Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Schimmel im Trinkhorn

Einträge 1 bis 49 (von insgesamt 49 Einträgen)
Eintrag #1 vom 21. Jun. 2003 10:46 Uhr Ralf Treu   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Trinkhon vergammelt??

Moin, Moin!
Ich habe mir im Netz ein Trinkhorn bestellt, dass laut Warenbeschreibung super sauber mit Lebensmittellack behandelt worden sein soll. Leider musste ich schon bei Erhalt der Ware feststellen, dass ein merkwürdiger Grauschleier im Inneren zu erkennen war, und nach einer gewissen Zeit mäßig häufiger Benutzung machte sich da drinn ein ziemlich ekeliger WikingerBlut - Geruch breit und ich bekam ziemliche Bauchschmerzen, wenn ich daraus trank!
Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, das richtig gründlich zu reinigen und kann man das noch irgendwie nachbehandeln, oder is das mit dem Grauschleier normal??
Danke im Voraus!
Ralf

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Eintrag #2 vom 21. Jun. 2003 12:16 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht bei mir nicht...

Also bei meinen Hörnern ist besagter Grauschimmel nicht zu sehen…
Ich würd die Dinger aber auch nach _jedem_ Gebrauch ordentlich ausspülen (am besten mit ner Bürste der so)
Meine bleiben nun, nachdem ich herasgefunden hab, das sie zielich un-A sind sowieso zuhause nd kommen nur mit aufs MeraLuna oder so… :)
Johannes ‘Glaurung’ Kulick (Moderator beim Karfunkel Radio)

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Eintrag #3 vom 21. Jun. 2003 14:13 Uhr Ralf Treu   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht was zu retten?

ob man da wohl noch was retten kann? Oder kann ich das jetzt nicht mehr benutzen?
Ralf

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Eintrag #4 vom 21. Jun. 2003 19:55 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Horn sauber machen!!

Hallo Ralf
Ich habe mir zum trinken am Anfang auch ein Horn gekauft! Und wenn man die Dinger pflegt und immer mit etwas Wasser ausspült halten sie auch einiges aus, bleiben sauber und hinterlassen im Getränk auch fast keinen Eigengeschmack!
Da mein Horn leider auch am Anfang nicht richtig sauber war hab ich nen einfachen Tip. Das ganze sollte man auch von Zeit zu Zeit mal machen und das Horn sozusagen von Grund auf reinigen!
Nimm einfach eine alte Zahnbürste und Zehnpaster, und putz das Ding innen Gründlich damit aus! Mit einer guten flexiblen Bürste kommt man auch fast bis in die hintersten Ecken!(zu mindestens von handlichen Trinkhörner) Falls das nicht ausreichen sollte wiederhol den vorgang bist Du dir sicher bist das das Ding richtig sauber ist.
Mit viel warmem Wasser ausspülen!!
Bei meinem Horn war damals noch Hornmark drin(ziemlich eckelhaft). Das hatt einige Zeit und Mühe gekosted bis ich das raus hatte und das Horn sauber genug war um daraus zu trinken!
Soo das von mir dazu! Falls das alles nicht nützen sollte, häng das Ding dekorativ an die Wand und kauf Dir einen einfachen Sigburger Becher. Die Dinger haben keinen Eigengeschmack, sind recht robust, auch in einem Leinenbeutel, und historisch betrachted sind sie eh richtiger! Aber das kannst Du selber überlegen was Du nehmen willst!
Grüße und viel Spaß beim Hornputzen
Thomas

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Eintrag #5 vom 22. Jun. 2003 00:01 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hä?!

Was hat denn das Pferd im Trinkhorn verloren?!? Ich dachte nur Kühe und Ochsen tragen sowas an Kopf oder Gürtel ……
;O) nix für ungut
Lutz

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Eintrag #6 vom 22. Jun. 2003 02:31 Uhr Ralf Treu   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht und weiter?

muss man das denn nicht lackieren ,wenn man das gereinigt hat, damit das nicht so schnell wieder passiert??
Ralf

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Eintrag #7 vom 22. Jun. 2003 09:52 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hörner Helme und Correga Tabs

