wenn Du so dreckiges Zeugs erwischt hast, würde ich Dir auch raten, das lieber nicht für’s Spinnen zu verwenden.
Mein erstes Vlies war auch so schrecklich verschmutzt. Ich habe es dann einem Rat folgend in lauwarmem Wasser (wirklich nur lauwarm, sonst filzt es ganz erbärmlich!) mit mehreren Eßlöffeln Speisenatron eingeweicht und ganz vorsichtig ausgedrückt. Nicht zu sehr rubbeln oder stampfen, sonst filzt es. Mit klarem Wasser nachspülen.
Aber selbst dann ist Wolle, die vom Bauch stammt, einfach nicht langfaserig genug, um gutes Garn zu spinnen. Zum ßben geht es aber.
Möglicherweise geht’s auch für die ersten Filzversuche.
Nicht verschmutzte Rückenwolle braucht man nicht zu waschen, sondern kann sie so verspinnen. Meine ist so gut, daß ich nicht mal kardieren brauche, sondern mir nur recht sorgfältig einen Portions-Bausch zupfe, den ich dann verspinne.
Dabei werden die Hände immer gut von dem Lanolin gepflegt.
…nur kaltes Wasser nehmen…eine alte Badewanne, dazu ein grosser Schluck billiges Haarschampoo mit etwas Spülmittel, und einige Stunden lang schrubben und stampfen…mehrfach spülen.
hat sich jemand schon mal die Mühe gemacht, Schafswolle direkt ab Erzeuger (=Schäfer/Bauer) zu erwerben und selber soweit vorzubereiten, daß sie versponnen werden kann?
Rohwolle ist dermaßen verschmutzt, verfilzt und bääääähhhh (Nase zuhalt)… Wie bekommt man die Wolle am effektivsten gewaschen? Versuche im Bekanntenkreis haben schon ‘ne Waschmaschine gekostet :)) Aber irgendwie muß das Zeugs ja auch “a” sauber zu bekommen sein. ICh dachte irgendwie an Waschzuber, Waschlauge, heißes Wasser, einweichen…