meinst du die Schlacht am Süntel, welche nach neueren Quellen wahrscheinlich zwischen Süntel und Deister stattfand oder ein anderes Ereigniss, von welchem mir nix bekannt ist?
Nein, dank Ludwig dem Frommen wären die auch dessen Bücherverbrennung zum Opfer gefallen, da vorchristlich. Offensichtlich sind diese Vorfälle für die sächsische Seite so unwesentlich, das sie keinen Eingang in den Sagenschatz gefunden haben.
Es gibt Arminsagen, Arminsulsagen ( z.ZT KdG), die Schlacht am Deister (KdG)ist über eine Wielandsage überliefert , dazwischen eigentlich nix
Osdtfalen ist eine Zusammenfasung der sächsischen Gaue -Stämme.die nach der Niederlage der Hunnen und Thüringer zu den Sachsen kamen. Erobert durch Westfalen und hauptsächlich Hadelner Sachsen.
Die Franken kriegten Thüringen , die Sachsen den Nordharz und die Gebiete nördlich.
Man könnte auch von “Befreiung” sprechen :-).
Die ganze Geschichte ist zwar durch fränkische Berichte einigermassen belegt, füllt aber doch schon einige Bücher.
Die Franken haben nämlich immer wieder versucht, ihren vereinbarten Tribut auch zu bekommen. Die Gegend solte z.B. dafür, das sie sächsisch war, jährlich 400 Pferde liefern.Nun ist ja Thüringen nicht allzu weit weg und 400 Pferde sind ne Menge Hufe.
Es gab also regelmäßig Streit und “Besuche” durch fränkische Könige, die dann , bis die Eingeborenen anderweitig beschäftigt waren, die hiesige Gastfreundschaft in voller Güte genießen durften. Will sagen, sie saßen in den Okersümpfen fest und kamen nicht einfach so wieder raus.Darüber gibts dann schöne Berichte wie Herr Pippin fiel in das Land der Ostfalen, Nordschwaben usw ein und verheerte das Lsand sn dem Flusse, der da Oker genannt wird. Liest sich toll, nur wohnte da kaum einer. Am rand gabs aber so nette Sachen wie Werla, Warberg, bisschen weiter weg Marienburg, also reichlich Fluchtburgen, von denen aus man die gewaltigen Heere der Franken piesacken konnte. Und die Oker ist heute noch bekannt durch ihre Hochwässer, genau wie die parallel fließende Leine
Da ist denn wohl eine “Armee ” von 300 Leuten über Göttingen oder Quedlinburg oder Holzminden rein, hat sich dann mächtig nasse Füße und haue geholt und ist Herbst /Winter dann meist am Warberg vorbei nach Osten zu den Thüringern gezogen. Das ganze hat wohl jeder Fränkische König seit 400 nChr. 2-3x im Leben versucht.
Der große Karl war der Letzte, er kam nur bis Ohrum, siegte da aber den Quellen zu folge glorreich und verzichtete gnädig auf den Okerübergang.( später dann weiter.)
richtiger wäre wöhl, wir haben uns eurer entledigt *ggg*
Und zwar wurde der letzte lippische Burgherr auf Ravensbergischen Boden genauer Enger, 1302 in Osnabrück in einen engen Käfig gesperrt und erst wieder freigelassen, als die Burg im Jahr 1305 geschliffen war und Lösegeld musstet ihr auch zahlen. Danach habt ihr den Schwanz eingezogen und euch nach Blomberg verzogen *höhöhöö* und euch nur noch Nördöstlich ausgedehnt und nicht Ostwestlich…
Ich möchte eines Sachsen um 1000, Raum Harz/Göttingen/Braunschweig, Mittelstand darstellen. Ich kenne mich ganz gut mit Wikingern aus aber über Sachsen um die Zeit habe ich nur wenig Material. Was unterscheidet die darstellung von Sachsen von Wikingern (Haitabu) zu den Sachsen. Weiß das die Sachsen Phrygische Mützen und andere Keramik hatten (Kugeltopf), aber sonst steh ich grad noch etwas aufm Schlauch. Könnt ihr mir Bücher, Museen, Fundstätten nennen damit ich etwas weiter komme. Vielleicht kennt auch jemand jemanden der sich damit auskennt.