Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Rauschmittel im Mittelalter

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Eintrag #1 vom 27. Feb. 1999 23:26 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Was hatten unsere Altvorderen im Mittelalter den so für Wissen und Möglichkeiten, dem grauen Alltag zu entfliehen…abgesehen vom Alkohol natürlich!?

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Eintrag #2 vom 01. Mrz. 1999 13:56 Uhr Christiane (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christiane eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Udo!! Ich kenne nur Räuchermittelchen, wie das berühmte Weihrauch etc. In Frankfurt gibt es einen “Hexenladen” mit allerlei Kräuter und Räucherwaren, die angeblich sehr betörend sein sollen :] Diese soll es ja schon seeehr lange auf dieser fruchtbaren Erde geben. Gruß Chrissi

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Eintrag #3 vom 01. Mrz. 1999 14:00 Uhr Tim Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Weihrauch gibt es auch in der Apotheke… Kraeuter bei Spinnrath… MfG Tim

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Eintrag #4 vom 01. Mrz. 1999 14:23 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammmen, ich habe irgendwqo mal gehört, daß unsere Altvorderen sich den gemeinen Fliegenpilz zugeführt haben. Fragt mich nicht in welcher Art und Dosierung. Aber da ich´n paar Leute kenne, die das aus diversen Gründen auch schon getan haben und´s überlebt haben, hört sich das eigentlich recht wahrscheinlich an. Ich denke mal der Einfachheit halber im nächsten Headshop nachfragen, die können garantiert mit diversen Rauschmittelchen weiter helfen. Köln müßte mindestens einen haben ;-) Bis dann Thorsten

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Eintrag #5 vom 01. Mrz. 1999 20:54 Uhr extraVagant   Nachricht

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Ich hatte letztens ein Buch bestellt, das hiess glaub ich “Das geheime Wissen der Kräuterhexen”, da waren diverse Tränke und Salben und Räuchereien beschrieben, vom wahnsinnigen “Mach mich geil” bid hin zum “ Ich bin total zugedreht” Trunk/Salbe. War aber nix für mich und so habe ich es wieder zurückgeschickt. Ich kann aber morgen noch mal genau schauen. Ausserdem soll es doch diese “Flugsalbe” für Hexen gegeben haben ich glaub das Zeug fängt mit B an, aber auch da muss ich erst noch mal gucken. Tschüssikowski Der extraVagant

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Eintrag #6 vom 01. Mrz. 1999 20:57 Uhr extraVagant   Nachricht

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ßbrigens fällt mir noch ein, das der Rauch vom Stechapfel ( beim Verbrennen) high machen soll, ich hatte mal so ein Gerät im Garten habs aber nie ausprobiert, da mir solche Experimente zu muffig sind, ich dröhn mich mit Met zu und das reicht mir dann

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Eintrag #7 vom 01. Mrz. 1999 20:58 Uhr extraVagant   Nachricht

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Jetz fällts mir wieder ein BILSENKRAUT

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Eintrag #8 vom 02. Mrz. 1999 08:13 Uhr Christiane (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christiane eine Nachricht zu schreiben.

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Was ja auch gut sein soll: eine Muskatnuß zerreiben und essen oder Petersilie in Unmengen zerreiben und essen… Es scheint da in der Tat verschiedenste “Hexenbücher” zu geben, in denen die Wirkung der einzelnen Mittelchen drinsteht. Ich mach mich nochmal schlau und gehe am Samstag mal auf Bücherjagd… Gruß Christiane

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Eintrag #9 vom 02. Mrz. 1999 11:40 Uhr Andreas Lechner   Nachricht

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Gruß an alle Wie sieht´s eigentlich mit Hanf und den sogenannten “Narrischen Schwammerln (Originalname momentan nicht bekannt. Wachsen angeblich gerne in Kuhfladen (vor allem im Wechselgebiet im südlichen Nß))” aus? Denke mir, daß diese heute “verteufelten” Rauschmittelchen auch damals bereits bekannt waren. Auf bald Andi

