Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Richtige Stoffbehandlung

Einträge 1 bis 12 (von insgesamt 12 Einträgen)
Eintrag #1 vom 12. Dez. 2000 15:59 Uhr Katrin W.   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht

Hi ihrs ! Ich hab jetzt mal die Frage : Wer kann mir gute Tipps für Stoffe allgemein geben , die gut zu verarbeiten sind und auch nicht ganz so “Un-A” sind ? Bisher wurde mir Wolle und Leinen vorgeschlagen . Da stellt sich mir die Frage : Wie behandle ich den Stoff am besten , das er auch länger als eine Saison hält ?Und wie sieht das jetzt nochmal genau mit den Farben aus ? Kann mir wer kurz nochma die bedeutungen um 1200-1300 geben (falls es welche gab) ?! Im Vorraus vielen dank ,
Mfg Katrin

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #2 vom 12. Dez. 2000 17:51 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Moin Katrin, mit Wolle und Leinen hat Du auch schon so ziemlich die komplette Bandbreite von Stoffen, die den meisten Normalmenschen in der von Dir beschriebenen Zeit zugänglich waren. Was die Behandlung vomm Stoff angeht, ist es eher eine Frage der Qualität. Du solltest nicht den erstbesten Wollstof (30% Wolle / 70% Polyester) nehmen, sondern lieber ein, zwei Mark mehr ausgeben und Dir dann einen vernünftigen besorgen. Im Winterschlußverkauf kannst Du manchmal wirklich gute (Woll-)Stöffchen für schon ab 15,- DM kriegen. Ansonsten ist es auch eine Frage der Nähtechnik. Speziell Leinen muß gut versäubert werden. Wenn Du´s richtig machen willst, nimmst Du Kappnähte, die verteilen auch eine wenig den Zug auf den Stoff (wichtig z.B. für Bruchen und ßrmel von engen Kleidungsstücken). Wolle ist, wenn sie nicht zu grob ist, da unempfindlicher, doch auch hier sollte umsäubert werden. Wenn Du einigermaßen sauber nähst, sollte es an sich kein Problem sein, daß Deine Klamotten für Jahre halten (bis Du sie wirklich nciht mehr sehen kannst ;-) Meine alten HMA-Klamotten (Leinenuntertunika, gefütterte Wollkotte, Gugel, Bruch-/Beinling-Kombination hält jetzt schon 5 Jahre und ich muß erst jetzt so langsam die Bruch auswecheseln, da ich mir damals keinen so tollen Schnitt erarbeitet hatte. Pflege ist auch einfach. Leinen wasche ich normalerweise selber, Wolle mit der Hand und gefütterte Leinen/Woll-Mischungen gebe ich gerne in die Reinigung. Speziell meine mit Leinenfaden handgenähten Sachen gebe ich lieber raus, da meine Erfahrungen mit Waschchemie nciht so toll sind ;-) Bis dann Thorsten

