Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Richard I. von England, genannt Löwenherz

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Eintrag #1 vom 09. Okt. 2001 08:39 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Hier wurden schon recht viele Herrscherpersönlichkeiten mit eigenen Threads bedacht. Was aber bis dato fehlte, ist ein Thread über eine Herrschgerstalt des Hochmittelalters, die wie kaum eine zweite von Legenden, Geschichten und Erzählungen umrankt ist.
Zu Recht, wie die einen meinen, vollkommen zu Unrecht wie seine “Kritiker” behaupten.
Ich rede von Richard I., König von England genannt Löwenherz.
Euere Meinung bitte zu einem Mann, zu dessen “Gefolgschaft” sich so mancher Darsteller freudig bekennt. Wer war er, was macht sein Faszinosum aus?
Udo

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Eintrag #2 vom 09. Okt. 2001 10:43 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
…Löwenherz, eigentlich Coeur de Lion…eine sehr falsch betrachtete Gestalt.
Wenn wir den ganzen falschen Hollywood-Schmalz weglassen und den Mann mal genauer betrachten, so ist der ziemlich simple Sohn einer faszinierenden Mutter (Eleonore von Aquitanien) zunächst mal eines: KEIN ENGLßNDER!
Er sprach keinen Ton Englisch, hielt sich nie längere Zeit in England auf und hatte keinerlei nationales Zugehörigkeitsgefühl zur Insel.
Richard wuchs in Anjou auf, und lebte in der französichen Kultur. In Sprache, Kultur und Ausbildung.
Eigentlich eine Groteske, daß diese Figur zum englischen Nationalhelden geworden ist, wo er doch England nur als Reserve in Geld und Menschen betrachtete, die er gnadenlos ausbeutete um seine militärischen Abenteuer zu finanzieren.
Die Hauptlegenden lassen sich schnell entlarven…
Z.B. der Streit mit Leopold von ßsterreich. Leopold, der stolze und erfolgreiche Kriegerfürst, ließ sein Banner auf der Mauer Akkons aufpflanzen, neben denen des englischen und französischen Königs.
Tatsächlich stand das Restkontingent der Deutschen im Kampf um Akkon lange bevor die Herrschaften eintrafen, und es waren Leopolds Männer, die als erste einen Teil der mächtigen Befestigungen eroberten.
Hätte das Banner dort geweht, hätten die Könige ihre immense Beute mit den anderen Kreuzfahrern teilen müssen. Daher wurde es in den Graben geworfen.
Somit verliessen Leopold und die meisten deutschen Herren den Kreuzzug.
Die Folgen wurden später klar: als der u.A. dadurch militärisch erfolglose Löwenherz in ßsterreich erschien, wurde er postwendend festgenommen.
Interessant ist, daß alle Persönlichkeiten, die jemals gegen Richard standen, von der späteren Legendenbildung als Finsterlinge und Bösewichte geschildert werden. Konrad von Montferrat, Leopold, Richards Brüder, Ludwig v. Frankreich usw…
Letzendlich waren sie ebenso mutige und stolze Herren wie der Normannensprössling, der letztendlich keinen bleibenden Erfolg politisch und militärisch zu Stande brachte.
ßbrigens, die in “Ivanhoe” so nett geschilderte Haft des Königs in Deutschland endete durch die Zahlung des Lösegeldes, das Richard gnadenlos aus England herausquetschte. Die gezeigte Freundschaft mit den Juden ist eine Lüge. Zuvor hatte der ach so freundliche Richard die Juden ausser Landes jagen lassen, um deren Eigentum zu bekommen um den Kreuzzug zu finanzieren.
Schickes Detail: Löwenherz gab sein England dem Kaiser Heinrich VI zu Eigen, und erhielt es nur als Lehen zurück. Im Zuge dieser Zeremonie küsste er die Füsse des deutschen Kaisers und unterwarf sich seiner Herrschaft. Und aufgrund der Lage wurde aus der Haft schnell ein Asyl, da er weder nach England noch nach Frankreich zurückkehren durfte, seine Stellung war zu sehr gefährdet.
ßbrigens sind die Gerüchte über die angebliche Homosexualität Richards nicht bewiesen, allerdings hatte er keinen Sohn zustande gebracht, was den kleinen Bruder Johann auf den Thron brachte…
Euer Haduwolff

