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Eintrag #1 vom 16. Aug. 2003 00:26 Uhr Hannah Gritsch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Gritsch eine Nachricht zu schreiben.

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ich habe die beiträge über die ronneburg märkte etc gelesen udn war zutiefst erschrocken, denn ich hätte nie gedacht das es mit der ronneburg so übel aussieht! Aber diese berichte wurden vor 2-3 jahren geschrieben und ich fragte mich wie es denn heute um die verantaltungen auf der Burg aussieht! Denn wir wollen bald auf das burgfestspiel als gewandtete, aber ehrlich gesagt befürchte ich dass sich das alles gar nicht lohnen könnte und die ronneburg ein reinfall wird. also wie siehts heute doirt aus? bessere Orga? mehr stände?
im internet konnte ich auch keine berichte finden.
vielen dank
hannah

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Eintrag #2 vom 16. Aug. 2003 14:28 Uhr Holger Rinke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Rinke eine Nachricht zu schreiben.

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Kann jetzt nur von meinem letzten Besuch auf der Ronneburg berichten - war aber nur das Pfingsturnier (wo wir das namensgebende Spekatel recht bewußt gemieden haben :) )
Um es kurz zu machen - wenn Du eine authentische Darstellung erwartest - bleibt zu Hause. Ronneburg ist das, was man hier sicherlich als Gromi-Land bezeichnen würde.
Wenn Du an den Ständen etwas anderes erwartest als den üblichen Krempel, den es auf jedem anderen Markt auch gibt - bleibt zu Hause (mir sind nur ein Ledermacher, ein Waffen- und Rüstkrämer und ein Kräutersammler (dieser mal tatsächlich mit ungewöhnlicher Ware, die ich nicht in jedem Kaufhaus bekomme) aufgefallen) - vom Gewandstand habe sogar ich mich ob der Ware mit Grausen abgewendet - und als man dortens sich dann über meine Beinlinge wunderte (“Was ist das denn?”), mußte ich erstmal einen trinken gehen ;)
Für uns - die wir aus der Düsseldorfer Gegend kommen und dort Bekannte besucht haben, war es mal tatsächlich interessant, andere Gaukler und Musiker zu sehen, als das hier “übliche Dutzend”, die Anlage war auch recht nett und so hatten wir insgesamt einen vergnüglichen Tag, der uns nur durch eine etwas eigenwillige Gruppe mit “mittelalterlichem Tanz” (nein, es war nicht Pas de Danse) etwas verdorben wurde, die sich als Volkstanzgruppe aus dem slawischen Raum entpuppte :) … nunja, wem´s gefällt.
Wir sind aber auch eher ambitioniertes Gromi-Geschmeiss, in sofern mag meine Meinung da nicht viel hergeben ;)
Holger
ßS: Und ach ja, Jungs, die ihr dort im Schottenrock herumliefet und zu einem Zelte nahe des Turnierplatzes gehörtet - falls Ihr das hier lesen solltet - tragt ruhig den Schottenrock, aber bitte, bitte, BITTE laßt die Schwerter liegen, die Dinger können arg weh tun, wenn man damit so rumhampelt wie Ihr ;)

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Eintrag #3 vom 18. Aug. 2003 14:36 Uhr Hannah Gritsch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Gritsch eine Nachricht zu schreiben.

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jo, das hab ich mir schon gedacht. warum geht die ronneburg mit den vorraussetzungen so den bach runter was veranstaltungen betrifft?

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Eintrag #4 vom 18. Aug. 2003 16:26 Uhr Martin H   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Eine gute Frage....

Moin,
Frag doch einfach mal den Förderverein der Ronneburg warum bei horrenden Eintrittsgeldern (auch für Gewandete, denn wenn man 17 statt 18 EUR zahlt, dann fühlt man sich nicht sonderlich gebauchpinselt…) die Qualität der Stände und des Marktes kontinuierlich abnehmen.
Bei der Gelegenheit kannst Du das auf 98% aller Märkte ausweiten und die Debatte über Marktqalität neu auflegen (vol.243).
Denn: Ob man nun einen ganzen Stundenlohn oder mehr dafür verbraten muß, um sich von Gewandvergewaltigern und Ritterbratwurstverkäufern einen auf Marktsprech über das Mittelalter aufs Ohr drücken zu lassen, oder nicht…. ist jedem selbst…. und so…
Aber ärgerlich ist es schon, denn wie bereits erwähnt, die Burg ist toll!
Gruß
Wolf von Miroldes

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Eintrag #5 vom 18. Aug. 2003 18:23 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Gut, über sog. “Spektakel” und das Grauen drumrum braucht man kein Wort zu verlieren…
Allerdings findet auf der Ronneburg (bisher 3x pro Jahr, als nächstes am 1. WE im November) eine “Darstellung mittelalterlichen Lebens” statt. D. h., es wird entsprechend dem 13. Jhd. gekocht, diverses Handwerk vorgeführt, Bogen- und Armbrustschießen vorgeführt etc. Die beteiligten Gruppen geben sich mit einer authentischen Darstellung große Mühe, und das Ergebnis braucht sich meiner Meinung nach nicht zu verstecken. Okay, es gibt keine Verkaufsstände, keine “Ritterturniere” und ähnlich Spektakuläres, sondern “nur” MA-Alltagsleben, aber dafür kostet es auch nur den normalen Museums-Eintrittspreis, der dem Erhalt der Burg zugute kommt. Und das kann man sich durchaus mal antun - gerade (aber nicht nur!) für Kinder ist das oft interessanter, weil man nicht mit den gängigen (Hollywood-)Vorstellungen von Mittelalter zugeschüttet wird.
Annette

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Eintrag #6 vom 19. Aug. 2003 12:06 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Holger,
genau deshalb betonen wir immer, daß wir historische Tänze bieten (“Tänze aus Alter Zeit” ist unser Motto). Unsere Tanzkurse fanden räumlich auf der Ronneburg statt, aber immer außerhalb der übrigen Veranstaltungen.
Wer “mittelalterliche” Tanzbeschreibungen und Choreographien hat, immer her damit ;-).
Gruß von Pas de Danse
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #7 vom 07. Okt. 2003 00:05 Uhr Klaus Oechsler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Oechsler eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wir haben es getan....

Ja.Wir waren tatsächlich als Lagergruppe am letzten WE (03.-05.10) auf der Ronneburg.
Was soll ich sagen? Dieser Markt hätte ob seiner wunderschönen Lage und der wirklich interessanten Burg durchaus Potential.
Doch habe ich den Eindruck gewonnen, dass dem Veranstalter hierzu die Ambitionen fehlen. Hier wird ausschließlich auf Komerzialität gesetzt.Dies fängt beim Eintritt von 8,– an (7,– für “Gewandete”, wobei Schnürhemd u.Lederhose wohl als Gewandung gezählt wird) und setzt sich bei den meisten Händlern fort. Wie hier schon bemerkt wurde, gibt es wenige Stände, welche nicht den üblichen Müll verscheuern, aber für das Publikum (Komerzialität) scheints zu taugen.
Auch entstand bei uns der Eindruck, dass der Veranstalter an einer richtigen Betreuung der lagernden Gruppen eher weniger interessiert scheint. So mußten wir z.B. bei unserer Ankunft am Donnerstag erstmal ca. 1 Stunde nach dem Hauptverantwortlichen suchen (wirklich niemand fühlte sich so recht für uns zuständig) um einen Lagerplatz zugewiesen zu bekommen. Mit Brennholz sah es auch sehr mau aus, obwohl uns im Vorfeld versichert wurde, dass hiervon genügend für alle vorhanden sei, ganz zu Schweigen von Stroh in trockener Form. All diese anfänglichen Widrigkeiten konnten aber unsere gute Laune nicht allzusehr dämpfen. Als dann der Veranstalter bei seiner übrigens einzigen Runde durch das fertige Lager jedoch bei einem unserer Zelte die Authentizität bezweifelte und uns nahelegte, dieses wieder abzubauen, begann ich doch am historischen Hintergrundwissen des Veranstalters leicht zu zweifeln, noch dazu in unmittelbarer Nähe ein handelsüblicher Gartenpavillion stand, welcher nicht seinen Anstoß erregte (abgesehen davon standen auf dem Lagerplatz zwei wirklich überhaupt nicht mittelalterliche Kothen, welche ebenfalls geduldet wurden).
Auf der positiven Seite ist für uns zu vermerken, dass wir viele nette Leute kennengelernt haben (Gruß an die Skjalborg-Sippe) und durch die fehlende Einbindung seitens des Veranstalters einen geruhsamen Jahreabschlußmarkt erlebt haben.
Ach ja: Leute, wenn ihr schon eine freie Feldschlacht veranstalten müßt, dann schmeißt diese wiederlichen Superhelden raus, die nicht mal beim fünften ordentlichen Treffer zu Boden gehen. Das hat sogar das Publikum bemerkt und dass ist äußerst peinlich.
Außerdem wäre es für einige der Schwertschwingenden Akteure dringend angeraten, ein Schaukampseminar (welche wohl auch auf der Ronneburg angeboten werden) zu besuchen, da deren unkontrolliertes “Gefuchtel” durchaus mal ins Auge (im bildlichen Sinne) gehen kann.
Nun gehabt euch wohl
Niclaus, Herr von Hohestette, Söldnergilde Skt. Michael

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Eintrag #8 vom 07. Okt. 2003 19:31 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht Der Grund

Das ist der Grund warum ich so selten auf der Burg bin, als Gewandeter kommt man bei anderen Events entweder umsonst oder zum halben Preis rein, das Plastikbillighändlergeramsch zieht mich auch nicht auf die Burg…
Lediglich zum Essen und Trinken kann man zur Burg kommen und dann den herrlichen Ausblick von und über die Burg zu genießen.
Und weil die Entfernung zur Burg nicht soooo groß ist…
Ansonsten geb ich meinen Vorrednern recht, die Ronneburg ist zu 90% Komerziell ausgerichtet, leider fallen darunter nicht die Hobbyisten, die das Mittelalter leben.
Und eine Erfahrung die ich mir von der Ronneburg behalten habe, komme niemals ohne Gewandung, weil der unterschied ist wirklich spürbar, jeder hält einen für den nächsten Turidepp der abgezockt werden kann…
Thorgrimm Firesbrunst

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Eintrag #9 vom 23. Dez. 2003 13:22 Uhr Myriam Gateault   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Oh Graus!

Also vom Papphelm bis zum Hornamgürtelträgermitschottenrock ist auf dieser Burg alles zu finden. Wirklich schade, daß eine so schön ausgebaute Burg nicht für wirklich interessante Veranstaltungen und entsprechende Hobbyisten zur Verfügung gestellten wird.
Schade auch, daß Gewandete in großen Gruppen 50 Cent Rabatt bekommen. Die kann ich mir dann auch schencken. Vom Weinachtsmarkt einer Burg hatte ich mir mehr vorgestellt.
Solche Veranstaltungen sind wirklich ein Paradebeispiel für falsche Veranstalter, die kein Fünkchen Interesse an guten und interessanten Termine haben….
Gruß Myriam d. L.

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Eintrag #10 vom 23. Dez. 2003 13:50 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Konsequent sein...