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Eintrag #10 vom 02. Mrz. 1999 15:57 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Hanf oder auch Hennep genannt wurde bis in unser Jahrhundert angebaut. Er diente aber eher der Erzeugung von Kleidung (Faserhanf) als dem “Birnezudröhnen”, auch wenn mir keiner weismachen kann, daß nicht doch geraucht wurde. Der Ausdruck “Knaster” oder “starker Tobak” sollen u.U. daher ihren Ursprung haben (fragt mal Eure Großeltern…). Fliegenpilz ist unter dem Begriff “Rabenbrot” (und anderer mehr) ritualisiert eingenommen worden. Nun fragt mich aber nich, wie man das Zeuch zubereitet (oder zubreitet…). Schließlich steht der Pilz auch noch auf der roten Liste. Flugsalbe war ein ziemlich “knallendes” Gemisch, in dem Bilsenkraut nur eine Zutat war. Der Effekt muß dem des LSD sehr ähnlich gewesen sein. Wer dazu nähreres an Eindrücken lesen will, dem kann ich das Buch “Die Geschichten von Ulenspegel und Lamme Goedesack” empfehlen, da wird ausführlich über mehrere solcher Flugerlebnisse berichtet. Ach ja: Alkohol ist wohl eins der fiesesten Breitbandgifte, die je von Mutter Natur auf die Welt losgelassen wurden. Wie gesagt, Alkohol ist ein GIFT! Zur Not taugt es noch zum desinfizieren (was nicht heißt, daß ich Bier stehen lasse!). HdM (Frank Dierkes)

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Eintrag #11 vom 02. Mrz. 1999 18:36 Uhr extraVagant   Nachricht

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Ich hab mir auch noch nie Met aus Auge gegosen, eher hinter die Binde… Der extraVagant

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Eintrag #12 vom 04. Mrz. 1999 00:50 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Vielleicht hilft folgendes Buch weiter: Psychoaktive Pflanzen Nachtschatten Verlag ISBN 3-925817-64-6 Beschreibt diverses Grünzeug, läßt auch die nicht unerheblichen Nebenwirkungen nicht aus, und preiswert (ca. 12 DM)und nett zu lesen ist´s teilweise auch. Kann auf praktische Erfahrungen nicht zurückgreifen, das muß nicht sein. Sagt von Alkohol, was Ihr wollt - Whisky schmeckt eben, wenn´s auch wohl nicht mittelalterlich ist. Einiges in Kürze: Muskatnuß soll teilweise ekelhafte Nebenwirkungen haben. Petersilie ist wohl als ßl interessant, aber auch krebserregend. Die Pilze auf den Kuhfladen sind als “Glockendüngerling / Panaeolus shinctrinus” beschrieben. Fliegenpilze finden angeblich noch heute in Osteuropa Anwendung. Bilsenkraut wurde angeblich auch als Zutat für Bier verwendet (daher auch (B)(P)ilsener - ??), Stechapfel ist als Zutat für Flugsalbe erwähnt. Thorsten, der sich weiterhin mit Whisky und Wein bescheiden wird

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Eintrag #13 vom 18. Mrz. 1999 18:06 Uhr Tjark   Nachricht

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Moin erstmal, Ihr habt ja teilweise prima Ideen. Petersilienöl ist eher was, wenn man eine Abtreibung herbeiführen will! Grüße Tjark

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Eintrag #14 vom 18. Mrz. 1999 20:39 Uhr extraVagant   Nachricht

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Obwohl ich nach erheblichen Metgenuss auch schon fürchterlich von meiner Frau abgetrieben wurde……

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Eintrag #15 vom 19. Mrz. 1999 09:20 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hohecker…

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Eintrag #16 vom 31. Mrz. 1999 11:55 Uhr Thea Lovis (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thea Lovis eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen, was die sogenannten Flugsalben angeht, so ist da außer Bilsenkraut auch noch Tollkirsche, Alraune, Stechapfel und Krötenschleim (kein Witz, der Schleim mancher Krötenarten enthält halluzinogene Stoffe) und natürlich jede Menge Fett drin enthalten. Allerdings wäre ich mit solchen Experimenten vorsichtig, auch bei Muskatnuss. ßberdosierung kann nämlich zum Tode führen. Außerdem bekommt man danach tierisch Brechreiz, ist also nicht so zu empfehlen. Lovis (die sich gern mit solcherlei Hexereien beschäftigt)

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Eintrag #17 vom 31. Mrz. 1999 15:04 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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….Sie sind draußen!

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Eintrag #18 vom 31. Mrz. 1999 15:39 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Wieso DASS denn?