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Eintrag #3 vom 09. Okt. 2001 12:04 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
unbedingt lesenswert sind die Bücher von Regine Pernoud “Königin der Troubadoure” und “Ein Abenteurer auf dem Thron” über Eleonore und Richard. In der Folge ist auch das Buch über Blanca von Kastilien, eine Enkelin Eleonores lesenswert.
Wie bereits von Hadu gesagt, wird hier von allem Hollywoodkitsch befreit und vorwiegend mit Primärquellen gearbeitet.
Richard stellt sich als ein Kind seiner Zeit dar: impulsiv, leidenschaftlich in allem, egoistisch und auch tief gläubig. Sein sprunghafter Charakter , seine Jovialität wie auch seine Grausamkeit beeindrucken und verunsichern die Zeitgenossen. Ihm lag wohl mehr an Außenwirkung, am Messen körperlicher Kräfte als an diplomatischem und wirtschaftlichem Taktieren.
Klar, daß in Zeiten, in denen England zerissen war von Armut, inneren Streitigkeiten und den Auswirkungen der Zerstrittenheit der Familie Plantagenet, eine Lichtgestalt herhalten mußte, ein Ideal des “Königs, der kommen wird und bessere Zeiten bringen wird”. Richard war durch seine Abwesenheit dazu prädestiniert. Sein Charakter kam beim Volk besser an als John, der durch eiserne Sparpolitik das Land zu verwalten suchte.
Mischt man das ganze mit der entstehenden Artus- und Gralsepik zusammen, mit den Idealen des Rittertums, mit der entstehenden höfischen Lyrik, mit den Kreuzzugsidealen, verwundert es nicht, daß Richard zu solch einem Volksheld wurde. Er muß durch sein ßußeres schon in einige Schablonen des “idealen Ritters” hineingepaßt haben. Dazu die herausragende familiäre Stellung im europäischen Hochadel, die Rückeroberung Akkons, fertig ist die lebende Legende.
Und sind wir mal ehrlich - auf wen übt der Name Richard Löwenherz nicht eine gewisse Faszination aus?
Gruß
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #4 vom 09. Okt. 2001 14:26 Uhr Christian Peter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Peter eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hab wähend meines Geschichtsstudiums eine recht interessante Vorlesung bei Herrn Prof. Meyer ( Sbr.)über das Thema besucht.
Hier nun mal so einige Anekdoten über Richards Mut und Intellegenz.
Beginnen wir mit seiner Reise durch Italien, ßsterreich und Dtl.
1. Sich als Pilger zu verkleiden is ja ganz nett. Dann aber eine Brünne unter der Pilgerkleidung zu tragen, in einem Beutel einen Helm mit Krone mit sich und an der Seite teure Schwerter zu tragen zeugt nicht unbedingt von Intellegenz.
2. Wenn man sich auf der Flucht als Leibeigener in einer Küche versteckt und den Bratspieß dreht, sollte man vorher den Sigelring ausziehen. Gaaaanz Schlau !!
3. Wenn man dann dies alles glücklich überstanden hat, einem Bediensteten aufzutragen im nächsten Dorf Brot zu besorgen ist schon riskant. Ihm dann aber ein engl. Goldstück mitzugeben, mit dem er fast das Dorf hätte kaufen können ist einfach nur dumm!!!
Wenn man sich dies alles anschaut fragt man sich ob dieser Mann wirklich ein militärisches Genie war, oder ob er nur die innenpolitischen Wirren der Araber ausnutzte um einige Erfolge zu erzielen.
Meiner Meinung nicht unbedingt ein Vorbild dieser “ tapfere und heldenmütige ” König
Nikolaus Vogt von Hunolstein