Moin!
Die Ronneburg war schon immer kommerziell.
Früher war das auch gut so, denn auf dem Mittelalter Supermarkt konnte man sich mit so ziemlich allem eindecken, was man so brauchte. Da waren bis zu 4 Schmiede dort, Lutel mit einem Riesen Stand (dort konnte man Sachen bestellen und bekam sie beim nächsten Markt ausgehändigt), Es gab eigentlich alles für den MA Hobbyisten, Larpie und historisch oder historisierend Interessierten.
Soweit mir bekannt ist, gibt es nur noch wenige MA Stände auf der Ronneburg. Woran das liegt kann ich nur mutmaßen, mir ist jedoch zu Ohren gekommen, das es wohl zu einigen Querelen zwischen MA Aktivisten und der Burgverwaltung gekommen ist. Warum Luel da nicht mehr aufbaut weiß ich nicht, vielleicht ist für die Tschechen der Online Shop praktischer.
Teuer war der Eintritt früher auch schon, die Wachleute waren zickig und der Service für die Lagernden war mäßig bis miserabel.
Nachdem sich der Markt für mich zum Einkaufen nicht mehr lohnt, habe ich für mich beschlossen, die Ronneburg nicht mehr zu besuchen.
Weihnachtsmärkte mit kalten Füßen, Musikberieselung, Glühwein und Pommesbude kann ich auch zu Hause haben, da machts auch Spaß und kostet keinen Eintritt.
Mit den besten Wünschen für Besitzer, Betreiber und Verwalter der Ronneburg, auf das Ihnen im neuen Jahr Einsich gewahr werde…
Gruß, Uli

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Eintrag #11 vom 18. Jan. 2004 13:59 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ich kann es nicht mehr hören...

Hallo,
seit Jahren geht das nun schon so: Leute fahren auf die Ronneburg und wundern sich darüber, dass es dort (fast) nur ums Geld geht und wundern sich dann auch noch oder sie verbreitet ihre bereits bekannten Ansichten über “die gute alte Ronneburg damals”.
Ja, die meisten Veranstaltungen der Ronneburg sind kommerziell, aber dafür wird das Geld dann auch wieder in die Burg gesteckt (man denke nur an den neugemachten Erker oder den Hof). Es ist doch ein gutes Recht des Besitzers, aus seinem Besitz Geld zu machen. So gesehen ist das Konzept der Ronneburg auch erfolgreich, da ja auch jedes mal viele Besucher ihren Eintritt bezahlen und damit die Baumaßnahmen unterstützen. Würden die Veranstalter ihr Konzept ändern, kämen sie in die Gefahr eines finanziellen Mißerfolges. Keiner sagt, daß die Veranstaltungen irgendeinem historischen Bild gleichkommen. Es sind Märkte wie überall in ganz Deutschland; mit Bratwürsten und allem Pipapo, den manche Familien für ihren Wochenendausflug brauchen. Und das ist die Zielgruppe, nicht die Aktiven, die ihr wenig Geld in einzelne Ausrüstungsgegenstände stecken.
Früher war die Ronneburg besser?
Ich bin seit Jahren regelmäßg dort gewesen und habe sie unverändert vorgefunden. Daß manche Merktbeschicker nicht mehr hinfahren kann in der Tat am Onlinehandel liegen. Manche Tschechen haben nun auch gemerkt, dass viele deutsche Aktive zu ihnen fahren, um sich ihre Schwerter zu kaufen - sie müssen den weiten Weg nicht mehr machen.
Gewandete bekommen kaum eine Ermäßigung?
NUn, in meinen Augen ist es kein Problem, für einen Markt mehrere Euro zu bezahlen, wenn ich weiss, dass das Geld nicht in irgendwelche Privattaschen fließt. Gehe ich ins Kino, bezahle ich bis zu 8 Euro für zwei Stunden Unterhaltung. Auf einem Markt kann ich den ganzen Tag unterhalten werden. Die Veranstalter werden da wohl auch irgendwelchen wirtschaftlichen Denkmustern unterliegen, aber da kenne ich mich nicht aus. Ein Denkanstoss: Wer fährt denn zum “mittelalterlichen Spektakulum” nach Lich? Da zahlt man 8 Euro für den Markt, weitere 8 für das Turnier, sieht grottenschlechte Stände und “mittelaltergruppen” und es wird keine schöne Burg restauriert. Nur mal so als Vergleich! Auch da müssen Gewandete vollen Eintritt leisten. Wenn man aber mal schaut, WAS da alles als gewandet auf die Ronneburg kommen will, wundert man sich schon. Die Frau an der Kasse kann also entweder mit jedem einzelnen über die Qualität seiner Kleidung diskutieren oder einen Einheitspreis schaffen. Ich möchte die Reaktion der Besucherschlange vor der Kasse sehen, wenn die ersten diskutieren wollen.
Aber es gibt ja auch die Ausnahmen:
Manche Veranstaltungen auf der Ronneburg sind richtig gut. Von den Tanzwochenenden höre ich viel Positives und von den “Darstellungen mittelalterlichen Lebens”, die dreimal im Jahr stattfinden und von Aktiven durchgeführt werden. Aber über solche Erfahrungen wird hier kaum geredet… schade eigentlich.
Viele Grüße, Mirko

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Eintrag #12 vom 18. Jan. 2004 14:20 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Wache ist zickig???

Hallo Uli,
die Torwache Ronneburg hat mehrere Aufgaben:
1. Stempel kontrollieren. Das ist nervig, weil es drei Kontrollpunkte gibt. Das liegt daran, das Restaurantbesucher kostenlos ins Resaurant gehen können. Aber manche Leute biegen dann auch gerne mal ab oder machen einen Verdauungsspaziergang über den Markt. Dies zu dulden wäre ungerecht denen gegenüber, die Eintritt bezahlt haben.
2. Aufpassen, dass keiner den Eintritt prellt.
3. Den Besuchern Auskünfte über das Geschehen liefern.
4. Kleine Kinder oder deren Eltern suchen.
Diesen Job leistet die Wache bei jedem Wetter und in recht guten Klamotten, damit das Auge auch was davon hat. Viele Besucher schätzen die Wache und vermissen schon mal den einen, wenn er mal nicht Dienst hat. Reich geworden ist aber noch keiner von denen.
Wahrscheinlich nervt es Dich, dass auch “Gewandete” oft ihren Stempel zeigen müssen. Dazu ein paar Fakten: ERs ist der Wache nicht möglich, alle Teilnehmer des Lagers zu kennen. Scheinbar schlafen Dutzende Teilnehmer in ein oder zwei Zelten, denn man hört so oft: Ich gehöre zu dem Lager soundso (aber einen Lagerverantwortlichen können diese oft nicht nennen). Da die Gruppen da oft jede Mitarbeit verneinen, müssen eben alle kontrolliert werden. Bei des Marktständen ist das auch so: Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen werden eben schnall mal zu Helfern gemacht, damit sie kostenlos auf den Markt kommen können. Gegen solche “Zechpreller” richtet sich auch die Wache. Dabei muss sie sich schon manche derben Beleidigungen anhören.
Wer aber nett zu der Wache ist, vielleicht mal einen Plausch hält, ist schnell bei den Diensthabenden bekannt und muss kaum noch den Stempel zeigen, wenn er es einmal getan hat. Leider wechseln die Wachhabenden aber auch hin und wieder, weil das ihre Freizeit ist. Wer stellt sich bei Regen, Schnee oder praller Sonne acht Stunden hin und betrachtet fremder Leut Hände?
Die Wiedererkennung: Da sich die Stempel meist auf den Händen befinden, schaut die Wache auch genau auf diese. Erst beim Blick ins Gesicht erkennt man ein bekanntes Gesicht wieder. Denke auch mal daran, wenn du mit solchen Beleidigungen agierst.
Als ich noch bei der Torwache war, hatte ich oft ein freundliches Gesicht und fühlte mich nicht zickig, aber meine Aufgaben wollte ich schon wahrnehmen, weil ich hinter diesen stehe. Seit dieser Zeit sehe ich andere Torwachen mit anderen Augen. Stell dich einfach mal zwei oder drei Stunden dazu, dann weisst du, wovon ich rede.
Achso: Manche Leute werden von mir schwerzhaft “alter ronneburger Adel” genannt. Das sind Leute, die mir dann immer sagen: “Ich bin schon immer und ewig hier. Früher war das aber anders und besser und sowieso.” Dazu kann ich aber nur sagen: “Heute ist es so und ob das besser ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters.”
Vieles könnte sich auf der Ronneburg verbessern, wenn es eine Zusammenarbeit und einheitliche Regeln gäbe. Z.B. eine gute Lagerordnung. Die liegt der Ronneburg vor, wird aber nicht eingeführt, weil es ja alten Traditionen widerspricht und manche Lager und Stände da nicht mitmachen würden.
Viele Grüße, Mirko

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Eintrag #13 vom 18. Jan. 2004 16:21 Uhr Klaus Oechsler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Oechsler eine Nachricht zu schreiben.

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@Mirko
Ich muss dir wirklich zustimmen. Unter dem Aspekt der Restaurierung der sehr schönen Burganlage gewinnt der Kommerzielle Charakter der Veranstaltungen ein anderes Gesicht. Es ist dann durchaus wünschenswert, dass dies so beibehalten wird.
Ich muß dir auch in Punkto “Ermäßigung für Gewandete” recht geben. Es ist für die Leute an den Kassenständen bei den meist vorhandenen Schlangen Einlassbegehrender unmöglich, Gewandungen in “Akzeptabel” und “Unmöglich” zu kategorisieren. Außerdem müßte dann tatsächlich eine “Gewandordnung für gewandete Besucher” vor Ort ausgeschrieben werden, und das würde den kommerziellen Absichten entgegenwirken.
Ich wußte außerdem bisher nicht, dass eine Lagerordnung vorhanden ist. Es wäre doch durchaus erstrebenswert, diese mal Umzusetzen. Ich bin der Meinung, die meisten Aktiven, auch wenn sie schon Jahre an den Lagern oder als Händler teilnehmen, werden sich an eine solche Lagerordnung gewöhnen. Sicher wird es am Anfang Gemurre geben, doch auch auf anderen Märkten wurde so ein Wandel schließlich akzeptiert und letztendlich wurde auch erkannt, dass sich dadurch die Qualität (ob Kommerzieller Markt oder nicht)entscheidend verbessert hat (bestes Beispiel: Zeitreise auf der Burg Rabenstein in der fränkischen Schweiz).
Ich lese aus deinem Eintrag heraus, dass du an den Veranstaltungen aktiv beteiligt warst. Vieleicht besteht ja die Möglichkeit, mal mit dem Veranstalter, Herrn Schwandt, über eine Einführung der Lagerordnung zu diskutieren. Falls du hierzu Lust haben solltest, mail mir doch einfach mal.
Niklaus von Hohestette, Kriegsknechte Skt. Michael AD 1322

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Eintrag #14 vom 18. Jan. 2004 21:15 Uhr Martin Heidenreich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Heidenreich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kapier ich net...

