Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Rauchen im Mittelalter

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Eintrag #1 vom 03. Mrz. 2000 22:02 Uhr Lars Trepke   Nachricht

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Hallo an “a”-Leute, da ich schon oft gelesen habe das sich einige Leute darüber beschweren das jemand in Gewandung eine Zigarette raucht, meine Frage, wurde damals überhaupt schon geraucht und wenn ja , was und wie? Die betreffende Zeit 1220-1450. PS.: Ein Süchtiger!!!!
Tschüß Lars

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Eintrag #2 vom 03. Mrz. 2000 22:54 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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Moin Lars, Gerade auf einer recht witzigen Seite “Jürgens Kundendienst für Neugierige” (home.heidenet.de/de/rusch/home.shtm) folgendes gefunden (Leider ohne Quellenangabe: “Der Seefahrer Sir Walter Raleigh hatte 1586 das Rauchen in England bekannt gemacht. In vielen Ländern wurde der Tabak verboten. In Deutschland war das Rauchen auf der Straße bis 1848 untersagt.” Also, danach können sich nur die ´Renaissanceler´ die Pfeifchen stopfen… Ger

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Eintrag #3 vom 04. Mrz. 2000 04:57 Uhr Werner Pfirrmann   Nachricht

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Scall Meines Wissens, was ich aber ad hoc nicht mit Quellen belegen kann, haben die Muselmanen/Sarazenen/Türken auch schon vor der Einfuhr von Tabak aus der neuen Welt (in Wasserpfeifen)geraucht (u.a. Haschisch). Ich möchte aber bezweifeln, dass dies dazu geeignet ist, es als authentisch zu betrachten, in (mitteleuropäisch-)mittelalterlicher Gewandung zu qualmen. Ich sage dies, obwohl ich es selbst zuweilen tue (von der Geissel der Sucht getrieben).
Werner der Waräger

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Eintrag #4 vom 04. Mrz. 2000 17:44 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Guden Lars! Ich bin ebenfalls Raucher und auf Märkten rauche ich hinter dem Zelt, so das es die Besucher nicht auf den ersten Blick sehen.
Gruß Kay

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Eintrag #5 vom 04. Mrz. 2000 19:20 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Seid gegrüßt, Naja, ich bin auch raucher, aber ich versuche ständig zu vermeiden, das ich auf MA-Veranstalltungen mehr versteckt rauche. vor etwa 2 Karfunkel Heften war ein toller Cartoon drinnen, wie es aber nicht sein sollte :)))
Desiderius zu Augsburg, Hauptmann von “Des Lechfeld´s heit´re Recken”

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Eintrag #6 vom 06. Mrz. 2000 11:02 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Lars. Selbstverständlich wurde im von Dir angegebenen Zeitraum bereits heftigst gequalmt. Leider aber keine Zigaretten, da man noch nicht in der Lage war, das für diese Glimmstengel benötigte Papier in der erforderlichen Qualität herzustellen und sich auch mit den Filtern noch etwas schwertat. Statt dessen rauchte oder, wie man damals sagte, trank man das Kraut entweder aus Pfeifen oder drehte sich die Tabaksblätter zu dicken Zigarren. Natürlich war das in Amerika, und da es die Nordmannen leider versäumt hatten, diese edle Pflanze zu exportieren, bevor sie Vinland wieder verließen, blieb das Wissen um die Kunst und das Laster des Rauchens bis 1492 auf diesen Kontinent beschränkt.
Dietrich

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Eintrag #7 vom 06. Mrz. 2000 17:32 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Leute! Im MA, und sicher schon davor, wurde geraucht! Aber nicht in der Art, die wir heute kennen. Es gibt eine europ. Pflanze, deren Stiel ein guter Rauchersatzt ist. Fragt mal eure Eltern und vor allem Großväter, sie kennen diese Pflanze garantiert. Mein Vater hat mir damals dieses Kraut mal gegeben, um mir zu zeigen, wie ecklig rauchen ist ;o) Hat trotzdem nichts genützt ;o) Da der Stiel dieser Planze braun ist, habe ich mit meinen Zigarillos keine Probleme auf MA-Märkten. Jetzt fragt ihr euch sicher, wie ich darauf komme, daß dieses Zeugs schon im MA geraucht wurde. Ganz einfach: Das wurde sicherlich nicht in der Zeit unserer Großeltern erfunden, sondern weit früher entdeckt und von Generation zu Generation weitergetragen. Da die Pflanze eindeutig ein europ. Unkraut ist, glaube ich durchaus, daß sie auch schon vor dem 16.Jhd. genutzt wurde. Die Leute waren ja nicht blöd (man denke an die Rauschmittel!) Allerdings wurde sowas natürlich nicht aufgeschrieben. Dazu war es zu uninteressant. Ach ja, auch Süßholz kann geraucht werden! Gruß v. Arlen

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Eintrag #8 vom 06. Mrz. 2000 22:38 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Also, da Salpeter, Schwefel und Holzkohle schon im FMA bekannt waren, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß … hätte , könnte , warum eigentlich nicht… ;o)))
Pax, Timm der Wissenschafts-Papst

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Eintrag #9 vom 06. Mrz. 2000 23:48 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Also, Christoph, spanne uns nicht auf die Folter: Welche Pflanze meinst Du?