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Eintrag #19 vom 31. Mrz. 1999 16:05 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Mir genuegt Bier, Wein, Met. Das andere ist Teufelszeug, gibt nur Aerger mit der Inquisition. Hallo Lovis ter Heydbleke, wenn das die Geistlichkeit liesst, so ein Dominikaner vielleicht, dann ist er schnell da. Norbert von Falkenstein

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Eintrag #20 vom 31. Mrz. 1999 19:39 Uhr Thea Lovis (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thea Lovis eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Norbert von Falkenstein, ich beschäftige mich damit nur theoretisch, ist mir viel zu riskant. Habe eine Freundin, die sich bei solchen Experimenten ziemlich die Finger verbrannt hat. Mein Spezialgebiet sind Heilkräuter (diese allerdings auch in praktischer Anwendung). Aber ich hatte mal Chemie-LK, da wurde mein Interesse für dieses Thema geweckt. (Das nur zur Klärung der Frage wieso ich mich damit beschäftige - ich hatte mal vor Pharmazie zu studieren) So, in der Hoffnung nun den Nachstellungen der Inquisition entgangen zu sein, Lovis

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Eintrag #22 vom 20. Mai. 1999 14:19 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

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Tach zusammen! Erst mal vornewech: Als ehrlicher koopmann kenne ich Rauschwirkung natürlich nur als giftige Nebenerscheinungen;-) Was jedoch Eure Vorshcläge ansonsten angeht, rate ich zur Vorsicht! Wie Turak schon richtig bemerkt hat kriegt man/ FRAU bisweilen ganz andere Ergebnise, als hier beschrieben. Alraune, Bilsenkraut und Stechapfel sind zwar tatsächlich für Hexensalben geeignet, aber auch TßDLICH giftig, wenn sie überdosiert werden! Wenn Ihr so´n Zeuch unbedingt ausprobieren wollt, sucht Euch bitte jemanden der sich damit auskennt oder macht zumindest Euren Frieden mit Euren Göttern. Wer A… sein will sollte bei Bilsenkraut oder Beladonna bleiben, Stechapfel ist neuweltlich, so was kenne ich (noch) nicht;-) Die Gartenvarianten vom Stechapfel (Datura) sind darüber hinaus auch noch von Gärtnern “hochgezüchtet” und falls Ihr irgendwo Dosierungshinweise für die Wildform des Stechapfels habt, vergeßt sie am besten für diese Plymonster! Fliegenpilz ist übrigens auch nicht so ganz ungefährlich, auch wenn der im sibierischen Schamanismus allgemeine Anwendung gefunden haben soll. Die Wirkung kann recht heftig ausfallen und der Pilz muss vorher auch entsprechend behandelt werden, frisch von der Heide ist er nur giftig. Also - ungefährlicher ist da sicher schon der Hennep aber den gibts ja nur in der Gegend von Utrecht frei… Klaren Verstandes und mit herzlichem Gruß Alexander van Dorpmunde

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Eintrag #24 vom 01. Jun. 1999 00:59 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Zu viel Fliegenpilz gefuttert? v. Arlen

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Eintrag #25 vom 18. Jul. 1999 18:16 Uhr Christoph Gellhaus  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph Gellhaus eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo erst mal Hanf (Hennef) wurde im MA meines Wissens nicht geraucht. Wer aber mal einen Braukurs mitgemacht hat weis, daß Hanf (ja THC haltig) mit vorliebe ins Bier kam. Teilweise wohl auch in den Met. Im gegensatz zu dieser feigen Bande hier in der Taverne, werde ich es wohl ausprobieren. P.S. den AGIL Braukurs auf Burg Bodenteich kann ich wirklich empfelen.
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Eintrag #26 vom 18. Jul. 1999 19:19 Uhr flug   Nachricht

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Tag zusammen, habe so ziemlich alles ausprobiert was es an “Natur” gibt und muss sagen Nachtschattengewächse sind im Rausch eher unangenem und kritisch in der Dosierung. Fliegenpilz je nach Standort und Menge extrem Unterschiedlich; Glockendüngerling & co sind ok, Hanf auch. Muskat & Petersielie sollte man vergessen, Nebenwirkung sind grösser als Wirkung. ein Weitgereister

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Eintrag #27 vom 18. Jul. 1999 19:59 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Na da hat sich aber einer getraut … “flug” und “user@anywere.com” … TOLL !!! Dann mach mal Deinem Namen alle Ehre und somit die Fliege, Niemand …
Matthias