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Eintrag #5 vom 09. Okt. 2001 14:27 Uhr Christian Peter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Peter eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht sorry

sorry für die Tippfehler
Nikolaus Vogt von Hunolstein

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Eintrag #6 vom 09. Okt. 2001 22:36 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi,
da über Richard bereits alles gesagt wurde, was es zu sagen gab:
Es heißt in einer mir nicht mehr bekannten Quelle, John wäre nach der Thronbesteigung ein guter König gewesen.
Ist da was dran? Wer weis mehr?
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #7 vom 10. Okt. 2001 08:32 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Hier geht es um Richard, nicht um Johann.
Wenn Du also was über diesen Herrscher wissen willst, dann mach einen eigenen Thread auf!
Udo

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Eintrag #8 vom 03. Dez. 2001 09:58 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Interessant zu beobachten, das der Name “Richard” seinen Trägern auf dem englischen Königsthron nir wirklich Glück beschert hat, sondern das alle drei Herrscher mit diesem Namen einen eher gewaltsamen Tod fanden:
Richard I. durch den Pfeilschuss von Chalus, Richard II. nach seiner Absetzung im Kerker und Richard III. durch seinen Tod auf dem Schlachtfeld von Bosworth….
Aber ich denke, dieser Thread hat sich totgelaufen und daher beantrage ich seine Schliessung!
Udo

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Eintrag #9 vom 03. Dez. 2001 18:43 Uhr Juliane Zankl   Nachricht

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ich denke als historische Person hat sich Richard I. nicht schlechter oder besser aufgeführt als seine Zeitgenossen.
Ich halte aber die Frage warum der Mythos Richard Löwenherz entstanden ist für interessant.
Die Glorifizierung setzte wohl sehr früh ein.
Hat jemand genauere Information darüber?
Juliane

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Eintrag #10 vom 20. Jun. 2002 23:49 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Zu Hadu´s Beitrag...vom letzten Jahr