Gruß von Carsten

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Eintrag #10 vom 06. Mrz. 2000 23:58 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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…und vorallem wären dazu wirklich belegbare Quellem von hohem Interesse… Ger

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Eintrag #11 vom 07. Mrz. 2000 01:46 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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zunächst mal wäre da das süßhólz. was man auch rauchen kann. die pflanze, die ich aber meine, ist eine andere. da muß ich mich erst bei meinem großvater erkundigen. Gruß v. Arlen

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Eintrag #12 vom 07. Mrz. 2000 08:42 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Man kann übrigens auch getrocknetes Laub, Tee und Schafscheiße rauchen. Und die Reaktionen unserer Vorfahren im 16. Jhd. auf die ersten “richtigen”, also die ersten Tabakraucher (Sir Walter Raleigh z.B. wurde angeblich mal von seinem erschrockenen Diener mittels eines Eimer Wassers “gelöscht”) läßt vermuten, daß die Menschen des Mittelalters und der frühen Neuzeit mit dem Vorgang des Rauchens durchaus vertraut waren. Leute, bleibt doch mal ernsthaft. Nur weil man etwas tun KßNNTE, heißt das doch noch lange nicht, daß man es auch wirklich tut. Die Faszination des Tabakrauchens entstand wegen der Wirkung des Nikotins, nicht weil es die Leute so toll fanden, sich Rauch durch die Lunge zu pusten. Was, glaubt ihr, wäre im MA mit jemandem passiert, der qualmend wie ein Schornstein durch die Gegend läuft? Das hätte der Bischof bestimmt nicht lustig gefunden!
Dietrich

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Eintrag #13 vom 07. Mrz. 2000 10:17 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ja, geraucht wurde im MA. Und zwar in den Kirchen mit Weihrauch. Ansonsten ist das Alltagsleben im MA ziemlich gut erforscht, und es gibt keinen Hinweis in mir bekannten Quellen auf den Konsum von Rauch/Rauschdrogen durch Inhalation, während z.B. Alkoholgebrauch wohlbekannt war. Räucherungen , z.B. mit Salbei, Wachholder, Bilsenkrautsamen usw. ist in der Volksheilkunde sicherlich vorstellbar, aber nicht als personengebundener Qualm. Ich erinnere mich da an einen Typen, der Specksteinhaschischpfeifchen auf einem Hillermarkt anbot, und der das mit den Rauch-Gewohnheiten der Eskimos begründete…
Euer Haduwolff

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Eintrag #14 vom 07. Mrz. 2000 15:13 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Der erste Tabak (Nicotium affinis) wurde im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht, in den ersten Jahrhunderten nur sehr wenig geraucht, und nicht als Genußmittel gesehen, sondern medizinisch angewandt. Deshalb wurde der Tabak bis in das vorige Jahrhundert hinein ausschließlich in Apotheken gehandelt. Im 18. Jahrhundert entstand der Beinahme “Herbes reginae”, “Kraut der Königin”, da MARIA THERESIA im SCHNUPFTABAK ein wirksames Mittel gegen ihre Migräne gefunden hatte und dies weit propagierte und anderen anempfahl. Eine weitere Verbreitung in “Deutschland” fand der Rauchtabak erst - und zwar langsam, ab dem Anfang des vorigen Jahrhunderts, und zwar, wie weiter unten zu lesen, haupsächlich als Pfeifentabak und ferner als Zigarre. Rauchverbote gab es im deutschen Sprachraum seit dem 17. Jahrhundert (was natürlich auf Rauchkonsum hindeutet, der aber gesamtgesellschaftlich gering war). Ab der bürgerlichen Revolutionsbewegung, im frühen 19. Jahrhundert, wurde er zu einem Politikum und prägte das Bild des, um seine Freiheit streitenden Bürgers, mit: WANDSCHRIFT IN EINEM FRANKFURTER STUDENTENLOKAL: “Hier nennt man Bürger sich und raucht!” Das Tabakdrehen entstand in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts und zwar zunächst in den USA. Industriell gefertigte Filterzigaretten kamen erst in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts auf. (Nachzulesen u.a. in: HOCHRAIN , HELMUT: “Das Buch des Pfeifenrauchers”, (????) Wenn tatsachlich, vor Verbreitung des Tabaks als Genußmittel (ab 19. Jahrhundert) in unserem Kulturraum irgendetwas geraucht - also durch den Mund absichtlich inhaliert wurde, dann allerhöchstens aus medizinischen oder kultischen Gründen (wofür mir aber keine eindeutigen Belege vorliegen), auf gar keinen Fall als Genußmittel. Jedweder Versuch, den eigenen Rauchkonsum “im Gewand” zu rechtfertigen, ist meines Erachtens aussichtslos. Und wir Raucher müssen es eben halten wie bisher: Heimlich rauchen oder uns blamieren!

Gruß von Carsten

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Eintrag #15 vom 07. Mrz. 2000 17:07 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christoph Kannst du mir kurz das Süßholzrauchen erklären? Ich als bekannter Süßholzkauer (nein nicht -Raspler, denn davon geht die herbe Komponente des Aromas verloren) kann mir DAS nun wirklich nicht vorstellen.
Hilmar Becker

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Eintrag #16 vom 07. Mrz. 2000 18:27 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Probiers mal, Hilmar

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Eintrag #17 vom 07. Mrz. 2000 21:43 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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TORF soll auch geraucht worden sein, aber NICHT im Mittelalter, sondern im und nach dem II. Weltkrieg. Ging aber “meistens in die Hose”, wie mir MEIN Großvater berichtet hat.
Gruß von Carsten

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Eintrag #18 vom 07. Mrz. 2000 21:56 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Zu Eintrag 14: Das soll Nicotinum, nicht Nicotium heißen (klingt ja wie NARCOTICUM. Wobei mir dabei einfällt, daß NICOTIN, in konzentrierter Form, noch bis in die sechziger/siebzieger Jahre des 20. Jahrhunderts, als Schädlungsbekämpfungsmittel (Saugende und Beißende Insekten), verwendet und erst dann - wegen der hohen, akuten Toxidität, verboten wurde. Aber das war jetzt mein letzter Beitrag von mir zum Thema der Tabakprodukte, denn wie hier schon von vielen gesagt wurde: Mit dem Mittelalter hat das (Rauchen) nichts tun.
Gruß von Carsten

