Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Rauchabzug

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Eintrag #1 vom 05. Jul. 2000 02:53 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Moin-moin! Ich hab da ein dickes Problem: ich plane ein neues, größeres, schöneres, gemütlicheres Zelt zu bauen, kurz: es soll für die ultimative Unterkunft in Stoff sein! Um mich in meiner Zweitwohnung so richtig wohl zu fühlen, dachte ich auch daran, mir auch mal so ordentlich einheizen zu können, einige Veranstaltungen sind ja bekanntlich bitter kalt. Jetzt möchte ich aber nicht irgendwann aufwachen, nur um festzustellen, daß ich an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung verstorben bin, daher sollte mein Domizil schon eine Art Rauchabzug besitzen. Aaaaaber Regenwasser muß schon draußen bleiben! Ist es überhaupt möglich, sowas vernünftig hinzukriegen? Wer weiß wie es geht und ist bereit mir seine Weisheit zukommen zu lassen? Ein zur Zeit zwar trockener, aber ab und zu mal frierender Kai.

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Eintrag #2 vom 05. Jul. 2000 10:44 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Kai! Also, eine Rachvergiftung ist Dir sicherer als eine Kohlenmomoxidvergiftung, das Zeug bleibt am Boden und fliesst irgendwo ab. So dicht kriegt man Zelte nicht, dass das ein groesseres problem waere. Was den Rauch angeht: Kanonenoefen, wie sie heute zum Heizen benutzt werden, scheiden wahrscheinlich aus - von wegen A und so. Die sind am einfachsten zu entlueften, da man das Ofenrohr einfach an der Seite des Zeltes an einer verstaerkten Stelle nach aussen fuehrt. Eine Alternative ist eine einfache Rauchklappe am First oder sonstwie hoechsten Punkt, die Rauch entweichen aber keinen Regen eindringen laesst. Erfahrungsgemaess ist das nicht so optimal, da der Regen es immer irgendwie schafft, reinzukommen und der Wind den Rauch immer wieder am entweichen hindert. Grundlegende Frage: Gibt es eine Heizungsmoeglichkeit, die: - die Nacht durchhaelt, ohne dass man sich drum kuemmern muss - die ungefaehrlich ist (Rauchbildung, Brandgefahr) - die keine Kondensation hervorruft (wie beispielsweise Gasstrahler) - die billig im Unterhalt ist - die A ist? Antwort: Meines Wissens nach nicht. Ein Katalytgasstrahler ist noch am billigsten und sichersten, da er ohne offene Flamme brennt und kaum Abgase produziert (ausser Wasserdampf, siehe Kondensation), aber er ist definitiv nicht A. Heisse Steine oder eine Bettpfanne, die zum anwaermen benutzt werden, halten nicht besonders lange. Kanonenoefen oder Feuerschalen bringen offenes Feuer und alle entsprechenden gefahren mit sich. Eine Echte Alternative ist nur ein ergebener Diener, der morgens eine Stunde vor Dir aufsteht und feuer macht, heissen Chafa und so weiter. Wenn tatsaechlich jemand ´ne gute Idee hat, auf die sonst noch keiner gekommen ist, zahle auch ich Hoechstpreise. Gruesse, Stefan Mann einer ewig frierenden Frau

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Eintrag #3 vom 05. Jul. 2000 11:00 Uhr Tim Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Steffan, frag Dich doch mal, warum Du geheiratet hast :-) (nein----nicht erschlagen….) Ich meine natürlich ankuscheln…. Das ist auch am aller billigsten.
MfG Tim Schneider

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Eintrag #4 vom 05. Jul. 2000 11:33 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, bei den Pfadi-Winterlagern haben sich “Fußbodenheizungen” bewährt: Lange Grube ausheben, Glutfeuer rein, Baumstamm draufwerfen, Grube zu (mind. 1/2 meter Erde ßBER Feuer!!!), vorne und hinten mit Steinen einen kleinen Kamin bauen, Zelt auf die Grube (oder nur den Schlafplatz drauf, gut isses, bis zu 2 Tage Wärme von unten. Gruß,
Indy

