Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Schlacht "DO" kontra Kgr. Polen anno 1410

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Eintrag #1 vom 13. Jul. 1999 18:10 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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RUNDSCHREIBEN An alle, die auf Gott, “Karfunkel”, “T-V”, “AD” und “Q-V” vertrauen! Die IG - “Mittelalter des Abendlandes”, das internationale Informations- & Koordinationsforum für Freunde ma. Wehr- & Kulturgeschichte, informiert, daß dieses Wochenende (17./18. Juli -99) die Nachstellung einer der größten Feldschlachten des Spät-MA stattfindet. Auf dem historischen Schlachtfeld von anno 1420 bei Grunwald-Tannenberg (Stêbark) werden sich die Heere (heutigentages um den Faktor 100 an Mannen geringer) des “Deutschen Ordens” und des Königreiches Polen gegenüber stehen. Schon im Vorjahr war dies ein Veranstaltungshöhepunkt der polnischen Ritterschaft. In diesem Jahr handelt es sich um die Generalprobe für das Jahr 2000 und das unter Beteiligung ausländischer Ritter (so auch geschehen in der historischen Schlacht) aus Böhmen, echter Schotten aus Schottland, Franzosen, Ungarn und aus den GUS. Zum Einsatz kommen diesmal neben ca. 20 Pferden auch 20 besonders lautstark funktionierende Feldgeschütze. Da die aus Deutschland (ich will ja keine Namen nennen, lieber Herr R. aus Kaiserslautern) anreisenden Gäste vergaßen, ihre dt. Waffenbrüder entsprechend zu informieren, erreicht diese Mitteilung die restlichen Kämpfer des “Dt. Reiches” nun erst 5 Minuten vor 12. Für alle Kurzentschlossene kann ich daher nur eine Wallfahrt auf eigenes Risiko empfehlen. All jene, die aber diese Großveranstaltung wenigstens im Jahr 2000 miterleben wollen, sei gesagt, daß man sich diesbezüglich schon jetzt bei mir zu ersten Koordinationszwecken melden kann. Nicht genug der verpaßten Chancen. Am Sonntag, den 11.7.99 ging auch das 23. Internationale Ritterturnier ohne dt. Beteiligung zu Ende. Es ist die einzige mir bekannte Veranstaltung mit einer derartigen Anzahl Pferde. Die Pferde nebst Reitkünsten sind es auch, die an 1. Stelle stehen. Die Authentizität der Ausrüstung wird von den Teilnehmern leider stark vernachlässigt. Es gibt auf Grund von nicht vorhandenen Stunds zumindest keine Plastic-Rüstungen a la Kaltenberg. Dieses Ereignis, an dem sich Franzosen, Italiener, Ukrainer und Weißrussen beteiligten, wurde mit insgesamt 105 Minuten via Satelit auf “TV-Polonia” übertragen. [ßtsch, wer immer nur Astra anpeilt :)] Neben dem eigentlichen Ritter(Reiter)turnier finden auch noch Show-Vorführungen(Kämpfe) und Schützenwettkämpfe statt. Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was sich im Nachbarland Polen so tut, könnt Ihr in meiner Bildergalerie bekommen. Sie ist über die URL-s members.tripod.de/IG_Mittelalter/index-11.html zu finden. Sollten die Fürsten des Reiches nun Lust fürs Jahr 2000 bekommen haben, so erwählet mich zu Eurem Herolde, der Euch auch sicher durch den “Dschungel” der polnischen Sprache geleitet. Dieses Rundschreiben bitte ich im Rahmen einer zukünftig besseren Zusammenarbeit zwischen den dt. Gruppen an alle weiter zu leiten. Ihr könnt mir auch e-mail-Adressen übermitteln, an die ich es dann selber schicken kann. Es sollte im Interesse der gesamten dt. Ritterschaft liegen, daß wir unsere historischen Rollen selber übernehmen und nicht jemand anderes in “Verkleidung” diesen Platz einnehmen muß. Auch sollte sich keiner Europameister eines internationalen Turnieres nennen dürfen, der nicht mindestens auch die dt. Konkurrenz in die Schranken verwiesen hat. Dieses Rundschreiben versteht sich also zugleich als Ermahnung an Eure ritterliche Ehre, den Schlachtfeldern auch außerhalb der Grenzen des “Dt. Reiches” nicht länger fern zu bleiben. mfG -
P.S. Czolem i moje uszanowanie wszystkim Tym, którzy rozumiejâ te slowa.

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Eintrag #2 vom 13. Jul. 1999 21:31 Uhr G.Heidelbeer   Nachricht

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So, nun habt ihr den Salat, ihr Deutschen Herren von diversen Orden. Gedrückt habt ihr Euch……. Hab ich mir doch gleich gedacht……… der extraVagant

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Eintrag #3 vom 13. Jul. 1999 21:32 Uhr G.Heidelbeer   Nachricht

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Aber Ihr habt ja damals schon gnadenlos verloren…..hehe!!!

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Eintrag #4 vom 13. Jul. 1999 21:57 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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An alle Freunde des Mittelalters: Seyd allesamt gegrüßet! Ave, lieber Thomas! ßber Deine Nachricht habe ich mich sehr gefreut. Eine Reise ins Mittelalter ist immer interessant. Grunwald 2000! Das wäre was!! ßbrigens, der “polnische Dschungel” ist nicht so schlimm. Ich grüße Dich herzlich im Sinn von Henryk Sienkiewicz: Deinen Nachkommen ein langes Leben! Salve! Barbara, Adaro/magistra artium PS. Recht hast Du schon: Krzyzakow nie powinni grac Polacy.

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Eintrag #5 vom 13. Jul. 1999 23:09 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Thomas, nur ´ne kleine Korrektur: Grunwald/Tannenberg war nicht 1420, sondern 1410 (oder?) Barbara

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Eintrag #6 vom 14. Jul. 1999 08:12 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Nun trage ich ja bekanntermaßen das weiße und nicht das schwarze Kreuz auf dem Waffenrock, aber folgende Bemerkungen am Rande zu Gunsten der “Konkurrenz” seien mir doch bitte erlaubt: Richtig ist, der Deutsche Orden verlor bei Tannenberg (aus verschiedenen Gründen). Dazu muß man sich aber bitte auch immer wieder die zahlenmäßige ßberlegenheit seiner Gegner vor Augen führen. Schließlich brachte der Polnische König ja auch noch jede Menge Kanonenfutter aus anderen Ländern mit. Nach der Schlacht bissen sich die ruhmreichen Sieger an der Marienburg und dem nach wie vor bestehenden Geist der Ritterorden übrigens die Zähne aus und mußten sich zurückziehen. Aber wie gesagt, dies nur am Rande. Würde im übrigen gerne teilnehmen, aber leider war ich zur Zeit der Schlacht schon mal bestimmt lockere 100 Jahre tot (Hauptsache man hat Ausreden). Joachim von Rudow Erstgeborener der Familie Meinicke Benefactor des souveränen, ritterlichen Ordens St. Johannis des Spitals zu Jerusalem, Rhodos und Malta

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Eintrag #7 vom 14. Jul. 1999 15:27 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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… erhebt sich nur die Frage, ob man diesen “wichtigen Beitrag” gleich mehrfach in der TAVERNE posten und auch noch per E-Mail verschicken mußte. Naja, manche lernen es wohl nie…
Mit besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #8 vom 15. Jul. 1999 10:36 Uhr sebastian swiderski   Nachricht

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An alle Mittelalter-Freunde! So interessante Seite, habe ich gar nicht erwartet. Reiten kann ich nicht (bisher), aber mein Foto-Apparat steht zu Verfügung… Gerade besuchte ich die DO-Residenz in Bad Mergentheim. ich muß sagen - es war kleine ßberraschung für mich, zu vergleichen mit DO-Schlößer, die ich so gut von meine Heimat kenne (so kleine!).
Grüße, Seb

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Eintrag #9 vom 15. Jul. 1999 17:19 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Barbara! ad 4/8) Schön, daß Du Dich von meinem Rundschreiben angesprochen fühlst. Nicht so schlimm?! Das kann auch nur jemand behaupten, der sich nicht selber durchschlagen mußte, sondern die entsprechende Machete schon mit in die Wiege gelegt bekommen hat. ad 5/8) Oh welche Peinlichkeit! Richtig, im Thementitel habe ich die Jahreszahl richtig geschrieben, doch im Text habe ich mich dann wohl vertippt. Die Tasten mit der “1” und der “2” liegen eben einfach zu dicht nebeneinander. Zu dumm, daß man seine Texte in der Taverne nicht nachträglich korrigieren kann. P.S. Moze nie powinni, ale muszâ (i chcâ). ad 6/8) Hallo Joachim! (Joachim von Rudow) Für einen Geist schreibst Du aber noch ganz munter Texte ins Internet. Wenn ich richtig gerechnet habe, bist Du nun insgesamt schon seit 689 Jahren tot. Sicher findet sich aber noch irgendwo einer dieser “Heiden”, der Dir mit seinen magischen Kräften wieder Leben einhauchen kann. Wenn Du Glück hast, so findet selbiger in seiner Hexenküche auch noch ein Pülverchen, um für Dich eine Zeitkorrektur zu bewerkstelligen. Um mit den Worten einer bekannten Fernsehsendung zu sprechen: Gehe ich richtig in der Annahme, daß sich Deine “…Bemerkungen am Rande…” auf den Eintrag vom extraVaganten beziehen? Auch ich will daher an jenem Rande einige Bemerkung machen. Weder zu des einen oder anderen Gunsten noch Ungunsten. Zur zahlenmäßigen ßberlegenheit in der Schlacht im Hochsommer anno 1410 bei Grunwald (von den Polen nach der Lage des Kreuzritterlagers benannt, warum die Dt. sie nach Tannenberg - heute Stêbark - benennen, weiß ich nicht) folgende Zahlen. Es standen sich ca. 20.000 Mann schwere Reiterei des “DO” inkl. “Gast”-Ritter aus fast ganz Westeuropa mit 6.000 Mann Fußtruppe und 18.000 Mann schwere polnische Reiterei (inkl. böhmisch Söldner) nebst 11.000 Mann leichte litauisch-russich-tatarische Reiterei mit 2.000 Mann Fußtruppe gegenüber. Beide Seiten verfügten noch über ähnlich starke Fußtruppen und diverse böhmische Söldner. Da das Heer des “DO” besser gerüstet und auf polnischer Seite viel leichte Reiterei war, kann man dennoch von zwei in der Kampfkraft annähernd gleichstarken Heeren ausgehen. Das entscheidende Moment in dieser ca. 8-stündigen Schlacht war also nicht die Anzahl der Kämpfer, sondern die moderne Art der Kriegsführung. Es sei dabei nur daran erinnert, daß das polnisch-litauische Heer bereits seinerzeit über eine Pontonbrücke bei Czerwinsk über die Wisla (Weichsel) übersetzte, der polnische König sich seines Kriegsrates als einer Art Stab bediente und er statt im Kampfgetümmel die ßbersicht zu verlieren, schon wie die späteren Feldherren von übersichtlichen Punkten sein Heer lenkte. So gelang es den Mythos von der Unbesiegbarkeit des “DO” zu zerstören und nur 1.400 Ordensrittern gelang es, lebend das Schlachtfeld zu verlassen. Wie gesagt, ich will ja jetzt keinem auf den Schlips treten, aber das vermeintliche Zähneausbeißen vor der Marienburg hatte mit Kampfgeist nichts zu tun. 1. gab es keine Alternative zur verzweifelten Verteidigung, ohne ein Heer, und 2. ging es um das nackte ßberleben des Ordens, da sich alle anderen Burgen schon beim bloßen Anblick des anrückenden polnisch-litauischen Heeres reihenweise ergaben. Bei Kenntnis der ma. Kriegsführung versteht man auch, warum es eigentlich völlig unmöglich war die Marienburg zu erstürmen. Burgen konnten in der Regel nur durch ßberraschung oder Verrat (gelegentlich Aushungern) eingenommen werden. Schon kleine Wehranlagen, mit in der Regel ca. 30 Mann Besatzung, ließen sich gut gegen einen zahlenmäßig VIELFACH überlegenen Angreifer verteidigen und wurden häufig auch vergeblich belagert. Was will man da erst bei einer “Festung” von ca. 20ha Größe (eine Besichtigungstour dauert ca. 3h), teilweise 4m dicken Mauern (der größte Berg aus Ziegeln nördlich der Alpen) und einer ganzen durch den mehrere Zehnte Meter breiten Fluß Nogat geschützten Burgseite ausrichten? Die Artillerie hatte zu dieser Zeit auch noch keine mauerbrechende Wirkung. Und, wer die ma. “Reisegeschwindigkeit” von Heeren kennt, kann sich leicht ausrechnen, mit welchem zeitlichen Vorsprung die Kreuzritter ihre Burg erreichten. Vom Schlachtfeld bei Grunwald legte das polnisch-litauische Heer einen Weg über Motâg nach Malbork von ca. 140km zurück (10 Tage), während eine nicht an der Schlacht beteiligte Truppe der Kreuzritter von Chelm über Kwidzyn nach Malbork nur ca. 120km zurücklegen mußte. Zudem verzögerte das sich Ergeben der auf dem Weg gelegenen Burgen und Städte den Marsch. Es blieb dem Komtur Heinrich von Plauen also sehr viel Zeit, um die Marienburg auf die zu erwartende Belagerung vorzubereiten. Das ßberraschungsmoment war also schon mal weg. Zudem wurde auch schon vor dem Beginn der Schlacht (Kriegserklärung des Ordens an das Kgr. Polen 1409 = Beginn des “Großen Krieges”, der bis zum Toruner Frieden von 1411 dauerte) entsprechend vorgesorgt. Ende September rückte dann auch schon der Winter näher, in dem im MA nicht gekämpft wurde und auf den auch das polnisch-litauische Heer nicht vorbereitet war. Außerdem fehlte langsam auch schon das Geld für die angeworbenen Söldner, aus dem nördlichen Baltikum drohte ein Entsatzungsheer, der dem polnischen König gewogene Papst Alexander V. starb, der König Siegmund von Ungarn aus dem Hause Luxemburg hatte schon vor Grunwald Polen den Krieg erklärt (Zweifrontenkrieg!) und der König Waclaw von Böhmen aus dem Hause Luxemburg, nebst deutscher Fürsten, wurde vom Orden zum Eingreifen gerufen. Auch der Volkssturm begehrte schon auf, da er eine so lange Heerfolge nicht gewohnt war. Richtig ist aber, das eigentliche Kriegsziel, nämlich den Löwen in seiner Höhle (das ßbel an der Wurzel) zu vernichten, wurde nicht erreicht. Erst die Rote Armee war in der Lage diese fürs MA revolutionäre Kriegsstrategie 1945 in Berlin zu verwirklichen. Selbst im 2. Weltkrieg mußte die Rote Armee die Marienburg erst mehrere Tage mit starken Geschützen fast völlig zusammenschießen, ehe sich die in ihr verschanzten SS-Truppen ergaben. Was sind da also 2 Monate Belagerung im MA? ad 7/8) Hallo Thomas! (Heinrich von Ebersberg beim HRB) Was heißt hier, manche lernen-s nie?! Ein Rundschreiben ist eben ein Rundschreiben. Es macht überall da die Runde, wo ein entsprechender Platz dafür ist. Ich habe es ja nicht in einer themenfremden Rubrik veröffentlicht. Nicht jeder, der eine e-mail-Adresse hat, ließt die Taverne in T-V. Auch nicht jeder der “Taverne-Besucher” ließt aufmerksam alle Rubriken. So geschehen mit den Themen Nr.207 und Nr.317 unter der ßberschrift Wehrhistorisches. Dann gibt es auch noch Leute in der MA-Szene, die weder eine Internetzulassung, noch einen Computer haben. Der Sicherheitsfaktor 3 (was bis jetzt nur 2 Personen aufgefallen ist) ist also ganz gut gewählt. Hast Du wenigstens die Info nicht nur gelesen, sondern auch an Deine Kammeraden des HRB weitergegeben (besonders an Bruno)? ad 8/8) Czesc Sebastianie! Gibt es von Deinem Besuch in Bad Mergentheim Fotos? Scheinbar kennst Du Deine Heimat aber nicht gut genug. Die Marienburg in Malbork ist nicht nur die größte mir bekannte europäische Ordensburg, sondern allem Anschein nach mit ihren ca. 20ha überhaupt die größte ma. Wehranlage in Europa. Wer da etwas anderes zu vermelden habe, sei an dieser Stelle aufgerufen, dies hier kund und zu wissen zu tun. Auch sonst gibt es im Norden und Süden Polens reichlich größere Burganlagen. P.S. Co robisz tak oddalony od ojczyzny?

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Eintrag #10 vom 16. Jul. 1999 08:35 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thomas, hab hier leider Land unter, deswegen nur kurz. Auch wenn ich einige Details nicht nachvollziehen kann, zeige ich mich doch tief beeindruckt nicht nur von der Länge Deines Eintrags - anscheinend gibt es da doch noch ein paar Versprengte, die Fachliteratur besitzen und lesen. Aber bevor wir uns hier anfangen über Zahlen zu streiten, man kann schließlich alles immer so interpretieren, wie es einem gerade paßt, mache ich ja auch - mich ärgert einfach diese ßberheblichkeit und dieses Unverständnis der heutigen Zeit, mit der man sich anmaßt, Ereignisse der Vergangenheit mit unseren heutigen Wertmaßstäben zu betrachten. Gut und böse, schwarz und weiß - alles Quatsch. Deswegen mein erster Eintrag. Und noch zum Kampfgeist. Man kann durchaus davon ausgehen, daß ein vereinter Geist einen großen Einfluß auf eine Belagerung hat. Die Geschichte ist voll mit Beispielen. Denk mal beispielsweise an Malta, die Malteser hatten eigentlich nicht die geringste Chance gegen die mehr als erdrückende ßbermacht der Türken, trotz der vorbildlichen Befestigungswerke. Aber der Orden war vereint und entschlossen. Nur deswegen konnte er so lange durchhalten, bis das eigentlich recht lächerliche Entsatzheer mit großer Verspätung zur Hilfe kam. Und In Heinrich von Plauen fand halt der Deutsche Orden noch einmal einen Führer der “alten Schule” Wie man es ihm “gedankt” hat, ist bekannt. Er und die Prinzipien für die er einstand waren halt schon zu seinen Lebzeiten überholt, Geschichte. Du schreibst: “… das eigentliche Kriegsziel, nämlich den Löwen in seiner Höhle (das ßbel an der Wurzel) zu vernichten, wurde nicht erreicht. Erst die Rote Armee war in der Lage diese fürs MA revolutionäre Kriegsstrategie 1945 in Berlin zu verwirklichen.” Na ich weiß nicht, da ziehst Du den Bogen aber etwas sehr weit, n´est pas? Außerdem etwas polemisch. Eigentlich Schade. Joachim von Rudow

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Eintrag #11 vom 16. Jul. 1999 10:08 Uhr sebastian swiderski   Nachricht

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Hallo Alle! Hallo Thomas, doch, ich kenne Polen schon gut. ich habe nicht schlechtes gemeint, Bad Mergentheim ist schöne Residenz, auch brauchte man nicht zu dieser Zeit den zweiten Marienburg zu bauen. Es geht nur um Impression, die man nach Jahren in Schatten von Marienburg kriegen kann. acha, jetzt sehe ich auch den Fehler in meinem Schreiben, man könnte das bischen anders verstehen. tut mir leid, ich muß noch üben! Ich habe paar Fotos von Bad Mergentheim, seit 4 Jahren reise ich viel, Mittelalter ist meine hobby. Fotographie auch. Die Themen suche ich von verschiedene historische Bücher. Zur Zeit beschäftige ich mich mit den Burgen von Pfälzer Wald. Falls jemand Lust und Tips für eine Wochenendereise hat, bin ich dabei. Sonntag, 18.07, 14.00 Stetten am Kalten Markt, Festival der Spielleute. Ich bin ein neue Gast in diese Taverne, aber komme öfter! ps. Czesc Tomek. co robie? dzielnie lacze zawod lekarza z przyjemnosciami zycia, he he.
Grüße, Seb

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Eintrag #12 vom 16. Jul. 1999 23:58 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Ave, Thomas (Rgbg.)! Warum willst Du uns Deinen Nachnamen nicht verraten? Czy masz nieladne nazwisko? Das mit dem “Dschungel” ist so: Fremdsprachen sind mein Hobby. Die schönste Sprache ist für mich (z.Z.) Latein; die Sprache der tapferen Ritter aus Grunwald/Tannenberg beherrsche ich zwar gut, aber als Herold, der die anderen sicher durch den “Dschungel” geleitet, will ich mich nicht bezeichnen. ßbrigens, die Sprache ist mir nicht in die Wiege gelegt worden (nur - ich lerne schnell und gern). In Grunwald/Tannenberg war ich noch nie, möchte aber mal hin. Da ich mich für eine etwas “leichtere” mittelalterliche Kunst interessiere (Musik), habe ich jetzt ein paar Fragen an alle Grunwald-Stammgäste. Gibt es dort auch Veranstaltungen mit Musik aus dem Mittelalter? Bei uns werden z.B. Lieder von Walther von der Vogelweide weit und breit gesungen. Gibt es auch das “Bogarodzica-Lied” in einer modernen Form? Kann man vielleicht eine deutsche mittelalterliche Band nach Grunwald schicken (wg. Erfahrungsaustausch)? Hat jemand entsprechende Informationen und/oder Adressen? Gehabt Euch wohl! Salve! Barbara (Adaro) magistra artium, ´ne echte Stuttgarter Edelfrau (von edlem Reutlinger Geblüt) PS. Hallo Sebastian! Wg. “Festival der Spielleute”: Komm zu einem Adaro-Konzert!

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Eintrag #13 vom 19. Jul. 1999 13:36 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 10 von 12) Hallo Joachim! (Joachim von Rudow) Welche Details sind es denn, die Dir Kopfzerbrechen bereiten? ßber die Zahlen zu streiten, können wir uns schenken, das tun die Profi-Historiker selber bis auf den heutigen Tag. Es gibt auch noch andere Eckpunkte dieses historischen Ereignisses, die nicht vollends wissenschaftlich geklärt sind. Was die Wertmaßstäbe angeht, das ist so eine Sache. Wäre ein historisches Thema ein für allemal komplett bis in die kleinste Einzelheit aufgeklärt, dann bliebe ja nichts mehr für die nächste Generation von Historikern zu tun. Da die Gesellschaft sich stets weiter entwickelt und auch die von ihr anerkannten Werte, unterliegt auch die Geschichte immer wieder einer aktuellen Neubetrachtung, um durch den neuen Gesichtspunkt eventuelle neue Erkenntnisse zu gewinnen. Hinzu kommt, daß wir nicht mit dem ma. Geiste ermitteln, sondern den gegenwärtigen Bildungsstand als Ausgangsbasis nehmen. Ganz richtig verweist Du aber auf das Thema ßberheblichkeit. Die könnten wir uns bei Analysen schenken. Richtig, auch ein Kampfgeist hatte ein gewisses Gewicht bei einer Belagerung. Wäre dem nicht so gewesen, so hätte man ja auch keine so großen Anstrengungen unternommen die Kampfmoral von Belagerten zu untergraben. Dies gilt aber für alle Belagerten. Ein durch die äußeren Einflüsse gefügter Kampfgeist war kein alleiniges Privileg der Orden. Daß in einem Orden neben militärischen auch noch andere Faktoren auf den Kampfgeist einwirkten, ist ohne Frage ein Factum. Heinrich von Plauen ist sicherlich ein interessantes Thema, worüber man sich durchaus noch unterhalten sollte, ob nun gerade in dieser Rubrik, sei dahingestellt. Vielleicht eröffnet Ihr Ordensritter ja mal ein interessantes ordensspezifisches Thema in der Taverne? Nicht doch lieber Joachim. Nicht polemisch, wortwörtlich. Und wieso ist das schade? Auf dem Treffen zum Kriegsrat von Wladyslaw Jagiello - Kö. v. Polen - mit seinem Bruder Witold - Gfst. v. Litauen -, Dschelal-Eddin - dem Anwärter auf den Chanthron und dem königlichen Vizekanzler Mikolaj Trâba im Dez.1409 in Brzesc wurde die Strategie für diesen Krieg ausgearbeitet. Mann wollte mit der Vernichtung der “Schaltzentrale” des Ordens ihn als militärische Supermacht so empfindlich treffen und demoralisieren, daß es die Rückgewinnung der Region Gdansker Pomorze (Danziger- oder Ostpommern) ermöglichte, was für die Polen die Wiedererlangung des freien Zuganges zum Meer bedeutete. Es handelte sich bei Letzterem um eine existentielle Frage wirtschaftlicher Natur für den polnischen Staat. Auch der Bogen von 1410 bis 1945 ist keinesfalls zu weit gespannt. Es entspricht zum einen historischen Tatsachen und unterstreicht zum anderen die strategische Weitsicht (Strategie wieder aktuell noch nach 535 Jahren) des Kö. v. Polen. Kriege wurden bis 1945 nämlich immer so geführt, daß der Gegner hinter die alten Grenzen zurückgeworfen wurde, also aus dem Gebiet, in das er eingefallen war, vertrieben und durch das sich Anerkennen als Besiegter dann diverse Wiedergutmachungen zu leisten hatte. Man stellte in der Regel den Status Quo wieder her, wenn man militärisch nicht mehr erreichen konnte, z.B. die Verschiebung von Grenzen zu Ungunsten des Besiegten. Erst die Sowjets stellten sich das Ziel, den Krieg dorthin zurück zu bringen, wo er seine Wurzeln hatte und mit der Vernichtung der Brutstätte des ßbels ein für alle Mal “aufzuräumen”. Mag ja durchaus sein, daß Stalin aus rein persönlichen Gründen mit Hitler ein Hühnchen zu rupfen hatte, so von Diktator zu Diktator, und das österreichische Huhn saß nun mal in Berlin. Dennoch glaube ich, daß die Russen genug davon hatten, daß da dauernd jemand vom Westen daher kam, erst das Land verheerte und sich dann doch jedesmal am “General Winter” die Zähne ausbiß. Der Feind trotte dann jedesmal mit eingezogenem Schwanz zurück und den Russen blieben die Kriegsfolgen. Diesmal gingen also zur Abwechslung mal sie nach Westen, um ein Auge darauf zu haben, daß von dort eben keiner mehr kommt. Zum Schluß noch die Frage an all jene, die ihr weißes Gewand mit einem schwarzen Kreuz zieren. Wer ist im Besitz von (oder kennt) Literaturquellen über den “DO” und die Schlacht bei Grunwald-Tannenberg in deutscher Sprache, die nicht von deutschen Historikern verfaßt wurden? Vielleicht kann uns aber auch jemand mit eigenen ßbersetzungen aus fremdsprachigen Quellen überraschen. Hier in der Taverne, wo wir Deutschen noch in der Mehrzahl und fast nur unter uns sind, da können wir problemlos kontroverse Kenntnisse aus diversen Quellen, ohne Rücksicht auf deren Herkunft, austauschen. Für Grunwald 2000 im Gastgeberland gilt das aber nicht! Das Gespräch mit Joachim rief bei mir wieder alte Erinnerungen wach. Aus diesem Grunde werde ich gleich noch ein paar Zeilen anfügen. Nicht jeder ist nämlich zu einem sachlichen Erfahrungsaustausch bereit. Ich traf auch schon auf Personen, die sich an einer einzigen Literaturquelle festgebissen hatten und ihre daraus gewonnene “historische ßberzeugung” als die einzig wahre ansahen, die sie ggf. bereit waren mit dem Schwert zu verteidigen. Wer also zu diesem Thema Diskussionen im Ausland mit den Gastgebern führen will und nicht in alle Fettnäpfchen treten möchte, die es da gibt, beachte bitte folgendes. 1.) Die Polen kennen sich im Vergleich mit dem Deutschen, im Bevölkerungsdurchschnitt gesehen, mit Geschichte besser aus. 2.) Diskussionen über die dt-pl. Geschichte sollten stets sachlich und nie emotional geführt werden. Gestern war gestern und Heute ist heut. Wir wollen uns wegen von Personen in der Vergangenheit begangener Fehler nicht heute “Feinde” schaffen. Diese Begegnung soll Polen und Deutsche näher bringen, nicht entzweien. 3.) Grunwald ist für Polen ein besonderes Geschichtsthema, da es untrennbar mit dem polnischen Nationalstolz und der nationalen Identität verbunden ist. (=großer Fettnapf) Wer glaubt, ich wolle mich hier nur wichtig machen und jemanden bevormunden, der irrt sich gewaltig. Ich möchte nur wichtige Hinweise über ein den meisten fremdes Land, das man zu besuchen beabsichtigt, und dessen Kultur geben. Wenn ich nach England fahre, muß ich doch auch wissen, daß die auf der “falschen” Straßenseite fahren und die Franzosen (fz. Nation) nicht gerade zu deren besten Freunden zählen. Lest daher bitte folgende ßbersetzung, dann seht ihr selber, warum man Punkt 1 bis 3 bei einem Polenbesuch beherzigen solte. ßBERSETZUNG aus einer polnischen Publikation: Grunwald! Das Wort ist Symbol. Das Wort ist Losung und Befehl. Es ist die selbst den Jüngsten am besten bekannte historische Begebenheit. Und, einer der größten Erfolge des Volkes. Für wahr, es gab ihrer viele, aber hätte es Grunwald nicht gegeben, die Teilung Polens hätte schon am Ende des 14.Jh. stattgefunden, die erste und zugleich letzte. Die Hand der Kreuzritter hätte Polen für alle Zeiten von den Landkarten gestrichen. Das ist keine ßbertreibung. So verfuhr der Orden schließlich mit den Völkern der Pruzzen. Die Polen hätten die Nächsten sein können. ….. Auch in den folgenden 120 Jahren Annexion diente Grunwald dem Volke. Es stärkte die Herzen - wie kaum ein anderer Fakt der 1000-jährigen Geschichte des Landes. ….. In schlechten Zeiten riefen wir Grunwald zu Hilfe. Es stützte die zerfallende Republik und gab den Zweifelnden Hoffnung. ….. Bis die schlimmste Zeit kam - die Okkupation. Durch 2078 Tage und Nächte des faschistischen Terrors diente Grunwald der polnischen Sache. Wieder war es Glaube und Hoffnung. Dieses eine Wort ließ den Lärm der Salven der Exekutionskommandos verstummen, es war stärker als die Angst vor den Massenverhaftungen und Konzentrationslagern. Es ging uns voran im Kampf mit dem ewig selben Feind. Zum 533. Jahrestag dieses Sieges leisteten die Soldaten der 1. Division an der Oka einen Schwur. Ihr Kommandeur, General Siegmund Berling, sagte: “Ich befehle Grunwald zu wiederholen!” ….. Als dann im Frühjahr 1945 die Soldaten mit dem Adler der Piasten auf den Helmen nach Berlin gelangten und gemeinsam mit den sowjetischen Einheiten den Feind endgültig besiegten, ging die Kunde durch das ganze Land: Ein zweites Grunwald ist geschehen! Auf eben diese Weise bewies sich erneut die Kraft des slawischen Bündnisses. ….. Wie man daraus erkennen kann, lieben wir gerade diesen Teil unserer Geschichte. …. Wer da also immer noch glaubt, Grunwald sei für die Polen nur irgend eine von vielen historischen Schlachten, der ist ganz schön auf dem Holzweg. Drehen wir den Spieß einmal um. Sucht Euch ein historisches Ereignis aus unserer Geschichte, dem Ihr Euch sehr verbunden fühlt. Wie möchtet Ihr, daß sich Ausländer Euch gegenüber darüber äußern? Genau so, wie Ihr es Euch wünscht, so tut dies auch den Ausländern gegenüber. Es wird Euch von ihnen hoch angerechnet werden. All jenen, die meinen, daß immer nur ihre Sichtweise der Dinge die einzig wahre sei, sei gesagt, die Polen sind auch zu einem 3. Grunwald in der Lage. Besonders wenn z.B. ca. 30 deutsche “Ritter” ca. 600 polnischen “Rittern” gegenüber stehen. J ad 11 von 12) Hallo Sebastian! Brauchst Dich nicht entschuldigen, ist doch schön, daß wir Mißverständnisse aufklären konnten. Vielleicht gibt es ja mal Bilder von Dir im Internet zu sehen? Auf meiner homepage (www.fortunecity.de/lindenalle/weinberg96/index-5.html) habe ich auch schon mal ein paar Fotos von Burgen veröffentlicht. Tips für Veranstaltungen kannst Du jede Menge im Terminkalender von “Karfunkel” und “Anno Domini” bekommen. Auch bei Tempus-Vivit gibt es einen Terminkalender (von “Karfunkel”). Darüber, wo sich Burgen und Ruinen befinden geben am besten Wanderkarten Auskunft. Etwas schwieriger ist es da schon mit Informationen zu deren Geschichte. P.S. No, jako lekarz mozna sobie pozwolic na przyjemnosci. :-) ad 12 von 12) Hallo Barbara! (Adaro) magistra artium, ´ne echte Stuttgarter Edelfrau (von edlem Reutlinger Geblüt) Wieso, mein Nachname steht doch in meiner e-mail-Adresse. ßbrigens, die Abkürzung Rgbg. steht doch an der Stelle, wo die Ortsnamen eingetragen werden. Ausgeschrieben heißt das ganz einfach Regensburg. Aha, Latein, na da werd´ ich Dir mal ein paar Anfragen zukommen lassen, mein Wörterbuch ist nämlich viel zu klein. Es gibt also doch noch Zeichen und Wunder. Bis jetzt ist mir noch kein gebürtiger Deutscher über den Weg gelaufen, der aus freien Stücken diese Sprache erlernt hätte. Welches Pferd hat Dich denn geritten? Klar, wie in Deutschland gibt es auch auf polnischen MA-Veranstaltungen historische Musik. Was die da so trällern (“Bogarodzica-Lied”), hat mich nur bisher nicht sonderlich interessiert. Wenn Du gesteigerten Wert darauf legst, kann ich ja mal nachfragen. Ganz sicher werden auch Musikanten aus Deutschland gern in Grunwald begrüßt. Sie müßten doch ohnehin als Beiwerk zum Heerlager der Kreuzfahrer gehöhren?
mfG - Thomas

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Eintrag #14 vom 20. Jul. 1999 08:55 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thomas, ich weiß nicht, ich weiß nicht - ist ja alles soweit in Ordnung, was Du schreibst, ich denke, wir sollten uns der Bedeutung von Tannenberg für Polen auch bewußt sein, aber dennoch bin ich der Meinung, daß Du mit Deinen Vergleichen aus der jüngeren Geschichte etwas weit gehst. Gewollt oder ungewollt stellst Du da Hitler und die SS neben einen christlichen Orden, von dem sich einzelne ja auch schließlich am Attentat gegen Hitler beteiligt haben. Das fand ich schade, da Du doch eigentlich weißt, von was Du schreibst. Parallelen kann man überall finden. Aber sich aus der deutschen Vergangenheit eine braune Suppe zusammenzurühren, daß haben die Nazis zu unser aller Leid schon geschafft. Das müssen wir doch nicht, wenn natürlich auch aus ganz anderen Beweggründen, wiederholen. Dieses Thema in anscheinend verdammt heiß und voller Fettnäpfchen, dafür muß man nicht erst nach Polen fahren. Aber glaub mir, bisher hatte ich mit den Jungs keine Probleme oder Berührungsängste und hier sind eigentlich immer welche auf den Märkten. OK? Joachim

