gewandung billiger reinkommt ist ein netter effekt, das man umsonst reinkommt ist ziemlich selten, ich zahle immer gern einen Obulus wenn ich weiß das er für gute Dinge verwendet wird, zB Burgrenovierung, Kleiderkundekursen usw…..
aber Falschgewandete zu verbieten halte ich doch für den Falschen Weg, da wärs schon besser den falsch gekleideten Gewandeten einen Anstecker zu verpassen, eine andere farbe als die Turis, aber als Unterscheidung. damit wäre man gebrantmarkt für die SAG Leute und die Turis wüssten wer dazugehört und wer nicht…
aber welcher SAGler würde schon einen Unautentischen Sticker an seiner Gewandung dulden ?
Gruß

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Eintrag #18 vom 03. Jan. 2002 13:28 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Es kommt auf das Ziel der Veranstaltung an

Hi Frank, hi allerseits,
wie schon einige meiner Vorposter angemerkt haben, kommt es immer auf die Art der Veranstaltung an:
- Auf einem normalen Mittelaltermarkt sind gewandete Besucher meiner Meinung nach kein Problem. Auf einem solchen Markt gibt es eh (von löblichen Ausnahmen mal abgesehen) kaum etwas wirklich Mittelalterliches. Das fängt bei den Marktständen an, geht über das “Marktsprech” und hört beim friedlichen Nebeneinander von Hunnen, Hippi-Kelten, Sitzrittern und Vollplatten auf.
Das ist aber egal; hier geht es um pure Unterhaltung und die “Touris” wollen es auch gar nicht anders. Wirklich, ich habe mit Kollegen darüber gesprochen: denen macht das einfach Spaß und die verstehen gar nicht was ich da immer mit meinem “unA” will. Die wollen oft gar nichts über’s Mittelalter lernen.
Ich habe schließlich auch mal auf genau so einem Markt angefangen: erst als “Touri”, dann als gewandeter “Touri” und schließlich als bezahlter “Darsteller”. (Wen das interessiert, der kann diese Anfänge im Feuilleton von www.tempora-nostra.de ja mal nachlesen ;-)). Hat anfangs eine Menge Spaß gemacht.
Aber irgend wann geht einem halt die Kirmes auf die Nerven. Konsequenter Weise meide ich solche Veranstaltungen jetzt. Aber das muss doch jeder für sich selbst entscheiden.
Klar sind solche Märkte gut geeignet, um Kontakte zu knüpfen, aber gerade für den Anfänger ist es schwer, die Spreu von Weizen zu trennen (falls das überhaupt sein Wille ist).
- Museumsveranstaltungen sind da natürlich etwas anderes: die haben einen pädagogischen Auftrag und da geht es natürlich nicht, dass das Bild von falsch gewandeten Besuchern eben verfälscht wird.
Wenn ich in die Mittelalter-Abteilung eines Museums gehe, bringe ich ja auch nicht ein modernes Küchenmesser und einen Klingonendolch mit, um sie in die Vitrine mit mittelalterlichen Alltagsgegenständen zu legen, oder? ;-)
- Dann gibt es noch mehr oder weniger große Privatveranstaltungen. Das sind dann eh geschlossene Gesellschaften, in die man uneingeladen gar nicht hineinkommt.
Grundsätzlich hat jeder Veranstalter das Recht, Regeln für sein Event zu erlassen. Wem diese Regeln nicht passen, der muss halt woanders hin gehen.
Ich persönlich würde es auch vorziehen, einen “touri”-mäßig gekleideten Interessierten (als sichtbaren Anachronismus) in mein Lager zu holen, um ihm etwas zu erklären oder zu zeigen, als einen falsch Gewandeten, der dann das komplette Bild verzerrt.
ßbrigens: bei Veranstaltungen mit pädagogischem Ziel werden “Touris” auch nicht “schlecht” behandelt: man will ihnen ja etwas “beibringen” und freut sich über jeden, der fragt.
Von den sogennanten MA-Märkten kenne ich allerdings auch das Phänomen, dass der zahlende Besucher als etwas äußerst Lästiges angesehen wird und entsprechend behandelt wird. Schade eigentlich.
Das ist jetzt doch ein bisschen länger geworden…
Viele Grüße und weiterhin viel Spaß, auf was für Veranstaltungen auch immer…
Gabriele

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Eintrag #19 vom 03. Jan. 2002 14:24 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Unterschiedliche Motive

Zu Frank Six:
Ich glaube, bei Deiner Kritik an den “Superauthentischen”, wie sie hier genannt werden, mußt Du berücksichtigen, daß sie das Hobby unter Umständen aus anderen Motiven betreiben, als die “Super-nicht-authentischen”.
Sie sind nicht unbedingt daran interessiert, beliebig neue Mitwirkende anzuziehen (in beiden Bedeutungen). Viele dieser Gruppen haben sich mit einem ganz bestimmten Ziel zusammen gefunden, sei es die museale Handwerksdarstellung oder auch das Battle-Reenactment, um nur zwei Beispiele zu nennen. Das Gefühl auf einem Mittelaltermarkt gemeinsam in archaischen Klamotten zu feiern steht da nicht unbedingt im Vordergrund. Daher, so denke ich, sollte man akzeptieren, wenn sie sich nicht begeistert auf jeden stürzen, der verlauten läßt, er wolle jetzt auch mitmachen.
Im ßbrigen handelt es sich bei den Kenntnissen, die diese Gruppen über Kleidung und Ausrüstung vergangener Epochen haben, keinesfalls um arkanes Wissen, das nur von Eingeweihten mündlich überliefert wird. Diese Leute haben sich ihr Fachwissen mühsam zusammengesucht, aus Museen und Bibliotheken. Dieser Weg steht jedem offen. Niemand ist darauf angewiesen, daß ihm endlich irgendjemand mal was aus dem wundersamen Schatz der Kenntnis “verrät”.
Astrid

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Eintrag #20 vom 03. Jan. 2002 17:09 Uhr Matthias Böhm  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Böhm eine Nachricht zu schreiben.

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Seid wann kommt man den bei Hiller umsonst rein??
Ist ja ganz was neues.
Bisher brauchte man doch immer einen Teilnehmerausweiß, und den bekamm man nur wenn man Zelt und Person für mehrere Märkte verpflichtete.
Bruder Malachias vom Freien Sächsischen Bund

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Eintrag #21 vom 03. Jan. 2002 17:40 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Umsonst?

Ganz einfach, Matthias: im Jahre des
Herren 1995.
Jaja, damals, als es noch keine Bratwurst-und-Cola-Imbisstände bei Hiller gab, aber auch noch keine Sitzgelegenheiten für “Touris”…
Ich glaube, das war das letzte Jahr, in dem man umsonst reinkam und ein wenig hing das wohl immer auch von dem Menschen an der Kasse ab, damals…
Aber seit damals ist Hiller doch noch ein bisschen “professioneller” geworden und “umsonst” ist halt unprofessionell ;-).
Grüße
Gabriele

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Eintrag #22 vom 04. Jan. 2002 12:57 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Touris?

Warum wird hier eigentlich immer der etwas abfällig klingede Begriff Touris verwendet. Immerhin handelt es sich beim Publikum um die, die durch den gezahlten Eintritt dafür sorgen, dass man als Darsteller sein Geld bekommt. Man hat fast den Eindruck, mancher möchte sich mit Hilfe der MA-Klamotten gern in der Rolle eines vom Tourismus ausgebeuteten Eingeborenen sehen.
Ich meine, wer kein Publikum mag soll sich doch in Gewandung mit gleichgesinnten irgendo in den Wald setzen und da seinen Spaß haben. Da läuft man auch nicht Gefahr jemandem in normaler Kleidung zu begegnen, der dann auch noch wissen will was man da macht. (Außer vielleicht der Förster, nachdem er alle Hunde abgeknallt hat die sich nicht im Einflußbereich ihres Besitzers befanden.)
Gruß
Axel

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Eintrag #23 vom 04. Jan. 2002 16:24 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Touris"

Hi Axel,
ich kann natürlich nur für mich sprechen:
1.) Der Begriff hat sich nun mal irgendwie so eingebürgrt. Er ist auch bisschen kürzer als “Besucher” oder Publikum“ ;-).
2.) Ich setzte diesen Begriff immer in Anführungszeichen.
3.) Ehrlich gesagt geht mir übertriebene ”political correctness“ auf die Nerven. Schließlich habe ich auch keine Probleme, mich selbst einmal als ”Mittelalterspinner“ zu bezeichnen.
Und wenn Du schon so viel Wert auf political correctness legst, dann unterstelle den Leuten, die diesen Begriff benutzen, bitte nicht gleich, dass sie ”Touris“ lästig finden. Wir z.B. machen kaum Termine ohne ”Touris“, weil es uns einfach Spaß macht, mit dem Publikum zu arbeiten.
4.) Eine ßnderung der Begrifflichkeit zieht selten eine ßnderung des Verhaltens nach sich. Das ist nur ein frommer Wunsch.
5.) Dies ist eine Taverne. Zugegebenermaßen verwende ich besagen Begriff nicht in unserer Homepage.
6.) Wer sich als ”Neuling“ oder ”Szenen"fremder von diesem Begriff abgeschreckt fühlt, ist hier vermutlich eh falsch am Platze, denn dies ist ja wohl noch einer der harmlosesten Verstöße gegen die o.g. political correctness.
So, das war meine Meinung.
Nix für ungut…
Gabriele

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Eintrag #24 vom 04. Jan. 2002 16:42 Uhr Udo Brühe   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Eintrittsgeld

Mich würde es mal interessieren, woher diese…ich nenne es mal provokant…Arroganz kommt, mit der der “gewandeter” Besucher für sich in Anspruch nimmt, auf Veranstaltungen umsonst reinkommen zu wollen?
Das Argument, er würde zum Gesamtbild beitragen und das könne dem Veranstalter doch nur recht sein, lasse ich an dieser Stelle nicht gelten.
Erstens habe ich schon oft erlebt, das wirklich liebevoll gemachte Feste/Lager/Märkte eher durch Anwesenheit fremder, “gewandeter” Besucher (bzw. solcher die sich dafür hielten) an Reiz verloren haben.
Zweitens: Der Oranisator ist in erster Linie daran interessiert, das eine Masse an Leuten zu seinen Veranstaltungen strömt und ihm ist es herzlich egal, was für Klamotten diese tragen.
Seine veranstaltung = Seine Regeln; und danach sollte man sich tunlichst halten!
Drittens kann ich mir nicht vorstellen, das ich durch meine bloße Anwesenheit als Tagesgast in meiner Klamottage, “normale” Touris dazu animiere, mehr Geld auszugeben.
Woher also dieses mit Vehemenz eingeforderte Privileg? Macht man das im Kino auch so?
Á la: “Ich bin der absolute Film-Freak, ich kenne ALLE Kino-Filme der letzten 20 Jahre auswendig und deswegen will ich hier umsonst rein!” oder
“Meine Familie ist schon in der vierten Generation Schalke-Fan, ich brauch also keinen Eintritt ins Stadion zu zahlen!”??
Leute denkt doch mal bitte nach: Der Veranstalter/Organistator will Geld machen (aus den unterscheidlichsten Gründen), er reisst sich den Arsch auf, legt meist noch Geld drauf damit alles klappt und dann kommen irgendwelche Leute daher und sagen sie wollen umsonst von seiner Arbeit profitieren?
Also bitte!
Udo

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Eintrag #25 vom 04. Jan. 2002 18:48 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Eintrittsgeld?

Hallo Udo,
meine 3 Cent … Ob man Eintritt zahlt oder nicht, entscheiden (meistens) nicht die Veranstalter, sondern das “Kassen-Personal”. Ein Beispiel? Die Gewandung ist korrekt, aber der Mensch an der Kasse verlangt Geld. OK. Aber … Andere, eigentlich nicht gewandet, sondern ein bisschen verkleidet, benutzen einen anderen Eingang und zahlen nix … Wie findest Du das? Ich ärgere mich …
Barbara

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Eintrag #26 vom 04. Jan. 2002 18:59 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zum leidigen Geldthema:

Udo, ich stimme dir größtenteils zu…
Nur bei einem Punkt gehe ich kontra:
Ein ‘normaler’ Markt (davon reden wir doch oder?) kommt ohne eine bestimmte Menge an ‘gewandeten’ Gästen gar nicht aus.
Stell euch einmal einen solchen Markt vor:
Die üblichen Stände, deren Besitzer nur teilweise gewandet, das Angebot buntgemischt.
Wenn kein größeres Lager an den Markt angeschlossen ist, gibt es maximal zwei Gruppen, die die Lücken zwischen den Ständen füllen.
So, der Rest wären dann zivile Touries. Glaubt ihr wirklich, damit läßt sich das angestrebte Flair erreichen ? Ich denke nicht.
Ergo tragen die gewandeten Besucher für den Standartmittelaltermarkt eine gehörige Portion bei.
Inwieweit der Veranstalter das dann in den Preisne niederschlägt, soll er allerdings selbst entscheiden dürfen.
Nochmal zur Betonung: Dies gilt für ‘normale’ MßRKTE, nicht für Veranstaltungen mit einem definierten Anspruch oder einem Thema.
Gruß,   Ivain

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Eintrag #27 vom 04. Jan. 2002 19:01 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ???

Moin!
Irgendwie dreht sich das hier im Kreis.
Das haben wir schon x-mal durchgekaut- mit genau so wenig Erfolg wie in diesem Thread.
Was lernen wir daraus?
ZUUUUMACHEN, liebe Administration!
Gruss, Uli das Rudel e.V.

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Eintrag #28 vom 04. Jan. 2002 21:09 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wegen "der guten alten Zeit"

Hallo Udo!
Der Gedanke, daß Gewandete freien Eintritt haben, kommt noch von den Anfängen her.
MA-Märkte waren noch nicht so “in” und da sah es der Veranstalter gerne, wenn sein weniges Potenzial an Gruppen noch durch gewandete Besucher gestärkt wurde.
Nun jedoch, wo allein schon ein als “mittelalterlicher Markt” bezeichneter halber Kirmesplatz tausende Menschen anzieht, werden gewandete Besucher auch nicht mehr benötigt. Also: Zahlen!
Und die jungen MA-ler haben dieses Denken durch die Empörung der alten Hasen über das geänderte Verhalten der Veranstalter einfach übernommen.
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #29 vom 05. Jan. 2002 17:53 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hmmm...

…ich habe in Angelbachtal an der Kasse gejobbt, und ich hätte Fotos von den “mittelalterlich” gewandeten “Beiträgen zum Flair” machen sollen. Brrr…
Und was die Kommerzfeindepartisanen und ihr Gejammer über Kirmesmärkte angeht…packt Euch in der Mehrzahl an die eigene Nase. In der überwiegenden Zahl der Fälle unterscheidet Euch nur der überhebliche, professionell klingende Auftritt von der Kirmes.
Gruß
Ivo
der an der eigenen Bastelbude schraubt und in den Pausen vor seinem eigenen Tor fegt.

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Eintrag #30 vom 05. Jan. 2002 21:58 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Na super ...

Genau DAS war der Eintrag, den´s jetzt noch gebraucht hat. Supertolles Argument Ivo, leider in der falschen Tonlage …
Gruß,
Matthias (Robert Enrick of Caithness)

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Eintrag #31 vom 07. Jan. 2002 14:16 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ooookeeeeeey.