Moin moin,
erstma ein Statement zu den Trinkhörnern….
Hörner gehören an den Helm und nicht an den Gürtel. Das ist spätestens seit dem Historismus ein eindeutiges Faktum.
Aber wenn es denn unbedingt ein Trinkhorn sein muß, empfehle ich Correga Tabs, die auch zur Gebisssreinigung genommen werden.
Es hört sich zwar verrückt an, funktioniert aber bestens. Auf diese Art und Weise reinige ich die Trinkbecher meines Sohnes, das Zeug lößt Schmutz in allen kleinen Ritzen.
Damit solltest Du auch ein Horn bis ganz unten sauber bekommen.
Aber ein kleiner Tipp am Rande,
kauf Dir einen schönen Keramikbecher. Ist nicht so urwüchsig, aber cooooooool.
Servas Steffen

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Eintrag #8 vom 22. Jun. 2003 13:01 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Corega oder leichte Säuren

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich verwende die Billig-Coregas aus den Discounter seit längerem zum Reinigen von Gefäßen aller Art. Du kannst auch reines Soda nehmen (Drogerie), das geht auch gut. Wenn du chemisch etwas bewandet bist, kannst du auch eine leichte Säure nehmen, z.B. Essigesszenz (nur gut ausspülen).
Auch mal gesehen habe ich in Hörnern mit geradem, sehr langem, oberen Abschnitt das passgenaue Einkleben eines Glases, das dann wirklich keine Herausforderung mehr in der Reinigung stellt.
Schlussendlich sei aber gesagt, dass du deine dargestellte Zeit mit deiner Ausrüstung korrellieren und dich besser an regionaltypische Irdenware bzw. Fast-Steinzeug oder Steingut halten solltest.
Gruß
Frank
+Pax Pater Hermann ab Monastre (OSB), Cellerar minor zu Werden

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Eintrag #9 vom 22. Jun. 2003 13:17 Uhr Carsten Scheffer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Carsten Scheffer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Warum so kompliziert???

Warum reinigen für teuer Geld? Die Dinger gibt es doch schon für wenige Cent bei Ebay etc.,oder div.Märkten.
Also,wenn es denn unbedingt Horn sein soll: Wegschmeissen und Neues kaufen.ächz…. .
Hagen von Scutemere

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Eintrag #10 vom 22. Jun. 2003 14:44 Uhr Ralf Treu   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Bidde`???

Also ich hab für mein Horn 15 euro bezahlt und würde es deshalb schon gern wieder gebrauchsbereit sehen! Wenn du weißt, wo man Hörner für Centbeträge kaufen kann, bei Odin, sag mir den Laden!!!!
Ralf

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Eintrag #11 vom 22. Jun. 2003 14:47 Uhr Ralf Treu   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht in jedem Fall...

…Danke für die ganzen Tipps, ich geh gleich morgen Corega Taps kaufen!!!
Ralf

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Eintrag #12 vom 23. Jun. 2003 10:24 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Öhh....

Also mal abgesehn davon, daß einfache ausgehöhlte Hörner als Alltagstrinkgefäß nicht wirklich taugen…
Ich verstehe die Sache mit dem Lack nicht…
Horn ist meines Wissens nach doch sowieso lebensmittelecht.
Ich habe selbst - außerhalb der MA Darstellung - ein großes ‘Partyhorn’ da waren schon die wildesten Dinge drin, und nie iss was passiert.
Außerdem werden z.B. bei Kaviarverköstigungen Hornlöffel verwendet, m.W. eben weil sie keine Geschmacksstoffe absondern und beständig sind.
Klar, wenn man Metreste drin läßt, schimmeln diese…
Da hilft dann auch kein Lack.
Aber wozu soll der Lack denn nun gut sein ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #13 vom 23. Jun. 2003 22:20 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Tücken des Hornes