Salve,
die Diskussion geht wieder in die Richtung, dass es doch uuuuuunmöglich ist, sauber zwischen guter und schlechter Gewandung zu trennen, um daran den Eintrittspreis fest zu machen. Hatten wir schon oft. Und wie immer frage ich: WARUM DENN IN GOTTES NAMEN?
Bei Schlachten funktionierts doch auch: MAch ich eine Trefferregelung nach Rüstungspunkten brauch ich mich weder zu wundern noch zu beschweren, dass mir völlig ungerüstet nur ein Treffer zugebilligt wird.
Warum muss ich mich also wundern, wenn ich als Horntragender Omigardinenschottenrock nicht als Ritter (oder was auch immer ich mir zusammenphantasiere) gelte? Warum ist es des weiteren Ach so schwer, einem solchen an der Kasse ins Gesicht zu sagen, dass er mit dieser Ausrüstung doch bitte wenn nicht schon nach Hause gehen, so doch wenigstens den vollen Preis Zahlen soll? Wir wissen doch genau worum´s geht: bei weitem nicht darum, dass wir nur noch Leute reinlassen, die einen 50-Seitigen Nachweiskatalog für Ihre Klamotte mit sich rumschleppen und allen übrigen eine Nase drehen und sie 200 - zahlen lassen.
Wenn meine Umhängetasche nicht unbedingt nach Mannesse o.ä. belegt ist oder ob ich mit Fledermausflügeln, spitzen Ohren und Conanstreitaxt (jaja, es gab damals nämlich Fledermäuse, Ohren und ßxte) aufschlage, ist doch wohl ein deutlicher Unterschied, nach dem sich ein Preisgefüge darstellen lässt….. und wem´s nicht gefällt, der mag halt zu hause bleiben, denn beschweren werden sich als allererstes die, die sich eine Gardine um die Hüfte wickeln, die alten Bundilatschen zusammenschnüren und in ein Trinkhorn samt Gürtelaufhängung Marke “Hägar” investieren, nicht die, die in jahrelanger Mühe sich Belege rauskramen und mit der Hand originalgetreue Klamotte nähen. Erstere können dann nämlich gaaaaaar nicht verstehen, wieso ihre “Fünf-Minuten-Gewandung” nicht honoriert wird!
Wie wir unten schon gesehen haben, geht es nicht darum, am Eintritt Millionen einsparen oder die Burg um Gelder zu deren Restaurierung betrügen zu wollen, ganz im Gegenteil wollen die meisten durch gute Gewandung das Bild bereichern. Doch wenn jenen dann durch die schon genannten Zustände ein großes “F*** YOU!” ins Gesicht geblasen wird dann reagieren sie eben auf das blöde Marktsprech “Zeigt mir Euer Sigulum!” der Wachen unter Umständen etwas unwirsch.
Und hier liegt das Problem: Leute, die zum ersten Mal auf die Burg kommen, wissen nicht, worauf sie sich einlassen, wissen aber umso mehr, dass es auch anders geht….
Gruß
Wolf von Miroldes

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Eintrag #15 vom 19. Jan. 2004 02:45 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht @ Beitrag 12 von Mirko

Hallo Mirko,
ich schließe mich da mal meiner Vorrednerin Myriam an, denn mit ihr und ein paar anderen bin auch ich kurz vor Weihnachten vor Ort gewesen.
“Diesen Job leistet die Wache bei jedem Wetter und in recht guten Klamotten, damit das Auge auch was davon hat.” (Zitat Posting 12)
Daß die Wache den Job bei jedem Wetter leistet finde ich ehrlich gut, allerdings hab ich die recht gute Klamotte (Papphelme, Knobelbecher, Springerstiefel, Jogginghosen, BW-Koppel, Pannesamt und Plastikstoffe..etc) leider nicht gesehen, schade.
Wo waren denn die Wachen die DU meintest? ;-)
Gruß,
Will

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Eintrag #16 vom 19. Jan. 2004 13:08 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Du hast Recht, es geht.
So getan historische Zeitreise 2003.
Es gibt einige Auswahlkriterien, mit denen selbst ein unbedarftest Auge ein 90% Auswahl treffen kann; wie gut man das umsetzt, is freilich die andere Frage.
Wer mag, kann die Eintrittsermässigungs-Definition (tolles Wort, *g*) hier nachlesen: www.historische-zeitreise.de/pdf/def_eintritt.pdf
Gruss, Esca

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Eintrag #17 vom 24. Jan. 2004 14:00 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Torwache wird alt...

Hallo,
Ja, die Torwache wird alt. Seit August haben wir ein kleines Nachwuchsproblem und es kamen neue Leute dazu. Diese sind in der Tat nicht ordentlich gekleidet, aber auch sie abeiten daran, obwohl sie sonst mit dem Mittelalterhobby nichts zu tun haben. Letzte Woche hatten sie bereits Bruche und Beinlinge genäht.
Aber ein guter Teil steht in guten Schuhen, Bruche, Beinlingen, Gugel, Hanf- oder Leinenuntertunika und Wolloberkleid da. So einiges davon wurde mit der Hand genäht.
Der Stundenlohn der Wache hat sich dadurch leider nicht geändert. Aber scheinbar werden diese Arbeiten von Touristen auch nicht registriert.
Viele Grüße, Mirko

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Eintrag #18 vom 24. Jan. 2004 14:17 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Zitat “ Der Stundenlohn der Wache hat sich dadurch leider nicht geändert. Aber scheinbar werden diese Arbeiten von Touristen auch nicht registriert.”
Hallo Mirko,
den Stundenlohn der Wache kann ich weder beurteilen noch will ich das überhaupt. Daß die Jungs und Mädels da bei Wind und Wetter draußen stehen ist mir klar.
Ich bin lediglich auf deine Aussage eingegangen, die da lautete:
“Diesen Job leistet die Wache bei jedem Wetter und in recht guten Klamotten, damit das Auge auch was davon hat.”
Und eben dies stellte ich in Frage, nicht mehr und nicht weniger. Das ist schon alles. ;-)
Gruß,
Will

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Eintrag #19 vom 27. Mrz. 2004 23:33 Uhr Elisabeth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Elisabeth eine Nachricht zu schreiben.

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Wie ist der “Historische Ostermarkt” einzuordnen? Auf der Ronneburg-Homepage hört es sich leider nach “Hauptsache Unterhaltung” an…
Viele Grüße, Elisabeth

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Eintrag #20 vom 28. Mrz. 2004 00:19 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Die Ronneburg ist historisch, dewegen das "historisch *g*…
Nein, das war gemein. Sehr durchwachsen..mach Dir ein Bild und genieße die Burg
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis

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Eintrag #21 vom 02. Mai. 2004 11:00 Uhr Christian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christian eine Nachricht zu schreiben.

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Ich weiß, oft gibt es Beschwerden. Auch ich habe bisher meist gemeckert, aber am 30. April gegen 22.30 bin ich tatsächlich auf eine freundliche und hilfsbereite Torwache getroffen. Ich wollte nämlich nur einen bestellten Helm abholen und hierfür weder in der hunderte von Metern langen Schlange anstehen, noch den hohen Eintritt für diesen Fantasy-Event berappen und schon gar nicht länger als nötig verweilen. Und der junge Mann lies mich ohne jegliche Diskussion rein. Hiermit ein herzliches Danke!!!
Das musste ja auch mal erwähnt werden, Positives wird leider all zu schnell vergessen.
Karl

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Eintrag #22 vom 03. Mai. 2004 21:18 Uhr Beitrag anonymisiert

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Also nur mal um vergleiche aufzuführen,
ja ich gebe meinem vorredner Recht Hiller ist ein Komerzprodukt, und der Hillermarkt in Lich ist für die Größe und den Preis sicherlich nicht das beste, die besten Hillermärkte auch von der Größe her sind Dortmund und Hamburg, die sind auch ihr Geld wert, aber Lich als Gewandeter unter der Knute des Komerz… naja wer es mag soll hingehen und mitmachen, ich selbst war ja lange genug Gast bei einigen Gruppen bei Hiller, aber irgendwann geht auch dem Ruhigsten Depp mal das Getue auf den Geist, zumal sich an den Hillermärkten nichts aber auch garnichts ändert, außer den Musikertruppen.
Alles von der Hobbyseite aus gesehen jemand der damit Geld verdient und muss sieht das ja anders…
Wer mal einen Richtig schlechten Markt sehen will, soll mal nach Dillenburg zum Willhelmsturm kommen, die zwei einzigen Positiven Aspekte die Dillenburg zu bieten hat ist die Lokation, und das Gewandete UMSONST passieren dürfen, was aber mehr daran liegt das die Stände dort, Bierzelte, Bierwagen, und Normalermarktverkauf (kein MA-Markt) Plastikbesen, Elektrokocher usw sind…
und ein paar wenige MA Entusjasten die wenigstens so tun als hätte dieser Markt Mittelalterliche Züge, wer das mal gesehen hat, der küsst den Veranstalter der Ronneburg die Füße, denn man muss mal sehen das es auch noch schlechter geht, um etwas nicht ganz so perfektem etwas positives abzugewinnen, die ronneburg ist eine Knuffige Burg, das Argument Preisnachlass und Kosten lasse ich nicht zählen, denn wäre der Gewandetenbonus niedriger gar 1/3 würden auch mehr gewandete kommen, ich für meinen Teil muss mir sowas immer in DM umrechnen um mir bewust zu machen wie Teuer der eintritt ist, und wie gering die ermäßigung ausfällt.
Ich für meinen Teil besuche die Burg immer wieder mal, aber solange meine Nase nicht zu hoch fliegt, bin ich auch fähig auch etwas schlechteren Märkten etwas abzugewinnen, denn es ist immer leicht von oben herabzuregieren, und meist hilft von den Regenten den Anfängern, oder aufstiegswilligen keiner, bzw sie ernten Spott und Hohn, und kommt mir bitte nicht mit aber wir helfen, ich habs oft genug gesehen und ich nenne da auch keine Namen, von mir aus können die 1000%tigen unter sich bleiben Schade ist nur das niemand von ihrer Pracht dann lernen kann…
Thorgrimm

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Eintrag #23 vom 16. Mai. 2004 01:19 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht @ Frank Six

Hallo Frank,
Zitat:
Ich für meinen Teil besuche die Burg immer wieder mal, aber solange meine Nase nicht zu hoch fliegt, bin ich auch fähig auch etwas schlechteren Märkten etwas abzugewinnen, denn es ist immer leicht von oben herabzuregieren, und meist hilft von den Regenten den Anfängern, oder aufstiegswilligen keiner, bzw sie ernten Spott und Hohn, und kommt mir bitte nicht mit aber wir helfen, ich habs oft genug gesehen und ich nenne da auch keine Namen, von mir aus können die 1000%tigen unter sich bleiben Schade ist nur das niemand von ihrer Pracht dann lernen kann…”
Zitat Ende
Wer sind denn deiner werten Meinung nach die “Regenten” Und was beim heiligen Lazarus sind die “Aufstiegswilligen”
Redest du jetzt von Fußball oder von Reenactment oder sowas in der Art?
Vorausgesetzt du meinst mit “Regenten” die sogenannten “1000igen”, und mit diesen wiederum Reenacter, also Leute die bemüht sind ihre Kleidung und ihr Equipment nach gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen anzufertigen oder anzuschaffen; mit den “Aufstiegswilligen” neue und interessierte Leute, die bemüht sind es ebenso auf diese Weise zu machen, dann mal meine Ansicht dazu:
Nö, seh ich anders.
Seh ich so, DIESE beiden Ausgaben der Sorte Hobbyisten ziehen sich eher an, denn sie gehören der gleichen Spezies an.
Sie passen zusammen, befruchten sich gegenseitig und es kommt was stimmiges dabei raus.
Meistens können diese beiden Ausgaben sich gegenseitig so weit motivieren, daß was richtig tolles davon wird.
Alternativtests haben folgende Ergebnisse gebracht:
Test A
Zwei andere Ausgaben, eine ältere vom Typ “1000%” , die andere vom Typ “mirdochegal”.
Keine fruchtbaren Ergebnisse, keine Befruchtung, nicht mal Liebe..nix..beide unzufrieden, Trennung, Wegzug auf anderen Kontinent
Test B
Zwei Ausgaben, eine reifere vom Typ “mirdochegal”, die jüngere vom Typ “1000%”.
Keine fruchtbaren Ergebnisse, keine Befruchtung, nicht mal Liebe..nix..beide unzufrieden..man kennt den Rest von Test A
Im übrigen: Ich hab noch von keinem Reenacter gehört, der auf ne vernünftige Frage ne vernünftige Antwort verweigert hat.
Im Gegenteil, (siehe oben) solche Ausgaben ziehen sich eben an.
Und deshalb dreht sich die Erde auch morgen noch weiter, auch wenn der kleine Bär nicht das Licht ausgeknipst hat, aber das, ja das ist eine ganz andere Geschichte…
Gruß,
Hroudland
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #24 vom 22. Jun. 2004 17:12 Uhr Claus J. Billet   Nachricht