Inzwischen läuft das hier tatsächlich thematisch etwas aus dem Ruder.
ßbrigens auch eines Sache die ich in diesem Forum sehr interessant finde. Bei vielen Themen geht es ab einem bestimmten Punkt nicht mehr darum das Thema zu diskutieren, sondern jeder versucht einfach nur noch sein Wissen (egal welcher Art) zu demonstrieren. Sehr lustiges Phänomen, welches Hauptsächlich in der MA-Szene zu finden ist.
Gruß
Axel

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Eintrag #32 vom 08. Jan. 2002 07:46 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Eintrag 8, bzw. worum es hier gehen sollte

Anscheinend haben hier so ziemlich alle Eintrag 8 überlesen (oder können sich mal wieder nicht vorstellen, daß es außerhalb der Märkte noch was gibt). Axel, der Urheber dieses threads schreibt dort ganz klar: “Ich meine vorwiegend Veranstaltungen die von Museen u.ä. ausgerichtet werden, wo es meist darum geht dem Besucher etwas zu vermitteln.”
Darum geht es ihm, nicht ob auf Markt xy Eintritt gezahlt werden soll oder nicht.
Und dazu, also zu “Museumsveranstaltungen”, kann ich hier nur ein klares NEIN zu gewandeten Besuchern ablassen.
Die Situation bei solchen Veranstaltungen ist durch unerwünschte, gewandete Besucher inzwischen so schlimm geworden, daß einzelne Verantwortliche uns schon gebeten haben, die Veranstaltung in solchen Orten wie der Taverne hier nicht zu erwähnen. Aus diesem Grund fehlen z.B. auch einige Ortsangaben in der Galerie auf unsere homepage. Man will nicht von Gewandeten überlaufen werden.
Ich weiß, das schmeckt vielen nicht. Hat mir vor einigen Jahren auch nicht geschmeckt, als ich da mal gutgelaunt in so eine Veranstaltung reinplatzte. Aber nur so können die Ziele solcher Veranstaltungen erreicht werden.
Darüber können wir hier natürlich gerne diskutieren, ich denke nämlich, das lag ursprünglich in Axels Interesse. Zumindest schrieb er das.
Ein Markt ist kein Freilichtmuseum!!!
Gruß aus der Mark
Joachim
Marca brandenburgensis AD 1260
www.brandenburg1260.de

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Eintrag #33 vom 08. Jan. 2002 09:09 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Begriffe

@Gabriele Klostermann
Ich muß ganz eindeutig sagen, daß ich festgestell habe, daß die Verwendung bestimmter Begriffe mit einer bestimmten Haltung zum Hobby einhergeht.
Aus dem musealen Zweig des Hobbies kenne ich den Begriff “Touris” überhaupt nicht. Aber auch nicht den Begriff “Gewandung”, den ich bisher immer mit dem Fantasy-Hobby in Verbindung gebracht habe.
Stattdessen wird von “Publikum” und “Besuchern”, von “Ausrüstung” oder “Klamotten” gesprochen… Ich glaube schon, daß das Rückschlüsse zuläßt….
Astrid

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Eintrag #34 vom 08. Jan. 2002 13:25 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zu Beitrag 32

Hallo Joachim,
ich sehe das Problem mit wie auch “immer historisch” gekleideten Besuchern auf Veranstaltungen ähnlich. Meist gibt es einen Zeitrahmen und Vorgaben seitens der Veranstalter oder der Orga an die eingeladenen Aktiven.
“Ausreißer” wie einige “mittelalterliche Gewandungen” in Xanten wirken sehr störend. Nur in wenigen Fällen ist die Möglichkeit gegeben alle diese Besucher auszuschließen, leider.
Ich kann für mich persönlich die Beweggründe der jeweiligen Besucher nicht nachvollziehen. Kontakt sucht man besser in Zivil und im Gespräch, durch ein Kostüm wird man nicht ernster genommen als in Jeans und Pulli. Bewerbungen für einen Auftritt kann man schriftlich und mit aussagekräftigen Unterlagen an das Museum oder die Orga schicken. Preise für irgendwelche Gegenstände kann man auch in Zivil verhandeln und zu Essen bekommt man auch nicht billiger oder frei (jedenfalls bei uns nicht)
Was ich noch schlimmer finde:
Kostümierte Besucher von Ausstellungen!
Beim Besuch der Ausstellung Europa um 1000 war eine ganze Gruppe verkleideter Besucher anwesend.
Selbst bezeichente besonders einer seine Gewandung aus BW-Wappenrock, Flatterhemd und Westernstiefel als streng historisch. Dieses Grüppchen gab verschiedentlich Besuchern Erklärungen zu ihrer Gewandung und der Ausstellung.
So was sollte, meiner Meinung nach, nicht vorkommen!!
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #35 vom 08. Jan. 2002 13:42 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mein Senf dazu

Für mich ist es halt eine Einstellungsfrage.
Ich finde es halt ziemlich arrogant, gewandete Besucher ausschließen zu wollen.
Wir hatten heuer sogar eine tolle Begegnung. In unserem Lager waren viele zivile Besucher unter anderem ein Pärchen aus Deutschland, mit dem wir auch ins Reden kamen und erfuhren, daß sie zuhause ebenfalls einer historischen Gruppe angehören. Wie wir im Laufe des Gesprächs erfuhren, hatten sie auch eine Art “Für den Fall des Falles - Gewandung” im Auto, waren sich aber unsicher, ob sie damit überhaupt willkommen wären. Und wie!!! Wir hatten dann auch ziemlich viel Spaß miteinander und empfanden diesen Abend als tolle Bereicherung.
PS: Es sollte noch dazu gesagt werden, daß die Gewandung einfach und historisch korrekt war und unsere Gruppe einen Zeitraum von ca. 300 Jahren darstellt, also ein Zusammenschluß von Individualisten ist und nicht als ein hist. korr. Lager auftritt
Euer Ragnar Skallagrimsson

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Eintrag #36 vom 08. Jan. 2002 16:23 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Arrogant

Keiner will die gewandeten Besucher ausschließen. Sie können alle kommen, aber eben ohne Gewandung.
Gruß
Axel

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Eintrag #37 vom 08. Jan. 2002 16:46 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Re

Hääähhh ?!?!?
gewandeter Besucher minus Gewand = Besucher
Von “normalen” Besuchern war hier aber gar nicht die Rede, oder willst du kein Publikum? Den Veranstalter zeigst du mir aber, der dafür Geld ausgibt.
Würde das heißen, Gewandung nur für gebuchte Gruppen?
Wenn ich gebucht werde, habe ich auch gewisse Pflichten zu erfüllen. Bei manchen Veranstaltungen will ich aber nur für mich dabeisein, was auch bedeutet, ich gehe, wenns mir nicht mehr paßt. Oder ich habe nicht das ganze Wochenende frei, sondern nur einen Tag…
Wieso soll ich nur auf Veranstaltungen, bei denen wir gebucht sind, Gewandung tragen dürfen?
Euer Ragnar Skallagrimsson

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Eintrag #38 vom 08. Jan. 2002 17:10 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nix mehr Hääähhh :-)

Hallo Klaus,
Du schreibst:
“Würde das heißen, Gewandung nur für gebuchte Gruppen?”
Wenn wir uns hier alle, wie von Axel erwünscht, über Museums- oder zumindest Veranstaltungen mit dem Ziel der fundierten Wissensvermittlung unterhalten, heißt die Antwort auf diese Frage: JA.
Die gebuchten (oder eingeladenen - schließlich geht es oft ja gar nicht um das Finanzielle!) Gruppen haben sich vorher mit ihren Unterlagen und Konzepten beworben, und nur so kann der Veranstalter diejenigen aussuchen, die in sein Konzept passen, und sicher sein, daß keinem Besucher ein falsches oder unerwünschtes Bild vermittelt wird.
Wer nicht “gebucht” ist und trotzdem, vielleicht nur Stunden- oder Tageweise, teilnehmen möchte, kann sich genauso vorher anmelden und die Erlaubnis - oder im besten Falle: das begeisterte “Okay” ;-) - des Veranstalters einholen. Wo ist das Problem?
Und wer nicht in Gewandung per “Erlaubnis” teilnehmen darf/soll, kann doch immer noch als interessierter und engagierter Mensch an der Veranstaltung teilnehmen - nur eben in moderner Kleidung.
Ruth

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Eintrag #39 vom 08. Jan. 2002 17:52 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Meinungslos

uff, schwierig.
Wenn jeder Veranstalter die Anfragen von potentiell interessierten einzelnen Gewandeten bearbeiten muss, glaube ich nicht, dass er den Aufwand ausser für renommierten Gruppen in Kauf nehmen kann/will (Faktor Zeit im Vorfeld), wobei Besuche bei derartigen Veranstaltungen schon mal spontanerer Natur sein könnten, was beides das Auftreten von gewandeten Besuchern im Keim reduziert und nicht zwangsläufig die Zahl der Ausfälle geistiger Natur. Heisst, wer sehr von sich überzeugt ist, kommt trotzdem mit den Plastikhörnern am Helm und dem Bärenfell aus dem Wohnzimmer. Und den mittelalterlichen Reizverschlüssen.
Wenn man das dann wirklich korrekt durchziehen wollte, müsste man Personen kategorisieren nach beispielsweise I, II, III: Sehr HC, weniger HC, eher nicht HC.
Ergänzt um den dargestellten Zeitraum. Mit entsprechender Verbreitung der Information und qualifierten Leuten, die das auch beurteilen können und wollen= unentgeldlich die jede Menge Zeit investieren.
Danach gibt’s die Karte, die den Eintritt auf bestimmten Veranstaltungen ermöglicht, wo der Veranstalter angibt, welcher Kategorie seine Veranstaltung entspricht, welche Kategorien von Besuchern und welchen dargestellten Zeitraum er sehen oder nicht sehen will. Mit entsprechend frühzeitiger Verbreitung der Information. Alle anderen werden abgewiesen. Ohne auch nur bei dem Punkt, wer das gut oder schlecht findet angekommen zu sein, ist das machbar? Ganz oder gar nicht Entscheidungen sind vielleicht realisierbar, aber alles andere?
Nicole

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Eintrag #40 vom 08. Jan. 2002 18:37 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Warum so kompliziert ?

Der Veranstalter ist der, der die Regeln vorgibt.
Ich denke einfach mal, daß jeder Veranstalter, der fähig ist, eine qualitativ gute VA (seis nun Museum oder auch ‘nur’ ein Lager im Grünen) ebenso fähig ist, ein paar Leute aufzutreiben, die eventuelle, angemeldete (!) Besucher auf die Qualität der Ausrüstung prüfen können.
Die ganze Geschichte mit den ‘Stufen’ halte ich für überflüssig, den es gibt meiner Meinung nach nur zwei Klassen: ‘Anforderung erfüllt’ und ‘durchgefallen’.
Das man mit mehr oder weniger Bravour bestehen oder mit mehr oder weniger Schwung durchfallen kann, ist für den Einlaß doch egal.
Rein oder raus, mehr gibts ja nicht…
Gruß,   Ivain

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Eintrag #41 vom 08. Jan. 2002 18:52 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zu Joachim (# 32)

Stimmt, daß es nicht um Märkte ging ist hier glatt ignoriert worden… mea culpa…
Zu Museumsveranstaltungen kann ich dir nur zustimmen, ein klares “NEIN”.
Erweitern wir das Spektrum dann doch etwas, auf die restlichen eher historischen Veranstaltungen, würde ich daraus für mich ein klares NEIN-vielleicht machen.
Diese Veranstaltungen laufen fast immer über Einladungen, und wer nicht eingeladen wurde, muß sich im Vorhinein darum kümmern, ob er vielleicht doch kommen darf.
Es kommt sicher vor, daß man in Zeitrahmen und Anspruch dem Rahmen der VA entspricht, aber dem Veranstalter einfach unbekannt war.
Dann kann man evtl durch ein kurzes Gespräch und eine Begutachtung der Ausrüstung noch in die Teilnehmerliste rutschen, und seis für einen Tag.
Gegebenenfalls könnte das auch durch einen Fürsprecher ersetzt werden, jemand, der selbst gut genug ist, um dem Veranstalr zu versichern, daß jemand gut genug ist.
Dem Veranstalter steht aber auf ALLE Fälle das Recht zu, diese Möglichkeiten ungeprüft abzulehnen.
Sowas nennt man Pech. Nächstes Jahr wieder versuchen.
Gruß,   Ivain

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Eintrag #42 vom 08. Jan. 2002 20:47 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zu Beitrag 37

Hallo Klaus,
als Prolog: Ich beziehe mich nur auf Ausstellungen, Museumsfest (mit entsprechender Vorgabe) und Veranstaltungen mit pädagogischen Hintergrund.
Nicht jeder Veranstalter gibt um ein paar Euro willen sein Konzept auf. Und das finde ich gut.
Ausgerichtet sind die og. Veranstaltungen auf ein Publikum. Dieses Publikum soll von der Veranstaltung profitieren. Hauptzweck ist nicht, daß verkleidete Leute Spaß haben. Der Bereich ist umstritten genug. Mittelaltermarktflair und alternatives Leben tragen nicht zu einer Akzeptanz für lebendige Geschichte in Museen bei.
Raum für solche Aktivitäten ist anderweitig schließlich vorhanden. Es gibt ein breites Angebot an privaten Treffen oder Mittalterfesten wie Tannenberg oder Freienfels. Hier kann jeder so wie man will.
Schöne, fachlich interessante und bissige Beiträge dazu in Beiheft 29, Experimentelle Archäologie und Museumspädagogik.
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #43 vom 08. Jan. 2002 21:10 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vergleiche mit anderen Veranstaltungsformen

Hallo Leute,
ja auch ich habe in meinem ersten Posting den Schwerpunkt des Themas -“Museumsveranstaltungen”- außer acht gelassen und nur überlegt, warum jemand überhaupt in Klamotten als Besucher erscheint.
Ich glaube, daß wir uns viel von der hitzigen Debatte sparen können, wenn wir mal andere Veranstaltungsformen zum Vergleich heranziehen.
Fußballfans kommen in Trikots ihrer Mannschaft zum Spiel, spielen aber nicht mit und sind räumlich/baulich vom Spielfeld getrennt.
Filmfreaks gehen kostümiert ins Kino, sind aber durch die Natur des Mediums Film von der aktiven Teilnahme am Geschehen ausgeschlossen.
Es gibt sicher auch Menschen, die z.B. im Indianeroutfit nach Bad Segeberg zu den Karl May Festspielen fahren. Aber sie sind (natürlich) durch die Regeln/Kontrollen des Veranstalters vom Betreten der Bühne während der Vorstellung abgehalten.
Wie würden wir reagieren, wenn alle diese Enthusiasten (denn das sind sie mit Sicherheit) plötzlich auf dem Spielfeld/der Bühne/vor der Leinwand auftauchen würden, ihre Interpretation vom Fußballspielen/des Herrn der Ringe/von Winnetou zum Besten geben würden?
Wären wir der Meinung sie trügen zur Atmosphäre bei?
Hätten wir Verständnis dafür, wenn Ihnen aus Dankbarkeit noch (auf unsere Kosten!) Ihr Eintrittsgeld erstattet würde?
Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #44 vom 08. Jan. 2002 23:27 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht OK.OK.

Jaaa, das mit den Museumsveranstaltungen, bzw. pädagogischem Hintergrund sehe ich durchaus ein. Daran habe ich bei meinen ersten Posting auch gar nicht gedacht, da es meines Wissens sowas in ßsterreich nicht gibt (falls doch, bitte Mail an mich, würde mich ebenfalls interessieren, auch noch Bayern).
Im übrigen amüsiere ich mich auch köstlich über Xenas und Herkulesses :-), habe heuer auch einmal einschreiten müssen, weil ebensolche “Schwertkampf” mit Dekoschwertern und ohne jegliche Schutzausrüstung, bzw. ohne erkennbare Beherrschung ihrer Waffen vor Publikum am Abend aufführten. Natürlich auch ohne Wissen und Genehmigung des Veranstalters.
Ich habe sie höflich!!! darauf hingewiesen, daß derartiges Verhalten gefährlich und in dieser Form nicht erwünsacht ist und darauf haben diese Leute ganz normal zusammengepackt und sich freundlich verabschiedet. Ein paar Tips aus unserer Praxis habe ich ihnen auch noch mitgegeben und denke, dadurch für alle Seiten korrekt gehandelt zu haben.
Euer Ragnar Skallagrimsson

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Eintrag #45 vom 09. Jan. 2002 02:03 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Eine Frage des Anstandes...