Hallo Ivain
Tja, Deine berechtigten Fragen kann ich glaube ich beantworten:
Horn ist schon lebensmittelecht. Es ist aber so wie eigentlich alle Materialien dennoch imstande, die verschiedensten Substanzen zu absorbieren. Besonders warmes wasser verträgt Horn sehr schlecht: Es saugt sich voll und trocknet wieder, dabei kommt es zu feinen (zunächst unsichtbaren) Rissen, die den weiteren “Verfall” begünstigen. Ein in diesem Sinne “altes” Horn ist dann nícht mehr lebensmittelecht, weil sich Keime und Pilze hervorragend in die Spalten und Klüfte setzen können. Diese führen dann auch zu dem bekannten Horngeschmack, der wohl besser “Hornzersetzungsgeschmack” heißen müßte.
Und genau das verhindert die Lackierung zumindest innen. Außen “Verwittern” viele Hörner mit der Zeit, werden rissig und unansehnlich.
Erstaunlicherweise kommt das durchaus nicht bei jedem Horn vor. Manche sind besonders anfällig, die meisten halten dagegen fast ewig.
Aus diesem Grunde würde ich ebenfalls zu der aktuellen Problematik “Wegschmeißen” sagen, ich weiß aus (mehrfacher) Erfahrung, das ein Horn, das einmal so verdorben war, wie das hier beschriebene, nicht ohne weiteres (geschmacklich) zu retten ist.
Die Chancen dagegen, beim nächsten Horn ein gutes zu erwischen sind sehr hoch, das Risiko also gering , gleich nochmal ein “faules Ei” zu erwischen.
Die Lackschicht bei den ßblichen Hörnern ist übrigens extrem dünn. wer sicher gehen will, kann sein Horn nochmal mit einem (lebensmittelechtem!) Lack nachbehandeln. Zur Pflege von außen hilft übrigens gelegentlich etwas ßl (z.B. Olivenöl). Gelegentliche “Generalüberholungen” wie hier ja schon angesprochen halte ich ebenfalls für sinnvoll.
Inzwischen Trinke ich aus einem Keramikkrug. Hab´ aber mindestens 10 Jahre lange Hörner benutzt und mag die Dinger immer noch gern. Besonders Met schmeckt aus dem Horn einfach besser.
Euer Arno

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Eintrag #14 vom 22. Aug. 2003 22:24 Uhr Ole Binder   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Lebensmittelechter Lack?

Meine Frage ist, wo bekommt man solch einen lebensmittelechten Lack her? Ich würde mein Trinkhorn nämlich gerne damit behandeln. Ich habe mich schon umgehört, bin bisher aber noch nicht fündig geworden.

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Eintrag #15 vom 10. Jan. 2004 12:20 Uhr Joachim Van den Woldenberg  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Van den Woldenberg eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bräuchte auch Hilfe

Ich hoffe mal, hier kommt zur Abwechslung mal wieder rein und kann mir vielleicht auch helfen.
Ich habe mir im Sommer ein Horn auf dem Mittelaltermarkt im Angelbachtal gekauft, dass allerdings ziemlich stark gerochen hat, als ich es daheim mit lauwarmem Wasser ausspülen wollte (man weiß ja nie, was da alles reingeraten ist).
Da mir der Geruch dann doch etwas zu eklig war habe ich mich mal umgehört, was man da machen kann und habe erfahren, dass das Horn dann wahrscheinlich noch nicht lackiert etc sei.
Ich solle es einfach mal auskochen, danach anrauhen und dann lackieren.
Diesen Tipp habe ich jetzt aus verschiedenen Quellen bekommen, weiß aber nach Lektüre eurer Posts nicht mehr so ganz, was ich davon halten soll (da hier ja schon gesagt wurde, dass Hörner warmes Wasser nicht so ganz mögen und beim Auskochen wäre das Wasser ja doch mehr als nur warm).
Könnt ihr mir vielleicht sagen, was ich da am besten machen soll?
Ich würde das Horn schon gerne benutzen, allein schon, damit ich nicht 20- (? oder so um den Dreh) für nichts ausgegeben habe (bzw zum rumstehen).
Danke schonmal im Voraus.
DaSnotling

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Eintrag #16 vom 10. Jan. 2004 19:03 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Trinkgefäss

Hallo,
am besten du vergisst das Horn einfach. Das löst mehrere Probleme auf einmal. ;o)
Ausser du machst Bronzezeitdarstellung.
Grüße,
David
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Eintrag #17 vom 11. Jan. 2004 00:25 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht tja

@ Joachim:
mal abgesehen davon, dass ich ein Horn für absolut daneben im Bereich Mittelalterdarstellung halte, würde ich ein nichtlackiertes Horn für 20 EUR dem verkäufer um die Ohren hauen, da das eine absolute Frechheit ist!
Ich bin mir jetzt nicht(!) sicher, aber afaik verstösst er dabei sogar gegen das Lebensmittelgesetz…
Grimar

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Eintrag #18 vom 11. Jan. 2004 02:00 Uhr Margarete Jaeger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Margarete Jaeger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nicht wegschmeissen!!!