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Eintrag #15 vom 20. Jul. 1999 13:22 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Hallo Thomas Die Polen fuerchten weniger die Deutschen als vielmehr die Russen. Sie sagen bei den Deutschen verlieren wir vielleicht unser Leben, bei den Russen aber unsere Seelen. Das liegt vielfach mit der Geschichte der polnischen Teilung. Viele Polen die damals ins franzoesiche Exil durch Deutschland zogen wurden von der deutschen Bevoelkerung begrusst u. a. auch am Hambacher Fest. Gruss Herbert

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Eintrag #16 vom 20. Jul. 1999 16:49 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 14 von 15) Hallo Joachim! (Joachim von Rudow) Ja, ja! Ist nicht ganz einfach mit mir, Joachim. Aber, nicht ich bin der Erfinder des Vergleiches mit der jüngeren Geschichte. Diese Vergleiche machen die Polen selber, ich zitiere oder berichte lediglich. Für die Polen sind die einen Deutsche, so wie die anderen, genauso wie die Deutschen, die z.B. für die Aufnahme Polens in die EU die Rückgabe ihres Eigentums als Bedingung stellen. Außerdem beschäftigt man sich ja gerade deshalb mit Geschichte, um Erkenntnisse für die heutige Zeit zu gewinnen. Geschichtskunde dient doch nicht dem Selbstzweck. Das Auswendiglernen von Jahreszahlen und den zugehörigen historischen Ereignissen, ohne Lehren daraus zu ziehen, ist jedenfalls keine Geschichtskunde. Und, machen wir uns doch nichts vor, die ma. Ritterorden waren alles andere als eine Ansammlung von reinen Engeln. Es gibt zu diesem Thema wunderschöne Dokumentarfilme, die auch mal die Orden von innen her beleuchten. Ich erinnere auch nur kurz daran, was seinerzeit für Menschen zu Beginn der Orden angeworben wurden, es gibt da eindeutige Dokumente und Urkunden. Jedenfalls gehöre ich zu den letzten, die alles über einen Kamm scheren. Auch ich empfinde Hochachtung für die deutschen Antifaschisten. Nur ist der Mensch im In- wie auch im Ausland immer schnell mit Verallgemeinerungen zur Hand. Denken wir doch nur mal kurz an das leidige Thema Autodiebstahl. Es heißt doch nicht, ein böser von den vielen guten Polen hat ein Auto gestohlen, sondern immer gleich, die Polen stehlen Autos. Es ist also an uns, bei einem Polenbesuch das von Dir angesprochene Bewußtsein auch in die Tat umzusetzen und uns eben von der “braunen Suppe” abzuheben. Es ist also gut, wenn Du erkannt hast, daß wir da ein heißes Thema vor uns haben, ich hoffe nur, die anderen haben-s auch. Klar, brauchen wir zur Fettnäpfchensuche nicht erst nach Polen zu fahren, doch wollen wir ja gerade dorthin. Schön zu hören, daß Du bis jetzt nur gute Erfahrungen mit den Polen gemacht hast, ich wünsche uns allen, daß das so bleibt. Das war auch der Grund für meine Sensibilisierung bezüglich dieser Thematik. In diesem Sinne wünsche ich allen, daß Grunwald 2000 ein voller Erfolg wird und Eure Erwartungen nicht enttäuscht werden. Sollte jemand noch weitere Informationen über dieses Land und seine Leute wünschen, so empfehle ich Euch meine e-mail-Adresse. ad 15 von 15) Hallo Herbert! An Deiner Aussage ist was dran. Die Erklärung dafür ist aber einerseits ganz einfach, andererseits nicht ganze eindeutig. Der einfache Teil ist der, daß die Polen 1939 nicht nur von Deutschland überfallen wurden, sondern daß ihnen auch Hitlers Kumpel Stalin auf den Pelz rückte. Gegen die Deutschen haben die Polen in ihrer Geschichte schon öfters gewonnen, doch die Russen sind für sie eine Nummer zu groß. So wurde aus dem 1939 erlebten ein Volkstrauma von der stetigen Bedrohung aus dem Osten, vor der man sich lieber in die Fänge der NATO rettet. So nach dem Motto, die USA ist ja weit weg, Rußland aber gleich um die Ecke. Nur, 1939 hatte ihnen England und Konsorten auch nicht geholfen. Das schwierigere Element in dieser ganzen Sache ist der Tatbestand, daß die Polen Seite an Seite mit den Russen gegen die Deutschen Okkupanten ins Feld zogen und nicht mit den Deutschen gegen die Russen. Allem Anschein nach ist einem in der Not der slawische “Bruder” doch näher als die germanischen Niemcy (= polnische Bezeichnung für die Deutschen, was soviel wie die Nichtsprechenden oder die, mit denen man nicht sprechen kann, heißt - da hier keine Sprachverwandtschaft wie unter den Slawen besteht und eine Kommunikation nur mittels Dolmetscher möglich ist). Daß sich das Phänomen des Volkstraumas bis auf Ereignisse aus der Zarenzeit zurückführen läßt glaube ich weniger. Aus Erzählungen von “uralten” Polen konnte ich derartiges nicht entnehmen. Es ist auch keine gängige Lehrmeinung im Geschichtsunterricht und in der ßffentlichkeit. Dazu kommen noch unterschiedliche Sichtweisen je nach Generation. Die Besatzungsmächte Deutschland, ßsterreich-Ungarn und Rußland dieser Zeit werden eigentlich recht gleichwertig betrachtet. Es gab ja zu der Zeit auch noch keine unterschiedlichen Staatsformen in diesen Ländern - waren alles Monarchien. ßber das Hambacher Fest könntest Du mal ein paar Worte schreiben, entweder hier oder an meine e-mail-Adresse. Um nun aber von der kleinen Landeskunde wieder den Bogen zurück zum Thema Veranstaltung Grunwald zu schlagen empfehle ich Euch meine URL: www.fortunecity.de/lindenpark/weinberg/96/index-42.html. Dort habe ich meine ßbersetzung einer Publikation einer polnischen MA-Gruppe über die 1. Inszenierung der Schlacht bei Grunwald-Tannenberg vom 10./12.7.-98 veröffentlicht. Grunwald wird im Jahr 2000 dann also schon das 3. Mal stattfinden.
mfG - Thomas

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Eintrag #17 vom 20. Jul. 1999 19:36 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Seid gegrüßt, Freunde des Mittelalters! Ave, Thomas (Rgbg.)! Ich schreibe weiter so, hier gibt es nämlich noch einen anderen Thomas! Und danke für Deine Aufklärungsarbeit: Bis heute habe ich nicht gewußt, daß “Rgbg.” “Regensburg” bedeutet!! Jetzt will ich aber Deine Neugier befriedigen. Ich kenne nicht nur die polnische Sprache, sondern auch die russische, andere slawische Sprachen sind mir auch nicht ganz fremd. Und die Antwort auf Deine Frage lautet: Ich habe Slawistik studiert. Auch eine gebürtige Deutsche interessiert sich für slawische Sprachen, Literatur, Geschichte etc. Da staunst Du jetzt (?). Latein habe ich schon als Edelfräulein erlernt. Für Edelleute im Mittelalter war Latein sehr wichtig, das weiß Du doch, oder? Jetzt bist Du an der Reihe. Du kennst nicht nur die Sprache, sondern auch die Mentalität unserer Nachbarn (i bardzo sie tym chwalisz, chcesz podkreslic, ze jestes jedyny i dlatego najlepszy. Nemo tam prudens est, ut omnia sciat. Vielleicht bist Du “nur” Primus inter pares?). Wie hast Du das geschafft? Kindergarten + Schule in Polen? Eltern in Polen und deshalb 3 x pro Jahr Urlaub in Polen? Anders kann ich mir das Ganze nicht erklären. Die Fragen zum Thema “Musik aus dem Mittelalter” sind wichtig für mich; deshalb bin ich auch hier! Da ich in Polen keine Verwandten habe, habe ich keine andere Möglichkeit, entsprechende Adressen zu finden. Das Bogarodzica-Lied kenne ich nur in der Fassung der Tannenberger Ritter. Ich vermute aber, daß es auch andere - moderne - Versionen gibt. Ob es sich dabei (nur) um das Trällern handelt, kann ich erst dann sagen, wenn ich es höre. Das ist bestimmt so, wie bei uns mit dem Palästina-Lied. Jede mittelalterliche Band singt das Lied und, weil es verschiedene Bands gibt, gibt es auch verschiedene Versionen. Jedem das Seine. Freunde des Mittelalters und Tannenberg-Stammgäste, meldet Euch! Salve!
Barbara, (Adaro) magistra artium

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Eintrag #18 vom 23. Jul. 1999 13:32 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 17 von 17) Hallo Barbara! (Adaro) magistra artium, ´ne echte Stuttgarter Edelfrau (von edlem Reutlinger Geblüt) Na so viele Thomasse gibt es in dieser Rubrik ja noch nicht. Bei uns um die Ecke gibt es da noch einen “kleinen” Ort, der Nbg. heißt. Preisfrage für 5 Punkte: “Wie lautet der Ortsname?” :-) Da staune ich wohl, sind es doch ihrer nicht gerade sehr viele. Darum hatte ich diese Alternative übersehen. (A kto siê tu chwali?!) Liebes Edelfräulein, so wie die meisten Adligen nicht lesen und schreiben konnten, so konnten sie sicher auch kaum Latein, das war eigentlich die Sprache der Gelehrten, also des Klerus. Das ist aber nun schon Stoff für ein völlig anderes Thema. Apropos Thema. Die Einträge fangen nun auch schon langsam an, persönliche Belange zu tangieren und sind nicht mehr ganz mit dem Thema dieser Rubrik konform, deshalb habe ich Dir diesbezüglich ein paar Zeilen an Deine private e-mail-Adresse geschrieben. (Gdzie dopaczylas siê takich zdan, z których wyciâgniesz takie wnioski?) Ha, ha! Ich kam, sah und siegte. Ach nein, nahm auf. Nämlich 5min. Filmbericht über Grunwald 1999, gesendet am 21.7.99 um 19:00Uhr und nochmals am 22.7.99 um 0:20Uhr auf RTL7. Ein gar prächtig Bild bot sich meinen “entzündeten Augen”, Rittersleut und sogar reichlich, die gar arg damit beschäftigt waren, sich die Köpfe einzuschlagen. Nun werde ich mich an den Bildern laben und die Anzeige auf meinem Videorecorder von 0 auf 124, von 124 auf 0, von 0 auf 124, von 124 auf 0, von 0 auf 124 usw. usw. usw. laufen lassen, mit der sicheren Gewißheit, daß ihr nun alle grün und gelb vor Neid werdet. - ßtsch!!! :-) mfG - Thomas, der “Egoistische”

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Eintrag #19 vom 23. Jul. 1999 19:10 Uhr Falk Bruder   Nachricht

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Ave Thomas, Nbg. heißt bestimmt Nürnberg. Da ich der erste bin: Was habe ich jetzt gewonnen? Eine Reise nach Tannenberg vielleicht, um mir den Kopf einschlagen zu lassen? Oder vielleicht eine Kopie des Videos darüber? Egal was es ist, ich freu mich drauf. (Dieser Beitrag hat ja nun echt gar nix mehr mit dem Thread zu tun, aber wenn Ihr schon heiteres Rätselraten veranstaltet…) Salve!
Falk von Tatichingen

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Eintrag #20 vom 23. Jul. 1999 23:46 Uhr G.Heidelbeer   Nachricht

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Ach so, weil ihr alle so schön viel fremdländische Sprachen beherrscht, ich kann sächsisch und auserdem in fünf verschiedenen Sprachen pfeifen Jetzt seid ihr neidisch……. der extraVagant

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Eintrag #21 vom 24. Jul. 1999 17:48 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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An alle! Ave! Seid gegrüßt! Das ist jetzt ein Rätsel für mich: RTL7! Ich kenne RTL, RTL2, SuperRTL. Was ist aber RTL7? Eine andere Frage: Wer kann mir die Adresse der Veranstalter “Tannenberg 2000” geben? Nächstes Jahr will ich nach Tannenberg, zwar nur als Zuschauerin, aber gleichzeitig will ich auch eine deutsche Band, die Musik aus dem Mittelalter spielt, nach Grunwald schicken. Falls die Veranstalter tatsächlich wollen, daß viele Deutsche nach Tannenberg kommen, sollen sie für die Teilnehmer und Touristen aus Deutschland auch was anderes vorbereiten. Da das Ordensheer jedes Jahr vernichtend geschlagen wird, wäre es gut, nach dieser blutigen Schlacht einfach ein bißchen Spaß miteinander zu haben. Gute Musik, z.B. Marienlieder in alt-galicischer Sprache, aber auch Mittelhochdeutsch und Latein (ziemlich rockiges Mittelalter!), was Gutes zum Trinken usw. Das wäre interessant auch für andere Nationen, nehme ich an. Das Ganze muß aber zuerst organisiert werden. Deshalb bin ich auf Eure Hilfe angewiesen: Wer kennt die offizielle Adresse? Salve! PS. Thomas, meine Antwort kommt als Mail (extra und allein für Dich).
Barbara, (Adaro) magistra artium

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Eintrag #22 vom 26. Jul. 1999 14:27 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 19 von 21) Hallo Falk! (Falk von Tatichingen) Schön, daß sich noch ein neues “Gesicht” (Schreiber) in die Runde gesellt. Richtig, Nbg. ist Nürnberg und somit gehen die fünf Punkte an Dich. Da Deine Antwort nicht nur die erste sondern auch die einzige ist, werde ich wohl mehr als einen Trostpreis stiften müssen. Für eine Reise nach Grunwald (Tannenberg = Stêbark) reicht es aber noch nicht, auch wenn Du Dir den Kopf einschlagen lassen willst. ßber eine Kopie des Videos ließe sich vielleicht reden, ist nur eine Frage der technischen Bewerkstelligung. Vielleicht gibt es ja in Rgbg. und Umgebung einen, der sich nicht nur in der Technik des MA, sondern auch in der der Jetztzeit auskennt. Man könnte so eine Kopie fertigen oder die 5min. Spielzeit vielleicht ins Netz stellen. Schreibe auch Du bitte ein paar erklärende Worte zu Deiner Person (ggf. an meine e-mail-Adresse). Gibt es da, wo Du herkommst noch mehr von Deiner Sorte? :-) ad 20 von 21) Hallo G.! (der extraVagante) Du kannst also Sächsisch als Fremdsprache (Betonung liegt auf fremd), ist ja toll. Werde ich bei Gelegenheit durch “reinrassige” Sachsen überprüfen lassen! Um welchen der sächsischen Dialekte handelt es sich denn? Schreib doch mal in einer entsprechenden Rubrik oder an meine e-mail-Adresse ein paar Zeilen, was man den so extraVagantes in Sigmaringen treibt. ad 21 von 21) Hallo Barbara! (magistra artium, ´ne echte Stuttgarter Edelfrau von edlem Reutlinger Geblüt bei Adaro) Das ist kein Rätsel! Es gibt auch noch RTL5 und ich nehme mal an, da man bei RTL schon bis 7 zählt, gibt es auch RTL3, RTL4 und RTL6. Neben Astra gibt es am Himmel noch Eutelsat u.v.a.m., da kann man es finden. Wieso fragst Du denn nicht den, der diese Rubrik eröffnet hat, nach der Kontaktadresse? Der Initiator der Veranstaltung Grunwald (Tannenberg) 2000 ist mein persönlicher Bekannter. Und, wer hat denn gesagt, daß es auf der Veranstaltung keinen Spaß geben soll? Bereite ganz einfach ein kleine Gruppenselbstdarstellung (zeitliche Zuordnung, Personen-, Zeltezahl, beabsichtigtes Repertoire, Dauer der Auftritte) vor und schicke sie an mich. An Alle! Bezüglich der zu erwartenden Gegebenheiten wie z.B. Unterstützung in Logistik, Bedingungen vor Ort und die Finanzen werden von mir noch abgeklärt und Euch ggf. an dieser Stelle mitgeteilt. Befleißigt Euch derweil in der Verbreitung der Nachricht unter das MA-Volk der Neuzeit und werbet reichlich Kriegsvolk an. Wir sollten die Anwesenheit in Grunwald zu einer Frage der Ehre und nicht des schnöden Mammons machen. (Wo kämen wir denn sonst hin, wenn da jeder “DO” ohne die Deutschen spielt? Ich gebe doch auch nicht den König von Polen.) :-)
mfG - Thomas

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Eintrag #23 vom 26. Jul. 1999 19:11 Uhr G.Heidelbeer   Nachricht

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Lieber Thomas Das musst du nicht erst durch reinrassige Sachsen prüfen lassen, ich hab ein Zuchtzertifikat, das mich als reinrassigen Sachsen ohne Verwendung von Konservierungs- oder Färbemitteln auszeichnet. Ich bin in Colditz geboren(zwischen Chemmnitz und Leipzig), die Perle im Muldental. Nach Sigmaringen bin ich vor zehn Jahren gekommen, weil irgend einer geschrien hat“ Zieht den Schwaben die Spätzle aus dem Arsch”…… nee, nee, nicht gleich aufheulen, war nur Spass. Ich wohne nämlich hier und gehe zufällig auch hier “ schaffe”. (Ha, ich kann auch noch bissel Schwäbisch) ;-)) Tschö der extraVagant

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Eintrag #24 vom 26. Jul. 1999 19:18 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Ave, Thomas! Ich habe doch gefragt! Am 16.7. (Nr.12) und am 20.7. (Nr. 17). Du hast aber (fast) nichts gesagt. Salve!
Barbara, (Adaro) magistra artium

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Eintrag #25 vom 26. Jul. 1999 19:36 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Hallo Thomas! Die echten (Nieder-)Sachsen sind die Heiden, die dem Widukind gefolgt sind und ihre Nachkommenschaft. Loeblicherweise haft Karl der Grosse die Sachsen unterworfen. In dem heutigen Sachsen leben vornehmlich froehlich gemischt Franken und der von ihnen unterworfenen Voelker, sowie die slawischen Ureinwohner und geben sich als Sachsen aus. Wenn das die echten Sachsen hoeren, dass du ein echter Sachse seist, dann werden sie wild mit ihrer Sax herumfuchteln. Gruss Norbert von Falkenstein PS ich bin ein edler Franke

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Eintrag #26 vom 27. Jul. 1999 00:20 Uhr G.Heidelbeer   Nachricht

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Aber wie du schon treffend bemerktest; wir sind fröhlich und mischen uns auch ab und an, das hat doch was,oder……. der Promenadenmischungs-extraVagant

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Eintrag #27 vom 27. Jul. 1999 22:42 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

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Ave! An “reinrassige” Deutsche, die sich für das Mittelalter interessieren (Thomas, ein schönes Wort hast Du gefunden)! Ich habe mich erkundigt. RTL7 ist (leider) nichts für “reinrassige” Menschen: 100% POLNISCH! Salve!
Barbara, (Adaro) magistra artium

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Eintrag #28 vom 29. Jul. 1999 02:07 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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`n abend! bevor hier die Diskussion über 100% “Deutschtum” oder sonstige dämliche NS- Begriffe um sich schlägt, möchte ich, der sich die ausladenden Statements in diesem Thread NICHT alle durchgelesen hat, auch mal meinen Senf dazugeben: zugegebenermaßen, ich stelle einen DO-Ritter des 13. Jhdts. dar, doch habe ich - zwangsläufig - auch die weitere, spätmittelalterliche Geschichte des Ordens mitbekommen. Daher möchte ich mich erstmal zu den geschichtlichen Punkten äußern. Die hier (von mir gelesenen) angegebenen Zahlen der an der Schlacht Beteiligten von allein 20.000 Mann auf seiten des DO sind schlicht falsch. Es war dem DO unmöglich, nebst weltlichen Rittern, Sarjanten und Söldnern solche Massen aufzubringen! - hierbei handelt es sich nachweislich um Siegerchronistik bezüglich der Unbesiegbarkeit seines Gegners. Der Deutsche Orden hat aufgrund seiner zu dieser Zeit bereits anachronistische Kampfweise und seines ßbermutes verloren; aufgrund der Eroberung der polnischen Fahne ließ er seine Reiter absteigen und die Siegeshymen (“Christ ist erstanden”) singen, doch die polnisch-litauischen Kräfte waren noch lange nicht geschlagen und trugen den Sieg über die nun zu Fußtruppen reduzierten Reiterkämpfer davon, eine ßberheblichkeit, die den Orden alles kostete. Nicht mehr, aber auch nicht weniger (mal ganz davon abgesehen, daß sich die Zeit der Ritterorden sowieso erledigt hatte, früher oder später hätten sich alle Ordensstaaten selbst überlebt). Aber zum Event selbst: ich persönlich finde es klasse, daß sich in Polen Leute finden, die dieses Ereignis nachempfinden, gerade im Hinblick auf die jüngere Geschichte. Ich ziehe meine Bundmütze vor allen Akteuren und wünsche ihnen viel Spaß und gutes Gelingen für 2000! Pax vobiscum, Kai

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Eintrag #29 vom 29. Jul. 1999 11:57 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 23 von 28) Hallo G.! (die extraVagante Promenadenmischung bei extraVagant) War doch richtig, daß ich Dir mit einer ßberprüfung durch Fachpersonal “gedroht” habe. Du versuchtest also uns Deine Muttersprache als Fremdsprache zu “verkaufen”. Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn ein GEBßHRTIGER (verzichte bewußt auf das in Anführungszeichen stehende Wort) Schwabe diesen Dialekt aus freien Stücken und in Perfektion erlern hätte. Habe bis heute auch noch keinen derartigen Menschen angetroffen. Hallo Barbara! (magistra artium, ´ne echte Stuttgarter Edelfrau von edlem Reutlinger Geblüt bei Adaro) ad 24 von 28) Habe Deine “Anschuldigungen” :-) überprüft. Deine Frage in Nr.12 betraf aber ma. Musik in Polen und ob man eine dt. Band dort hinschicken kann. Von der Frage nach dem Veranstalter keine Silbe. Auch in Deinem Beitrag Nr. 17 findet sich keine einzige Frage nach dem Veranstalter selbst. Ich, der Pingelige, schreibe nämlich immer alle mit. :-) ad 26 von 28) Da Kai schon auf die Gefahr des von Dir für schön befunden Wortes und den von Dir damit konstruierten Satz hingewiesen hat, werde ich es jetzt nicht wieder ins Gespräch bringen. Ich möchte Dir nur den Umstand ins Gedächtnis rufen, daß hier auch gebürtige Polen mitlesen. ad 25 von 28) Hallo Herbert, Verteidiger der echten Sachsen! (Norbert von Falkenstein) Warum Du es löblich findest, daß die in der Gentilordnung frei lebenden Sachsen unterworfen, ihnen das Feudalsystem samt Leibeigenschaft aufgezwungen und sie gewaltsam ihrer eigenen Volksreligion beraubt wurden, um diese gegen eine zentralistische fremdländische Amtskirche auszutauschen, verstehe ich nicht ganz. Das könntest Du uns mal in einer NEUEN Rubrik erläutern. Bei dieser Gelegenheit kannst Du uns dann auch gleich darüber “Rechenschaft” :-) ablegen, wie fränkisch denn die im bayrischen Franken lebenden Franken im Vergleich zu den in Frankreich lebenden Franken sind. (Ich sage nur Salier.) Was kannst Du uns interessantes zum Thema Grunwald-Tannenberg anno 1410 mitteilen? Und, entscheidest Du Dich auch für eine Heerfahrt zu Grunwald 2000? P.S. Gehörst Du vielleicht zu “Pennon” ad 28 von 28) Hallo Kai! (Kai von der Linden bei Vasallen Christi) Schön, daß auch Du den Weg zu dieser Tavernenrubrik gefunden hast. Habe mich schon gefragt, wo die ganzen Ordensbrüder denn alle bleiben? Du hast recht, aus dem Zusammenhang heraus gerissen (gerade, wenn jemand nicht alles mitliest), ergibt sich schon die Gefahr, daß die Folgebeiträge in eine falsche Richtung abgleiten könnten. Warum Barbara von dem extra in Anführungszeichen stehenden Wort, welches ja lediglich auf einen gebürtigen Sachsen, statt einen nachgemachten (in Bezug auf die Mundart), hinweist, den Bogen gleich so gefährlich weit bis zu “reinrassigen” Menschen sprannt, ist mir auch nicht ganz klar. Auf “Senf” :-) wie den Deinen und den von anderen Sachkundigen warte ich hier schon lange, immer her mit dem, was so andere Literaturquellen zu diesem Thema vermelden. Wir wollen ja schließlich nicht darüber streiten, welche Quelle die einzig wahre ist, sondern verschiedene Informationen zusammentragen. Kannst Du also Deine Ausführungen bezüglich der Heeresstärke eventuell mit anderen Zahlen belegen? D.h. von welcher Heeresmacht spricht man denn in den von Dir gelesenen Quellen? Warum tun sich eigentlich die Historiker überhaupt damit so schwer eine gemeinsame ungefähre Schätzung zu machen? (Keiner will es bis auf den letzten Kriegsknecht genau ausgerechnet haben, die Größe der Heere ist doch lediglich für Vergleiche mit anderen Schlachten und die richtige Einschätzung militärischer Leistungen interessant, für mehr nicht.) Gibt es denn da nicht genügend Zeitdokumente über die Strukturen von taktischen Einheiten, Soldzahlungen, Aushebungsurkunden usw.? Im übrigen sind die von mir ins Feld geführten Angaben keinesfalls einer Siegerchronistik entnommen. Sie stammen von einem skandinavischen Historiker, dem man selbiges sicherlich nicht unterstellen kann. Auch berichten verschiedene Historiker von einem geringfügig zahlenmäßig größeren polnisch-litauischem Heer, was die Theorie von Siegerchronistik nicht gerade zu untermauern scheint. Also was sprechen die anderen Quellen? Nun zu Grunwald 2000. Werde Deine Glückwünsche weiterleite, doch vermisse ich den Satz: “Wir kommen auch.”. Wie soll denn das aussehen, wenn die Deutschen nur mit 3 Hanseln anrücken? Gebt Euch einen Ruck und trommelt das gesamte verfügbare Ordensvolk zusammen, das sich da noch überall in den Burgen versteckt. Ich denke die Disziplin (gerade in puncto Heerfolge) war in Ordensheeren größer als in den gewöhnlichen Ritterheeren.
mfG - Thomas

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Eintrag #30 vom 29. Jul. 1999 23:19 Uhr Igor Eberhardt   Nachricht

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Pax vobiscum Hier ein bischen Senf von den anderen “Sachkundigen”. Meines Wissens nach hatte DO vor der Schlacht bei Tannenberg nur 700 Ordensritter überhaubt. Ob diese Zahl stimmt kann ich natürlich nicht nachprüfen, aber die Quelle scheint ziemlich serios zu sein. Wenn man dem Buch “Der Deutsche Orden” glauben schenkt, hatten die Deutschen Balleien um 1479 nur 701 Brüder. Die Zahl der Ordensritter müßte dann mindestens 10 Mal kleiner sein, ich würde sagen sogar noch weniger. Die Prussischen Ballein, hatten natürlich mehr, aber auch nicht übermäßig viel mehr. Dazu muß man noch sagen, daß der livländische Meister die Mitbeteiligun bei diesem Krieg weigerte, mit der Begründung den Krieg erklärte der Hochmeister in seiner Eigenschaft als preußischer Meister. Und um die Sache von der Seite des DO zu zeigen, hier ein Auszug aus dem Buch “Der Deutsche Orden”, das vor der erscheinung ein Hochmeister des Ordens durchlas. Nach Ablauf des Waffenstillstandes stand ein Korps des Ordnesheeres unter Heinrich von Plauen in Pommerellen, die Hauptmacht dagegen an der Drewenz, wo man auf Grund früherer Erfahrungen den polnischen Angriff erwartete. Jagiello hatte sich aber unbemerkt mit Witold vereinigt und marschierte wenig östlich vom Ordenshauptheer gegen Neidenburg. Der Hochmeister erfuhr davon erst am 14. Juli 1410 durch Flüchtlinge aus der Gegend von Gilgenburg, die von Greueltaten der Tataren Witolds berichteten. Ulrich ließ sich vom allgemeinen Verlangen, Rache zu nehmen, mitreißen und befahl noch in der Nacht den Aufbruch nach Osten, ohne das pommerellische Korps und die herannahenden deutschen Söldner abzuwarten. Als das Heer, sehr ermüdet, am Morgen des 15. Juli bei Tannenberg eintraf, war es physisch wie psychisch bereits im entscheidenden Nachteil, was der Verlauf der nach langem Warten entbrannten Schlacht deutlich zeigte. Jeder sieht es also von seiner Seite. Ich habe keine Angaben zu der Stärkel des Heeres auf polnischer Seite, aber nicht nur in deutscher Literatur steht, daß das polnische Heer wesentlich größer war, sonder z. B. in russischen Schulbüchern steht, daß die Stärke das polnischen Heeres 3 Mal mehr wäre. Gottes Hult und Gnade sei über Euch In die Stellung gehender einsamer Ordensbruder

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Eintrag #31 vom 30. Jul. 1999 00:46 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Igor! Du vergißt bei Deiner Aufzählung Söldner im Dienste des DO sowie die dem DO lehnspflichtigen Ritter, die auch noch sicher einiges an Reisigen dem Heer zuführten. Ein lehnspflichtiger v. Arlen

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Eintrag #32 vom 30. Jul. 1999 01:36 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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`n abend nochmals. Du willst also Literaturangaben und Zahlen? Kannst Du haben! - aber ich wühle nicht die ganze Bibliothek durch und begrenze mich hier mal auf eine handvoll Bücher: “Am 15. Juli 1410 stieß das Ordensheer bei Grünfelde und Tannenberg mit den vereinigten Polen und Litauern zusammen. Schon allein durch die Stärke der Streitkräfte wurde die Schlacht von Tannenberg zu einer der bedeutendsten Feldschlacht des Mittelalters. Auf der Seite des Ordens mögen 12000 bis 15000, auf polnisch-litauischer Seite etwa 20000 Streiter gekämpft haben. […] Danach eröffnete das gesamte polnisch-litauische Heer unter dem Gesang des alten Marienliedes ”Boga Rodzica“ den Angriff. In einem heftigen Gegenstoß gelang es der Ordensstreitmacht, den rechten Flügel des Feindes, auf dem Witowd mit Litauern, Russen und Tataren stand, zurückzuwerfen und damit Verwirrung n die Reihen des Feindes zu bringen. Die Deutschen stimmten schon das Siegeslied ”Christ ist erstanden“ an, als das Kampfgeschehen eine Wende nahm. Bei der Verfolgung der feindlichen Truppen hatte sich der linke deutsche Flügel zu weit auseinandergezogen, was zur Folge hatte, daß die Mitte der Umfassung frischen polnischen Truppen von Osten preisgegeben wurde. Hier entstand dichtes Kampfgewühl. Die Ritterschaft des Hochmeisters bestürmte das königliche Banner. Die ermüdeten deutschen Streiter wankten bereits gegenüber der polnischen ßbermacht, als der Bannerführer des kulmischen Adels, Nickel von Renys, durch verräterische Unterdrückung seines Banners das Zeichen zur Flucht gab. Die dadurch entstandene Verwirung nutzte Witowd, um mit seinen zwischenzeitlich gesammelten Kräften einzugreifen. Die Schlacht endete mit der völligen Niederlage des Ordens. Der Hochmeister, alle Großgebietiger und 200 Ordensritter waren im Kampf gefallen. Auf jeder der beiden Seiten mögen im ganzen etwa 4000 bis 5000 Mann ihr Leben gelassen haben.” TAUTORAT, Hans-Georg: “Schwarzes Kreuz auf weißem Mantel.”; NWZ-Verlag, 2. Ausgabe, Düsseldorf 1980, S. 162 f. “Am 15. April 1410 (scheinbar sind sich die Historiker nicht nur bezüglich der Teilnehmerzahlen strittig, sondern auch im Datum. Anm. Kai) stießen bei Tannenberg etwa 14000 Deutsche auf 20000 Polen, Litauer, Russen und Mongolen. Auf der Seite des Ordens befanden sich außer dem Hochmeister, den Gebietigern und Ritterbrüdern auch bischöfliche Lehnsleute und die Kontingente der Städte. Danzigs Bürgermeister führte einen besonders starken Haufen, darunter viele als verwegen geltende ”Schiffskinder“. Der dem Orden verbündete Herzog Kasimir von Pommern-Stettin war ebenfalls zugegen, weiterhin weltliche Ritter aus vielen Teilen lAltdeutschlands, darunter ”sechzig Lanzen“ aus Schwaben. Die wohl größte Schlacht des Mittelalters auf deutschem Boden brachte Jagiello einen vollen Sieg. Der Hochmeister und die Mehrzahl der Ritter fielen, der Rest des Heeres geriet in Gefangenschaft. Witold ließ wegen schnöder Bemerkngen über ihn einzelne Ordensritter auf dem Schlachtfeld enthaupten, so Marquardt von Salzbach, den Komtur dr Burg Brandenburg; es ist überliefert, daß Jagiello das Verhalten Witolds mißbilligte. Der Waffenrock des Hochmeisters kam, zu einem Priestergewand umgearbeitet, in eine russische Kirche; die erbeuteten Feldzeichen gelangten in den Dom der polnischen Hauptstadt Krakau. Die Sieger zogen dem Weichseldelta zu, wobei das Land ”von Polen, Mongolen und vielen Heiden sonst“ (”a polonis, tataris et infidelibus plurimis“) verwüstet wurde; so steht es auf einem Reliquiar, das ein Jahr später in die Nikolaikirche in Elbing gestiftet wurde.” HOLST, Niels von: “Der Deutsche Ritterorden und seine Bauten: von Jerusalem bis Sevilla, von Thorn bis Narwa.”; Gebr. Mann Verlag, Berlin 1981, S. 172 “In einer bedeutenden organisatorischen Leistung gelang der polnischen Führung die Vereinigung des für damalige Verhältnisse gewaltigen polnisch-litauischen Gesamtheeres an einem Punkt. Die preußischen Streitkräfte, die ebenfalls einschließlich Söldner das ßußerste aufgeboten hatten, werden auf 14000 Mann, die polnisch-litauischen, in deren Reihen auch Tataren und Russen kämpften, auf 20000 geschätzt. Am 15. Juli 1410 wurde das zahlenmäßig unterlegene Ordensheer von der polnisch-litauischen Streitmacht vernichtend geschlagen, Hochmeister Ulrich von Jungingen fiel mit zahlreichen Ordensrittern und Gewappneten seines Aufgebots. Auf beiden Seiten wurden christliche Lieder als Kampfgesänge angestimmt, bei den Polen ”Boga Rodzicza“, bei den Deutschen ”Christ ist erstanden“. Der deutsche linke Flügel schlug das litauische Heer, entblößte dabei aber die Flanke des Zentrums, das nun von den polnischen Truppen umfaßt wurde. Die Litauer griffen ebenfalls wieder ein, und in dem bereits kritischen Augenblick unterdrückte der Bannerführer des kulmerländischen Adels, Nickel von Renys, verräterisch sein Banner, worauf die Flucht allgemein wurde. Insgesamt wohl mehr als 8000 Tote beider Seiten deckten das Schlachtfeld.” BENNINGHOVEN, Friedrich: “Unter Kreuz und Adler - Der Deutsche Orden im Mittelalter.”; v. Hase & Koehler Verlag, Mainz 1990 , S. 158 Im gleichen Buch ist unter der Bezeichnung “G 5” das “Soldbuch des Deutschen Ordens 1410/ 1411” aufgeführt: “Amtsbuch auf Papier Größe aufgeschlagen: 31,5 * 46,5 cm GStA PK XX. HA OF 258 Das Buch verzeichnet die Soldausgaben des Deutschen Ordens für die geworbenen Söldner im ”Großen Krieg“. Die aufgeschlagenen Seiten 56 und 57 beginnen mit dem Eintrag: Mysener (= Söldner aus Meißen). Jon von Kokericz mit her Hannus von Waldaw, her Nckel von Heynicz unde Heynrich von Panowicz gesellen sustulit 1569 m. 8 scot off 142 spyse unde 2 schotczen off 1 monden, vordynet am dinstage noch Nativitatis Marie.” Die Genannten hatten mit 142 Spießen und 2 Schützen einen Monat lang gedient.“ Im Ausstellungskatalog ”800 Jahre deutscher Orden.“; Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh/ München 1990 wird auf der S.125 unter II.8.3 eine ”Liste mit Namen von Gefangenen“ aufgeführt: ”[1410 Oktober - 1411 Februar] Papier; 29 * 11 cm Berlin, GStA PK, OBA 1406 Die formlose Liste zählt Angehörige des polnischen Heeres auf, die in die Gefangenschaft des Ordens geraten waren, und nennt gelegentlich Ordensritter und Ordenssöldner in polnischer Gefangenschaft. Das Schriftstück sollte den Austausch von Gefangenen vorbereiten.“ Ferner werden im gleichen Katalog sog. ”Nekrologe“ gezeigt, wo auf S. 406 zu lesen steht: ” Gleichwohl sind im Altenbieseer Nekrologzum 15. Juli […] die Toten der Schlacht bei Tannenberg 1410 nachgetragen, mit Hochmeister Ulrich von Jungingenan der Spitze ( Obiit occisus frater Oelricus de Jongyngen magister prusie et ordinis Theutonicorum … cum ceteris fratribus ordinis nostri insimul interfectis sub numero ducentorum et trium fratrum a rege Polenne necnon duce Wytot de Lettouwen in bello apud illud dictum Veirtichhube et quandam villam nuncupatam Gruenvelt in preceptorio de Oestenrode anno Domini Mmo CCCCoXmo - Es ist erschlagen worden Bruder Ulrich von Jungingen, Meister in Preußen und des (gesamten) Deutschen Ordens … mit weiteren Brüdern unseres Ordens; insgesamt waren es 203 Brüder, die vom polnischen König und Fürste Witold von Litauen im Krieg bei Vierzighuben und enem Grüenfelde genannten Dorf in der Komturei Osterrode (getötet wurden) im Jahre des Herrn 1410) Beide Nerkologe gehören heute zu den bedeutendsten Quellenfür die mittelalterliche Ordensgeschichte im Reich und darüber hinaus.“ Eine weitere Empfehlung, speziell die Schlacht von Tannenberg behandelnd wäre: EKDAHL, Sven: ”Die Schlacht bei Tannenberg 1410."; Quellenkritische Untersuchungen 1, Berlin 1983 So, ich glaube das war´s erstmal, wer Fragen hat, soll sich an die Historiker wenden! Mille Pax, Kai. P.S.: Was Tannenberg 2000 angeht, so muß ich leider absagen, Thomas. Nett gemeint, aber wie gesagt, ich stelle den Ordensritter des 13. Jahrhunderts dar und nicht den des 15., sorry. Das würde gegen die von mir vertretene Meinung der Teilung des darstellenden Mittelalters in Früh-, Hoch- und Spät-MA Lüge strafen. Vielleicht komme ich als Zaungast in Form eines Besuchers, trotzdem bonne chance! P.P.S.: Oder Du stellst mir eine entsprechende Ausrüstung dieser Epoche zur Verfügung :-)