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Das neueste aus Ronneburg:
Aus “Gießener Anzeiger” vom 19.06.2004
Fürstenhaus Ysenburg verkauft die Ronneburg
Kurt Hoeppe
RONNEBURG/BßDINGEN. Seit 1476 war sie Familienbesitz - jetzt verkaufte das Fürstenhaus zu Ysenburg und Büdingen die Ronneburg. Neuer Burgherr: Freiherr Joachim Benedikt von Herman auf Wain, ein Vetter von Leonille Fürstin zu Ysenburg und Büdingen. Ihr Ehemann Fürst Wolfgang Ernst hat den Verkauf gestern bestätigt und betont, dass sich durch den Besitzerwechsel an den bestehenden Pachtverträgen nichts ändere. So äußerte sich gestern auch Ronneburgs Bürgermeister Heinz Habermann gegenüber dem GT. Und: “Weil alles so bleiben soll wie bisher, hatte der Gemeindevorstand keinerlei Bedenken gegen den Verkauf.” Der beschlossene Verzicht der Gemeinde Ronneburg auf das Vorkaufsrecht sei auch deswegen eine reine Formsache gewesen. Unter anderem wird auf der Ronneburg eine Gaststätte betrieben, der Verein der “Freunde der Ronneburg” unterhält hier sein Büro, und vor kurzem wurde als besondere Attraktion eine Falknerei eröffnet.
Aus dem Umfeld der “Freunde der Ronneburg” verlautete gestern, über einen neuen Burgherren mache man sich keinerlei Gedanken; Sorge bereite vielmehr der Konflikt mit der Bürgerinitiative in Ronneburg, die sich gegen immer mehr Veranstaltungen auf der Ronneburg und damit verbundenes massives Verkehrsaufkommen sowie Parkplatzprobleme richtet.
Der neue Burgbesitzer, Freiherr Joachim Benedikt von Herman, ist verheiratet mit einer Tochter aus dem Hause Henkel, Mitglied im Aufsichtsrat des gleichnamigen Wasch- und Reinigungsmittel-Konzerns sowie unter anderem auch Mitglied des Aufsichtsrates der Holzhof Oberschwaben eG - der Freiherr ist gelernter Forstwirt. Von Herman hat berühmte Vorfahren, die unter anderem in der Ortschaft Wain in Oberschwaben ein Schloss errichten ließen (woher der Namenszusatz “auf Wain” herrührt) und um die Jahrhundertwende in die Linie derer zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg einheirateten. Daraus ergibt sich die Verwandtschaft mit Fürstin Leonille, die eine Tochter des Prinzen Casimir zu Wittgenstein ist.
Die Ronneburg wurde 1258 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jh. gelangte die Burg an die Grafen von Büdingen, danach an die Familie von Hohenlohe. 1476 überschrieb der Mainzer Erzbischof die Burg an seinen Bruder Ludwig. 1523 zog Philipp von Ronneburg auf die Burg und gründete die Linie Ysingen-Ronneburg. 1712 lud Graf Ernst-Casimir I. zum “Ansiedeln” im Ysenburger Land ein, das durch den 30-jährigen Krieg stark entvölkert war; von da an wurde die Burg zum Zufluchtsort für religiös Verfolgte.
Billet de Muisson

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Eintrag #25 vom 22. Jun. 2004 17:55 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gehört wohl eher...

…in Verlautbarungen und Ansagen.
Schade, der Satz “alles bleibt wie bisher” schmerzt. Wäre die Chance für was neues, gescheites gewesen.
So bleibts ne Fuzzieruine.
Gruss, Esca

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Eintrag #26 vom 22. Jun. 2004 20:51 Uhr Gunter Herzberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunter Herzberger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ronneburg verkauft !

Na Esca,
das ist doch jetzt die Chance für Dich all dein Fachwissen einzubringen, und endlich mal was richtig historisch Richtiges auf den Weg zu bringen.
Jedoch würde ich glatt 1 Euro darauf verwetten das Du mindesten 1 Grund hasst, warum anderen den Vortritt lässt.
Gruß Gunter
p.s. ich würde Dich gerne mal persönlich kennen lernen

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Eintrag #27 vom 22. Jun. 2004 21:04 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Najaaaa...

… da alles so bleiben soll wie bisher soll sich ja wohl nichts ändern.
Da ist dann wohl weder Fachwissen erforderlich noch der Wille nach Veränderungen gefragt.
Und da kann jemand noch so viel Fachwissen haben… wenns nicht gewollt wird, wirds nicht gewollt.
Da helfen auch keine am Thema vorbeigehenden zynischen Bemerkungen etwas.
Also: bleibt sachlich.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #28 vom 22. Jun. 2004 21:11 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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…was Richtiges auf den Weg bringen? Ich dachte, es soll alles beim alten bleiben?
Wenn Interesse da wäre, was richtiges zu machen, bräuchte es mich nicht, noch irgendjemanden hier, dann würde man eine VA mit zur Burg passenden Zeitfenster machen, und nicht wiederkehrend einen Markt.
PS: Ich stehe in der Wappenrolle ;)
Gruss, Esca

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Eintrag #29 vom 22. Jun. 2004 23:41 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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@ Gunter
Zu deinem Posting:
“Na Esca,
das ist doch jetzt die Chance für Dich all dein Fachwissen einzubringen, und endlich mal was richtig historisch Richtiges auf den Weg zu bringen.
Jedoch würde ich glatt 1 Euro darauf verwetten das Du mindesten 1 Grund hasst, warum anderen den Vortritt lässt.”
Mit deiner ßußerung führst du dich hier selber ad absurdum wenn du unter P.S. schreibst:
“ich würde Dich gerne mal persönlich kennen lernen”
Du unterstellst dem Jens erst daß er mindestens einen Grund hat um anderen den Vortritt zu lassen, um dann nachzuschieben, daß du ihn ja eigentlich gar nicht kennst…?
Vielleicht bin ich ja nicht immer Esca´s Meinung, aber er hat schon recht, wenn er den Ronneburgmarkt (darum gehts nämlich) als Fuzzimarkt bezeichnet.
Fuzzimarkt heißt nicht mehr als:
- Nicht gewollt und nicht gekonnt
- Teuer aber nicht gut
- Bunt aber trotzdem grau(sam)
- Mittelaltersprech aber kein mittelalterlich
- Verdummbeutelung der Besucher
Und ich erlaube mir das zu bekräftigen, da ich einige Male dort gewesen bin.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
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Eintrag #30 vom 24. Jun. 2004 16:00 Uhr Peter Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
aber wie soll eine Veranstaltung besser werden, wenn man sie boykottiert?
Das ist wie bei Wahlen, geht man nicht hin, kann man sich nicht beschweren, das immer die Falschen gewinnen!
Ich denke, das langsam ein Umdenken kommen muss. Wieviele von uns haben mit Umhang und Schwert angefangen und sich aus Interesse langsam “hoch”gearbeitet?
Salve delkam

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Eintrag #31 vom 24. Jun. 2004 16:37 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht *lol*

Boykott ?
Umdenken ?
Sorry, aber wie stellst du dir ein Umdenken vor ?
Horrenden Eintritt zu zahlen, um auf eine Veranstaltung zu gehen, die einem nicht gefällt, in der Hoffnung, daß sie sich dadurch irgendwann mal bessert ?
Seit wann ist es Boykott, wenn jemand sein sauer verdientes Geld nur für Dinge ausgibt, die er braucht oder mag ?
Und ja, viele haben sich hochgearbeitet und verbessert. Die wollten es aber auch.
Was hat das also mit der Ronneburg zu tun, wo man froh ist, wenn alles bleibt, wies ist ?
P.S.
Ich bin selber gelegentlich auf der Ronneburg, aber ich erwarte da auch garkeine Qualität mehr.
Ich treffe Freunde und hab meinen unhistorischen Spaß.
Gruß, Ivain

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Eintrag #32 vom 25. Jun. 2004 09:12 Uhr Peter Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Also die Eintrittspreise sind wirklich gesalzen, für das, was dort geboten wird.
Richtig.
Und zutreffende Negativpunkte wurden hier genug erwähnt (kommt noch der Wettlauf nach einem Zeltplatz hinzu, bei dem man nicht wieder aus dem Zelt kollert, je nach Platz!)
Und die Besucher, - wie sollen Amerikaner oder Japaner Mittelalter in Europa kennen? Die sehen die Burg, ein Schwert, ein Ritterhemd und das ist es - dem Veranstalter ist das nur Recht, dann braucht man sich keine Mühe mehr zu geben.
Und die Besucherströme geben im leider bis Heute Recht.
Vielleicht sollte man nahebei ein Alternativlager ausrufen! Dann könnte der Veranstalter mal sehen, wohin die Leute abwandern!
Salve delkam

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Eintrag #33 vom 25. Jun. 2004 09:54 Uhr Martin Heidenreich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Heidenreich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Alternativlager

Moin,
Alternativlager ist ne klasse Idee. Aber da stellen sich natürlich wieder die üblichen, schon so oft überlegten Fragen: Wer macht´s bzw. wer hängt sich so ne Menge Arbeit ans Bein?
Ist man bereit notfalls draufzulegen, wenn´s kein Erfolg wird?
Auf welche Standarts einigt man sich bei Händlern und Darstellern? Vor allem anspruchsvolle Händler sind oft ausgebucht… zweitens schwindet die in Frage kommende Anzahl an Händlern mit steigendem Anspruch stark.
Kann man den Leuten klar machen, welcher Unterschied nun genau zwischen den 0 8 15 Veranstaltungen besteht und auf was sie achten müssen, um Unterschiede selbst zu erkennen, die für uns mittlerweile eindeutig ins Auge fallen? Wenn man kaum Ahnung hat, klingt Marktsprech durchaus plausibel.
Das ganze dann noch preislich nicht nur konkurrenzfähig, sondern vielleicht noch günstiger anzubieten kommt noch dazu.
Versteht mich nicht falsch, ich finde sowas von der Idee her großartig, aber für die Durchführung sollte man schon realistisch und nüchtern denken (was nicht heißt, dass es nicht durchführbar ist)…
Gruß
Wolf von Miroldes

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Eintrag #34 vom 25. Jun. 2004 10:21 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hä ?

Derjenige, der sich in einem Eintrag gegen boykott äußert, schlägt im übernächsten eine Gegenveranstaltung vor ?
Mal abgesehn davon, daß mir das nicht so recht eingeht, was soll das bringen ?
Es gibt genug andere Veranstaltungen, egal welchen Standarts, wo die Leute hinkönnten, sie tuns aber nicht. Eine weitere Veranstaltung mehr - auch wenn sie “Wir sind die Alternative” zum Credo hat - wird bei der Ronneburg sicher nicht zu einem Umdenken führen.
Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, wir gehen grade ein paar Jahre zurück.
Gruß, Ivain

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Eintrag #35 vom 25. Jun. 2004 12:00 Uhr Michael (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Michael eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Was Touristen wollen ...

