Hallo Leuts! Glutbecken oder die schon so oft bei Haddu gesehenen Eisenkörbe sind eigentlich für das Wärmen eines Adeligenzeltes korrekt. Da der Knappe oder ein Diener ständig bei dem Herrn war, konnte auch nix passieren. Eine allzu große Rauchentwicklung sollte es bei trockenen Hölzern nicht geben. Da ich keine Ahnung von Hölzern habe, wird hier sicher jemand die Holzart wissen. Der Knappe oder Diener legte ständig neues Brennmaterial auf, so daß es dem Herrn nicht kalt wurde. Nur WIE genau jetzt die Ablüftung gehen soll, weis ich nicht. Evtl. wirklich unter der Zeltplane durch. Oder man hat die Zelttür nicht ganz geschloßen. Aber dann hat das auch keinen Sinn mehr, weil so die Kälte reinkommt. Ich habe die beste Erfahrung mit ßllampen gemacht. Die heizen das Zelt innerhalb einer Stunde schön auf. Morgens ist dann allerdings kalt. Benötige also dafür nen Diener, der die Lampe morgens wieder anmacht. Wie wärs, Tim? ;o) Die Tipi-Variation kann man vergessen. Keine Abbildung mittelalterlicher Zelte läßt sowas erkennen. Gruß v. Arlen
Wie wärs mit der Wärme die beim Verrotten organischen Materials produziert wird? Man könnte ja z.B. nasses Heu in einem Plastiksack unter sein Strohlager befördern. Aber fragt mich nicht wie das dann riecht. Außerdem kann sich dabei auch was entzünden(man denke da an Heuböden die sich von selbst entzünden). Aber solange nicht zu trockenes Material dabei ist, dürfte nichts passieren.
… also von wg CO- Vergiftung… hab ich die Erfahrung gemacht kein Problem mit “normal” aufgestellten Zelten (Bodenentlüftung), und wenn es so kalt ist, daß ich heizen muß penne ich lieber im Feldbett o.ä. als auf dem Boden. bewährt haben sich bei mir Gußeisengrill - die runden bauchigen, geschlossenen, u know what I mean?! - mit Eierkohle, die Qualmt nur anfänglich, also draußen anzünden und gut glühen lassen (CO-Vorsorge, anti Schwelbrand) und dann reintragen., am besten in eine kleine Kuhle dann fällt nix um, und den Rost drauf, dann fällt zumindest nix direkt rein. Entlüften ist bei nem WickiZelt wie ich es hab kein Problem, einfach in den Giebel, also oberste Ecke im Eingang ein Dreieck aussparen, ist sogar A, heißt Windouge → Window!!! Würde ich als 70% A bezeichnen!
Klasse Idee, Indy, jetzt mußt du mir aber noch den Veranstalter zeigen, auf dessen (gemieteten) Grund und Boden du ca. 250 lange Gruben ausheben darfst - wenn ich so an Tannenberg denke, oder FF, oder Herzberg ;-))). Ist sicher super-A und funktioniert auch, aber heutzutage kaum machbar. Ich heize mein relativ großes Zelt mit einem Un-A-Gasofen, dann aber auch nur kurz vor und kurz nach dem Aufstehen. Klamme Unterkleider mal eben anwärmen und so… Oder bei ganz grausligem Wetter, wenn ich z.B. zum Essen im Zelt sitze. Nachts habe ich einen guten Schlafsack, und tagsüber bin ich meistens unterwegs. Dann wird das Ding versteckt. Betrieb ist äußerst preiswert, nur die Anschaffung nicht ganz (Strahler + Flasche ca. 150 DM). Ich halte mein Zelt auch dadurch etwas warm, daß ich eine wasserdichte Plane reinlege und darauf Webteppiche, das isoliert schon mal ein bißchen gegen Bodenkälte. Authentische Heizungen sind immer mit offenem Feuer verbunden, also Glutbecken etc. Möchte ich ehrlich gesagt nicht im Zelt haben wegen Feuergefahr durch Umwerfen, außerdem wird alles eingerußt. (Na ja, der Rauch soll ja die Zeltplane abdichten *g*). Kai, schau doch mal Kohten und Tipis an, wie die das mit der Rauchklappe gelöst haben. Kohten z.B. haben ein extra Stoffstück mit etwas Abstand über dem offenen Rauchloch befestigt, das den Regen abhält. Bei Tipis wird mit Hilfe des Linings, einer zweiten Zeltwand, die innen bis ca. 2 m Höhe reicht, ein Kamineffekt erzeugt, der den Rauch nach oben zieht. In Tipis kann man sogar im Winter gemütlich leben. Um diese Konstruktionsmerkmale auf ein MA-Zelt zu übertragen, mußt du halt ein bißchen entwerfen, aber das sollte doch nicht so schwer sein? Ich denke z.B. an ein Viereckzelt, das an der Spitze ein abgedecktes Rauchloch hat und eine zweite Seitenwand. Kann man evtl. im Sommer weglassen (so das Wetter sommerlich ist und nicht so wie jetzt *grrr*). Stefan, mit der CO-Vergiftung sei bitte nicht so leichtfertig. Wenn die Leute am Boden schlafen und das Zelt untenrum gut festgetackert haben, ist sowas schnell passiert! Habe ich 1996 in Neuenkirchen/Saarland selbst mitansehen dürfen! Ursache: feuchte Kohle, nicht gut angeheizt. Aber du hast auch recht: Wenn einer eine Idee für eine sichere + a + praktikable Lösung hat, bekommt er den Goldenen Bettwärmer!