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Eintrag #19 vom 07. Mrz. 2000 22:01 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Es sollte heißen “Aber das war jetzt der letzte Beitrag von mir….” Sorry
Gruß von Carsten

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Eintrag #20 vom 07. Mrz. 2000 22:11 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Interessant finde ich folgende Aussage: “Die Wasserpfeife ist keine Erfindung der Türken oder Araber. Sie hat sich vermutlich viel weiter östlich aus dem ältesten Rauchgebiet der alten Welt, der Dhoom netra des alten Indien, entwickelt. In einer Schrift aus dem ersten Jahrhundert nach Christi wird sie bereits erwähnt. Das Rauchgefäß bestand aus zwei Halbkugeln, von denen die untere (wahrscheinlich aus Keramik) mit glühender Holzkohle gefüllt wurde. Die obere Hälfte, wohl aus Buntmetall, nahm das Ruchmaterial (bestimmte Kräuter) auf. An der oberen Halbkugel wurde ein Mundstücksrohr mit bestimmter Krümmung befestigt.” (POLLNER, Otto: “Pfeiferauchen leicht gemacht - Die richtige Art, Tabak zu genießen.”; Falken-Verlag GmbH, Niedernhausen/ Ts., 1989, S. 41) Gruß, Kai

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Eintrag #21 vom 07. Mrz. 2000 22:13 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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… sollte natürlich heißen “[…] Rauchmaterial […]”, sorry.

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Eintrag #22 vom 07. Mrz. 2000 22:30 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Ja, ähnliches habe ich auch gehört, und zwar zu Anfang diesen Jahres, als mir ein Maroccanischer Fremdenführer erzählte, daß das “Rauchen aus der Wasserpfeife”, wie manche anderen Nordwestafrikanischen und Vorderasiatischen Traditionen, sich auf die INDISCHE Kultur zurückbeziehen ließen. Quellenangabe: Der Mann heißt Mohammed und seine Familie lebt südöstliche von Agadir/ Marocco
Gruß von Carsten

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Eintrag #23 vom 07. Mrz. 2000 22:45 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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P.S.: Zu Carstens Eintrag 14 habe ich folgende Angabe gefunden: HOCHRAIN, H.: “Das ABC des Pfeifenrauchers.”; Heyne Verlag, München 1977 Gruß, Kai

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Eintrag #24 vom 10. Mrz. 2000 03:05 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Hey, Kai! Hast Du das Buch? Ich habe es irgendwann (als ich begann, Zigaretten zu rauchen) verschenkt)!
Carsten

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Eintrag #25 vom 10. Mrz. 2000 23:57 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Nein, Carsten, ich entnahm es der Literaturangabe von POLLNER, Otto: “Pfeiferauchen leicht gemacht - Die richtige Art, Tabak zu genießen.”, sorry. Gruß, Kai

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Eintrag #26 vom 17. Mrz. 2000 23:38 Uhr Ralf Wölfel   Nachricht

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Ich möchte zu dieser Diskussion nur ein kleines Stichwort beitragen: Hanf
Radolf

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Eintrag #27 vom 18. Mrz. 2000 15:33 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Zu diesem Stichwort habe ich eine kleine Frage: Ja?
Dietrich

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Eintrag #28 vom 19. Mrz. 2000 14:50 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Kurze Anmerkung zu Eintrag 26: Siehe Eintrag 13
Gruß von Carsten

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Eintrag #30 vom 27. Sep. 2000 13:21 Uhr Joachim Käding   Nachricht

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Hallo Saxa von der Wolfsschlucht, lese bitte die Einträge 13 und 14. Ich treffe dich dann mal wieder im Zelt.
Gruß Jojakim

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Eintrag #37 vom 14. Okt. 2000 20:11 Uhr Lars Trepke   Nachricht

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Morgen, eigentlich habe ich vom “normalen” rauchen geschrieben und wollte keine Kifferrunde eröffnen. Zurück zum Thema, wer weis was genaues? Das man an Touri-Tagen nicht öffentlich mit der Kippe herumläuft sollte für jeden Raucher selbstverständlich sein. In über unserem “Raucherzelt” hat es wahrscheinlich ausgesehen als ob wir einen Großbrand anzetteln wollten`.
Tschüß Reinhold

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Eintrag #38 vom 15. Okt. 2000 14:26 Uhr Yaro Ludwig   Nachricht

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Hullo, nunja was soll man dazu sagen … Um allen Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin Nichtraucher und totaler Gegner von der Qualmerei. Um sich dieses Laster abzugewöhnen (damit man auf Markt ned mehr qualmt) kann ich nur eins empfehlen: Kauft Euch ein Ticket für Körperwelten und seht Euch da in Ruhe die Raucherlungen, Raucherbeine und Raucherlungen mit Karzinom wg. Rauchens an. Wer danach noch sagt, der Glimmstengel mundet, ist bekloppt und wer dann nicht SOFORT danit aufhört, ist lebensmüde. :) in diesem Sinne, Yaro.

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Eintrag #39 vom 25. Dez. 2000 15:33 Uhr Birgit Kapraun  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Kapraun eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, als Nichtrauchrin ist für mich die Frage eher von akademischem Intresse aber eine Freundin hat mir erzählt, daß man auch Huflattichblätter rauchen kann und das gar nicht sooo schlecht schmecken soll. Außerdem gibts diversen Kräutertabak - selbst die Indianer haben nicht nur die Tabakpflanze geraucht. Was die Frage “Kippe und a” angeht? Wäre vielleicht ein Nikotinpflaster für die Dauer des Marktes eine Lösung um nicht kettenhemdgewandet und mit Kippe herumzulaufen?