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Eintrag #28 vom 28. Jul. 1999 15:07 Uhr Arndt Nellen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arndt Nellen eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Junkies! Wer sich für dieses Thema interessiert und nach Stichworten sucht, diese Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Alraune, Bilsenkraut (Thorsten hat völlig recht mit der Bierzutat, aber das mit der Stadt Pilsen ist eher eine zufällige ßhnlichkeit), Tollkirsche, Stechapfel (nach meinem Wissen eine im Mittelalter häufig verwendeter Spacer), Schierling, Eisenhut, Mutterkorn, Hundspetersilie, Taumellolch, Schlafmohn, Fliegenpilze, psylocibinhaltige Pilze Ausprobiert habe ich nix davon, nur viel darüber gelesen (und auch geschrieben). Und dabei wirds auch bleiben!
Mit hasenfüssigen Grüßen Arndt

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Eintrag #29 vom 28. Jul. 1999 16:10 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo allerseits, Arndt, wenn ich Deine Liste lese, packt mich das kalte Grausen! Laßt bloß die Finger weg vom MUTTERKORN !!!!! Das ist durch Pilzbefall verändertes Korn (Weizen, Gerste, Hirse etc.), das in den ßhren schwarz wird und teilweise auskeimt. Der Pilz enthält Nervengifte, die das gefürchtete Antoniusfeuer hervorrufen, eine super-eklige Krankheit, die den Körper ähnlich der Lepra lebendig verfaulen läßt, sehr schmerzhaft und TßDLICH ist. Mischt was Ihr wollt, aber bitte nicht mit Mutterkorn! Ansonsten halte ich mich auch lieber an Whiskey und Met …. Mit (noch) klarem Kopf
Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #30 vom 28. Jul. 1999 19:31 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi Arndt! Wie kommst Du nur auf Mutterkorn? Leicht Suizidgefährdet? Sei froh, das Du das noch nicht ausprobiert hast! (Siehe Spanien im HMA!) Gruß v. Arlen

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Eintrag #31 vom 29. Jul. 1999 14:21 Uhr Carmen Bartels   Nachricht

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Abgesehen von der Gefährlichkeit des Mutterkorns, kann ich auch nicht verstehen, wie jemand den Geschmack *freiwillig* ertragen kann. Oder haben die das Zeug geraucht? Mir wird jedenfalls schon bei der Erinnerung an den Geschmack von Mutterkornextrakt erneut schlecht. Carmen aka
Hadwig, die Sachsin

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Eintrag #32 vom 22. Sep. 1999 12:02 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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*fassungslosdenkopfschüttelnd* Zwei Met und ein Bier für mich bitte!
Thomas off tha eighk

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Eintrag #33 vom 22. Sep. 1999 15:39 Uhr Carmen Bartels   Nachricht

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Worüber schüttelst Du den Kopf, Thomas? Carmen aka
Hadwig, die Sachsin

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Eintrag #34 vom 22. Sep. 1999 16:40 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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Wenn Du mich sehen könntest… Ich bin total verzweifelt. So viele Leute, die so viel über Gifte wissen. Allesamt TßTLICH. *schnüff* Ich dachte ich hätte hier Freunde gefunden… *seufz* Aber offenbar ist alles hier nur Lug um unschuldige Opfer zu vergiften. Da soll es doch sogar Leute geben, die soetwas freiwillig einnehmen. Da können die doch auch gleich Ihr Schwert schlucken, aber quer! Wer meint, sich selbst vergiften zu müssen, bitte sehr, aber Ihr braucht dafür doch keine Anleitungen ins Netz zu stellen. Ihr habt hier Dinge genannt, die entschieden zu weit gehen. Fliegenpilz ist schon heftig genug. Laß das doch mal ein BlindGuardianT-Shirt-tragendes, 11jähriges Rotzbalg lesen. Dann ist das Mutterkorn am sprießen, die Muttertränen am fließen und Mutter´s Anwalt zückt den Rechnungsblock. Leute, wißt Ihr noch was Ihr tut? Fehlt echt nur noch der blaue Fingerhut (oder Eisenhut? Egal!). Das ist die giftigste Pflanze Europas und mit ein wenig Glück erlebt Ihr noch´nen Flash bevor´s Euch lahmlegt. Ach übrigens, das Ding arbeitet mit einem Kontaktgift, also nur kräftig pflücken. Selbst wenn der mittelalterliche Mensch das Bedürfnis nach einem Rausch hatte, hat er niemals soetwas in sich hineingestopft. Der war ja nu´ auch nicht lebensmüde. Die Tatsache, daß die Wirkungen bekannt waren und einige halluzinogenen Wirkungen sich im Nachhinein als Fieberwahn des Sterbenden heraugestellt haben, heißt einfach nur, daß mal Erfahrungen mit diesen Substanzen gemacht wurden (Unfälle, Experimente für Bezahlung oder statt Folter oder Haft!) und nicht mehr! Oh Mann, ich glaubte echt Ihr hättet mehr Verantwortungsbewußtsein, --------------------------------------------------------- | | | |---- | | | /| ------- | | | | | | | | / | | | | | | | | | | / | | | | | | |---- |----| | / | | | | | | | | | | / | | | | | | |__ | | | / | | | | | | _ | | | / / | | | / | | | | / | | | / / | | | / /-------- | | | |_/ / _/ | | | | _ | | | | o / | | ------- * | | | | / | | | * | | | | | | | | | * | | | | | | |----| | * | | | | | | | | | | | | | _/ | | | o | | | --------------------------------------------------------- Niedersinkend
Thomas off tha eighk