Also erstens kocht man die Dinger sowieso aus, um den Knochenzapfen am anfang raus zu bekommen, ist zuindest eine Moeglichkeit, aber die anderen haben schon recht so besonders gut ist das nicht fuer das Horn, also sollte man nicht zu oft wiederholen. Ansonsten wuerd ich es einfach wie schon gesagt mit Zahnbuerste und Pfeifenreinigern, mit denen man auch in die Spitze rein kommt, putzen und vieleicht auch noch Wasserstoffperoxid rein tun,(bekommt man in der Apotheke) (zumindest kurzzeitig also fuer ne viertel Stunde oder so, denn sonst bleichst du dir das ganze Horn) das ist oxidierend, und loest viele organische Ueberreste einfach auf. Ich nehm naemlich an, dass da noch Reste vom Hornmark in der Spitze haengen.
Fuer den Fall dass du ans wegschmeissen denkst, tu’s nicht! Da kann man so viele schoene Sachen draus machen, wenn man ein wenig Muse hat
Margarete

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Eintrag #19 vom 13. Jan. 2004 13:17 Uhr Olaf Overlander  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Olaf Overlander eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht guckstu da

Rubrik Handwerk & Handarbeit Thema Nr. 356 - da war das Thema schon mal.
Mein Vorschlag: als Tintengefäß benutzen, ein Signalhorn draus machen oder den Schleifstein reintun. Die letzten beiden Varianten kann man auch am Gürtel tragen. Aber draus trinken? Mir fehlt immer noch der Nachweis für den allgemeinen trinkenden Gebrauch - sorry.
Olaf

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Eintrag #20 vom 13. Jan. 2004 17:22 Uhr Gunter Krebs  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunter Krebs eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Trinkhorndarstellung

Die einzige, mir bekannte bildliche Darstellung von Trinkhörnern findet sich im Teppich von Bayeux.
turba-delirantium.skyrocket.de/images/bayeux_horn.jpg

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Eintrag #21 vom 13. Jan. 2004 20:16 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht also das...

..erschüttert mich jetzt wirklich.
suse sziborra
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Eintrag #22 vom 15. Jan. 2004 17:59 Uhr Gunter Krebs  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunter Krebs eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Erschütternd?

Erschütternd, dass aus Hörnern getrunken wurde? Oder dass es Dokumentiert wurde? Oder dass der arme Teppich nun als Gromi-Rechtfertigung herhalten muss?
Immerhin ist nirgendwo ein Trinkhorn am Gürtel befestigt.
Gunter Krebs - turba-delirantium.skyrocket.de

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Eintrag #23 vom 16. Jan. 2004 16:02 Uhr Dirk Jerusalem  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Jerusalem eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht noch was...

auch wenn hier so langsam das Thema etwas abdreht:
1) Die Schimmelsporen tötet man leider auch nicht mit kochendem Wasser ab, die halten höhere Temperaturen aus als das Horn und die Sporen im Getränk … na Mahlzeit
2) zum beliebten Belegesammeln für den Trinkhorngebrauch möchte ich hier mal auch den Stein von Ockelbo (Schweden) hinweisen, siehe bspw. www.regia.org/games.htm
3) befallene Stellen wegschleifen (Staubschutz!)und das Horn nicht mehr mit Lebensmitteln in Kontakt bringen ist die beste Lösung, Kämme eignen sich da auch noch gut und sind wohl belegbar
Grüße,
Terricus

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Eintrag #24 vom 19. Jan. 2004 12:30 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Weiterleitung

Bevor hier wieder jeder anfängt, Belege zu sammeln, ob aus Hörnern getrunken wurde oder nicht: Das hatten wir schon mal. Und zwar hier:
/tempus-vivit/taverne/thread.php?tid356&action=addvisit&from=30#neu
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #25 vom 19. Jan. 2004 12:34 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ups, Link klappt nicht