Grüß Euch,
mal von einer anderen Seite betrachtet:
Eine Veranstaltung, gleich welcher Art wird von einem Veranstalter verantwortlich geleitet, geplant und durchgeführt.
Somit hat der Veranstalter eine Intention, eine feste Vorstellung davon, und empfängt (zahlend oder nicht) Besucher, die seiner Einladung bzw. seinem Angebot Folge leisten.
Wer glaubt, an dieser Veranstaltung ungefragt in Klamotte teilnehmen zu müssen und sich durch diese Anmassung äusserlich sichtbar als Teil der Veranstaltung dem Besucher gegenüber aufzutreten, ist schlichtweg unverschämt.
Er begeht bei inszeniert/choreografiert gestalteten Veranstaltungen sogar streng genommen einen Rechtsbruch.
Noch dreister ist es, aus diesem ungefragten Erscheinen einen kostenlosen Eintritt und billigere Angebote bei den Händlern vorauszusetzen.
All das lässt sich durch eine höfliche Anfrage beim Veranstalter -im Voraus oder vor Ort- verhindern. Oder man geht einfach in Zivil hin.
Mit etwas Höflichkeit und Anstand lässt sich manch verblüffendes Ergebniss erzielen, wie die Erfahrung zeigte…
Euer Haduwolff

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Eintrag #46 vom 09. Jan. 2002 08:25 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Entscheidung vor Ort ist schlecht

Ich bleibe beim NEIN. Eine Entscheidung vor Ort, ob Gruppe X oder Person Y nun rein darf oder nicht, führt nur zu kilometerlangen Diskussionen oder Frust. In der Regel sind die Kassen/Eingänge mit Leuten besetzt, die solchen Situationen (fachlich) nicht gewachsen sind. Mir war es z.B. vor ca. 5 Jahren ein leichtes (falsch) gewandetet und gerüstet ein entsprechendes Gelände zu betreten und so eine Museumsveranstaltung fast zu sprengen. Und da hat sich inzwischen nicht viel geändert, nur das ich heute das Opfer solcher sicher nicht bös gemeinten Anschläge bin.
Wenn ich mal wieder eine Motorsportveranstaltung besuche, werde ich doch den Teufel tun und mit meinem Wagen die Absperrungen durchbrechen, um mal quer durchs Fahrerfeld zu pflügen. Was ich aber tun werde, ist, wenn man mich läßt, mit meinen Kopf in jeden verdammten Ansaugkrümmer reinzukriechen und zu versuchen, so viele Informationen und Eindrücke wie es geht mit nach Hause zu nehmen. Im übertragenen Sinn sollte man sich auf einer Museumsveranstaltung entsprechend benehmen.
Grüße
Joachim

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Eintrag #47 vom 09. Jan. 2002 08:43 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Auch mitspielen...

Vielleicht sollten alle die, die die sich auf öffentlichen Veranstaltungen zu kurz gekommen fühlen, weil man ihnen den Spaß nicht gönnt, in Klamotten das Ambiente zu genießen, zusammen tun, und sich eigene Veranstaltungen organisieren?
Mittlerweile scheint die Frage zumindest für museale Veranstaltungen eindeutig entschieden. Aber vom Anfang des threads erinnere ich noch Stimmen, die sich entweder beschwerten, keinen Einstieg in’s Hobby zu bekommen, oder anmahnten, auch mal nur Spaß haben zu wollen. Die beste Gelegenheit dazu ist eine private Veranstaltung ohne Publikum. Jedes LARP ist eine solche Veranstaltung, es ist also nicht unmöglich, sich auch privat ein Gelände zu organisieren. Sicherlich kostet das etwas, aber man kann eben nicht erwarten, daß einem jemand anderes was für’s persönliche Spaßhaben bezahlt…
Astrid

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Eintrag #48 vom 09. Jan. 2002 09:55 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vor Ort..?

Grüß Euch,
vor Ort geht, das haben mir schon Leute bewiesen, die in Zivil angefragt haben, um sich dann auf das O.K. hin schlichtweg umgezogen haben.
Und für den interessierten Neuling sollte ja eigentlich der Weg zunächst in Zivil sein, um sich vorab zu informieren. Ich erinnere mich an den Fall in Wetter, wo ein Anfänger mit seinen Klamotten auf dem Arm kam, sich vorstellte und dann mit seinen und teilweise geliehenen Sachen ein tolles Wochenende hatte…o.k., ist ein Einzelfall, aber geht.
Negativfälle gibt es allerdings genug, stimmt schon
Euer Haduwolff

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Eintrag #49 vom 09. Jan. 2002 18:56 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tschuldigung...

Mit “vorab drum kümmern” meinte ich natürlich nicht vor Ort.
Deswegen auch der Satz mit der Teilnehmerliste.
Rein kommt in Klamotte nur der, der auf der Liste steht.
Und da muß man sich wie gesagt frühzeitig drum kümmern.
So wars gemeint…
Gruß,   Ivain

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Eintrag #51 vom 09. Jan. 2002 19:50 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mehr Infos!

So, ich kann’s mir nicht verkneifen, nun doch noch mal meinen Senf dazu zu geben.
Was mir absolut noch nicht klar ist - wie werden denn die Informationen über die Museumsveranstaltungen verbreitet, und wird auf das, was Ihr alles angesprochen habt, auch ausdrücklich hingewiesen?
Ich selber war noch auf keiner Museumsveranstaltung. Ich würde gerne, und dann auch ruhig in Zivil, wenn es da gute Gruppen zu sehen gibt. Aber auf Museumsplakaten habe ich bisher nichts gesehen, was auf mehr als auf Dinge im Glaskasten hingewiesen hätte (vielleicht habe ich auch nicht gründlich genug gelesen, soll ja schon mal vorgekommen sein). Und beim Lesen des Calendariums ist mir das Wort “Museumsveranstaltung auch noch nicht begnet (Einschränkung s.o.). Und in einem der vorigen Einträge wurde gesagt, daß eine Gruppe Museumsveranstaltungen extra nicht ausführlich in den Terminkalender der Homepage aufnimmt, damit eben keine Gewandeten auftauchen und das Bild stören.
Ja, wären mehr Informationen nicht besser als weniger? Könnte man solche Termine nicht ins Calendarium aufnehmen, aber mit dem ”Warnhinweis“ ”Museumsveranstaltung“ Und - ja nach den Vorstellungen der Veranstalter, soweit bekannt - entweder dem Zusatz ”keine gewandeten Besucher erwünscht“ oder ”Tagesgäste nach Absprache im Vorfeld/vor Ort erwünscht" Das wäre dann eine Werbung für die Veranstaltung und könnte gleichzeitig verhindern, daß Leute unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren müssen, weil niemand ihnen vorher gesagt hat, daß sowas passieren kann.
So, und jetzt nennt mich ruhig naiv und idealistisch, aber ich glaube ja auch an den Weihnachtsmann ;o)
Bis denn
Karen

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Eintrag #52 vom 09. Jan. 2002 19:52 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ups...

“je nach den Vorstellungen…” muß es natürlich heißen…
Bis denn
Karen

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Eintrag #53 vom 09. Jan. 2002 20:03 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hmmm...

Ich könnte mich jetzt irren, aber in der Regel machen Museen Museumsveranstaltungen, und da, wo “Markt” oder “Spectaculum” draufsteht, ist auch sowas drin…
Ich glaube, wenn man in Museen und ähnlichen Einrichtungen (Archäologische (Themen-)Parks, Freilandmuseen) usw auf die “Gewandung” verzichtet, kann man gar nicht danebenliegen.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #54 vom 09. Jan. 2002 20:43 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Zunächst mal was....

@Hadu:
Für einen Anfänger ist es absolut leichter, in Gewandung mit anderen MA`lern in Kontakt zu treten als in Zivil. Der erfahrene MA`ler kann nach dieser Ansicht der Gewandung dem Anfänger ehrer mitteilen, was daran falsch ist und letzterem ist geholfen.
@ Indy:
Deine Beispiele hinken stark:
Der gelb-schwarz gekleidete Dortmund-Fan trägt einiges zur Stimmung im Stadion bei und indirekt auch auf die Spieler. Zwar muß auch er den vollen Preis bezahlen, aber als z. B. Vereinsmitglied kann er Werbemittel günstiger beziehen.
Auch der Indianer bei den Winnetou-Festspielen trägt sicherlich zu einer positiven Stimmung des Publikums bei; Vorteile bringt es ihm aber sicher nicht.
Die verkleideten Kino-Typen verstehe ich leider nicht und kann dazu nichts sagen.
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #55 vom 10. Jan. 2002 12:02 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mmmh...

Christoph:
zu Absatz 1 (@Haddu):
Sehe ich absolut nicht so. Einem interessierten Anfänger in zivil wird genausoviel, wenn nicht sogar mehr Aufmerksamkeit entgegen gebracht als dem schlecht gewandeten. Viele denken nämlich bei schlecht gewandeten “Ach du meine Güte, da ist Hopfen und Malz verloren.” oder wollen schlichtweg nicht mit selbigen gesehen werden. Alles schon erlebt bzw. gesehen…
Ansonsten will ich zu der Sache nur ein paar Stichworte beitragen:
Museeum: NEIN oder nach Absprache mit entsprechenden Entscheidungsträgern
MA-Markt: JEIN, je nach verfolgtem Konzept des Veranstalters. Ich werde nie mit meiner HoMi-Klamotte bei einem Landsknechtstreffen auflaufen (außer ich soll den Geist eines Vorfahren darstellen ;-)= )
Eintritt (Markt): Kann man nehmen, muß man aber nicht. Kostenlos scheitert meist an historisch inkompetentem Kassenpersonal, deshalb dann lieber kassieren bzw. abweisen.
Rabatte (Händler): War Früher mal die Regel, ist inzwischen seltener geworden. Liegt u.a. auch daran, dass die Zielgruppe der Stände an denen ich inzwischen einkaufe eh nicht der Besucher, sondern der Reenactor ist. Da läuft das dann eher auf Mengenrabatt, Tauschgeschäft oder Eine-Hand-wäscht-die-andere-Deal (auch Gut-Kollega-Handel genannt) hinaus. Und die Händler für letzteres kennt ma eh meist auch privat.
Lange Rede, gar kein Sinn:
Klamotte nur auf Veranstaltungen, bei denen man eingeladen ist oder wo man nix kaputt machen kann (z.B. historisches Keglerfest des KV Königswusterhausen-Ost, Ronneburg o.ä.). Ansonsten kommt in normaler Klamotte!
Soviel zu meiner Sicht der Dinge.
Beste Grüße, Hve (Thomas)

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Eintrag #56 vom 10. Jan. 2002 12:05 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Noch eine Anmerkung...

Christoph, BvB-Fans und Stimmung in einem Satz zu erwähnen, verträgt sich genauso, wie Fisch und Fahrrad. Das nur schnell Off Topic. Zurück zum Thema… :-)=
Beste Grüße, Hve (Thomas)

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Eintrag #57 vom 10. Jan. 2002 12:09 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mist!!!

Es sollte natürlich heißen:
Lange Rede, gar kein Sinn:
Klamotte nur auf Veranstaltungen, bei denen man eingeladen ist oder wo man nix kaputt machen kann (z.B. historisches Keglerfest des KV Königswusterhausen-Ost, Ronneburg o.ä.). Ansonsten kommt in normaler KLEIDUNG!
Beste Grüße, Hve (Thomas)

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Eintrag #58 vom 10. Jan. 2002 12:25 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Na also...

@ Karen
Das war doch mal ein konstruktiver Vorschlag.
Solch eine Anregung wird auch jeder Veranstalter vermutlich gerne aufnehmen, da doch jeder (zumindest die meisten) böses Blut vermeiden will. Ich stelle es mir nämlich als Veranstalter (oder dessen Bediensteter) auch nicht gerade angenehm vor, jemandem erklären zu müssen, daß er hier so nicht reindarf. Das erinnert zu sehr an Türstehermentalität (mit die Klamotten kommst du hier net rein)
Grüße, Ragnar Skallagrimsson

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Eintrag #59 vom 10. Jan. 2002 19:28 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zur Erläuterung...

Hallo Christoph,
es ging mir in meinem Beitrag weder um eine Untersuchung des positiven Einflusses von “als Fans erkennbaren Besuchern” auf den Gesamteindruck einer Veranstaltung, noch um ein Absprechen desselben!
Mir ging es darum zu zeigen, daß diese Fans, Enthusiasten, etc. bei anderen Veranstaltungen NIEMALS mit den tatsächlichen Akteuren verwechselt werden können, bzw.durch unaufgefordertes Betreten der “Spielfläche” die Akteure zu irritieren, das vermittelte Erlebnis für das Publikum verfälschen oder verderben oder gar sich selbst dabei in Gefahr bringen können/dürfen.
DIESE Erkenntnis wollte ich mit meinem Posting zum Ausdruck und zur Kenntnis der geneigten Leserschaft bringen - nichts anderes.
Gruß und Danke für das Feedback,
Indy

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Eintrag #60 vom 10. Jan. 2002 20:31 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fest oder Vorführung ?

Also, ich wäre bis jetzt noch gar nicht auf die Idee gekommen, in “Gewandung” ein Museum zu besuchen! Macht das wirklich wer?
Also, wenn irgendwo eine “historische” Party annonciert wird, klar, warum nicht. Händegeklapper-Märkte sowieso.
In einem Museum, selbst Freilichtmuseum, findet doch höchstens eine Vorführung in historischen Kostümen statt. Die schau ich mir an, aber mitspielen, ohne bei den Proben dabei zu sein, das gibt es in keinem Theater!
Es darf halt kein Plakat so mißverständlich sein, daß sich jemand, der auf Kostümparty aus ist, von einer musealen Veranstaltung aufgefordert fühlt mitzumischen. Ist wohl klar. Und ein Fest für Mittelalterfans auf einer Burg muß da schon deutlich plakatieren, wenn nicht alles von Kelten bis Landsknecht kommen soll. Dann eben ein Hinweis: “nur stimmige Ausstattung für den Zeitraum XY! Minimal Kitguide da und dort.”
Dafür dann bitte auch keine HD-gepressten Strohballen! Die tun meinem Auge nämlich viel mehr weh, weil die mit MA soviel zu tun haben wie ein rotes Bobbycar.
Da wäre ich als Veranstalter dann eisern. Klar formulierte Einladung. Wer das Bild dann (zer-)stört, wird höflich vom Platz verwiesen und gebeten, doch passend gekleidet wieder zu kommen.
Geht doch woanders auch. Rauch mal in der Kirche, und du weißt was ich meine. ;-)
Stefan

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Eintrag #61 vom 11. Jan. 2002 08:14 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Frage

Ich lese hier zum zweiten mal den Begriff “Händegeklapper” im Zusammenhang mit Rittern und Märkten. Allerdings habe ich eine Ahnung was er bedeutet.
Wenn sich jemand bereit erklären würde mich in dieser Richtung ein wenig klüger zu machen, wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Axel

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Eintrag #62 vom 11. Jan. 2002 09:33 Uhr Thomas Schiebel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schiebel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Handgeklapper

Handgeklapper ist die gruselige Marktsprech-Vokabel von Klatschen. Sicherlich keine Bildungslücke, das nicht zu wissen :))
Beste Grüße, Gorm.

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Eintrag #63 vom 11. Jan. 2002 12:12 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ah!

Also so wie, alle i’s durch y’s ersetzen ist mittelalterlich.
Aber trotzdem gut zu wissen, danke.
Gruß
Axel

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Eintrag #64 vom 13. Jan. 2002 00:28 Uhr Oliver Aumüller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Aumüller eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Dann bleibt halt daheim

Guten Tag!
Also, ich meine jeder der noch einen “Kommerzmarkt” durch seine Teilnahme (gewandet oder nicht) unterstützt, und sich dann über die “Kostümsäufer”, “Larpies” und sonstwen aufregt, der ist schlichtweg selber schuld! Denn wo sollen die denn ihren Wahn ausleben, wenn nicht da?
Und nochwas: Anfänger, die sich nicht trauen zu fragen und deshalb ewig und drei Tage mit Asconafellbeinwickeln rumlaufen und Leute, die Anfänger mit einem Lächeln abtun weil sie achwietoll sind könnte ich grad alle in einen Sack stecken und wamsen, weil man eh keinen Falschen trifft.
Bleibt sauber, Aulus

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Eintrag #65 vom 13. Jan. 2002 20:27 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Deutliche Worte!

Danke, Aulus!
100% Zustimmung.
ZUUUUMACHEN hier!
Gruss, Uli das Rudel e.V.

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Eintrag #66 vom 14. Jan. 2002 14:38 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...