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #3 vom 17. Dez. 2000 12:03 Uhr Birgit Kapraun  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Kapraun eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Hallo, prinzipiell kann ich mich den Ausführungen von Thorsten nur anschließen. Generell sind Wolle und Leinen übrigens sehr robuste Stoffe, Leinen ist z.B. sehr viel haltbarer als die heute übliche Baumwolle. Vielleicht könnte man auch über Hanf-Stoffe nachdenken… schließlich wurde diese Pflanze bereits vor 5.000 Jahren in Thüringen angebaut. Ich stecke meine Leinensachen einfach in die Waschmaschine. Danach mit viel Dampf heiß bügeln, dann hat man wieder einen herrlich glatten Stoff. Wolle am besten mit Shampoo waschen (ist ja auch Haar) und die allgemeinen Hinweise beachten (nicht wringen, keine Temperaturschocks…). Ich habe meinen Mantel auch schon mit der Waschmaschine im Wollwaschgang gewaschen, kein Problem. Zu den Farben: Soweit ich weiß, waren kräftige, dunkle Rot und Blau-Töne den hohen Schichten vorbehalten, weil in den Farbstoffen teuer und außerdem verblassen diese Naturtöne recht schnell. D.h. das einfache Volk konnte sich den tiefblauen Mantel einfach nicht leisten. Grün und gelb (aber ob Du das tragen willst weiß ich nicht, da gelb mit sozialen Randfiguren assoziiert wurde - Juden, Gaukler, gewisse Damen) lassen sich einfacher färben. Ansonsten gab`s für das einfache Volk natürlich alle Braun- und Naturschattierungen. Fragt sich natürlich auch, welchen Stand Du darstellen willst und wie A es denn nun sein soll/muß. Je weiter unten auf der sozialen Leiter umso verblichener und ausgewaschener darf (soll?) die Gewandung sein. Sauber und geflickt ist da kein Problem finde ich. Wenn Du Schnitte suchst, mir sind gestern in der Fasnachtsabteilung (komme mir keiner mit AAAAAAAAAAA, das Kleid geht auf jedem Markt durch) ein Burgfräulein-Schnitt und was für´s Volk (Schankmaid oder so)untergekommen. Wenn Du jetzt allerdings Ambitionen auf die hohen Gesellschaftlichen Ränge hast (Seide, Baumwollsamt, Brokat sowas gab´s ja auch, mit Goldfäden etc.) muß ich leider passen. Aber selbst hier halten die Klamotten (sofern ordentlich genäht) mindestens so lange wie die Alltagsklamotten.

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #4 vom 17. Dez. 2000 16:57 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht

Hallo Birgit, deinen Ausführungen kann ich so nicht ganz zustimmen. 1. Die Farbe Gelb ist NICHT immer und überall und jederzeit die Huren- und Judenfarbe gewesen. In der Turm und Zinne war letztens ein interessanter Artikel über die jeweiligen Kleiderordnungen diverser Städte bezüglich der Kennzeichnung von losem Weibsvolk. Da wurden oft ganz andere Merkmale als ein gelbes Kleid genannt. Gerade Gelb und viele Grün- und Lilatöne lassen sich mit recht einfachen Methoden selbst färben, aber Bauern haben fast immer naturfarbene Stoffe getragen. Wobei die natürliche Farbpalette des Schafes da doch eine große Bandbreite aufweist. 2. Schnitte aus der Faschingsabteilung sind nie und nimmer fürs MA geeignet, da heutzutage meist mit Quernähten in der Taille und Teilungsnähten im Oberteil bzw. Rockbahnen oder Raffungen gearbeitet wird. Und das ist definitiv nicht mittelalterlich! Katrin kann mich gerne nach “richtigen” Schnitten fragen, die dann auch viel weniger Stoff verbrauchen als die modernen. Mider, tiefe Ausschnitte - vergiß es für alle Jahrhunderte bis zum späten 14. (Burgundermode)! 3. Seidensamt war der erste Samt, der sich auch erst im 14. Jh. nachweisen läßt. Kostet heute so um die 700 DM/m, bei schmaler Breite. Baumwolle… da mag ich jetzt nicht wieder drüber schreiben. Und auch nicht über die Darstellung von hochadeligen Personen bzw. die Unmöglichkeit dieser. Zur Haltbarkeit: Warum sollte ein Naturstoff schon nach einer Saison hinüber sein? Ich habe ein Leinenkleid, das ich wirklich oft anziehe, und das mindestens 5 Jahre alt ist. Mit Wolle ist es genauso.
Richildis de Schwerdtlauken

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #5 vom 18. Dez. 2000 07:34 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Und gelb ist noch lange nicht gelb, das kann auch ganz was Edles sein. Kommt halt auf den Farbton bzw. die Art der Färbung an. Grüße Joachim