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Eintrag #5 vom 05. Jul. 2000 13:52 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Klasse Idee, Indy, jetzt mußt du mir aber noch den Veranstalter zeigen, auf dessen (gemieteten) Grund und Boden du ca. 250 lange Gruben ausheben darfst - wenn ich so an Tannenberg denke, oder FF, oder Herzberg ;-))). Ist sicher super-A und funktioniert auch, aber heutzutage kaum machbar. Ich heize mein relativ großes Zelt mit einem Un-A-Gasofen, dann aber auch nur kurz vor und kurz nach dem Aufstehen. Klamme Unterkleider mal eben anwärmen und so… Oder bei ganz grausligem Wetter, wenn ich z.B. zum Essen im Zelt sitze. Nachts habe ich einen guten Schlafsack, und tagsüber bin ich meistens unterwegs. Dann wird das Ding versteckt. Betrieb ist äußerst preiswert, nur die Anschaffung nicht ganz (Strahler + Flasche ca. 150 DM). Ich halte mein Zelt auch dadurch etwas warm, daß ich eine wasserdichte Plane reinlege und darauf Webteppiche, das isoliert schon mal ein bißchen gegen Bodenkälte. Authentische Heizungen sind immer mit offenem Feuer verbunden, also Glutbecken etc. Möchte ich ehrlich gesagt nicht im Zelt haben wegen Feuergefahr durch Umwerfen, außerdem wird alles eingerußt. (Na ja, der Rauch soll ja die Zeltplane abdichten *g*). Kai, schau doch mal Kohten und Tipis an, wie die das mit der Rauchklappe gelöst haben. Kohten z.B. haben ein extra Stoffstück mit etwas Abstand über dem offenen Rauchloch befestigt, das den Regen abhält. Bei Tipis wird mit Hilfe des Linings, einer zweiten Zeltwand, die innen bis ca. 2 m Höhe reicht, ein Kamineffekt erzeugt, der den Rauch nach oben zieht. In Tipis kann man sogar im Winter gemütlich leben. Um diese Konstruktionsmerkmale auf ein MA-Zelt zu übertragen, mußt du halt ein bißchen entwerfen, aber das sollte doch nicht so schwer sein? Ich denke z.B. an ein Viereckzelt, das an der Spitze ein abgedecktes Rauchloch hat und eine zweite Seitenwand. Kann man evtl. im Sommer weglassen (so das Wetter sommerlich ist und nicht so wie jetzt *grrr*). Stefan, mit der CO-Vergiftung sei bitte nicht so leichtfertig. Wenn die Leute am Boden schlafen und das Zelt untenrum gut festgetackert haben, ist sowas schnell passiert! Habe ich 1996 in Neuenkirchen/Saarland selbst mitansehen dürfen! Ursache: feuchte Kohle, nicht gut angeheizt. Aber du hast auch recht: Wenn einer eine Idee für eine sichere + a + praktikable Lösung hat, bekommt er den Goldenen Bettwärmer!
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #6 vom 05. Jul. 2000 14:19 Uhr Urs Noetzelmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Urs Noetzelmann eine Nachricht zu schreiben.

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… also von wg CO- Vergiftung… hab ich die Erfahrung gemacht kein Problem mit “normal” aufgestellten Zelten (Bodenentlüftung), und wenn es so kalt ist, daß ich heizen muß penne ich lieber im Feldbett o.ä. als auf dem Boden. bewährt haben sich bei mir Gußeisengrill - die runden bauchigen, geschlossenen, u know what I mean?! - mit Eierkohle, die Qualmt nur anfänglich, also draußen anzünden und gut glühen lassen (CO-Vorsorge, anti Schwelbrand) und dann reintragen., am besten in eine kleine Kuhle dann fällt nix um, und den Rost drauf, dann fällt zumindest nix direkt rein. Entlüften ist bei nem WickiZelt wie ich es hab kein Problem, einfach in den Giebel, also oberste Ecke im Eingang ein Dreieck aussparen, ist sogar A, heißt Windouge → Window!!! Würde ich als 70% A bezeichnen!
Si Uuel! Euer Hlorridi

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Eintrag #7 vom 05. Jul. 2000 18:13 Uhr Stephan Bucher   Nachricht

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Wie wärs mit der Wärme die beim Verrotten organischen Materials produziert wird? Man könnte ja z.B. nasses Heu in einem Plastiksack unter sein Strohlager befördern. Aber fragt mich nicht wie das dann riecht. Außerdem kann sich dabei auch was entzünden(man denke da an Heuböden die sich von selbst entzünden). Aber solange nicht zu trockenes Material dabei ist, dürfte nichts passieren.
mfG Stephan von Emmershofen