Tag!
Leider hab ich den Beitrag erst jetzt gelesen, deshalb auch erst jetzt der Protest.
Ich nehme vorweg, sowohl meine als auch Hadu´s Sicht der Dinge sind nicht und können auch nicht objektiv sein.
Während Hadu ein fanatischer Stauferfreund ist, geht es mir ebenso mit den normannischen/anglo-normannischen Herrschern.
Zur Sache:
Die Frage warum Coeur de Lion eine Lichtgestalt war und vielleicht noch immer ist, aber dagegen Namen wie die eines Leopold von ßsterreich aber auch eines Kaisers Heinrich VI mit Makel behaftet sind ist zum Teil einfach zu beantworten.
Der im Poitou und in Anjou aufgewachsene Richard ist einer der erfolgreichsten Turnierstreiter seiner Zeit gewesen, einziger mir bekannter Sieger im Kampf gegen ihn ist William Marshal (Guillaume de Marechalle), sein “Ausbilder” und Marschall seines Vaters Henry II.
Zugegeben, rein menschlich betrachtet würde man Richard heute wohl als Choleriker und mitunter auch naiven Tölpel bezeichnen, dennoch eilte ihm sein Turnier- und Kriegsruhm (seine Kämpfe in Frankreich waren durchaus erfolgreich!) überall hin voraus.
Zu den Geschehnissen in Akkon:
Ich kenne die Geschichte so, daß sowohl der französische König als auch Richard brüskiert über das Banner eines Herzogs neben ihrem waren.
Richard ließ es in den Graben werfen ob dieser Anmaßung eines “im Rang und Titel” niederen Adeligen.
Daß dieser einen, und jetzt gut aufpassen, HEIMKEHRENDEN KREUZFAHRER festnehmen ließ, einen im Selbstverständnis der Zeit annähernd heiligen Krieger, ist ein SKANDAL gewesen!!
Ein Skandal, der seines Gleichen suchte derzeit!
Das der deutsche Kaiser, ständig in Geldnot, notorisch Pleite und im Dauerstreit mit den mosernden Welfen, bei dieser Sache kräftig mitmachte ist ein fast noch größerer Skandal.
Tatsache ist, das immens hohe Lösegeld (150.000 Silbermark) rettete dem Staufer den Hals, die Krone und befähigte ihn, Anhänger zu kaufen, die ihn im Kampf gegen die Welfen (die mit Richard verwandt waren!) unterstützten.
Wir reden hier also von Leuten die nicht durch Edelmut im Kampf (da hat sich Heinrich VI schon gar nicht mit Ruhm bekleckert) sondern durch politisch eiskaltes Kalkül und Bruch des Rechts in die geschichte eingingen.
Weniger durch gewonnene Kämpfe sondern durch Erpressung und Rücksichtslosigkeit.
Wie wir wissen wird der Satuferkaiser später noch groß ins Gerede kommen werden durch seine ominöse Heirats- und Erbpolitik von Süditalien und Sizilien. Dumm nur, daß es da noch einen männlichen Nachfolger gab, der nspruch hatte.
Aber dem wurde dann die Krone an den Kopf genagelt, die Hoden abgerissen und in den Mund gestopft. Der unglückselige, überaus gefährliche Prätendant war zu dem Zeitpunkt 9 Jahre alt…
Das nur zu den “Finsterlingen”, die so gar nichts für ihren befleckten Ruf konnten.
Im übrigen hieß der französische König Philippe August und nicht Ludwig und war auch ein ganz besonderer Zeitgenosse was Rechtsbrüche und dergleichen anging.
Als der dritte Kreuzzug beschlossen war und der englische als auch der französische König darauf das Kreuz nahmen, wurde für die Dauer des Kreuzzuges ein Waffenstillstand vereinbart.
Kurz darauf erkrankte der alte König Henry II Plantagenet schwer an einem Geschwür und sogleich überzog Philippe August die Ländereien seines VASALLEN Henry mit Krieg, sehr ehrenvoll, wahrlich!
Natürlich war es für alle diese so zu Unrecht geschmähten Herren ein gefundenes Fressen:
Leopold bekam ein nettes “Trinkgeld” für die ßberstellung eines gefangenen Kreuzfahrers.
Heinrich VI konnte Hals und Krone retten und seine rücksichtslose Politik fortsetzen.
Philippe gelang es einige rechtmässig erworbene Provinzen dem englischen König abzunehmen, als dieser halbtot sich im Sattel halten musste.
Fazit: Lassen wir dem Mann wenigstens den Teil des Ruhms, den er sich im offenen Kampf (Rtterlichkeit!) erwarb, als hervorragender Turnierkämpfer (Ritterlichkeit!) und als einer der (glücklos, wie fast alle anderen auch!) das Kreuz nahm.
Und reden wir mal besser nicht über seine Widersacher, die kommen da auch nicht eben gut weg…. ;-)
Nich schmollen Hadu, ich hab Dich trotzdem lieb..
Gruß,
Will
William de Mornay

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Eintrag #11 vom 21. Jun. 2002 09:39 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Löwenschmerz