Hallo zusammen!
bischen off Topic aber trotzdem …
Jetzt bleibt mal realistisch. Der normale Tourist interessiert sich doch kein Stück fürs große “A”, er weiß nicht mal davon.
Ich komme aus dem Kaltenberg-Einzugsbereich. Letztes Jahr hat da deutliche Zeichen gesetzt. ein Teil des Gelände frei von Ständen weil sich nicht mal mehr die nicht authentischen “irgendwas”-Händler die Platzmieten leisten können. Der prozentuale Anteil von auch noch so schlecht Gewandeter nurnoch lächerlich. Das was übrig ist mehr Disneyland als pseudohistorischer Fest. Dazu Eintrittpreise die mir die Tränen in die Augen treiben.
Und? Es brummt … die haben das Gelände bei jedem Wetter brechvoll mit Leuten. Von ner befreundeten Standbesitzerin (nix mir “a” Sachen) weiß ich selbst bei nem ganzen Tag Dauerregen kommen die Touristen in Scharen.
Wieso denken hier nur immer so viele das Touristen die nen netten Samstag Nachmittag haben wollen so nen hohen historischen Anspruch haben würden? Disneyland oder Mittelalterfest ist für die meisten das gleiche.
Grüße
Michael

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Eintrag #36 vom 25. Jun. 2004 12:47 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Lieber Michael,
du magst schon recht haben, daß das Gros der Besucher den Unterschied nicht erkennt, manchen ist er vielleicht auch egal.
Aber:
Wenn ich mein Leben lang nur Kölsch zu trinken kriege, klar, dann halte ich selbst das für Bier..
Wenn mir aber vielleicht mal jemand was anständiges zu trinken anbietet, dann habe ich ja vielleicht ne Chance überhaupt mal den Unterschied zu schmecken.
Alle Kölsch Trinker dürfen mir jetzt gern ne böse mail schreiben, aber das Beispiel fiel mir grad so ein.. *g*
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #37 vom 25. Jun. 2004 17:03 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michael,
ich weiß zwar nicht wie Du zu diesem Hobby stehst oder warum Du es betreibst, aber ein gut teil der Leute hier möchten mehr als “Holywood” oder “Ronneburgrummel” klar es gibt ein großer Herdentrieb nach “Action” und “Dauer Gaudi” aber nicht jeder verfolgt dieses Ziel. In der Regel wer dieses Hobby betreibt möchte auch mehr als das genannte, egal ob “der Laden brummt” oder nicht, nur weil tausende es so toll finden heißt nicht automatisch, das es für alle o.k. ist.
Ich für meinen Teil halte so was wie Kaltenberg für Volksverdummung, da braucht man keine Geschichtsbücher, den Leute die auf sowas stehen, können war scheinlich gar nicht lesen, sondern nur konsumieren. Diese Leute sind bedauernswert meiner Meinung nach.
Schmierfink

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Eintrag #38 vom 26. Jun. 2004 12:14 Uhr Michael (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Michael eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nochmal Touri-Märkte ...

Hallo nochmal!
So da hab’ ich Gestern in der Hitze des Gefechts was wichtiges vergessen. Ich war letztes Jahr zum letzten mal auf Kaltenberg. Ich ärger mich da nurnoch und den Komerzterror mach ich auch nicht mehr mit. Wenn auch weiterhin Off-Topic, das ist direkt analog zum Thema Boykott der VAs auf der Ronneburg.
Das Märkte nicht die besten VAs zur Geschichtvermittlung sind wurde in unzähligen Thread bereits zu tode diskutiert. Auf was ich hinaus wollte ist, das von vielen A-Verfechtern (zu denen ich mich durchaus auch zähle wenn auch eher im Anfänger Stadium) öfters vergessen wird das es auch andere Betrachtungsweisen gibt was das Thema angeht. Vieler Veranstallter wollen ein Volksfest mit dem besonderen Kick oder eben ein art Disneyland. Und die Touristen wollen primär Unterhalten werden, wenn dabei noch das Gefühl aufkommt was für die Kultur getan zu haben nimmt man es halt erfreut mit (hier ist die Gefahr der Volksverdummung akut, keine Frage).
Und klar sind nicht alle so. Es gibt genug Geschichtsinteressierte. Aber es sind eben nicht der Großteil. Eine qualitativ hochwertige VA würde vermutlich viele Gewandete ziehen und sich auf Dauer sicher auch auf die Gewandungen und Ausrüstungen postiv auswirken. Auch die wirklich Interessierten Touristen würden eine solche VA für sich entdecken ist zu vermuten. Sind ja nicht alle auf den Kopf gefallen. Aber komerziellen Jahrmarkveranstalltungen wie ich Kaltenberg kenne und wie ich es nach diesem Thread von der Ronneburg vermute wird das nicht das Wasser abgraben.
Darauf wollte ich hinaus. Hmm..eigentlich wollte ichs kurz machen. ;-)
Grüße
Michael

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Eintrag #39 vom 28. Jun. 2004 18:30 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michael,
>Das Märkte nicht die besten VAs zur Geschichtvermittlung sind wurde in unzähligen Thread bereits zu tode diskutiert. Auf was ich hinaus wollte ist, das von vielen A-Verfechtern (zu denen ich mich durchaus auch zähle wenn auch eher im Anfänger Stadium) öfters vergessen wird das es auch andere Betrachtungsweisen gibt was das Thema angeht.<
Welche Betrachtungsweisen gibt es den zum Thema “Mittelalter” noch ? Sowas wie “Mein-Mittelalter” oder “Hauptsache-Kernig-Mittelalter” Ich weiß nicht was du damit meinst, aber ich glaube, das entwickelt sich hier gerade in eine Richtung die wir tausendfach hatten, und nur noch Grund zum ßrgern liefern. Also lassen wir es besser, oder?
>Vieler Veranstallter wollen ein Volksfest mit dem besonderen Kick oder eben ein art Disneyland. Und die Touristen wollen primär Unterhalten werden, wenn dabei noch das Gefühl aufkommt was für die Kultur getan zu haben nimmt man es halt erfreut mit (hier ist die Gefahr der Volksverdummung akut, keine Frage).<
Stimmt. Aber meinst du, wenn die Leute nur unterhalten werden wollen, sie auch kommen würden wenn nicht mit MA, sondern “Disneyland” oder “Kickland” geworben werden würde? Zugegeben wär das ehrlich.
>Eine qualitativ hochwertige VA würde vermutlich viele Gewandete ziehen …<
Gott bewahre!!
Gruß,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #40 vom 28. Jun. 2004 19:12 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Also...

…ich persönlich erwarte nicht, dass eine exorbitant hochqualitative Veranstaltung plötzlich aus dem Boden poppt, soweit habe ich inzwischen gelernt. Allerdings könnte sich der Förderverein der Ronneburg halt mal überlegen ob es der Ronneburg nicht mal _förder_lich (haha, Wortwitz) wäre, wenn man statt des wiederkehrenden und wirklich nach Meinung vieler jedes Jahr an Qualität verlierenden Marktes mal bewusst ein Zeitfenster setzt, Gruppen, die ebendieses Zeitfenster mit Anspruch darstellen fragt, ob sie gegen Unkostenerstattung kommen täten, vlt. ein, zwei wirklich Szeneinterne Handwerker wie Reenactors, Luitold, Neidhart und co., die sich auf eine VA einpassen können, hinstellt, in _Entfernung_ ne Fressmeile hinstellt, und dann die Besucher gegen kostendeckenden Entgeld sich das Ganze angucken lässt.
Das birgt das Risiko nicht aus dem jährlichen Fleischtopf zu füttern, würde aber vlt. der Burg wieder Renomee und Qualität bringen.
Just an idea.
Gruss, Esca

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Eintrag #41 vom 29. Jun. 2004 00:16 Uhr Michael (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Michael eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Und nochmal ...

Hallo!
Eigentlich ist alles gesagt aber so mag ich das jetzt nicht stehen lassen.
@David: Was ich manchmal bei etlichen TV-Stammusern nicht so ganz verstehe wieso die krampfhaft dabei sind ihren Kreuzzug zu führen und dabei nicht mehr zwischen Freund und Feind zu unterscheiden wissen (das können wir gerne noch per Mail vertiefen).
> Welche Betrachtungsweisen gibt es den zum Thema “Mittelalter” noch ?
Schrieb ich von Mittelalter? Ich schieb von pseudohistorischen Markt-und-Fest-Veranstalltungen. Diese galt es zu betrachten. Und zwar aus der Sicht der Touristenmassen.
Ein löbliches Ziel vieler der Leute hier die entlich mal gerne Niveau rein bringen würden. Ich bin 100% dafür! Aber mir gings darum das es unrealistisch ist zu denken das alle Touristen die Pseudofestle links liegen lassen weil eine größe handvoll Freaks plötzlich versuchen was wirklich historisch korrektes auf die Beine zu stellen. NUR darum gings mir und ich frag mich ernsthaft wieso ich dazu drei Beiträge schreiben muß. Drücke ich mich so unverständlich aus, dann bitte ich hierfür um Rückmeldungen per eMail. Ich dachte bisher echt Sachverhalte halbwegs verständlich rüber bringen zu können.
> sie auch kommen würden wenn nicht mit MA, sondern “Disneyland” oder “Kickland” geworben werden würde? Zugegeben wär das ehrlich.
Klar währ das ehrlich, gebe Dir recht! Hätte ich auch gerne, denn immer wenn ich heut zu Tage historisches Fest lese wird mir ganz komisch. :-
@Jens: Volle Zustimmung!
Grüße
Michael

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Eintrag #42 vom 29. Jun. 2004 20:14 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin.
Förderlich für die Ronneburg ist, wenn Kohle reinkommt. Die Märkte werden zwar immer schlechter, die Lagerdarstellungen immer unterirdischer, und der Ober- Orga- Zampano betrachtet alles, was sich mittelalterlich oder angemittelaltert kleidet, als (wörtlich) Spinner, Schmarotzer, Idioten…aber warum sollte man denn umdenken, wenn der Rubel rollt? Der Rubel rollt, die Burg kriegt jedes Jahr ein paar neue Dachziegel, Wehrgangsbedachungen, Innenausmalungsrestaurierungen und -herrichtungen…die Veranstaltungen erfüllen ihren Zweck. Kohle reinbringen zur Restaurierung der Burg.
Wen interessiert denn da die gekränkte Eitelkeit von ein paar Historienhobbyisten?
Abgesehen davon ist der Förderverein in seiner derzeitigen Form lediglich eine Gruppe von Leuten, die erforderlich sind, um als gemeinnütziger Verein durchs Amtsgericht zu kommen. Ansonsten müßte das ganze Veranstaltungsgedöns als Wirtschaftsunternehmen geführt werden.
Gruß
Ivo

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Eintrag #43 vom 29. Jun. 2004 20:21 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Quark³

Woher kommt nur dieser hirnrissige Gedanke, eine kommerziell erfolgreiche Veranstaltung müsse schlecht, im Umkehrschluss eine gute Veranstaltung ein finanzielles Desaster sein?
Gerade wenn es erkennbar für einen guten Zweck ist, beisst sich kaum ernsthafter Darsteller einen Faden ab, auch mal auf einer Veranstaltung mit Besuchern Rolle, Ausrüstung und Umgebung zu präsentieren.
Wenn man natürlich Ritterwurst daneben stellt, haben die Leute schnell keine Lust mehr.
Gruss, Esca

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Eintrag #44 vom 30. Jun. 2004 18:33 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Jens...