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Eintrag #40 vom 29. Dez. 2000 00:10 Uhr Thurid (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thurid eine Nachricht zu schreiben.

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Schließe mich den “für mich als Nichtraucherin” an. Nikotinpflaster wäre gut. Mir geht das Gequalme zu jeder Tages- und Nachtzeit tierisch aufn Keks. Aber am beschissensten find ich diese komischen MA-NeoHippies, die permanent bekifft durch die Gegend rennen. Echt. Manchmal habe ich das Gefühl, man kommt abends an keinem Lager mehr vorbei, an dem nicht gekifft wird. Ich krieg davon immer Kopfschmerzen und fühl mich auch durch die oft nicht mehr zurechnungsfähigen oder ansprechbaren Leute total belästigt. Mal ehrlich: Gehts nicht ohne? Ich finds in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes: A-Sozial. Und bitte, zerreißt mich erst dann, wenn ihr das Wort noch mal im Duden nachgeschlagen habt, okay? Denn ich finde auch Saufen A-Sozial. Also, liebe Kettenraucher (eine Flumme pro 3 Std. lass ich ja durchgehen!) - gehts nicth auch anders?
Hedwig Swende von Weinheim, Freie Ritterschaft Odenwald

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Eintrag #41 vom 29. Dez. 2000 14:59 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo. Kettenraucher = Raucher in Kette? Ha, ha… (schlapper Witz, ich weiß ) Grüße, Patrick. P.S.: Das Rauchen einzuschränken ist wirklich nicht so einfach, wie man sich das als Nichtraucher vorstellt - ich gelobe Besserung im nächsten Jahr :0)
www.hippodromus.de

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Eintrag #42 vom 12. Apr. 2001 11:29 Uhr Beitrag anonymisiert

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Hallo Yaro Ich war in Körperwelten und rauche immernoch!
es grüßt euch Florian

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Eintrag #43 vom 12. Apr. 2001 12:19 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Florian… Wetten ich werd älter als du? Der Verlierer zahlt den Sarg des anderen :o) Gruß
Fritz von Würselen

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Eintrag #44 vom 12. Apr. 2001 19:11 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hey Fritz! Da wäre ich mir aber nicht so sicher! Mein Urgroßvater wurde 95 und der hat geraucht, gesoffen und gebu….naja, wie sonstkeiner. ;o) Gruß v. Arlen

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Eintrag #45 vom 12. Apr. 2001 22:53 Uhr Peter Gustav Bartschat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Gustav Bartschat eine Nachricht zu schreiben.

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Es stimmt schon, dass Raucher im Allgemeinen nicht so alt werden wie Nichtraucher - aber (so seltsam das im ersten Augenblick klingen mag) das hat nicht unbedingt etwas mit der Tatsache zu tun, dass sie rauchen. Die Schweitzer ßkonomen Robert Leu und Thomas Schaub haben in den 80er Jahren des vergangenen (also des 20.) Jahrhunderts eine Untersuchung über Todesursachen der Schweizer Bevölkerung durchgeführt und dabei festgestellt, dass Raucher keineswegs nur in signifikanter Häufigkeit mehr an Lungenkrebs sterben als Nichtraucher, sondern auch häufiger Selbstmord begehen, häufiger ermordet werden und häufiger Unfälle mit tödlichem Ausgang erleiden. Nach ihrer Meinung gibt es sozusagen “Raucherpersönlichkeiten”. Das sind (ich zitiere): “Menschen, die in vielfacher Hinsicht gefährlicher als andere leben; sie würden auch ohne Tabak früher sterben. Diesen Anteil der verlorenen Lebensjahre muss man also herausrechnen, wenn man wissen will, wieviel Jahre uns der Tabak als solcher kostet.” (zitiert nach: Walter Krämer und Götz Trenkler “Lexikon der populären Irrtümer”, Eichborn Verlag, ISBN 3-8218-0479-3) Dazu fällt mir noch eine Szene aus dem Film “Schatten der Vergangenheit” ein. Ein Psychologe (Robin Williams) sagt zu einem Detektiv (Kenneth Branagh), der gerade erzählt hat, dass er sich das Rauchen abgewöhnt: “Sie haben keine Chance. Es gibt Raucher und es gibt Nichtraucher. Es kommt nur darauf an, dass Sie herausfinden, was von beiden Sie sind - und dann danach leben.” Tja, und da helfen auch keine “Körperwelten” und kein “Endlich Nichtraucher”. Aber so viel Selbstdisziplin, nicht in Gegenwart von Publikum im Gewand zu rauchen wird wohl jeder Raucher aufbringen können. Das schaffe sogar ich. Meistens jedenfalls. Oder häufig. Manchmal. Also, ich hätte es einmal fast geschafft. Auf Xuntheit! Gustav der Bär (a.k.a. Peter Gustav Bartschat)