@Uli,
Warum willst Du denn schon wieder das hier zugemacht wird? Wirst Du etwa gezwungen diesen Thread immer wieder zu öffen und zu lesen was hier geschrieben wird?
Gruß,
Axel

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Eintrag #67 vom 17. Jan. 2002 20:24 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zurück zum Thema... ;)

Hi,
warum man als “nur Besucher” in Gewandung über einen MA-Markt trottet?
Ich würde sagen: Irgendwo muß man ja mal anfangen.
Ich beginne eine MA-Begeisterung schließlich nicht damit, ein Handwerk zu erlernen, einen Marktstand zu bauen, Material einzukaufen - ein Gewand zu nähen - und DANN als Aussteller auf einen Markt zu gehen.
In Gewandung über einen Markt zu gehen, hier und da zu flachsen und zu handeln, vielleicht noch einen Holzlöffel zu kaufen oder ein Met zu trinken sehe ich als Möglichkeit, als MA-Interessierter in die Szene zu schnuppern, meinen Interessen nachzugehen und alles auf dem Niveau eines Hobbies zu halten. Nicht jeder, der MA-Interessiert ist, wird sich gleich als Akteur ins Getümmel werfen.
Daß man mit einem Gewand den Eintritt zu einem Markt drücken will, glaube ich kaum. Ich investiere mehrere hundert Mark/Euro, um mal eben 5 Euro Eintritt zu sparen? Da muß ich aber einige Märkte besuchen, um meine ganzen Investitionen wieder rauszuholen….
Ohne das leidigen Thema “Eintrittgelder” zu schüren, wär’s natürlich schön, wenn die Arbeit eines Besucher in der Form von “Nachlaß” Anerkennung gezollt würde. Wenn nicht, dann halt nicht. Obwohl’s sicher eine gute Form ist, Gewandträger als optische Bereicherung auf die Märkte zu locken.
Meiner Meinung nach ist hier und da ein mittelalterlicher Farbtupfen in den Besuchermengen das, was einen Markt lebendig macht. Ansonsten ist’s ein reines Ausstellungsstück.
Btw - solange genügend Aussteller und Akteure in Birkenstock durch ihre Stände schlappen, sollte man nicht nur die Bekleidung der Besucher inspizieren. Die das ganze übrigens als Hobby betrachten und damit kein “Einkommen” haben.
Kopf einzieh,
Grüße, Angelina.

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Eintrag #71 vom 20. Jan. 2002 11:25 Uhr Michele Lehmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michele Lehmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Jaaa,jaaa jaaa

Hallo,
Angelina - nicht den Kopf einziehen! Du hast doch völlig recht. Vor allem mit Deinen Worten über den den Versuch mit der Gewandung Geld beim Eintritt zu sparen. Ich finde es auch schade, daß die “Farbtupfen” immer weniger gewürdigt werden.
Ich beschäftige mich leidenschaftlich gerne mit dem MA. (Zugegeben zuerst haben mich einfach nur die Märkte fasziniert, aber wie kommt man sonst dazu, wenn man keine Bekannten aus dem inneren Kreis hat?)
Aber bis heute und mit Sicherheit auch in Zukunft werde ich keine Zeit haben als Akteur aufzutreten, mal ganz abgesehen von der fehlenden Kunst. Verzichten will ich dennoch nicht.
Grüß euch alle - Mohne

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Eintrag #72 vom 20. Jan. 2002 11:40 Uhr Jochen Schwender  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jochen Schwender eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Richtig!

Angelina, du hast vollkommen recht.
Man steckt nicht hunderte von Mark/Euro in ein Hobby um ein paar Mark/Euro am Eintritt zu sparen.
Ich gehe auch noch gerne als Besucher auf Märkte, obwohl ich mittlerweile ein Zelt besitze und auch schon Lager mitgemacht habe.
Denn ich habe nicht immer Zeit und Lust, das ganze Wochenende auf einem Markt/Lager zu verbringen, aber ich möchte auch nicht darauf verzichten alte Bekannte wiederzusehen und neue kennenzulernen, deshalb auch mal als Besucher.
Gruss Jochen Schwender (Dietrich von Homburg)

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Eintrag #73 vom 22. Jan. 2002 19:16 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht *lach*

Dazu fällt mir noch was ein…
MA-Märkte ohne mittelalterliches Fußvolk ist wie…
– …in Fasnet-Umzug* ohne Pappnasen im Publikum –
* Rheinländer mögen hier Rosenmontagszug einsetzen ;))
Grüße, Angelina.

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Eintrag #83 vom 29. Jan. 2002 08:15 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Admin-Hinweis

So, und nun zurück zum Thema…
Die letzten beiden Einträge sollten auch noch verschoben werden, aber das klemmt irgendwie.
Bitte diskutiert das Anfänger-Thema im Thread “Wie fange ich an”, Link dazu siehe unten.
Hilmar
TV-Team

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Eintrag #84 vom 29. Jan. 2002 10:42 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mecker...

Grüß Euch,
..so, jetzt muss ich mal meckern: hier wird unter dem Oberbegriff MARKT alles mögliche zusammengeschmissen.
Die Bemerkung 100% aller Marktteilnehmer wären nicht “A” ist genauso unqualifiziert, wie das Zusammenwürfeln von etwa einem dutzend Veranstaltern, dazu etwa 30 Städten pro Jahr, die es auf eigene Faust versuchen.
“A” ist niemand, das ist soweit doch klar.
Aber ich wehre mich, mit FogelvreiHillerKZKSchwartenhalsMiWoKaltenbergSatzvey usw. zusammengeworfen zu werden.
Ebenso ist es nicht richtig, die vielen sehr bemühten Handwerksdarsteller mit den Verkäufern von Ritterkartoffeln gleichzusetzen.
Und da kommt auch der Haken: Gewandete Besucher braucht eine gute Veranstltung nicht. Da ist das Angebot der Darsteller so, daß es nicht diese Krücke braucht.
Wenn das Konzept auf eine Zeitschiene und einen gewissen Qualitätsstandard eingespielt ist, stören falsche Gewandete einfach nur.
WO liegt das Problem, sich kurz mit Bild und Adresse beim Veranstalter zu bewerben?
Vielleicht ist der Veranstalter sogar so nett, und lässt die Leute kostenlos rein, oder drückt ihnen einen Essensgutschein in die Hand, wenn sie was positives bringen…?
Und was soll der Unfug zu sagen, daß es egal ist, ob beim gewandeten Besucher die Klamotten schlecht sind, weil die Veranstaltungen schlecht sind? Mit schlechtem Beispiel voran???
Grummelbrummel….
Euer Haduwolff

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Eintrag #85 vom 29. Jan. 2002 09:13 Uhr Thomas Wiedemeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Wiedemeier eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wo liegt der Passierschein

Hallo,
Astrid Schmitt schrub:
Die Vorraussetzung ist natürlich, daß gewandete Besucher auf dieser Veranstaltung zugelassen
sind…
Was macht denn einen gewandeten Besucher zum
offiziellen Teilnehmer ?
Der Veranstallter doch sicher oder ?
Wie geht das ?
Kurzfassung :-)
Gruß
Thomas Wiedemeier

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Eintrag #86 vom 29. Jan. 2002 14:28 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Geheimer Initiationsritus...

@Thomas Wiedemeier
….natürlich kein geheimer Initiationsritus. Einige Beiträge in diesem Thread drehen sich schon um diese Frage. Es gibt Veranstaltungen, die fest mit gewandetem Publikum rechnen, häufig sind das Märkte. In der Regel spricht es sich herum, welche Veranstaltungen in diesem Punkt unproblematisch sind. Man kann es auch einfach mal probieren und an der Kasse fragen, ob man gewandet willkommen ist. Ich habe hier schon von Leuten gelesen, die mit rezenter Reserveausrüstung anreisen, um im Notfall wechseln zu können…
Veranstaltungen mit musealem Hintergrund legen meist Wert darauf, daß über die historisch ausgerüsteten Darsteller bestimmte Inhalte an das Publikum weitergegeben werden. Daher wählen solche Veranstalter unter den Bewerbungen von Gruppen und Einzelpersonen diejenigen aus, die in ihr Konzept passen. Dieser Weg scheidet aus, wenn man nur zum persönlichen Vergnügen eine Veranstaltung besuchen möchte.
Astrid

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Eintrag #87 vom 30. Jan. 2002 01:53 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ja waum denn nur?

Hoi Axel,
Warum ging ich als gewandeter BESUCHER auf Märkte und gehe auch heute noch als GEWANDETER Besucher dorthin.
Soweit ich mich erinnern kann war ich nur auf meinem ersten Markt (Kaltenberg anno dazumal) in Zivil.
Das zweite Jahr war ich in einer Gewandung dort, ich würde mich erst mal wegwerfen vor Lachen wenn ich heute jemanden so sehen würde.
Ich glaube ich hatte die Vorstellung den Flair der Veranstaltung so besser genießen zu können.
So ist es auch heute noch, nur bemühe ich mich dem Charakter der Veranstaltung gerecht zu werden.
Ich will aber gar nicht wissen wieviele Mammis und Pappis ihren Kiddos damals in Kaltenberg erzählt haben das so wie ich die Ritter rumgelaufen sind. Dafür werde ich mich wohl ein paar Mal im Grab rumdrehen müßen.
Denn nachdem ich zum xten Male gefragt worden war ob man seine Kinder mit mir zusammen fotografieren lassen darf kam ich sogar auf die Idee dem Veranstalter zumindest für den nächsten Tag eine Freikarte aus der Tasche zu leiern.
Gut, ich war naiv, jung, dumm, und sagte ich schon naiv?
Mit der gleichen Naivität lief ich auch auf einer Museumsveranstaltung ein, Jahre später, passabel gekleidet und dennoch bin ich jetzt froh damals eingelassen worden zu sein, denn die an der Kasse können ja nicht hellsehen und können deshalb nicht wissen ob ich mich korekt verhalte oder nicht.
Sprich dem fragenden Besucher sage das ich ebenfalls nur Besucher bin oder Ihm den größten Mist erzähle.
Wie schlimm das sein kann habe ich mit meinem Verein, der Freien Ritterschaft Baden erlebt.
Wir haben mitunter deshalb ein geschlossenen Lager weil gewandete Besucher sich daneben benommen haben.
Von einem A sind wir zwar noch weit weg, aber wir bemühen uns, und es kann einem schon das Kotzen kommen bei der Vorstellung das der Markt-Besucher dem ein gewandeter Besucher aus unserem Lager haraus Blödsinn erzählt hat auf die Frage woher er den Blödsinn hat antwortet. “Ha von einem von der Freien Ritterschaft Baden”
Zu Beitrag 10
Karen, ein Beutel ersetzt nicht wirklich die Hosentaschen? *g*
Also wennich mir vorstelle das ich alles was ich in meinem Beutel mit mir herumtrage in meine Hosentaschen stopfen müßte, die müßten wesentlch größer sein und trozdem wäre das sehr unbequem.
Außerdem kommen ich weiß nicht wie viel Frauen ohne Hosentaschen aber mit einer Handtasche zurecht.
53
Hi Christoph, lange nichts gehört.
Zu den Kino Typen.
Ich werde dieses Jahr mal auf einem LARP reinschnuppern und habe die entsprechende Gewandung bei der HdR -Prämiere probegetragen das erschien mir irgendwie passend. Und siehe da, es fand eine Kostümprämierung statt und Yaro und ich landeten auf Platz zwei und drei, was jeweils fünf verschiedene Kinoplakate gab.
Ansonsten…..
Hm, ich war mal mit Folke und einem Metchen in Sleepy Hollow. *g* Gewandet und mit eben jemem Metchen war der Film noch eine größere Gaudi als er es eh schon ist. *g*
59
ßh, Stefan…. *verlegen grins*
Wer gewandet ins Museum geht?
Meine Handwerkergruppe, die sine temporis hat mal einen Ausflug zum Keltengrabhügel in Hochdorf und dem dortigen Museum gemacht. Als Kelten versteht sich. Dort kamen wir mit dem Museumsdirektor ins Gespräch der uns auf dem dortigen Keltenfest haben wollte was leider aus terminlichen Gründen nicht möglich war.
Danach liefen wir in eine Besenwirtschaft ein, und da hatte niemand ein Problem mit.
Wenn ich es mir recht überlege, ich fahre schon in Gewandung zu Veranstaltungen los, tanke und kaufe in solcher ein, laufe so zum Bahhof um mit den ßffentlichen zum nächsten MA-Markt zu fahren und bin auch schon morgens in Gewandung zum Brötchen holen gegangen weil die Klamotten gerade zuoberst lagen. *g*
Es könnte wohl sein das sich das Hobby über die Kalmotten wohl doch ab und an ins “Normal”-Leben einschleicht. *g*
66
Angelina, Du sagst es, man fängt klein an und lernt dann im günstigsten Fall dazu.
Auch bei den “Farbtupfern” stimme ich Dir absolut zu.
Viele MA-Märkte wären ohne diese wirklich ärmlich.
Schlußstatement.
Gewandete Besucher auf Museeumsveranstaltungen (und entsprechende historische Veranstaltungen) trotz eigener positiver Erfahrung nur nach vorheriger Anmeldung.
MA-Märkte *g* Nur rein damit, und bitte Geduld mit dem Nachwuchs.
Ich möchte nicht wissen wieviele in jugendlicher Naivität in völlig unzulänglicher Gewandung auf einem Markt einmaschiert sind weil sie sich aus irgendeinem Grund für das Theam MA im weitesten Sinne interessieren oder begeistern aber eben noch nicht viel wissen und von jemand dafür so mit Galle überschüttet wurden das ihnen jegliche Lust auf Mehr verging.
In der Hoffnung auf wenig Schreibfehler zu dieser Stunde
in diesem sine Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #88 vom 30. Jan. 2002 12:52 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ja, Warum...

Moin!
@Harald
Frauen kommen ohne Hosentaschen aber dafür mit der Handtasche zurecht? Ist mir neu. WEnn ich mir anschaue, wie oft und wie lang Frauen im Inhalt ihrer Handtasche nach Sachen suchen, die sie möglicherweise garnicht mitgenommen haben- das kanns nicht sein. Bei Hosentaschen weiß man wenigstens meistens wo man was hingesteckt hat, denn in Handtasche oder Beutel fällt halt aller Kleinkram durcheinander.
Asonsten- Das waren klare Worte, die die Frage von Axel (deren Sinn mir bis heute nicht aufgegangen ist) eigentlich erschöpfend beantworten.
Gruss, Uli das Rudel e.V.

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Eintrag #89 vom 30. Jan. 2002 13:34 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sehr seltsam

@Uli
Ich weiß nicht was mit Dir los ist Uli. Zu Beginn des Themas habe ich geschrieben, dass ich Meinungen zu diesem Thema sammeln will. Einfach aus Interesse. Ist das so schwer nachzuvollziehen? Mag ja sein das Du Dich mit der Thematik schon bis zur körperlichen Erschöpfung auseinandergesetzt hast, ich aber noch nicht.
Gruß
Axel

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Eintrag #90 vom 30. Jan. 2002 20:56 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Anfänger

Harald spricht es an, und darauf berufe ich mich auch.
Meiner Meinung nach sind gerade Anfänger sehr wichtig für die Szene.
Harald hat den Ablauf einer solchen MA-Karriere gut geschildert:
Zunächst geht der Interessierte normal hin. Es gefällt ihm und er möchte das gerne auch machen. Also kauft oder schneidert er sich irgendwas zusammen und kommt voll naiver Freude zu so einem Markt, z. B. Hadus Markt.
Und dann kommts dicke:
Er, der superpeinlich gekleidete Interessent, geht Glückstrahlend auf die Eingangswachen zu. Dieser sagen aber dann:
“Mach Dich fott! So ne Figur wie Dich wolle wa hier nich!”
Betrübt, gekränkt und sicherlich auch ziemlich sauer schleicht er sich, der eigendlich sich ja für die Sache interessiert und vieleicht irgendwann mal ein Dietrich Pott geworden wäre.
Frage: Ist das wirklich so gut???
Ja, möge man wohl sagen, er kann sich ja in TV erkundigen, wie mans richtig macht.
Schön. Und? Er schreibt einmal in einen dafür falschen Thread was und wird gelöscht. Damit sicher einer weniger.
Das zu Bedenken gebend
v. Arlen

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Eintrag #91 vom 30. Jan. 2002 22:42 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Dr. Seltsam oder wie ich lernte TV zu lieben

Moin!
@Axel
Wie ich schon erwähnte, halte ich die Diskussion über Gewandete Besucher für müßig und zu nichts führend. Meinen Kommentar solltest Du also unter freier Meinungsäußerung verbuchen. Was ganz anderes ist es Anfängern im Hobby hilfreich zu sein. Wird aber durch diesen Thread meiner Meinung nach nicht gefördert.
@Christoph
Richtig. Anfänger sind wichtig. Vor 2 Jahren war ich auch noch einer. Allerdings ist mir das was Du beschrieben hast so noch nie passiert. trotz unvollständiger Klamotte und Alexzeten wurden wir superfreundlich aufgenommen, haben gleich ne Menge Freundschaften geschlossen und jede Menge Tipps bekommen. Inzwischen sind wir auch ein gutes Stück weiter in Darstellung und Ausrüstung auch wenn es immer noch viel zu tun gibt.
Oh- auch den Ton im TV fand ich jetzt als Einsteiger net soo schlimm. Inzwischen versuche ich mit dem erworbenen Wissen andern weiterzuhelfen… klingt schön, oder? Vielleicht hab ich auch nur Glück gehabt mit den Leuten, die ich getroffen habe.
Gruss, Uli das Rudel e.V.