Ups, Tschuldigung, der Link funktioniert nicht…
Also, der Thread heißt“Tips zur Herstellung von Trinkhörnern gesucht” und steht unter “Handwerk und Handarbeit”
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #26 vom 11. Mrz. 2004 12:02 Uhr Andreas Monden  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Monden eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schimmel im Trinkhorn

Noch mal ein Versuch, konstruktiv zu sein:
Abgesehen von authentisch oder nich -
Osmo Lacke gibt es in jedem guten Baumarkt, sind z.B. für Kinderspielzeug und voll Nahrungsmittelecht. Das Horn von innen blank machen (Runddrahtbürste etc.). Horn erwärmen (am besten in der Sonne). Lack (2-3 Esslöffel, je nach Größe) einlaufen lassen. Jetzt geschickt langsam drehen, so dass der Lack nicht hinausläuft. Ausdauer haben, so lange drehen (je wärmer, desto schneller gehts), bis der Lack eine gleichmäßige Schicht bildet. Ein paar Minuten weiterdrehen, bis er nicht mehr verläuft (je nach Wärme).
Effekt: absolut nicht sichtbar, völlig hygienisch, sauber, geruchslos. Mit kochendem Wasser abwaschbar. Nie wieder Schimmel etc.
– Habe meines trotzdem eingemottet, ist halt nich A –
Gruß Angus

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Eintrag #27 vom 11. Mrz. 2004 22:46 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
bevor dutzende von Hörner weggeworfen werden, erinnert Euch mal daran, wozu das Horn am Gürtel gut war: Als Aufbewahrungsbehältnis für den Wetzstein, der da in Wasser lag. Selbiges ist bei der Ernte absolut wichtig, denn so eine Sense wird schnell stumpf.
Daher die Sache mit dem Horn am Gürtel.
Ansonsten als Pulverhorn, und besonders bei den Schreibern als Tintenhorn…
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #28 vom 12. Mrz. 2004 10:20 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hadu,
kennst du etwa Abbildungen von Hörnern am Gürtel?
Natürlich im Zusammenhang mit dem MA. Nicht etwa das ich mich dieser “Mode” anschließen will, aber es interessiert mich halt :o)
Grüße,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #29 vom 12. Mrz. 2004 10:52 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Rekonstruktionszeichnung

Hallo David,
ja, es gibt eine Rekonstruktionszeichnung anhand eines Moorfundes in Lettland. Komplette Männerklamotte inklusive Schild und Horn am Gürtel aus dem 8. Jhdt.. Nur konnte ich noch nicht klären, wozu das Horn konkret da war.
Trinkhörner gab es im Baltikum zu dieser Zeit, aber eher zeremoniell und reich verziert.
Für alle: Das ist kein Freibrief für die Horn-am-Gürtel-im-HMA-Fraktion! Wenn Ihr aber einen Liven, Kurländer, Semgalen oder Latgalen des 8.Jhdts. darstellt und auch rausbekommt, wofür das Horn gut war, dann okay :-)
David, Bilder und Erläuterungen kommen per Mail.
Gruß
Ameli