Grüß Euch,
naja, ob ich mit den üblichen Geschichtsfälschungen aufräumend als inobjektiv dargestellt werden kann, mag dahingestellt sein.
Fakt ist, daß der Franzose auf dem Königsthron Englands vom Kaiser zum “Reichsfeind” erklärt, also rechtlich gültig zur extrem unerwünschten Person gemacht wurde, und das, BEVOR er vom(un)heiligen Land aus nach Hause aufbrach.
Dieser Rechtsspruch kam dadurch zu Stande, weil Dickie VOR der Kreuzfahrt diverse Bündnisse abschloss, die gegen das staufische (und französische) Reich gerichtet war.
Am eklatantesten war das Bündnis mit dem normannischen Gegenkönig Tancred von Lecce, mit dem sich Löwenherz in anderer Leute Familienstreitigkeiten einmischte.
Der blöde Versuch, dann durch das Land der erklärten Feinde heimzukehren spricht nicht grade von Weitblick, ebenso die Hoffnung, daß das allgemein gültige Schutzprivileg des Papstes für Kreuzfahrer ihn schützen würde.
Apropos Papst: Der hielt sich nobel raus, da Löwenherz auch sämtliche Absprachen mit der Kurie mit den Füssen trat, ebenso wie das österreichische Banner…
Ansonsten hat ja Christian weiter unten das depperte Verhalten des Rex schon ausgeführt.
Das mit der angenagelten Krone stimmt, betrifft aber nicht den 9-jährigen Normannensohn, sondern einen normannischen älteren Adligen, der sich mit mehreren Mordkomplotts und dem Versuch, dem verstorbenen Tancred als König nachzufolgen diese Strafe einfing.
Der 9 jährige letzte lebende Nachkomme des ruhmreichen Königshauses wurde entmannt und danach in ein Kloster gesteckt, wo er in hohem Alter starb.
Einen König nach 800 Jahren zu bewerten, ist immer schwer. Wenn man das anhand seines Wirkens auf sein Volk versucht, ist Löwenherz ein glatter Versager.
Extreme Armut, Ausbeutung und krasses Unrecht (Judenvertreibung, Bürgerkrieg, Zinspolitik, Strafrecht, Adelswillkür, Rassismus gegen Angelsachsen)bestimmten die Herrschaft des nicht anwesenden Königs.
Und da kommen seine staufischen und französischen Kollegen entschieden besser weg.
Nur solche Bewertungen heutzutage abzugeben, ist müssig…
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #12 vom 18. Jan. 2005 18:25 Uhr Margrit Purwien  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Margrit Purwien eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo meine Lieben :o))
Ich befasse mich erst seit kurzem mit dem HoMa. Und ganz besonders geht es mir da um einen Mann. Den englischen König Richard I. Löwenherz Plantagenet.
Da ich wahrscheinlich ziemlich mit dem Hollywood-Klischee behaftet bin, möchte ich jetzt herausfinden wie er wirklich war.
Also, ich will alles über ihn wissen!!! Könnt ihr mir da weiterhelfen? Bücher, Filme…… egal was.
Lieben Gruß und danke
Maggie

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Eintrag #13 vom 05. Feb. 2005 21:48 Uhr Bernd Müller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bernd Müller eine Nachricht zu schreiben.

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Eine meiner Bekannten hat als ihr Vorbild Eleonore von Aquitanien genannt - woraufhin ich im Internet nachgesehen und nicht viel erbauliches gefunden habe.
Jedenfalls war sie wohl die Mutter von Richard Löwenherz (Vater: Henry II Plantagenet) und Johannes ohne Land.
Weiß jemand etwas positives über diese E.v.A. ??
Gruesse: Beatlejuice
meine.Freunde@gmx.tm

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Eintrag #14 vom 06. Feb. 2005 12:25 Uhr Sandra Neuser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Neuser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ihrs,
E.v.A. war eine der berühmtesten Kreuzzugsfahrerinnen. Ich denke dafür ist sie eigentlich bekannt.
Viele liebe Grüsse, Sanni

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Eintrag #15 vom 06. Feb. 2005 13:05 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Hi Sanni,
auf welchem Kreuzzug war sie denn? Dem zweiten oder dem dritten? Oder Bahnhof? *g*
Ich kenne von Eleonore noch, daß ihr Haushalt in Aquitanien vor der Zeit noch berühmt/berüchtigt war für Minnesänger, die sich dort zuhauf getummelt haben sollen und sich regelrechte Sangesschlachten geliefert haben sollen.
Ansonsten ist sie mir noch bekannt dafür, daß ihr Mann Henry II sie nach mindestens einer Intrige (die sie mit ihren Söhnen gegen ihn gesponnen hatte) in der königlichen Burg von Winchester/Südengland unter Arrest gestellt wurde.
Aber die Details würden mich da auch mal interessieren.. :-)
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #16 vom 06. Feb. 2005 14:10 Uhr Sandra Neuser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Neuser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Roland,
es war der zweite Kreuzzug, aber vielleicht hilft Dir das weiter:
www.frankreich-sued.de/[…]/eleonore-von-aquitanien[…]
www.weltchronik.de/bio/cethegus/e/eleonoreva.html
www.fembio.org/[…]/eleonore-v-aquitanien.shtml
Eigentlich müsste man nur googlen und man würde genug über sie finden.
Viele liebe Grüsse, Sanni