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #6 vom 19. Dez. 2000 20:36 Uhr Birgit Kapraun  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Kapraun eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Hallo Joachim, jaaa, klar gibt es mit safran gefärbte stoffe… die gibt es seit der antike aber weißt du was ein paar gramm safran kosten? eben. zu angharad: 1. gelb wird nicht immer aber doch sehr oft als kennezeichen genannt (auch in den hiesigen diskussionen), und daß die bauern viel naturfarbenes trugen hatte ich ja auch schon erwähnt 2. hast wohl recht… hast du übrigens was gegen burgunder? ich finde es ist ein köstlicher wein. 3. ist seidensamt heute als material wohl genauso “exclusive” wie damals. für die einfachen leute könnte man auch über hanf (s.früherer beitrag) oder nesselstoff nachdenken, aber aufgrund der schwierigen beschaffung heute eher unpraktikabel. ich habe mal ein stück stoff aus brennessel gewoben in der hand gehabt, fühlt sich an wie eine schwere seide. ganz weich und glatt im griff. trägt sich sicher gut. hinsichtlich der “hohen ränge” habe ich mich ja auch absolut nicht kompetent geoutet.
die noch mit nadel und faden kämpft

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #7 vom 20. Dez. 2000 09:42 Uhr Frank   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht

Tach Ihr, zu Beitrag 6 Punkt zwei von Birgit: Ja…vorallem Blauer Spätburgunde. Was mich übergangslos zu den Farben bringt: Blau wurde meines Wissens auch aus Heidelbeeren gewonnen und rot aus Hiffen (wie die Hochdeutsch heissen weiß ich gerade nicht. Die wachsen an stacheligen Sträuchern und deren Marmelade ist bei uns in den Krapfen drin:-)) Warum soll das ´einfache´ Volk nicht diese Beeren zum färben (zumindest ihrer Festtagskleidung oder Borten und Säume) genommen haben? Soo teuer können Heidelbeeren ja auch nicht gewesen sein, die wachsen doch überall im Wald und das wird vor 1200 Jahren auch nicht viel anders gewesen sein, oder??? Die Farben wären mit Heidelbeeren zwar nicht gerade Kobaltblau aber doch blau und ziemlich kräftig. Ist das falsch wenn ich annehme daß das so war?? MfG
Frank

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #8 vom 20. Dez. 2000 09:44 Uhr Frank   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht

Mir ist´s wieder eingefallen wie die Dinger hochdeutsch heissen: HAGEBUTTEN!! *solznichtganzverblödeltzusein* MfG
Frank

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #9 vom 24. Dez. 2000 19:45 Uhr Birgit Kapraun  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Kapraun eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Tach zusammen, mir ist im Zusammenhang mit Stoffbehandlung noch eine Frage eingefallen. Natürlich hält ein Gewand (sofern es ordentlich genäht ist) mit Sicherheit länger als eine Saison, aber gibt es irgendwelche Erkenntnisse, wie lange im Mittelalter ein Gewand gehalten hat? Bei der damals üblichen Alltagsbeanspruchung meine ich. Klar hielt ein Mantel da wohl auch länger als z.B. ein Unterkleid oder ein Arbeitskittel, aber wie lange war das? Was ist mit Kinderkleidung? Wurde die “zum Mitwachsen” genäht oder eher an ein anderes Kind weitergegeben wenn zu klein geworden?