…Das unhistorische Middelmaaktkonzept mit Recken und Ritterwurst funktioniert hervorragend, einige kommerzielle Veranstalter leben seit Jahren gut davon, und ein Ende des Booms ist nicht abzusehen, im Gegenteil.
So wiet wie Du denkst wird doch gar nicht mitgedacht. Da wird nicht gedacht:
“Huh, wenn wir jetzt etwas historischer Werden, bleiben die Leute weg”.
Die Denke ist eher:
“Wenns so in der Kasse klingelt, warum soll ich dann auch die drei, vier Würstchen und ihre Ideen Hirnschmalz verschwenden, wenn´s auch so gut läuft?”
Company/1476 nebst Freunden haben außerhalb der Marktveranstaltungen die eine oder andere schöne Burgbelebung da oben gemacht. Rubrik “Museumsveranstaltung”.
Und was hat es gebracht? Der einzige Nebeneffekt ist, daß jetzt außerhalb der Märkte immer mal wieder eine Rittergruppe zu Zelten und Schlacht auf der Wiese nebst Kochen nach dem “teutschen Manssbild” in der Burgküche zur “Museumsveranstaltung” lädt.
Im ßbrigen fühlen sich so einige gute Darsteller in meiner Bekanntschaft, auch für einen guten Zweck, nicht mehr bemüßigt, zur Ronneburg zu fahren.
Und der Grund dafür ist nicht die Ritterwurst, sondern der mangelnde Respekt seitens des Verantwortlichen im Burgförderverein. Wer sich einbringen will, etwas zur Erhaltung eines Baudenkmals beitragen will, etwas Historie in den historischen Markt einbringen will (und das freiwillig und unentgeltlich), läßt sich nicht gerne als Spinner, Schmarotzer o.ä. titulieren.
Gruß
Ivo

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Eintrag #45 vom 30. Jun. 2004 19:53 Uhr Michael Holzschuh   Nachricht

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Hallo!
also ich verstehe die ganzen diskussionen hier nicht.
alle welt regt sich mal wieder auf, wie schlecht die märkte doch sind, und dass sich daran nichts ändern soll.
woher wisst ihr das??
also ich habe in der zeitung nur gelesen, dass sich an den bestehenden VERTRßGEN nichts ändern soll.
d.h. die falknerei darf bleiben ebenso wie das restaurant - und auch die märkte werden weiterhin stattfinden….
allerdings drängt sich mir die frage auf - wie lange??
denn jeder vertrag läuft irgendwann mal aus - was ist dann?
außerdem: kenn irgendjemanden den neuen besitzer?
weiss irgendjemand, ob es auch ihm nur ums geld geht?
grad der verkauf der burg bringt doch jetzt mal die möglichkeit sich direkt an den neuen besitzer zu wenden in der hoffnung etwas bewegen zu können.
wer weiss, vielleicht ist der neue besitzer ja kooperativ und pfeifft seinen von uns allen so geliebten verwalter zurück, wenn es eine gruppe gibt, die sich um die märkte bemüht…
zugegeben, das alles ist nicht sehr wahrscheinlich, aber bevor man das nicht wenigstens probiert hat ist es albern sich hinzusetzen und zu jammern wie sch*** alles ist….
so, das waren meine 10 cent..
Micha ;-)

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Eintrag #46 vom 01. Jul. 2004 08:32 Uhr Claus J. Billet   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Umsatz ?

Was hat der Besitzer und Betreiber alles an Kosten ?
Grunderwerbssteuer,Personal, Krankenkasse, Versicherungen (Gebäude, Brand usw.), Haftpflicht,Berufsgenossenschaft, Abgaben an die Stadt(Gemeinde) für Veranstaltungen (Märkte).
Dies nur ein kleiner Auszug über die Verpflichtungen. Wenn nun noch der Zeitraum für Veranstaltungen sich auf das Frühjahr und den Sommer beschränkt
wird die Einnahmequelle recht dürftig.
Eine großartige Einnahmequelle dürfte die Burg keinesfalls sein !
Eher eine Liebhaberei !
Dazu noch der ganze Stress der Veranstaltungen, mehr Kritiker als produktive Helfer.Versuche doch mal einer sich in die Rolle des Besitzers und Veranstalters zu versetzten und unter dem Zwang zu stehen Gelder für den Erhalt und Renovierung der Anlage einzunehmen. Ich meine, da würde so manch großartiger Vorschlag hier auf der Strecke bleiben ! Kritik zu üben ist leicht…besser machen, unter all den Zwängen,ist die Frage. Ich würde empfehlen sich mit dem Förderverein der Burg in Kontakt zu treten, Mitglied werden und tatkräftig mitzuarbeiten.
Die Ronneburg nutzen ist eine Sache…dies zu erhalten eine andere !
….nur mal so angemerkt ! :-)
Billet de Muisson

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Eintrag #47 vom 01. Jul. 2004 10:00 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht *gähn*

Manchmal habe ich das Gefühl, daß einzig wahre Reenactment, daß die deutsche Szene schafft, ist das Reenactment des letzten Jahres.
Gruß, Ivain

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Eintrag #48 vom 01. Jul. 2004 10:54 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht In Abwandlung.....

……und jährlich grüßt das Murmeltier……;-)
Gruß Wolf
www.gewandungen.de

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Eintrag #49 vom 06. Jul. 2004 18:38 Uhr Sandra Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ronneburg

Also ich rege mich über die Ronneburg einfach nicht mehr auf.
Ich habe bis jetzt immer Wege und mittel gefunden mein Eintrittsgeld nicht zu zahlen, da ich mich bei anderen Gruppen einquartiert habe.
Was das ßbernachten ohne Gruppe betrifft, hat man es sehr schwer gegen einen Gweissen Verantwortlichen anzukommen, denn wenn man mal vorhat auf dem Parkplatz ain Zelt aufzuschlagen oder gar im Auto zu Schlafen,bekommt man gleich gesagt“Das ist aber net A junge Frau fahren sie doch zum schlafenn nach Hause”.
Nur weil ich zufällig in der Nähe wohne.
Der lässt sich auch nicht beeindrucken wenn man ihn zur Rede stellt.
Na ja,ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir das ohne Gruppe noch mal antue.
Gruß Elwen

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Eintrag #50 vom 16. Aug. 2004 12:14 Uhr Beitrag anonymisiert

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wie gesagt Ronneburg taugt zum Essen, das ist da ok, das Ambiente ist auch gut und wer nur mal die Burg sehen will wird auch nicht enttäuscht, und von der Lokation ist die Burg auch gut,
nur wirkich hinziehen tuts mich nicht weil ist zu wenig los da, und solange eine Plüschhemd auch als Geandung zählt braucht man garnet hin, ich bin eigentlich mehr auf der Ronneburg um alte bekannte zu treffen, und was zu essen, aber solange die Gewandeten nicht besser behandelt werden, wird sich an der größe und dem Angebot da nix ändern…
Thorgrimm

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Eintrag #51 vom 16. Apr. 2005 10:16 Uhr Christin Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christin Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Brand in der Ronneburg

Hi Leute!
Passt vielleicht nicht ganz genau in diesen Thread, aber gestern hörte mein Vater im Radio was über einen Brand in der Ronneburg. Leider hatte er nicht genau aufgepasst. Wer weiß mehr? Hat jemand Details?
Eure
Christin
Claudine de Marne

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Eintrag #52 vom 16. Apr. 2005 12:22 Uhr Claus Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Dach über dem Torbogen abgebrannt

Hier ist die ganze Geschichte:
www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=669309
Liebe Grüße,
Claus Winhard
AG Hochmittelalter
www.hochmittelalter.net

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Eintrag #53 vom 27. Mai. 2005 07:30 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Darstellung mittelalterlichen Lebens um 1250

Hallo,
was ich gestern auf der Ronneburg unter dem Namen “Darstellung mittelalterlichen Lebens um 1250” auf der Ronneburg gesehen habe, war schlichtweg ärgerlich. Bei keinem Kleidungsstück oder Alltagsgegenstand konnte man das Jahr 1250 erkennen. Es passte nichts, aber auch garnichts zusammen. Trinkhörner, bauchfreie Zweiteiler, Radlerhosen und Kunstfaser nach schöner Fantasyart!
Schade ist, dass es auf der Ronneburg weitere Veranstaltungen gibt, die den selben Namen tragen, aber von anderen Gruppen durchgeführt werden. Die Spätmittelaltergruppe “Keines Herren Knecht” wird z.B. im Juni auch wieder so eine Veranstaltung durchführen, aber mit einer weit weit besseren Qualität. Auch die “DmL” der Gruppe viatores temporis mit Freunden ist weitaus gelungener.
Aber: Zwei Aktive durften wir kennen lernen, die waren sehr gut gekleidet. Diese zwei stellten das Jahr 1350 dar und stachen durch Qualität hervor.
Diese beiden möchte ich herzlich grüßen. :-)
Mirko van Keeken

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Eintrag #54 vom 30. Mai. 2005 11:02 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 1350

Moin Mirko,
Erinnerst Du dich vlt. noch an den Namen oder die Gruppe der 1350’ger?
Gruss, Jens

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Eintrag #55 vom 01. Jun. 2005 10:34 Uhr Stefan Kopf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Kopf eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Mirko,
Ich war auch auf der Ronneburg und meine Gruppe hat dort mitgemacht. Finde deine Kritik gut, aber hast du mit den Leuten mal gesprochen warum sie so rumlaufen? Kiritik ist immer gut, solange man den zu kritisirenden das ins Gesicht sag und dem seine meinung oder Erklärung hört.
Ich kann dir nur sagen das die Gruppen die dort waren normalerweiße freie Gruppen sind und es schwer ist jemand zu sagen er darf nicht mitmachen weil er ein Frühmi ist. Die meißten die dort waren sind um die 20 Jahre alt gewessen, noch Schüler oder Student. Die haben nicht viel Geld um sich gleich alles zu kaufen was sie für die Rolle brauchen. Jeder hat mal angefangen und auch diese Gruppen werden besser. Helf diesen Gruppen mit Rat sonst werdet ihr ewig kritisiren
Danke
Stefan

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Eintrag #56 vom 01. Jun. 2005 10:54 Uhr Manu (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Manu eine Nachricht zu schreiben.

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»Die haben nicht viel Geld um sich gleich alles zu kaufen was sie für die Rolle brauchen.
??? Einfache Klamotte kann man sich für wenig Geld aus guten Stoffen selber herstellen. Das Argument mit dem Geld hat doch einen Bart bis sonst wohin!!!
(sorry, konnte mich diesmal nicht zurückhalten….)
Liebe Grüße
Manu

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Eintrag #57 vom 01. Jun. 2005 11:09 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Bei solchen Geschichten frage ich mich. Gibt es keine gesunde Selbstkritik mehr? Können die meisten zeitgensossen heute sich selber nicht mehr eingestehen “Nein! Da kann ich noch nicht mitmachen, ich bin noch nicht so weit. Das ist mir eine - oder mehrere - Nummern zu groß!”.
Burgbelebung ist nicht irgendwas, es ist kein Schlunz wie ein XY-Mittelaltermarkt von Schriller oder Vogelpups. Burgbelebungen sind (oder sollten) dafür konzipiert sein, Wissen über den damals üblichen Alltag zu vermitteln, mit Klischees auzfuräumen, einen Pfad weg von ebendiesen Mittelaltermärkten bieten.
Muß denn alles zu Firlefanz und Karneval verkommen :o(
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis; ie genôte

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Eintrag #58 vom 01. Jun. 2005 12:33 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Dann sollte halt nur der anfangen, der auch ein Mindestmaß an Ausrüstung hat. Für wenig Geld ist eine Kotte selbst genäht, Beinlinge auch und wenn es nicht reicht, leihe ich mir was. Aber eine Burgbelebung in Fantasy-Klamotte zu machen mit der Entschuldigung, was anderes habe ich nicht, dann muss man halt sagen, ne, kann ich nicht, habe keine passende Ausrüstung, oder?
Wir alle haben mal angefangen bzw. sind noch lange nicht perfekt, trotzdem kann man sich etwas Mühe geben!!!
Johanna