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Eintrag #8 vom 05. Jul. 2000 19:58 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Leuts! Glutbecken oder die schon so oft bei Haddu gesehenen Eisenkörbe sind eigentlich für das Wärmen eines Adeligenzeltes korrekt. Da der Knappe oder ein Diener ständig bei dem Herrn war, konnte auch nix passieren. Eine allzu große Rauchentwicklung sollte es bei trockenen Hölzern nicht geben. Da ich keine Ahnung von Hölzern habe, wird hier sicher jemand die Holzart wissen. Der Knappe oder Diener legte ständig neues Brennmaterial auf, so daß es dem Herrn nicht kalt wurde. Nur WIE genau jetzt die Ablüftung gehen soll, weis ich nicht. Evtl. wirklich unter der Zeltplane durch. Oder man hat die Zelttür nicht ganz geschloßen. Aber dann hat das auch keinen Sinn mehr, weil so die Kälte reinkommt. Ich habe die beste Erfahrung mit ßllampen gemacht. Die heizen das Zelt innerhalb einer Stunde schön auf. Morgens ist dann allerdings kalt. Benötige also dafür nen Diener, der die Lampe morgens wieder anmacht. Wie wärs, Tim? ;o) Die Tipi-Variation kann man vergessen. Keine Abbildung mittelalterlicher Zelte läßt sowas erkennen. Gruß v. Arlen

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Eintrag #9 vom 05. Jul. 2000 22:20 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute Ihr sucht nach einer A Heizung und es kommen fast nur un-A Vorschläge bei rum. Auf der einen Seite A (Ausrüstung), und im Zelt nicht A. ???. Ich bin der Meinung wenn, dann schon richtig! Ich habe eine Filzdecke mit Lammfellen worauf ich liege und zudecken tu ich mich mit meinem Umhang. Damit habe ich schon an offenen Lagerfeuern geschlafen und hatte keine Probleme damit. Ich bin einfacher Handwerker gelegentlich auf Wanderschaft und muß zugeben das das für einen Adeligen nun mal nichts ist, aber wenn man sich warmgenug zudeckt in seinem Adelsbett dürfte es doch nicht das Problem sein ??. Gegen die morgentliche Kälte hilf wohl nur kuscheln oder sofortiges anziehenundfeuermachen. Die Ideen mit dem heißen Stein und der Feuergrube finde ich aber dennoch interessant, da ich auch an einem Zelt baue.
Pax Wallachai alias Thomas der Schlosser

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Eintrag #10 vom 05. Jul. 2000 22:54 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Thomas! Dies hier soll nicht so scharf gemeint sein, wie es klingt, bitte beachten!: Du glaubst doch nicht wirklich, daß sich ein Hochadeliger mit nur einer Schafdecke zufrieden gab?! Die hatten schon ihre Feuerbecken, sei Dir da sicher. Gruß v. Arlen

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Eintrag #11 vom 06. Jul. 2000 10:13 Uhr Patrick Schubert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Schubert eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo! Also ich habe mir 2 Große Kerzenleuchter zugelegt, das sind dann 10 Kerzen + die einzelnen die ich noch im Zelt habe. Wenn ich die alle anmache komme ich auf 15-20 Kerzen, das ist dann nciht nur hell sondern auch Warm, man sollte nur bei licht einschlafen können. Und ganz billig ist es auch nicht denn 15 Kerzen pro nacht durchzupusten ist nicht wirklich billig, wohl den der sich vor Weihnachten mit großpakungen diverser Discounter eingedeckt aht ;-) Grüße,
Cathal o´ Bran - Milites Crucis - www.milites-crucis.de

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Eintrag #12 vom 06. Jul. 2000 14:41 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, o.k. den Einwand mit den 250 Gruben verstehe ich schon :-). Entlüftung: Durch die Schlitze am Boden bringt nix, beim Haus is der Kamin ja auch nicht umsonst ganz oben!!! Bis jetzt penne ich in einem (kleinen) Wiki-Zelt, da is nix mit Feuer drin. Das nächste wird ein “Tarp-Tent”, aus einer rechteckigen Plane mit eine Stange vorne am Eingang. Da kann man dann den Eingang offen lassen und ein nettes Feuerchen (evtl. mit automatischer Nachlegekonstruktion) und einen Reflektor dahinter aufbauen. das macht das Zelt mollig warm. Von oben is man trocken und man liegt zwischen 2 Reflektoren. Wichtig ist nur die Windrichtung, damit man sein Zelt nicht “warm abbaut”. Gruß,
Indy

