Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Schefflin Spieße

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Eintrag #6 vom 21. Sep. 2003 12:56 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

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na ja, evtl ist hier auch der Wortstamm schefflin/javelin der selbe. klingen tuts fast gleich (ist aber nur eine Vermutung → phonetiker und Sprachwissenschaftler, wo seid ihr?)
Stephen
Wilhem der Widerling - www.11chor.at

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Eintrag #5 vom 23. Aug. 2003 01:06 Uhr Sebastian Haug  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sebastian Haug eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Danke für den Buchtip. Ich denke schon das die spieße zum werfen waren warum sonst hätten sie denn Federn vorallen dingen Federn wie ein Pfeil. Die Bilder der Spitzen aus den Hieb und Stichwaffen kannte ich bereits allerdings genieße ich dieses Buch wie auch den Funcken nur mit Vorsicht. Es gibt ein Bild welches ich gefunden habe wo evtl. vieleicht ein Schefflin zum einsatz kommt und zwar in den 92 Holzschnitten der Lübecker Holzbibel von 1492 auf S.60. Der oder die Zeichner geben sich erkennbar Mühe die einzelnen Personen samt waffen Proportional gut darzustellen. Im oberen bereich steht ein Mann mit einem Pfeil Speer in der Hand. Für einen Pfeil oder Bolzen finde ich Ihn zu Dick allerdings für einen Speer zu Kurz vorallem da auf dem Bild Speere zu sehen sind.
Gruß Sebastian

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Eintrag #4 vom 22. Aug. 2003 21:58 Uhr Dirk Rabenschlag   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Bildnachweis

Hi,
ich glaube ich habe eine Abbildung eines solchen Wurfspießes gefunden:
Im Gebetbuch Kaiser Maximilians findet sich auf S. 28 eine Randzeichnung Dürers, welche Landsknechte im Kampf mit Bauern zeigt. Einer der Landsknechte führt einen schätzungsweise 2,50 m langen Spieß mit einer Art “Befiederung” am Ende. Die Handhaltung des Landsknechts, der diese Waffe führt, deutet darauf hin, daß dieser tatsächlich geworfen wird (über den Kopf erhoben, Zeigefinger und Daumen zeigen zum Ende des Spießes).
Eine Abbildung dieser Seite findest Du in Rogg, Landsknechte und Reisläufer: Bilder vom Soldaten, S. 199. Ggfls. sollte auch die ein oder andere Universität ein Faksimile des Gebetbuches im Bestand haben (Die Uni Essen hat zumindest eins).
Bis denn
Dirk

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Eintrag #3 vom 22. Aug. 2003 14:21 Uhr Tomasz (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tomasz eine Nachricht zu schreiben.

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zu früh auf Enter gedrückt…
Bye,
Tomasz
Evocatio Ratisbonensis 1470

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Eintrag #2 vom 22. Aug. 2003 14:20 Uhr Tomasz (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tomasz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht eher nicht zum Werfen

Hi Sebastian,
auch ich kenne die Darstellungen von großen Wurfpfeilen (z.B. bei Dürer), halte sie aber eher für reine Phantasiegebilde des Malers ;-). “Schefflin” ist afaik einfach ein Spieß mit einer sehr langen Spitze, Beispiele findest Du in “Europäische Hieb- und Stichwaffen”. Dort sind drei Schefflin abgebildet, eine von 1450 (otalienisch, Länge insg. etwa 2m, Klinge davon 58 cm), und zwei von ca. 1500 Längen 2,85 und 2,67m, Klingen davon 86 cm und 103 cm. Teilweise haben die Dinger auch einen Lanzenschuh. Also nichts wirklich zum werfen.
Evocatio Ratisbonensis 1470

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Eintrag #1 vom 22. Aug. 2003 11:15 Uhr Sebastian Haug  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sebastian Haug eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Mir ist in Spätmittelalterlichen Texten mehrfach der Begriff Schefflin/schaeflin untergekommen. Das einzigste was ich gefunden habe steht im Funken und besagt das es Spieße mit leitfedern zum werfen sind. Hab sogar auf Bildern große Pfeile oder Speere gesehen die dem entsprechen könnten und in Sold listen von gemeinden ab dem frühen 16.Jhd ist der begriff auch aufgetaucht.
Meine Frage ist nun hat jemand noch mehr informationen über die Dinger, am Ende auch noch Bilder von Funden oder so etwas. Besonders interessiern würde mich länge, spitze, federn und Einsatz.
Hoffnugsvoll Sebastian

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