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Eintrag #35 vom 22. Sep. 1999 16:42 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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Schade, alle Leerzeichen gelöscht! Nehnt es trotzdem nicht, das Zeug! B I T T E !!!!!!!!!!! Raucht´ne Zigarette, auch wenn wieder einige schreie, das wäre nicht authentisch. Es ist auch nicht authentisch den Todesstoß beim Duell mit dem Schwerte nicht auszuführen. Noch Fragen?
Thomas off tha eighk

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Eintrag #36 vom 23. Sep. 1999 09:05 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Thomas: Ersetz mal die Leerzeichen durch jeweils einmal   Das istz die HTML-Codierung für feste Leerzeichen. Ich will nämlich wissen, was du da konzipiert hast.
Ivain der Wanderer

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Eintrag #37 vom 23. Sep. 1999 09:07 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Und zum Thema: Wenns schee macht… Ne, ehrlich laßt es bleiben. Viele Pflanzen haben isch auch seit dem Mittelalter ziemlich verändert, so daß selbst bei “ungefährlichen” Mittelchen eine Fehldosierung wahrscheinlich ist.
Ivain der Wanderer

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Eintrag #38 vom 23. Sep. 1999 11:16 Uhr Carmen Bartels   Nachricht

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Zu Thomas, ich sagte, ja gerdae, das ich NICHT glaube, daß das jemand freiwillig nehmen würde, alleine schon wegen des Geschmackes. Und nein, ich war nicht lebensmüde, ich hab es als Medikament vom Arzt verschrieben bekommen und vermute mal, es war in homöopathischer Dosis. Schon so war es dermaßen bitter und der Geschmack blieb dermaßen im Mund haften, daß an Essen und Trinken für 3-5 Stunden nach Einnahme nicht zu denken war. Ich mußte es 3mal täglich nehmen :-( Achja, nur als Illustrierung, selbst mit Honig vermischt (ca 95:5 Honig:Mutterkornextrakt) übertönte es spielend den Honig. Also denk ich mal, das spätestens beim ersten Selbstversuch das Zeug im hohen Bogen wieder ausgespuckt worden wäre. Carmen aka
Hadwig, die Sachsin

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Eintrag #39 vom 23. Sep. 1999 11:36 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn es man so einfach wäre! Ich habe beim Selbstversuch den ersten Schnaps damals auch im hohen Bogen wieder ausgespuckt, und was hat es mir gebracht?
Dietrich

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Eintrag #40 vom 23. Sep. 1999 18:16 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi Carmen! Warum haben die damals in Spanien dann dieses Brot gefuttert? Muß doch ungenießbar gewesen sein. *wundertsich* v. Arlen

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Eintrag #41 vom 27. Sep. 1999 09:37 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Weiß jemand, wie es mit Rauchwerk im allgemeinen aussieht ? Ich kenne Geschichten über Pfeifenrqaucher so ab 500-600, jedoch mit Kräuterfüllung anstatt von Tabak. Allerdings zweifle ich etwas an der Fundiertheit dieser Geschichten.
Ivain der Wanderer

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Eintrag #42 vom 12. Aug. 2000 21:28 Uhr alruna meier   Nachricht

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datura ist schon seit 5000 vor chr. bekannt in form von zigaretten ( wie zigarren) zur behandlung von asthma und auch zum gebrauch bei mytischen handlungen