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #10 vom 25. Dez. 2000 11:58 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Moin Birgit, ich denke mittelalterliche Kleidung hat genauso lange gehalten wie moderne, die vernünftig verarbeitet und gelegentlcih geflickt wird (also nicht gerade H&M-Klamotten, die im Höchstfall ein Saison halten ;-). Es gibt genug Quellen, die bestätigen, daß Garderobe weitergegeben wird. Man aht im allgemeine stärker drauf geachtet, den Stoff bis zum letzten Fitzelchen zu verbrauchen, das Material war einfach zu teuer , um es zu verschwenden. Es gitb auch genugn Besispiele über die Weiterverwendung gebrauchter Stoffe in Gambesons und den Weiterverkauf und die Abgabe von gebrauchten Pelzen etc.. Es gehörte auch zur Largesse, Kleidungsstücke als Geschenke weiter zu geben. Was Kinder angeht, so haben sie bis zum 7.-8. Lebensjahr noch bis ins SMA eher Hemdkleider getragen, aus denen man nicht so schnell herauswuchs. Danach hatte sich die Kleidung nicht großartig von der der Erwachsenen unterschieden. Und da man halt sehr ökonomich dachte, werden die Kleidungsstücke natürlich weitergegeben worden sein, wenn die Kinder herausgewachsen waren. Die Vorstellung Kleider wegzuschmeißen ist der damaligen Zeit wohl fremd gewesen. Auch durch die christliche Pflicht zur Armenfürsorge, die das ganze Mittelalter in wichtiger Faktor war, werden auch abgetragene Stücke noch ihre Abnehmer gefunden haben. Bis denn Thorsten

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #11 vom 25. Dez. 2000 13:10 Uhr Birgit Kapraun  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Kapraun eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Moin, Thorsten, ja, Kleidung wegwerfen gabs wohl nicht. Was an Fitzelchen gar nicht mehr zu gebrauchen war wurde dann wohl als Putzlumpen oder zum Schiffe abdichten verwendet (gibts wohl schöne Funde aus Haithabu). Unsere heutige Putz- und Wischlappenindustrie hätte die MA-Hausfrau wohl sehr verwundert. Aber gibt es Schätzungen, wieviele Gewänder die durchschnittliche Bäuerin oder Handwerker hatte so im Leben? Hanf, der ja wohl auch verwendet wurde, ist ja noch haltbarer als Leinen. Kann man dann davon ausgehen, daß es im Erwachsenenalter ein bis maximal zwei Festgewänder gab und vielleicht 4 bis 5 Arbeitskleider? Was natürlich den Aufwand, der für die Herstellung eines Gewandes nötig ist wieder relativiert. Wenn das gute Teil dann 20 Jahre getragen wird, von unterschiedlichen leuten…

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #12 vom 03. Jan. 2001 12:16 Uhr Christian Peitz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht

Tag zusammen! Zur Bedeutung von Farben: In der Minne hat auch die Gewandfarbe eine Bedeutung. Rot fuer gluehende Liebe, Gruen fuer Hoffnung etc. Außerdem war rot als agressive Farbe nicht umsonst die beliebteste Farbe fuer Wappenschilde. Zur Haltbarkeit der Farben: Viele der im Mittelalter eingesetzten Faerbemittel waren nicht waschecht. Ein mit Safran leuchtend gelb gefaerbtes Kleid wird nach einem Regenguss eine ziemlich gelbe Pfuetzte hinterlassen haben. Die Farbe ist naemlich nicht im Gewebe fixiert. Gleiches kann ich mir auch fuer Heidelbeeren vorstellen (hier natuerlich lila). Indigoblau war als Kuepenfarbstoff eine der haltbarsten Farben, aber wer seine Jeans anschaut, weiss auch das zu relativieren. Wer also nicht fuer jeden Anlass eine neue Robe machen lassen konnte, lief zwangsweise irgendwann ziemlich blass durch die Gegend. Zu Kinderkleidern: Unsere Kurze hat ihr erstes MA-Kleid zu Beginn der Saison 2000 bekommen, da war sie 6 Monate alt. War damals noch ein ziemlicher Schlabbersack. Mittlerweile haben wir Keile in die Seiten gesetzt, die Aermel sind nur noch halblang. Naechste Saison ist ein neues Kleid faellig, das jetzige geht an den kuenftigen Nachwuchs von Freunden.
Grüße, Kristan von Katzenelnbogen

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne