Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Salpeter

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Eintrag #1 vom 12. Jul. 2006 11:25 Uhr Auf Nachfrage   Nachricht

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Meine Frage wäre, kann man Salpeter in der Apotheke kaufen, oder braucht man da irgendeine Erlaubnis. Hab nämlich mal irgendwas von T2 Schein gelesen.
VG
Daniel

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Eintrag #2 vom 12. Jul. 2006 13:19 Uhr Thorsten George  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten George eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
früher bekam man das in jedem besseren “Tanta-Emma-Lädchen”.
Es sollte eigentlich auch noch in EDEKA-Läden zu haben sein, hab das aber nicht überprüft.
Das man das in der Apo nur mit Berechtigung bekommt, kann ich mir nur bei größeren Mengen vorstellen.
Ist aber bei mir auch schon ne Weile her, werde nachher mal den Apotheker meines Vertrauens anrufen.
Wenn ich mich recht erinnere hat man Salpeter auch fürs Pökeln oder sowas ähnlichem gebraucht….
naja, ich geb nnochmal laut
Gruss
Thorsten
-

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Eintrag #3 vom 12. Jul. 2006 14:06 Uhr Thorsten George  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten George eine Nachricht zu schreiben.

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Also..
laut meiner Apotheke ist dafür kein besonderer Erlaubnisschein erforderlich, solange es sich um haushaltsübliche Mengen handelt.
Hab jetzt allerdings nicht gefragt, was haushaltsübliche Mengen sind.
Denke aber, das du am Besten da mal deine Apotheke fragst, wieviel du wie oft bestellen kannst.
Du wirst das ja wohl eher für irgendeine MA-Darstellung benötigen und keine 20 Kilo für Schwarzpulver bestellen wollen
;))
Gruss
Thorsten
-

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Eintrag #4 vom 12. Jul. 2006 14:52 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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“20 Kilo für Schwarzpulver” könnte grade für eine Darstellung sinnvoll sein. Je nachdem… ;-)
Gruß, Ivain

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Eintrag #5 vom 13. Jul. 2006 16:44 Uhr Oliver Höfgen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Höfgen eine Nachricht zu schreiben.

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Davor will ich nur Warnen!!!!!
1. Das Spregstoffgesetz verbietet das herstellen von SP und für den Umgang brauchst du eine Erlaubnis nach §27 SprengG.
2. Es ist auch noch schweinegefährlich, ab einem Kilo von dem Zeug muss es nämlich nicht mehr Verdämmt werden um zu explodieren. Darunter brennt es “nur” ab. Aber das reicht auch um bösartigste Verbrennungen zu bekommen. Schon mit knapp 2 Gramm würde ich es nicht mehr mit dem Feuerzeug in der Hand anzünden, dann sind die Haare auf dem Arm nämlich weg. ;-)
Für die ßsterreicher und Schweizer:
Zum Herstellen selber musst man die Einzelzutaten VORHER GETRENNT feinmahlen, am besten mit einer Kugelmühle und Mörser, die Holzkohle ist die entscheindende Zutat. Mit der Qualität der Holzkohle steht und fällt die Qualität des SP. Dann die Zutaten mischen, leicht anfeuchten, einen Kuchen draus machen und den wieder brechen/mahlen. Das ist der Schritt bei dem früher schon oft die Pulvermühlen in die Luft geflogen sind. Wenn man das angfeuchten und brechen aber weglässt, entmischt sich das Pulver durch gerüttel wieder und wird unbrauchbar.
Mehr werd ich hier aber nicht verrraten. Lasst lieber die Finger weg davon!
Als Buchtipp möge man sich “Schwarzpulver für Survial” antun.

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Eintrag #6 vom 13. Jul. 2006 17:27 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

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Ergänzend sein noch erwähnt das Mörser und Brecher aus Metallen bestehen die keine Funken schlagen wie zB Messing, Keramik geht auch!
Viele Grüße

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Eintrag #7 vom 13. Jul. 2006 17:36 Uhr Oliver Höfgen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Höfgen eine Nachricht zu schreiben.

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Da hast du natürlich recht.
Ausserdem gibt es sehr gutes SP zu kaufen(CH/A), in D wie immer nur auf §27 SprengG.
und das Buch heisst “Schwarzpulver für Survival. Improvisation von Schwarzpulver und ähnlichen Mischungen. Band 1
Schwarzpulver für Survival. Improvisation von Schwarzpulver und ähnlichen Mischungen. Band 1 von Manuel Baetz”

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Eintrag #8 vom 14. Jul. 2006 11:48 Uhr Auf Nachfrage   Nachricht

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Danke für eure schnelle Hilfe und den Buchtip
werd gleich mal in der Apotheke fragen
aber 20kg brauch ich nicht. will ja nicht gleich mein Haus sprengen.
Daniel

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Eintrag #9 vom 14. Jul. 2006 12:06 Uhr Oliver Höfgen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Höfgen eine Nachricht zu schreiben.

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“will ja nicht gleich mein Haus sprengen.”
Was willst du denn damit machen?
Man kann Salpeter auch selber herstellen, ist aber was eklig.

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Eintrag #10 vom 14. Jul. 2006 20:58 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
kuckst du hier.
www.lederkram.de/feuerschlagen.html
gruss
Franz zum Lohe

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Eintrag #11 vom 17. Jul. 2006 11:16 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Nun, mit Salpeter lassen sich u.a. auch prima Brandpfeile präparieren und vieles andere mehr.
Und Salpeter gibt es nicht nur in der Apotheke (dort oft recht teuer) sondern auch in einigen Drogerien (insbesondere in kleineren Orten, wo die Besitzer noch nicht auf das moderne Supermarkt-Angebot von rossmann oder schlecker u.ä. umgestiegen sind).
Es ist auch frei verkäuflich (wie wir seit Zeiten von McGyver wissen, lassen sich aus vielen “Chemikalien”, die eigentlich noch vor wenigen Jahrzehnten in jedem Haushalt zu finden waren, höchst effektvolle und durchaus explosive Mischungen herstellen). Anleitungen (auch für das Mittelalter historisch belegte) finden sich dafür nicht nur im Internet sondern auch in so manchem Buch.
Gruß, Ingo

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Eintrag #12 vom 17. Jul. 2006 13:39 Uhr Oliver Höfgen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Höfgen eine Nachricht zu schreiben.

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Salpeter kann man herstellen in dem man die Exkremente von Tieren an einer Kalkwand herunterlaufen lässt. Da fängt irgendwann der Salpeter an zu blühen.
Andere Möglichkeit:
Es gibt eine Beschreibung im “Mittelalterlichen Hausbuch” von ca. 1480.
Und das folgende ist aus dem von mir oben beschriebenen Buch:
“Nitrat-Becken
Sie ist wohl die älteste Methode und dauert im Schnitt etwa 3 Wochen. Zunächst benötigt man eine große Wanne oder ein Becken, allerdings mehr breit und flach als hoch. Ein schönes Becken eben, das weitestgehend dicht sein sollte. Es lässt sich sehr leicht aus einigen dicken Holzbohlen improvisieren. Die Chemikalien, die für dieses Verfahren benötigt werden, sind auch
äußerst primitiv aber durchaus effektiv.
Nun wird das Salpeterbett vorbereitet. Es sollte die Fläche von etwa einem Quadratmeter besitzen. Du nimmst die reichlich vorhandene Holzasche und streust sie in der Wanne etwa gleichmäßig, zwei
fingerbreit hoch, aus. Darauf kommt 1 fingerbreit trockenes Gras, ich bevorzuge da wegen des höheren Nitratgehaltes Stoppeln von oft
bearbeiteten Feldern. Dann kommt die Erde drauf, die noch mit Pferdemist oder andrem verrottbaren organischen Material gemischt werden sollte (gibt’s beim Bauern umsonst). Die Erde stammt natürlich aus oft gedüngten Feldern oder Gärten.
Das Bett ist jetzt fertig zum Gebrauch. Nun kommt der eigentliche Actionpart. Die Qualität deines Salpeters hängt nämlich von dem ab, was
du in absehbarer Zeit trinken wirst, beziehungsweise von dem was du
davon wieder ausscheiden wirst. Ca. 3-6 Wochen lang wird nämlich auf das Nitrat-Bett uriniert (je mehr Leute, desto mehr Salpeter. Der Urin
kann auch durch Jauche, Tierurin usw. ersetzt werden). Nebenbei bemerkt: Wenn du in dieser Zeit Wein trinkst ist das um so besser; der Wein enthält nämlich Weinstein, was nichts andres als eine Kaliumverbindung ist. Das Bett ist immer feucht und warm zu halten, und es darf auf keinen Fall zu nass sein, da sonst das Bakterienwachstum
gehemmt wird. Das Bett steht dabei (natürlich!) im Freien. Es sollte aber von Regen
verschont bleiben, da sonst der ganze Salpeter wieder ausgewaschen wird und die Bakterien sich nicht mehr wohlfühlen. Nach den drei Wochen haben einige Millionen Bakterien deinen Urin, das Stroh und einiges aus der Erde zu Salpetersäure umgewandelt. Das Kaliumcarbonat aus der Holzasche neutralisiert diese Säure und wandelt
sich dabei in Salpeter um.Um aus der Erde Salpeter zu erhalten, brauchst du als erstes einen eisernen Topf mit etwa 50 Liter Inhalt (alte Weck-Einkochtöpfe sind hervorragend geeignet). Er wird etwa mit 20-30 Liter Erde aus dem Salpeterbett gefüllt, und dann werden 1 5 - 2 0 Liter Wasser zugegeben. Dann wird die ganze Lösung auf dem Feuer für einige Stunden
geköchelt. Dabei ist die Mixtur ständig zu rühren. Während des Kochens entfernst du alle Bestandteile die sich im Laufe der Zeit an der
Oberfläche angesammelt haben, das sind hauptsächlich organische Materialien wie das Stroh, Wurzelwerk, Holz usw. Frisches Wasser wird
immer so zugegeben, das der Topfinhalt konstant bleibt. Du solltest die nitrathaltige Erde mit dem Wasser und der Holzasche für insgesamt etwa 5-6 Stunden gekocht haben, bevor du den Topf vom
Feuer entfernst und alle unlöslichen Bestandteile auf den Boden sinken lässt. Nachdem die ganzen Mineralien auf dem Topfboden sind, wird die
Lösung von den Mineralien abgegossen. Achtung: gieß auf keinen Falletwas von den Bestandteilen auf dem Boden mit. Die jetzt konzentrierte Lösung, die verschiedenste Substanzen beinhaltet,
wird nochmals eingekocht bis sich kleine, salzartige Kristalle zu Formen beginnen. Sie werden mit einem Kaffeefilter oder einfach mit einem Stück Leintuch herausgefischt. Sie sind noch kein Salpeter, und können
deswegen weggeschmissen werden. Wenn keine Kristalle mehr erscheinen, wird die noch heiße Lösung in kleinere Behälter umgegossen. Während sie nun auskühlt, beginnen sich kleine Salpeter
Kristalle zu bilden. Wenn die Lösungen ganz ausgekühlt sind, sammelst du das Salpeter in einem Filterpapier und wäschst es kurz mit kaltem, klaren Wasser aus. Das Spülwasser aber nicht weggießen, sondern auffangen, da es etwas Salpeter enthält und daher beim nächsten
Kochvorgang wieder verwendet werden kann.
Diese Kristalle werden nochmals in der kleinstmöglichen Menge kochenden Wassers gelöst, 100 ml Wasser lösen bei 100° C etwa 246
Gramm Salpeter. Während dem Erhitzen werden wieder die kleinen Kristalle herausgefischt.
Vor einigen Jahrhunderten ging man so vor, dass man den Inhalt des fertigen Nitratbeckens mit heißem Wasser aussalzte, und die salpeterhaltige Flüssigkeit in großen Kupferkesseln auffing, sie darin nochmals zusammen mit Holzasche bis zu einer hochkonzentrierten Lösung eindampfte, und dann in Holzwannen auskristallisieren ließ. So
erhielt man relativ reines Salpeter, das für die Fertigung von Schießpulver gut genug war. Dieses Rezept funktioniert, doch wird es selbst für den Survivor etwas zu lang und zu aufwendig sein.
Falls es einen Bauernhof in eurer Nähe gibt, fragt doch einfach mal den Bauern ob ihr in seinem Stall den abblätternden Kalkputz abkratzen
dürft. Er besteht zumeist aus reinem Kalciumnitrat und lässt sich sehr leicht zu Kaliumnitrat verarbeiten. Mischt den Kalksalpeter unter die Erde die ihr aus seinem Stall nehmt, gebt etwa noch die gleiche Menge Holzasche (volumenmäßig wie der Kalksalpeter) dazu und verfahrt mit ihr wie oben beschrieben.”