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Eintrag #43 vom 15. Aug. 2000 18:58 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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heißt das, ich darf öffentlich meine zigarillos rauchen? Gruß v. Arlen

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Eintrag #44 vom 17. Feb. 2001 16:48 Uhr Ole (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ole eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ihr! Kopfschüttelderweise habe ich hier die Beiträge gelesen. Es sind so viele denkfehler drin, das ich nicht mehr an mich halten kann und auch mal meinen Senf dazugebe. Ich glaube Paracelsus war es, der sagte die dosis macht das Gift. So und nicht anders sollte man an dieses Theama drangehen. Speziell z.B. das Mutterkorn wurde zur Geburtseinleitung gegeben, auch einer vorzeitigen, sprich einem Schwangerschaftsabbruch. Auszüge aus Mutterkorn wird heute noch in Psychopharmaca eingeetzt. jedoch zur besseren Dosierung wird es synthetisiert. Die Tollkirsche oder Bella donna ist das bekannte Atropin als Ggengift bei chemischem Kampfmitteleinsatz. Fingerhut als Herz- und/oder (Kreislauf)-mittel Digitalis bei Hochdosierung Herzrasen. Ist nicht der Blaue Eisenhut gleich dem Schierling?
Gruß Olengel der “Engelmacher”

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Eintrag #45 vom 17. Feb. 2001 19:25 Uhr Lothar Mayer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lothar Mayer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ole, da mich die Frage nach dem Schierling nun doch auch interessierte, hab ich mich mal etwas auf die Suche gemacht und folgendes gefunden: Namen: Gefleckter Schierling, Bangenkraut, Blutschierling, Dollkraut, Erdschierling, Fleckenschierling, Mäuseschierling, Schwindelkraut, Stinkender Schierling, Tollkerbe, Vogeltod, Würgling. Historie: Die Toxizität der Pflanze ist schon sehr lange bekannt. Im antiken Griechenland wurde der Schierling zusammen mit Opium vom Staat als Suizidmittel ausgegeben. Bekannt wurde der Ausdruck Schierlingsbecher durch die Hinrichtung von Sokrates im Jahre 399 v. Chr. . Der genaue Vergiftungsverlauf wurde von Sokrates Schüler Platon aufgezeichnet und schildert den typischen Verlauf einer Intoxikation mit dieser Pflanze. Beschreibung: Das ein- bis zweijähriges Kraut hinterläßt nach dem Zerreiben einen lang anhaltenden, intensiven, scharfen und unangenehmen Geruch, der an Mäuseharn erinnert. Aus der spindelförmigen Wurzel entspringt der aufrechte, innen hohle und außen stark gerillte Stengel. Er trägt im unteren Teil rote bis dunkelbraune Flecken (Namensgebung !) und erreicht eine Höhe bis 2,5 m. Die scheidig gestielten Blätter haben eine dunkelgrüne Farbe und sind 3 bis 4fach gefiedert. In 10 - 20 strahligen Doppeldolden stehen die weißen und unscheinbaren Blüten. Als Samen entstehen zusammengedrückte, 3 mm lange, durch wellig gekerbte Rippen warzig erscheinende Früchte. Sie haben eine grünlich graue Färbung. Wirkstoffe: Das Hauptalkaloid ist das (+)-a -n-Propyl-piperidin, auch Coniin genannt. Es hat einen Anteil von 90 % der Gesamtalkaloide während das Conicein nur 9 % hat. Der höchste Gehalt von Coniin ist in den reifen Früchten mit 3,5 %, im Stengel 0,5 % und in den Blättern 0,25 % . Der Alkaloidgehalt schwankt im Laufe eines Jahres und nimmt beim Trocknen nur sehr langsam ab. Giftige Teile: Die ganze Pflanze ist sehr stark giftig. Wirkung: Intoxikationen entstehen durch die Verwechslung der Wurzel mit Meerrettich- und Petersilienwurzeln und den Samen mit Anis oder Fenchel. Die mittlere tödliche Menge (LD50) beträgt oral 10 mg/kg Körpergewicht und intravenös 3 mg/kg Körpergewicht. Diese Angaben sind reine Schätzwerte. Der genaue Wirkungsmechanismus der Gesamtalkaloide ist bis heute noch nicht geklärt. Insgesamt sind aber verflochtene Wirkung auf alle Teile des Nervensystem bekannt. Niedrige Dosen der Alkaloide führen zu einer Hemmung der Reflexe des Rückenmarks. An den unwillkürlichen Ganglien haben die Wirkstoffe den gleichen Effekt wie Nikotin.Eine Blockade der neuromuskulären ßbertragung der Skelettmuskulatur ist bei einer größeren Menge der Alkaloide gegeben. Die ersten Symptome sind ein Brennen und Kratzen im Mund-, Rachen- und Halsbereich, Sehstörungen und eine allgemeine Schwäche. Bei höheren Dosen kommt es zu ßbelkeit, Erbrechen, Durchfällen, Schwindel und sporadischen Bewußtseinseintrübungen. Schluck- und Sprachstörungen kommen durch eine Lähmung der Zunge zustande. Aufsteigende Lähmungen des Zentralnervensystems sind charakteristisch für eine schwere Vergiftung. Die Lähmungen beginnen an den Füßen und setzen sich über die Beine, den Rumpf auf die Arme fort. Der Tod tritt nach 0,5-6 Stunden durch eine zentrale Atemlähmung ein. Maßnahmen: Hier muß sofort medizinische Kohle verabreicht werden. Eine Intubation mit der darauf folgenden Beatmung kann lebensrettend wirken. Die Beatmung muß notfalls über mehrere Stunden zur Rettung des Patienten durchgeführt werden. Die eventuell auftretende Rhabdomolyse und die damit verbundene Blockade der Nierenkanäle, ist durch eine Anregung der Diurese zu therapieren. Bei einem Nierenversagen durch diesen Vorgang ist die Hämodialyse angezeigt. Prognose: Die Prognose einer Vergiftung ist ernst. Bei überstandenen Vergiftungen können die Schwächen und die Lähmungen noch sehr lange anhalten.
Lothar