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Eintrag #30 vom 12. Mrz. 2004 12:59 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
…hihi, eben, David…nicht fürs HMA…Die HornamGürtel-Fraktion, deren Zeitspektrum des MA von 800.000 v. Chr. bis ca. 1968 n.Chr. geht, kann sich da bei Breugel bis in unser Jahrhundert informieren, was so ein Bauer beim Sensen trägt ;-)))
So am Rande…zeremonielle Hörner mit reichem Beschlag hab ich des öfteren gesehen in Zusammenhang mit Tafelaufsätzen des 17. - 19. Jhdt. Hier gehts um die allegorischen Darstellungen von Füllhörnern usw…im Zusammenhang mit anitken Sagen.
Eines noch, wo ich leider nicht mehr genaue Details weiss, hab ich in Aachen gesehen als Bestandteil einer Tischausrüstung. Das Ding war mit grossen silbernen Schalen, Kelchen und SäulenSchüsseln Bestandteil einer Tischgarnitur, und diente tatsächlich dem Ausschank von Getränken. Nur es war komplett aus Silber geschmiedet…nix Rindviech.
Immer noch am interessantesten finde ich Hornbüchsen, Nadeldosen und andere Kleinbehältnisse aus Horn…das hat aber alles nichts mit Trinkhorn zu tun…
Was die Hygiene von Horn angeht, so ist auch die Sache mit den sehr beliebten Trööööthörnern, MA-szenlich “Rufhorn” (MA-Handy?) genannt, fraglich.
Ameli, kann das Horn aus dem 8. Jhdt. kein solches sein…?
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #31 vom 12. Mrz. 2004 14:30 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hadu,
das Horn scheint geschlossen, ist aber nicht sehr groß, Gesamtlänge ca.15-20 cm. Wenn es sich um eine Tröte handelt, dann müßte ein Rohrblatt eingesetzt sein, davon ist aber nichts zu erkennen. Auch eine Art Kesselmundstück ist nicht da. Genausowenig ein Labium. Die Tonerzeugung wie bei Trompete oder Blockflöte scheiden also aus.
Ich halte es da lieber mit den Historikern in Lettland: nix genaues weiß man, also wird auch nix behauptet!
Wobei die Theorie des Aufbewahrungsbehältnis ebenso wahrscheinlich sein kann wie die des Signalhorns….
Gruß
Ameli

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Eintrag #32 vom 12. Mrz. 2004 15:10 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
…vielen Dank für die Bilder, Ameli…das Horn ist wunderschön, und definitiv KEIN Tröööthorn. Hmmm…also, alle authentischen Reenactors eines Balten aus dem 8. Jhdt. dürfen sich genau SO ein Horn zum trinken beschaffen…welch schönes Teil!
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #33 vom 12. Mrz. 2004 18:03 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Horn am Gürtel

Trinkhorn ohne Abdeckung am Gürtel hat echt was für sich.
Das Trinken wird nie langweilig. Man hat immer irgend was anderes zwischen den Zähnen was im Laufe des Tages seinen Weg ins Horn gefnden hat. *g*
Gute Tage
Harwalt von Biberach

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Eintrag #34 vom 13. Mrz. 2004 11:03 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Amelie,
danke für die Bilder. Eindeutig ein Trinkhorn. Allerdings meine ich das es für kultische Handlungen verwandt worden ist, oder besondere Bedeutung besaß. Ein Alltagstrinkgerät ist das m.E. nicht. Auch findet sich kein Hinweis das es am Gürtel getragen wurde :o)
Grüße,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #35 vom 15. Mrz. 2004 10:39 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo David, Hadu und alle anderen,
das schöne, verzierte Horn ist das spätere, definitive Kulthorn.
Unter “Moorfund-Sammlung” ist das kleine Hörnl aus dem 8. Jhdt. abgebildet und als Skizze (mit viel Phantasie, schlechte Aufnahme…) am Gürtel des Mannes zu erkennen.
Für alle: selbst die Letten setzen ein Fragezeichen hinter den Zweck des Hornes, schließlich gab es ja Becher und Feldflaschen ;-)
Also ich will jetzt keinen hören, der sagt, “die Ameli hat aber den Beweis für Hörner am Gürtel gebracht, deswegen trag ich das!” ;-)
Harwalt, siehste, Trinken ist doch gesund - ist viel Eiweiß und Protein und Ballaststoffe drin :-)=)
Gruß
Ameli

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Eintrag #36 vom 17. Mrz. 2004 14:15 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Noch eins zum Horn am Gürtel:
In H. Riesch “Pfeil und Bogen zur Merowingerzeit” (Karfunkel-Verlag) ist eine Rekonstruktion nach Funden eines ungarischen Fürsten-Grabes aus dem Frühmittelalter abgebildet, allerdings nur als Zeichnung ;-(.
Dazu gehören neben einem reich verzierten Gürtel und einem Gürtelköcher auch ein verziertes Horn mit Befestigung am Gürtel. Welchem Zweck dies Horn diente ist leider nicht in dem Buch beschrieben (es geht im Buch ja auch um ein anderes Thema) - als Behälter für einen Wetzstein war zumindestens dieses sicher nicht gedacht.
Darstellungen von Rufhörnern gibts aber auch aus der Manesse (www.ub.uni-heidelberg.de/ebind/docs/[…]/cpg848636.[…]).
Gruß, Ingo