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Eintrag #33 vom 30. Jul. 1999 01:40 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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von Arlen, mir wieder mal zuvorkommen wollen, wie? Elender Besserwisser :-))) Kai

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Eintrag #34 vom 30. Jul. 1999 10:13 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kai. Da Du die Unterlagen vorliegen hast- gibt es was über angeworbene Artillerie? Damit könnte ich dienen. Und geht Deine Begeisterung für eine Teilnahme so weit, daß Du auch als Fußknecht gehen würdest? Klamotten haben wir genug. Immer vorausgesetzt, ich kann unsere Jungs nach Polen führen, natürlich. Dietrich Büchsmeister der Sankt-Georgs-Compagnie Käuflich (oder wenigstens zu mieten, nur nicht stundenweise)

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Eintrag #35 vom 30. Jul. 1999 12:16 Uhr Igor Eberhardt   Nachricht

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Pax vobiscum An v. Arlen Mit den Zahlen wollte ich eigentlich eindeuten, daß keine 1400 Ordensritter das Schlachtfeld lebend verlassen könnten, da es einfach so viele gar nicht gab. Natürlich gabe es auch Söldner im Dienste des DO sowie die dem DO lehnspflichtigen Ritter mit den Reisigen. Ob sie alle zusammen auf 20000 Mann schwere Reiterei reichen würden, habe ich so meine Zweifel. An Kai Tolle Leistung! An Dietrich So weit ich weiß hatte DO bei dieser Schlacht eine starke Artillerie, aber wegen plötzlich angesetztem Regen konnte sie ihre wirkung nicht entfalten, weil das Schießpulver naß wurde. Stattdessen aber an der linken Flanke, wo die Arbrust- und Bogenschützen plaziert waren. Wenn ich mich recht erinnere ist die Sankt-Georgs-Compagnie aus der 2. Hälfte des 15 Jahrhunderts. Die Klammoten mögen ja passen, aber die Schaler paßt ja nicht zu Tannenberg. Jch würde auch gerne bei Tannenberg 2000 dabei sein, aber ich weiß noch nicht, wo ich ein Paar Helme hernehme. Gottes Hult und Gnade sei über Euch Nicht mehr einsamer Ordensbruder

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Eintrag #36 vom 30. Jul. 1999 15:58 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Maaaahlzeit! Ich hab da was, das man mit Söldnertum in Verbindung bringen könnte: “ G 3 Aus den Anfängen der Feuerwaffen: Conrad Kyesers Bellifortis Um 1400 Conrad Kyeser aus Eichstätt, Bellifortis Faksimile der Pergamenthandschrift Cod.ms.Philos. 63 der UB Göttingen, Düsseldorf 1967 Eine erste Verwendung von Feuerwaffen in Europa wird schon den Tataren bri Liegnitz 1241 zugeschrieben. Im frühen 14. Jahrhundert tauchen erste Quellenzeugnisse in Südeuropa auf. Im Ordensland Preußen sind die ersten Feuergeschütze 1374 in den Inventaren nachweisbar. Die Zeichnung Kyesers zeigt eine Rohrwaffe, die von einem Schützen bedient wird. Genaues Zielen war schwierig, wenn nicht unmöglich. Die zielgenaueren großen Stein- und Lotbüchsen auf Holzkästen oder -lafetten ohne Räder waren zunächst ortsfest in und vor den Burgen zu verwenden. Zwar setzte der Orden bei Tannenberg eine Anzahl von Geschützen ein, doch kamen sie wegen der Schwerfälligkeit nicht recht zum Tragen. Eine leichter bewegliche Feldartillerie auf Rädern kommt erst am Ende des 15. Jahrhunderts auf. Heinrich von Plauen vermehrte nach der Katastrophe von Tannenberg die Burgenartillerie in den Jahren von rund 1410 bis rund 1415 von 162 auf 741 Rohre. Die polnischen Belagerer der Marienburg 1410 verfeuerten Granitkugeln von 37 cm Kaliber auf 250 m Schußentfernung. Conrad Kyeser ist 1366 in Eichstätt geboren, studierte wahrscheinlich Medizin, kämpfte 1396 in Ungarn als Truppenführer gegen die Türken und starb 1405. Seit 1402 schrieb er sein Werk Bellifortis (Kriegsheld). Die Handschrift wurde von deutschen Malern der Prager Wenzelschule bebildert.” BENNINGHOVEN, Friedrich: “Unter Kreuz und Adler - Der Deutsche Orden im Mittelalter.”; v. Hase & Koehler Verlag, Mainz 1990, S. 159 f. Und weiter: “G 8 Schloß Schwetz […] Nach der Schlacht von Tannenberg rückte das polnisch-litauische Heer vor die Marienburg und belagerte sie. Die Wende brachte der Komtur von Schwetz, Heirich von Plauen, der an der Schlacht nicht teilgenommen hatte. Er warf sich rasch mit einer Söldnerschar in die Marienburg, setzte sie in Verteidigungszustand und hielt sie acht Wochen lang, bis Vorratsmangel und Seuchen das feindliche Heer am 19. September zum Abzug zwangen. 14 Tage später war ganz Preußen dem Orden wieder zugefallen. Heinrich von Plauen wurde zum Hochmeister gewählt.” BENNINGHOVEN, Friedrich:a.a.O., S. 162 Vielleicht auch interessant: “II.2.23. Bombarde Preußen, Anfang 15. Jh. Bronze, gegossen; 51 cm lang, 17,5 -13 cm Durchmesser; Kaliber 13,5 cm; Kanal (Flug) 22 cm; Kammer 23 cm lang, Kammerkaliber 4,4 cm Kwidzyn, Muzeum Zamkowe, Oddizial Muzeum Zamkowego w Marlborku, MK/ M46 […] Die Bombarde wurde 1941 auf dem Gebiet der Burg Kauernik des Kulmer Domkapitels ausgegraben. Diese hat 1410 eine wichtige Rolle als Sammelplatz des Ordensheeres gespielt, das hier die polnische Streitmacht erwartete, um sie bei der erwarteteten ßberquerung der Drewenz anzugreifen. Die Bombarde könnte zur ständigen Bewaffnung der Burg gehört haben. Doch ist es auch möglich, daß sie aus einer Deutschordensburg herangeführt wurde. Der Orden hat gleich zu Beginn des Krieges in Erwartung einer Entscheidungsschlacht an der Drewenz viel Kriegsmaterial und Waffen aus seinen Burgen dorthin geschafft. Die Bombarde ist das einzige aus dem Ordenslande stammende Exemplar dieser Art und hat auch im übrigen Europa nur wenige Parallelen. Wie zahlreiche Schriftquellen bezeugen, gehörten die Steinbüchsen seit dem Ende des 14. Jahrhunderts zur Bewaffnung der meisten Ordensburgen, doh fanden sie auch in Feldschlachten Verwendung, wo ihnen aber eine kriegsentscheidende Bedeutung nicht zukam.” Ausstellungskatalog “800 Jahre deutscher Orden.”; Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh/ München 1990, S. 70 Es gibt da noch ein Buch, das ich mal zu einem horrenden Preis hätte kaufen können, hier die Angabe für alle Interessierten: SCHMIDTCHEN, Volker: “Die Feuerwaffen des Deutschen Ritterordens bis zur Schlacht von Tannenberg 1410.”; Lüneburg 1977 Aber über Söldner im Einzelnen kann ich Dir leider nichts genaues sagen (außer eine lange Liste von Namen preußischer, also “einheimischer” Söldner, die an der Schlacht bei Tannenberg und einige später im 13-jährigen Städtekrieg mitgewirkt haben); die mir vorliegende Literatur beschäftigt sich hauptsächlich mit dem ersten Jahrhundert nach Gründung des Ordens, sorry. Wenn überhaupt, kann Dir das genannte Soldbuch 1410/1411 weiterhelfen. Das einzige, was mir noch einfällt, ist die Sache mit den besoldeten Armbrustiers um 1400, es wurde Wert darauf gelegt, daß sie “unbescholten” (!) sein sollten, leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Und, ja, Dietrich, meine Begeisterung geht soweit, einen Fußknecht darzustellen, vorausgesetzt, Du erklärst mir meinen Handlungsrahmen. Puhhh, Kai P.S.: Bezüglich des von mir erwähnten Soldbuches, habe ich noch folgendes gefunden: Das Soldbuch des Deutschen Ordens 1410/1411. Die Abrechnungen für die Soldtruppen. Mit ergänzenden Quellen bearbeitet und editiert von Sven Ekdahl. Teil I: Text mit Anhang und Erläuterungen. Köln Wien 1988. (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, Bd. 23/ I.)

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Eintrag #37 vom 30. Jul. 1999 16:22 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kai, ich glaube hier bewegen wir uns auf Deinem Gebiet ;-) Wegen leichter, beweglicher Artillerie hätte ich noch kurz die Hussitenkriege zu bemerken, die definitiv vor Ende des 15. Jhdts. stattgefunden haben und in denen das erste mal leichte Artillerie (Falconett-Typus) und Handfeuerwaffen auch kriegsentscheiden mitgewirkt haben. Bewglich is´ so ´ne Sache mit den Wagenburgen der Hussiten, doch leicht allemal :-) Thorsten P.S.: Das Angebot mit der “Trommel” steht noch - ich war dieletzten zwei Wochen leider etwas arg beschäftigt. Werbung KANN soooo schön sein :-( Wir sollte mal´n Termin nach Angelbachtal machen, ich musses nur noch mit meiner Sozialpartnerin abklären.

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Eintrag #38 vom 30. Jul. 1999 17:18 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kai. Vielen Dank für die ausführlichen Informationen, aber sooo genau wollte ich es gar nicht wissen. Trotzdem erhält Deine Arbeit einen Ehrenplatz in meiner Stoffsammlung. Eigentlicher Punkt meiner Frage sollte sein: Gibt es in Deinen Quellen einen Beleg dafür, daß für die Auseinandersetzungen um Tannenberg Artillerieeinheiten aus dem Reich (oder von anderswo) angeworben wurden? Und die Frage hast Du beantwortet, vielen Dank. Hallo Igor, Du hast recht, die CoStG stellt 2. Hälfte des 15. Jhd. dar, die Klamotten inklusive Hardware passen für 1410 absolut nicht, und unsere Kanonen stammen etwa aus der Zeit um 1450. Mir war aber bisher nicht bewußt, daß bei dieser Veranstaltung ein so strenger Maßstab angelegt wird. Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, als ich mir die Bilder angesehen habe. Gut, wenn ich nicht darf, fahre ich eben nicht. Oder ich frage den Veranstalter und seinen Repräsentanten (THOMAAAAS!) Dietrich frustriert auf seinem Luntenstock kauend

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Eintrag #39 vom 30. Jul. 1999 17:52 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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He, Meister Pott, erst mir den Mund wässrig machen und dann den Schwanz einkneifen,wie? Das gildet nich!!!!! Leg Deine Knabberstange beiseite, schieb los und besorg uns beiden Hübschen ein zeitlich passendes Outfit, Kerl!!! Und wenn Du schon dabei bist, eines für Igor gleich mit! Gibtsjagarnichterstheissmachenunddannsowashierwokommenwirdennhinwenndasalletäten (*grummel*) Ein verärgerter Kai. P.S.: Thorsten, den Rest nach diesem Wochenende per Mail?

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Eintrag #40 vom 01. Aug. 1999 13:49 Uhr Igor Eberhardt   Nachricht

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Pax vobiscum Hallo Dietrich Mir scheint es auch so, daß der Veranstalter es nicht so genau nimmt. Also eine Frage an Thomas: Wie genau nimmt es der Veranstalter eigentlich? Es ist klar, daß man am besten passend angezogen ist, aber es scheint Mangel an Leuten aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts zu geben. Hallo Thomas Wie du da ein Mal erwähnt hast, ob es Leute gibt die deinen Film ins Netz stellen könnten. Ich könnte 15 Min. ins Web stellen, aber in so einer Qualität, wie du schon auf meiner Sete gesehen hast, also in RealPlayer Format. Die 15 Min. wären etwa 17 MB, oder in etwas bessern Qalität 20 MB. Leider komme ich nicht aus deiner Gegend. Gottes Hult und Gnade sei über Euch Eberhardt von Brabander

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Eintrag #41 vom 02. Aug. 1999 14:53 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Igor! (Eberhard von Brabander) ad 30 von 40) Danke für Deinen Senf der Marke mittelscharf. :-) Es ist völlig richtig, daß Du auf den Unterschied zwischen Ritter im eigentlichen Sinne und Reiter im allgemeinen Sinne hinweist. Man darf sehr wohl die in den jeweiligen Quellen angeführte Reite nicht als Gesamtstärke berittener Ritter sehen. Leider wird aus Vereinfachungsgründen fast nie darauf hingewiesen. Für Historiker ist vielleicht die Gesamtstärke der beiden Heere für ihre Betrachtungen wichtiger als der strukturelle Aufbau. Entscheidend für die Kampfkraft eines Heeres ist aber eben nicht nur allein deren zahlenmäßige Stärke, sondern gerade deren Struktur, Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Das jeder die Dinge immer meist nur aus seiner eigen Sichtweise betrachtet, ist doch nur all zu menschlich, aus diesem Grunde fragte ich ja u.a. auch nach Quellen, die nicht nur aus deutscher oder polnischer Feder stammen. Ich weiß z.B., daß ein französisches Filmteam einen Dokumentarfilm gedreht haben soll. Sicher sind auch die neutralen Historiker in der Lage zu erkennen, welche Quellen mehr zur ßbertreibung als andere neigen. Unstrittig sind in der Regel NICHTGEFßLSCHTE Urkunden. So z.B. Register, die für Verwaltungszwecke geführt wurden, auch schon zu einer Zeit als die Schlacht noch nicht geschlagen war. ad 35 von 40) Weißt Du etwas genaueres über die Stärke der Artillerie des “DO” Nach meinem Kenntnisstand war der “DO” auch die einzige Seite, die überhaupt den einen oder anderen Schuß auf dem Schlachtfeld abgegeben haben soll. Von als Erklärung dienendem Regen ist mir nichts bekannt, eher vermitteln die Quellen, daß die Ordensritter an einem wunderschönen Sommersonnentage in ihrem eigenen Saft in ihren “Blechdosen” ca. 2h vor der Schlacht geschmort wurden. Es soll aber im Vorfeld Regen gegeben haben, dessen Feuchtigkeit (besonders in den Nächten) dem Pulver sicherlich zugesetzt haben kann. Wer auch schon mal in sumpfigem Gelände (welches die Region ums Schlachtfeld im MA war) gezeltet hat, der weiß auch, daß dann nachts vom Wasser feuchter Nebel aufsteigt. Mit der vollen Wirkung ist das jedoch eine andere Geschichte. Man schoß seinerzeit mit von Hand behauenen Steinkugeln, von denen es noch ein paar auf der Marienburg zu besichtigen gibt. Dietrich kann sicherlich bestätigen, daß sich da der Wirkungsgrad eines Geschützes nicht gerade im optimalen Bereich bewegt. Vielmehr diente der riesige Knall, den diese alten Schießprügel verursachten, dazu, große Verwirrung unter den Pferden der Gegenseite anzurichten. Natürlich werden sich Reiter und Pferde nicht gerade gefreut haben, wenn ihnen so eine Steinkugel auf die Zehen gefallen ist, doch sollten wir Dietrich mal fragen, wie weit denn diese Dinger eigentlich flogen. Warum so zaghaft, von wegen ich würde gern usw. Ich möchte ein konkretes “Ja ich komme nebst Mannen (da Du nun ja nicht mehr einsam bist) nach Grunwald-Tannenberg” hören. Das bißchen Helm dürfte Dich doch daran nicht hindern? Du kannst ja mal unter www.fortunecity.de/lindenpark/weinberg/96/index-8.html reinschauen, da könnte doch was passendes dabei sein. ad 40 von 40) Wie genau der Veranstalter es nimmt, kann ich Euch erst nach detaillierter Rücksprache mitteilen. Eines weiß ich aber jetzt schon, Sicherheit durch Rüstung geht vor Authentizität selbiger. Warum es nicht nur in Polen, sondern genauso auch in Deutschland an kompletten Rittern aus dem 15.Jh. mangelt, weiß wohl jeder selbst. Es liegt an den komischen Papierfetzen, auf denen verschiedene Zahlen und bunte Bilder gemalt sind. Schön, daß Du Dich anbietest, den Film ins Netz zu stellen. Leider hast Du Recht mit der räumlichen Entfernung. Vielleicht findet sich ja noch jemand aus der näheren Umgebung. Deine Filme konnte ich leider nicht ansehen, mein persönlicher Rechner stammt leider noch aus dem MA. ad 31 von 40) Hallo Christoph! (Freiherr Gustav Reck von Arlen und Ritter zu Tarnow, Lehensmann des “DO” bei “Der Troß”) Da bist Du ja mal wieder. Deine Entschuldigung für 1999 ist bei mir angekommen und akzeptiert. Für das Jahr 2000 lasse ich sie Dir aber nicht durchgehen. :-) Du siehst an dem leuchtenden Beispiel von Dietrich und Kai, daß da, wo ein Wille, gewöhnlich auch ein Weg ist. Was Deine Gewandung aus einem anderen Zeitabschnitt der Geschichte des Ordens anbelangt, so habe ich an späterer Stelle etwas darüber verlauten lassen. Hallo Kai! (Kai von den Linden bei Vasallen Christi) ad 32 von 40) Hast Dich ja ganz schön ins Zeug gelegt! Da Du Dir aber nicht die Mühe machen wolltest Deine gesamte Bibliothek zu durchforsten, muß sie ja recht umfangreich sein. Trotzdem Dank für Deine Literaturangaben. So kann jetzt jeder interessierte Mitleser dieser Rubrik selbst schauen, ob diese Werke für ihn in einer Bibliothek zugänglich sind. Zum Schluß nur noch die Frage, ob Dir beim Lesen dieser deutschen Quellen Unterschiede zwischen ihnen aufgefallen sind, d.h. ob Du sie z.B. für gleichwertig bezüglich der Sachlichkeit erachtest, oder ob allein schon in deutschen Quellen widersprüchliche Angaben auftauchen? Deine Ansicht von Trennung der verschiedenen geschichtlichen Epochen voneinander teile ich voll und ganz, doch ist hier auch immer die Frage nach dem Rahmen einer Veranstaltung zu stellen. Ich kann z.B. durchaus Kämpfer in Ausrüstungen aus verschiedenen Jahrhunderten auf einer Veranstaltung haben, wenn es darum geht diese verschiedenen Zeiten zu präsentieren. Bei Veranstaltungen, die auf ein bestimmtes geschichtliches Ereignis fixiert sind ist das etwas anderes. Eine “Sonderstellung” nehmen nach meinem Dafürhalten aber Schlachtennachstellungen ein. Worauf kommt es denn dabei in erster Linie an? Doch sicher nicht darauf, daß ich pro Seite ca. 3 bis 5 authentisch gerüstete und berittene Ritter mit 10 bis 20 Mann Kriegsvolk stehen habe? Das wäre doch angesichts der historischen Zahlen der Schlacht von Grunwald-Tannenberg eher eine lächerliche Nachstellung. Hinzu kommt, daß das meiste Kriegsvolk der Jetztzeit mangels finanzieller Möglichkeiten eher zu Fuß, statt zu Pferd unterwegs ist. Was schon allein eine riesige historische Inkorrektheit darstellt. Es muß also ein Kompromiß her. Oberstes Gebot sollte daher ein Maximum an Kämpfern sein, um wenigsten ein Minimum an Flair einer einst gigantischen ma. Schlacht rüberzubringen, sowohl für die Zuschauer, als auch für die Teilnehmer. Zudem sei gesagt, daß es ja nicht nur die Schlachtnachstellung allein ist. Es gibt da ja auch noch das ganze Drumherum. Warum sollen dabei nicht auch Ritter aus verschiedenen Epochen dem Publikum die kontinuierliche Weiterentwicklung von Rüstung und Ausrüstung vorstellen - natürlich fein säuberliche zeitentsprechend getrennt. Da gerade die Rede von Ausrüstung, wie groß ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einem Kriegszelt aus einem Feldlager des 13.Jh. zu einem aus dem 15.Jh.? Hier müßte sich doch am ehesten ein akzeptabler Kompromiß finden? Ja ja, setze nur einen “Schmunzler” hinter Dein 2. P.S.! Er wird Dir auch nicht helfen. Ich bin leider nicht der echte ma. Hochmeister nebst seiner damaligen Kriegskasse. Ich kann Dir daher lediglich die www.fortunecity.de/lindenpark/weinberg/96/index-8.html empfehlen, da gibt es das eine oder andere Teil zu erschwinglichen Preisen. ad 36 von 40) Siehe da, da ist ja schon mal eine Reichweitenangabe. Kalieber 37 ist ja schon ein ganz ordentlicher Brocken, der macht auch nach 250m auf dem Feld noch ganz schöne Löcher. An der Marienburg dürfte er aber kaum Kratzer hinterlassen haben, oder? Wenn Du Dich doch dazu durchringen kannst, nach Grunwald zu fahren, kann ich Dir ja die Bombarde auf der Marienburg zeigen. Vielleicht habe ich sogar irgendwo ein Bild von dem Ding bei mir rumliegen. Ganz richtig, wie schon von mir erwähnt, gedachte der “DO” die Polen im Fluß zu ersäufen, doch war das ein typischer Fall von denkst-e. Die sagten sich einfach, lassen die uns nicht durch die Furt gehen wir von hier fort (kleiner Reimversuch) und umgehen den “Bach” eben an seiner Quelle. Doch ganz schön gerissen, oder? Na prima, Kai von Fußknecht, satt von den Linden, und schon wieder haben wir einen Mann mehr für die Schlacht! ad 39 von 40) Sprichst Du eigentlich nur für Dich in eigener Person, oder wärest Du in der Lage noch ein paar Mann mehr Deiner Vasallen Ch. zu motivieren? Bis jetzt sind die, die Ihre Teilnahmeabsichten so intensiv bekunden noch in so geringer Zahl, daß sie selbst in einer Gewandung aus dem 13.Jh. sicherlich nicht auffallen würden. Ach apropos Gewandung 13.Jh. Hier von mir der Vorschlag, daß jeder unabhängig von der Veranstaltung Grunwald2000 seine Montur mit dem schwarzen Kreuz einpacken soll. Wenn allgemeines Interesse besteht, werde ich versuchen einen Besuch der Marienburg in Gewandung zu organisieren, wenn man schließlich schon mal in deren Nähe ist. Hallo Dietrich! (käuflicher Büchsenmeister bei CoSG - Company of Sankt Georg) ad 34 von 40) Schön, daß Du Deine Dienste anbietest, schreibe mir doch via e-mail ab welcher Summe Du nebst Mannen und Ausrüstung zu kaufen bist. Was kannst Du den anderen und mir für Erfahrungswerte bezüglich “Waffentransporte” über die bundesdeutschen Grenzen hinweg berichten? Mit Eueren Geschützen dürfte das wohl nicht ganz so einfach sein. Nach noch unbestätigten Angaben meiner “Spione” sollen ca. 20 Stück dieser Riesenknallfrösche dieses Jahr in Grunwald zum Einsatz gekommen sein. Wieviel Mann könntest Du denn eigentlich in Fußknechte verwandeln? Diese Offerte klingt höchst interessant. Eine weitere Frage an Dich als alten Böllerfachmann. Hast Du irgendwo eine ausführliche etymologische Erklärung des Wortes Haubitze (aus dem Tschechischen)? Das was mir darüber bekannt ist, beschränkt sich leider nur auf Allgemeinheiten. ad 38 von 40) Du wolltest es vielleicht nicht so genau wissen, ich schon. :-) Bin nämlich sehr wißbegierig und freue mich, wenn jemand mir unnötigen Zeitaufwand ersparen kann und mal so richtig fachliche Beiträge liefert. Das hat mir in der Taverne bis jetzt eher gefehlt. Luntenstock weg gelegt und aufgemerkt, hier spricht, respektive schreibt, der Repräsentant THOMAAAAS: “Dietriech, Du darfst.” Du hast hiermit meine “persönliche Genehmigung.” :-) Die Geister werden sich eher am Geld, als am Dürfen oder Nichtdürfen scheiden. Du hast ganz richtig beobachtet, daß die Polen hier kompromißbereit sein müssen. Ich habe ja schon an anderer Stelle versucht die Notwendigkeit eines Kompromisses zu erklären. Auch dort kann es sich keiner leisten neben seiner Ausrüstung für seine Lieblingsepoche noch eine zweite stilechte für Grunwald zu haben. Sie haben nur den kleinen Vorteil, daß es mehr Liebhaber des Spät-MA zu geben scheint. P.S. Was machen die 4 A in meinem Namen? Hängt das mit den Schmerzen beim Luntenstockkauen zusammen? :-) ad 37 von 40) Hallo Thorsten! (Ministeriale Eckhard zu Westerfilde od. Lenk uit Drevenak bei SCA-Inc. Kanton Roterde) Du bringst ganz richtig die Hussiten ins Gespräch. Waren es doch die Böhmen, die reichlich als Söldner auf beiden Seiten kämpften. Sie revolutionierten die Kriegsführung dieser Epoche entscheidend. Ich erinnere hier nur kurz an die “Erfindung” der Wagenburg. Wir befinden uns also in einem Zeitalter des Umbruches. Nicht nur militärisch, sondern auch gesellschaftspolitisch. Vielleicht können wir aber zu diesem Thema (Hussitenkriege) eine neue Rubrik eröffnen. Zum Abschluß werfe ich schnell noch eine Frage an alle nach. War so ein Ordensritter vom Schlachtfelde heimgekehrt, so stellte er sein Pferd in den Stall, das Schwert in die Ecke, den Helm auf die Hutablage und die Rüstung zum Richten. So von seiner Last befreit, wollte er nun gemütlich durch die Kreuzgänge der Marienburg schlendern, um sich mit seinen alten Saufkumpanen, oh Verzeihung, Glaubensbrüdern, beim Abendmahl zu treffen. Was genau trug er dann bei diesen Freizeitaktivitäten? Irgendwer wollte sich doch mal schlau machen, wie denn so die “Strickmuster” für ein stilechtes Ordensgewand auszusehen haben. Gibt es da schon was zu vermelden? Verließ so ein Ordensmann auch mal seine steinerne Behausung, um z.B. Besorgungen zu machen (z.B. Müsli für-s Frühstück, Milch für die Kleinen, Geschmeide für die Ehefrau - oder so ähnlich), so wird er doch nicht in voller Kriegsrüstung losgeklappert sein. In welches Outfit warf er sich denn zu diesem Zwecke? Wer vermag also allen Interessierten ein “Schnittmuster”, welches der Laie nicht mit einem Stadtplan verwechseln kann, zukommen zu lassen? Um Abbildungen oder Zeichnungen in Schnittmuster zu verwandeln, fehlt mir nämlich schlicht und ergreifend das nähnadeltechnische Knoff-Hoff (Know how).
mfG - Thomas

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Eintrag #42 vom 02. Aug. 1999 17:20 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Wunderschönen guten Tag! Ich glaube, Thomas, ich bin etwas mißverstanden worden, was meine Stellungnahme zu den verschiedenen Quellen angeht. Meines Erachtens nach hätte der DO, so er die tannenberger Schlacht gewonnen hätte, ebenfalls mit höchst übertriebenen Zahlen auf Seiten des Feindes aufgewartet, um seine eigene Stärke und Unbesiegbarkeit zu dokumentieren. Wir kennen das Problem vor allem aus der Zeit der bewaffneten Wallfahrten, in der die Chronisten beider Parteien (insofern man ausschließlich von zwei Interessengruppen sprechen kann) mit Zahlen der gegnerischen Stärken um sich warfen, die eher die damalige Weltbevölkerung betraf, als das reelle Aufgebot des jeweils feindlichen Heeres! Ferner sehe ich in der polnischen Geschichtsschreibung und -sicht vor 1990 starke Defizite, was die historische Genauigkeit betrifft, vor allem den Deutschen Orden und die hier diskutierte Schlacht betreffend. Gerade Dir, als Kenner der Verhältnisse, muß ich nicht die politische Ausschlachtung vor Augen führen, oder? Ich glaube, daß sich mit dem Ende des Kalten Krieges ein anderes Denken, besser: die Freiheit eines anderen Denkens und Publitionierens durchgesetzt hat und der nüchternen Betrachtung der Geschichte den Weg wies. Das Ganze gilt natürlich auch für deusche Quellen; mir liegen genügend Veröffentlichungen aus der Zeit kurz vor und während des 2. Weltkrieges vor, die ich mit ebensolcher Vorsicht betrachte. Wie gesagt, ich möchte eigentlich nicht als HMA-Persona auf einer SMA-Veranstaltung auftreten, da würde ich dann doch lieber Dietrichs Angebot annehmen, was für mich persönlich den besten Kompromiss darstellt. Wenn Du mir aber sagst, daß imVorfeld oder im Anschluß eine Art musealer Präsentation quer durch die Jahrhunderte geplant ist, so wäre nichts dagegen einzuwenden, daß ich mich in die entsprechende Epoche einordne. Dein Angebot des gewandeten Besuches der Marienburg, nehme ich selbstverständlich gerne an, vielleicht könnte ich mit diesem Argument auch noch den einen oder anderen meines Vereines mobilisieren, aber bis dato spreche ich nur für mich. (Hey, Dietrich, wären auch ein paar Klamotten mehr drin?) Die Suche nach einem Bild der Bombarde kannst Du Dir ersparen, in dem Ausstellungskatalog ist zu dem Text noch ein Bild veröffentlicht, und vielleicht sehe ich das Ding ja live? Was ein Ordensritter außerhalb des Kriegsdienstes leisten mußte, ist in den Regeln explizit erfaßt. Er hatte sich mit der Krankenpflege zu befassen (Regel 6): “[…] Komture und Brüder mögen nicht vergessen, daß sie am Tage, da sie den Orden empfingen, fest versprachen, ebenso den Kranken zu dienen, wie das Amt der Ritterschaft zu hüten.” Er hatte zu beten (Regel 8): “ […] Zur Matutin sollen die Brüder nach dem Eingangsvers und dem Hymnus sitzen; bei der Lesung des Evangeliums, bei den Laudes und den Tagzeiten unserer Lieben Frau stehen die Gesunden. In ihren Beträumen sollen sie sich zu jedem Gloria Patri sitzend verneigen und aufrichten - aus Ehrfurcht vor der Heiligen Dreifaltigkeit; wenn sie stehen, so mögen sie eine geziemende Körperverneigung machen […]” (Regel 10): “Die Brüder sollen sorgfältig darauf achten, daß sie die schuldigen Fürbitten für die Toten, die schon vor dem Gerichte Gottes stehen und rasche Hilfe brauchen, nicht verzögern. […] Das gleiche (100 Vaterunser, Anm. Kai) gilt für die Brüder, die nicht im Konvent sind. Für die Brüder, die anderswo sterben, beten sie täglih fünfzehn Vaterunser. […]” Auch sie aßen (Regel 13): “[…] In den Häusern essen die Brüder zu zweit (aus einer Schüssel, Anm. Kai), nicht aber bei der Nachspeise und beim Trinken. In allen Häusern, in denen ein voller Konevent ist, […] soll fortlaufend eine Tischlesung sein. Alle hören sie schweigend an, damit nicht nur der Gaumen gespeist wird, sondern auch die Ohren nach dem Worte Gottes hungern. (…)” Sie hatten Almosen zu geben (Regel 14): “Die Liebe gibt das heisame Gesetz, daß alle Häuser dieses Ordens […] den zehnten Teil des Brotes […] den Armen geben oder statt des Brotes dreimal in der Woche ein gemeinsamens Almosen reichen sollen.” Sorry, ich muß zur Arbeit, ich führe später - falls gewünscht - weiter aus. Ein eiliger Kai.