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Eintrag #47 vom 08. Okt. 2001 12:20 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin!
Zum Thema Flugsalbe steht eine schöne Beschreibung im SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS.
Hanf rauchen: Die stark THC haltigen Kifferhanfsorten sind speziell auf Drogengehalt gezüchtet worden. Faserhanf enthält im allgemeinen recht wenig THC, daher ist der Anbau sogar in der Schweiz wieder legal.
Zudröhnen allgemein:
Der mittelalterliche Arbeitstag begann und endete mit dem Tageslicht. Das marktübliche rumsitzen und Alkoholvernichten ist, so schön es auch ist, eher nicht üblich gewesen. O.K., vielleicht teilweise beim Adel oder bei Soldaten, letztere waren eh loses Volk :-)
Der normale arbeitende Mensch war nach der Arbeit einfach so müde, das er keine Lust mehr hatte auf größere Gelage. Selbiges konnte ivch bei unserem ehr arbeitsintensiven Lager in Lautern dieses Jahr an mir feststellen, und wir haben nur einen kleinen Teil des MA Arbeitspensums geleistet.
Noch ein Punkt:
Der MA Mensch sah sich überall vom Bösen umgeben, gegen das allein der Glaube, religöse Fomeln und Riten halfen. Der Schlaf wurde als todesählicher Zustand, in dem die Seele anfällig gegen Angriffe ist, gefürchtet. Um im Schlaf nicht einem Toten auf der Bahre zu gleichen wurden z.B. die Betten kurz gehalten und durch Kissen eine sitzende Haltung erreicht. WEiterhin gibt es jede Menge Tricks und Kniffe um den Teufel oder seine Dämonen nicht ins Haus einzulassen.
Da Teufel und Dämonen damals recht wirklichkeitsnah dargestellt wurden möcht ich nicht wisen auf welchen Trip jemand geriet, der sich zudröhnte. Entweder Himmlische oder höllische Visionen- auf jeden Fall verstörend für den eher ungebildeten MA Menschen…
Also- ich bleib beim Bier und Met und Hypocras…
Gruss, Uli

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Eintrag #48 vom 08. Okt. 2001 12:26 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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vergangener und oft vergeblicher Pharmakurse dringt dumpf in die Erinnerung, lieber Ole, dass Secalealkaloide (Mutterkorn) die dumme Eigenschaft haben, eine Dauerkontraktion der Gebärmutter zu bewirken, was ziemlich negative Auswirkungen auf ein zu gebärendes Kind haben kann, je nach Dauer der Geburt. Die durch die krampfartige Kontraktion zusammengeklemmten Blutgefässe können das Kind nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgen, d.h., das Kind ist geboren, aber nicht so helle im Kopf, wie es hätte sein können.