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Eintrag #92 vom 31. Jan. 2002 07:50 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht @Uli

Hallo,
An der freien Meinungsäußerung gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Was mich nur wundert ist folgendes. Wenn man seine Meinung in schriftlicher Form veröffentlicht, so wie hier, ist es gar nicht nötig seine Statements mehrmals zu wiederholen. Zum Beispiel gehe ich einfach mal frech davon aus, dass alle Deine Meinung zu diesem Thema seit Eintrag 27 kennen.
Was den Hinweis betrifft, dieser Thread sein nicht sehr hilfreich für Anfänger, gebe ich Dir auch vollkommen recht. War auch in keinster Weise meine Intension.
Gruß
Axel

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Eintrag #93 vom 31. Jan. 2002 10:59 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Noch eine Möglichkeit...

@Christoph Bitter
Sicher, die Navigation in TV ist nicht so ganz einfach, ich hab’s auch noch nicht ganz raus, wo welches Thema hingehört… aber das ist mit etwas Gedaddel zu bewältigen, finde ich. Man darf sich nicht vom ersten Fehlschlag entmutigen lassen.
Ich hätte für Einsteiger trotzdem einen Vorschlag: Wie wäre es, eine entsprechende Veranstaltung in Zivil zu besuchen um Kontakte zu knüpfen? In der Realität wird dieser Weg oft eingeschlagen, von daher weiß ich, daß er funktioniert…Das Risiko, abgelehnt zu werden, oder sich zum Affen zu machen ist so am geringsten. Wenn ich mit dem Reiten anfangen will, gehe ich auch nicht in Gummistiefeln und Motoradhelm in den Stall und beschwere mich, daß mich keiner auf sein Pferd läßt, wo ich doch auch in das Hobby einsteigen will…
@uli gasper
Mir war nicht bewußt, daß die Threads dieses Forums immer einen erzieherischen Zweck erfüllen müssen…
Astrid

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Eintrag #94 vom 10. Feb. 2002 10:30 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Grübel...grübel...

Hoi,
ich überlege mir noch immer die ganze Zeit, wozu dieser Thread eigentlich gut ist….
Worum geht’s hier jetzt eigentlich genau?
Wollen die Profiakteure keine zweitklassigen Amateure dulden? Hat man Angst vor Konkurrenz? Mir ist das ganze irgendwie zweifelhaft….
Daß es wirklich magelhafte Darstellungen unter den Besuchern gibt - keine Frage. Aber gibt es die nicht genauso auch bei den Akteuren? Nicht jeder, der Geld für seine Darstellung auch einem Markt bekommt, ist deswegen 100% “a”.
Ich verstehe einfach nicht, warum auf reine Hobby-Akteuren so gerne geschimpft wird, daß sie z.B. nicht “a” sind, daß sie nur die Preise drücken wollen, etc. Haben die Profis Angst, Konkurrenz zu bekommen?
Mich persönlich - als Besucher - hat es bisher nicht gestört, wenn auf einem Markt, wie in der Größenordung der Horber Maximilian-Spiele, ein großer Anteil der Besucher auch in Gewändern geht - auch wenn diese augenscheinlich nicht “a” sind. Wo ist das Problem? Eine Stadt feiert ihr mittelalterliches Fest und alle Einwohner und Besucher sind Feuer und Flamme und wollen entsprechend mitfeiern. Ist das nicht schöner, als ein streng gestrennter Markt, bei dem vor den Ständen “Touris” und hinter den Ständen “Akteure” stehen, welche wie Ausstellungstücke zu bestaunen sind? Das hat nichts mit ERLEBEN zu tun.
Grüße, Angelina.

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Eintrag #95 vom 11. Feb. 2002 11:13 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Grübelhilfe

Hallo!
Ich verstehe einfach nicht, warum auf reine
Hobby-Akteuren so gerne geschimpft wird, daß sie
z.B. nicht “a” sind,
Meinst Du etwa, Profis seien “a”?? Da hast Du Dich aber gewaltig geschnitten! Die wirklich guten Leute sind alle Hobby-Reenactor! Einen wirklich guten Profi muß ich erst noch mal kennenlernen…
daß sie nur die Preise drücken wollen, etc.
Haben die Profis Angst, Konkurrenz zu bekommen?
Die guten Leute gehen doch garnicht auf Märkte a la Hiller oder historisches Dorffest, also entsteht auch keine Konkurenz, zumal die Zielsetzungen beider Gruppen völlig unterschiedlich sind. Und wenn Du auf einen Maskenball gehst, kannst Du noch so ein tolles Kostüm anhaben, Du mußt trotzdem bezahlen! Deshalb: Wenn’s Dir Spass macht, geh weiterhin im Kostüm auf Veranstaltungen, aber
1. Frag erst, ob das erwünscht ist und
2. erzähl keinem was vom Mittelalter, außer Du hast eine “a”-Klamotte UND Ahnung!
Seid ehrlich und bekennt Euch zu Kostüm-Camping oder Reenactment!
Beste Grüße, Hve (Thomas)

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Eintrag #96 vom 11. Feb. 2002 11:17 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Also was ist Trumph?

Hallo,
Für alles die den Titel nicht verstehen. Dabei handelt es sich um ein Anspielung auf den Skatrundensketch von Loriot. In dessen Verlauf wird nämlich auch ungefähr tausend mal gefragt, was nun Trumph sei.
Also hier nochmal für alle und ganz langsam:
Ich persönlich habe dieses Thema eröffnet, um für mich persönlich ein Meinungsbild zu erstellen. (Soweit klar?)
Dann habe ich, ein paar Postings später auch meine Meinung zu dem Thema geschrieben. Ich erhebe auch keinen Anspruch darauf das meine Meinung eine Gesetzmäßigkeit darstellt. … Um es einfacher zu formulieren: Es muß nicht stimmen was ich denke.
Ich glaube ich muß ma ein neues Thema beginnen: Welchen Zweck hat es, sich nach dem Sinn eines Threads zu erkundigen?
Gruß
Axel

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Eintrag #97 vom 11. Feb. 2002 12:29 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht zu Bedenken

Hallo Astrid (und andere),
Dein und der von anderen schon erwähnte Vorschlag, daß Anfänger zunächst mal nur in Zivil kommen sollen, ist natürlich richtig.
Aber:
Woher sollen die das erfahren? Es ist nunmal so, daß den meisten Interessenten für dieses Hobby TV unbekannt ist; hier diesen Thread also auch nicht lesen können.
In TV sind eben mehr alte Hasen und glückliche Anfänger, die hierher gefunden haben.
Ein Vorschlag kann demnach nur für diese Leser gelten. Bei allen anderen Neulingen, und das ist der Großteil, kann daher, leider, ein Auftreten in schlechten Klamotten oder am falschen Platz nicht verhindert werden.
Grüße
v. Arlen

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Eintrag #98 vom 11. Feb. 2002 12:48 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Weher Zeh?

Hallo Angelina,
klar wird überall nur mit Wasser gekocht, auch wenn manchmal ein plattenvernieter Kessel oder ein slawischer Tonkochtof aus Feldbrandkeramik verwendet wird! Wenn der Arbeitgeber, die Uni oder die Kinder einem nur zB. 2 Stunden Zeit an Tag für ein geliebtes Hobby geben, wird das Wasser auch entsprechend langsamer warm!
Es gibt Veranstaltungen, wo keine Besucher in Tracht gewünscht sind. Das hat (da wo ich mich tummele jedenfalls) nichts damit zu tun, daß wir ach so gut und professionell sind, sondern mit dem bestehenden Konzept der Veranstaltung, bzw. mit den Wünschen der Auftraggebers. Wenn man Kontakt aufnehmen will, kann man das in Gespräch tun oder sich regulär bewerben.
Es gibt einige richtig schöne Feste, wo die ganze Stadt mitmacht, fast jeder ein Kostüm in Schrank hat. Solche Feste sind prima, aber einfach ein anderes Ding als ein belebtes Freilichtmuseum.
Es gibt Leute die sich das große A, Professionalität oder ein Papsttum an Wissen auf die Fahne schreiben. Dazu kann ich nur sosagen: Laß Dich nicht einschüchtern, informiere Dich über die Sachhintergründe. Wenn Du dann mit der entsprechenden Erfahrung, auch in ziviler Kleidung, die richtigen Fragen stellt, kannst Du leicht merken wes Geistes Kind diese Leute sind.
Dazu gehört zwar Geduld und Mut aber das ist, auch aus eigenen unschönen Erfahrungen heraus, der beste Weg.
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #99 vom 11. Feb. 2002 15:49 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wer ist denn hier professionell?

Moin!
Ich denke, da muß man doch erstmal klären was professionell bedeutet. Professionell sind z.B. viele tschechische Schukampftruppen, denn sie üben ihre Auftritte auf MA Märkten als Beruf aus.
Professionell sind auch die vielen Schausteller, die mit Turniershows durch die Lande ziehen.
Professionell sin Restauratoren, die Originalfunde wieder aufmöbeln und auch Historiker.
Was das mit Darstellung zu tun hat?
Nix. Eben.
Die meisten ambitionierten Leute im TV machen das hobbymäßig, und das ist auch gut so, weil man so andere, nichtkommerzielle Prioritäten stzen kann. Das natürlich auch hier eine ziemliche Streuung in Wissens- und Ausrüstungsstand vorliegt ist nur natürlich.
Was Anfänger angeht- Leut fasst euch mal an die eigene Nase! WEr hat wirklich rational angefangen, sich erst informiert und recherchiert bevor er sich das erste MA Teil (vielleicht gleich ein Schwert) gekauft hat?
Insofern ist es eigentlich egal, wer wie auf dem Markt rummrennt, nur der eigene Anspruch an sich selbst zählt. Und wer sich unbedingt selbst zum Narren machen will mit BW Helm und Kaninchenfell um die Beine, der darf das gerne tun. Habbich Spaß bei!
bei geschlossenen Events zählt halt der (hoffentlich hohe) Anspruch des Veranstalters.
Und bei Museumsveranstaltungen- ich denke, da ist alles gesagt.
Unprofessionelle Grüße
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #100 vom 12. Feb. 2002 18:36 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Markt oder nicht Markt...

Hoi,
daß man weder in einem Freilichtmuseum, noch auf einer anderen Museumsveranstaltung uneingeladen in Gewandung aufkreuzt, ist klar. Mit solchen Veranstaltungen ist ein gewisser Bildungsauftrag verbunden (dazu hab ich doch mal nen Thread gesehen…) - daran will ich auch gar nicht kratzen. Himmel - da käme ich mir sogar im 101%ig perfekten Outfit fehl am Platze vor :))
Die Frage war nach MARKT - und unter Markt verstehe ich gemeinhin eine mehr oder minder abgesperrte Altstadt mit MA-Ambiente, diverse Stände die passendes feilbieten, vielleicht ein Lager, in dem MA-Handwerk dargestellt wird, evtl. noch in Verbindung mit Ritterspielen….
Und wer will mir da - als zahlender Besucher (nee - ich feilsche nicht.. ;) verbieten, mich in Schale zu werfen? Ich denke, bei solchen Veranstaltungen dürften die “Farbtupfen” durchaus angebracht sein.
Ich kann’s nicht so ganz nachvollziehen, wer sich daran stört, daß man eben auf einem MARKT gewandet auftaucht. Blamiere ich mich (Muttis Flokati..), ist das mein persönliches Problem. Eine enge Zeitvorgabe habe ich noch nie erlebt, die Märkte, die ich bisher besucht waren, hatten die Zeitspanne “Mittelalter”, also irgendwo zwischen und…
Grüße, Angelina.

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Eintrag #101 vom 13. Feb. 2002 07:41 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht leider nicht nur Dein Problem

Es wird Dir wohl keiner verbieten, mit so einem mittelalterlichen oder nur vom Mittelalter inspirierten Outfit auf einen Markt, Stadtfest usw. aufzuschlagen. Aber bedenke bitte, daß es halt doch nicht nur Dein Problem ist, wenn Du tatsächlich in Muttis Flokati oder Omis Bettlaken auftauchst und Dich damit blamierst. Denn in diesem Moment trägst auch Du zwingend dazu bei, daß das Bild von der Epoche verfälscht wird, auch wenn eine kommerzielle Veranstaltung sicher keinen Bildungsauftrag hat. Stichwort Lumpenlook. Viele hüpfen auf solchen Veranstaltungen ja mit wild geflickten und geschlitzten Klamotten rum, am besten noch mit möglichst vielen Schellen an allen möglichen und unmöglichen Körperteilen. Aus Gesprächen weiß ich, daß durch dieses massive Auftreten einige inzwischen wirklich glauben, die wären damals so rumgelaufen. So was kommt dann von so was. Und wenn Dir diese Epoche wirklich etwas bedeutet, wirst Du das doch vermeiden wollen, oder?
Joachim

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Eintrag #102 vom 13. Feb. 2002 13:06 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Böse Welt!

Moin!
@Joachim
Das Problem ist doch: Du kannst niemandem vorschreiben, wie er/Sie auf einem normalen Markt rumzulaufen hat. WEnn irgendwer beschließt, die Unterhose über der Kleidung zu tragen oder gar auf dem Kopf und sich dazu ein Schwert auf den Rücken schnallt kann ihm das keiner verbieten. Das einzige, was uns bleibt ist immer wieder Leute zu informieren, ein besseres Bild zu liefern als kostümierte Partysäufer und mit Engelsgeduld Einsteigern zu helfen.
Erfreulicherweise sind jetzt in einigen Threads Einsteiger aufgetaucht die sich erst informieren bevor sie Fehlkäufe tätigen und wohl auch ernsthaftes Interesse an Märkten haben. Das ist doch mal was erfreuliches, oder?
Andererseits- Leute mit komischer Kleidung und merkwürdgem Benehmen hast Du überall auf Volksfesten und ähnlichem. Denk nur mal an Karneval. Kann man wohl nicht viel gegen machen.
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #103 vom 13. Feb. 2002 16:18 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Doch!

Hallo Uli,
natürlich kannst Du das jemandem vorschreiben, sofern Du der Veranstalter bist.
Spiel nach meinen Regeln oder schau zu, so einfach ist das…
Beste Grüße, Hve (Thomas)

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Eintrag #104 vom 14. Feb. 2002 10:16 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kontrolle durch den Veranstalter

Hallo,
es wird jedoch kein Veranstalter hingehen, und Besucher seiner Veranstaltung (wir sind noch immer auf dem Markt) wegschicken, weil ihm deren Bekleidung mißfällt. Wegen des Benehmens eines Gastes (gröhl… sauf..) schon eher.
Und ich behaupte mal, daß die wenigstens Veranstalter von MA-Märkten (sind ja meist Städte, Gemeinden, Fremdenverkehrsvereine) wirklich in der Lage sind, eine Gewandung auf “a oder nicht-a” zu überprüfen.
Grüße, Angy.