Hallo, bei den Pfadi-Winterlagern haben sich “Fußbodenheizungen” bewährt: Lange Grube ausheben, Glutfeuer rein, Baumstamm draufwerfen, Grube zu (mind. 1/2 meter Erde ßBER Feuer!!!), vorne und hinten mit Steinen einen kleinen Kamin bauen, Zelt auf die Grube (oder nur den Schlafplatz drauf, gut isses, bis zu 2 Tage Wärme von unten. Gruß,
Hallo Steffan, frag Dich doch mal, warum Du geheiratet hast :-) (nein----nicht erschlagen….) Ich meine natürlich ankuscheln…. Das ist auch am aller billigsten.
Moin, Kai! Also, eine Rachvergiftung ist Dir sicherer als eine Kohlenmomoxidvergiftung, das Zeug bleibt am Boden und fliesst irgendwo ab. So dicht kriegt man Zelte nicht, dass das ein groesseres problem waere. Was den Rauch angeht: Kanonenoefen, wie sie heute zum Heizen benutzt werden, scheiden wahrscheinlich aus - von wegen A und so. Die sind am einfachsten zu entlueften, da man das Ofenrohr einfach an der Seite des Zeltes an einer verstaerkten Stelle nach aussen fuehrt. Eine Alternative ist eine einfache Rauchklappe am First oder sonstwie hoechsten Punkt, die Rauch entweichen aber keinen Regen eindringen laesst. Erfahrungsgemaess ist das nicht so optimal, da der Regen es immer irgendwie schafft, reinzukommen und der Wind den Rauch immer wieder am entweichen hindert. Grundlegende Frage: Gibt es eine Heizungsmoeglichkeit, die: - die Nacht durchhaelt, ohne dass man sich drum kuemmern muss - die ungefaehrlich ist (Rauchbildung, Brandgefahr) - die keine Kondensation hervorruft (wie beispielsweise Gasstrahler) - die billig im Unterhalt ist - die A ist? Antwort: Meines Wissens nach nicht. Ein Katalytgasstrahler ist noch am billigsten und sichersten, da er ohne offene Flamme brennt und kaum Abgase produziert (ausser Wasserdampf, siehe Kondensation), aber er ist definitiv nicht A. Heisse Steine oder eine Bettpfanne, die zum anwaermen benutzt werden, halten nicht besonders lange. Kanonenoefen oder Feuerschalen bringen offenes Feuer und alle entsprechenden gefahren mit sich. Eine Echte Alternative ist nur ein ergebener Diener, der morgens eine Stunde vor Dir aufsteht und feuer macht, heissen Chafa und so weiter. Wenn tatsaechlich jemand ´ne gute Idee hat, auf die sonst noch keiner gekommen ist, zahle auch ich Hoechstpreise. Gruesse, Stefan Mann einer ewig frierenden Frau
Moin-moin! Ich hab da ein dickes Problem: ich plane ein neues, größeres, schöneres, gemütlicheres Zelt zu bauen, kurz: es soll für die ultimative Unterkunft in Stoff sein! Um mich in meiner Zweitwohnung so richtig wohl zu fühlen, dachte ich auch daran, mir auch mal so ordentlich einheizen zu können, einige Veranstaltungen sind ja bekanntlich bitter kalt. Jetzt möchte ich aber nicht irgendwann aufwachen, nur um festzustellen, daß ich an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung verstorben bin, daher sollte mein Domizil schon eine Art Rauchabzug besitzen. Aaaaaber Regenwasser muß schon draußen bleiben! Ist es überhaupt möglich, sowas vernünftig hinzukriegen? Wer weiß wie es geht und ist bereit mir seine Weisheit zukommen zu lassen? Ein zur Zeit zwar trockener, aber ab und zu mal frierender Kai.