jetzt abseits der Erwägungen eines Pferds - das ich persönlich für die meisten Darstellungsformen als nicht wichtig erachte - kommt es darauf an, was für einen Bogen Du hast.
Da die meisten echten Kompositbögen - ich spreche hier von Bögen, die mit Sehen-, Knochen-, Holz und Hornlaminat angefertigt sind - die ich kenne, sehr teuer sind und oft das mehrfache einer vernünftigen Anfängerausrsütung kosten, kann ich verstehen, wenn Du in diesem Fall den anderen Weg gehen möchtest. Doch die Bogenbaumethoden und -moden haben sich ja gerade bei den Recurve- und Kompositbögen über die Jahrhunderte verändert, so dass ich denke, dass die entsprechenden Fachleute, Dir erst Hilfen geben können, wenn sie denn wissen, was Du da hast. Unter Umständen stellt sich dann heraus, das Dein Bogen z.B. ottomanisch vom Typ her ist und in ganz andere Zeitstellungen hereingehört.
Vieleiht kannst Du ja mal etwas Näheres zu der Waffe sagen und dann kann man Dir u.U. besser helfen.
ein wenig befürchte ich, dass du da einen etwas verqueren Ansatz fahren könntest. Ich bin auch nicht so der Spezialist, aber ‘Frühmittelalter, europäische Reitervöker und Tataren’ - pardon, aber so richtig will das meinem Gefühl nach nicht zueinander passen, erst recht nicht, wenn du dann auch noch ‘Mongolen’ dazu zählst.
Ebenfalls macht es mich etwas kribbelig, wenn ich lese, dass du deine Darstellung an einem Bogen den du jetzt besitzt, festmachen möchtest. Erfahrungsgemäß ist sowas meist keine besonders gute Idee.
“Kompositbogen” sagt zudem auch nicht gerade viel aus. Meinst du einen Reiterbogen? Falls ja, was für einen? Diese eher kleinen Recurves gibt es schon im alten ßgypten und es gibt sie als hochmoderne HighTec-Bögen. Mit allen möglichen Varianten dazwischen.
Ist jetzt vielleicht auch einfach die Frage - was willst du genau machen? Nur mal fix eine Verkleidung für nen Markt? Okay, kein Problem. Oder möchtest du was anderes machen? Und was genau? Dass zur Darstellung eines ‘berittenen Bogenschützens’ an sich das Pferd notwendig dazugehört, wage ich kaum zu erwähnen.
das war eigendlich nur eine Randbemerkung von mir!
Aber wenn man die Keltenähra betrachtet waren diese bis ca.700 n.Chr. Bretonen Frankreich und ca. 1000 n.Chr Irland geschichtlich erwähnt. Siehe auch Forum Fletchers Corner Thema Kelten.
Aber wie gesagt, befinde ich mich jetzt geschichtlich im Frühmittelalter und möcht nähres über die europäischen Reitervölker wissen und deren Gewandung und Lebensweise erfahren.
Hier zählen für mich die Krim und die ungarischen Tatarenvölker. Die, wie ich gelesen habe, abkömmlinge der mongolischen Reitervölker sein sollen. Oder verdrehe ich hier irgend etwas??
Jedenfalls werd ich mir mal das Buch besorgen das mir Volker entpfohlen hat.
ßber die mongolischen und mungolischen Völker habe ich in letzter Zeit schon einige Abhandlungen und Fernsehtehmenberichte angeschaut.
Es gibt durchaus brauchbare Literatur zu verschiedenen Reitervölkern, aber es wäre die Frage, um welche Zeit und welche Region es genauer es gehen soll. Magyaren? Vor oder nach der Konversion? Goldene Horde? Schwarzmeerkhanate?
Für die früheren Zeiten ist ‘Reitervölker im Frühmittelalter’ von Bodo Anke, Laszlo Revesz und Tivadar Vida ein guter Einstieg.
Meine Frau und ich sind seit Jahren immer als Besucher über die MA-Märkte und Festveranstaltungen gewandelt.
Seit dem unsere Tocher aktiv mitmacht, hat es jetzt uns auch erwischt.
Jetzt sind wir bzw. ich am suchen an Schnittmuster. Meine Frau hat bereits Ihre Kleider geschneidert. Vorlage waren die verschiedenen Bücher die es an Gewandschneiderein gibt.
Nur für mich gab es nicht das Passende. Ich bin Bogenschütze und wollt auch als das auf die MA-Märkte gehen.
Leider findet man nur die Walliesischen Gawandungen. Da ich einen Kompositbogen schiesse suche ich Vorlagen von ungarischen/rumänischen Bogenschützen bzw. die ungarischen/rumänischen Tataren.
Ich habe hierzu schon viel gegoogelt aber nichts gefunden auch nicht in meinen beiden Bogen Foren nicht.