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Eintrag #13 vom 06. Jul. 2000 15:35 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

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Also, das mit der Bio-Gas-Variante ist echt interessant. man koennte das auch eigens durch Verzehr von genuegend Bohnengemuese loesen, wenn der Partner / die Mitbewohner mitspielen und man sich vor spontaner Entzuendung schuetzt. Nee, mal ernsthaft: Wir haben neulich auf einem Marsch versucht, unser Zelt mit einem Schwedenfeuer (Baumstamm, kreuzfoermig eingesaegt, brennt von innen nach aussen) zu heizen. Vorteil: Starker Kamineffekt, geringe Rauchbildung durch grosse Hitze, wenn´s erst mal brennt. keine grosse Sicherheitszone noetig, keine Aschebildung, kein Funkenflug. Zudem kann man die Dinger auch noch relativ lange ´rumtragen, da das Holz isoliert. Wenn man einen Abzug im Zelt hat, und kann eventuelle einen Kamin aus fester Plane improvisieren, der so einen Meter ueber dem Schwedenfeuer beginnt, muesste das eigentlich klappen. Wir probieren mal. Abgesehen davon: Eine Menge Waerme laesst sich im Zelt halten (auch sehr stilvoll), wenn man parallel zur Aussenwand Wandteppiche abhaengt und das Zelt in mehrere ´Raeume´ unterteilt, ebenfalls durch den Gebrauch von Decken oder Wandteppichen. Der Luftzug im Zelt wird verringert und die unbewegliche Luftschicht zwischen Aussen- und Innenwand isoliert hervorragend. Wir haben ein ovales Marquee 4 mal 6 Meter, dass sich leicht in 4 Raeume teilen laesst. In Mellnau waren die Temperaturunterschiede in den Compartments deutlich. Zudem: Durch ein impraegniertes, dunkles Dach strahlt nicht so viel Energie ab wie durch einer feuchte, helle Plane. Tagsueber, wenn die Sonne knallt, kann man ja immer noch aufmachen… Viel Spass beim Zuendeln, Stefan

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Eintrag #14 vom 06. Jul. 2000 17:44 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen Christoph! Ich habe nicht alle Vorschläge als un-A hinstellen wollen! Das mit dem Feuerbecken ist ja auch O.K. aber wer hat schon einen Knappen der so mit Leib und Seele dabei ist, so das er früher aufsteht und Feuer macht damit es morgens nicht kalt ist. Dann helfen halt doch nur viele Schafsdecken oder halt die holde Frau, wenn man sie denn dann hat! Die Idee mit dem Feuer vor dem Zelt um die Reflextionswärme auszunutzen ist eigentlicht richtig gut. Eine Feuerstelle gibt es eh immer im Lager also kann mann die Zelte auch im Kreis oder Halbkreis anortnen!!! Vorteil: Einfache Lösung, wenig aufwand , für jedes Zelt geeignet. Wer es noch wärmer will kann ja noch auf Kerzen zurückgreifen und auf eine gute Feuerversicherung(-:.
Pax Wallachai alias Thomas der Schlosser

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Eintrag #15 vom 06. Jul. 2000 18:48 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Turak! Das mit den Schwedenfeuern solltest Du nicht probieren. Ich habe schon zig gesehen, die nicht nur höllischen Qualm produzierten, sondern auch noch regelrecht “explodierten”! Soll heißen, glühende Holzstücklein flogen so mal grade 3 m. weit. Wenn das im Zelt passiert: Malzeit. Ich würde Dir eher folgendes vorschlagen: Kuh in Zelt lassen, auf eine Stelle schisseln lassen, weg mit Kuh und wunderschön warm hast es. Oder Du machst es richtig A, indem du, wie damals Bauern usw. in ihren Hütten, zusammen mit Pferd, Kuh und Ochs pennst. Soll dann richtig gut warm sein, und den Tim als Diener brauchst dann auch nicht mehr ;o)) Mit scherzhaftem Gruß v. Arlen

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Eintrag #16 vom 07. Jul. 2000 08:21 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

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He, Christoph! Normalerweise mache ich die Dinger mit Petroleum an und nicht mit Dynamit… nein, wenn das Holz Harzeinschluesse hat oder sehr feuchte Stellen, kann das wohl mal passieren. Aber Du hast immer einen akustischen Alarm! Danke fuer den Hinweis, Gruesse Stefan