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Eintrag #105 vom 14. Feb. 2002 10:46 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Berechtigung und Motive

Letztlich ging es, so war zu mindest mein Eindruck von diesem Thread, doch gar nicht darum, ob jemand im Kostüm einen Markt besuchen DARF, sondern darum, warum er es tut.
Bezeichnenderweise wird die Gelegenheit sofort ausgiebig genutzt, um mal wieder die Reviere zwischen den “tollen” und den “doofen” Hobbiisten abzupinkeln…
Nicht immer, wenn eine Frage gestellt wird, ist damit zwangsläufig der Versuch einer Herrabwürdigung verbunden.
Astrid

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Eintrag #106 vom 14. Feb. 2002 11:09 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Warum... :)

Hoi,
warum man in Gewandung zu einem Markt geht?
Warum trägt der Fußballfan einen Vereinsschal im Station? Oder der Gast einer Karnevalssitzung eine Mütze? Oder der Mallorca-Urlauber ein T-Shirt mit entsprechendem Schriftzug?
Es ist zum einen eine Art, seine Zugehörigkeit zu bekunden, man zeigt, daß man sich - wenn auch auf einem u.U. einfacherem Niveau - für das Thema interessiert. In gewisser Weise will man eben dazugehören.
Zum andern - hab ich ja schon mal weiter unten geschrieben - ist es eine Möglichkeit, in das Thema einzusteigen, ohne gleich als Akteur selbst teilzunehmen. Schließlich fängt man am besten klein ein, investiert anfangs nur gemäßigt, und perfektioniert sich nach und nach, wenn einem das Hobby liegt. Nicht jeder wird anfangs Mittel und Zeit haben, sich komplett auszustatten oder gar in ein Handwerk oder eine Darstellung inkl. Zelt, Stand etc. investieren wollen.
Grüße, Angy.

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Eintrag #107 vom 14. Feb. 2002 17:43 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Farbtupfer

Tag zusammen,
jeder Gewandete, ob “Profi”, “Lagerist” oder Tagesbesucher hat doch eins gemeinsam: das hobby Mittelalter - oder vergangene Epochen. Tagesbesucher in Gewandung sind die farbtupfer, die MA-Veranstaltungen bunt machen. Klar gibt es manche, oder viele (Ansichtssache), die Jahrzehnt, Jahrhundete oder sontwas durcheinander wirblen in ihrer Aussstattung. Jeder hat mal “klein” angefangen, deswegen hat keiner den moralischen Anspruch, schlecht Gewandete wie auf dem kasernenhof runterzuputzen. Ein Hobby ist ein Hobby ist Spaß. Das freundliche Mit-einander von ALLen, ob Reeanactor, Lagergruppe oder Tagesbesucher macht doch gerade den Reiz aus. Wer Fehler macht und sich gerne belehren läßt oder selbst nach und nach die Fehler ausmerzt, wird auch gerne akzepitiert. Die unbelehrbaren sollten sich dagegen klar machen, daß sie Fantasy machen und eher woanders hin gehören, wenn ihre Fehler zu offensichtlich sind (selbst für “ungebildete” Normalbesucher)
Adio
Achim de Clavis

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Eintrag #108 vom 14. Feb. 2002 18:50 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vielleicht sollte ich mich deutlicher ausdrücken...

Moin!
@Thomas: Ich meinte normale Märkte, also sowas wie Fremdenverkehrs- Städtische oder Ronneburgmärkte.
Veranstaltungen, bei denen der Veranstalter Kostümiert und Gewandung unterscheidet zählen für mich nich zum normalen Spektrum.
Auch wenns schön wäre…
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #109 vom 16. Feb. 2002 12:15 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gewandete Besserwisser

Tag
Mir kommt bei diesem Thema wieder eine nette Erinnerung an einen fantastischen Kerl hoch, den meine Freunde und ich liebevoll den Narsch nennen.
Dieser Narsch begegnete uns vor einigen Jahren in Hiddenhausen und sollte wohl sowas wie einen Narr darstellen (daher der Name). Einer meiner Freunde stand gerade im Eingangsbereich zum eigentlichen Markt herum und der Narsch ging schnurstracks auf diesen zu und regte sich tierisch darüber auf dass mein Freund keine vernünftigen Mittelalterschuhe trug.
Zugegeben. Mein Kumpel trug Springerstiefel. Allerdings waren wir alle damals im Geiste und im Wissen noch nicht so weit und auch die Ausrüstung war noch im Aufbau, was mein Kumpel ihm wohl auch erklären wollte. Der Narsch jedoch ignorierte alle Einwände und dampfte zeternd ab.
Wenn ich mit meinem heutigen Wissensstand an das Ereignis mit dem Narsch zurückdenke, dann weiss ich auch warum dieser nur zetern und nicht mit Ratschlägen helfen konnte: Der Narsch war eine typische Markt-Gewandungskonstruktion. Komplett mit typisch rustikaler Narrengewandung, Brille, rahmengenähten Middelaldertretern mit gekrümmter Spitze und mit Schellen am Fußknöchel. Ein Gewandungsfuzzi, halt.
Ich weiss das ging am Thema vorbei, aber immer wenn ich das Wort Gewandung höre, dann sehe ich den Narsch vor mir, in seiner “Gewandung”, wie er meinen Kumpel, der nicht weniger authentisch gekleidet war wie er, herunterputzt.
(Lieber ehrliche Springerstiefel als peinliche Mittelalterlook-Fehlkäufe an den Füssen)
Gruss
Fritz

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Eintrag #110 vom 16. Feb. 2002 12:20 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht P.S.

Apropos, ist euch mal aufgefallen das das Wort gewandung so einen fiesen Nachgeschmack in der Mundhöhle hinterlässt?? So ein Pannesamtigen, maschinengenähten Plastikgeschmack.

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Eintrag #111 vom 26. Feb. 2002 08:15 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Na? Na?? Na????

@Fritz Pascual
Interessante Beobachtung zu dem Wort “Gewandung”! :-)
Na? Wo sind sie jetzt alle, die hystherischen Stimmen derer, die sich zu Unrecht in die “falsche”, die “böse” Ecke des Hobbies gedrängt sehen?!
Fährt niemand seine Fingernägel aus, um Fritz, der nur eine sinnvolle Beobachtung gemacht hat, sofort die Augen auszukratzen, weil er es wagt, einen geliebten Begriff in den Panne-Samt-Schmutz zu ziehen? Wirft ihm niemand Arroganz vor?
:-)
Astrid

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Eintrag #112 vom 26. Feb. 2002 08:49 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wasser...

Grüß Euch,
…warum denn, wenn er recht hat? Nunja, da ist in Hiddenhausen auch noch der Wassergraben, Fritz…
Euer Haduwolff

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Eintrag #113 vom 26. Feb. 2002 14:56 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht :-)

@Ranes Haduwolff
…wie ich selbst erleben durfte, schützt Rechthaben hier nicht vor dem Angekeift werden…
Astrid

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Eintrag #114 vom 19. Apr. 2002 11:13 Uhr Heiko Prell  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Prell eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kuhmaulschuhe

Moinsen!Lange ham wir gesucht um vernünftige Kuhmaüler zu bekommen (In-&Ausland)aber alles häßlich und zu ganz wucherösen Preisen!Da stieß ich im Karfunkel(OHO!)auf die Anzeige von Ursel Bernett.Nach einigem telephonischem hin&her,sowie
Briefen,Leder und Entwurfaustausch,bekam ich genau die Kuhmäuler,die ich schon immer haben wollte.Der Preis geht ab 175.-Euro los.Dafür bekommt man(oder auch Frau)aber auch vernünftiges und strapazierfähiges Schuhwerk!Adresse habe ich momentan nicht am Mann,aber sie steht in jedem Karfunkel.Das soll jetzt keine Schleichwerbung sein!!!Wir sind mittlerweile 3 Leute in unserem Haufen,die damit losstapfen.
Gruß an alle Landsknechte!Heiko,“Der verlorene Haufe”

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Eintrag #115 vom 21. Apr. 2002 11:33 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht wo hört normal auf und wo fängt es an?

meiner meinung nach gibt es drei Stufen
die Fantasy Stufe Larp einige kommen von da entwickeln sich weiter, ander bleiben hängen.
dort ist alles erlaubt was spaß macht, außer Realismuss, und Schaukampfschwertern.
Funfacktor Groß


dann die MA-Szene, dort schwirrt alles rum was zum ersten mal auf einem Markt kommt (Turis, Larpies usw.), und die juhu ich habe mir einen Gugel gekauft und gehöre jetzt zu euch Leute)
vereinzelt trifft man hier auf Leute die tiefer graben und nach belegten Dingen fahnden und das mehr oder weniger erfolgreich versuchen weiterzugeben.
(unter weniger erfolgreich fällt bei mir “Du bist nicht A verpiss dich”)
wobei mir hier auffällt das sich die in (haben viel Geld können sich alles kaufen, und haben kein Geld machen alles selber) aufteilen.
Funfacktor mittel bis Groß jeh nach Markt


dann noch die Stufe derer.
Die beide Vorstufen verlassen haben die sich zu großen Teilen aus der ehemaligen Ma Stufe rekrutieren, die ich bin fast perfekt und vorzeigefähig für Museen Leute. Diese sind sehr selten auf Ma-Märkten anzutreffen, sie inszenieren eigene Feste private Treffen unter Ausschluss aller anderer ungereimtheiten.
(Wobei ich auch da schon einen Kühlschrank versteckt in der Wiese gesehen habe)
Diese Leute haben ein großes Potiential angehäuft und meist den Ma-Märkten den Rücken gekehrt, vereinzelt findet man noch welche die Ihren Ursprung nicht vergessen haben, und auch mit guten Tipps an die Nächste Generation rangehen, oder dort in aller Pracht auftauchen um zu sehen wie sich der Rest der Welt so entwickelt hat, aber das sind sehr wenige!
über den Funfaktor bin ich mir da nicht so im klaren ich kenn den Bereich nur aus Auszügen, aufgrund ihres Wissens und Kenntnisse könnten dort sicherlich das eine oder andere Zutreffen.
Sicher bin ich mir da nur über eins, der Funfaktor ist ein anderer als im MA und Fantasybereich.


Fazit den einen ist es Egal
die anderen machen es als Hobby
bei anderen ist es zum Beruf geworden
vergessen werden gern die Turis, die reinschnuppern und sich dann zum einen oder anderen entscheiden, hier kommt es aber auf die Tonwahl bei der ßberzeugung an, wer schnell als nicht A beschimpft wird landet eher in der Larp und Fantasy Ecke als im MA Bereich, und was nutzt all das Zetern wenn auch der MA Bereich nicht das Nonplusultra ist, was man als A erreichen kann.
Thorgrimm Firesbrunst

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Eintrag #116 vom 21. Apr. 2002 17:50 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht déjá vu......

Gab es vor einiger Zeit nicht schon einmal so eine Aufstellung? Im unsäglichen 3-Wege-Thread? Es gibt nichts Neues auf dieser Welt, ich sag´es doch….
Grundsätzlich stimme ich Deiner Klassifizierung schon zu, Thorgrimm, wenn es auch viele Zwischenstufen, Grauzonen und fließende ßbergänge gibt. Aber der finalen Einordnung egal- Hobby- Beruf möchte ich doch energisch widersprechen.
Ein Hobby dürfte es für alle sein, die sich auf diesem weiten Felde rumtummeln. Und ich denke, auf den Märkten findet man weitaus mehr Leute, die das Ganze als Beruf betrachten oder wirklich ausüben, als bei den von Dir genannten privaten Treffen.
Dietrich

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Eintrag #117 vom 22. Apr. 2002 07:53 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht alles "nur" Hobby

Genau, Dietrich. Es war, ist und bleibt ein Hobby. Egal, ob ich 1000,-, 10.000,- oder 100.000,- Euro rein investiere, egal, ob ich mich am Tag 2 Minuten, 2 Stunden oder 20 Stunden damit beschäftige. Alles “nur” Hobby. Nur das Ziel und das Resultat ist oft ein anderes. Das unterscheidet uns, die wir uns mit MA beschäftigen, voneinander. Und ich persönlich bin sehr froh, daß ich mit MA kein Geld verdienen muß, denn Geld verdienen heißt in der Regel, viel zu oft faule Kompromisse machen.
Joachim

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Eintrag #118 vom 22. Apr. 2002 10:25 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht auch nur Hobby

Klar, Joachim, ich sehe das genauso.
Ich träume zwar davon im Falle eines Lottogewinn oder einer dicken Erbschaft (beides unwahrscheinlich) meinen Job zu kündigen und mich an der Uni zu einem Studium der Vor- und Frühgeschichte einzuschreiben.
Aber solange bleibt jede Beschäftigung mit der Geschichte, Archäologie, lebendige Geschichte etc. nur einen Hobby. Auch wenn ich bei einem hist. Tagungskreis einen Vortrag halten darf oder unser Projekt sich in einem Museum vor Publikum stellt ist das immer Freizeit und persönliches Vergnügen.
Klar will man möglichst gut sein und eine ordentliche Arbeit abliefern, ich freue mich auch über einen Büchergutschein oder eine Fahrkostenerstattung. Es gibt einige private Veranstaltungen (um manche Ranken sich sogar richtige Legenden… ) wo sich Leute treffen die begeistert und viel arbeiten - aber wenn ich meinen Geburtstag feiern will oder so lade ich auch nur Freunde und liebe Bekannte ein.
Es gibt sicher einige Darsteller, die professionelle Arbeit gegen finanzielle Anerkennung als reine Museumschausteller wollen. Für mich ist das wenig erstrebenswert. Ich will mir noch immer aussuchen wo ich hinfahre und wen ich treffen will oder nicht.
Wenn ich Spaß habe mit der neuen Frühlingskollektion in Freienfels über den Platz zu flanieren oder in Klamotte zum Larp zu Fahren tue ich das. Es wäre das letzte darüber grübeln zu müssen mit welchen Terminen oder oder oder ich mit meinen auch so ernsten Ruf und damit meine Aufträge ruiniere.
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #119 vom 31. Mai. 2002 00:16 Uhr Christina Altenkirch   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Danke.

Hallo Leute!
Ich spiele Rollenspiel und hatte eigentlich vor mir eine Gewandung zuzulegen, um sie auf Rollenspiel-Cons anzuziehen.
Und um damit auf Mittelalter-Märkte zu gehen. Wegen dem Feeling und dem Fun.
Aber so wie ihr hier redet, habe ich eigentlich keine Lust mehr, weil ich mich in den Augen der Tripel-AAAs und den Touris, wie ihr sie nennt, lächerlich machen würde.
Danke.
Viele Grüsse, Christina

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Eintrag #120 vom 31. Mai. 2002 02:09 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht lächerlich machen

Christina, Besucher schnallen das eh nicht und AAA’s … wem sind die schon wichtig wenn sie es raushängen lassen wie toll sie und wie schlecht du bist?
Mach Dir einfach eine Gewandung, Vorlagen findest Du hier sicher und dann wird das schon einigermaßen passen.
Und nicht entmutigen lassen.
in diesem sine Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #121 vom 31. Mai. 2002 07:18 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...oder mache dir ein vernünftiges "Gewand"

@Christina
…oder nehme einen Schnitt aus z.B. der TV-Bibliothek, kaufe dir den passenden Stoff, gebe dir etwas Mühe
und nähe dir ein vernünftiges “Gewand”, dann lacht dich auch keiner aus.
Und zum Liverollenspiel kannst du es dann auch noch anziehen.
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege

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Eintrag #122 vom 07. Jun. 2002 08:52 Uhr Steffi Schneider   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wo bleibt denn da der Spass?