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Eintrag #13 vom 17. Jul. 2006 23:48 Uhr Klaus Scheffler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Scheffler eine Nachricht zu schreiben.

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Also, ich verstehe den Sinn dieses Themas nicht ganz. Das einzige wozu Salpeter wirklich zu gebraucht ist, ist der Feuerschwamm zum Feuer machen, oder sehe ich das falsch. Ich habe so den Eindruck hier versuchen einige billig und vor allem Illegal an Schwarzpulver zu kommen. Ich kann davor nur warnen.
Sicher, wer hat noch nicht mit dem Gedanken gespielt selber Schwarzpulver herzustellen. Ich gebe zu, auch ich habe mal damit experimentiert. Ging aber tüchtig in die Hose, oder besser gesagt der Küchentisch war nachher nicht mehr zu gebrauchen. Aber das war als Jugendlicher. mittlerweile bin ich schlauer geworden und da ich noch ein bisschen an meinem Leben hänge habe ich vor 8 Jahren einen Wiederladeschein gemacht. Der beinhaltet auch das Grundwissen von Schwarzpulver und seine Gefährlichkeit. Schwarzpulver ist mit Abstand der gefährlichste Explosivstoff den die Menschen erfunden haben. Zwar nicht in der Sprengkraft aber schon kleine Mengen, und nicht erst 1kg wie schon beschrieben, zünden explosionsartig. Eine Verpuffung gibt es schon mit kleinsten Mengen. Ein Wiederladeschein ist nicht teuer und ihr könnt eine Menge über Schwarzpulver lernen. Außerdem ist es Gesetzlich vorgeschrieben, wenn ihr mit Kanonen oder Musketen in der ßffentlichkeit böllern wollt. Oder sogar Scharfschießen, denn auch das ist möglich, allerdings dann nur auf Truppenübungsplätzen oder auf Schießanlagen.
Hoffe ihr nehmt es mir nicht krumm dass ich so deutlich war, aber ich möchte verhindern das sich hier einige “der Materie Unwissend” in ein Abendteuer stürzen, welches auch schlimm ausgehen kann.
Klaus

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Eintrag #14 vom 18. Jul. 2006 11:02 Uhr Andreas Schatten   Nachricht