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Eintrag #46 vom 13. Apr. 2001 13:42 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Nichtraucher leben nicht länger - sie sterben nur gesünder…
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #47 vom 13. Apr. 2001 15:34 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Ich verstehe so langsam den Sinn dieses Threats nicht mehr. Es geht hier ja nicht um medizinische Tatsachen (wie Verringerung der Aktivität des Bronchien und Lungen reinigenden Flimmerepithels durch Tabakqualm mit der darauf folgenden Lungenbläschenverschleimung, verringerten Sauerstoffaufnahme etc.) sondern um: Wurde im Mittelalter Tabak geraucht bzw. soll ein Gewandeter der seine Darstellung ernst nimmt auf Märkten, Events oder sogar Living-History-Treffen rauchen oder nicht bzw. was macht man mit den “Süchtels”, die es nicht lassen können? Ich finde, man sollte das Rauchen auf Märkten zwecks Abrundung der Darstellung sein lassen. Wenn die Nikotinsucht zu stark ist, kann auf Nikotinpflaster (wie erwähnt) ausgewichen werden (nicht Nikotin-Kaugummi, den gab es nämlich im MA auch nicht). Die Ersatzbefriedigung für die Hände (Fluppe halten) könnte dann durch Süßholzstäbchen etc. erreicht werden. Kautabak wäre ggf. auch eine Alternative - den gab es im MA zwar auch nicht, aber er ist nicht derart sichtbar, wie die Glimmstengel. Und sehen wir es mal so: Ein vollkommen korrekt gekleideter MA´ler aus welcher Epoche auch immer, sieht einfach besch…eiden aus, wenn aus dem Gesicht eine Zigarrette ragt. Wir im Verein haben im Lager ein totales Rauchverbot erlassen, d.h. auch in und hinter den Zelten, da man es immer entweder doch sieht oder die Zelte verqualmt werden. Dieser Erlaß gilt aber nicht nur zur Tourieinlaßzeit, sondern auch den gesamten Markt über, da wir das Hobby primär für uns und nicht für andere machen. Gruß Frank
Laudetur Iesus Christus, Amen! Frater Hermann von Monasterium

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Eintrag #48 vom 15. Apr. 2001 18:40 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Kautabak, na toll. Dann sid da überall Leute mit Knubbeln in der Backe, die schwarze Brocken ausspucken. igitt. Zum Rauchen. Stimmt, man stirbt nicht am Rauchen, sondern am daraus resultierenden Lungen/Magenkrebs. Zu Christoph: naja, ich hasse zwar diesen Spruch, aber ausnahmen bestätigen die Regel. Lustig das mir immer nur Raucher von ihren unverwüstlichen Urahnen erzählen. Bist du auch ein Raucher, Christoph??? Es gibt halt hin und wieder Leute, bei denen der Krebs so spät ausbricht, daß sie schon lange tot sind (hat das jetzt sinn gemacht? naja, ich glaube der punkt kam rüber). In der Mehrzahl aller Fälle krepieren Kettenraucher leider mehrere Jahre vor ihrer Zeit, und das hin und wieder auch mit ein paar Gliedern weniger. Zur generellen MA-Darstellung: Rauchen NEIN! Raucher in die abgeschiedene Raucherecke!! In unserer Gruppe wird Rauchen in der ßffentlichkeit nicht akzeptiert und bei Verstoß mit der Spende eines Kasten Bier geahndet. Und jetzt eine lustige Bauernregel zum Schluß: Lügen haben kurze Beine Raucher auch und manchmal keine Denn mal gut hust Gruß
Fritz

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Eintrag #49 vom 18. Apr. 2001 01:36 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Da ich gerade wegen Studiums verstärkt auf MA Märkten fotografiere kann ich nur sagen: es nervt. ziemlich A gewandete Leute zerstören den schönen Schein durch die Fluppe in der Hand, und ich retuschier mir in Photoshop den Wolf! Bitte Bitte, machts net sichtbar! Noch ne Anekdote, aus meiner Zeit als Nichtraucher bei nem Hanf Magazin. Irgendwann in den 70gern war ein Hanf Aktivist gepflegter Art in Bayern unterwegs und konsumierte gerade mit einigen Ureinwohnern sein Bier, als diese sich über 2 Langhaarige an nem Nebentisch echauffierten. Das ging dann ungefähr so. “Schau mal, des langhaarige gesocks! Arbeitsscheu sans, und Haschisch rachen tuns bestimmt auch!”. Der Hanfler erklärte ihnen dann, das Haschisch aus Hanf gewonnen würde… “A Hanf is dös? Mei, dös hammer früher auch geraucht!” “ Ja, und, habt ihr da nix gespürt?” “Mei, mer is halt a bissi rauschig Geworden, deswegen hammers ja geraucht.” Nur so, etwas off Topic als nette Anekdote…
Grüße… Uli

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Eintrag #50 vom 08. Feb. 2002 10:54 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen
Ich habe gerade ein paar nette Links zum Thema Rauchen gefunden: www.stadtarchaeologie-lueneburg.de/ausstell/rauchen.htm
Gruß
Hilmar

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Eintrag #51 vom 08. Feb. 2002 11:04 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Na also..

Grüß Euch,
…und somit bleibts beim Rauchverbot im Lager, grins…
Euer Haduwolff

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Eintrag #52 vom 09. Feb. 2002 13:56 Uhr Heinrich von Morungen   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Dann wird halt ab jetzt authentisch geraucht!

Grüss euch
ich hab mir jetzt lange eure rederei angesehen, und ich muß ehrlich sagen, ich versteh eure Doppelmoral nicht!
1. Zum Rauchen:
Ich, also Heinrich von Morungen, bin 1197 mit meinem Dienstherrn Dietrich von Meisen in den Kreuzzug gezogen! Allerdings, und das ist belegt in der Chronik von Morungen, bin ich nicht auf dem direkten weg Heim gekommen, sondern war ich noch in Indien!!! Und hab von da die Gebeine des hl. St. Thomas mit gebracht, nach dem das Thomaskloster in Leibzig benannt ist, in dem ich auch zufällig begraben liege. Was spricht dagegen, das ich nicht nur die Gebeine, sondern auch noch was anderes von dort mitbrachte? Zum Beispiel Opium! Ergo wegen wir hardcore authentisch und Rauchen ab jetzt Opium auf den Märkten!Ich bin gespannt wie mein Bogen auf die Reaktion der Polizei und der Presse grins!!!
2. Pferd und Reiter
Ich weiß das gehört eigentlich in einen anderen Thread, trotzdem!
Ich weiß nicht ob ihr es schon wußtet, aber nicht nur die Pferde sind im laufe der Zeit größer gezüchtet worden! Auch der Mensch ist gewachsen, oder? Ergo, wenn also ein Ritter im MA auf einen Shire gestiegen ist, der ein Stockmaß von ca. 1,50m hatte war der Ritter wohl auch nicht größer als ca. 1,60m-1,70m! Da stimmt das Verhältnis. Aber ich bin 1,90m! Und da stimmt das Verhältnis meiner meinug nach nicht mehr!
Denkt mal drüber nach!
Gruß Heinrich von Morungen