Moin moin!
Vorab: ich falle wohl eher unter die ungern gesehene LARPer Gruppe, weil ich da mal irgendwie reingeraten bin und eigentlich nichts wirklich schlimmes daran finden kann. Mein Interesse an MA ist trotz allem in gleichem Masse vorhanden… aber langsam frage ich mich, ob man aus der “Schublade” jemals herauskommen kann??
Ich besuche auch gerne (ob gewandet, verkleidet oder wie man es nennen moechte) einen Markt oder auch ganz viele und mache es des Spasses wegen (meines persoenlichen in diesem Falle), gebe mir groesste Muehe mit meinen in wochenlanger Heimarbeit selbstgebastelten Kleidungsstuecken und stelle *ueberrascht!* nicht so wahnsinnige Unterschiede zu den Dingen fest, die sonst auf dem Markt getragen werden.
Wenn sich dadurch jemand gestoert fuehlt, kann man das ja dann auch mal sagen, bisher ist das nicht vorgekommen. Wir wurden sogar (in einer Gruppe von ca. 8 Leuten) von “Aktiven” (sagt man so oder nicht??) als *Pfui, ihr Heimschlaefer!* bezeichnet, als wir einmal abends brav nach Hause verschwinden wollten. Nachdem wir uns pflichtbewusst als arme “Touris” geoutet hatten, durften wir trotzdem wiederkommen am naechsten Tag… man lud uns in den Zuber ein und alle hatten Spass. So schlimm schien unsere Gewandung also selbst als (heimlicher) LARPer nicht gewesen zu sein.
Nur nebenbei, die Diskussion, die hier gefuehrt wird, ob autentisch, Ambiente oder nicht, gibt’s auch im LARP Bereich, ob man’s glaubt oder nicht, und zwar relativ heftig, denn Qualitaet sieht scheinbar man ueberall lieber.
Ob man sich ueberall einbringen muss und bei den Leuten im Lager auf dem Schoss sitzen moechte, ist eine andere Frage, das bleibt jedem selbst ueberlassen. Da kann ich gelegentliche Entnervung auch durchaus verstehen.
Aber vielleicht eventuell akzeptieren, dass ein Markt (der ja keine geschlossene Veranstaltung ist) von jedem unter anderen Gesichtspunkten gesehen wird. Vielleicht gleichen die sich ja manchmal sogar?
Ein Sonderrecht, was Ambiente angeht, raeume ich jedem sofort und unterwuerfigst ein, der nachgewiesenermassen mindestens 400 Jahre alt ist….
Einen lieben Gruss von der anderen Seite, die es meist wirklich nicht boese meint und ein bisschen vom “Perfektsein” traeumt….
Steffi

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Eintrag #123 vom 07. Jun. 2002 23:01 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Streitschrift!

Tschuldigung,
jetz is aber mal gut. Das Gejammer über die ach-so-unmittelalterlichen-bösen-Tourieverdummenden-falsches-Bild vom-Mittelalter-vermittelnden-das-Bild-verwässernden-LARPies KOTZT MICH SO LANGSAM AN!
Kuckt Euch selbst an! Kuckt Euch auf jeder x-beliebigen Veranstaltung (Markt, Stadtfest etc.)um, wo was von “mittelalterlich” und “historisch” auf den Plakaten steht, laßt die Stände außer acht und wendet Euer Augenmerk den Lagern zu.
Wenn ich jeden auf Bugs hin abklopfen würde, der die oben genannten Bedingungen erfüllt (ich sage nur Schwerter! Borten! Schuhe! Wildgewürfelte Rüstungsteile!), könnte ich jeden so ankäsen, wie all die asch so mittelalterlichen leute, die sich über LARPies echauffieren.
Wenn der/die durchschnittliche LARPer/in die Elfenohren, das Gummischwert und den Xena-Ledertanga zuhause läßt, würdet Ihr den Unterschied GAR NICHT BEMERKEN!!!
Abschließend eine Bemerkung aus der Erfahrung mit den Leuten, die sich bei meiner Süßen Klamotten nähen ließen: Die Mittelalterer, die ihre Ansprüche stolz vor sich herschleppen, erwiesen sich in den meisten Fällen als erstaunlich beratungsresistent, während die historisch überzeugendsten Klamotten (obwohl maschinengenäht) aus den überzeugendsten Materialien (Wolle, Leinen…) in unserem Fotoalbum an LARPies gingen.
Und jetzt kommt Ihr!
Gruß
Ivo,
tripel-A under construction und immer noch begeisterter LARPie

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Eintrag #124 vom 08. Jun. 2002 11:20 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...

Hallo liebe Steffi,
was der Ivo in seinem verständlichen Zorn hier ansprechen möchte ist die Tatsache das sich das MARKT-mittelalter (Sprich 99% der Mittelaltermärkte und historischen Stadtfeste)was die Qualität angeht in KEINSTER Weise vom LARP unterscheidet. Im Gegenteil: die LARPies sind wenigstens ehrlich und bezeichnen sich als Fantasy. Das tun die meisten Marktmittelalterer nicht.
Naja, also hast du schon recht wenn du sagst das es keinen großen Unterschied zwischen deiner LARP-Klamotte und den Marktmittelalter Klamotten gibt.
Museumsveranstaltungen sind da schon etwas anderes. Da würdest du in den meisten Fällen mit deinen Sachen extrem auffallen. Und Weiterhin würden dir die Leute da auch sagen WARUM du damit auffällst. Auf Mittelaltermärkten würde dir sicher kein Schwein erklären können weshalb deine Klamotten mist sind…
Gruss
Fritz

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Eintrag #125 vom 08. Jun. 2002 11:58 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nicht ungeliebt

@Steffi
Ich glaube nicht, das Die LARP-Gruppe
ungeliebt ist und viele, sehr gute,
Darsteller des Mittelalters kommen aus der
Live-Rollenspieler-Gemeinschaft, beziehungsweise haben beide Hobbys nebeneinander.
Und sicher ist es möglich aus der LARP-Ecke herauszukommen aber warum willst du das denn?
Ist doch ein schönes Hobby.
Es sind doch “zwei Paar Schuhe”, LARP ist LARP und
“Mittelalterhobby ist Mittelalterhobby”.
Du solltest nur versuchen beides zu trennen, denn die, die das nicht können, sind eher die ungeliebten ;-)
Gruß Wolf
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege

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Eintrag #126 vom 09. Jun. 2002 21:51 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Jaja!

Moin!
@Ivo
Gegen Dummheit kämpfen selbst die götter vergebens…
@Steffi
Gottlob sind die meisten MAler nicht so verbiestert wie das hier manchmal rüberkommt…
Stay tuned, und vielleicht begrüßen wir Dich bald mal im Mittelalter…
gruß, uli

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Eintrag #127 vom 10. Jun. 2002 05:53 Uhr Steffi Schneider   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht klingt gut...

dankedanke, vielleicht gehe ich die sache mal an, wenn ich wieder im lande bin naechstes jahr. ich weiss, ich bin wahrscheinlich wieder im falschen thema fuer diese frage, aber wenn mir dann jemand vielleicht einen tip zum “richtigen” einstieg geben moechte, bitte einfach mailen…! ;)
gruss aus dem fernen osten! steffi

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Eintrag #128 vom 20. Jun. 2002 15:55 Uhr Christian Christensen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Christensen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht !?!

Also ich meine das bei Veranstaltungen wo eine bestimmte Epoche oder eine bestimmte Sache dargestellt wird man auf gewandungen verzichten sollte. Aber die Aroganz die ich hier in vielen Beiträgen lese finde ich erschreckend!!! Natürlich lächel ich auf über solche die nicht so prima die wahl der materialien und das aussehen getroffen haben aber ich habe auch so angefangen.
Na ja nicht ganz wie die Härtefälle :-) .
Ich finde es nur schade das sich einige so abgrenzen. Ich lese viel zum mittelalter aber die Ausfürung bzw die Herstellung der Ausrüstung kann nur richtig und A. sein wenn mann Leute findet die schon mal so etwas gemacht haben und einem helfen!!! Aber gerade dies ist erst mal schwierig Leute zu finden die einem Tips geben ohne sich lustig zu machen und einem konstruktiv helfen. Da ich keiner Gruppe angehöhre reise ich mit meinem Bruder auch nur für einen Tag auf Märkte. Was daran falsch sein soll verstehe ich nicht so.
Naja so dann
Sir Christian

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Eintrag #129 vom 03. Sep. 2002 18:08 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gegenbeispiele

Dieser Eintrag bezieht sich auf den zum Angelbachtal, da er aber wahrscheinlich ohnehin verschoben würde, habe ich ihn in Ermangelung eines passenderenden Threads direkt hierhin gesetzt.
Ich betrachte es nicht als selbstverständlich, sondern vielleicht auch als Anerkennung, wenn ich gewandet und unangemeldet für ümmesünst oder günstiger an einer Veranstaltung teilnehmen kann. Beschwere mich bestimmt nicht drüber, freue mich, nehme dankend an und befürworte diese Art von Nachlass.
MA ist trotz allem ein Hobby. Wie Musik. Oder Ski fahren. Oder Reiten. Man kann Unmengen von Geld in Anlage, CDs, Skier, Pferde, in das entsprechende Outfit stecken. Habe allerdings noch nie erlebt, dass jemand unter Hinweis auf seine getätigten Investitionen Ermässigung bei Konzerten erhalten hätte, oder die Seilbahn umsonst benutzen durfte oder nicht für die Teilnahme an einem Turnier bezahlt hätte. Obwohl auch Besucher eines Turniers, Nicht-Skifahrer und unhip gekleidete Leute “Eintritt” zahlen.
Nichts zu zahlen funktoniert meist nur beim Wechsel in das semiprofessionelle oder professionelle Lager. Dann sind Vereinbarungen über Erscheinen oder Nicht-Erscheinen allerdings verbindlich. Und die Preise bei jedweden Grossveranstaltungen sind auch recht ähnlich.
Nicole

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Eintrag #132 vom 25. Sep. 2002 15:24 Uhr Sabine Nießen   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Musst du auch Wikinger spielen oder an der Kasse Oerlinghausen 2002 !

Ja, ja. Gewandet oder nicht ! Ich denke jeder Veranstalter sollte das für sich handeln wie er will aber ich habe ein echt supi Beispiel was man sich als “verkleideter Touri” (denn wir sind auf Wunsch ungewandet in Oerlinghausen erschienen)anhören muss ! Erst mal Gruss an Sylvia Crumbach, die hier ja echt Stammschreiber ist ! :-)
Wir fuhren also letztes WE dreieinhalb Stunden aus dem schönen Thüringer Wald nach Oerlinghausen. Unser erster Besuch ! Wir waren gespannt und auf Wunsch S. Crumbachs in Velbert kamen wir nicht gewandet. War auch völlig ok. Nur hatten wir schon an der Kasse fast wieder das Verlangen heim zu fahren. Draußen las ich Studenten haben verbilligten Eintritt. Jo, dachte ich, bin ich ! An der Kasse also sagte ich mein Sprüchlein: “Ein Student und ein Erwachsener”.
Antwort: “Ne heute gilt das nicht!” Grummel ! Naja macht nix die Neugierde siegt, ich zücke meinen Geldbeutel. Neben mir ein Gewandeter (ich denke mal Aktiver in Oerlinghausen) und meint grinsend zu mir: “Nja da musst du auch Wikinger spielen, dann kommste auch billiger rein!” Jaaaaaaaa danke, die richtige Antwort für mich!!
Kochend erwiderte ich:“Ich spiele nicht Wikinger, ich bin ein Wikinger du Keks!”
Bei so einem Spruch, von Leuten, die anscheinend einen anderen Anspruch auf Darstellungen des Mittelalters haben, erwarte ich eine andere Meinung ! Ich bin trotzdem lächelnd in das Gelände gegangen und habe mich amüsiert, obwohl dieser Spruch nicht gerade zu einer Sicht führt, die den Anspruch der “Oerlinghausener” rechtfertigt. Ok ein kleiner Spruch aber der hat nach dreineinhalb Stunden Fahrt gereicht !
Ich grüße alle die mich erkannt haben !
So und jetzt mit “weltlichem” Namen

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Eintrag #133 vom 25. Sep. 2002 16:54 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gedankenlosigkeit? Grober Unfug?

>Neben mir ein Gewandeter (ich denke mal Aktiver >in Oerlinghausen) und meint grinsend zu >mir: “Nja da musst du auch Wikinger spielen, >dann kommste auch billiger rein!” Jaaaaaaaa >danke, die richtige Antwort für mich!!
>Kochend erwiderte ich:“Ich spiele nicht >Wikinger, ich bin ein Wikinger du Keks!”
Gott und Odin zum Gruß,
dieser Satz gibt doch einem echt zu denken.Eine erklärung, warum es viele nicht so ernst nehmen mit iher Darstellung?Eigentlich ist diese Aussage eine kräftige Ohreife für jene, denen es darum geht, für sich und andere vergangene zeiten er-lebbar zu machen. Stelle ich mir “drollig” vor: Eine gruppe einer XY-Epoche macht ein wirklich gutes Zeitfenster, bemüht sich und reißt sich so manches Bein aus, erklärt und führt Interessierte an ihr Thema heran.. und dann kommen Grob-Gewandete oder gute Gewandete ohne die innere Einstellung (und dieses Fehlen ist spür-/erkennbar) und verwässern das alles, führen die ganze Veranstaltung gar ad adsurbum….
Ist es da nicht verständlich, daß manhce allmählich die Nase voll von dieser Art Gewandeten haben und sagen: “Ihr müßt draußen bleiben?” Auch wenn ich für Toleranz bin, aber jemanden Waffen des HoMis zu erklären und vorzuführen und dann Fragen zu bekommen wie “aber der Ritter XXX hat mir erzählt, daß man Bidenhänder schon da und dort hatte”, machen irgendwann müde und frustriert. Manch einer scheint, ob gewollt und ungewollt, seinen Schapernakk mit seinem und unserem Hobby zu treiben. Obiger Satz des Wikingers zeugt von trauriger Gedankenlosigkeit. Evtl. hat er es auch so nicht gemeint (“Im Zweifel für den…”). Anreiz für mehr Gedanken für sich und sein Tun - ob Gewandeter Besucher oder auch manch Lagerist wäre schön.
Grüße rundum
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis

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Eintrag #134 vom 26. Sep. 2002 09:44 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Oerlinghausen

Noch mal zum “Wikingerspielen”:
Auf die Veranstaltung in Oerlinghausen haben nur die eingeladenen Teilnehmer freien Zutritt. Besucher in irgendwelcher Klamotte am besten gar nicht. Sollte der Spruch von einem Teilnehmer gekommen sein, finde ich das sehr schade, dass sollte nicht sein. Wenn sich jemand zur Teilnahme bewerben will: ich gebe gern die Adresse der Orga per Privat-Mail weiter.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich viele an die Bitte gehalten haben in Zivil zu kommen, auch wenn ich einige nicht sofort erkannt habe!
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #135 vom 11. Feb. 2003 13:17 Uhr Beate Hilpert   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Schade...

hallo an alle,
ich muß ehrlich sagen, daß mich solche Threads abschrecken. Ich interessiere mich für Geschichte (hauptsächlich Antike bis SMA)und gehe eigentlich gern auf Märkte zu Altstadtfesten. Von Museumsveranstaltungen habe ich leider bei uns noch nix mitbekommen. Ich habe zu Hause mehrere Gewandungen hängen, an denen ich wirklich lange genäht habe. Nach den Postings von einigen “Brachialauthentikern”, wie ich einen Teil von Euch jetzt frecherweise mal nenne, traue ich mich aber nicht unbedingt, damit irgendwo aufzutauchen. Ach ja, die Schnitte sind z.T von hier und ich verwende Wolle und Leinen. Aber wie ich das nach dem Großteil der Beiträge hier einschätze, werde ich entweder ausgelacht oder in der Luft zerrissen, wenn rauskommt, daß ich da die Nähte mit der Maschine gemacht habe oder die falschen Schuhe trage.
Daß Museumsveranstaltungen für nicht korrekt gewandete Besucher tabu sind ist klar, aber wenn Ihr auf Märkten und Festen eine strikte Trennung zwischen Besuchern und “Aktiven” einführen wollt, sollte man vielleicht Zäune ziehen und “Zoo” drüber schreiben. Und ich renn halt weiterhin zu Haus mit meinen Klamotten rum.
Beate *ziemlich desillusioniert ist*

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Eintrag #136 vom 11. Feb. 2003 13:45 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Also.....