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Eintrag #59 vom 01. Jun. 2005 13:27 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Hallo Stefan,
ein paar Anmerkungen von mir:
“Ich kann dir nur sagen das die Gruppen die dort waren normalerweiße freie Gruppen sind und es schwer ist jemand zu sagen er darf nicht mitmachen weil er ein Frühmi ist.”
Nein, ist es nicht. Ein Frühmi auf einer hoch- oder spätmittelalterlichen Burgbelebung ist entweder ein Bodenfund oder aber unpassend.
Man muss nur die Konsequenz und den Takt haben ih m das zu sagen. Wer unbedingt dabei sein will, der kann sich ja vielleicht eine (passende!) Kleidung leihen.
“Die meißten die dort waren sind um die 20 Jahre alt gewessen, noch Schüler oder Student. Die haben nicht viel Geld um sich gleich alles zu kaufen was sie für die Rolle brauchen.”
Falscher Ansatz.
Wenn ich wenig Geld habe sollte ich bemüht sein eben dieses (Geld) zu sparen.
Heißt: Einfache Darstellung und viel Selbermachen.
95% Aller Aussagen wie “Kein Geld” sind nach meiner Erfahrung eine Ausrede für “zu faul”.
Die wenigsten bemühten Leute aus diesem Hobby haben “viel Geld”, die meisten sogar sehr wenig..
Komisch? Is aber so..
“Jeder hat mal angefangen und auch diese Gruppen werden besser. Helf diesen Gruppen mit Rat sonst werdet ihr ewig kritisiren”
Meiner Erfahrung nach werden die wenigsten wirklich besser durch Kritik, und mag sie noch so konstruktiv sein.
Die meisten dieser leute können mit Kritik so gut umgehen wie mit einem Fußtritt, nämlich gar nicht.
Außerdem: Mit welcher Verpflichtung soll irgendwer irgendwen “missionieren” wollen?
Andersherum wird ein Schuh draus. Sollen die Leute, die das wünschen doch andere fragen und um Hilfe bitten.
Ich bin sicher, die allerwenigsten “alten Hasen” lehnen das ab.
Aber das deutsche Trichter- und Hilflosigkeitesprinzip (Da bin ich, füttert mich, aber zackig), das lehne ich zumindest ab.
Wer sich zu toll ist zum nachfragen, der soll von mir aus in 10 Jahren immer noch rumlaufen wie Errol Flynn in den frühen 50ern. ;-))
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #60 vom 01. Jun. 2005 20:56 Uhr Stefan Kopf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Kopf eine Nachricht zu schreiben.

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Tach Leute,
mag noch was zu der Burgbelebung sagen.
1: Die Leute die sagen das man mit wenig Geld sich was machen haben recht
2: In Fantasy Klamotten hab ich niemannd von den die mitgemacht haben gesehen.
3: Unsre Frühmis haben ihre Gewandung gewandung so umgestellt das sie Homis sind.
4: Jemand der im Tellerhelm aus dem 2 Welkrieg und Bundeswehrschuhen an jedem Markt auf der Ronneburg als Torwache rumsteht und im Herbst sebst 2 Burgbelebungen mitveranstaltet, sollte mal überlegen ob er nicht Markt mit Burgbelebung vertaucht hat.
Wer wissen will wer gemeint ist kuckt unter www.viatores-temporis.de
Stefan

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Eintrag #61 vom 01. Jun. 2005 22:57 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tja

1) Stimmt..
2) Trinkhörner, bauchfreie Zweiteiler, Radlerhosen und Kunstfaser im HMA ist durchaus Fantasie…
3) Dann wären sie von Aussenstehenden nicht als Frühmis erkannt worden, oder?
4) Sollte er… Ist aber keine Generalerlaubnis um eigenen Schlunz zu kaschieren…

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Eintrag #62 vom 02. Jun. 2005 00:02 Uhr Matthias Gramß  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Gramß eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht VT und Torwache

Servus,
die Gruppe Viatores Temporis und die Torwache der Ronneburg sind und waren zwei vollkommen getrennte Dinge.
Gruß
Matthias

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Eintrag #63 vom 02. Jun. 2005 14:16 Uhr Michael Oeser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Oeser eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kein Geld...

…für anständige Ausrüstung, aber für ne Lederhose, ein Piratenhemd, ein riiiiiiiiiieeeeeesengroßes Trinkhorn und vor allem ein aaaaaaanständiges Schwert (natürlich auch möglichst groß, aber ohne Scheide, weil die zu teuer ist) reicht´s dann allemal. Das man damit aussieht wie Depp und warscheinlich der Länge nach hinknallt, wenn mann das ersta Mal sein Schwert zieht, ist ja egal…!
Alles Stuss und faule Ausrede. Jede authentische, einfache Klamotte ist billiger, als ein Schwert.
pax vobiscum

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Eintrag #64 vom 02. Jun. 2005 17:44 Uhr Stefan Kopf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Kopf eine Nachricht zu schreiben.

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Tachchen,
an Walter zu 3: Es wurde keiner als Frühmi erkannt, da sie in HMA Gewandung waren.
an Roland: Ich habe nie gesagt das Ronneburg und Viatores Temporis in irgend einer weiße zusammen gehören. Ich habe nur gesagt das jemand der selber nicht Autentisch gekleidet ist, nicht so rummekern solte und als Beweiß ist dieses Foto von ihm auf eurer Seite.
Stefan

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Eintrag #65 vom 03. Jun. 2005 00:05 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bundeswehrschuhe?

Hallo,
ja, es ist richtig, dass ich das Bild von 2003 auf der Homepage ändern muss. Der Helm ist in der Tat ein englischer Zivilschutzhelm aus dem 2. WK. Von der Form her schien der mir damals aber besser zu sein als die meisten Helme, die ich bis dahin auf Märkten hätte kaufen können. Aber wo bitte siehst du auf diesem Bild Bundeswehrschuhe? Soweit ich mich erinnern kann, habe ich noch nie BW-Schuhe getragen. Dein Missverständnis kommt daher, weil du den Wappenrock der Torwache auf dem Bild gesehen hast. Als ich noch bei der Torwache war, stand ich bei jedem Wetter (auch während der Weihnachtsmärkte) in Leinenbruche, Wollbeinlingen, Hanftunika und Wolltunika, deren sichtbare Nähte mit der Hand genäht sind, und einer Wollgugel ca. 8 Stunden täglich rum. Dazu hatte ich den Wappenrock aus Leinen als “Dienstkleidung” erhalten und trug eben Bundschuhe mit Gummisohle. Dazu stehe ich, weil ich erst im letzten Jahr zwei Paar wendegenähte Schuhe hergestellt habe, die mir dummerweise nicht passen (Roland, du hattest die blöden Dinger bei Heike sehen können). Die heutige Torwache, zu der ich nicht mehr gehöre, steht in der Tat mit BW-Stiefeln da herum und die Jungs sind langsam dabei, dies zu ändern.
Ich möchte also mal behaupten, dass mein Kleidungsstand und das, was ich als “Burgbelebung um 1250” auf der Ronneburg gesehen habe, eben nicht ganz das gleiche ist.
Ja, ich organisiere ebenfalls auf der Ronneburg die “Darstellung mittelalterlichen Lebens”, also eine Veranstaltung, die exakt denselben Namen trägt, wie die von euch. Dass man bei uns viele Fehler findet, ist mir auch klar. Das liegt daran, dass wir nur 8 Leute sind und jedesmal ca. 20 Gäste dabei haben. Bei uns herrscht aber ein gewisser Mindeststandart: Wir haben Vorschriften bezüglich Machart und Material unserer Kleidung, die Keramik stammt aus dem Töpfereimuseum Langerwehe, die Frauen tragen Kopftücher und die Männer Bruche und Beinlinge.
Besucht bitte mal die Belebung der Spätmittelaltergruppe “keines Herren Knecht” und vergleicht diese mit eurer Vorstellung. Bei denen können wir beide was lernen: Wenig Leute, aber dafür mit einem ungeheurem Informationsangebot, sehr guter Kleidung und einer schönen Stimmung. Dummerweise heißt auch deren Veranstaltung “Darstellung mittelalterlichen Lebens - wie man auf unseren Burgen lebte”. Ein Besucher, der das Plakat liest, denkt sich doch “Oh, da war ich erst, die sind nicht so toll (oder auch umgekehrt)!” Das ärgert mich.
Stefan, inwieweit habe ich Markt und Burgbelebung vertauscht? Ich kenne Mithril vom Markt und die Belebung war nichts anderes. Laut eigener Werbung aus dem Jahr 2003 stellt Mithril die Zeitspanne “Anno Domini 200 v.Chr bis 1500 n.Chr” dar. Die von mir beschriebenen Trinkhörner, Radlerhosen, bauchfreie Tops, Cowboystiefel, Plastikkleider oder ärmellose Bekleidungen und Mutter-Courage-Kleider habe ich gesehen und das habe ich geschrieben. Dazu Steinzeug, das nicht ins 13 Jhdt passt und leider kaum Kopftücher, Bruche und Beinlinge, sondern Lederhose oder Stoffhosen. Würdest du das nicht auch kritisieren, wenn du das woanders für die Zeit 1250 aufgetischt bekommen würdest?
Dein Angebot nehme ich gerne an: Lass uns mal zusammen überlegen, was wir an unseren Belebungen verbessern könnten. Dazu müssen wir uns aber nicht streiten. Aber zu unseren Fehlern sollten wir stehen.
ßhm, ganz nebenbei: Was sind eigentlich “freie Gruppen”, die in Posting Nr. 55 genannt werden?
Viele Grüße
Mirko van Keeken

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Eintrag #66 vom 03. Jun. 2005 01:09 Uhr Nele (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nele eine Nachricht zu schreiben.

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Ahhhh I See….. ich hatte mich bei deinem “ersten” Eintrag zu dem Thema gewundert, Mirko, weil ich dich mit ViatoresTemporis verbunden habe und die Gruppe wiederrum mit der Burgbelebung. Da musste ich mich doch irgendwie wundern.
Aber wenn das 2 unterschiedliche Dinge sind sollte man sich vielleicht überlegen es auch unterschiedlich zu benennen.
Ansonsten - muss das hier wirklich über TV laufen, wenn VT selbst doch mit der BurgBelebung Ronneburg zu tun hat - wäre da ein Gespräch in ganz anderen Rahmen im RealLife nicht angebrachter?? Evtl. von Gruppe zu Gruppe, wenn ihr doch schon mehr Erfahrung mit Burbelebung habt.

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Eintrag #67 vom 03. Jun. 2005 01:47 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Stefan, ich kann dir nicht folgen…? :-)
“an Roland: Ich habe nie gesagt das Ronneburg und Viatores Temporis in irgend einer weiße zusammen gehören. Ich habe nur gesagt das jemand der selber nicht Autentisch gekleidet ist, nicht so rummekern solte und als Beweiß ist dieses Foto von ihm auf eurer Seite.”
Wie meinen, Effendi? ;-)
Ich hab doch auch nicht gesagt, du hättest gesagt, Charly hat gesagt, sein Vater hat gesagt..usw. ..?
Nie erklärt mir einer was..
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #70 vom 08. Jun. 2005 15:53 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

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@Nele:
so wie du dich gewundert hast, haben sich vielleicht auch andere gewundert, denn sie haben die gleiche Zusammenhangskette gebildet. Genau aus diesem Grund war mir der Eintrag so wichtig.
Viele Grüße
Mirko van Keeken

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Eintrag #71 vom 02. Jan. 2007 19:42 Uhr Sven Kull  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sven Kull eine Nachricht zu schreiben.