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Eintrag #43 vom 03. Aug. 1999 00:49 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Ich mach mal kürzer weiter, bevor noch jemand einschläft: Die Brüder hatten ihre Waffenübungen (Ritteramt) zu verrichten und wurden zu den verschiedensten Diensten herangezogen. Unter anderem waren sie in der Ordensverwaltung tätig, das Spittlertum, also in der Krankenpflege, im Tresslertum, der Finanzverwaltung, im Trappierwesen, dem Bekleidungswesen des Ordens, sowie auf den spezielleren Gebieten, wie der Verpflegungswesen (wovon sich desöfteren der Nachname “Küchenmeister” ableitet), der Forstverwaltung (“Forst-” oder “Waldmeister”), der auch die Fischereiaufsicht oblag, dem Postwesen (“Postmeister”, allerdings erst in späteren Jahren), den Kanzleien usw. Kaiser Friedrich II. hatte soviele Deutschherren mit wichtigen Verwaltungspositionen betraut, daß in Deutschland das geflügelte Wort umging, der eigentliche Herrscher sei der Orden. Zu seinem Hof gehörten ständig zwei Ritter, deren Unterhalt von der kaiserlichen Kasse bezahlt wurde. In Italien hatten Ritter und Knechte dem Kaiser als eine Art “Schutztruppe” zu dienen. Der kaiserlichen Nichte Beatrix wurden Marienritter zum Gefolge auf ihrem Weg zur Vermählung mit dem König von Kastilien gegeben: kurz, die Freizeit der Ritter war mehr als eng bemessen. Ausgrabungsfunde belegen aber, daß gespielt wurde (Dame, Schach). Prinzipiell war es den Brüdern nicht verboten, die Regeln kannten aber Spiele “gegen die Gewohnheit”, so z.B. das Würfeln, was scheinbar ignoriert wurde, wie Funde beweisen. Im Aufnahmeritual wird der Aspirant auch nach einer von ihm beherrschten “Kunst” befragt, die er nur dann ausüben durfte, wenn der Meister es gestattete. Auch die Jagd im weiteren Sinne war erlaubt, allerdings nur als Begleitung und zum Schutz der Jäger oder jagenden Gäste. Wölfe, Luchse, Bären und Löwen (!) durften sie jagen, “[…] aber nicht zur Kurzweil […]” sondern […] zum gemeinsamen Nutzen […]“. Dies ebenso mit der Bogenjagd auf Vögel, ”[…] um sicher schießen zu lernen.“ Und obwohl die Beizjagd verboten war, wurden im Ordensland Greifen gezüchtet, die dann als wertvolle Geschenke hochgestellten Persönlichkeiten verehrt wurden (unnötig zu erwähnen, daß mit den Tieren entsprechend gearbeitet werden mußte, um einen guten Beizvogel zu erhalten?). Ein weiteres ”Hobby", welches die Brüder betrieben, sodaß durch die Regel entsprechende Maßnahmen eingeleitet wurden, war die Bekundung gegenseitiger Abneigung (ein wahrer Katalog von Beschimpfungen und deren drakonische Strafen), sowie deren handfeste Untermalung. Zur Bekleidung gibt es ebenfalls entsprechende Regeln bezüglich der Farbauswahl (geistliche Farben) und deren Kenntlichmachung (das Kreuz), ansonsten verweise ich auf die Grabplatte des Hochmeisters Konrad vonThüringen, sowie des Glasgemäldes der Leechkirche in Graz. Weiterhin sieht man Ritter im Habit in der Apokalypse des Heinrich von Hesler. Ich hoffe nicht zu langatmig geworden und historisch korrekt geblieben zu sein. Pax, Kai

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Eintrag #44 vom 06. Sep. 1999 14:29 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Ein freundliche Hallo an alle, die sich für Grunwald 2000, Feldschlachten, MA-Szene im Ausland , Burgen und den “DO” interessieren! Viele, die bis jetzt in diese Rubrik mitgelesen haben oder das Rundschreiben anderweitig erhalten haben, werden sich gesagt haben, ist doch gar nicht unsere Zeit, ergo nichts für uns. All jenen sage ich, Euer Resümee ist nur zum Teil richtig. In erster Linie handelt es sich bei der Veranstaltung um eine Schlachtnachstellung, darum wiederhole ich nochmals, daß im Vordergrund eine maximale Anzahl von Teilnehmern steht, erst in zweiter Linie interessiert die genaue zeitliche Zuordnung der Teilnehmer. MERKE: Masse vor Klasse! (Neben Rittern sind außerdem auch Unmengen von Kriegsknechten notwendig.) Da die Veranstaltung nicht nur aus der Schlachtnachstellung bestehen soll, sondern auch ein Heerlager dazugehört, sollte sich in selbigem auch das eine oder andere Zelt befinden. Wer also dem Kampfplatz fernbleiben will, kann z.B. mit seinem Lager an der Veranstaltung teilnehmen. Vielleicht wird das Lager auch an einer Art ZEITSTRAßE aufgebaut. So kann dem interessierten Besucher z.B. die Entwicklungsgeschichte der Waffen- und Rüstungstechnik präsentiert werden. Dafür wären also Teilnehmer aus verschiedenen Zeitepochen notwendig. Darüber hinaus handelt es sich bei der Veranstaltung auch um eine INTERNATIONALES Treffen von MA-Begeisterten aus vielen Ländern Europas. Wer will sich denn das entgehen lassen, nur weil er glaubt, die Geschichtsepochen “beißen” sich? Besonders für die Interessenten des “DO” und die in dessen Gewandung agierenden, wollen wir versuchen eine Besichtigung der Marienburg in Gewandung zu organisieren. Hierbei ist dann die Epoche, aus der die Gewandung stammt völlig unwichtig. Wenn für diesen zusätzlichen Programmpunkt genügend Interessenten zusammenkommen, könnten wir dann mit der Museumsleitung eventuell über einen entsprechenden Gruppenrabatt verhandeln. Ggf. müßte auch ein entsprechend großes Transportmittel organisiert werden. Um nun entsprechend planen und organisieren zu können bitte ich alle, die Interesse an der Teilnahme haben - egal ob auf dem Schlachtfeld, im Lager oder als Zuschauer - sich persönlich mit mir in Verbindung zu setzen, zumal in der Schlacht nur zuvor ANGEMELDETE Teilnehmer mitwirken können. Besonders wichtig ist die: 1) Altersangabe und ob jemand 2) Schüler oder Student ist. Wir wollen versuchen öffentliche Stellen für dieses Unterfangen zu gewinnen. Das gilt auch für den Grenzübertritt mit waffenstarrenden Fahrzeugen. Wer die teueren Ausrüstungsgegenstände von deutschen Händlern trägt, sollte vielleicht versuchen, ob er nicht eine Möglichkeit findet, diesen als eine Art Sponsor zu gewinnen. (z.B. wenn sich mehrere Kunden des selben Händlers “kurzschließen”) 3) Weiter sollte unbedingt vermerkt werden, wer und wer nicht motorisiert ist. Es empfiehlt sich diesmal das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten zentral zu gestalten. 4) Schlußendlich interessiert noch, wer als Schlachtteilnehmer, als “Lagerinsasse” oder nur als Zuschauer anreisen möchte. Die Aktiven sollten auch grob darüber informieren: 5) Was sie alles mitnehmen werden (welche Waffen, ob mit Zelt). Wie sich die Angelegenheit für potentiell interessierte Vorführhandwerke und Händler darstellt, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mitteilen. Zum Schluß also nochmals die Bitte an alle, die in dieser Rubrik mitlesen, verbreitet die Nachricht unters MA-Volk und versucht die schlafenden Reserven zu mobilisieren. Die Veranstaltung wird aller Voraussicht nach an dem Wochenende stattfinden, welches dem historischen Datum am nächsten gelegen ist.
mfG - Thomas

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Eintrag #45 vom 16. Nov. 1999 15:00 Uhr Thomas   Nachricht

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Wer am Sonntag, den 14.11.99 um 19:30Uhr das ZDF eingeschaltet hatte, der konnte in der Sendereihe Terra-X den 4.Teil mit dem Titel “Der Bernsteinwald - Geheimnisse des Baltischen Meeres” sehen. Gleich zu Beginn waren schöne Aufnahmen von der imposanten Marienburg in Malbork (Polen), die seit 1309derSitz des Hochmeisters war, zu sehen, die einen kleinen Vorgeschmack auf das geben konnten, was es da tatsächlich zu besichtigen gibt.
mfG - Thomas

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Eintrag #46 vom 16. Nov. 1999 15:33 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Gibt es inzwischen eigentlich schon einen fixen Termin für das Tannenberg- Reenactment?
Dietrich

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Eintrag #47 vom 16. Nov. 1999 16:15 Uhr Thomas   Nachricht

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Wie schon gesagt, wird es das Wochenende sein, welches dem historischen Datum am nächsten gelegen ist. Genaues gibt es erst dann, wenn die polnische Seite ihre Verhandlungen abgeschlossen hat. Derzeit dauern die Gespräche noch an. Bitte habt noch etwas Geduld. Ich werde Euch alle rechtzeitig informieren.
mfG - Thomas

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Eintrag #48 vom 18. Nov. 1999 07:54 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Mal zurück zu Eintrag 44: Wo ist da die zeitlich die Grenze zu ziehen? Sind Kelten, Wikinger oder Musketiere etwa auch drin? Wie sieht es mit den Bettlaken-Rittern aus? Hauptsache Masse? Nach dem, was ich bisher im polnischen Fernsehen angeboten bekommen habe, werden dort die Epochen mindestens so wild gemischt wie auf den einschlägigen Märkten in Deutschen Landen. Joachim von Rudow

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Eintrag #49 vom 23. Nov. 1999 11:14 Uhr Thomas   Nachricht

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An alle “Kreuzfahrer” ins Pruzzenland! Für alle die, die noch nicht wissen, wo denn “Grunwald 2000” überhaupt stattfindet, hier ein Hinweis. Bitte unter HTTP://WWW.OPEL-MOBIL.DE einmal folgende Daten eingeben: 1° Ausgangpunkt (für eine neutrale Berechnung): Frankfurt an der Oder (D) 2° Zielort: Grunwald (PL) - liegt in südöslicher Richtung von Gdanzk (Danzig) 3° über: Bydgoszcz ODER Poznan 4° Routenberechnung: kürzeste ODER schnellste Es werden also von der Grenze aus ca. 450…470km und min. 9…10h sein.
mfG - Thomas

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Eintrag #50 vom 24. Nov. 1999 07:19 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Das liegt selbst für mich nicht gerade um die Ecke. Um so wichtiger die Frage: Wer ist zeitlich nun drin und wer draußen? Wie ist die Toleranz: +/- 10 Jahre oder +/- 100 Jahre? Nur, damit nach der langen Anfahrt keiner ne böse ßberraschung erlebt. Joachim von Rudow

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Eintrag #51 vom 24. Nov. 1999 16:55 Uhr Thomas   Nachricht

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An alle “Kreuzfahrer” ins Pruzzenland! Nun steht der Termin fest! Es ist genau das Wochenende zum historisch richtigen Datum, nämlich das vom 15./16.7.2000. Bitte umgehend an alle weiterleiten, die keinen Zugang zur Taverne im T-V-Land haben. Weitere Einzelheiten werden folgen.
mfG - Thomas

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Eintrag #52 vom 25. Nov. 1999 08:55 Uhr Thomas   Nachricht

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Immer mehr fragen mich nun nach Einzelheiten. Bitte schreibt die Dinge auf, die Euch interessieren und wichtig erscheinen oder einer Klärung bedürfen. Wer seine Fragen hier veröffentlichen will, um auch die anderen auf bestehende Problematiken aufmerksam zu machen, vergesse bitte nicht, sie mir trotzdem noch an oben genannte e-mail-Aresse zu senden.
mfG - Thomas

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Eintrag #53 vom 26. Nov. 1999 14:01 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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1. Grunwald 2000 Veranstaltung findet jedes Jahr am selbem zeit, dh. 15/16.07, das ist der Gedenkt Tag dises schlachtes im Jahre 1410. 2. Bewaffnung und ausrüstung mussen englischen Normen entsprechen. 3. Zeitraum ist eigentlich egal, so weit es nicht das 14Jh überschreitet. Schlacht ist eine szenario Bitte aber um richtiges und sicheres Schutz des körpers da im wir-warr des kampfes kommt zu unkontrolierten schlägen. Kettenhemden gut unterpolstert,Helme aus min. 1,8mm Blech, auch Plattenpanzer. Dises Jahr wird sträng kontrolliert ! 4. Grunwald 2000= komplettes Alkoholverbot. 5. Werden zwei Lager eingerichtet, mit Historischen und normalen Zelten die jedoch wegen Turisten etwas ausenendergebaut werden. Historische Zelte mussen selbst mitgebracht werden. 6. Gern sind Pferde und alle art Wagen gesehen, 7. Bitte auf kleidung achten, möglisch Treues abbildung des Deutschen Ordens, keine Sprinter Schuhe, oder plastic schwärter. 8. Die die aus Südwesten Deutschland kommen können sich auch bei mir melden, auserdem villeicht ein Treff in Berlin für alle interessant wird, um zusammen zum Sammelplatz werscheinlich in der nähe v. Thorn für DO und Kazimierz Wlk. für Slavische Ritter zu fahren. Aber es ist noch zeit alles genau zu besprechen. Noch kurze frage: Ist hier jeman aus Südwesten der bereit ist mir helfen Deutsprachige seite zu bauen ? hebe einiges an bildern und aufnahmen v. Grunwald 1999 !
Gruss Zdzich

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Eintrag #54 vom 26. Nov. 1999 14:50 Uhr Thomas   Nachricht

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An alle “Kreuzfahrer” ins Pruzzenland! Hier ein paar weitere Interessante Internetadressen, um sich entsprechend auf die Veranstaltung einzustimmen. > Republik Polen (Es gibt einige Unterschiede zwischen Polen und Deutschland): www.agnld.uni-potsdam.de/~kai/BAB/Polen.html > Die Marienburg bei Nacht: www.um.malbork.pl/html/zamek_noca.htm > Skizze des ßlgemäldes “Die Schlacht bei Tannenberg” (Bitwa pod Grunwaldem) von Jan Matejko 1872: www.dhm.de/ausstellungen/mythen/pl7.html Hallo Zdzislaw R.! Schön, daß Du Dich nun auch meldest, habe ja schon lange darauf gewartet. Waren die e-mails an Eueren Verein nicht ganz vergebens. Jezeli kontaktujesz siê ze mnâ, mogê Ci pomóc przy Twojej stronie internetowej po niemiecku.
mfG - Thomas

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Eintrag #55 vom 29. Nov. 1999 12:27 Uhr Thomas   Nachricht

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RICHTIGSTELLUNG (diese Infos stammen direkt vom Veranstalter): ad 1) Dieses Jahr findet die Veranstaltung am 14., 15. Und 16. Juli, also Fr., Sa. und So., statt. ad 2) Eine “Englische Norm” ist dem Veranstalter nicht bekannt. ad 3) Am besten wäre es, wenn jeder Bewaffnung und Ausrüstung vom Ende 14.Jh./Anfang 15.Jh. hätte. Das ist aber nicht möglich, daher wird eine größere Mischung vorherrschen. Die Schlacht hat nur ein Rahmenszenario. Selbstverständlich, betreffs des Schutzes (Rüstung) der größtmögliche. Schlachtteilnehmer müssen mindestens mit Helm, Kettenhemd, Arm- und Beinschutz sowie Kettenhandschuhen ausgerüstet sein. Jede darüberhinausgehende Schutzbewaffnung ist gern gesehen. Was die unkontrollierten Schläge angeht, so können diese vorkommen, wenn das Adrenalin gewissen Dummköpfen zu Kopfe steigt, sollten aber nicht. ad 4) Alkoholverbot besteht lediglich am Samstag vor der Schlacht. ad 5) Wie sich die Sache mit dem Lager in diesem Jahr verhält, steht noch nicht fest. ad 6) Für die, die mit Pferden anreisen, wird das Futter und die veterinärmedizinische Versorgung sichergestellt. ad 7) Es stimmt, kein Plastic, keine Nike, keine Adidas und dergleihen. ad 8) Schlachtteilnehmer müssen sich unbedingt beim Veranstalter voranmelden. Anmeldungen aus Deutschland nimmt der Initiator dieser Tavernenrubrik entgegen.
mfG - Thomas

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Eintrag #56 vom 01. Dez. 1999 11:47 Uhr Thomas   Nachricht

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An alle “Kreuzfahrer” ins Pruzzenland! Hier die nächsten Informationen: 1° Jede teilnehmende Gruppe erhält eine Anmeldekarte, die ausgefüllt an den Organisator zurückgeht, verantwortlich für die Gruppe ist jeweils deren “Chef”. 2° Im Gefecht sind Streitaxt, Morgenstern (ohne Stern, nur die Kette), Einhandschwert, Schild und Rüstung zugelassen. 3° ßbernachtet werden kann entweder in eigenen Zelten oder es ist die Gruppenunterbringung in Armeezelten möglich. Am besten wären aber historische Zelte. Wasser und sanitäre Einrichtungen sind in der Nähe des Lagers vorhanden, Verpflegen muß sich jeder selbst und die medizinische Versorgung ist auch sichergestellt. 4° Handwerker und Künstler könne natürlich auch anreisen, doch ausschließlich finanziell eigenverantwortlich. Es ist derzeit nichts von Standgebühren bekannt. 5° Die Widrigkeiten des Grenzübertrittes mit “Waffen” werden voraussichtlich mittels offizieller Einladung und eines Vertreters des Organisators am Grenzübergang überwunden. 6° Die Fahrt zur Marienburg in Malbork wird bei entsprechender Beteiligung organisiert. 7° Dem Schlachtfeld am nächsten gelegen ist die Burg Nidzica (ca. 20 km)
mfG - Thomas

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Eintrag #57 vom 03. Dez. 1999 19:21 Uhr Udo   Nachricht

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Auch auf die Gefahr hin, das diese Thematik schon angesprochen wurde (erst nachher drucke ich mir diesen Tread komplett zum Lesen in aller Ruhe aus): Ist der Ausgang dieser Schlacht festgeschrieben, sprich soll diesmal wie damals die polnische Seite gewinnen oder ist das Ende offen, der Sieg auf Seiten des/der Besseren/ßberlegenen?? Noch was - und mir ist klar, ich fasse da ein heisses Eisen an und vielleicht gehen einige Gutmenschen auf die Barrikade, aber die Frage ist schon wichtig: Tanneberg ist, wie ich las, für die Polen ein quasi heiliger Ort, ein Gedenktag, ein Ereignis von nationaler Bedeutung. Inwieweit bestünde denn da die Gefahr, das einige Teilnehmer zum Anlass nehmen, nationalistische Aspekte in das Geschehen im kommenden Sommer hinein zu projezieren. So nach dem Motto:“Jetzt geben wir´s den Deutschen aber ordentlich…genau wie damals!” oder “So Pole, jetzt gibt datt Senge!” Könnte dies im schlimmsten Fall bei einigen Leuten der Fall sein, spielt dies in die Planung der Veranstalter mit hinein, wie könnte man etwaige Ausrutscher auf beiden Seiten verhindern?
Frohe Adventszeit

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Eintrag #58 vom 06. Dez. 1999 13:53 Uhr Thomas   Nachricht

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Hallo Udo! Ja selbstverständlich ist der Ausgang der Schlacht festgeschrieben. Es handelt sich hierbei um eine NACHSTELLUNG geschichtlicher Ereignisse und nicht etwa den Versuch, die Geschichte zu revidieren. Wer für sich persönlich testen muß, ob er der Bessere oder ßberlegenere ist, der kann das dann bestimmt außerhalb der Schlacht in diversen Turnierdisziplinen versuchen. Detailinformationen hierüber liegen derzeit noch nicht vor. Soweit ich mich erinnern kann, wird es am Freitag abend auch wieder eine Generalprobe geben. Da wird sich schon zeigen, wie erhitzt die Gemüter sein werden. Es ist schön, daß Du Dir Gedanken über das nationale und politische Potential in dieser Veranstaltung machst. Wie Du schon gelesen hast, ist an diesem geschichtsträchtigen Ort in eine Gedenkstätte eingerichtet und dieses historische Ereignis nimmt einen besonderen Platz in der polnischen Geschichte ein. Dem sollte schon in irgend einer Weise Rechnung getragen werden. Dennoch würde ich zunächst das bekannte Sprichwort, welches da sagt, was ich selber denk´ und tu´, das traue ich auch andern zu, ins Felde führen. Klar auch in Polen gibt es nationalistische Strömungen, doch dürften die wohl um Längen hinter den deutschen zurückstehen. Die Polen wurden eben nicht, wie die Deutschen, jahrzehntelang mit dem Herrenrassengedanken verseucht. Hinzu kommt, daß wir in Polen zu Gast sein werden und die Polen sind für ihre Gastfreundschaft allgemein bekannt. Weiterhin kann ich zu Deiner Beruhigung sagen, daß die paar Deutschen im Verhältnis zu den anderen beteiligten Nationen wohl nicht so stark ins Gewicht fallen dürften. Auch da ja das Ergebnis dieser Schlacht durch die Geschichte diktiert wird, ist schon von vornherein ein großes Spannungspotential genommen. Solltest Du dem Frieden aber dennoch nicht trauen, kannst Du Dir ja einen Platz auf Seiten der siegreichen Partei suchen. Die Veranstaltung soll ja gerade durch das persönliche Kennenlernen vor, während und nach der Schlacht im Sinne der Völkerverständigung wirken, indem sie Vorurteile abbauen hilft. Wie man den von Dir angesprochenen “Ausrutscher” anderweitig vorbeugen könnte, darüber kann ja jeder im einzelnen mal nachdenken und seine Gedanken hierzu äußern. Bei der Planung wollen wir von deutscher Seite insofern Vorsorge tragen, als daß sich jeder Teilnehmer schriftlich anmelden muß und man in der Szene die schwarzen Schafe mittlerweile kennen dürfte. Irgendwo war in der Taverne mal die Rede von einer Art schwarzer Liste, auf der man die Allgemeinheit vor derartig unangenehm aufgefallenen Personen oder gar Gruppen warnen könnte. Ob sich in diesem Zusammenhang schon etwas konkretes ergeben hat, weiß ich nicht. Also, sei frohen Mutes und schließe Dich den “Kreuzfahrern” ruhig an. Auch ich wünsche Euch allen schon jetzt ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr, daß schneller kommt, als man´s sich gedacht.
mfG - Thomas

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Eintrag #59 vom 06. Dez. 1999 18:40 Uhr Philippe Delgal   Nachricht

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Halo, wir sind aus Frankreich und sind interressiert mit dem DO dieses Sommer. Können wir mehr wissen über die Schlacht von dieser Sommer. Danke !! website: montjoie.webjump.com
Philippe

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Eintrag #60 vom 07. Dez. 1999 09:09 Uhr Thomas   Nachricht

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Hallo Philippe! Deine e-mail ist angekommen, ich werde mich demnächst bezüglich Deiner Fragen mit Dir in Verbindung setzen.
mfG - Thomas

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Eintrag #61 vom 20. Dez. 1999 10:06 Uhr Thomas   Nachricht

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Unter der URL “mitglied.tripod.de/IG_Mittelalter/index-7.html” findet Ihr jetzt das Anmeldeformular. Bitte nicht lange mit dem Ausfüllen warten. Besonders wichtig ist, die Altersangabe nicht zu vergessen. Wenn eine entsprechende Menge von Anmeldungen rechtzeitig vorliegt, kann ich dann auch versuchen die öffentlichen Stellen zu kontaktieren, ob die Möglichkeit von Zuschüssen für die Unternehmung “Grunwald 2000” besteht. Also wartet nicht, bis es 5 vor 12 ist. ßffentliche Stellen benötigen für ihre Entscheidungen immer etwas länger und jeder von uns möchte doch rechtzeitig wissen, ob nicht die eine oder andere Mark zusätzlich in die “Kreuzzugskasse” kommt. Bitte sorgt auch für schnelle Verbreitung des Anmeldeformulares unter all denen, die keinen eigenen Internetzugang haben. Ihr könnt das Formular entweder für sie ausdrucken und sie können es mir dann per Fax zuschicken oder Ihr füllt das Formular für diese Personen am Rechen aus. Letzteres ist wohl die beste Variante.
mfG - Thomas

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Eintrag #62 vom 21. Dez. 1999 16:37 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Bis auf weiteres werde ich einen “Internet-Winterschlaf” halten, nicht jedoch die Sache als solche. Deshalb, nicht vergessen die Anmeldung auszufüllen und abzuschicken. In der Zwischenzeit steht weiterhin für den direkten Kontakt die Verbindung über meine e-mail-Adresse zur Verfügung. ßberlegt Euch doch mal unterdessen, wem das Amt des Heerführers für die deutsche Kreuzfahrer angetragen werden könnte. Sicherlich dürfte sich da die eine oder andere erfahrene Person finden lassen. Neben der Erfahrung zum Thema Feldschlachten sollte auch ein gewisses Wissen über die Schlacht bei Grunwald (Tannenberg) von anno 1410 vorhanden sein.
mfG - Thomas

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Eintrag #63 vom 23. Dez. 1999 00:14 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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So vernehmet denn, die Ihr Willens seid und dereinst sein möget -denn siehe, bis dorthin ein erklecklich Maß an Wasser den Rhein herunterfließen wird - das wir WIR, Udo IV., Unseres Zeichens Herzog von der Ahr, Marquis de Bouillon und - so ganz nebenbei, Kronwächter des hl. römischen Reiches - Willens sind an ebenjenem Termin auf derselbigen Wallstatt zugegen zu sein. Auch WIR fordern all jene auf, welche bis dato zögerlich, zaudernd gar eine Entscheidung vor sich herschoben. Lasset Uns nicht säumen, dieser grandiosen Bataille teilhaftig zu werden, Menschen aus allen Himmelsrichtungen kennenzulernen und den Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen. WIR selbst ersuchen den Orden vom Deutschen Hause ehrerbietig darum, für die Dauer des Treffens Dienst in seinen Reihen verrichten zu dürfen und darum, eine SMA-Ausrüstung teilweise entliehen zu bekommen. (Hey Leute, das ist doch DIE Gelegenheit, an einem richtig großen Spektakel teilzunehmen…also, watt iss?!)
Udo IV., Herzog v.d. Ahr, Marquis de Bouillon, “Kronwächter”

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Eintrag #64 vom 23. Dez. 1999 14:20 Uhr Thomas Hardt   Nachricht

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Hmmm, ich war ja jetzt versucht, in meinem schlechtesten Pseudo-Mittelhochdeutsch eine Parodie des letzten Eintrages zu versuchen - aber eine Parodie auf eine Komoedie? Das passt wohl nicht. Tja, klar ist das ein grosses Spektakel, aber auch eine grosse Reise fuer viele, sogar in Deutschland. Wer natuerlich mal den Adrenalinkick einer Feldschlacht mit mehr als atemberaubenden 100 Figuren haben will (sorry, bin wohl etwas verwoehnt was Zahlen angeht), fuer den mag das seeehr interessant sein. Ich wuerde aus vielerlei Gruenden gerne hin, aber es sieht sehr schlecht aus. Kein Sponsor zu finden, kollidiert mit anderen Events, Leute haben nicht genug Geld UND nicht die passende Ausruestung. Alleine mag ich nicht kommen. Wenn sich nicht ein Spender findet, dann werden die Hussiten aus Basingstoke dem Event wohl fern bleiben… *beknickt und getruebt* Thomas
Griffith ap Rhys

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Eintrag #65 vom 23. Dez. 1999 17:59 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Nja, vielleicht läßt sich doch noch was deichseln. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn sich ein paar Leute fänden, die nach Tannenberg fahren möchten, denen würde ich mich sehr gern anschließen.
Frohes Fest!

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Eintrag #66 vom 20. Jan. 2000 04:14 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Hey Meister Dietrich!! Wie steht´s nun mit Deinem Angebot? Brauchst Du jetzt noch einen Hülfskanonier, der zupacken und das Rohr ordentlich putzen kann, höhöhö? Ernsthaft, steht Dein Angebot noch oder muß ich jemand anderen nach entsprechender Gewandung fragen? Laß was von Dir hören. Mille Pax, Kai

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Eintrag #67 vom 20. Jan. 2000 11:07 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kai. Kacke, vergessen. Leider mußten wir absagen, weil die CoStG in diesem Jahr als Fernreiseziel Dover festgelegt hat. UND weil die Gruppe zwei Wochen vorher schon in´s schöne Thüringen fährt, zu einer Veranstaltung dortselbst. Tannenberg is´ aber auch ein klein wenig weit weg, vor allem dann, wenn man mit LKW´s voller Equipment hin muß. Was kann ich tun, um Dich wieder zu versöhnen?
Dietrich

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Eintrag #68 vom 20. Jan. 2000 17:06 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Hm, mal sehen, könntest Du mir denn eventuell etwas Equipment ausleihen, sodaß ich einigermaßen gewandet in Tannenberg erscheinen könnte? Pax, Kai.

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Eintrag #69 vom 22. Jan. 2000 12:53 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Hallo Kai! Kannst´e vielleicht einen Mitkämpfer gebrauchen?
Udo

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Eintrag #70 vom 22. Jan. 2000 17:22 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Ich schick Dir `ne Mail, Udo.