Hi,
grundsätzlich - es wird nichts so heiß gegesssen, wie’s hier geschrieben wird. Ich dachte anfangs auch, man würde mich lynchen, wenn ich in meinem selbstgenähten Homi-Kleid irgendwo auftauche. Aber zum einen sind die meisten Märkte eher Disneyland als Living History, zum andern gibt es grundsätzlich noch weit schlimmer gekleidete Besucher…
Wenn Du mit Wolle und Leinen arbeitest, allzu knallige, krasse Farben vermeidest, mit Deiner Darstellung einigenmasen bodenständig geblieben bist, dann solltest Du Dir keine Gedanken machen. Dann noch Schnitte von Tempus-Vivit, hört sich doch schon gar nicht schlecht an.
Nicht nur Besucher, auch Aktive können daneben langen, und wirklich gefrotzelt wird über die augenscheinlichen Querschläger ala Hollywood, Kunstfaserkleider, 1,5m Schwert auf dem Rücken.
Fang “einfach” an, nimm die richtigen Stoffe, damals machbare Farben - dann kannst Du normalerweise nicht so weit daneben liegen.
Und halte Dir immer vor Augen, daß die Leute so wie sie hier zum Teil schreiben, und wie sie in Realität auftreten, gänzlich verschieden sind.
Achja - und noch eine Grundlektion :) Diejenigen, die wirklich über eine perfekte, fehlerfreie Gewandung verfügen, genießen und schweigen.
Wenn auf Veranstaltungen Gewandete andere anpöpeln, sollten sie meist lieber erstmal ihre eigene Bekleidung durchforsten. Denn je schlechter die eigene Gewandung, desto lieber wird mit Fingern auf die Fehler anderer gezeigt. Wirklich gute Darsteller haben das nicht (mehr) nötig.
Und eben immer: weniger ist mehr. Zieh nicht wie ein Christbaum los, mit einem einfachen Kleid bist Du passender als mit aufwendigster Gewandung und Cinderella-Schleppe. Schau Dir andere an, informiere Dich, und dann kannst Du nach und nach loslegen.
Auf ins Getümmel!

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Eintrag #137 vom 11. Feb. 2003 13:47 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ach was ...

Liebe Beate,
nimm es nicht so tragisch. Zu den ganzen “Mittelaltermarkt” und “Spektakulum” und überall, wo der Veranstalter in “seyner Werbung und hochwohllöbelichen Eynladung” zu viele Y verwendet, ist jemand, der sich soviel Mühe gibt wie Du, eine echte Bereicherung.
Nur wenn eine Veranstaltung einen etwas genaueren Titel hat, “Römertage”, “Wikingerlager” “Prozess gegen Jobst Höslein anno 1387”, dann fällt es peinlich auf, wenn jemand wie falsch aus der Zeitmaschine ausgestiegen herumläuft. Und wenn als Veranstalter jemand mit einem Bildungsanspruch, wie ein Museum z.B., erscheint, sind wir uns sowieso einig. Die Leute gehen ja auch nicht als Räuber verkleidet in eine Schiller-Aufführung am Theater, sondern im feinen Sonntagsanzug.
Und bei wirklich traditionellen historischen Stadtumzügen kann der gewandete Besucher auch sehr fehl am Platz sein.
Aber von dem, was man “Mittelaltermarkt” nennt, da brauchst Du Dich wirklich nicht ausgeschlossen fühlen. Da bist Du ganz schnell dabei, das Niveau zu heben, wenn Du Dich an Leinen und Wolle und brauchbare Schnitte hältst und auch schon mal ein Buch gelesen hast.
Grüße,
Stefan

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Eintrag #138 vom 11. Feb. 2003 13:48 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht oh ...

… da war die Angy schneller!
Stefan

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Eintrag #139 vom 11. Feb. 2003 14:11 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kontakt

Hallo Beate,
ich glaube die einfachste Lösungsmöglichkeit wäre von der Besucherseite auf die Seite der Aktiven zu wechseln. Im Markt unter “Kontakte” oder in der Wappenrolle finden sich etliche Kontaktmöglichkeiten und Adressen, ßbersuchverzeichnisse sicher noch viel mehr. Einfach mal versuchen?
Sylvia
Projekte zur lebendigen Geschichte

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Eintrag #140 vom 12. Feb. 2003 07:06 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ach Beate,

nur kein understatement! So wie Du déine Kleider beschreibst bist Du doch auf einem guten Weg. Nur keine falsche scheu!
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #141 vom 14. Feb. 2003 10:08 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Meine Güte

Hallo,
wenn ich das hier zum Teil so lese, mache ich mir als Verursacher dieses Threads echt Gedanken, ob sich nicht einige schon frustriert zu Hause aufgehängt haben weil sie sich auf Veranstaltungen so unerwünscht fühlen.
Gruss,
Axel

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Eintrag #142 vom 14. Feb. 2003 10:40 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

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Ich glaube das Du der gerechten Strafe nur entgehen kannst wenn Du dich einem Kreuzzug anschließt oder in ein Kloster eintrittst!
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #143 vom 14. Feb. 2003 11:57 Uhr Axel Schmitt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Axel Schmitt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hmm...

Da nehm ich doch lieber die gerechte Strafe auf mich.
Gruss,
Axel

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Eintrag #144 vom 14. Feb. 2003 12:06 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Positiv sehen!

Hi Alex,
seh’s doch mal positiv!
Wen Du mit Deinem Thread nicht gleich in die Flucht geschlagen hast, den hast Du vielleicht auf den rechten Weg gebracht :) Vielleicht laufen Deinetwegen ein paar gut gewandete und weniger Schlechtgewandete Besucher über die Märkte.
Mir ist übrigens noch ein guter Grund für Gut-Gewandete auf Märkten ein.
Je mehr Klamotte in guter Qualität auf einem Markt zusammenkommen, desto mehr falsch gewandete werden bekehrt, auf den rechten Weg gebracht oder ein für alle Mal vergrault, und kommen nie wieder :)
Denn - es gibt sie wirklich! Ich dachte immer, das Burgfräulein im Paneesamtkleid nach Burda-Schnitt sei eine Legende - aber… schauder… ich hab sie gesehen… :}
Grüßlis. Angy.

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Eintrag #145 vom 14. Feb. 2003 13:26 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht das Leben ist bunt und vielfältig...

liebe Angy,
es gibt wahrhaftig alles, was Du Dir vorstellen und auch nicht vorstellen kannst.Das macht ja das Leben - auch gerade in der MA-Darstellung so interessant. Wir sind ein (noch?) freies Land wo (angeblich?) jede/r machen kann, was er will. Und des Deutschen Liebster zeitvertreib ist das Lästern, ob man sich nun öffentlich dazu bekennt oder nicht. Um wieviel ärmer und langweiliger wäre es doch, hätte man nichts, worüber man sich aufregen und schimpfen und lästern kann… wir wollen doch niemand vergraulen, sondern bekehren, auf den Pfad der Tugend führen, anderen ein Beispiel sein (und dazu müssen sich viele noch anstrengen, um ein Beispiel sein zu können - ich genauso - und dabei niemals vergessen, wie WIR einmal angefangen haben und aussahen.
Beste Grüße
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis

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Eintrag #146 vom 14. Feb. 2003 13:37 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Beispiel annehmen

Und dann müssen die beispielhaften Vorbilder auch noch als Vorbild angenommen werden, so völlig uncool mit Babymützchen und Wickelunterhose … ;-)
sonnige Grüße aus der Hauptstadt
Ulli

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Eintrag #147 vom 11. Mai. 2003 17:46 Uhr Ute Fritzkowski   Nachricht

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Hallo
Ich gehe selbst gelegentlich auf “allgemeine” MA Märkte in einer nicht ganz so perfekten Gewandung - schlicht und einfach, weil ich es mir finanziell nicht leisten kann, eine vollständige Gewandung innerhalb kurzer Zeit zusammenzustellen. Da gibt es halt mal dort ein Teil, mal da eins. Das ganze zieht sich nun schon eine Weile hin. Ich finde es allerdings sehr schade, wenn “perfekt” gewandete Mitbesucher und/oder Aktive dann nichts besseres zu tun haben, als zu lästern. Mir selbst ist das gottseidank noch nie passiert, im Gegenteil. Meiner Meinung nach zeigt auch ein vielleicht nicht so perfektes Gewand zumindest, daß derjenige Interesse mitbringt, statt nur passiv zu konsumieren und die Marktleute tatsächlich anzugaffen wie im Zoo. Da kommt dann meist auch keine rechte Stimmung auf - Musiker werden genauso angegafft und keiner bewegt auch nur den kleinen Zeh. Meiner Erfahrung nach sind es dann doch die in den Kostümen, egal welchen, die zumindest ein wenig mitmachen statt nur rumzustehen. Laßt ihnen doch ihren Spaß, es tut doch keinem wirklich weh. Wer gut gewandet ist, weiß das und braucht sich IMHO nicht über andere lustigmachen - ich denke das ist immer nur ein Zeichen von mangelndem Selbstbewußtsein und eigener Unsicherheit. Sieht man jemandem an, daß er sich Mühe gibt, aber vielleicht da und dort einen Fehler macht, kann man ihm das auch nett und freundlich sagen - ich denke mal das wird einem derjenige dann kaum übelnehmen. Wie gesagt, ich habe bisher noch keine “dummen” Sprüche von irgendeiner Seite geerntet, aber vielleicht hatte ich bisher ja auch nur Glück…
Und eins sollte man vielleicht auch nicht vergessen - auch schlecht angezogene Besucher sind zahlende Besucher, und ohne die gäbe es keine Märkte.

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Eintrag #148 vom 11. Jun. 2003 00:32 Uhr Nele (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nele eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Jetzt will ich auch noch was sagen :-)

Also,
lese hier schon länger immer mal quer und eben zu diesem thema möchte ich mich jetzt doch äußern.
habe mir länger überlegt in die reenactment szene zu gehen - bei näherer auseinandersetzung mit der szene entschied ich dann aber doch es sein zu lassen : es soll ein hobbie sein, dass spaß macht und nicht eins, wo man sich untereinander zerfleischt.
nunja - bin jetzt wieder mehr am thema.
es ist klar : museumsveranstaltungen sind in gewandung absolut tabu. ebenso märkte die speziell auf historische korregtheit oder eine spezielle zeit hinweisen.
allerdings kann ich die aufregung über gewandete (wie auch immer) auf den ganz normalen, kommerziellen mittelaltermärkten nicht ganz nachvollziehen. das ist nunmal ein sammelpunkt für gothics, larpies, kiltträger und was weiß ich was noch. eben weil sie spaß dran haben.
kostenlos sollten diese nicht reinkommen - NEIN… aber genauso wenig sollte es ihnen generell versagt bleiben.
kaum ein mittelaltermarkt hatte bisher den anspruch historisch korregt oder lehrreich oder was auch immer zu sein. es zählt die kohle. sie wollen es so und es wird geboten.
und dem otto-normal-touri ist das auch recht so wenn es nicht gar verlangt wird. der ritter in plattenrüstung und der schotte im kilt und dudelsackmucke - das kennt man so und das will man. wieso auch nicht - wochenendfreizeitgestaltung :-)
nunja nungut - auch wenn ich mich momentan eher dem larp und fantasy widme, so habe ich doch das reenactment nie aus den augen gelassen. mal sehen was kommt :-)
LG, Nele

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Eintrag #152 vom 01. Jul. 2003 20:31 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zuviele Ritter?

*ggg* mir ist da gerade was eingefallen.
Man kann sicher nicht so einfach die gewandeten Besucher von einen Markt verbannen, AAABER….
Es gibt doch auch genug Diskussionen über freien Eintritt für Gewandete…
…aaaalso zahlt jemand, der einen Reichen (Ritter, Adeliger,..) den normalen Eintritt (immerhin kann er es sich aufgrund seiner Rolle ja auch leisten) wohingegen Handwerker und Bauern weniger bis nichts zahlen.
…oder kurz gesagt: je mehr Metall, desto mehr -
Auch keine ultimative Lösung, aber wer weiß…*schelmischgrins*
Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon. (Immanuel Kant)

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Eintrag #153 vom 01. Jul. 2003 20:34 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nachtrag

Achja, gemeint war, daß es vielleicht ein kleiner Anstoß wäre, um dem ßberangebot von Rittern entgegenzutreten und auch der Inflation der “unteren” Stände
Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon. (Immanuel Kant)

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Eintrag #154 vom 02. Jul. 2003 07:23 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht viel Blech viel Adel?

Klaus, wieso ist viel Metall automatisch gleichzusetzen mit den höheren Ständen? Gehen die etwa sämtlich in Kette oder Dose einkaufen?
(Ich weiß ja, was Du meinst. Hier in Berlin gibt es sogar eine Pseudo-MA-Gruppe, die die Gage proportional zum Blechbesitz verteilt.)
Gruß aus der Mark
Joachim
Die einzige Entschuldigung dafür, etwas Nutzloses gemacht zu haben, ist, daß man es grenzenlos bewundert - Oscar Wilde

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Eintrag #155 vom 12. Aug. 2003 07:48 Uhr Martin Opitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Opitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wieso eigentlich?

Hallo,
nachdem ich den Thread nochmal gelesen habe (na gut, nur die ersten 90, den Rest nur überflogen) ist mir immer noch nicht klargeworden wieso es Aktive gibt, die mit an Unverschämtheit grenzender Sicherheit annehmen, jede VA über der “Mittelalter” steht wäre ihre.
Wieso muss man extra “ich muss drausen bleiben”-Schilder für Gewandete aushängen um eine VA vor der Invasion von Gromi-Horden zu schützen?
Wieso kann man sich nicht vorher schlau machen ob man erwünscht ist (von löblichen Ausnahmen mal abgesehen)?
Grüße
Martin

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Eintrag #156 vom 19. Sep. 2003 08:29 Uhr Mario Bessert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mario Bessert eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gewandung auf Mittelaltermärkten

Seid gegrüßt,liebe Leut.
Ich habe jetzt mal ein wenig das alles überflogen So wurmte es mich sehr,hier mal meine Meinung zu sagen.Da ich ein Reisender in Sachen Mittelaltermärkte bin,dürfte ich eigentlich aus Erfahrung sprechen.Zumindest auf deutschem Gebiete.Gewandete Besucher auf Mittelaltermärkten ist für mich ein gutes Zugeständnis.Und egal ob nun als Ritter,Edelmann oder Mönch.Dann bezahlen die Leute eben den halben Preis.Aber sie bringen Leben in den Markt.Und wenn da auf einem Wikingerevent ein Mongole auftaucht,dann gibt es auch ein Eintrittspersonal,was dann auch eine Lösung finden kann bzw.sollte.Ich kann solche Märkte absolut nicht ab,wo von vorherein nur an das Geldverdienen gedacht wird.Wenn man als Gewandeter dort hinkommt,man aber dumm angeschaut wird,dann stellt man sich schon seine Fragen.Nun mein Klostermantel ist schnell entledigt.Doch meist wußte ich,was mich erwartet.Man könnte da auch gleich auf den Sonntagsmarkt in der Stadt gehen.Da gibt es doch wirklich eine einfache Lösung.Man schreibe doch einfach auf die Plakate dazu.“Thema Hochmittelalter.Gewandete zahlen den halben Preis”.Ich rege mich doch auch nicht auf,wenn bei den Darstellern ein “Schotenrock” mit einem Wikingerschwert herumfuchtelt bzw.wenn der Herold neben dem Zelt sitzt und eine Zigarette raucht.Bei mir hätte es eine Abmahnung gegeben.Für die Besucher nicht sichtbar ist was anderes.So genug erzählt.Auch ich würde mich über weitere Meinungen freuen.
Gehabt Euch wohl und Glück auf euren Wegen.Mario

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Eintrag #157 vom 19. Sep. 2003 12:45 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Wieso sollten “Gewandete” Besucher freien Eintritt bekommen? Meistens (Ausnahmen bestätigen die Regel) sind es doch Fantasy/ Larp Klamotten. Jemand der sich als “Cowboy” verkleidet kommt doch auch nicht umsonst rein!
Howdie,
Gruß David

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Eintrag #158 vom 19. Sep. 2003 15:18 Uhr Martin Opitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Opitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ja Mario, das mag für Märkte gelten. Da kann man eh machen was man will - Schlimmer wirds nimmer.
Zumindest im Regelfall.
Deshalb gehts mir z.B. auch nicht darum, ob Gewandete auf einem Markt nun verbilligt oder zum vollen Preis reinkommen oder nicht. Darüber lässt sich trefflich streiten, aber ich denke alle Argumente sind in diesem Thread schon ausgetauscht, alles weitere wäre Wiederholung
Aber auch wenn jeder Markt selbstverständlich eine Veranstaltung ist, ist nicht jede Veranstaltung deswegen gleich ein Markt. Und es gibt durchaus Veranstaltungen wo gewandete Besucher nicht nur unerwünscht sind, sondern stören. Steht aber auch alles schon mal in diesem Thread. Mindestens einmal. Und dann gilt, um bei deinem Beispiel zu bleiben: Wenn auf einem Wikingerevent ein Mongole auftaucht kann man genau zwei Lösungen finden: Zieh dich um - oder bleib draußen!
Grüße
Martin
dem immer noch keiner erklären konnte wieso so viele meinen jede Mittelalterveranstaltung wäre ihre

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