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Eintrag #17 vom 10. Jul. 2000 00:36 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Schön, daß Ihr über alle möglichen Arten der Heiztechnik debattiert, das war aber nicht mein eigentliches Problem! Ich wollte wissen, wie ich einen möglichst wind- und regendichten Rauchabzug auf dem Dach meines neuen Zeltes konstruiere?! Einige Vorschläge sind ja schon `reingekommen, vielleicht gibt es noch weitere Anregungen? ßberwiegen die Vor- oder die Nachteile? Wie sah, insofern es ihn gab, ein A-Rauchabzug aus? Hat jemand sowas schon in, an oder auf seinem Zelt? Ist es überhaupt ratsam, an einen Rauchabzug zu denken? Fragen über Fragen … Gruß, Kai

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Eintrag #18 vom 10. Jul. 2000 16:30 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Kai, also zum Thema :-) In welche zeit soll das Zelt denn passen? Mir fällt bei Rauchabzug jetzt spontan mal das Geteld ein. Sieht aus wie eine Dackelgarage mit zwei halbrunden Apsiden an den Schmalseiten. Eingang in der Längsseite, mit zwei Stangen nach außen aufstellbar. Das Zelt steht mit zwei senkrechten Stangen, über die eine (längere) Firststange gelegt wird. Die längere Firststange hält zwei “Flügelchen” über den Apsiden, welche offen sind. Wenn Du nun Dein Zelt richtig zur Windrichtung stellst, dann bewirken diese ßffnungen das selbe wie ein Kamin, der Rauch wird nach außen gezogen. Wichtig ist aber hier, wie bei allen anderen Zelten auch: das Zelt muß groß genug sein, daß die Plane von einem Feuer nicht zu stark erhitzt wird und daß genug Luft drin Platz hat. Die andere Variante ist das Feuer außerhalb des Zeltes zu machen. Du mußt aber dann das Zelt offen lassen und einen Reflektor HINTER dem Feuer haben, da sich sonst der Sogeffekt des Zeltes so auswirkt, daß der ganze Rauch (mitsamt der Funken) ins Zelt “verzieht”. Gruß,
Indy

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Eintrag #19 vom 10. Jul. 2000 19:02 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Kai! Hat nicht Tims Zelt so einen Kamin? Ich kann mich zwar irren, aber es sieht jedenfalls so aus als ob. Gruß v. Arlen

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Eintrag #20 vom 11. Jul. 2000 02:54 Uhr Urs Noetzelmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Urs Noetzelmann eine Nachricht zu schreiben.

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…ja, gib mal ne Beschreibung zum Zelt! Thema Giebel/Wickizelt hab ich ja sachon geschildert….
Si Uuel! Euer Hlorridi

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Eintrag #21 vom 11. Jul. 2000 12:53 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Wie mein künftiges Domizil aussehen soll? Schön! :-) Quatsch, also es handelt sich um ein typisches HMA Zelt, mit Mittelstange, ähnlich denen, die auf dem Karls-Schrein in Aachen abgebildet sind. Gruß, Kai P.S.: Christoph, ich kenne Tims Zelt nicht.

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Eintrag #22 vom 16. Jun. 2002 10:03 Uhr Jan Müller   Nachricht

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Hi Leute !
Kann mir von euch vielleicht Jemand ne Beschreibung mailen wie man das mit dem Schwedenfeuer am besten hinbekommt?
Vielen Danke
Gruss Jan