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Eintrag #53 vom 20. Mrz. 2002 11:21 Uhr Michael Eichhorn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Eichhorn eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ganz einfach

Also selbes Thema. Es ist ganz einfach. Entweder mann hört das rauchen auf, oder man verzieht sich ins Zelt oder ins Dixi. Wer sichtbar raucht, sollte in die Zeit nach Christoph Kolumbus oder sich von Veranstaltungen vor 1589 fernhalten. Punkt, Ende, Basta! Was gibt`s da zu diskutieren?
Blaubär

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Eintrag #54 vom 20. Mrz. 2002 12:11 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stimmt

der Pferdeanteil hat hier nix verloren. Es wurden in erster Linie stärkere Schlachtrösser gebraucht, da sich die Rüstungen und der Panzerung der Pferde änderte und um ein mehrfaches schwerer wurden. Ob da nun ein Grössenverhältnis zwischen Ross und Reiter gegeben war, war den Leuten relativ schnuppe. Die Grösse hing mit Selektion und anderer, verbesserter Nahrung zusammen (wie auch heute bei den Menschen, die tüchtig Proteine zu sich nehmen).
Auf Pferde bezogen: Knappe Nahrung, negativer Selektionsdruck auf grössere, die einen höheren Nahrungsbedarf haben, um ihren Energieumsatz aufrecht zu halten.
Ausreichend und qualitativ hochwertige Nahrung: Kein negativer Selektionsdruck auf grössere Individien. (Mit Bezug auf den Artikel über das mittelalterliche Pferd der Histoire médiévale von Juni 2001, Artikel von Gilles Raab):“Der berühmte Dextrier ”Genest d-Espaigne“ war nicht höher als 1,45 bis 1,50 im Widerrist, rustikal und kurz, vom äusseren Erscheinungsbild her seinem aktuellen Nachfahren, dem Andalusier, sicher weniger ähnlich als unseren heutigen Camargue-Pferden. Er stammte aus einer Kreuzung, um das nicht zu vergessen, des Arabers mit dem archaischen europäischen Pony, das heute noch in Form des Isländers, des Fjordpferdes, des Huçul und des Pottok erhalten ist. Alles änderte sich in der Mitte des 14. Jhdts Ein Krieg, nicht mehr feudal, wo das erste Ziel war, wie im Turnier die Gefangennahme um eines Lösegeldes willen war, sondern national und damit unerbittlich, fand während mehr als eines Jahrhunderts zwischen England und Frankreich statt. Das Aufeinandertreffen sozialer Interessen mit unterschiedlichen Zielen und ethnischer Gemeinschaften mit divergierenden Werten, führen dazu, daß aus Gegnern Feinde werden, ein Gegenüber, das man auslöschen muß. Der niedergeworfene Ritter wird folglich methodisch erwürgt und das Pferd wird durchsiebt von Pfeilen größerer Durchschlagskraft dank der großen Bögen aus Eibe und Esche. Man verstärkt also die Protektion, aber wird dadurch schwerer. Die Superposition von Platten auf der Hauberge aus Kette erhöht das Gewicht des Ritters um um die 15 Kilogramm, zu denen noch die der Rüstung des Pferdes hinzugerechnet werden muß. Das kleine, heißblütige Pferd, so gepriesen in den vorherigen Jahrhunderten ist nicht mehr ausreichend, weil es aufgrund seiner Größe nicht genug tragen kann und wegen seines Blutes viel zu erregbar ist. Ebenfalls wegen des Krieges hatte sich die diplomatische Beziehung zu den spanischen Königen verschlechtert. Diese Feindseligkeit, mehr oder weniger alt, mehr oder weniger deklariert von Aragon, Kastilien und Navarra und verschließt der französischen Krone den Zugang zu den iberischen Zuchten. Man wendet sich also denen des Nordens zu, den schwereren, größeren, stärkeren und geeigneter, sich gewappnet zu schlagen: Friesen, Boulonnaisern, Ardennern, Welsh Cobs, Bayern und auch Schweikern.”
Nicole

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Eintrag #55 vom 20. Mrz. 2002 13:52 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht mich tritt ein Pferd...

Moin!
gesetzt den Fall, das eure erwähnten Pferde nicht auch Raucher sind, seit ihr ganz schön off topic.
Rauhen aufm Dixi? Kalter Tabakrauch + Fäkalien? Sehr rücksichtsvoll dem nächsten Benutzer gegenüber. SChe**** muß man, rauchen nicht unbedingt, komosch, das man das hier erwähnen muß.
@Heinrich:
So, Du warst in Indien?
Und hast nur Opium mitgebracht, zum rauchen? Warum haste nicht gleich den Buddhismus mitgebracht, oder Batikklamotten:-)?
Fakt ist doch, das im MA eher nicht geraucht wurde, und zumindest der ungebildete Teil der Bevölkerung sicherlich Angst hatte, Halluzinogene einzunehmen.
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #56 vom 20. Mrz. 2002 14:30 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tststs...