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Eintrag #17 vom 07. Feb. 2005 07:45 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht noch dies und das über Eleonore

nie “Der Löwe im Winter” gesehen mit einer Glanzrolle von Katherine Hepburn als Eleonore? Sehenswert auch wegen Peter O’Toole als Heinrich.
Etwas wissenschaftlicher: Auszug aus dem Lexikon des Mittelalters:
* 1122 (?), - 31. März 1204 in Poitiers, = Fontevrault;
Erbtochter Wilhelms X., Hzg. v. Aquitanien, aus dem Hause Poitou, und der Aénor de Châtellerault; - Wilhelm X. hatte im westfrz. Raum eine Reihe großer Herrschaften in seinem Besitz (Hzm.er Guyenne und Gascogne, Gft.en Poitiers, Saintes und Bordeaux) und herrschte darüber hinaus als Oberlehnsherr über weitere Territorien. Die Bedeutung des Erbes E.s lag zum einen in der strateg. Rolle dieser weiträumigen Gebiete für das Kgr. Frankreich wie für das große Fsm. Anjou (Angers, Anjou), zum anderen in seinen reichen wirtschaftl. Ressourcen.
Wilhelm X. verstarb 1137 auf der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela; vor seinem Aufbruch hatte er seine aquitan. Herrschaft und die Sorge um seine Tochter E. seinem Lehnsherrn, Kg. Ludwig VI. v. Frankreich, anvertraut. Kg. Ludwig vermählte E. mit seinem Sohn, der noch im gleichen Jahr als Ludwig VII. die Nachfolge antreten sollte. Aquitanien wurde nicht d. Krondomäne einverleibt, sondern in der Person Kg. Ludwigs VII., der den Titel des Dux Aquitanorum annahm, mit Frankreich vereinigt. Ludwig machte von seiner Herzogswürde hauptsächl. Gebrauch, indem er die Ansprüche seiner Gattin auf Toulouse durchzusetzen versuchte (1141).
1152 wurde die Ehe wegen zu naher Verwandtschaft geschieden. Einige Zeitgenossen behaupten, Ludwigs Persönlichkeit habe sich geändert, nachdem er 1143 in Vitry eine Kirche, in der Flüchtlinge Asyl gesucht hatten, in Brand stecken ließ. 1147-49 hatten Ludwig und E. gemeinsam am 2. Kreuzzug teilgenommen; das Gerücht einer Liebesbeziehung der Kgn. zu ihrem Onkel Raimund I. v. Antiochia kam auf. Darüber hinaus wurde ihr später auch ein Verhältnis mit Sultan Saladin angedichtet; obwohl letzteres zweifellos reine Erfindung ist, gibt es doch Aufschluß über E.s Ruf bei der Nachwelt. Suger v. St-Denis bemühte sich bis zu seinem Tod (1151), Ludwigs und E.s Ehe zu erhalten. Ludwigs Hauptmotiv für die Ehescheidung dürften dynast. Erwägungen gewesen sein; die Kgn. hatte lediglich zwei Töchter, aber keinen Sohn geboren.
An Bewerbern um E.s Hand und Land fehlte es nicht. Bereits knapp zwei Monate später heiratete sie in 2. Ehe Heinrich Plantagenêt. Er war um einige Jahre jünger als E.; diese soll dem Gerücht zufolge bereits ein Verhältnis mit Heinrichs Vater, Geoffroy v. Anjou, unterhalten haben, und es hatte bereits das Projekt einer Heirat zw. Heinrich und der ältesten Tochter E.s aus der Ehe mit Ludwig, Marie, existiert. Angeblich war es E., die die Initiative zur Heirat ergriff; Heinrich mag eingewilligt haben, weil er nicht zulassen konnte, daß ein anderer Bewerber die Partie machte. Da Heinrich nicht die offizielle Genehmigung von seiten seines Lehnsherrn, Ludwig, eingeholt hatte, nahm der frz. Kg. dies zum Anlaß, die Territorien des Plantagenêt anzugreifen. Doch wurde Ludwig schließlich genötigt, der Heirat zuzustimmen. 1154 wurde E.s Gatte als Heinrich II. Kg. v. England (Angevin. Reich).