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Eintrag #37 vom 24. Mrz. 2004 19:57 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Ich möchte mich hier mal zu der Sache mit den Rufhörnern äussern. Die waren nämlich wichtig bei der Jagd.
wer genaueres dazu wissen möchte sollte sich diesen Link hier ansehen:
http:// www.landesmuseum.de/.../ ps_nibelungenlied.htm
Hier ist ein sogenannter Olifant aus dem 11.Jahrhundert zu sehen.
Mfg: Johann

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Eintrag #38 vom 24. Mrz. 2004 19:58 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Okay ich ver such das mit dem Link jetzt nochmal:
www.landesmuseum.de/[…]/ps_nibelungenlied.htm
Mfg: Johann

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Eintrag #39 vom 20. Jan. 2005 10:38 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Um mal wieder zum auslösenden Punkt dieses Threads zu kommen (Schimmel im Trinkhorn) - ich habe im Internet eine Anleitung zur Versiegelung von Trinkhörnern (zu denen kann mann/frau ja unterschiedlich stehen, soll hier aber nicht weiter diskutiert werden) gefunden:
www.rinderhorn.de/hornversiegeln.html
Hat hier schon jemand Erfahrung mit Natronwasserglas (eine Silikatlösung) bzw. ist die Verwendung zu mittelalterlichen Zeiten vorstellbar oder gar belegt ?
Noch einen schönen Tag
Gruß, Ingo

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Eintrag #40 vom 20. Jan. 2005 16:46 Uhr Armin Manhard  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Armin Manhard eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ingo,
keine Ahnung, ob Natronwasserglas zum Hörner versiegeln taugt. Allerdings hab ich im Chemie-Praktikum mal einen Versuch mit Natronwasserglas gemacht: Das Zeug ist sehr stark basisch, ätzend, und polymersiert schon bei Zugabe kleiner Mengen Säure ziemlich schnell, wird also, wenn Du nicht aufpasst, ziemlich leicht fest und ist damit nicht mehr wirklich verarbeitbar. Ich würd mich von daher eher an Bienenwachs halten, das ist im Zweifelsfall ungefährlicher.
Außerdem steht auf der von Dir angegebenen Seite “HEUTE kann dazu Natronwasserglaslösung (…)” Klingt für mich also eher nach ner modernen Lösung.
Khoda hafez, Akim

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Eintrag #41 vom 24. Apr. 2006 16:51 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hab heute zufällig folgende Abbildung gefunden:
www.hildensia.de/files/guertelhorn.jpg
Sie stammt aus dem Melker Psalter von ca. 1255.
Der Arbeit des Bauern nach zu urteilen recht eindeutig ein Horn für einen Schleifstein.
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #44 vom 26. Apr. 2006 22:05 Uhr Thomas Jacobs  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Jacobs eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
ich habe bzw. hatte meine drei Hörner mit Wasserglas versiegelt.
Ist meines Erachtens nicht zu empfehlen, außer man trinkt NUR Wasser.
Bei Getränken mit Kohlensäure (z.B. Bier) löst sich die Schutzschicht und blättert ab.
Es schwimmen dann lauter kleine Fetzen Wasserglas im Horn herum, die nicht sehr angenehm sind.
Bei Wein hat sich die Versiegelung meiner beiden anderen Hörner ebenfalls gelöst. Zwar nicht direkt, aber so nach und nach.
Ich werde sie jetzt mit Kunstharz ausschwenken, das sollte dann hoffentlich halten.
Gruß
Thomas

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Eintrag #45 vom 30. Apr. 2006 15:52 Uhr Christian Riedel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Riedel eine Nachricht zu schreiben.