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Anderthalb Jahre später …
habe ich, nichts ahnend von dieser Internetseite die Ronneburg besucht - zum Weihnachtsmarkt.
Da ich noch nicht - sagen wir mal - betriebsblind bin, noch nicht einschätzen kann, ob etwas genau in die und die Epoche passt, habe ich mich dort sauwohl gefühlt. Weiß ja selbst nicht mal, ob Tunika, Leinenhemd, Hose, Ledergürtel mit Ledertasche und Gugl so wirklich zusammenpassen. Ich gebe auch zu, es waren einige Händler vertreten, die nicht so recht ins Mittelalter passten - weder vom Gewand noch vom Sortiment her.
Aber ich hatte dort die Möglichkeit, mit Händlern zu reden, mich beraten zu lassen und für die Rolle, in die ich schlüpfen möchte, schon mal die ersten Stücke zu erwerben.
Die Wachleute waren gut drauf. Und wenn ich jetzt lese, dass es sich nicht um Angestelte der Burg handelt sondern um Freiwillige, so ziehe ich vor den Burschen den Hut.
Wenn Ihr Euch über Gewandordnung etc schon so die Finger wund schreibt, dann solltet ihr vielleicht auch eine einheitliche Marktordnung ins Auge fassen. Von Silberlingen über Thaler bis hin zu Euro war so ziemlich alles vertreten. :-)
Sven

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Eintrag #72 vom 04. Jan. 2007 17:32 Uhr Tim Pilotto  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Pilotto eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen auf der Ronneburg den Herbstmarkt als Lagernder zu erleben.
Die hygienische Situation war eine Katastrophe.
Es standen in der Nähe des Eingangs eine kleine Hütte, darin befanden sich zwei unbeleuchtete Toiletten, die sehr schlecht abzuschließen waren.
Weitere Toiletten befanden sich in einem Container an der Burgmauer, dort befanden sich auch die Duschen.
Der Zustand dieser Dusche übertraf alles was ich in 2 Jahren Mittelaltermärkten, Open-Air-Konzerten oder sonstigen Großveranstaltungen gesehen habe.
Der Boden war an mehreren Stellen eingebrochen, an diesen Stellen befanden sich auch mehrere kopfgroße Löcher, diese waren durch dünne und lose aufgelegte Holzbretter und Stahlbleche verdeckt.
Der gesamte Container war vollkommen verschlammt, ebenso die Duschen, mehrere Toiletten funktionierten nicht und waren mit Plastikmüllsäcken verkleidet.
Reinigungsmassnahmen sind weder mir noch anderen Leuten aufgefallen, mit denen ich gesprochen habe.
Diese Toilette musste nicht genutzt werden, stattdessen konnte eine Toilette innerhalb der Burg, die wohl zum Burgrestaurant gehörte ebenfalls genutzt werden.
Diese wurde aber am Montag (ein Werktag) einfach abgeschlossen, weder Veranstalter noch seine Mitarbeiter haben sich am Montag auf der Burg sehen lassen…
wir hatten offen gesagt, das Gefühl, dass wir wirklich sitzen gelassen wurden, nach dem Motto “Montag ist Werktag, da kommt eh keiner, warum sollen wir uns um die Lagernden kümmern?”
Stroh wurde zu spät und zu wenig zur Verfügung gestellt.
Desweiteren fiel mir die Praxis des Stempelns negativ auf, ich verstehe den Sinn und Zweck dieser Einrichtung.
Wir haben als Gruppe die Angewohnheit das Lager von jeden ßberbleibseln vom Vorabend zu bereinigen, bevor wir mit dem Frühstück und der Morgentoilette beginnen.
Als wir nach diesen Tätigkeiten zur Kasse gingen um unseren Stempel zu holen wurden wir aufs unverschämteste angeblafft, warum wir erst jetzt kämen.
Nochmals ich verstehe den Sinn und Zweck dieser Stempel, aber der Ton macht wirklich die Musik.
Man erhielt einfach den Eindruck, dass der Veranstalter die nicht handelnden Lagernden einfach nur als Beiwerk für seine Kauf-Veranstaltung angesehen hat.
Jedoch waren die Burgwache, trotz bescheidenem Wetter immer freundlich und korrekt, ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Sowohl ich als auch andere Mitglieder, als auch einige Leute die wir dort kennen gelernt haben, werden Ronneburg in Zukunft als Lagernden als auch als Besucher nicht mehr besuchen.
Sollte Interesse an Bildern der Toiletten bestehen, so bin ich gerne bereit diese einem Interessiertem zukommen zu lassen.

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Eintrag #73 vom 04. Jan. 2007 17:51 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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»Man erhielt einfach den Eindruck, dass der Veranstalter die nicht handelnden Lagernden einfach nur als Beiwerk für seine Kauf-Veranstaltung angesehen hat.«
Ach.
Gruß, Ivain

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Eintrag #74 vom 04. Jan. 2007 20:36 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Eben: “Ach”.
Nicht umsonst sind dort kaum noch lagernde Gruppen. Den Ruf, den die Ronneburg noch vor 7 Jahren genoß, hinkt ihr zwar unverständlicherweise immer noch nach, ist aber schon längst nicht mehr gegeben (und man weiß ihn seitens der Veranstalter nicht mehr zu nutzen). Eigentlich kann man sagen, daß man selber Schuld ist, wenn man dort noch lagert. Es gab Zeiten, da war die Hangwiese dicht gedrängt mit Zelten, doch das hat sich die Administration der Burg sträflich verscherzt. Gratuliere zum Schritt, dort nicht mehr zu lagern.
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis oder Wernhard oder Groschi

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Eintrag #75 vom 09. Jan. 2007 10:37 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Tim,
so mies werden nicht nur Lagerleute behandelt, sondern auch solche, die Kurse auf der Ronneburg anbieten:
irgendwie wurden wir (Pas de Danse, mit Tanzkursen) als billige Putzkräfte angesehen, da wir erstmal den Saal von Dreck, Müll, Staub und sonstigem Unrat befreien mußten. Heizmaterial für den Ofen lag zwar da, aber knapp bemessen. Und als Gipfel des ganzen, wollte der Verantwortliche auf der Ronneburg auch noch zusätzlich zur Raummiete (vertraglich festgelegt, pauschal inkl. Teilnehmer, fürs ganze WE, inklusive Eintrittsgeld auf die Burg für die Teilnehmer) Geld für die ßbernachtung haben.
So übel lassen wir uns nicht abzocken und haben schon deshalb der Ronneburg vor Jahren den Rücken gekehrt.
Tim, das ist nix Neues auf der RB, was Du hier beschreibst. Hättest Dir auch ein Stück weit ßrger ersparen können, wenn Du rechtzeitig hier mal nach dem Begriff RB gesucht hättest ;-) (sorry, nicht hauen, das mußte einfach raus :-)=) )
Gruß
Ameli

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Eintrag #76 vom 09. Jan. 2007 23:37 Uhr Tim Pilotto  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Pilotto eine Nachricht zu schreiben.

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Tja, danke für die Ehrlichkeit. Kommt leider nur etwas spät diese Erkenntnis..
Ich mach das erst seit knapp 2 Jahren (im Herbst 2004 Jahren fingen wir an zu planen und Lügde 2005 war unser erster Markt).
Wir waren ein bisschen naiv, als wir uns da angemeldet haben, scheinen die Veranstalter auch gemerkt zu haben… Unser Zeltplatz hatte so eine Hanglage, wir haben unsere Möbel an einer Seite etwa 40 cm eingraben müssen um die Hanglage auszugleichen…
Wir waren merkwürdigerweise die einzigen in dieser Ecke.
Naja, im Nachhinein bin ich ganz dankbar, hat einem doch mal gezeigt wie es außerhalb der von uns besuchten Märkte aussieht.
Wie heißt es so schön: Schmerz ist der beste Lehrer?
Fazit: Nur noch Märkte wo wir schon als Tagesgäste oder Besucher waren, wo wir den Veranstalter kennen oder wo befreundete Gruppen schon mal lagerten.

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Eintrag #81 vom 16. Jun. 2007 09:57 Uhr Beitrag anonymisiert

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öhm es hat sich nichts geändert
es sind weniger Zelte da als früher
es gibt mehr stess mit dem Veranstalter
die eintrittspreise werden immer teurer
auch für gewandete, die Stadtwachen nerfen immer noch weil sie immer im Weg stehen und nur Stempel kontrollieren wollen…
Der Anspruch und die Ausführung ist noch der gleiche, es ist ein Gromi Markt zur Burg, anspruch Null, Umsetzungsqualität Null, Erwartungshaltung Null,
Es ist mal nett um den Turm hinaufzusteigen, die Burg zu besichtigen, was zu futtern und wieder zu gehen, über die Parkpaltzsittuation möchte ich nicht reden, und über Besucherzahlen während des Marktes braucht sich der Veranstalter nicht zu beklagen, es werden immer mehr Leute, nur Qualität und Anspruch wer das auf dem Ronnemarkt sucht, der braucht keine Lupe sondern nimmt sich am besten gleich das Weltraumteleskop Hubble…
Thorgrimm

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Eintrag #82 vom 18. Jul. 2007 11:04 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
deswegen gibt es nur ein Fazit:
Ronneburg außerhalb der Veranstaltungen ansehen! Die Burg selbst ist nett, der Ausblick vom Turm grandios und der Eintritt deutlich moderater ;-)
Gruß
Ameli

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Eintrag #83 vom 18. Jul. 2007 22:35 Uhr Nele (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nele eine Nachricht zu schreiben.

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Joar. Ich werde auch diesees Jahr noch ein paar Mal auf der Ronneburg sein. Nicht, weil ich den Markt so unglaublich toll finde sondern eher, weil da immer mal wieder Treffen der netten Herr-der-Ringe-Community stattfinden. Dafür ist das super.
Ansonsten: Immer lächeln und winken! ;)

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Eintrag #84 vom 28. Feb. 2010 17:38 Uhr M. (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um M. eine Nachricht zu schreiben.

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Die Mittelaltermarkt-Veranstaltungen der Ronneburg, sind das Mieseste was ich je gesehen habe. Der Veranstalter ist unfreundlich, unkooperativ und absolut unfähig.
Ich habe mit meiner kleinen Gruppe oft kleine Ausflüge auf eigene Kosten gemacht, einfach um andere Events auf anderen Burgen mit anderen Händlern kennenzulernen (Satzvey, Ronneburg, Herzberg, Ziesar, Angelbachtal, Adventon usw. sowie Österreich und Frankreich bereist). Da ich selbständiger Veranstaltungskaufmann bin (andere Branche als MA-Events) kann ich das ganz gut objektiv betrachten. Nichts für ungut aber…
Ronneburg? NIE WIEDER!!!

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Eintrag #85 vom 07. Mrz. 2010 14:25 Uhr Marius (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Marius eine Nachricht zu schreiben.

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Was hat dir denn nicht gepasst?
Ich war in den letzten Jahren öfters da und war auch schon auf einigen anderen Märkten.
Ist nicht das Ultra Ding aber trotzdem immer schön da.

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Eintrag #86 vom 08. Mrz. 2010 10:32 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

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@Marius: schreibst Du von der gleichen Ronneburg, wie die anderen hier im Thread?
Die Mittelaltermärkte gehören zu den miesesten die ich kenne. Das ist Kostümrummel mit Rustikalambiente. So schon die Burg ist, so ätzend sind die Märkte.

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Eintrag #87 vom 08. Mrz. 2010 12:10 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schon erstaunlich ...

Wenn man die Geschichte der Mittelaltermärkte auf der RoBu kontinuierlich verfolgt, so ist von Jahr zu Jahr ein qualitativer Rückgang erkennbar. Das letzte angenehme RoBu (marktmäßig) war für mein Empfinden anno 2001. Seidtem sackt es immer mehr ab, und die Eintrittspreise entsprechen lange nicht mehr em Angebot.
Selbst für ein Treffen mit Freunden ist es mir zu schade geworden. Dann lieber woanders hin.
Einzig die Burgbelebungen und die tolle Burg an sich haben noch einen Anreiz.

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