Wie schon Ludwig VII. verfolgte auch Heinrich II. E.s Ansprüche auf Toulouse (1159, 1162), und 1173 erkannte Raimund V. v. Toulouse Heinrichs Oberherrschaft an, wodurch sich Raimund dem Treueid gegenüber dem Kg. v. Frankreich entzog. In Aquitanien übte Heinrich seine Herzogswürde kraftvoller aus, als es seinerzeit Ludwig getan hatte. Dies erregte namentl. im Poitou Widerstand; dortige Gruppierungen versuchten, den päpstl. Legaten davon zu überzeugen, daß die Ehe Heinrichs mit E. ungültig sei. Das Hzm. Gascogne wurde dagegen für eine spätere Abtretung an Kastilien vorbereitet; es sollte als Mitgift bei der Heirat von E.s Tochter Eleonore mit Alfons VIII. dienen (allerdings sollte die Mitgift erst nach dem Tode E.s übertragen werden).
Ein Bruch zw. E. und Heinrich II. erfolgte, als die Kgn. 1173 die Revolte ihrer Söhne unterstützte. Die Gründe für ihre Parteinahme gegen Heinrich sind nicht klar. Vielleicht fühlte sie sich - wie ihre Söhne - von der Machtausübung ausgeschlossen; möglicherweise war sie auch über den Ehebruch ihres Mannes, der in dieser Zeit im Bann von Rosamund Clifford stand, erbost. Nach der Niederschlagung des Aufstandes wurde sie bis zum Ende der Regierung Heinrichs II. unter Bewachung gestellt. 1175 dürfte Heinrich eine Scheidung erwogen haben, doch blieb E. weiterhin Kgn. und spielte als solche ihre Rolle in der ßffentlichkeit. 1185 bediente sich der Kg. ihrer, um seinen Sohn Richard in die Botmäßigkeit zurückzubringen; diesem wurde befohlen, Aquitanien an seine Mutter zurückzuerstatten.
Mit Heinrichs Tod und Richards Thronfolge kehrte E. als Königinmutter ins polit. Leben zurück. 1190 geleitete sie Berenguela v. Navarra, die von E. favorisierte Braut Richards, zu diesem nach Messina. 1192 trug sie dazu bei, die Rebellion Prinz Johanns in England während der Kreuzfahrt Richards zu unterdrücken. In ihrem Namen wurde das Lösegeld für den von Ks. Heinrich VI. gefangengehaltenen Richard erhoben. Nach Richards gewaltsamem Tod (1199) setzte sie die Nachfolge Johanns gegen ihren Enkel, Arthur I. v. Bretagne, durch. Während Arthur E. in Mirabeau belagerte, geriet er in Gefangenschaft und wurde an Johann ausgeliefert. E. blieb fast bis zu ihrem Tod polit. aktiv. Ihr Tod i. J. 1204 beraubte Johann seines Anhangs im Poitou, während Alfons VIII. v. Kastilien in die Gascogne einrückte, um die Mitgift seiner Frau, gemäß der Vereinbarung von 1170, in Besitz zu nehmen. - E.s Wirkung auf Zeitgenossen und Nachwelt kann nicht allein mit dem reichen Erbe, dessen Trägerin sie war, erklärt werden. Es war ihre Persönlichkeit, welche die Mitwelt beeindruckte. Gervasius v. Canterbury faßt das Urteil über sie zusammen: »Erat prudens femina valde, nobilibus orta natalibus, sed instabilis«.
J.S. Critchley