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Eintrag #71 vom 06. Feb. 2000 21:53 Uhr Lars Trepke   Nachricht

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Seid gegrüßt, nur eine kurze Frage, wieviel nehmen denn nun teil? Bei mir ist es noch eine berufliche Frage.
Tschüß Lars

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Eintrag #72 vom 07. Apr. 2000 23:33 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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NEUIGKEITEN VOM VERANSTALTER 1°) Parken: Für die Fahrzeuge und Busse gibt es einen bewachten Parkplatz 2°) Unterkunft: 2.1. Bus-Fahrer können eine Unterkunft im Hotel auf Kosten des Veranstalters bekommen. 2.2. Wiederholung: erwünscht sind für das Feldlager natürlich historische Zelte, es können aber auch moderne Zelte aufgestellt werden, zusätzlich besteht die Möglichkeit der Unterkunft in Militärzelten möglich 2.3. Das Feldlager kann länger stehen bleiben, jedoch endet die Verantwortlichkeit des Veranstalters für Ausrüstung und Fahrzeuge mit Ende der Veranstaltung, alternativ gibt es in der Umgebung größere Städte (Olsztyn, Elblâg, Gniew) mit Hotels in Burgen (ßbernachtungen müssen jedoch rechtzeitig im voraus reserviert werden) 3°) Reisekostenrückerstattung: Dem Veranstalter ist es gelungen eine gewisse Summe zu organisieren, die ihm eine teilweise Rückerstattung von Reisekosten ermöglicht. Die Höhe der Quote wird unter anderem davon abhängen, wieviele ausländische Teilnehmer anreisen werden. 4°) Versicherung: 4.1. Als Empfehlung vom Veranstalter sei noch darauf hingewiesen, daß für die Fahrzeuge die sogenannte “grüne Karte” (= Bestätigung der ausländischen HAFTPFLICHTVERSICHERUNG darüber, daß sie auch Schadensersatzansprüche in Polen regulieren wird) mitgeführt werden muß und daß sich eine TEILKASKOVERSICHERUNG empfiehlt, die gegen eventuellen Fahrzeugdiebstahl versichert. In Polen verschwinden diverse Fahrzeuge auf unterschiedlichste Weise und von den verschiedensten Plätzen. 4.2. Für die Schlachtteilnehmer empfiehlt sich darüber hinaus noch eine AUSLANDSKRANKENVERSICHERUNG abzuschließen. Nicht in jedem Falle übernimmt die normale Krankenversicherung die Kosten im Nicht-EU-Ausland. 5°) Preise: 5.1. Verpflegungskosten: 15,-…20,- DM/tgl. (ohne alkoholische Getränke) 5.2. Umrechnungskurs DM in ZL: ca. 1:2 5.3. Benzinpreis: kann ich Euch bei BEDARF noch mitteilen 6°) Ausrüstung: für die Zeit von 1350 bis 1410 7°) vorläufiges Veranstaltungs-Harmonogramm: - Fr. 14.7. Anreise, ca. 17:00 “Bürgerturnier” (eine Gruppe von 5 Mann überwindet einen Hindernisparkur - abweichend von dem für das Ritterturnier) - Sa. 15.7. 11:00-14:00 Ritterturnier (ein Ritter und 5 Knappen überwinden einen Hindernisparkur mit Geschicklichkeits- und Fechtkunstelementen, der Rest ist vorerst eine ßberraschung), 17:00 Schlachtnachstellung, 20:00 Konzert und Festgelage - So. 16.7. 10:00 Bognerturnier, 12:00 Abschluß 8°) Schlachtverlauf: Zum Verlauf der Schlacht sei noch soviel bemerkt. Aus Sicherheitsgründen und wegen der unterschiedlichen Sicherheitsstandards in den einzelnen Ländern werden alle erstmalig an dieser Veranstaltung teilnehmenden Gruppen gleichmäßig auf beide “Kriegsparteien” aufgeteilt, so daß jeder auf der Gegenseite einen “Gegner” vorfindet, den er bereits kennt. Somit können auch emotionell bedingte ßberreaktionen (Adrenalin wirkt oft wie eine Droge) verhindert werden. Die Heerführer kennen den Schlachtverlauf und verständigen sich entweder über Funk (nicht besonders mittelalterlich aber effektiv) oder mit Flaggen. **************** 9°) Wiederholung ANMELDEFORMULAR: mitglied.tripod.de/IG_Mittelalter/index-7.html Bitte sendet mir zusätzlich eine Kostenaufstellung, die die Länge der Reisestrecke und die geschätzten Fahrtkosten enthält. Für eine Reisekostenrückerstattung sind unbedingt die Quittungen und Belege für z.B. die Benzinkosten vorzulegen. 10°) Wiederholung Bilder und ßbersetzung eines Berichtes von vergangenen Veranstaltungen: www.fortunecity.de/lindenpark/weinberg/96/index-42.html **************** An alle “Kreuzfahrer” ins Pruzzenland! Genau so habe ich mir das vorgestellt, statt das Anmeldeformular auszufüllen, sitzen die “alten” Herren im Debattierclub und grübeln tiefsinnig darüber nach, ob man nun nach Polen fahren sollte oder nicht. Wenn das unsere Altforderen genauso gehandhabt hätten, wäre wohl so manche Schlacht mangels Beteiligung ausgefallen. :-)) Wenn Ihr nun schon der Reihe nach einen Rückzieher macht, wie steht es dann um Euer Engagement bei der Verbreitung der Informationen unter all jenen, die keinen Internetzugang haben? Grunwald mag zwar ein paar Kilometer weiter von NRW entfernt sein als Dover, doch ist diese Fahrstrecke bestimmt billiger als die nach “Old England”, zudem sicher ohne Zuschüsse. Hallo Lars! Soll Dir die Kenntnis über die Anzahl der Teilnehmer bei Deiner Entscheidungsfindung helfen? Oder, wozu die Frage? :-)) Ich habe hingegen gleich mehrere Fragen an Dich. Wer oder was bist Du? Stehen hinter Dir noch weitere Mitstreiter? Wieviel Kriegsvolk kannst Du mobilisieren? Warum liegt mir von Dir noch kein ausgefülltes Anmeldeformular vor? Hallo Sebastian! Wirst Du mir Deinem Fotoapparat “teilnehmen” Hallo Thomas! Wie steht es nun um die Weiterleitung der Informationen an den “HRB”“ Ich hatte noch keine Rückmeldung von Dir. Auch wenn der ”HRB"" hauptsächlich im Hoch-MA agiert, könnte es dennoch Interessenten geben, die möglicherweise auch wissen, wie sie sich äußerlich der Zeit anpassen.
mfG - Thomas

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Eintrag #73 vom 10. Apr. 2000 21:00 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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NACHTRAG: aktueller Umrechnungskurs der Wechselstuben (Landesdurchschnitt): 1,- DM = 2,0203 ZL Kraftstoffpreise: 94 Oktan - 3,12 ZL 95 Oktan 3,04 ZL (nur BP) 98 Oktan 3,24 ZL // Diesel 2,39 ZL
mfG - Thomas

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Eintrag #74 vom 29. Apr. 2000 00:45 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi Thomas ! Ich habe lange mich nicht gemeldet, der grund, natürlich Polen, bin gerade zurück und traff einiger Leute. Wie Du weist Grunwald vorbereitungen laufen auf vollen touren was zu merken ist, der veranstalter (Du weist wer) Bitet um vorschläge und anregungen, villeicht habt Ihr idee dann schicke ihm was… Dises Jahr sind unter anderem Turniere in Kozuchow und Lublin geplant… termine auf der seite Krakowskiego Bractwa ! Schreibe mir ob Du was neues über die Waffen-Transporte usw. erfahren hast… nexte Monat fahre ich nach Warschau ! Tschüsssss! Ps. Mein Sohn hat mir Festplatte geputzt und verlor ich so deine Adr.
Zdzich

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Eintrag #75 vom 29. Apr. 2000 21:09 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Czesc Zdzichu! Ich hoffe, Dein Computer geht wieder, so daß ich mich bei Dir per e-mail melden kann?
z pozdrowieniami - Tomek

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Eintrag #76 vom 29. Apr. 2000 22:15 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Natürlich kannst Du, warte auf mail ! Zdzich

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Eintrag #77 vom 07. Jun. 2000 17:32 Uhr Duda   Nachricht

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Hi Tomek ! … was ist mit Dir los? ich dachte Du schreibst mir ! Was ist mit disem ausflug nach Tanneberg ? Habe gerade Termine MA Veranstaltungen in Polen durchgeblettert und bemerkte etwas interessantes: also am 07-09 Juli ist Wikinger-und Slaven fest auf der Insel Wolin, da kommen auch einiger Deutsche MA Vereine die sich mit Slaven identifizieren, :) ! dann eine Woche später ist Grunwald (Tannenber) da kan man auch ein Tag früher kommen, und am 22-23 Juli Turnier-Spiel in Malborg (Marienburg), eigentlich alles auf einer strecke ! ßberlege es mir ob dises Tur zu schaffen wurde. Melde sich bei mir (Priv. mail duda@gmx.li) da besprechen Wir alles ! Wenn Leut aus Sued-West interesse haben koennen sich auch bei mir melden, villeicht kann man zusammen fahren !
Gruß an alle !Zdzich

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Eintrag #78 vom 08. Jun. 2000 01:13 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Zdzislaw! Meine Nachricht ging an Deine private e-mail-Adresse, da sie hier nicht her paßt. Scheinbar ist sie aber durch die Maschen des Inter-“Netzes” gerutscht. Ich werde auf jeden Fall in Grunwald sein, auch wenn es “Mistgabeln mit den Zinken nach unten regnet”. Allen anderen “Daheimbleibern” und “Bisjetztnochnichtanmeldern” sei gesagt, daß sie es sich selber zuzuschreiben haben, wenn sie vielleicht eine tolle Veranstaltung verpassen.
mfG - Thomas

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Eintrag #79 vom 16. Jun. 2000 09:53 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi ! Leider nicz bekommen, versuch nochmal !
Zdzich

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Eintrag #80 vom 16. Jun. 2000 09:54 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi ! Niestety nic nie dostalem, wyslij jeszcze raz !
Zdzich

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Eintrag #81 vom 05. Jul. 2000 17:51 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo an alle einst so sehr Interessierten! Erst war das Geschrei groß. Unmengen von Fragen und Bedenken. Und, was jetzt? Was ist aus Euerem Interesse geworden? Der Termin war lange genug bekannt, man hätte ihn also locker einplanen können. Diese Ausrede lassen wir also nicht gelten. Wer also erst jetzt wach wird, der soll weiter unten nochmals das genaue Datum nachlesen
mfG - Thomas

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Eintrag #82 vom 05. Jul. 2000 20:09 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Thomas! Jetzt noch innerhalb von 10 Tagen alles hinzubekommen (Großeltern) werde ich kaum schaffen. Auch von wegen Arbeit. Schade, vieleicht nächstes Jahr? Gruß v. Arlen

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Eintrag #83 vom 18. Jul. 2000 22:10 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Arlen und Herr zu Tarnow) Grunwald/Tannenberg 2000 Viele Denken sicher, daß die Einreise nach Polen durch die mitgeführten Waffen sehr schwierig sei. Doch im Gegenteil! Nach 8 Stunden fahrt bis zur Grenzstastion Küstrin traf ich nach dem passieren der höchst unfreundlichen deutschen Zöllner auf die polnischen, die nach dem erwähnen meines Zieles sehr aufgeräumt waren und schließlich mit drei Mann um mein Auto herumstanden und sich an Helm und Schwert wie kleine Kinder begeisterten. Nach weiteren 6 Stunden fahrt auf den polnischen Schnellstraßen, die mit unseren Bundesstraßen zu vergleichen sind, erreichte ich mein Ziel. Und schon ließen mich Karussels und Verkaufsbuden das schlimmste Ahnen. Als ich dann aber nach dem Denkmal fuhr, ließ ich diese hinter mir und bald waren sie hinter einem dichten Wald verschwunden. Nun kam das Lager in Sicht. An dem Weg befanden sich zwar Massen von Iglu-Zelten, doch ging man ins Zentrum der Veranstaltung, so war dort ein hölzernes Fort zu finden, in dem sich mehrere MA-Zelte befanden; hauptsächlich die zweier pol. Vereine, die den Deutschen Orden bzw. die Polen darstellten. Vor dem Fort befanden sich einige hölzerne Verkaufsstände, in denen aber mehr mittelalterliches Handwerk gezeigt wurde. Manches von dem, was Polen und Litauer da zeigten, war so gut, daß man den Wunsch bekommen kann, daß unsere Handwerker ebenfalls mal so eine Qualität erreichen. Nach den Buden schloß sich ein abgesteckter Platz an, auf dem verschiedene Geschicklichkeitsübungen stattfanden, die von den Zuschauern mit Begeisterung aufgenommen wurden und an denen diese und die Teilnehmer viel Spaß hatten. Thomas und ich bauten dann das Zelt in der nähe auf. Dort standen ebenfalls schon andere MA-Zelte. Doch im laufe des Tages änderte sich das Bild: immer mehr Iglu-Zelte wurden auch dort aufgebaut. Dies lag an Fehlorganisation und einem Teilnehmerandrang, mit dem die Organisatoren nicht gerechnet hatten. Zu den vielen Iglu-Zelten gibt es auch eine einfache Erklärung: Zunächst ist die MA-Szene in Polen noch nicht sehr alt (ca. 5 Jahre), desweiteren darf man nicht vergessen, daß einem Polen ein MA-Zelt einen ganzen Jahreslohn kostet. Doch es gibt auch einige, die eine Alternative zu den unauthentischen Zelten finden. Es wäre schön, wenn manche von unseren Leuten sich auch mal darüber Gedanken machen würden. Im laufe des Tages trafen immer mehr Teilnehmer ein, so daß sich schließlich ca. 2.000 Aktive auf dem Platz befanden. Neben einer Masse von Polen fand man dabei Litauer, Weißrussen, Russen und Tschechen, doch auch Italiener und Franzosen. Samstag vormittag fand ein Apell aller Gruppen vor dem Fort statt, wo die Veranstalter auf einer Bühne standen. Die Teilnehmer hatten sich vor der Tribüne in einem Viereck aufgestellt, so daß ein freier Platz in der Mitte war. Die meißten hatten ihre Gruppenfahnen mit und begaben sich mit ihren Gesandten nach Aufruf in die Mitte des Platzes und senkten die Fahne gegen die Veranstalter. Einer der Gesandten trat dann vor und übergab dem Hauptorganisator die als Urkunde hergerichtete Teilnahmebestätigung. Das Ganze ging sicherlich eine Stunde lang. Nachdem die aus mehreren Leuten bestehenden Gruppen o. g. Länder vorgetreten waren, wurden die Deutschen aufgerufen. Und so traten zwei armselige Männeken vor! Wie Peinlich!!! Und das an einem auch für Deutsche geschichtlichen Ort! Nachdem dieses Vorstellen beendet war, wurde die Gruppe genannt, die an der Verbesserung ihrer Ausstattung erheblich gearbeitet hat. Ich finde, soetwas wäre auch bei uns gut und angebracht! Da stellt sich natürlich die Frage, wie dies zu verwirklichen ist. Jedes Jahr treffen sich die größten Vereine, wichtigste Gruppen und bekannte Einzelpersonen der pol. Szene und wählen 7 Repräsentanten, welche diese großen szeneinternen Veranstaltungen planen. Diese wählen dann einige Beobachter, die mit Polizisten zu vergleichen sind. Diese achten darauf, daß das Alkoholverbot vor einer Schlacht eingehalten wird und melden den Repräsentanten die zu würdigenden Gruppen. Samstagnachmittag fand nun die Schlacht statt. In einem riesigen Zug marschierten die ca. 1.500 Teilnehmer zum Schlachtfeld. Außer den Bogenschützen waren alle Kämpfer in Plattenrüstungen. Wer keine solche hatte, durfte nicht teilnehmen. Wie sich herausstellte, nicht ohne Grund. Unter den Augen des polnischen und litauischen Präsidenten sowie dem Vize-Präsident der Ukraine, die Extra anläßlich des hist. Datums eingeflogen waren, stellten sich die Truppen auf. Zuerst attakierte sich die Reiterei. Danach eröffneten die Truppen des Ordens mit ihren Haubitzen das Feuer und erhielten prompt von den Polen Antwort. Leider ging das Pferd des pol. Königs durch; der erste Verletzte war gefunden. Obwohl der Krankenwagen auf dem Feld stand, ging die Schlacht weiter. Inzwischen war das Zentrum der Polen vorgerückt und verwickelte die rechte Flanke des Ordens in ein heftiges Gefecht. Beim Rückzug wurden sie von den Bogenschützen des Ordens unter Feuer genommen. Nach ca. 45 Min. endete die Schlacht durch den Fall der Ordensfahne. Obwohl es 40 Verletzte gab, war das Schauspiel beeindruckend. Wegen starkem Regen fanden das anschließende Reiterturnier und Forterstürmung leider nicht statt. Am Abend gab es dann ein riesiges Bankett mit Musik, kostenlosem Essen und Bier. Am Sonntag fand dann noch ein Bogenturnier statt, wurde jedoch nicht sehr registriert, da bereits am Vormittag bauten die ersten ab. Damit endete eine sehr schöne Veranstaltung, die großen Spaß machte und ein tolles Programm Zuschauern und Teilnehmern angeboten hatte. Sicherlich muß sich einiges noch Verbessern. Doch wer seine extremen Authentikaugen mal zuhause läßt und die Veranstaltung mit Toleranz und Verständnis betrachtet, wird seinen Spaß haben und unter den sehr freundlichen Teilnehmern trotz der Sprachschwierigkeiten Bekanntschaften schließen können. Christoph Bitter (Gustav Reck Freiherr v. Arlen und Herr zu Tarnow) Arlen und Herr zu Tarnow) Grunwald/Tannenberg 2000 Viele Denken sicher, daß die Einreise nach Polen durch die mitgeführten Waffen sehr schwierig sei. Doch im Gegenteil! Nach 8 Stunden fahrt bis zur Grenzstastion Küstrin traf ich nach dem passieren der höchst unfreundlichen deutschen Zöllner auf die polnischen, die nach dem erwähnen meines Zieles sehr aufgeräumt waren und schließlich mit drei Mann um mein Auto herumstanden und sich an Helm und Schwert wie kleine Kinder begeisterten. Nach weiteren 6 Stunden fahrt auf den polnischen Schnellstraßen, die mit unseren Bundesstraßen zu vergleichen sind, erreichte ich mein Ziel. Und schon ließen mich Karussels und Verkaufsbuden das schlimmste Ahnen. Als ich dann aber nach dem Denkmal fuhr, ließ ich diese hinter mir und bald waren sie hinter einem dichten Wald verschwunden. Nun kam das Lager in Sicht. An dem Weg befanden sich zwar Massen von Iglu-Zelten, doch ging man ins Zentrum der Veranstaltung, so war dort ein hölzernes Fort zu finden, in dem sich mehrere MA-Zelte befanden; hauptsächlich die zweier pol. Vereine, die den Deutschen Orden bzw. die Polen darstellten. Vor dem Fort befanden sich einige hölzerne Verkaufsstände, in denen aber mehr mittelalterliches Handwerk gezeigt wurde. Manches von dem, was Polen und Litauer da zeigten, war so gut, daß man den Wunsch bekommen kann, daß unsere Handwerker ebenfalls mal so eine Qualität erreichen. Nach den Buden schloß sich ein abgesteckter Platz an, auf dem verschiedene Geschicklichkeitsübungen stattfanden, die von den Zuschauern mit Begeisterung aufgenommen wurden und an denen diese und die Teilnehmer viel Spaß hatten. Thomas und ich bauten dann das Zelt in der nähe auf. Dort standen ebenfalls schon andere MA-Zelte. Doch im laufe des Tages änderte sich das Bild: immer mehr Iglu-Zelte wurden auch dort aufgebaut. Dies lag an Fehlorganisation und einem Teilnehmerandrang, mit dem die Organisatoren nicht gerechnet hatten. Zu den vielen Iglu-Zelten gibt es auch eine einfache Erklärung: Zunächst ist die MA-Szene in Polen noch nicht sehr alt (ca. 5 Jahre), desweiteren darf man nicht vergessen, daß einem Polen ein MA-Zelt einen ganzen Jahreslohn kostet. Doch es gibt auch einige, die eine Alternative zu den unauthentischen Zelten finden. Es wäre schön, wenn manche von unseren Leuten sich auch mal darüber Gedanken machen würden. Im laufe des Tages trafen immer mehr Teilnehmer ein, so daß sich schließlich ca. 2.000 Aktive auf dem Platz befanden. Neben einer Masse von Polen fand man dabei Litauer, Weißrussen, Russen und Tschechen, doch auch Italiener und Franzosen. Samstag vormittag fand ein Apell aller Gruppen vor dem Fort statt, wo die Veranstalter auf einer Bühne standen. Die Teilnehmer hatten sich vor der Tribüne in einem Viereck aufgestellt, so daß ein freier Platz in der Mitte war. Die meißten hatten ihre Gruppenfahnen mit und begaben sich mit ihren Gesandten nach Aufruf in die Mitte des Platzes und senkten die Fahne gegen die Veranstalter. Einer der Gesandten trat dann vor und übergab dem Hauptorganisator die als Urkunde hergerichtete Teilnahmebestätigung. Das Ganze ging sicherlich eine Stunde lang. Nachdem die aus mehreren Leuten bestehenden Gruppen o. g. Länder vorgetreten waren, wurden die Deutschen aufgerufen. Und so traten zwei armselige Männeken vor! Wie Peinlich!!! Und das an einem auch für Deutsche geschichtlichen Ort! Nachdem dieses Vorstellen beendet war, wurde die Gruppe genannt, die an der Verbesserung ihrer Ausstattung erheblich gearbeitet hat. Ich finde, soetwas wäre auch bei uns gut und angebracht! Da stellt sich natürlich die Frage, wie dies zu verwirklichen ist. Jedes Jahr treffen sich die größten Vereine, wichtigste Gruppen und bekannte Einzelpersonen der pol. Szene und wählen 7 Repräsentanten, welche diese großen szeneinternen Veranstaltungen planen. Diese wählen dann einige Beobachter, die mit Polizisten zu vergleichen sind. Diese achten darauf, daß das Alkoholverbot vor einer Schlacht eingehalten wird und melden den Repräsentanten die zu würdigenden Gruppen. Samstagnachmittag fand nun die Schlacht statt. In einem riesigen Zug marschierten die ca. 1.500 Teilnehmer zum Schlachtfeld. Außer den Bogenschützen waren alle Kämpfer in Plattenrüstungen. Wer keine solche hatte, durfte nicht teilnehmen. Wie sich herausstellte, nicht ohne Grund. Unter den Augen des polnischen und litauischen Präsidenten sowie dem Vize-Präsident der Ukraine, die Extra anläßlich des hist. Datums eingeflogen waren, stellten sich die Truppen auf. Zuerst attakierte sich die Reiterei. Danach eröffneten die Truppen des Ordens mit ihren Haubitzen das Feuer und erhielten prompt von den Polen Antwort. Leider ging das Pferd des pol. Königs durch; der erste Verletzte war gefunden. Obwohl der Krankenwagen auf dem Feld stand, ging die Schlacht weiter. Inzwischen war das Zentrum der Polen vorgerückt und verwickelte die rechte Flanke des Ordens in ein heftiges Gefecht. Beim Rückzug wurden sie von den Bogenschützen des Ordens unter Feuer genommen. Nach ca. 45 Min. endete die Schlacht durch den Fall der Ordensfahne. Obwohl es 40 Verletzte gab, war das Schauspiel beeindruckend. Wegen starkem Regen fanden das anschließende Reiterturnier und Forterstürmung leider nicht statt. Am Abend gab es dann ein riesiges Bankett mit Musik, kostenlosem Essen und Bier. Am Sonntag fand dann noch ein Bogenturnier statt, wurde jedoch nicht sehr registriert, da bereits am Vormittag bauten die ersten ab. Damit endete eine sehr schöne Veranstaltung, die großen Spaß machte und ein tolles Programm Zuschauern und Teilnehmern angeboten hatte. Sicherlich muß sich einiges noch Verbessern. Doch wer seine extremen Authentikaugen mal zuhause läßt und die Veranstaltung mit Toleranz und Verständnis betrachtet, wird seinen Spaß haben und unter den sehr freundlichen Teilnehmern trotz der Sprachschwierigkeiten Bekanntschaften schließen können. Christoph Bitter (Gustav Reck Freiherr v. Arlen und Herr zu Tarnow) Arlen und Herr zu Tarnow) Grunwald/Tannenberg 2000 Viele Denken sicher, daß die Einreise nach Polen durch die mitgeführten Waffen sehr schwierig sei. Doch im Gegenteil! Nach 8 Stunden fahrt bis zur Grenzstastion Küstrin traf ich nach dem passieren der höchst unfreundlichen deutschen Zöllner auf die polnischen, die nach dem erwähnen meines Zieles sehr aufgeräumt waren und schließlich mit drei Mann um mein Auto herumstanden und sich an Helm und Schwert wie kleine Kinder begeisterten. Nach weiteren 6 Stunden fahrt auf den polnischen Schnellstraßen, die mit unseren Bundesstraßen zu vergleichen sind, erreichte ich mein Ziel. Und schon ließen mich Karussels und Verkaufsbuden das schlimmste Ahnen. Als ich dann aber nach dem Denkmal fuhr, ließ ich diese hinter mir und bald waren sie hinter einem dichten Wald verschwunden. Nun kam das Lager in Sicht. An dem Weg befanden sich zwar Massen von Iglu-Zelten, doch ging man ins Zentrum der Veranstaltung, so war dort ein hölzernes Fort zu finden, in dem sich mehrere MA-Zelte befanden; hauptsächlich die zweier pol. Vereine, die den Deutschen Orden bzw. die Polen darstellten. Vor dem Fort befanden sich einige hölzerne Verkaufsstände, in denen aber mehr mittelalterliches Handwerk gezeigt wurde. Manches von dem, was Polen und Litauer da zeigten, war so gut, daß man den Wunsch bekommen kann, daß unsere Handwerker ebenfalls mal so eine Qualität erreichen. Nach den Buden schloß sich ein abgesteckter Platz an, auf dem verschiedene Geschicklichkeitsübungen stattfanden, die von den Zuschauern mit Begeisterung aufgenommen wurden und an denen diese und die Teilnehmer viel Spaß hatten. Thomas und ich bauten dann das Zelt in der nähe auf. Dort standen ebenfalls schon andere MA-Zelte. Doch im laufe des Tages änderte sich das Bild: immer mehr Iglu-Zelte wurden auch dort aufgebaut. Dies lag an Fehlorganisation und einem Teilnehmerandrang, mit dem die Organisatoren nicht gerechnet hatten. Zu den vielen Iglu-Zelten gibt es auch eine einfache Erklärung: Zunächst ist die MA-Szene in Polen noch nicht sehr alt (ca. 5 Jahre), desweiteren darf man nicht vergessen, daß einem Polen ein MA-Zelt einen ganzen Jahreslohn kostet. Doch es gibt auch einige, die eine Alternative zu den unauthentischen Zelten finden. Es wäre schön, wenn manche von unseren Leuten sich auch mal darüber Gedanken machen würden. Im laufe des Tages trafen immer mehr Teilnehmer ein, so daß sich schließlich ca. 2.000 Aktive auf dem Platz befanden. Neben einer Masse von Polen fand man dabei Litauer, Weißrussen, Russen und Tschechen, doch auch Italiener und Franzosen. Samstag vormittag fand ein Apell aller Gruppen vor dem Fort statt, wo die Veranstalter auf einer Bühne standen. Die Teilnehmer hatten sich vor der Tribüne in einem Viereck aufgestellt, so daß ein freier Platz in der Mitte war. Die meißten hatten ihre Gruppenfahnen mit und begaben sich mit ihren Gesandten nach Aufruf in die Mitte des Platzes und senkten die Fahne gegen die Veranstalter. Einer der Gesandten trat dann vor und übergab dem Hauptorganisator die als Urkunde hergerichtete Teilnahmebestätigung. Das Ganze ging sicherlich eine Stunde lang. Nachdem die aus mehreren Leuten bestehenden Gruppen o. g. Länder vorgetreten waren, wurden die Deutschen aufgerufen. Und so traten zwei armselige Männeken vor! Wie Peinlich!!! Und das an einem auch für Deutsche geschichtlichen Ort! Nachdem dieses Vorstellen beendet war, wurde die Gruppe genannt, die an der Verbesserung ihrer Ausstattung erheblich gearbeitet hat. Ich finde, soetwas wäre auch bei uns gut und angebracht! Da stellt sich natürlich die Frage, wie dies zu verwirklichen ist. Jedes Jahr treffen sich die größten Vereine, wichtigste Gruppen und bekannte Einzelpersonen der pol. Szene und wählen 7 Repräsentanten, welche diese großen szeneinternen Veranstaltungen planen. Diese wählen dann einige Beobachter, die mit Polizisten zu vergleichen sind. Diese achten darauf, daß das Alkoholverbot vor einer Schlacht eingehalten wird und melden den Repräsentanten die zu würdigenden Gruppen. Samstagnachmittag fand nun die Schlacht statt. In einem riesigen Zug marschierten die ca. 1.500 Teilnehmer zum Schlachtfeld. Außer den Bogenschützen waren alle Kämpfer in Plattenrüstungen. Wer keine solche hatte, durfte nicht teilnehmen. Wie sich herausstellte, nicht ohne Grund. Unter den Augen des polnischen und litauischen Präsidenten sowie dem Vize-Präsident der Ukraine, die Extra anläßlich des hist. Datums eingeflogen waren, stellten sich die Truppen auf. Zuerst attakierte sich die Reiterei. Danach eröffneten die Truppen des Ordens mit ihren Haubitzen das Feuer und erhielten prompt von den Polen Antwort. Leider ging das Pferd des pol. Königs durch; der erste Verletzte war gefunden. Obwohl der Krankenwagen auf dem Feld stand, ging die Schlacht weiter. Inzwischen war das Zentrum der Polen vorgerückt und verwickelte die rechte Flanke des Ordens in ein heftiges Gefecht. Beim Rückzug wurden sie von den Bogenschützen des Ordens unter Feuer genommen. Nach ca. 45 Min. endete die Schlacht durch den Fall der Ordensfahne. Obwohl es 40 Verletzte gab, war das Schauspiel beeindruckend. Wegen starkem Regen fanden das anschließende Reiterturnier und Forterstürmung leider nicht statt. Am Abend gab es dann ein riesiges Bankett mit Musik, kostenlosem Essen und Bier. Am Sonntag fand dann noch ein Bogenturnier statt, wurde jedoch nicht sehr registriert, da bereits am Vormittag bauten die ersten ab. Damit endete eine sehr schöne Veranstaltung, die großen Spaß machte und ein tolles Programm Zuschauern und Teilnehmern angeboten hatte. Sicherlich muß sich einiges noch Verbessern. Doch wer seine extremen Authentikaugen mal zuhause läßt und die Veranstaltung mit Toleranz und Verständnis betrachtet, wird seinen Spaß haben und unter den sehr freundlichen Teilnehmern trotz der Sprachschwierigkeiten Bekanntschaften schließen können. Christoph Bitter (Gustav Reck Freiherr v. Arlen und Herr zu Tarnow)