Gääähnnn….im MA wurde nicht geraucht und Ende. Wer dennoch öffentlich rauchen muss, kann zu Hause bleiben.
Alle irgendwiegearteten Rechtfertigungsversuche sind schlichtweg dumm.
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #57 vom 20. Mrz. 2002 14:37 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Dixi

Oh Gott, rauchen auf dem Dixi?
Seid bloß vorsichtig mit offenen Feuer auf den Dingern….
Ich habe mal vor ein paar Jahren mitbekommen wie ein Satz Dixis (circa 20 Stück) abgefackelt ist!
Zuggeben es war damals Brandtstiftung, mit angezündeten Klopapier, aber Plastik + Chemie macht eine sehr brennbare Mischung!
;-)
Gruß
Ulrich von Suderloh

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Eintrag #59 vom 30. Mai. 2007 15:33 Uhr Erwin Maier   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Rauchen und Mittelalter

Rauchen und Mittelalter psst gar nicht mal so schlecht zusammen wie es so manch einer Behauptet.
Da ich mich nicht so einfach mit Schnöden Behauptungen zufrieden gebe hat doch einiges Interessantes zum Thema Rauchen und Mittelalter (Oder vielleicht doch ehr davor) gefunden.
Das erste fand ich bei Wikipedia zum Thema Tabakspfeife:
Die ältesten europäischen Pfeifenfunde stammen aus Bad Abbach, Niederbayern und werden zeitlich auf die mittleren Bronzezeit (1600-1300 v.Chr.) datiert.
(finde man sogar öfters diese Pfeife)
Auf www.gewuerzlexikon.de/mohn.html heißt es:
In einem Tempel in Kition auf Zypern wurde eine 3 000 Jahre alte Opiumpfeife aus Elfenbein gefunden.
Man braucht also nur mal gründlich zu googeln und man finde Vormittelalterliche Rauchgeräte und was man dazu benötigt.
Auch wurden nicht nur Rauschmittiel geraucht. Getrocknete Kräuter und so waren auch nicht gerade unbekannt und schlecht in Ihrer Wirkung.
Zum anderen haben wir dann noch das Süßholzrauchen und diverse einheimische Kräuter tie teilweise geraucht sogar eine heilende Wirkung haben sollen.
Ich würde ja gerne mal in den Schriften der Hildegard von Bingen oder wie die hieß nachforschen aber leider hab ich die noch nicht in die Finger bekommen. Aber ich würde fast garantieren das man da auch fündig wird. (Hanf, Getrocknete Kräuter)
Dann gibt es ja die allt bekannten und nicht umstrittenen Wasserpfeifen und einen Regen Handelsaustausch.
Warum sollte nun also das Rauchen und Mittelalter nicht zusammen passen? OK, die Funde sind Vormittelalterlich. Aber immerhin kannte man somit deutlich vor dem Tabakimport das Rauchen und seine Wirkungen.
JarJar Bings

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Eintrag #61 vom 14. Feb. 2010 01:09 Uhr Alexander Mühlbauer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Mühlbauer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Rauchen im MIttelalter

habe da etwas entdeckt im netz
Ein weit seltsamerer Fund ist der Pfeifenkopf aus schwarzem Ton (Abb. 35), der auf dem Haßfurter Grundstück in einer rein mittelalterlichen Schicht aufgefunden wurde. Wahrscheinlich weist er darauf hin, dass man schon lange vor Einführung des Tabaks in Europa geraucht hat. Dies ist damit der erste archäologische Hinweis auf Drogenkonsum im mittelalterlichen Deggendorf.
quelle:
Alltag - deggendorf.de
www.deggendorf.de/index.php?id=396 - 24k
alles was ich darueber weis uebers rauchen vor einfuerung des tabaks is sehr wenig
,
und weder noch obs stimmt,,,
wie zb die raeucherungen mit allemmoeglichen oder hanf rauch inhalieren ,ka obs stimmt
vieleicht kennt sich da jemand etwas aus bei dem thema

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Eintrag #62 vom 14. Feb. 2010 03:41 Uhr Martin Fischer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Fischer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht spätmittelalterliche "Pfeifenköpfe" aus Schwarzbrand...

… sind gar nicht so spektakulär - es existiert eine ganze Reihe von (so wie’s aussieht) sicher datierten Exemplaren, die meines Wissens allesamt aus der zweiten Hälfte des 15ten Jahrhunderts stammen.
Hin und wieder werden diese Dinger als archäologischer Beleg für das Rauchen von Hanf o.ä. herbeizitiert.
Ob und was man damit geraucht hat, ist - soweit ich weiß - aber nicht sicher geklärt.
Gruß
Mätes
PS: @Alexander: Mindestens genauso rätselhaft wie besagte Pfeifenköpfe ist mir der Umstand, dass man - wenn man sich selbst vor aller Welt als Kalligraphiespezialisten inszeniert - die Orthographie sowie den Satzbau so schauerlich vernachlässigen kann…

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Eintrag #63 vom 14. Feb. 2010 10:08 Uhr Constantin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Constantin eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Pfeifenköpfe...

…schön und gut.
Wenn es aber weder Text- noch Bildquellen gibt, die diese Gegenstände tatsächlich als solche bestätigen, ist eine Verwendung als Pfeife solche doch rein spekulativ.
Sind irgendjemandem Bild- oder Textquellen aus der Zeit bekannt, die rauchende Menschen darstellen oder beschreiben?

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Eintrag #64 vom 14. Feb. 2010 10:49 Uhr Tobias (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tobias eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Pfeifen

Nein, dafür aber jede Menge unglaublich schlecht datierte, bzw. kommentierte Fundstücke.
Bin skeptisch, auch der verlinkte Text klingt jetzt nicht gerade sehr wissenschaftlich-vertrauenserweckend.