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Eintrag #18 vom 07. Feb. 2005 10:20 Uhr Stella (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stella eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
hier ein Lesetipp zum Thema Eleonore:
Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien.
von Regine Pernoud
ISBN: 3423300426
Grüße Rita

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Eintrag #19 vom 07. Feb. 2005 12:55 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Siehe mein Eintrag Nr. 3

… da hatten wir die Literaturempfehlung schon.
Ameli

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Eintrag #20 vom 03. Okt. 2007 10:52 Uhr Kurt Loewenherz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kurt Loewenherz eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Leute,
bin beim Surfen auf die Website www.richardloewenherz.eu gestoßen und hab dort einen neuen Richard Löwenherz Comic gefunden, den ich mir dann auch gleich bestellt habe. Das ganze ist historisch echt total informativ und spannend erzählt. Außerdem war man bemüht auch etwas Erotik einzubauen, weswegen ich glaube, dass es wohl eher für Erwachsene gedacht ist. Muss sagen die Qualität der Zeichnung ist wirklich sehr gut und mit dem Versand hat auch alles dann geklappt. Kann ich nur weiterempfehlen!
Lg
Kurt

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Eintrag #21 vom 03. Okt. 2007 12:42 Uhr Claus Winhard   Nachricht

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Hallo Kurt,
ich habe mir mal den von Dir geposteten Link angesehen und war - gelinde gesagt - enttäuscht. Dieser Comic ist schlecht gezeichnet (offenbar hat jemand versucht, die Frank Miller-Comics mit “Ragnar der Wikinger” zu kreuzen), die Texte sind miserabel auf ARD-Vorabend-Soap-Niveau und historisch stimmt außer ein paar Jahreszahlen und Namen gar nichts, schon gar nicht die Zeichnungen.
Meiner Meinung nach rausgeworfenes Geld.
Liebe Grüße,
Claus Winhard
AG Hochmittelalter
www.hochmittelalter.net

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Eintrag #22 vom 03. Okt. 2007 14:21 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Offensichtliche Eigenwerbung, zumal noch so plumpe, ist in diesem Forum unerwünscht.
Und ehrlich gesagt zweifle ich auch an der Echtheit deiner Registrierungsdaten, Kurt.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #23 vom 03. Okt. 2007 14:39 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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über das zweite kapitel bin ich nicht hinaus gekommen - wenn ich marvel´s superhelden lesen will, dann lieber im original.
und vom inhalt und der aufmachung fang ich besser nicht an.. ;-)

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Eintrag #24 vom 03. Okt. 2007 15:15 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Oh_mein_Gott! Wie schlecht ist denn das? Ob man da eher lachen oder weinen soll, das war meine dringlichste Frage bei der Ansicht dieser unfreiwilligen Komödie.
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis oder Wernhard oder Groschi

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Eintrag #25 vom 03. Okt. 2007 15:34 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ha ha ha.

Hab mir den Comic auch mal angesehn.
ßbelst…
Miserabel gezeichnet, und um Claus zu widersprechen, Dialoge auf niedrigstem Niveau, jede Soap wäre um Längen besser.
Historisch ist an dem Ding schonmal garnix, und der Part mit der Erotik…
Naja, wer drauf steht daß sinnlos schlecht gezeichnete Brüste durch die Handlung eiern, mag das vielleicht so sehn…
Einfach nur schlecht.
Achja, und eins noch…
Du bist “beim Surfen drauf gestoßen” ?
Schamloser, dreckiger Lügner.
Emailadresse acc@abc.at ? abc.at ⇒ Abertinaplatz CC ?
Wenn man schon lügt, um Eigenwerbung unterzubringen, sollte man dafür vielleicht keine Emailadresse benutzen, die zur Firma gehört, die bei dem Projekt im Impressum steht.
Und wenns dann noch eine (acc) ist, die sogar in die höheren Ebenen der Firma (ich gehe mal davon aus, daß nur jemand, der etwas zu sagen hat, die Adresse mit den Initialen der Firma verwendet) wird es richtig peinlich.
Verdammt traurige Nummer.
Gruß, Ivain

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