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Eintrag #84 vom 25. Jul. 2000 19:38 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ausführlicher Bericht von der Veranstaltung ALLGEMEINES Bis auf wenige Ausnahmen, die entschuldigterweise nicht anreisen konnten, glänzte die deutsche und auch die deutschsprachige MA-Szene auf dieser Veranstaltung durch Abwesenheit. Auch die zunächst Interesse bekundenden Gruppen aus England, Frankreich und Italien ließen entweder nichts mehr von sich hören oder erklärten erst nach wiederholter Anfrage ihre Absage. Nur eine einzige Person rettete die Ehre der Deutschen durch ihr Erscheinen auf dem Schlachtfeld, was ohne die bereitwillige Unterstützung durch Christoph Bitter nicht möglich gewesen wäre. Vor Christoph ziehe ich auch noch deshalb meinen Hut, da er der erste war, der gleich begründeterweise seine Teilnahme absagte und dann dennoch als einziger Vertreter der gesamten aktiven MA-Szene aus Deutschland anreiste. Es ist geradezu eine Schande für all jene, die sich sonst so beflissen das Ordensgewand überstreifen, trotz Ankündigung des Veranstaltungstermins über ein Jahr im voraus und verschiedentlicher Anstrengungen seitens des Organisators, ich denke da nur an die Bereitstellung von ca. 7.000,-DM für die Rückerstattung der Reisekosten für rechtzeitig angemeldete Gruppen und dessen Vertreters in Deutschland, nicht auf der Walstatt erschienen zu sein. Die MA-Szene Westeuropas hat sich somit selber ihr Armutszeugnis im Vergleich zu der Osteuropas ausgestellt. Dort scheint man eher in der Lage zu sein, über Grenzen hinweg gemeinsame Veranstaltungen zu realisieren und zu zeigen, wie europäische Integration funktioniert. Dank an dieser Stelle auch an Zdzislaw Radziwill-Duda, der gegenüber dem Veranstalter meinen guten Namen verteidigte, indem er bestätigte, daß alles nur erdenkliche unternommen wurde, um die Teilnahme aller Interesse Bekundender zu ermöglichen, welche jedoch selber ihr anfänglich so überschwenglich bekundetes Interesse an der Veranstaltung ins Leere liefen ließen. Nun genug der Schelte, kommen wir zur Veranstaltung. :-) Ich, der sie nun schon vom Vorjahr aus den Fernsehaufzeichnungen kannte, sage, daß ich noch nichts vergleichbares gesehen habe. Auch Christoph bestätigte mir, daß er, trotz der unzähligen Veranstaltungen, die er schon besucht hat, noch nichts derartiges erlebt habe. Es bleibt daher nur zu sagen, ihr Daheimgebliebenen wißt ja gar nicht, was ihr da verpaßt habt. FREITAG, der 14.7.2000 Dieser Tag war für all jene, die sich nicht ohne weiteres frei nehmen konnten als Anreisetag geplant. Andere kampierten jedoch schon 1 oder gar 2 Wochen auf dem Platz. Leider erfuhr ich von dieser Möglichkeit erst zu spät. Nachdem nun jeder von uns aus einer anderen Himmelsrichtung und zu einem anderen Zeitpunkt am historischen Ort der Veranstaltung eingetroffen war, der eine den anderen noch nie zu Gesicht bekommen hatte und das Gelände sehr groß war, fanden wir uns dennoch im Lager des die Veranstaltung organisierenden Vereines zusammen. Mit seinem Erscheinen erlöste mich Christoph von meiner Befürchtung anderenfalls im Campingzelt nächtigen zu müssen und dem Geschehen als jetztzeitlich Gekleideter am Rande beizuwohnen. Nach alter Tradition sorgte also der “Freiherr Gustav Reck von Arlen und Ritter zu Tarnow” für die Ausstattung seines Kriegsknechtes und dessen Logis. Dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank! Da der Veranstalter ja nun nicht mehr mit dem Erscheinen von Gästen aus Deutschland gerechnet hatte, war natürlich auch kein entsprechender Platz für das MA-Zelt von Christoph reserviert. Dennoch wurde uns ein Platz in optisch akzeptabler Nachbarschaft zugewiesen. Zu Christophs Mißfallen änderte sich das aber. Wie ich später erfuhr, hatten unvorhergesehene Ereignisse, worüber ich später noch berichten werde, die gesamte Planung des Zeltlagers über den Haufen geworfen. Ich erreichte den geschichtsträchtigen Ort schon lange vor Christophs Ankunft, wodurch es mir vergönnt war, der Probe für die Inszenierung der Schlachtnachstellung beizuwohnen. Das umzäunte Areal war um ein vielfaches kleiner als das ursprüngliche Schlachtfeld und die vielen hundert Personen verloren sich dennoch darauf wie leichte Wölkchen am glänzend blauen Sommerhimmel. Dies ließ mich nur begrenzt erahnen, welche Masse an Menschen also anno 1410 sich gegenüber gestanden haben müssen, um das ganze historische Schlachtfeld zu füllen. Danach begann für die ersten Besucher auch schon das sogenannte “Plebejer”-Turnier. Nachdem wir dann endlich unsere Lagerstatt errichtet und die Fahne mit dem Familienwappen derer von Arlen und zu Tarnow sich im seichten Wind wiegte und davon kündete, daß es sich nach 590 Jahren erneut an jenem Orte befand, wo daeinst schon Christophs Ahne sein Leben für den Deutschen Ritterorden wagte, rüsteten wir uns für einen gemeinsamen Rundgang über das sehr weitläufige Gelände und schauten uns dann die Vorführhandwerke, welche in speziell hergerichteten Buden untergebracht waren und das “Plebejer”-Turnier“ an. Dieses zog sich durch die große Anzahl von teilnehmenden Gruppen fast bis in den Abend hinein. Der eigenartige Name für das Turnier erklärt sich aus der Tatsache, daß man in deutlicher Abgrenzung von den allerorts bekannten Ritter-Turnieren eine Bezeichnung benötigte, die die Wettkämpfe für ”Nichtritter“ charakterisiert. Dieser Wettkampf ist besonders für alle Knappen und Kriegsknechte gedacht. Es waren eine Reihe interessanter Exerzitien vorbereitet, die sowohl zur Belustigung des Publikums als auch der Teilnehmer beitrugen. Der Teamgeist wurde bei einem kräftezehrenden ”Wettrennen“, bei dem es mehrere zusammengebundene Baumstämme über einen Parcours zu ziehen galt, überprüft. Der Einzelne konnte dann seine Geschicklichkeit u.a. beim Baumstammklettern beweisen. Die Standfestigkeit konnte jeder dadurch belegen, daß er nach mehrfacher Umkreisung eines in die Erde gerammten Pfahles, auf den er die Handfläche und auf die Hand die Stirn gelegt hatte, es fertig brachte, den geraden Weg hin zu einem weiteren in der Erde steckenden Pfahl zurückzulegen, um über letzteren einen Reif zu legen. Am Rande möchte ich bemerken, daß es nur den Wenigsten gelang, nicht den ma. Lind- sondern den gegenwärtigen ”Drehwurm“ zu überwinden. Nach dem Start aus der Drehung schlug selbiger gnadenlos zu und brachte den sonst so geradlinigen Kämpfer auf die schiefe Bahn und somit zu Fall. Christoph gefiel es besonders, daß man sich erfolgreich Gedanken darüber gemacht hatte, wie man solche Veranstaltungen noch anderweitig interessant ausgestalten kann. Es begann sich ein allen bekanntes Körperteil, verborgen hinter Gürtel und Wams zu melden, welches uns unsere Schritte zu einem speziell für die Teilnehmer organisierten mobilen Geschäft, nennen wir es ”Ritterladen“, lenken ließ, um diverse Einkäufe zu tätigen. Statt sich der unritterlichen Mühe des Kaffeekochens zu unterziehen, orderte Christoph beim ”Schankwirt“ seinen allmorgendlichen Kaffee, da seinem Gaumen die polnische Art der Zubereitung besonders entsprach. Wir stärkten uns dann mit einem nicht so ganz ma. Abendmahl, wonach ich mich zu gerade anderenorts stattfindenden taktischen Formationsübungen (z.B. Durchbruchsversuch der gegnerischen Phalanx in Keilformation mit anschließender ”Einkesselung“ des Keiles oder das Anrennen zweier Doppelphalangen) in voller Rüstung und mit reichlich Handgemenge begab. Durch den jederzeit ungehinderten Zugang von Besuchern kam es schon dabei zu einem regelrechten ”Blitzlichtgewitter“. Christoph, erschöpft von der ca. 15-stündigen Anreise und dem Herrichten des Locums, verschwand dann alsbald im Zelt und verpaßte dadurch leider die nächtliche Freilichtaufführung eines der schönsten mir bekannten Ritterfilme, nämlich des Klassikers ”Die Kreuzritter“. Leider war uns vorher nichts über die geplante Aufführung bekannt gewesen. Normalerweise finden in regelmäßigen Abständen Vorführungen des Ausschnittes mit der Schlacht bei Grunwald aus diesem Film für die Besucher der Gedenkstätte statt, die zugleich ein kleines Museum beherbergt. Am Abend traten dann noch verschiedene Gruppen, die historische Musik mit historischen Instrumenten spielten, auf. SONNABEND, der 15.7.2000 Der darauffolgende Tag begann dann ganz gemächlich. Es begrüßte uns eine Waschgelegenheit unter freiem Himmel, unter Bäumen versteckt hinter einer Wand mit Tarnnetzen. An dieser Stelle möchte ich gleich noch ausdrücklich darauf hinweisen, daß die mobilen Toiletten wider erwarten sich durch besondere Sauberkeit auszeichneten, auch trotz des teilweise schlammig gewordenen Bodens. Das historische Ereignis ist für die Polen so denkwürdig, daß gleich eine ganze Militäreinheit danach benannt ist, die natürlich zeitgleich in ihrem alljährlichen Feldlager an historischer Statt ihren Jahrestag begeht. Die Trennung zwischen Gegenwart und Vergangenheit bestand dabei lediglich aus einem kleinen Pflastersteinweg zwischen den beiden Plätzen. Auch eine große Zahl von Pfadfindern beging an Ort und Stelle ihren Jahrestag, da sie einem Organisationszweig angehören, der den Namen der Region trägt. Die Anhäufung an Menschen und Ereignissen verursachte, daß so um die 9. Stunde des Tages gar 3 große Hubschrauber in unmittelbarer Nähe des MA-Lagers auf einer Wiese landeten, denen der Präsident Polens, der Vizepräsident Litauens und ein hochrangiger ungarischer Diplomat entstiegen. Nun klärt sich also auch die Frage, warum die für die Campingzelte vorgesehene Wiese leider freigehalten werden mußte. Einige sinnierten, daß es wohl ganz lustig gewesen wäre, wenn man zu deren ”Begrüßung“ einen Polsterpfeilhagel* auf sie niedergehen ließe oder mit den Kanonen ”Salut“ schössen. Nicht ganz zu Unrecht malte man sich aus, wie sich sogleich ein ”Präsidenten-sandwich“* gebildet hätte. . [* spezielle Pfeile, die ein nahezu gefahrloses Beschießen von Menschen erlauben], [* unten ein Präsident, belegt mit lauter Bodyguards] Die mit dem Präsidenten angereiste ”Firstlady“ ließ es sich nicht nehmen, das mit Palisaden umzäunte und mit Türmen und Tor bewehrte Lager des Organisationsvereins zu besichtigen. Im Inneren befanden sich verschiedene MA-Zelte, u.a. ein riesiges einer Gruppe aus Italien und das des Hochmeisters des Dt. Ordens gegenüber dem des Königs von Polen. Letztere dienten als eine Art lebendiges Museum und waren angefüllt mit allem nötigen vom Bett bis hin zur Rüstung. Kaum, daß wir in Ruhe das Frühstück eingenommen hatten, erreichte uns die Kunde von der gleich stattfindenden offiziellen Eröffnungszeremonie. Vor einer Tribüne, auf der die wichtigsten Vertreter der Veranstalter standen, sammelte sich das Volk im Karree. Kaum, daß man stand, wurde man erneut aufgefordert enger zusammenzurücken, da unaufhörlich noch gerüstetes Kriegsvolk auf den Platz strömte. Es sollen zu diesem feierlichen Ereignis über 1.500 Aktiver gewesen sein. (die Tschechen und Italiener waren mit je 2 Bussen angereist, 3 Gruppen aus Weißrußland, eine Abordnung aus Litauen, Ukrainer, eine kleine Gruppe Ungarn, zwei Damen aus Amerika sowie zahlreiche polnische Gruppen, es sollen so zw. 40 und 50 gewesen sein, d.h. ca. 80-90% aller ernstzunehmenden Gruppierungen) Nacheinander wurden die anwesenden Gruppen namentlich aufgerufen und je eine Delegation in Richtung Tribüne in Marsch gesetzt, die dann das mitgeführte Geleitschreiben dem ”Schwertmeister“ aushändigte. Das Kommen und Gehen der Abordnungen schien kein Ende nehmen zu wollen. (Eine Armbanduhr gehört natürlich nicht zur ma. Ausrüstung, daher kann ich auch nicht sagen, wie lange diese Zeremonie tatsächlich dauerte, aber so ca. 1 Stunde wurde mir gesagt.) Nur gut, daß Christoph und ich im angenehmen Schatten eines Belagerungsturmes standen. So bunt gemischt, wie die angereiste Schar, so auch die Abordnungen. Die eine gering an Zahl, die andere gar mit Fahnenträger und Begleitung. Die eine schlicht, die andere prächtig gekleidet. Die Böhmen schmückten sich sogar mit Hermelin. Vor den versammelten 1.500 Mann (und auch Frau) wurde dann auch noch die polnische Gruppe öffentlich gelobt, die den größten Fortschritt in der Verbesserung ihrer Ausrüstung im Vergleich zum Vorjahr erreicht hatte. Es hätte nicht viel gefehlt und Deutschland wäre mit keiner Silbe erwähnt worden. Nun trat also eine zweiköpfige Abordnung vor und ließ die restlichen Leute im Glauben, daß da ihrer noch mehr unter den Anwesenden seien. Christoph konnte nicht umhin, mir später zu erklären, wie peinlich er es empfand, daß da jedoch keine weiteren Mitstreiter uns den Rücken stärkten, die waren nämlich alle bei Mami daheim geblieben. Das ßbergeben des Geleitschreibens, welches ja in Ermangelung der Anreise einer Gruppe aus Deutschland nicht vorhanden war, überspielte Christoph gekonnt mit einem beherzten Händedruck im Panzerhandschuh. Man sah dem verdutzten ”Schwertmeister“ seine Verwunderung förmlich ins Gesicht geschrieben. Nachdem dann auch zu guter Letzt noch geklärt wurde, daß nicht eine, sondern gleich 3 Gruppen aus Weißrußland angereist waren, fand der Eröffnungsappell seinen Abschluß. Später besuchte uns dann der Redakteur der tschechischen MA-Zeitschrift ”Herold“, ähnlich der deutschen Szenezeitschrift ”Turm und Zinnen“, mit seinem Dolmetscher, der sich schon am Vorabend mit uns verabredet hatte. Er war schwer beeindruckt davon, daß mit Christoph ein echter Nachfahre eines ehemaligen Schlachtteilnehmers von anno 1410 der Veranstaltung beiwohnte. Darüber hinaus versuchte er zu erfragen, inwiefern die deutsche Szene der MA-Begeisterten sich der tschechischen ähnelt oder von ihr unterscheidet. Es zeigte sich, daß es da wohl mehr Gemeinsamkeiten statt Unterschiede gibt. Er wollte natürlich auch wissen, ob es in Deutschland eine vergleichbare Veranstaltung wie ”Grunwald 2000“ gäbe. Mit Bedauern mußten wir ihm mitteilen, daß es etwas derartiges in Deutschland nicht gäbe. Ein Grund dafür dürfte wohl auch die Tatsache sein, daß es in Deutschland kein historisches Ereignis aus dem MA (und auch anderer Epochen) gibt, mit dem sich die gesamte deutsche Bevölkerung in allen Bundesländern gleichermaßen identifiziert und das so tief im nationalen Selbstverständnis verankert ist, wie die ”Schlacht bei Grunwald“. In Deutschland lästert man lieber gegenseitig über den hinterwäldlerischen Bayern, den Sau-Preußen, die dummen Sachsen usw. Um 13:00 Uhr sammelte sich sämtliches Kriegsvolk auf dem Platz vor den Palisaden, schon für die Schlachtnachstellung getrennt nach ”Freund und Feind“. Erstmals stimmte das historische Datum der Schlacht vom 15.7.1410 mit dem aktuellen Datum der Veranstaltung vom 15.7.2000 genau überein. 14:00 Uhr erschien alles gerüstet und gewappnet auf der Walstatt. Es war ein langer Zug von in Stahl und Eisen gehüllten Kriegern, der an den fast 70.000 angereisten Zuschauern auf´s Feld marschierte. Es sollen ihrer 900 gewesen sein (laut RTL7). Dagegen ist der Einmarsch zu Kaltenberg nur ein leichtes Lächeln wert! Auf dem doppelt umzäunten Feld lagerten schon die Artillerie beider Seiten und auch die Schar der Bogenschützen. Damit das, was nun gleich geschehen sollte, auch seine verständliche Ordnung habe, übernahm das staatliche Fernsehen Polens die Inszenierung. ßber Lautsprecheranlagen wurden erklärende Texte zur Geschichte und zum Schlachthergang verlesen, damit sich allen nochmals das ins Gedächtnis rufen konnten, was sie einst in der Schule über ihre nationale Geschichte lernten. Für die richtige Atmosphäre sorgte auch entsprechende musikalische Untermalung. Mir war es nun, durch Christophs Unterstützung, vergönnt, gleichfalls meinen Platz auf dem Felde einzunehmen, wo daeinst Unmengen an tapferen Kämpfern ihr Leben ließen. Allein in den zahlreichen Reihen der ”unantastbaren“* Bogenschützen ließ sich schon die erwartungsvolle Anspannung aller fühlen, von den Gepanzerten, die sich gleich mit ma. Waffen traktieren würden, will ich gar nicht erst reden. [* Neben den ungepanzerten und als unantastbar geltenden Schlachtbeobachtern mit Schiedsrichterfunktion galten die ebenfalls ungepanzerten Bogenschützen aus Sicherheitsgründen gleichfalls für alle Schlachtteilnehmer als unantastbar.] Wie mag es da wohl erst um jene bestellt gewesen sein, die daeinst zu ihrem letzten Gefecht standen? (Wer weder an Militärmanövern oder solchen Veranstaltungen teilgenommen hat, wird das wohl kaum nachempfinden können.) Auch dem Pferd des ”Königs Wladyslaw II. Jagiello von Polen“ schien es nicht anders zu ergehen. Nachdem die leider nur wenigen Reiter, gemäß der Geschichte, den Einsatz der Artillerie des Ordens auslösten, scheute es, entledigte sich unsanft des Reiters und rannte unplanmäßig quer über´s Schlachtfeld. Das Pferd konnte leicht eingefangen werden, der Darsteller des Königs hatte sich jedoch durch den Sturz in voller Rüstung das Schlüsselbein gebrochen. Aber hart und unerbittlich wie es auch seinerzeit war, ging die Schlacht und das Schlachten weiter. (Im Vorjahr ging im Kampfgetümmel das Pferd mit samt dem Hochmeister zu Boden - eigentlich recht passend zur historischen Schlacht, wobei sich dessen Darsteller jedoch beide Beine brach.) Mal rückte die eine Seite mit einem Banner* vor, mal die andere. [* eine taktische Einheit in ma. Heeren] Und, jedesmal wurden die Kämpfer der polnischen Seite mit einem Hagel von Polsterpfeilen von den Bogenschützen des Ordens empfangen. Wer standhielt, verlor sich darauf im undurchschaubaren Handgemenge zwischen bunten Wappenröcken, niedersausenden Schwertern, gegeneinanderkrachenden Schilden und wuchtig geschwungenen Hellebarden. (So wuchtig, daß ich sah, wie von einer sogar der dicke Schaft durchbrach.) Es war ein gar schaurig Hauen und Stechen. Auch das Publikum fieberte mit. Der Kampflärm war echt und sicher nicht minder laut als der vor 590 Jahren. Gott sei Dank allein das Wehgeschrei war geringer. Statt der vielen Toden von einst, gab es nur 40 leicht Verletzte, außer dem ”König“ und einem Krieger, dessen Finger nun leider um etwas kürzer ist und sein Gesicht um eine Schramme reicher. Nur gut, daß ich mich also unter den Bogenschützen befand, die diesmal nicht wie anno 1410 von der eigenen Panzerreiterei niedergeritten wurden. Der einzige ernst zu nehmende Gegner, der sich auf uns Bogenschützen stürzte, war der Regen aus Petrus´ Wolken. Als das Publikum nach für die Polen siegreicher Schlacht applaudiert hatten und den als Tribüne dienenden Berghang zu verlassen begann, konnte nun auch endlich der Krankenwagen mit den beiden schwerer Verletzten vom Platz fahren. Ein beherzter Rittersmann schlug ihm noch schnell mit seinem Schwert eine Bresche durch die Absperrung aus dünnen Baumstämmen. Allein daran konnte man gut erkennen, daß die bei der Schlachtnachstellung zum Einsatz kommenden ”Waffen“ dennoch kein Spielzeug sind. Während sich die Kämpfer in´s Lager zurückzogen, das Eisenzeug ablegten und sich von den holden Maiden versorgen ließen, öffneten erneut die Buden der Vorführhandwerker, die zum Teil Archäologen aus Litauen waren und ein paar Verkaufsstände. Es gab mannigfaltig Dinge zu bestaunen. Ein Schmied verkaufte Schwerte, ein anderer Rüstungen, es gab sehr schöne Pfeile, Rittermäntel mit Fellbesatz aus echten Silberfuchsschwänzen, aus Birkenrinde gefertigte Gefäße, Korbwaren, Münzprägen, Hersteller von großen Lacksiegeln, Papierschöpfer, Weberinnen, Bücher über Ordensburgen im alten Preußenland sowohl in polnischer als auch gleich in deutscher Version, Schmiede, die ihren Amboß in einer Erdgrube versenkten und so zugleich eine Sitzgelegenheit zu ebener Erde schufen und aus dem Aushub die Feuerstelle formten, eine Küche aus Litauen, die Lamm und Fische am Spieß über´m offenen Feuer briet und sogar einen Henker. Selbiger arbeitete auch dann noch ganz beflissen, als am Sonntag schon viele am Packen waren. Immer wieder kam es vor, daß wir, genau wie viele andere, von Besuchern der Veranstaltung einfach angesprochen wurden, um mit ihnen gemeinsam für ein Foto zu posieren. Es ist mir nicht ein Fall bekannt geworden, wo man den Besuchern diesbezüglich eine Absage erteilt hätte. Zum besseren Verständnis sei noch bemerkt, daß von den ca. 70.000 Besuchern kein Eintritt verlangt wurde. (Bei der Weitläufigkeit des Geländes und den verschiedenen ”Herren“ auf dem Platz wie z.B. Militärlager, Pfadfinderlager, Gedenkstätte und letztendlich das MA-Lager, nicht realisierbar.) Lediglich über die Parkplatzgebühr in Höhe von ca. 4,-DM pro Auto, konnte der Sponsor der Veranstaltung etwas Geld vom Publikum einkassieren. Das geplante Ritterturnier, für welches ein recht raffinierter Hindernisparcours aufgebaut worden war, der über mechanisch ferngesteuerte Gerätschaften verfügte sowie die Erstürmung der extra für die Veranstaltung errichteten Holzburg vielen leider durch den Regen buchstäblich ins Wasser. Daß die Holzburg wirklich nur für diese Veranstaltung errichtet wurde und danach wieder entfernt wird, erfuhr ich durch mein Nachfragen, wie lange denn dieses ”Bauwerk“ schon Bestand hätte. Man erklärte mir, daß es nicht möglich wäre, diese Anlage längere Zeit unbewacht stehen zu lassen. Die Leute dieser Region lebten in so ärmlichen Verhältnissen, daß binnen kürzester Zeit alles Holz verschwunden und als heimisches Brennmaterial Verwendung finden würde. Auch einen fahrbaren Rammbock und einen hohen Belagerungsturm hatte man vor der ”Burg“ errichtet. Ganz sicher wäre das ein weiteres höchst interessantes Spektakel geworden, wenn all das hätte zum Einsatz kommen können. Gegen Abend war dann der Regen wieder vorbei. Es konnte wie geplant zur Tafel geladen werden. Wie andernorts üblich, gab es hier keine ”Bierzeltgarnituren“, sondern lange Tische und Bänke aus dicken Bohlen und Baumstämmen als Beine. 30 Spanferkel harrten ihrer Verzehrung und Fässer voller ”Gerstensaft“ ihrer Entleerung. Ab und an schaute auch Zdzislaw, der sich einer polnischen Gruppe angeschlossen hatte, bei uns vorbei. Auch wieder zu einem Zeitpunkt, als man in der Ferne Fackelschein sehen konnte. Er erklärte dann auf Christophs Frage hin, daß es schon eine Art Tradition der Polen ist, spät abends mit Fackeln das einstige Schlachtfeld von den Befehlsständen der ehemaligen Heerführer aus zu durchschreiten. Auf diese Art erfährt man erst, wie weit voneinander die feindlichen Heere standen und welche Wegstrecken die Kämpfer erst zurücklegen mußten, um sich dann im mörderischen Handgemenge gegenseitig vom Dies- ins Jenseits zu befördern. Wollen wir daher doch alle miteinander hoffen, daß uns der Friede, den wir Mitteleuropäer nun schon viele Jahrzehnte genießen können und der uns unser Hobby genüßlich ausüben läßt, noch recht lange erhalten bleibt und die Menschen endlich etwas aus der Geschichte gelernt haben. Zur Hoffnung sollte sich aber vor allem die aktive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Geschichte gesellen, um durch Wissen um Hintergründe und Zusammenhänge sich nicht wieder für die Macht- und Profitgier anderer durch Unwissenheit mißbrauchen zu lassen. An unserem Zelt wurde unerwarteterweise ein lokaler Radiosender, der deutschsprachig sendet, und dem Christoph ein Interview gab sowie zu später Stund auch noch ein Vertreter einer weißrussischen Gruppe vorstellig, der uns durch seine ßbersetzerin das Interesse an einer Zusammenarbeit mitteilen ließ. Das Ende dieser von historischer Musik umrahmten Feierlichkeit habe ich jedoch nicht mehr registriert. ßber alles legte sich ein langsam aufkommender dichter Nebel und mein Schlafplatz verlangte nach meiner Anwesenheit. SONNTAG, der 16.7.2000 Am darauffolgenden Tag machte sich überall geschäftiges Treiben breit. Die einen rüsteten zur Heimreise, die anderen zur Weiterfahrt zur nächsten Veranstaltung auf der Marienburg gen Norden. Das Bognerturnier ging in diesem Tumult fast unter. Als Ziele dienten mit Stroh gefüllte, stehende oder aufgehängte Säcke. Aus selbigen hatte man sogar ein Pferd zusammengenäht und ausgestopft, um so ein 3D-Ziel zu kreieren. Ein weiteres Ziel war eine an einem hohen Mast beweglich aufgehängte Zielscheibe. Als wir so mitten im Abbrechen der Zelte waren, kam plötzlich eine unbekannte Person auf uns zu, um uns daraufhin zu erklären, daß er von einer Veranstaltungsfirma sei. Ja in Polen dienen MA-Veranstaltungen schon immer auch als eine Art Messe, auf der sich Gruppen potentiellen Auftraggebern präsentieren können. Diese finden dann in der Regel selbständig den Kontakt zu ihnen. Dieses Phänomen habe ich selbst nun schon des öfteren beobachtet. Nachdem auch wir dann letztendlich alles verstaut hatten, verabschiedeten wir uns von allen Bekannten mit der naiven Hoffnung, im nächsten Jahr mit einer würdigeren Abordnung bei dieser Internationalen Veranstaltung vertreten zu sein. FERNSEHßBERTRAGUNG Nach meiner Rückkehr von Feld der Ehre machte ich mich gleich daran, die einzelnen Fernsehsender zu kontaktieren, um zu erfahren, wann wer was über diese Großveranstaltung senden würde. Polsat hatte leider schon live in Ausschnitten übertragen, also nichts mit Aufnehmen. RTL7 teilte mir mit, daß sie am Mittwoch im Magazin ”ZOOM“ einen 5-minütigen Kurzbericht senden würden, den habe ich natürlich jetzt auf Videokassette. TVP1 und TVP2 erklärten mir, daß sie das gedrehte Material erst aufbereiten würden, um es dann nach entsprechender Vorankündigung zu senden. Diese Information stellte sich kurz darauf als nicht ganz korrekt heraus. Als ich nicht viel später mit der Fernbedienung so über die Kanäle zappte, erwischte ich noch gerade die letzte halbe Minute und den Abspann von einer Sendung, die ca. 15min. lang gewesen sein soll. So ergab es zumindest mein nicht gerade freundlicher erneuter Anruf bei dem Sender mit der Frage, ob man da nicht wisse, wann man was zu senden gedenke. Na vielleicht war das ja noch nicht alles und ich kann noch ein paar Minuten mehr auf Video bannen. P.S. Warner Bros. Poland und die polnische Fa. Omega führen im Zusammenhang mit der Neuverfilmung des polnischen Filmklassikers ”Die Kreuzritter" Probeaufnahmen unter den Mitgliedern der MA-Szene durch. Wer Interesse hat, der möchte zunächst bitte umgehend die Angaben zu nachfolgenden Punkten an mich per e-mail schicken. All diejenigen, die Kenntnis von potentiellen Interessenten ohne e-mail-Adresse haben, sind gebeten, deren Angaben über ihre e-mail-Adresse an mich zu senden. Mit der Beantwortung von diesbezüglichen Fragen werde ich mich jedoch erst befassen, wenn zu erkenne ist, daß es sich um echtes Interesse und nicht nur um allgemeine Neugierde handelt. 1° Name, Vorname: 2° Adresse: 3° Tel., e-mail: 3° Alter: 4° Größe: 5° Körpergewicht: 6° Gruppenzugehörigkeit: 7° Ausrüstungsstand (Waffen, Rüstung usw.): 8° Fähigkeiten (Fechten, Reiten usw.): Allen antworten Antworten Weiterleiten an Sie ändern die Breite des Nachrichtentextes mit der Option Einstellungen.

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Eintrag #85 vom 08. Aug. 2000 21:55 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Also ! auch ich bin aus meiner Reise durch polnische Burgen, Turniere und Veranstaltungen zurück. Tannenberg, dann Danzig Warschau und Janowiec waren meine Ziele. Mit leeren Taschen aber mit Erfahrung und neuen Freunden reichlich beschenkt habe jetzt Zeit das ganze zu geniessen. Eines jedoch bereue ich, das es nur so kurz dauerte, drei Wochen Urlaub zwischen Super Leuten, Wunderschönen Mädels und Traumhaftem Land sind viel zu kurz. Ich stimme voll dem was Thomas schrieb, wer war nicht dabei der kann sich nicht mal träumen lassen was er verpasst hat, ich weis auf jedem fall eines, nächstes Jahr bin ich dabei… und wieder Ganzes Urlaub werde ich opfern, und dieses Opfer lohnt sich. Ich freue mich auch Thomas und Christoph kennenzulernen, schade nur das euer Urlaub so kurz war, aber vielleicht koennen Wir nächtes Jahr länger etwas zusammen planen. Und noch was zum Veranstaltungen in Polen, überrascht hat mich, das dort alles so spontan zu stande kommt, alle sind begeistert und Freundlich, Geld spielt zweitrangig die rolle, nach jedem Veranstaltung bzw. vor wie in Marienburg, organisiert Veranstalter ein Fest (Biesiade) und wurde beleidigt füllen wenn jemand nicht erscheint. Was noch, alle helfen sich gegenseitig und halten Ihr Wort, das sollten Wir uns zur Herzen nehmen.
Zdzich

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Eintrag #86 vom 08. Aug. 2000 23:04 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Duda! Eins kann ich Dir vorab sagen: Aufgrund der Freundlichkeit der Polen allgemein, dem schönen Land und dem tollen Fest werde ich sicher nicht auf das nächste Grunwald verzichten, selbst wenn ich aufgrund meiner Ausrüstung nicht teilnehmen kann. Es (Gesamtpolen einschl. Einwohner) war so toll, das ich es durchaus nicht bereuen werde, etwas längeren Urlaub zu nehmen und dann zwei Veranstaltungen mitzunehmen. Momentan plant allerdings mein Opa für nächstes Jahr eine Reise zum Gut. Familienangelegenheiten gehen bei mir vor. Aber das ganze kann auch wieder nur so gesagt sein; von ihm. Gruß Christoph vielleicht sehen wir uns früher als gedacht. ich sag nur Artur

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Eintrag #87 vom 12. Aug. 2000 22:54 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi! Warum nicht, ich denke jedoch das disesmal paar Leute mehr mitkommen… Es ist Gut zu hören wenn fremde mein Land und die Menschen loben, Sei Dank ! Wenn ums treff geht ! interessant… villeicht treffen Wir uns dort wirklich ! aber muss ich noch was kurz mit Artur besprechen, hoffe das er sich schnell meldet, geplant habe ich am Samstag dort zu erscheinen aber wie ich aus seinem mail sehen kann alles fängt am Dienstag dem 15. Und noch was, Bitte schreibe Post an meine adresse (Zdzich@gmx.li) denn habe letzte Zeit viel zu tun und kann nicht oft an PC ! Gruss auch an Dich ! :-) !
Zdzich

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Eintrag #88 vom 16. Aug. 2000 19:29 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Zygfryd (aus Beitrag Nr. 27 des Themas Nr. 127)! Ich würde mich freuen, wenn auch Du uns Deine Eindrücke aus Polen und besonders die von der Veranstaltung “Grunwald 2000” mitteilen würdest. Ich übernehme auch bereitwillig die ßbersetzung vom Polnischen ins Deutsche, wenn Du lieber in Deiner Muttersprache schreiben möchtest.
mfG - Thomas

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Eintrag #89 vom 04. Sep. 2000 20:18 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Gruss ! Immer wieder schaue ich hier rein und… nichts ! ist Thema Schlacht des DO gegen KR Polen vorbei ? Nechstes Jahr ist doch dises Event wider fest eingeplannt, termine und alles andere auch, Wir haben Zeit uns überlegen wie Wir uns auf dises Veranstaltung vorbereiten um solcher Pleite wie Jahr 2000 zu vermeiden. Also bis Bald !
Zdzich

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Eintrag #90 vom 04. Sep. 2000 21:17 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Zdislaw! Ich versuche schon einiges, die Leute (haupts. Orden, Johanniter, Templer, Deutschherren) dazu zu motivieren. Leider kommt dabei nichts konkretes raus. Keiner sagt davon: “Ja, das hörte sich ja super an, da komm ich auch!” oder “Als Deutsche müssen wir da doch mehr vertreten sein!” Nö, alles irgendwie ziemlich fades drumrumgerede. Bei mir siehts zur Zeit leider auch wieder schlecht aus. Geld ist kaum vorhanden. Mal sehen, wie es im Sommer wird. Würde wirklich gern kommen. Falls mein Großvater fährt, wirds sicher klappen. So kann ich aber noch nichts sagen. Wenn das wieder so läuft, das nur zwei Deutsche da sind, kann ich mich nur noch für meine Mitbürger schämen und nichts mehr dazu sagen. Viele Grüße v. Arlen

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Eintrag #91 vom 08. Sep. 2000 12:33 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi Christoph ! … tja verstehe Dich, ich habe gehört das ein Treffen des DO stattfand, hatt mann dort nicht üeber dises und Andere Events gesprochen ? Ist irgendwie komisch, da beklagt mann das in Deutschland alles so Komerziel ist und fühlt mann sich aud den Märkten wie im Käffig, aber wenn besteht die möglichkeit andere Länder zu Kennenlernen, echtes spontanes und lockeres Event mit echtem Turnier zu erleben für fast um sonst, denn die Fahrt Kosten sind teilweise übernomen und hat mann die moeglichkeit gunstig eigenes ausrüstung zu verbessern… zieht mann den Schwanz ;-) ! Na ja! di Finanzen, das Lieber Geld ! auch bei mir fängt knapp zu werden, habe doch zwei komplette Neue Rüstungen Bestellt, Kettenhemd und Kettenbeinlinge auserdem suche grösseres Zelt mit Lager austattung… mit einem Wort, auf einiges muss ich verzichten, aber für Grunwald oder Janowiec bin ich bereit das zu tunn ! :-) ! Gruss
Zdzich

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Eintrag #92 vom 12. Sep. 2000 07:42 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christoph, ich antworte jetzt einfach mal stellvertretend für meine Brüder, die sich teilweise auch langsam ärgern: Vielleicht liegt Grunwald für mich ja “um die Ecke”, aber ich verstehe Dich nicht. Ich habe Dich schon in Offenbach gefragt, was ich als JOHANNITER des 13. JH in einer Schlacht des DO des 15. JH zu suchen habe??? Selbst wenn ich den Johanniter weglasse, habe ich definitiv keine (Aus)rüstung des 15. JH bis auf meine im Regal verstaubenden (nicht rostenden) Plattenhandschuhe, da die ja nicht ins HMA gehören. Und Du selbst hast mich Anfang des Jahres mal in der Taverne kritisiert, als ich aus Spaß schrieb, im Gebiet des DO auf Vergeltungstour zu gehen, nicht wahr? Die meisten von uns machen nun mal HMA. Also! Joachim - I.G. Hospitalis

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Eintrag #93 vom 12. Sep. 2000 19:01 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Joachim! Wie Du weißt, mache auch ich HMA. Dies hat mich aber nicht davon abgehalten, mal dorthin zu gehen. Auch wenn ich als HMAler nicht bei der Schlacht mitmachen konnte, war es doch ein Erlebnis und die Polen/Litauer/Weißrussen hatten da teilweise Ideen, die hier absolut unbekannt sind. Beispiel: Mit Stroh gefüllte Säcke werden an einer Stange festgebunden. Auf diese schießen dann die Bogenschützen. Sowas scheint mir auf jeden Fall authentischer als diese schönen bunten Scheiben, die man hier sieht. Gab noch viele andere Sachen, wie die Spiele für das niedere Volk und den “Fahnenapell” mit dem Loben der Gruppe, die an sich am meißten gearbeitet hat. Auch HMAler können also dort was lernen. Ist eine Schlachtteilnahme denn unbedingt erforderlich? Desweiteren sieht man das in Polen doch anscheinend etwas lockerer. Da sich bei Polen/Litauer/Weißrussen nur wenige richtige MA-Zelte kaufen können, gibt es haufenweise Iglou-Zelte. Gut, das ist miserabel. Man muß allerdings die finanziellen Möglichkeiten dieser Leute in betracht ziehen. So ein MA-Zelt ist da ein Jahreslohn!! Das heißt: es können auch Schottendarsteller und andere zugegen sein. Darauf legt man dann auch keinen Wert mehr. Ich habe da auch Johanniter gesehen und auf meine Frage sagte mir Duda, daß ein paar davon auch auf Ordensseite gekämpft hätten. Aber frage da bitte Duda selbst, der hat da mehr Ahnung. Als Erfahrungssache und auch, um den Polen zu zeigen, daß auch wir Deutschen an dieser Sache interesse haben, sollte man eben auch als HMAler nicht davor zurückschrecken, mal jedenfalls EINMAL das gesehen zu haben. Außerdem ist es dann auch nicht so peinlich, beim “Fahnenapell” nur mit zwei Leuten da rumzustehn. Eine stärkere deutsche Vertretung wäre schon gut. Jedenfalls waren zwei da. besser als überhaupt keine! Außerdem besteht immer noch die Möglichkeit, als Bogenschütze an der Schlacht teilzunehmen. Diese kämpfen nämlich nicht. Also ich, HMAler, bin froh darüber, diese Erfahrung gemacht zu haben und habe auch viel Freude dort erlebt, weil alle sehr sehr freundlich sind. Gruß v. Arlen

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Eintrag #94 vom 13. Sep. 2000 08:17 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Das mag ja alles sein Christoph, ich glaube Dir ja auch, daß es Spaß gemacht hat und ne nette Veranstaltung war. Nur, wenn hier alle, die auf einer Veranstaltung im Ausland waren, immer wieder sagen würden, wir schlimm es gewesen wäre, als einziger Deutscher vor Ort gewesen zu sein… Ich wollte Dir nur ein paar Gründe für das Fernbleiben vieler aufzeigen, da es Dir anscheinend sehr zu Herzen ging. Aber OK, ich will den thread ja nicht zumüllen. Genug der Zwischenbemerkungen. Daß Johanniter mitgekämpft hätten, wäre mir neu, aber was weiß ich schon? ßber belegte Infos wäre ich durchaus dankbar, man lernt ja nie aus. Joachim - I.G. Hospitalis

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Eintrag #95 vom 13. Sep. 2000 18:34 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hörst Du schon auf, Joachim? Wäre schade, denn Dein Beitrag hat hier ja jedenfalls mal einen Ansatz einer Diskussion gezeigt. Wie gesagt, frag Duda nach den Johannitern. Gruß v. Arlen

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Eintrag #96 vom 13. Sep. 2000 18:37 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ach ja, und es geht und ging mir wirklich zu Herzen. Im Gegensatz zu anderen ausländischen Veranstaltungen hat nämlich dieses Tannenberg mit Deutschen auch zu tun. Und deshalb mein ich, sollte jedenfalls so eine starke Deutsche Fraktion da sein wie die Italienische und Französische. Gruß v. Arlen

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Eintrag #97 vom 20. Sep. 2000 12:42 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Alle miteinander! Die entscheidende Anmerkung von Christoph war eigentlich der erneute Hinweis auf die historische Gemeinsamkeit. Es geht hierbei nicht um irgendeine MA-Veranstaltung in irgend einem Ausland. Es handelt sich definitiv um deutsch-polnische Geschichte. Wieviele Deutsche auf anderen ausländischen Veranstaltungen teilnehmen ist insofern belanglos, wenn dort historisch auch keine Deutschen vertreten waren - anders bei “Grunwald”. Besonders für die Personen, die sonst so gern das Ordensgewand tragen handelt es sich hierbei geradezu um eine “Pflichtveranstaltung”. Die Ausrede mit nicht zeitgemäßer Ausrüstung kann man hier nicht gelten lassen. Neben der Schlachtinszenierung gibt es noch reichlich Veranstaltungspunkte, die nicht zeitlich begrenzt sind. Von der Veranstaltung auf der Marienburg ganz zu schweigen. Hinzu kommt, daß es für das Wirken in puncto gutnachbarschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Polen keinen Zeitrahmen gibt. Ich gehe also davon aus, daß ich nächstes Jahr alle “Ordensbrüder” aus Deutschland auf dieser Veranstaltung antreffen werde. Strengt mal Euere grauen Zellen etwas an, wie man das Problem “1410 ist nicht gleich HMA” lösen kann. Gewisse Ansätze und Hinweise hat es in diesem Thema schon reichlich gegeben.
mfG - Thomas