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moin!
nachdem ich mein ersten versuch mit dem trinkhorn versiegeln gemacht habe,mußte ich feststellen das dieser fehlschlug.nun habe ich es beim zweiten gelassen.das hilft!
selbst kaffe (schmeckt nicht so prall),hat dem trinkhorn nichts anhaben können.na zu guter letzt weiß ich inzwischen das trinkhörner eher zu ritualen benutzt wurden. tja,nu habe ich keramik und der ist es egal.
ökse

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Eintrag #46 vom 08. Aug. 2007 11:33 Uhr Wolfgang Starke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Starke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Trinkhorn-Gemeinschaft,
ist es noch ein Thema? Der letzte Eintrag ist von 2006. Ich bin im Verein ‘Historischer Besiedlungszug A.D. 1156’ in Freiberg/Sachsen und hatte mit Trinkbechern aus Horn das Problem, dass sie undicht wurden. Ich habe jetzt das lebensmittelechte Öl ‘Chestnut Food-Safe Finish’ entdeckt, dass es bei www.drechselnundmehr.de/shopneu/enter.html gibt. 500 ml zu 13,90 € + 5,0 € Porto. Ich habe es gerade bestellt und werde es ausprobieren.
Wolf vom See

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Eintrag #47 vom 10. Mai. 2008 12:19 Uhr Gerhard Rehak  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gerhard Rehak eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht also mit Verlaub...

…ich würde es in den Geschirrspüler stecken. Weil - entweder es hält das aus und es ist sauber oder es ist hin und es ist sauber und ich schmeiss es weg.
Dreckig würd ich es auch wegwerfen.
Alternativ würd ich es bürsten bis mir die Hand abfällt…
Gruß vom moose

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Eintrag #48 vom 11. Mai. 2008 07:50 Uhr Anke Podschwadek   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Horn reinigen

Du kannst es auch mit Soda (Apotheke) oder Corega Tabs reinigen, das Zeug kommt auch noch da hin, wo die Bürste versagt (auch wenn die immer meinen, ihre Zahnbürsten kämen in alle Zwischenräume ;o))… Hilft in der Kloschüssel schließlich auch bei derben, angepappten Dreck.
Zudem kannst du es einfach mit Lebensmittelllack nachbehandeln, wenn du es richtig sauber hast. Dann verzeiht es dir auch, dass du es mal nicht ausgespühlt hast.
Bedenke, dass das Horn durch die Geschirrspühler-Hitze spröde wird und evtl. die Versiegelung (hättest du welche) verlieren kann . Alternativ, aber auch mit hoher Hitze und Wasser kannst du es in einem Topf auskochen.
Oder du überlässt es dem Kabbelviechs draußen. Die mampfen dir auch den Rest aus dem Horn ;o)
*lobt sich eine große Ledertrinkflasche mit Bienenwachs versiegelt* ;o)
Resultat: Für die gleiche Mühe und Geld kannste dir nen neues Kaufen ;o)

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Eintrag #49 vom 11. Mai. 2008 15:11 Uhr Sandra Neuser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Neuser eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schmeis es weg!

Schimmel zerfrisst organische Substanzen und mich würde es schütteln, wenn ich aus irgendwas essen oder trinken würde, wo schon mal Schimmel drin war oder im (wenn auch toten) organischen Gewebe immer noch Schimmelreste drin hängen (Nein und ich rede nicht vom Schimmelkäse!).
Kauf Dir lieber besagte Lederflasche oder einen schönen Tonbecher ;)
Lg, Sanni

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Eintrag #50 vom 20. Jul. 2008 21:34 Uhr Patrick Aumer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Aumer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wegen dem Horn

Hi erstmal,
ich würd das Horn auch nimmer zum Trinken benutzen hängs wie weiter unten geschrieben an die Wand und wenn du wirklich eins zum trinken haben willst kauf dir keins im Internet lieber auf nem Markt da kannst du dir das Horn ansehen und die auch wegen der Reinigung beraten lassen. Ich machs bei meinem Horn immer so:
Trinken dann mit warmen Wasser ausspülen und vor dem nächsten Trinken nochmal ausspühlen weil immer etwas Staub drinnen sein kann.
Hoffe das hilft dir
Patrick

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Eintrag #51 vom 23. Jul. 2008 12:10 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Horn am Gürtel (OT)

Also wenn ich die Beleglage jetzt richtig verstanden habe, kann ich jetzt doch mein Horn an den Gürtel hängen wenn ich als Bauer gehe. Ich hab nämlich noch in irgendeiner Kiste ein Wetzstenhorn.
Oder?

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