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Eintrag #23 vom 16. Jun. 2002 13:42 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin!
Alsoo, da es hier um Rauchabzüge für Zelte geht- hast Du etwa vor, so ein Teil ins Zelt zu stellen? Da diese Teile ordentlich hitze und Funkenflug entwickeln würde ich unbedingt davon abraten. Es sei denn, Du hast 5m Zelthöhe und ne ßffnung oben:-)
Des weiteren ist das Schwedenfeuer meines Wissens von Holzfällern mit Kettensägen genutzt worden um schnell und einfach Licht und vor allem Kochfeuer zu bekommen.
Also:
Du nimmst einen ca 1m, 20-30cm Durcjmesser langen Stammabschnitt eines trockenen, harzreichen Holzes z.B. Tanne oder Kiefer und sägst mit der Kettensäge 2-4 Schnitte senkrecht in den Stamm so das sich ein sternförmiges Muster ergibt dessen Mittelpunkt im Mittelpunkt des Stammes liegt. Die Sägeschnitte von Spänen säubern und Brandbeschleuniger in die Schnitte gießen, vorzugsweise Petroleum, Lampenöl o.ä. Das Zeug eiwas einziehen lassen und möglichst unten Zünden. Dabei leistet ein kleines, feuerzeugbenzinbetriebenes Gaslötgerät gute Dienste. Das Feuer brennt jetzt in den Schnitten hoch, durch die Kaminwirkung ergibt sich ein guter Durchzug (wenns klappt). Angeblich soll das Schwedenfeuer auch mit frischem Holz funktionieren, was ich aber im Selbstversuch nicht hinbekommen habe (http//www.dasrudel.de unter Bilder Hohenecken 2001).
Natürlich kann man auch mit nassem Holz einige Schwedenfackeln vorbereiten und dann in der Sonne oder auf dem Kochfeuer trocknen lassen. Stellt man oben auf ein frisch gestartetes Schwedenfeuer einen Topf oder Kessel kann man wohl sogar ganz gut darauf kochen.
Das Schwedenfeuer am Fuß unbedingt gegen Umfallen sichern, am besten durch eingraben, speziell wenn spielendes Getier oder Kinder das Lager unsicher machen.
gruß, uli

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Eintrag #24 vom 30. Jan. 2003 17:40 Uhr Benedikt Pilgram   Nachricht

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hallo
wir machen jedes jahr pfingsten feuer im zelt ,
eine kote ca 4m durchmesser und 3,5m hoch oben offen ,eine plane 50cm über öfnung und unten eine feuerschale von 1m wenn ´nass wirds nicht , warm aber , bei den verschieden feuerformen mus mann bedenken sie eignen sich nur für bestimmte grössen . normales sternfeuer brennt immernoch am besten auch bei nassen holz .
wenn s allerdings regnet ziehts immer schlecht ab .
der regen drückt den rauch nach unten .
nach einer nacht bist du gereuchtert :-)
daran fürt kein weg dranvorbei .
bei ordentlicher feuerfürung hatt mann aber sonst kein probleme . .
richtig warm wird es nie werden im zelt , dafür verliert mann zuviel hitze .
tja war halt nicht so geüdlich damals .
mfg Bene

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Eintrag #25 vom 06. Feb. 2003 22:35 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin!
Mal davon ganz abgesehen, daß die ungemein praktischen und formschönen Koten fürs MA im deutschen Raum absolut nicht belegbar sind…
Schade eigentlich.
gruß, uli

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Eintrag #26 vom 09. Apr. 2003 10:23 Uhr Beitrag anonymisiert

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Hallo zusammen!
Ich hab mir mal eure Beiträge angeschaut und speziell eure Methoden um Wärme ins Zelt zu bringen. Was mich dabei wundert ist das ihr nicht auf die einfachste und ungefährlichste “A” Methode gekommen seid:
SPECKSTEIN
Draussen den Tag über größere Stücke erhitzen und abends in einer Feuerschale ins Zelt bringen. Die halten mit Sicherheit bis zum nächsten morgen durch! Es gibt keine Rauchentwicklung und auch keine Feuergefahr. Und in Kombination mit Decken und den entsprechenden wärmespendenden Männern (sofern man welche hat) friert man mit Sicherheit nicht. Specksteinöfen funktionieren ja auch nach dem Prinzip und halten lange Warm.
Gruß

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Eintrag #27 vom 09. Apr. 2003 19:58 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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lol. Ja ich habe davon gehört dass das mit den Männern funktioniern soll. *g*
Zumindest dann wenn das nicht genau so eine Frostbeule ist, oder in deinem Fall sind.
Davon abgesehen dürfte das wirklich die älteste Methode sein um nicht zu erfrieren.
Gute Tage
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #28 vom 06. Dez. 2003 23:58 Uhr Alexander Wank   Nachricht

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Hallo !
nochmal zum Thema Rauchabzug…also ich habe mal auf einem Ma-Markt ein Zelt gesehen, welches im Dach ein abzugsloch für den Rauch hatte und an welchen mit Lederbändern eine Rinderhaut von 5 mm dicke angenestelt war, welche schlauchartig bis ca 1 m über der Feuerstelle hing ( Grube mit glühenden Kohlen). Vortel leder breent nicht so fix weg und lässt auch kein rauch zu den Seiten raus. A ist es wohl nicht passte aber optisch sehr gut zu dem Zelt.
Mann_Gottes

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