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Eintrag #98 vom 25. Sep. 2000 20:55 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Am Sonnabend, den 23.09.2000 um 23:35 Uhr, wurde zum 2. Mal auf dem Sender “mdr” (Mitteldeutscher Rundfunk) der Monumentalfilm die “Kreuzritter” aus dem Jahre 1960 ausgestrahlt, dessen krönender Abschluß eben die Schlacht von Grunwald (Tannenberg) anno 1410 ist. In der Originalfassung war der Film, wie schon im Veranstaltungsbericht erwähnt, auch im Rahmen der Veranstaltung “Grunwald 2000” zu sehen. Dieser Film wurde sogar vom westlichen Ausland prämiert. Ich habe in noch keinem der zahlreichen “Ritter”-Filme eine so gelungene Schlachtdarstellung gesehen. Leider laß ich erst am Sa. in der Fernsehzeitung, daß der Film gezeigt wird. Es gelang mir daher nur vereinzelt die besonders Interessierten aus der MA-Szene zu informieren. Ich hoffe, jeder hat nach Möglichkeit alle weiteren Personen informiert. Wer den Film nicht gesehen hat und auch kein “mdr” empfangen kann, dem kann ich mitteilen, daß es diesen Film auch als Kaufkassette gibt. Die anderen Programme werden diesen Film wohl nie oder zumindest nicht in absehbarer Zeit zeigen. Es gibt in Deutschland gewisse einflußreiche Kräfte, die dies nicht wünschen.(!!!) Der “mdr” hat aber Gott sei Dank außer dem Willen, den Film der ßffentlichkeit trotzdem zugänglich zu machen, auch noch die notwendigen Rechte.
mfG - Thomas

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Eintrag #99 vom 26. Sep. 2000 07:44 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thomas, Du schreibst: “Die anderen Programme werden diesen Film wohl nie oder zumindest nicht in absehbarer Zeit zeigen. Es gibt in Deutschland gewisse einflußreiche Kräfte, die dies nicht wünschen.(!!!)” Das erkläre doch mal bitte! Hast Du dafür Beweise? Es laufen doch jede Menge Filme auf MDR und ORB, die in den anderen Dritten auch nicht gesendet werden. Steckt da auch eine Verschwörung dahinter? Den Film (und das Buch) kennt man übrigens natürlich. Leider genauso einseitig wie z.B. ein Braveheart, halt nur schwarz oder weiß. Die Schlacht ist natürlich mit großem Aufwand realisiert worden und besonders durch das große Aufgebot beeindruckend. Leider stieß die damalige Filmtechnik schnell an ihre Grenzen, besonders bei der Nachstellung von Reitszenen im Studio. Visiertere Neuverfilmung wäre bestimmt interessant. Joachim

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Eintrag #100 vom 26. Sep. 2000 19:46 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Joachim! Das ist schon richtig, daß nicht alle Sender das gleiche Programm haben, dennoch werden viele Filme mit entsprechender zeitlicher Versetzung früher oder später auf fast allen Sendern gezeigt. Nur in diesem speziellen Fall stehen die Dinge anders. Der Film wurde im Jahr 1960 in Polen produziert und sogar auch im westlichen Ausland prämiert. Nun frage ich Dich, ob Dir (und auch allen anderen) auch nur EINE einzige Ausstrahlung dieses Filmes innerhalb der 30 Jahre seit des Drehs in der alten BRD bekannt ist? Daß aber eben eine Ausstrahlung dieses großartigen (besonders unter Berücksichtigung der damaligen Möglichkeiten) Filmes nicht erwünscht ist, ist leider eine Tatsache und mit diversen Schriftstücken in der Hand eines Bekannten belegt. Mehr werde ich diesbezüglich aber in der ßffentlichkeit nicht verlautbaren lassen! Was willst Du aber mit “…leider genauso einseitig…” sagen? Es darf bei der ganzen Sache nicht vergessen werden, daß es sich bei dem Film NICHT um einen Dokumentarfilm handelt, sonder um einen Spielfilm. Jedem Spielfilm liegt immer irgend ein Gedanke zugrunde. Der Grundgedanke wurde vom Regisseur geradezu meisterhaft umgesetzt. Zudem war der “Deutsche Ritterorden” eben wirklich keine rein menschenfreundliche Organisation, die sich nur durch reine Nächstenliebe auszeichnete (siehe Vertreibung des Ordens aus Ungarn u. Preußischer Städtebund). Nach meiner Meinung ist der Orden im Film eigentlich doch noch ganz gut weggekommen. Wie Du in einem meiner letzten Beiträge lesen kannst, denkt man wirklich an eine Neuverfilmung. Es gibt diesbezüglich sogar zwei voneinander unabhängige Projekte. Derzeit stagniert es aber irgendwie. Darüber hinaus bin ich der Meinung, daß die Neuverfilmungen, welche auch immer die sein wird, die den Weg in die Kinos findet, nicht an die Erstverfilmung heranreichen wird. Mag sein das man heutigentags mehr Spezialeffekte zur Verfügung hat, doch das allein macht noch nicht die Qualität eines Filmes aus. Auch ob es je eine bessere Schlachtdarstellung von anno 1410 geben wird (eigentlich habe ich aus diesem Grund alle Interessierten auf diesen Film hingewiesen), ist fraglich. Für weitere Diskussionen, rein über besagten Film als Ganzes oder ähnliche Filme (z.B. “Alexander Newski”), schlage ich vor, ein gesondertes Thema in der “Taverne” zu eröffnen.
mfG - Thomas

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Eintrag #101 vom 26. Sep. 2000 22:08 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Hallo Thomas, deine ideologischen Andeutungen, welcher Couleur auch immer, haben in T-V IMHO nichts zu suchen. Laß sowas in Zukunft also bitte sein. Außerdem finde ich den Satz “Ich gehe also davon aus, daß ich nächstes Jahr alle ´Ordensbrüder´ aus Deutschland auf dieser Veranstaltung antreffen werde. Strengt mal Euere grauen Zellen etwas an, wie man das Problem ´1410 ist nicht gleich HMA´ lösen kann.” äußerst anmaßend. Wer bist du, allen Ordensritter-Darstellern diese *Weisung* zu erteilen? Die Entscheidung, an welcher Veranstaltung man teilnimmt, ist IMHO immer noch Privatsache.
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #102 vom 26. Sep. 2000 22:22 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Bezüglich des Filmes (Regie: Alexander Ford) sollte noch angemerkt werden, dass es sich um eine Literaturverfilmung handelt, und zwar eines historischen Romans des polnischen Literaturnobelpreisträgers (von 1905) Henryk Sienkiewicz (1846-1916), dessen wohl bekanntestes, 1896 geschriebenes Werk der zur Zeit der Christenverfolgung unter Nero spielende Roman “Quo vadis” ist (verfilmt mit dem damals noch jungen Sir Peter Ustinov als Nero!). Natürlich wollte S. keine ausgewogene historische Darstellung liefern, sondern das Nationalgefühl seiner Landsleute wecken - wie er es selbst formuliert “ihre Herzen stärken”. So wählte er auch für andere Werke patriotische Themen, etwa in der durch ihre Nachgestaltung der zeitgenössischen Sprache interessanten Trilogie “Ogniem i mieczem” (Mit Feuer und Schwert, 1884-1888), die dem Kampf gegen Kosaken, Tataren, Schweden und Türken im 17. Jahrhundert gewidmet ist. ßbrigens ist die rund 20-minütige Darstellung der Schlacht von Grunwald/Tannenberg in dem genannten Film keine eigentliche Studioaufnahme, sondern mit 15.000 Darstellern und über 2.000 Pferden gedreht worden. Rein filmisch ist übrigens Eisensteins “Aleksandr Nevkij” ganz anders angelegt: Während die Verfilmung der “Kreuzesritter” (so wäre vielleicht die besser ßbersetzung) durchaus “A” zeigen will in den Deatils der Rüstungen etc., hat Eisenstein bewusst eine symbolistische Sprache gewählt.
mit besten Grüßen und Wünschen Nikolaj aka Argl. Rhisiart ap Maredudd

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Eintrag #103 vom 27. Sep. 2000 01:35 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 101) Hallo Angharad! Bist wohl heut etwas schlecht drauf, daß Du alles so wörtlich nimmst und so verbissen siehst. Bitte tief durchatmen und alles etwas lockerer nehmen. Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Wie kommst Du darauf, daß meine Andeutungen nichts in der “Taverne” verloren hätten? So wie andere Leute ihre Meinungen und Anschauungen hier Kund tun, so halte ich es auch. Eine ganz andere Sache ist die, ob sich jemand damit identifiziert oder nicht. Wenn es ihm hilft, der kann er sich darüber mit mir entweder in der Taverne oder per e-mail austauschen. Den Mund verbieten lassen werde ich mir aber nicht! Du wünschst ja auch, daß man anderen keine “Weisungen” erteilt. Auf die Frage, wer ich bin, findest Du reichlich Antwort in all meinen Beiträgen in diesem Thema. Was heißt hier “Weisung” Das war nur ein freundschaftlicher Wink mit dem Zaunpfahl. Oder etwas besser formuliert, ein Appell an Ehre und Gewissen - mit Nachdruck. Solange ich nicht mit drakonischen Strafen wie teeren und federn, an den Pranger stellen oder gar vierteilen drohe, ist doch noch alles in bester Ordnung. :-)) Bisher hat sich doch auch keiner von den Ordensbrüdern durch meine Aufrufe aus der Fassung bringen lassen und alles stehen und liegen gelassen, um eilends nach Grunwald zu kommen. Also gemach gemach. Ich werde doch wohl noch hoffen dürfen, daß man sich in deutschen Landen eines Besseren besinnt und, daß im Jahr 2001 ein paar mehr Leute aus Deutschland, als die 2 Hanseln von diesem Jahr, auf der Veranstaltung aufkreuzen?! ad 102) Hallo Nikolaj! Du auch hier. Sehr gut! Ho, ho, ho! Hut ab, da kennt sich ja noch jemand gut aus. Vielen Dank für Deine kompetenten Anmerkungen. Ich wollte zunächst nicht so ausschweifend werden und rechnete eher damit, daß daraus ggf. ein weiteres “Taverne”-Thema wird. Ich greife nur noch mal kurz die von Dir genannten Zahlen auf. 15.000 Darsteller und über 2.000 Pferde. Welcher Film kann da noch mithalten? Leider wird die MA-Szene wohl nie in der glücklichen Lage sein, solch imposanten Massen auf die Beine zustellen. Schade eigentlich, daß wäre doch mal ein tolles Gewimmel auf dem Schlachtfeld. Rein logistisch wäre das ein tolle Herausforderung. Die Problematik “Alexander Newski & S. Eisenstein” sollten wir aber dann wirklich in ein gesondertes Thema verlegen, da sie nicht 1410, sondern die Zeit 1242 tangiert, auch wenn die Gegenüberstellung mit “Die Kreuzritter” richtig ist. ßber die ßbersetzung und deren Interpretation sollten wir uns mal über unsere e-mail-Adressen austauschen. Ich habe da so eine Vermutung.
mfG - Thomas

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Eintrag #104 vom 27. Sep. 2000 18:54 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Wie Nikolaj bereits erwähnt, ist die Ausrüstung únd das verhalten der Schauspieler in dem Film “Alexander Nevsky” sehr Symbolisch. So tragen z. B. die Söldner des Deutschen Ordens nur leicht umgeänderte Stahlhelme. Man bedenke dabei, wann dieser Film gedreht wurde! Die Szene am Ende, wo die “Chefs” eingesperrt werden und den Söldnern gegenüber gesagt wird: “Laßt diese ziehen, denn sie wurden nur verführt.” ist besonders bedeutend und ist der erste filmische Ansatz der Handreichung und Verzeihung, so kurz nach dem Krieg. Gerade dies finde ich an dem ganzen Film das Beste. Sozusagen versuchte Völkerverständigung. Bis denne v. Arlen

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Eintrag #105 vom 03. Okt. 2000 18:30 Uhr Diana Fleischer   Nachricht

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Hallo Ihr! Nochmal etwas zu Henryk Sienkiewicz: vor ca. 2 Jahren wurde in Polen die von Nikolaj erwähnte Trilogie “Ogniem i mieczem”-“Mit Feuer und Schwert” verfilmt. Weiss jemand, ob diese Verfilmung gut geworden ist? Ich habe nur mal in einer deutsch -polnischen Sendung des ORB etwas von dem Film gehört. Ansonsten QUO VADIS mit Peter Ustinov:Jaaaa Aber die Zeit der aufwendig produzierten Monumentalfilme ist ja leider vorbei.

              Diana

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Eintrag #106 vom 11. Okt. 2000 00:24 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi ! Längere Zeit war ich abwesend, es hat Familiere Grunde in zwischen stellte ich fest, das hier sehr viel fragen und Deutungen zum Grunwald erschienen sind. Als erstes, OK fakt ist das 1410 die Johanniter am Schlacht nicht teilnahmen, Heute jedoch geht es hier hauptsächlich um Freundschaftlisches treff aller MA Gruppen die miteinender Spass haben, freundschaften schlissen, kontakte knöpfen und einfach sich gegenseitig lernen. DAswegen wundert nicht das neben DO waren dort früh Slaven, Johanniter und andere Ritter Gruppen… Natürlich wenns um schlacht teilnahme geht, muss mann gewisses mindest- ausrüstung besitzen. Egal ob das XIII, XIV oder XV Jh. hauptsache das jeder solcher schutz rüstung hat das im falle getroffen zu werden keine verletzungen erlitt. Und das sind: Kettenhemd,Helm,Handschuhe,Schuhe,Knie und arm schutz. Unter dem kettenhemd muss entsprechend dickes Wattiertes Rock getragen werden mit hals schutz- das ist mindestvoraussetzung. Die meisten tragen jedoch Plattenrüstung bzw. Teil-Harnisch und plattenhandschuhe. Ich habe dises Jahr soger bei Weissrussen Renesans-Rüstung gesehen, also niemand wird Euch ansprechen wenn Eures Schutz kleidung entsprich dem mindestvoraussetzung. In weiterem das Lager wurde geteilt, historisches Lager und Rest, dh. die Gruppen die sich rechtzeitig gemeldet haben,haben platz zwischen historischen Zelten gefunden andere die ohne anmeldung kammen wurden auf andere plätze ausgewisen. Für Gäste ohne Zelte und die die mit Iglos kammen wurde extra Gebiet zur verfügung gestellt. Auf jedem fall gab es keine Probleme, herrschte ordnung und disziplin und der Veranstalter stand immer mit hilfe an der Seite. Jetzt zum Film, habe alle filme jedoch auf Polnisch, Kreuzritter wurde 1960 gedreht und bis heute schlacht scenen gehören zum Meisterstück, keine einzige stück wurde im studio gedreht, wie ernst damals mann das nahm, beweist fakt, das beim angriff der Litauer aud DO Bogenschützer in ausgehobenen Gräben 48 Stuntmens und 12 Statisten Ihr leben lissen. Heute ist das nicht mehr möglich, daswegen wurden die Batalistischen Szenen entschärft, beispiel gerade “Mit Feuer und Schwert”. Andere Filme v. Henryk Sienkiewicz sind es: Herr Tadeusz (in kürze auf Video erhältlisch) Quo Vadis gerade jetzt gedreht wo auch zum Unglück kamm… man wollte Szene mit brenneden Rom drehen doch der Feuer kamm auser kontrole und wirklich alles fing zu brennen wie es damals geschah. 30m grosse flammen wurden erst nach einiger stunden unter kontrolle gebracht… Regiseur hat jedoch Echtes Feuerwerk auf dem Band. Ab Januar läuft im Auftrag US Produzenten Neuverfilmung vom Kreuzritter wo auch ich eingeladen wurde mitzumachen und fragte mich Regie ob einiger Deutsche Gruppen mitmachen wurden. Alle dise Filme sind jetzt auf grosse Scala gedreht, mit viel Geld und Darstellern und denke das der 13 Krieger dabei wie ein TV Theater aussehen wurde. Mal sehen… Das war für heute alles, wenn Ihr persönlich fragen an mich hat, dann bitte auf duda@gmx.de schreiben, weil bin nicht oft gast hier in der Taverne.
Gruss ! Zdzich

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Eintrag #107 vom 11. Okt. 2000 19:20 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Duda! Es stellt sich hier die Frage, ob man überhaupt einfach nur mit Kettenhemd bekleidet in diese Schlacht gehen kann. Erkennen die Plattenpanzerträger, daß sie bei einem solchen nicht so heftig zuschlagen dürfen wie bei anderen Plattenträgern? Wer kontrolliert die Fähigkeit der Kämpfer? Auf einem Bild von Thomas ist ein Krieger zu sehen, der weder Helm noch Panzerung trägt, sondern nur einen Waffenrock. Wie kann soetwas passieren? Gruß v. Arlen

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Eintrag #108 vom 11. Okt. 2000 23:30 Uhr Diana Fleischer   Nachricht

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Ich meinte natürlich Monumentalfilme ohne Todesopfer am Filmset. 60 Menschen sind dabei gestorben? Ist ja schrecklich.? Hatte das denn wenigstens Folgen für die Verantwortlichen?(Obwohl ich es mir nicht vorstellen kann) Frage an Thomas:Wo gibt es das Video? Weisst Du, ob man es auch irgendwo leihen kann? Oder kann mir jemand das Video kopieren? (Natürlich gegen Entschädigung) In Hoffnung ,bald den Film sehen zu können (Und dabei sicher aber auch an die 60 Verunglückten denkend,die dafür starben. Klingt makaber,ist aber ernst gemeint).

              Diana

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Eintrag #109 vom 12. Okt. 2000 03:20 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Noch schreiben wir das Jahr 2000, doch sollten sich besonders alle in diesem Jahr noch unentschlossenen Interessenten über die Wintermonate nochmals dieses Thema durchlesen und dann das Anmeldeformular für die Veranstaltung im Jahr 2001 auszufüllen. ßberlegt Euch auch, ob Euere Entscheidung unbedingt allein von der Teilnahme an der Schlacht abhängen soll. Die anderen Rahmenveranstaltungen (ohne Zeitrahmen) sind schließlich auch nicht zu verachten. Vergeßt mir auch bitte nicht nochmals alle Leute anzusprechen, die keinen direkten Zugang zur “Taverne” haben. Ihr könnt denen ja freundlicherweise das Thema ausdrucken. ad 106) Hallo Zdzislaw! Wieder im Lande? Was glaubst Du wohl, wer da in einer kurzen Sendung über meinen Bildschirm gelaufen ist und jetzt auf meiner Videokassette sitz? Dein Gewand stach mir gleich so bekannt aus der Masse hervor. Das ist mal ´ne Information, 60 Todesopfer bei den Dreharbeiten. Gab es da keinen großen ßrger? Kannst Du mit weiteren unbekannten Details über den Film aufwarten? Mit welcher der beiden Produzenten, die diesen Film neu verfilmen wollen, stehst Du in Verbindung? Ich habe schon Kontakt mit den Vertretern von “Warner Bros. Poland” aufgenommen (siehe P.S. in Beitrag Nr. 84). Bis jetzt hat sich aber noch kein Interessent bei mir oder hier im Thema gemeldet. Habe ich eigentlich auch nicht anders erwarte. ad 107) Hallo Christoph! Nur eine kleine Anmerkung am Rande. Duda, das ist der Nachnahme von Zdzislaw. Er ist für Dich zwar leichter auszusprechen, doch versuch mal folgendes auszusprechen: Sdschiswav (weiches S wie Sonne, dschi eher wie in Gin und das w wie in Whisky) oder die Kurzform Sdschich (weiches S wie Sonne, dschi eher wie in Gin, das ch am Ende wie in 8). Du brauchst ihn ja aber nur kopieren, wenn Du Dir die Schreibweise nicht merken möchtest. Wie Du selber gesehen hast, wird da beim “Schlachten” keiner geschont, weder Freund noch Feind. :-)) Ob in diesem Getümmel jemand in der Lage ist, seine Schlagkraft je nach Panzerung des Gegners zu dosieren, wage ich zu bezweifeln. Selbiger welcher müßte sich da schon verdammt gut im Griff haben. Allein im Rahmen der “Hilfstruppen” habe ich aber die Emotionen spüren können, die da in der Luft liegen. Ich werde mal mit dem Organisator besprechen, welche Möglichkeiten bestehen, regulär “Hilfstruppen” (wie im MA das Fußvolk, auch fast ohne jegliche Rüstung) auf dem Schlachtfeld zum Einsatz zu bringen. In diesem Bereich könnten dann auch problemlos all diejenigen mit “abgespeckter” Ausrüstung “untertauchen”, deren sonstige Rüstung auf eine völlig andere Epoche zugeschnitten ist. Vielleicht hat ja jemand schon einen guten Denkansatz. Die Fähigkeit der Kämpfer wird durch entsprechende Mitglieder des veranstaltenden Vereins überprüft. Die kennen sich sowieso sonst alle, wie das ja auch mehr oder weniger bei uns der Fall ist. Wir Deutschen, so wir überhaupt welche zusammenbringen, werden dies zunächst in die eigene Hand nehmen müssen. Eine Endkontrolle werden sich die Polen aber vorbehalten. Wie ich sehe, sind meine Bilder also schon bei Dir eingetroffen. Vergiß nicht, mir Die Deinen zu schicken. Das Bild, von welchem Du da schreibst, ist im Rahmen von ßbungen am Vortag entstanden (siehe Veranstaltungsbericht). Das erklärt, warum die betreffende Person nur im bunten “Flatterhemd” herumgesprungen ist. Aufs Schlachtfeld hätte man ihn so nicht gelassen, keine Angst. ad 108) Hallo Diana! Uns ist zwar noch nichts über die näheren Umstände dieser Todesfälle bekannt, vielleicht kann uns ja Zdzislaw mit näheren Informationen versorgen, aber ich konstruiere mal folgendes. Für ihre nationale Identität war den Polen bisher kein Opfer zu groß. Ich glaube kaum, daß da der Regisseur oder andere Verantwortliche eine direkte Schuld trifft. Die Polen werden sich so in ihre Aufgabe hineingesteigert haben, um ihr bestes zum Gelingen des Filmes beizutragen, so daß sie die Gefahren unterschätzt oder im Eifer des Gefechts mißachtet haben. Ob man das Video ausleihen kann weiß ich nicht. Ich würde aber meinen, daß dieser Film noch nicht den Weg in die Bibliotheken gefunden hat. Wer gegenteiliges vermelden kann, ist an dieser Stelle dazu gebeten. Die Bezugsquelle für das Kaufvideo könnte ich Dir aber schon besorgen. Ist kein Problem. Eine Kopie meiner Filmaufzeichnung würde Dir aber nicht viel helfen, ich habe ihn nur im Original. Christoph hat sich aber den Film in synchronisierter Fassung von irgendwoher organisiert. Frag ihn mal, ob er eine Kopiermöglichkeit hat. Wenn es eine Kaufkassette ist, gibt es aber leider einen Kopierschutz.
mfG - Thomas

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Eintrag #110 vom 12. Okt. 2000 13:05 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Liber Freunde ! Zur erst zum Opfer beim Dreh-arbeiten zum Kreuzritter, es war das Jahr 1960, Harte Stalinisch-kommunistische realität wo das Ziel wichtiger als ales andere war. Damals haben auch Wir, also normales Bevölkerung keine ahnung gehabt was auf dem Set passiert, ergebnis war berauschend, ein Film über dem Ganze Welt sprach und ansprachen soger aus Hollywood kammen. Die Opfer waren Kaskadeure und ich glaube Statisten die sich selbst überschätzt haben, und passierte das in dem moment wo die Litauer Reiterei über die Graben und Fallen der Kreuzritter durchkommen sollte- so hat mir einer der Stuntmens der damals bei Aufnahmen mitmachte berichtet. Wieviel dabei Pferde umgekommen sind?-das weis ich nicht. Wir sollten uns vorstellen, allein beim Schlacht teilnahmen paar Tausend Reiter und Hunderte v. Fussvolk-statisten. Heute, reicht wenn einer bei aufnahmen stirbt und projekt ist bis auf weiteres gesperrt, so ist es mit Film “Ogniem i Mieczem” passiert.Erst als alles aufgeklärt wurde und kein schuld bei Regie fand,erlaubte mann weiter drehen… ------------- Zum Grunwald 2001, ich kann Euch gleich versichern, ohne entsprechendes aurüstung und Schutz, keiner darf am Schlacht teilnehmen, versteh, da treffen sich paar hundert Leute, hier geht nicht um das das einer will dem anderem verletzen, KO schlagen, nein, aber treffen auf sich Leute die sich nicht kennen, risige gedränge entstehet, von allen seiten kommen ßkste, Schwerter und andere Waffen… obwohl nicht scharf konnten böse verlatzungen entstehen, daswegen minimum am schutz ist notwendig und dises minimum ist selbsverständlich hoch gestellt. Aber nicht nur wegen dem Schlacht fährt man zum Grunwald,obwohl viele das tun den dass ist ein erlebnis der keinem gleicht. Ich auf jedem fall, und die meisten aus dem Ausland kommen wegen dem Stimmung, Frendschaften und dem Klima rum herum… verzeiht mir aber ich kann mich nicht so richtig ausdrucken… Wenn jemand angst von Kosten hat, da auch kann ich berühigen, wenn Du Privat färst, kostet dich hin und rückfard mit dem Bus DM 200,- einziges minus, Du färst mit Bus und kannst nur eine Tasche mitnehmen, aber egal wie gross, so was wie histor. Zelt mit Stangen ist nicht möglich mitzunehmen. Dises Problem kann mann durch Extra Sendung über die Packet Firmen tätigen (2 Wochen vor dem Veranstaltung) oder über andere Leute die Mit eigenem Auto oder Bus Fahren. Möglich ist auch ein LKW zu Miten, alles aufladen und Leute mit Bus Fahren lassen, Veranstalter bestimmt einiger kosten begleicht. ---------------------- Christoph! Allein im Kettenhemd darf man nicht auf der feld, darunter muss noch ein dickes Wams angezogen werden wie auch Kopf-Schutz, sprich: Helm aus Blech die sich nicht gleich bei erstem schlag tief verbigt. Die meiste Leut tragen 1,8 bzw 2mm Stahl-Blech. Auserdem Hände und ßrme mussen geschutzt werden… das alles sollte Kleider kommision vor dem Schlacht bewachen und auf dem Feld Justizias (dise Herren mit Schwarzen Schildern und Waage als Wappen- leicht zu erkennen an Schwarzen kleidern und langen Stöcken) Bei so Risigen tummult, koennte es passiren, das einer oder andere der kontrole sich entzieht aber wäre er geschnappt so seine ganzes Verein werde ausgeschieden denn Verein steht grade für jedem einzelnem von der Gruppe. Um einigen die nicht so perfektes Ausrüstung haben wie es soll sein die möglichkeit am disem event teilzunehmen zu garantieren, hat mann die möglichkeit geschafen im Tabor (lager) stellung zu nehmen oder als Bogenschützer, daswegen haben Wir striktes verbot diese truppen zu angreifen. Manchmal war es kommisch, alle Ritter ligen am Boden, nur einer steht und auf ihm ballern Leute mit Pfeilen wie mit schneebällen. Er kann nichts tun nur hin und her laufen und mit dem Schild sich wehren. Wenn um Foto geht, na ja ich weis nicht wo in dem moment der Tip war, wenn auf dem feld und kämpfte, da war für Ihm dises kampf das letzte in Grunwald, denn bestimmt Veranstalter später erfuhr alles und entsprechendes notierte. Aber waren da auch sogenante Engel, das sind Leute die mit Wasserbehältern zwischen ligenden gelaufen sind und gaben etwas zu trinken, glau mir die sind echte Engel, im kompletem Rüstung, auch dann wenn nicht zu Heiss ich füllt man sich wie im Offen. Erkennen im tummult kannst Du nicht wie ist der oder andere angezogen, Adrenalin ist so hoch und konzentration am bewegung der Waffen, das Du meistens weist net gegen wem Du kämpfst. ---------------------------------- Thomas ! na ja, wieder zurück aber nicht nur Spass hatte ich dieses Jahr, auch tregisches habe erlebt, meiner Mutter, ksiezna Radziwill-Sierzputowska, ist vor drei Wochen Gestorben, ich war beim begrebnis. Ich muss Dir sagen das so was chabe ich nicht erläbt und nie erhofft, Trauermesse hat Bischof v. Mazuren und Wermland mit zwei Pristern geführt, Trauer-Gäste neben der Familie auch Grosse Familien Polens und Adlige die letzte Ehrung gaben… schlisslich war Sie einer der letzten Polnischen Adligen die dises titel trugen. Es sind noch zwei, leider nicht in meiner Familie. Zurück zur deinen Fragen: Es stimmt, man redet von zwei Produktionen zu Kreuzritter Film, aber ich denke das ist nur Markt sondage in den nexten Monaten werden beide Teams sich zusammen setzen ihre Gelder reistecken und ein Risiges Film drehen. So habe ich gefüllt bei den ersten aufnahmen von denen Du mich erkannt hast. Produzent wird bestimmt Warner Broos Poland, haben das meiste investiert, ca, 28 mil. Dollar, 17 mil. sollte die Janda geben und ca. 10 mil. v. Sponsoren. Da Du kein Antwort auf deine anfrage bekommt hast wundert mich nicht, die rollen sind schon vergeben und organisation v. Teams, Statisten usw, ist weit abgeschlossen, und das sind Leute die mit Film Studio längere Zeit kontakte haben. Ich bin zufällig da rein geraten, war wie Du weist nach dem Grunwald in Janowiec eingeladen. Der Gastgeber, ein Verein der sich mehr an XVI-XVII Jh orientiert und schon erfahrung beim Ogniem i Mieczem sammelte wurde zur Probe aufnahmen eingeladen. Die haben mich gleich mitgenommen, eigentlich wollte ich nur zuschauern, aber da ich mein Rüstung dabei hatte, haben die mich und die Co-Regiseure gebeten mitzumachen. Am schluss schlug mir man eine Zweitrangige rolle und beim Miettagsessen fragte ob auch Deutsche Reiter.Teams man mitbringen kann. Ab Januar 2001 laufen die erste Bilder, also werscheinlich nach den Weinachten bin ich in Warschau, aber hängt alles von meiner Frau… schlisslich muss Sie sich um Geschäft kummern. Aber Wenn Du Interese hast, kann ich nachfragen ! Zum film v. 1960 habe ich nicht viel Sensationelle infos, auser dem das aufnahmen unter anderem auch in DDR stattfanden wie auch in Litauen… zusammen waren es 7000 Akteure,Statisten und Kaskadeure. Jetzt folgendes: Herr Koch bat mich um Artikel über Grunwald für Karfunkel, wie Du merkst kann ich das nicht tun, habe jedoch einige gute Fotos, villeicht schreibst Du was ? Gruss an Alle Zdzich /aber auch der Slave genannt ;-)/
Gruss ! Zdzich

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Eintrag #111 vom 12. Okt. 2000 13:07 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Thomas ! Lösche einiger ßltere einträge , lade Zeit ist schon strappaziert ! ;-)
Gruss ! Zdzich

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Eintrag #112 vom 12. Okt. 2000 18:57 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Zdzich! Erstmal herzliches Beileid zum Tode Deiner Mutter. Dann entschuldige bitte, daß ich Dich “Duda” genannt habe. Es war keine böse Absicht. Es ist nur so, daß Zdzich oder Dein kompletter Vorname mir sehr schwer fallen. “Duda” empfinde ich mehr als netten, lieben Spitznamen. Aber wenn dies stört oder verärgert, lasse ich das natürlich. Es werden Deutschordensritter als Reiter gesucht? Ich kenne nur einen Verein, bei dem das so ist. Einige Ritter des Vereins “Vasallen Christi e.V.” können reiten. Wende Dich doch an die, ob sie evtl. daran teilnehmen möchten. Gruß v. Arlen

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Eintrag #113 vom 12. Okt. 2000 18:59 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ach ja, zur Info an Dich, Zdzich: Arlen ist das heutige Orlo bei Rhein(den pol. Namen kenn ich nicht) Nikolaiken sagt dir vieleicht mehr. Gruß v. Arlen

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Eintrag #114 vom 13. Okt. 2000 02:46 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Zdzislaw! ad 110) Auch meine Kondolenz. Nein, ich bekam keine Antwort von unseren Leuten aus der MA-Szene. Die Firma, die mit dem “casting” beauftragt war hat mir schon geantwortet. Ich habe auch immer noch das entsprechende Anmeldeformular, welches ich auf der Veranstaltung in Grunwald erhielt, vorliegen. Es ging dabei nur um Statistenrollen, logisch, daß die die Haupt- und Nebenrollen schon lange vergeben haben. Wenn echtes Interesse an berittenen Gruppen aus Deutschland besteht, ich hab da zu einigen Kontakt. Eine wollte schon in diesem Jahr nach Polen, wurde aber irgendwie nichts daraus. Besorge diesbezüglich noch ein paar Einzelheiten und melde Dich dann bitte unter meiner e-mail bei mir. Was haben die denn da in Litauen und der DDR gedreht? Hatten die in Polen zu wenig Platz? :-)) Ich habe dem “Karfunkel” meine Veranstaltungsbericht schon zugeschickt, die waren aber nur an einem Exklusivbeitrag interessiert. Machen wir es doch so, wir verfassen einen gemeinsamen Text. Du schreibst ihn auf ganz normal auf polnisch und ich übersetze ihn dann, wenn Du wünschst, kann ich dann in Absprache mit Dir auch noch einige Zeilen dazuschreiben. “Anno Domini” und “Turm und Zinne” haben auch je eine Kopie meines Veranstaltungsberichtes bekommen, was daraus geworden ist, weiß ich nicht. ad 111) Ich kann hier leider keine älteren Einträge löschen, das kann nur “Tempus-Vivit” selber. Von den älteren sind außerdem eine ganze Menge nach wie vor aktuell, da sie alle notwendigen Einzelheiten zur Veranstaltung enthalten, die auch für nächstes Jahr wieder benötigt werden. Auch die, die die historische Schlacht betreffen sollten für alle zukünftigen Leser weiterhin bestehen. Hallo Christoph! ad 112) Ich glaube nicht, daß sich Zdzislaw irgendwie daran gestört hat, daß Dir der Nachname logischerweise leichter fällt. Es war ja auch nur rein informatorisch von mir gedacht. Mit den “Vasallen Christi e.V.” habe ich schon Verbindung aufgenommen. Denen bin ich derzeit noch ein Antwortschreiben schuldig. ad 113) Orlo bei Rhein, fließt der auch durch Polen? :-)) Christoph, ist dieser Fluß auf der Landkarte eingezeichnet?
mfG - Thomas

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Eintrag #115 vom 13. Okt. 2000 13:51 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi Christopf! Vielen Dank für verständnis wegen Tode meiner Mutter. Du brauchst sich nicht den kopf verdrehen wegen meines Vornahmen, es stört mich nicht das ich Duda genannt bin, schlislich ist das auch Teil meines Namens. Bei besten willen will ich Dich nicht quellen und verlangen das Du spricht aus: Zdzislaw Raddziwill-Sierzputowski-Duda ;-)! Duda reicht, ist einfach und bequem, einiger besonders im Raum Rh.Pf. soger nur der Slave mich rufen :-o ! Wenns um die Reiter Gruppen geht, muss ich Dir sagen das ich nicht besonders aktiv auf der suche war, schlisslich hier ging nur mu nachfrage seitens der Regiee, aber wenn die wollen mitmachen sollen sich selber melden, ich kann nur nachfragen ob da noch interesse besteht. Dem Ort dem Du genannt hast, kenne ich nicht, aber könnte es um Mikolajki sich handeln zwischen See Talty und Sniardwy. Orlo ? am Rhein, ist mir leid aber Rhein fliesst nicht über Polen, entseidem handelt es sich um Deutschsprachiges name eines fluses. In Polen sind einiger Städte die Orla, Orlo, Orle usw. heissen, muss Du etwas preziser sein und wenigstens Wojewodschaft mir nennen, oder genauer beschreiben wo dises Ort lag, da kann ich Dir ganaueres sagen. ----------------------------------------------------- Thomas ! Auch Herzlisches Dank ! das wäre nicht schlecht mit dem Artikel, mann kann eigentlich meine erinnerungen mit Euren Berichten zusammen setzen und vernünftiges Bericht verfasse, ich Denke da auch an schnitt eines Videos über Grunwald und etwas über die Polnische MA Szene, einiges am material habe ich, fehlt nur Zeit und jemand der sich mit Foto und Video Verarbeitung auskennt, villeicht finde ich jemandem im Ofenem Kanal KL aber die haben sehr schlechtes analoges ausrüstung… muss ich mir was einfallen. Wenn Ihr was interesanntes hat, dann schickt mir zu ! OK ? Kontakt zur Berittenen Gruppen wäre auch so Interresannt, auch dann wenn man Sie nicht mehr braucht, alles siht so aus, das gerade die Firma die am Grunwald Adressen sammelte, aus dem rennen raus ist, und verliert immer mehr am Boden, aber wenn es so weit ist und ich 100% antwort bekomme melde ich mich. Krzyzacy: Tja, Land ist genug aber werscheinlich hat mann in DDR etwas gefunden was zur Sienkiewich werk mehr passte als das was mann kannte, oder auflagen waren nicht so hoh, zb. aufnachmen im Bilaowieza waren damals strickt verboten. Litauen hat mann eingebunden wegen der gemeinsamer Geschichte, man wollte Sie bei so riesigem ereignis nicht vor den türen lassen, so sind einiger Aufnahmen wie Hof Jurands v. Spychow dort gedrecht. Ja da war alles aufgedrecht, meine Mutter erzählte mir , das aus unserem Gebiet fast alle Pferde mit Leuten im Drehabrbeiten mitgemacht haben obwohl bekamm man als Statist pro tag nur stuck Wurst, Kaffe oder Tee. Am Ende war ein Fest mit allem Was Polnische Gastlichkeit anbitten kann. Weisst Ihr das der Film Kreuzritter, bis Heute mehr Menschen gesehen haben als film Star Wars ? und auch Ogniem i Mieczem bis jetzt haben fast 28 mil. Menschen gesehen. Wajda, Regiseur v. Pan Tadeusz bakamm Oscar? Zum Eiträgen: da villeicht neues Thema anfangen, und hier nur ein entsprächendes hinweis hinterlassen. ---------------------------------------------------- Joahim Meinicke ! … Danke für den Bild mit Trojan Virus, zum Glück hat mein System ihm ausgefiltert bevor ich ihm aufgemacht habe ! :-( !!! Das war für Heute! Gruss an alle !
Zdzich

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Eintrag #116 vom 13. Okt. 2000 20:56 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Zdzich und Tohmas! Rhein in Polen ist kein Fluß, sondern eine Kleinstadt, in der mein Urgroßvater den Handel betrieb und einkaufte. Orlo liegt genauer gesagt zwischen Rhein und Groß-Störlak. Ebenfalls in der Nähe ist Rastenburg und die berühmte Wolfsschanze von Hitler. Nikolaiken am Spirdingsee ist ebenfalls in der Nähe. Während der Ordenszeit gehörte es zur Komturei Ortelsburg. Bei Orlo sind noch die Ruinen unserer Burg, eines Ordensweilers und einer Pruzzenfeste zu sehen. Ganz weit gefasst liegt es zwischen Olsztyn und Kaliningrad. Das ist aber wirklich sehr weit gesehen. Viele Grüße v. Arlen (das Dorf hieß während der Pruzzenzeit außerdem Orlow. Die Polen sind also mit ihrem Namen vom Ursprung gar nicht so weit.