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Kann mich Klaus nur anschließen!!
Wenn ihr “rumballern” wollt macht vorher den Erlaubnisschein!
Ich will hier nicht auf der Vorsicht herumdrücken (versteht sich von selbst), aber unbedingt auf die Gesetzeslage.
Wer Böller- u. Schwarzpulver OHNE Erlaubnis transportiert oder in irgendeiner Weise handhabt macht sich strafbar, das ist kein Pappenstiel mehr.
Ich mache desswegen hier aufmerksam weil es bei unseren Vorführungen (Hakenbüchsen, Mörser usw. wir haben den §27!) vorab mit dem Veranstalter abgeklärt werden muß ob geschossen werden darf. D.h. der Veranstalter braucht die Genehmigung der örtlichen Gemeinde.
Es gibt eben aber Veranstalter die einfach sagen, ok ballert rum (ohne sich zu vergewissern ob die Schießenden die Erlaubnis besitzen) dann möglicherweise noch Kanonen ohne Beschußzeichen. Wahnsinn! Wenn hier etwas passiert (meinetwegen die Pulverkammer plazt, ist schon vorgekommen), zahlt keine Versicherung und ihr geht wegen grober Fahrlässigkeit mit Körperverletzung in den Knast! Da sind die Behörden knallhart.
Und nicht zu unterschätzen das dann öffentliche Vorführungen zur Geschichte gehören, was nicht in unserem Interesse liegt.
Macht den Erlaubnisschein egal ob nun Böller, Standböller, Kanone, Vorder- u. Wiederlader, kostet in der Regel 80.- - plus Ausstellung des Erlaubnisscheins nach §27 30.- - und ihr seit auf der sicheren Seite wenn ihr alle gesetzlichen Bestimmungen einhaltet.
Gruß Andi
www.hirschensteiner.de

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Eintrag #15 vom 21. Jul. 2006 16:26 Uhr Auf Nachfrage   Nachricht

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Ok, das mit dem erlaubinsschein überleg ich mir noch mal. Aber eure Tips waren echt gut. Nur die Antwort von Oliver scheint mir ein wenig kompliziert zu sein. Ich hab ein gutes Buch dazu gefunden:
Experiementelle Schulchemie
Bukatsch/Glöckner
Band 7
Historische Chemische und phydikalische Versuche
Aulis Verlag Deubner & CO KG
In Drogerien konnte ich leider nix finden.
Und nochmal ich will sicher keine Bomben bauen.
Daniel

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Eintrag #16 vom 23. Jul. 2006 11:38 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kaufte immer Salpeter, als Kind, im Edeka ein, in der Gewürzabteilung.
Eigentlich fürs Kuchen backen gedacht-
Es gab aber auch unter anderer Verwendung tolle Effekte.
Sascha

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Eintrag #17 vom 23. Jul. 2006 23:33 Uhr Oliver Höfgen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Höfgen eine Nachricht zu schreiben.

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“Nur die Antwort von Oliver scheint mir ein wenig kompliziert zu sein.”
Das ist auch nur für die “A” Fetischisten :-)

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Eintrag #18 vom 27. Jul. 2006 10:56 Uhr Auf Nachfrage   Nachricht

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Was sind denn “A” Fetischisten?
Daniel

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Eintrag #19 vom 27. Jul. 2006 11:11 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe mir am Wochenende Salpeterausblühungen von einer Ziegelwand gekratzt. Dann habe ich daraus eine ca. 30%ige Lösung hergestellt. Darin habe ich das geklopfte Pilztrama eingelegt. Ich kann nur sagen, das Ergebnis “brennt wie Zunder”…;O)
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #20 vom 01. Aug. 2006 13:06 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo David,
kling ja prima. Glückwunsch zum gelungenen Experiment. Doch noch eine Frage und eine Bemerkung:
1. Wie lange lag das Zundertrama in der Lösung?
2. m.E. dient der nitrifizierte Zunder nur dem “Bewahren” des Funkens (Erzeugung eines winzigen Glutherdes) - selbst brennen soll der Zunder doch gar nicht (trotz des bekannten Wortspiels aus dem Mund des Volkes)
Gruß, Ingo

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Eintrag #21 vom 01. Aug. 2006 16:39 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo David!
Ein paar Tage sollte man den Zunder einlegen.
Der Zunder brennt auch nicht, sondern zündelt wie eine Zündschnur. Sprich der glüht so vor sich hin.
Viele Grüße

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Eintrag #22 vom 01. Aug. 2006 17:29 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Genau, Heiko hat alle Fragen von Ingo beantwortet…;o)
David

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Eintrag #23 vom 01. Aug. 2006 18:58 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

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Huch!
Viele Grüße

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