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Eintrag #65 vom 14. Feb. 2010 18:33 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht rauchen

Also, Schmied mit Fluppe, ich bin selber einer,
geht heute nicht, ging damals nicht.
Wenn ich rauche, dann sozusagen “off topic”.
Pause in der Darstellung, Ende im Gelände

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Eintrag #66 vom 14. Feb. 2010 20:14 Uhr Andreas Pilz   Nachricht

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Oder man kann sich freuen, daß man endlich den Absprung geschafft hat. Mittlerweile 6 Monate konsequent Rauchfrei ohne Hilfsmittel :)

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Eintrag #72 vom 03. Mrz. 2010 07:40 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Admin-Hinweis

Hier wurde gelöscht. Bitte zurück zum Thema.
Und das ganze bitte leserlich!

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Eintrag #73 vom 22. Mrz. 2010 22:57 Uhr Alexander Jäger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Jäger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bezogen auf Eintrag 1 und 59 ...

Die ursprüngliche Frage war(1): Wurde damals überhaupt schon geraucht und wenn ja , was und wie? Die betreffende Zeit 1220-1450.
Ich denke die Antwort ist einfach: Nein.
Meine Meinung.
Weiterführend interessant fand ich(59):
Ich würde ja gerne mal in den Schriften der Hildegard von Bingen oder wie die hieß nachforschen aber leider hab ich die noch nicht in die Finger bekommen. Aber ich würde fast garantieren das man da auch fündig wird. (Hanf, Getrocknete Kräuter)
Das hab ich mir dann gleich mal angelesen. Die Anwort ist: Ja, unsere Heilige Hilde hat tatsächlich mit Rauch gearbeitet, allerdings in Form von Moxibustion, ergo: Brennkegeln und anscheinend mit Beifusskraut. Indikation laut Hildegard: Msukelverspannungen, Verdauunsbeschwerden, Gallen- und Nierenleiden sowie bei Unterleibskrämpfen. Allgemein alles was krampfend oder schmerzhaft ist.
Also leider auch keine Rechtfertigung für die Kippe. Allerdings finde ich gerade das Bild sehr interessant mir ein paar Raucher auf Lager vorzustellen, die allesamt über nen armen Kerl versammelt stehen der auf den Bauch auf den Tisch liegt mit Brennkegeln über den ganzen Rücken verteilt mit Tabak gefüllt. Ist zwar nicht “A” der Tabak aber auf die Weise fällt es dem Touri nicht auf … von der sehr seltsame Ansammlung von inhalierenden Leuten um einen halb nackten Kerl mit rauchenden Zylindern auf den Rücken mal abgesehen.
Wer das bringt, den geb ich einen aus! :-)
Fazit: Die ganz harten “A”ler müssen wohl weiterhin auf die Kippe verzichten. Wer das nicht kann sollte sich hinter das Zelt stellen.
Wer das nicht will wird eh nicht auf mich hören. Auf jeden Fall sollte man denke ich damit aufhören eine “A”-Ausrede für etwas zu suchen was nunmal nicht “A” ist. Hilf ja nix.

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Eintrag #74 vom 23. Mrz. 2010 09:16 Uhr Andreas Pilz   Nachricht

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Kleiner Einwand: Bei der Moxibustion kommt es nicht auf den Rauch, sondern auf die Wärme am Abbrennort an.

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Eintrag #75 vom 23. Mrz. 2010 13:12 Uhr Alexander Jäger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Jäger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stimmt ...

… genau genommen. Der Rauch ist nur das Nebenprodukt.

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Eintrag #76 vom 04. Dez. 2010 21:24 Uhr David (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um David eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Rauchen

Im Spiegel war vor einiger Zeit ein Artikel über das Rauchen. Demnach hat jemand in den 1490ern Tabakblätter nach Europa gebracht und diese geraucht. Er wurde sofort beschuldigt, mit dem Teufel im Bunde zu sein.
Demnach war Rauchen im Mittelalter unbekannt.
Erst im frühen 17.jh wurde Rauchen populär.
Leider liegt mir diese Quelle nicht mehr vor :(

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Eintrag #77 vom 17. Okt. 2011 20:55 Uhr flo (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um flo eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kräuter und Hanf wurde früher zumeist gekaut.

Das nannte sich Knust
und wurde auch als Heilkraut angewandt. (Nur der THC Gehalt,worauf
es den Leuten heute ankommt war sehr gering).
Geraucht sicher auch daher der Name Knaster. Später wurde Hanf mit
Tabak gemischt da Hanf um das Haus herum wuchs, Tabak aber sehr
teuer war.
Eine Art Pfeife,eher trichterförmig gab es auch schon vor dem Mittelalter.
Aus: “Der Alltag im Mittelalter”von Maike Vogt-Lüerssen

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Eintrag #78 vom 17. Okt. 2011 21:49 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Uääh

Besagte Dame verzapft extrem viel grausamen Mist, ich wäre extrem vorsichtig, ohne die Quelle- sofern überhaupt angegeben- zu prüfen. Überhaupt, was ist “früher”?

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Eintrag #79 vom 18. Okt. 2011 09:30 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hatten wir das nicht?

Ich bin mir sehr sicher, daß der Hanf und auch diese ominöse Pfeife hier auch schon seit ein paar Jahren durchdiskutiert ist.
Und wieso der Name Knaster belegen soll, daß das Zeug - und dann noch im Mittelalter - geraucht wurde, erschließt sich mir nicht.
Ich kann nur weiter anregen, den Wunsch als Vater des Gedankens auszuschließen, und sachlich die Quellenlage zu betrachten, das Ergebnis ist ziemlich eindeutig.

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