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Eintrag #49 vom 18. Nov. 2001 19:49 Uhr Arco Tietze  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arco Tietze eine Nachricht zu schreiben.

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Seid gegrüßt!
Ihr seid ja alle voll krass drauf! Sacht ma raucht ihr das Zeug auch so richtig oder habt ihr nur Ahnung und keine praktische Erfahrung damit??
Ich hab demletzt MET gebraut, ist recht einfach nur den richtigen, perfekten Geschmack zu finden ist schwer….. hat jemand ein Rezept mit einer ausgereifteren Technik als nur Standard (Honig, Wasser, Hefe, blabla..)
Das Zeug hat bei mir nit so ganz geschmeckt dann hab ich Zucker rein und jetzt hat der Zucker auch noch gegehrt :)
Im Klartext: Ich hab jetzt 60% Schnaps :))
schmeckt jetzt ganz gut, is aber zu heftig um ihn so zum essen zu trinken (höchstens halt als schnaps danach)
Würde mich über antworten freuen…
Gehabet euch wohl
Arco

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Eintrag #50 vom 18. Nov. 2001 21:05 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Arco,
du solltest dich so schnell wie möglich zum Patentamt begeben und dir dein Geheimnis, wie man durch alleinige Vergährung ohne Destilation hochprozentigen Alkohol herstellen kann, patentieren lassen. Das ist bahnbrechend! ;o)
PS Halte dich doch bitte an die Netiquette und schreibe deinen vollen Namen in die dafür vorgesehene Zeile.
Pax, Timm

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Eintrag #51 vom 19. Nov. 2001 17:25 Uhr Arco Tietze  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arco Tietze eine Nachricht zu schreiben.

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ok ok ich hab ein bisschen übertrieben…..
vielleicht nicht ganz so viel, aber ma mindestens so hart wie appelkorn so ka um die 20 oder so…. :)
aber das mit dem Zucker is schon heftig!!!
probierts mal aus!!
Arco

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Eintrag #53 vom 20. Nov. 2001 11:21 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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In der Tat gibt es (neue!) Hefen, die durch reine Gärung einen Alkoholprozentgehalt von über 20 erreichen.
Sie werden (gesondert wie als Kits für diverse Getränke unterschiedlicher Geschmachtsrichtungen) in britischen Lädn bzw. Versandhandlungen für Homebrew angeboten und dienen zur Herstellung von Likören etc., vor allem, um die Bestimmungen bzgl. Selbstbrennen (in GB nicht unbedingt verboten, aber anmeldepflichtig und relativ hoch besteuert!) zu umgehen.
Die Ergebnisse, die ich kosten konnte (ein guter Freund von mir ist Inhaber eines solchen Ladens), waren erträglich, allerdings nicht annähernd dem gebrannten Originalen vergleichbar (anders als die heimgebrauten Biere aus Kits, die ich für sehrwohl den Brauereiprodukten vergleichbar halte, wenn man - dann allerdings auch wieder nicht ganz billige! - Komponenten verwendet, also Malt statt Zucker etc.). Insofern konnte mein Freund John micht doch nicht überzeugen …
Immerhin: Mit solchen Spezialhefen lassen sich Werte von bis zu (etwa) 25% erreichen.
Doch handelt es sich um Neuentwicklungen der letzten Jahre (sind nach meinem Kenntnisstand seit etwa 5 Jahren im Angebot), sicher keine ma-lichen.
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #54 vom 20. Nov. 2001 13:59 Uhr Arco Tietze  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arco Tietze eine Nachricht zu schreiben.

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naja wenns nicht gunug ist kann man ja noch Brennen :)
geht immer ganz gut so viel ich weiß….
habs noch nicht probiert aber bald schon …
ich schreib dann wenn ich wirklich hochprozentigen MET Schnaps hab :)
dauert aber noch n bissel….
Arco

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Eintrag #55 vom 20. Nov. 2001 20:25 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hi!
Bevor ihr eure ganze Energie in diesem Thread verpulvert, schaut doch mal in RICHTIGEN Met Thread rein:
[Taverne, Thread: Met - Rezepte, Tips und Tricks]
Setzt eure Diskussion über den Met doch bitte dort fort.
Tschüs
Aisling

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