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Eintrag #117 vom 13. Okt. 2000 23:56 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi Christoph! Leider werwendest Du nur Deutsche Namen und da ich Sie nicht kenne kann ich nicht genau sagen wo das ist, kuk mal auf einer Polen Karte v. Heute, villeicht findest Du etwas. Eines interresiert mich noch, Du und nicht nur Du, verwendest name Pruzzen, unsere unterlagen sagen jedoch, das Barten, Jadzwingen ,Warmen usw, gehörten zum Volk der Prussen eines Slavischen Volkes mit einflussen Baltischer Kultur. Ist die Name Pruzzen erst nach dem Verbrechen des DO an disem Volk entstanden ? oder falsch übersetzt ? Gruss !
Zdzich

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Eintrag #118 vom 14. Okt. 2000 03:28 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 116) Hallo Christoph! Für das Austauschen von Informationen bezüglich Deiner “Ländereien” :-)) im ehemaligen Ordensland sollten wir aber auf die e-mail-Ebene ausweichen. Dies führt hier doch etwas zu weit vom Thema weg. Hallo Zdzislaw! ad 115) ßber das Thema mit dem Artikel sollten wir uns über unsere e-mail-Adressen weiter austauschen. Ganz sicher finden wir da auch in Zusammenarbeit mit Christoph eine Lösung. Sind schon sehr interessant, diese Hintergrundinformationen zum Film “Die Kreuzritter”. Für ein Wurstbrot und einen heißen Tee pro Tag nebst abschließendem Festgelage, würde man heute wohl keinen mehr hinterm Ofen hervorlocken. Heute geht´s nur noch gegen “cash”. ad 117) ßber die Etymologie des Volksnamens kann ich Dir im Moment nichts vermelden, auch nicht in welchem historischen Dokument dieses Volk zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde, aber als Antwort auf Deine Frage an Christoph habe ich folgende Informationen für Dich. 1°) Wie immer in der Geschichte, haben sich auch Namen entwickelt und verändert. Es gab damals keine einheitliche Rechtschreibung, jeder schrieb, wie er glaubte es schreiben zu müssen, meist rein nach dem Gehör. Aus dem Namen des Volkes der Pruzzen oder Prussen wurde dann später die Gebietsbezeichnung Preußen, nach der Besetzung 1308/09 auch auf des Gdansker Pomorze (Danziger Pommern), die wiederum auf die in ihm lebende Bevölkerung (die nach den Pruzzen) überging. 2°) Preußen, im 10. Jh. erstmals als Pruzzen erwähnte Stämme, die zu den balt. Völkern gehörten (v. a. freie Bauern) und zw. Litauen sowie Wisla (Weichsel) und Nogat siedelten, in das sie nach dem Abzug der Goten nachrückten. 3°) Die polnischen Quellen notieren folgendes: - Prusowie, lud baltycki osiadly w starozytnosci i sredniowieczu pomiêdzy dolnâ Wislâ i dolnym Niemnem, spokrewniony kulturowo i jêzykowo z Litwinami i £otyszami. Dzielili siê na liczne mniejsze plemiona: Bartów, Galindów, Jacwingów, Nadrowów, Natangów, Pogezanów, Pomezanów, Sambów, Sasinów, Skalowów, Warmów. - Jacwingowie, Jacwiêgi, wymarly lud baltyjski zaliczany do plemion pruskich. Zamieszkiwal tzw. Jacwierz (Sudowiê), obszar polozony miêdzy Biebrzâ na poludniu, Niemnem na wschodzie i pólnocy, od zachodu ograniczony srodkowym biegiem Szeszupy i terenami na wschód od jezior Sniardwy i Mamry. Przybyli wraz z innymi plemionami Baltów znad srodkowego Dniepru, Prypeci i Protawy ok. VI w. - Preußen, baltisches Volk, welches im Altertum und im Mittelalter zw. unterer Wisla (Weichsel) und unterem Niemen, (Nieman, Nioman, Nemunas) siedelte. Kulturell und sprachlich mit den Litauern und Lotyszen verwandt. Sie gliederten sich in zahlreiche Volksgruppen: die Barten, Galinden, Jacwingen, Nadrowen, Natangen, Pogezanen, Pomezanen, Samben, Sasinen, Skalowen und Warmen. - Die Jacwingen, ein ausgestorbenes zu den preußischen Stämmen gehörendes baltisches Volk. Sie bewohnten das sogenannte Jacwierz (Sudowiê), ein Gebiet zw. Biebarza im Süden, Niemen im Osten und dem Norden, von Westen begrenzt durch den Mittellauf der Szeszupa und den Gebieten östlich der Seen Sniardwa und Mamra. Sie wanderten ca. im 6.Jh. mit anderen baltischen Stämmen vom mittleren Dniepr, Prypec und Protawa ein. (die dt. Schreibweise der Stammesnamen ist möglicherweise nicht korrekt, habe ich frei aus dem Handgelenk übersetzt) Für alle, die sich für die Geschichte des ehemaligen Ordensgebietes interessieren noch folgende ßbersetzung: Die Jacwingen führten im 10.-13.Jh. zahlreiche Beutezüge in die Gebiete der russischen und polnischen Fürstentümer. In der 2.Hä. des 13.Jh. unterlagen sie jedoch den vereinten Kräften Rußlands, Polens und des Dt. Ritterordens. Unter deren Ansturm fiel 1283 das Stammesreich der Jacwingen, deren Gebiet wurde unter dem Orden, Polen und Litauen aufgeteilt. Ein Teil der Bevölkerung wurde vom Orden nach Sambia ausgesiedelt, wo er bis ins 16.Jh. lebten. Seit Boleslaw I. Chrobry wurden Versuche der Christianisierung der Pruzzen unternommen. Die Mission des Hl. Wojciech endete mit dessen Tod 997. Bruno von Querfurt (= Hl. Bonifatius ca. 974-1009), wirkte 1005-1009 in Polen, organisierte um 1008 eine Mission in die Gebiete der preußischen Stämme, auf der er durch die Jacwingen den Tod fand. Die Mönche des Klosters in Lekno, die die Errichtung eines selbständigen Zisterzienserstaates anstrebten (man höre und staune), unternahmen Anfang des 13.Jh. den Versuch die Missionierung unter den Preußen zu forcieren. 1249 trotz erfolgreichen Aufstandes der Pruzzen wurden sie zur Unterzeichnung eines Vertrages mit dem Dt. Ritterorden gezwungen, der sie zur Annahme des Christentums und zum Treueeid dem Orden gegenüber verpflichtete, wofür sie die gleichen Rechte wie die dt. Kolonisten erhalten sollten. Unter der Herrschaft des Ordens unterlagen sie der vollständigen Germanisierung Zur VERTEIDIGUNG der durch die zum Christentum bekehrten Pruzzen bewohnten Gebiete wurde 1209 auf Initiative Konrads I. von Masowien der Ritterorden “Preußische Christusritter” gegründet, der später unter dem Namen “Dobrzynsker Orden” bekannt wurde. Konrad I. von Mazowien befürchtete den politischen EINFLUß in Preußen zu verlieren und rief 1226 den Dt. Orden und siedelte ihn im Grenzgebiet zw. Masowien und Preußen an. Dieser begann 1231 mit der Eroberung des Landes der Pruzzen. Zur endgültigen Sicherung der eroberten Gebiete rief der Orden dt. Siedler ins Land. (Klingt doch höchst interessant, sonst heißt es immer nur, er habe den Dt. Ritterorden zum Schutz GEGEN die Pruzzen gerufen.)
mfG - Thomas

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Eintrag #119 vom 14. Okt. 2000 11:03 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hallo Thomas ! Danke für Info und zur volg. Bemerkung… ----- Aus dem Namen des Volkes der Pruzzen oder Prussen wurde dann später die Gebietsbezeichnung Preußen, nach der Besetzung 1308/09 auch auf des Gdansker Pomorze (Danziger Pommern), die wiederum auf die in ihm lebende Bevölkerung (die nach den Pruzzen) überging. ---- …nur kurze Notitz: Wie Du weist der DO hat auf disen Gebieten vieles falsch gemacht, Heute werden Wir das als Völker-Mord bezeichnen, die haben mit allen Nachbern im streit und Krieg gelebt, nach dem der DO macht verloren hat und Spielball der Intern. Politik wurde, auch Polnischer, wollte mann diese erinnerungen auslöschen, um den Nachbern kein grund zur Hass und Vorurteile zu geben. Und so nahm man an sich die Bezeichnung diser Volker an, die man vernichtete, übrich geblieben sien nur einiger Mazuren Gruppen. ------------- Irgendwie komisch, Wir haben über Krezritter film angefangen zu sprechen und ich habe Heute nacht ein anruf v. Herr Harasimowicz erhalten wie auch kurzes beschreibung seines Szenario wie auch Termine. Das was Herr Linda plant, ist für mich ein blödsyn, ich glaube werde mich aus diesem Projekt zurück-zihen. Die wollen den film in sinne aktueller Politik drehen, dh. weit v. Org. Sienkiewicz ideologii und klima und mehr an mietinander und Mea Culpa. Also Zbyszko soll Rache süchtiger Ritter sein, der im hass mordet wo nur geht und wie nur geht, beide seiten sind gut und böse gleicherweise… ganze Film soll ein Libes und Romantik Kitch werden… also, ich halte mich davon raus. Und unten Paar kommentare dazu der Presse und interv. ---------- “…Autor scenariusza, Cezary Harasimowicz podkre-la³, ¿e ich wersja bêdzie siê znacznie ró¿niæ od maj¹cego ponad 40 lat filmu Aleksandra Forda. Krzy¿acy Lindy maj¹ skupiæ siê na w¹tkach romantyczno rycerskich pozostawiaj¹c z boku wielk¹ politykê. Wtedy by³ inny kontekst spo³eczno - polityczny. W zwi¹zku z ci¹gle ¿ywymi wspomnieniami zwi¹zanymi z drug¹ wojn¹ -wiatow¹ niechêæ do filmowych Krzy¿aków uto¿samianych z Niemcami by³a znacznie wiêksza. My chcemy unikn¹æ tej ”czarno - bia³ej“ klasyfikacji - mówi³ Harasimowicz. Zreszt¹ jak przyzna³ Linda jego Krzy¿akom przy-wiecaæ bêdzie idea integracji europejskiej. Bêdziemy chcieli zaanga¿owaæ w filmie zwi¹zki rycerskie z ca³ej Europy. Mamy nadziejê ¿e uda nam siê doprowadziæ do sytuacji, ¿e Krzy¿aków zagraj¹ Niemcy a Litwinów Litwini - opowiada³ Linda, sam bêd¹cy cz³onkiem jednego z bractw rycerskich…” ------------ “… Marzeniem Lindy jest spotkanie rycerzy Europy. Bitwa pod Grunwaldem by³a wielk¹ bitw¹ Sredniowiecznej Europy, chcieliby-my powtórzyæ ten zamys³ w warunkach pokojowych. (…) W filmie Lindy wyeksponowany ma byæ w¹tek mi³osny wg. scenarzysty taki romans rycerski bêdzie czytelny dla wspó³czesnego widza, a czytelne s¹ rzeczy nieprzemijalne, takie jak: mi³o-æ, honor, zdrada, zemsta, ekspiacja i wiara. Wszystkie te warto-ci s¹ mocno zaakcentowane w postaci g³ównego bohatera (…). By³em wychowany w cnotach rycerskich, dlatego ten projekt jest mi bardzo bliski. Bogus³aw Linda tak¿e wydaje siê stworzony do tego filmu. Zwierza³ siê dziennikarzom: W moim rodzinnym domu bajkopisarzami byli Sienkiewicz i Mickiewicz, ¯eromski i S³owacki, Reymont i Norwid. (…) Zasypia³em w zgie³kach bitew, rozmowach Konrada z Kordianem….” ------------------------------------------------ Hier will ich Euch mitteilen,das gesammtes Polnischer Ritter Vereinigung (wszyscy wokol Kapituly) nehmen zum Projekt Herrn Linda abstand ! ----------------------------------------------- Unten Scenario in Kurzform, villeicht übersetzt Tomas das ganze für die, die kein Polnisch verstehen ! “K R Z Y ¯ A C Y” streszczenie adaptacji powie-ci H. Sienkiewicza Rycerz -lubuje dziewczynie mi³o-æ i zemstê za krzywdê - Krzy¿acy zabili jej matkê. Akt mi³osnej przysiêgi, wpl¹tany w wojenny konflikt z zakonem krzy¿ackim, przeradza siê w walkê na -mieræ i ¿ycie ze sprawc¹ tragedii dziewczyny. Mi³o-æ, honor i wiara karmi siê zemst¹. Rycerz staje siê krwawym m-cicielem, okrutnikiem podobnym swemu wrogowi. Przychodzi jednak opamiêtanie i dziêki mi³o-ci odwet przemienia siê w ekspiacjê. Wtedy to Z³o zostaje ostatecznie pokonane w sprawiedliwej walce, a Los wyznacza nagrodê i karê. * Prze³om XIV-go i XV-go wieku. Pod pozorem chrze-cijañskiej misji zakon krzy¿acki prowadzi krwaw¹ ekspansjê na ziemiach polskich, litewskich, ¿mudzkich, w Prusach i Inflantach. M³ody, szlachetny rycerz, Zbyszko z Bogdañca, bohater wojny krzy¿acko-litewskiej zakochuje siê w dwunastoletniej dziewczynie, której dzieciêca psychika jest ska¿ona tragedi¹: na jej oczach Krzy¿ak zabi³ matkê. Rycerz -lubuje Danusi zemstê: rzuci jej do stóp trzy pawie grzebienie -ciête z he³mów pokonanych Krzy¿aków. Ojciec dziewczyny, Mazur Jurand ze Spychowa, zawiaduje pogranicznym grodem, nêka m-ciwie Zakon. Traf chce, ¿e Zbyszko wkrótce staje oko w oko z zabójc¹ matki Danu-ki - komturem von Lichtensteinem. Porywczy, naiwny rycerz chce zabiæ wroga, lecz ten okazuje siê byæ chroniony poselskim immunitetem. Ch³opak zostaje skazany na -mieræ. Lecz przed mieczem kata ratuje go ukochana: wed³ug starego prawa wyrok nie mo¿e byæ wykonany, gdy skazaniec ma stan¹æ na -lubnym kobiercu. Zbyszko zostaje u³askawiony. Lichtenstein poczytuje sobie to za potwarz rzucon¹ Zakonowi - przysiêga zemstê. Niestety, mi³o-æ Zbyszka i Danu-ki nie mo¿e siê spe³niæ w ma³¿eñstwie: dziewczyna zosta³a przeznaczona przez ojca do klasztoru. Zrozpaczony Zbyszko wraca ze swoim stryjem do rodzinnego Bogdañca - Maæko jest ranny od zdradzieckiej krzy¿ackiej strza³y. Tu, w podupad³ym maj¹tku - o odnowieniu którego marzy stary rycerz - Zbyszko spotyka dawn¹ przyjació³kê z dzieciñstwa. Krzepka Jagienka jest przeciwieñstwem kruchej, trochê nie z tego -wiata Danu-ki. Miêdzy m³odymi zaczyna iskrzyæ uczucie i pragnienie. Zbyszko opuszcza Bogdaniec, by nie ulec pokusie; wyrusza na Mazowsze, gdzie na dworze ksi¹¿êcym przebywa jego narzeczona. Po drodze spotyka zachodniego rycerza, Lotaryñczyka Fulko de Lorche, który zawêdrowa³ w te strony w poszukiwaniu smoka i niewiernych Saracenów. Pocz¹tkowa niechêæ przemienia siê w przyja-ñ, gdy Zbyszko ratuje Lotaryñczyka, nara¿aj¹c swoje ¿ycie podczas polowania na tura. Zbyszko i Danusia ³ami¹ -luby Juranda - staj¹ przed o³tarzem. Ale mi³o-æ nie zostaje spe³niona i napotyka na now¹ tragiczn¹ przeszkodê: nadchodzi wiadomo-æ, ¿e ojciec dziewczyny zosta³ ciê¿ko ranny w po¿arze Spychowa, pragnie widzieæ sw¹ córkê. Dramatyczne wie-ci okazuj¹ siê podstêpem uknutym przez Lichtensteina. Krzy¿ak porywa dziewczynê. To zemsta na Zbyszku i na okrutnym Jurandzie. Gdy m³ody rycerz dowiaduje siê o porwaniu, wyrusza na poszukiwanie ¿ony. Po drodze wstêpuje do ponurego Spychowa - okolonego czaszkami jeñców, wype³nionego jêkami krzy¿ackich wiê-niów. Zbyszko chce b³agaæ te-cia o przebaczenie, jako ¿e z³¹czy³ siê ma³¿eñstwem z Danusi¹ wbrew jego woli. W istocie, Jurand poczyta³ tragediê swego dziecka jako zemstê Boga za za³amanie z³o¿onych -lubów. W Spychowie, Zbyszko dowiaduje siê, ¿e Jurand wyruszy³ samotnie do twierdzy w Szczytnie, by ¿ebraæ Krzy¿aków o uwolnienie córki: Lichtenstein zwabi³ -miertelnego wroga, mówi¹c Jurandowi, ¿e Danu-ka jest w jego rêkach. Zbyszka ogarnia ¿¹dza odwetu: tak jak Lichtenstein pojma³ jego ¿onê i te-cia jako zak³adników, tak i on porywa dwóch Krzy¿aków czyni¹c z ich g³ów zastaw ¿ycia swoich bliskich. Ksi¹¿ê Mazowiecki nakazuje uwolniæ zak³adników. U-wiadamia Zbyszkowi, i¿ niebezpiecznie zbli¿a siê do podstêpnych metod Zakonu, które nie maj¹ nic wspólnego z chrze-cijañskim mi³osierdziem. W tym samym czasie Jurand - mimo i¿ upokorzy³ siê przed Zakonem - zostaje przez Lichtensteina poni¿ony do reszty: komtur zwraca mu jak¹- ob³¹kan¹ dziewczynê jako jego córkê, jakoby przemienion¹ przez szatana. Jurand wpada w sza³ i dokonuje rzezi na Krzy¿akach. Zostaje wtr¹cony do lochu. Przeor, Zygfryd de Lowe - starzec, którego nêkaj¹ religijne w¹tpliwo-ci co do metod krzewienia wiary przez Zakon - wysy³a swojego ukochanego podopiecznego brata na mazowiecki dwór. Rotgier ma wymóc na ksiêciu rekompensatê, za uczynione przez Juranda szkody. Zbyszko nie daje wiary Rotgierowi, oskar¿a Krzy¿aków o oszustwo, wiaro³omstwo i o porwanie jego ¿ony. Zakonnik wyzywa m³odego rycerza na s¹d bo¿y - pojedynek, w którym sam Bóg rozstrzyga po czyjej stronie jest prawda. Zbyszko zabija Rotgiera. Zdobywa pierwszy -lubowany Danusi pawi czub. Jednocze-nie rycerz - mimo i¿ zwyciê¿y³ - zaczyna w¹tpiæ w istnienie boskiej sprawiedliwo-ci. Fulko de Lorche morduje krzy¿ackich pacho³ków i proponuje przyjacielowi udaæ siê do Szczytna w ich przebraniu - podstêpem, takim jaki stosuje wróg. Zbyszko i de Lorche eskortuj¹ zw³oki Rotgiera do samej krzy¿ackiej twierdzy, gdzie wiêziona jest Danu-ka i Jurand. Przeor wys³uchuje relacji o -miertelnym pojedynku, nie wiedz¹c, ¿e stoi przed zabójc¹ ukochanego zakonnego brata. De Lowe, oszala³y z bólu, rozpaczy i nienawi-ci, rozkazuje o-lepiæ Juranda, wyrwaæ jêzyk i uci¹æ praw¹ d³oñ. Zbyszko zostaje rozpoznany przez Lichtensteina. Jednak¿e dzieje siê rzecz niezwyk³a: komtur puszcza wolno wroga. Obiecuje, ¿e kiedy- stan¹ naprzeciw siebie w równej walce. Ten akt lito-ci jest upokorzeniem i uszczerbkiem na honorze Zbyszka. Jednocze-nie miêdzy przeciwnikami zawi¹zuje siê niæ dziwnej relacji: z jednej strony nienawi-æ, z drugiej podziw. Zbyszko zaimponowa³ Krzy¿akowi jako zwyciêzca bo¿ego s¹du, Lichtenstein zaimponowa³ m³odemu rycerzowi wspania³omy-lno-ci¹. Na wpó³ ob³¹kany de Lowe wywozi ukradkiem ze Szczytna Danu-kê uwiêzion¹ w klatce, jak zwierzê. Lichtenstein rusza za starcem - przestaje mu ufaæ. Gdy Maæko i Jagienka dowiaduj¹ siê losach Zbyszka, Danu-ki i Juranda, wybieraj¹ siê z Bogdañca do Spychowa. Po drodze napotykaj¹ -lepego, niemego ¿ebraka z uciêt¹ prawic¹. To Jurand. Poszukiwania uwiêzionej Danusi zawiod³y Zbyszka na ¯mud-, gdzie trwa wojna z Krzy¿akami. Rycerz dowodzi oddzia³em nieokie³znanych piechotników. De Lorche jest przera¿ony na wpó³ barbarzyñcami, podobnymi niewiernym Saracenom, których mia³ onegdaj zwalczaæ. W czasie krwawej potyczki, Zbyszko natrafia na -lad, który prowadzi go do miejsca uwiêzienia Danu-ki. Znajduje siê ona w asy-cie Zygfryda de Lowe i Lichtensteina. Komtur zaczyna w¹tpiæ w sens wêdrówki bez celu, z wiê-niem-dziewczyn¹, udrêczon¹ strachem i g³odem, przy boku szaleñca. Zbyszko i Lichtenstein staj¹ twarz¹ w twarz do pojedynku. Pêka miecz Krzy¿aka. Teraz Zbyszko oddaje wrogowi swoj¹ lito-æ puszczaj¹c go wolno. Jednak¿e obaj przysiêgaj¹ sobie skrzy¿owaæ ¿elazo na bo¿ym s¹dzie. Danu-ka straci³a kontakt ze -wiatem. Zygfryd zostaje pojmany - Zbyszko zamierza rzuciæ ciemiê¿yciela dziewczyny pod nogi Juranda. Danu-ka umiera tu¿ przed Spychowem. Nad jej trumn¹ staje dwóch m-cicieli: m¹¿ i ojciec. Czy jednak m-cicieli? Jurand ka¿e pu-ciæ wolno oprawcê swej córki. Zbyszko odprowadza Zygfryda de Lowe do granic Spychowa. Ob³¹kany Krzy¿ak bierze rycerza za widmo -mierci i wiesza siê na przydro¿nym drzewie. Zbyszko -cina pawi czub z he³mu wisielca. Zatyka dwa pióropusze za krzy¿em grobowca Danu-ki - pozosta³ jeszcze jeden do spe³nienia -lubów. W parê dni pó-niej umiera Jurand. Zbyszko zapada siê w siebie, w apatii, w ¿a³obie. Jagienka namawia go, by wyruszy³ na wojnê i tam znalaz³ ukojenie: zwyciêstwo nad samym sob¹ lub -mieræ. Zbyszko rusza samotnie na Litwê. Ju¿ nie jeden pawi czub, a ca³y ich krwawy puklerz jest zdobycznym trofeum. Zbyszko zdobywa je w okrutny sposób. Z szlachetnego paladyna, czy nawet sprawiedliwego m-ciciela przeistoczy³ siê w krwio¿erczego okrutnika. Gdy wraca z wojennej wyprawy do Spychowa, przywozi stryjowi bogate ³upy, jeñców wtr¹ca do wilczych jam, a bukiet -lubowanych pawich czubów sk³ada na grobie ¿ony. Jednak spe³nienie przysiêgi nie przynosi ulgi. Zemsta nie zagoi³a ran. Czy dlatego, ¿e nie napotka³ i nie zg³adzi³ Lichtensteina? Zbyszko staje siê ponury, milcz¹cy, jakby zatraci³ do koñca w pom-cie poczucie rzeczywisto-ci, jakby by³ zatruty jadem nienawi-ci. Nie widzi -wiata, ludzi, nie dostrzega mi³o-ci, któr¹ otacza go Jagienka. Jednak¿e którego- dnia wydarza siê cud - niczym dany przez Danu-kê znak, omen. Staje siê to, gdy Zbyszko zdejmuje z nagrobnego krzy¿a puklerz zdobycznych pióropuszy. Co- siê w rycerzu prze³amuje, odradza: Zbyszko dostrzega, ¿e jest wiosna, odzyskuje zmys³y, czuje woñ ro-lin, widzi, ¿e kobieta, która dogl¹da grobu jego ¿ony jest w nim zakochana. Zbyszko ka¿e uwolniæ jeñców, pogrzebaæ czaszki wroga zatkniête na czêstokole, opuszcza Spychów, który tchnie ju¿ nie kl¹tw¹ nienawi-ci, a jakim- nowym ¿yciem. Bogdaniec odbudowany. Jagienka i Zbyszko maj¹ siê ku sobie, gdy nadchodz¹ wici, ¿e wybuch³a wojna. Zbyszko rusza na ni¹ w nadziei, i¿ jest to sprawiedliwy przyczynek do ostatecznej rozprawy ze Z³em. Pole bitwy pod Grunwaldem jest dla niego owym s¹dem bo¿ym, który poprzysiêgli sobie z Lichtensteinem. I rzeczywi-cie - dwaj -miertelni wrogowie natykaj¹ siê na siebie w bitwie, jednak nie dane im jest stoczyæ ostatecznej walki. Dopiero, gdy rze- dogorywa, a pole -cieli siê krzy¿ackim trupami, Zbyszko i Kuno von Lichtenstein odnajduj¹ siê, by stoczyæ morderczy pojedynek. Walka jest honorowa i sprawiedliwa. Lecz gdy Krzy¿ak próbuje zg³adziæ Zbyszka podstêpem - ginie ugodzony w³asnym mieczem. Zbyszko ucina pawi czub. Nie zabiera trofeum, odrzuca je trupowi. Gdy Zbyszko wraca do Bogdañca, widzi w po-wiacie s³oñca czekaj¹c¹ na niego tam Jagienkê… ale te¿ i postaæ bawi¹cej siê na podworcu dziewczyny, prawie jeszcze dziecka… koniec CEZARY HARASIMOWICZ -------------------------------------------------- Gehabt Euch voll !
Zdzich

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Eintrag #120 vom 16. Okt. 2000 19:24 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Zdzislaw! Zunächst vielen Dank für Deine Informationen. Für mich sind sie zwar sehr aufschlußreich, doch die Mehrheit der Leser in diesem Thema wird wohl nichts mit ihnen anfangen können, solange sie nicht übersetzt sind. Hinzu kommt, daß die “Taverne” leider keine fremdsprachlichen Schriftzeichen unterstützt und an deren Stelle irgendein x-beliebiges Zeichen setzt. Du hättest zuvor alle polnischen Buchstaben austauschen müssen. Es wäre gut gewesen, wenn Du die Texte auf Deiner homepage veröffentlicht und uns hier nur die URL angegeben hättest. Da sich für die Teilnahme am “casting” sowieso keine Personen aus Deutschland gemeldet haben, glaube ich auch kaum, daß irgendwer gesteigertes Interesse an einer ßbersetzung der Drehbuchzusammenfassung hat.
mfG - Thomas

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Eintrag #121 vom 16. Okt. 2000 20:39 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Zdislaw! Nun, so schlimm finde ich diesen Plan des Filmes eigentlich nicht. Ist doch gut, wenn gut und böse, was ja der Fall sicher auch war, auf beiden Seiten dargestellt wird. Bei dem alten Film ist ja schließlich nur einer Böse. Das ist ja auch nicht ganz korrekt. Was die Sache mit den Pruzzen betrifft, so habe ich zu Thomas nichts hinzuzufügen, außer, daß er den Stamm der Masuren vergessen hat. Unser ehem. Gut liegt in Masuren. Da die Masuren damals friedlich einen pseudo-christlichen Glauben annahmen (wie die Livländer), retteten Sie sich vor den verfolgungen des Deutschen Ordens und existierten als eigene, bekannte Rasse noch während des zweiten WK (Quelle: Opa). Mein Urgroßvater, der damals ja noch als richtiger Feudalherr in Arlen und seinen anderen Ländereien regierte, nutzte gebührtige Masuren und natürlich auch Polen als billige Arbeitskräfte. Nach meinem Opa hat der Freiherr die Masuren, die ja als Deutsche galten, akzeptierend Ignoriert (es sei denn, der einzelne viel ihm negativ auf). Gruß v. Arlen

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Eintrag #122 vom 17. Okt. 2000 09:38 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hallo Christoph ! Mag sein, das in Augen eines “Fremden” dises Szenario ist nicht schlimm, Wir sollten aber nicht vergessen wann Sienkiewicz sein Werk geschriben hat, zu welchen Zeit und Was damals mit Polen und Ihrem Land Passiert ist. Ich stimme nicht zu, das im Sienkiewicz Buch nur die eine Seite böse war, OK hauptsächlich die Kreuzritter, aber Du weisst das dies in 90 % stimmt… sind jedoch auch Deutcher die Positive indentität haben, zb. Sanderus, Kuno Lichtenstein oder der Grosse Meister des DO vor dem Ulrich von Jungingen…(Name habe gerade Vergeassen). Auch in anderen Werken, hat Mann einiger Personen des DO im Gutem Licht dargestellt, zb. Wallenrod. Der neue Film entfernt sich zunehmend von den Texten die Sienkiewicz verfasste, für viele Generationen Polens ist die Trilogie wie eine Bibel, Sie half uns Jahre der Sklaverei durchzustehen, Sie half im Glauben an Rückkehr eigenes Freies Staates… das Was Will Lnda machen ist anmassung sich über unserem (Wieszcz- kann ich kein Deutsches begriff für dises bezeichnung) dar zustellen, er hat kein recht Werk wie Krezritter zu fälschen oder verändern. Wäre was anderes wenn Er ein ganz Neues film drehen wurde der nicht am Sienkiewicz Werk anknüpft, zb. Saga des DO oder so ennlisches, wo frei ausgedachte Helden ihre Abenteuer erleben. Das wäre OK und finde zustimmung alle Leut. Als Info möchte ich Euch mitteilen das viele Sponsoren aus USA und Polen haben sich zurück-gezogen nach verofentlichung der Fragmenten v. Scenario und Pressekonferenz Herrn Linda un co. Zur Zeit steht dem Regiseur ca. 10 mil.$ zur verfügung, das Bedeutet das mann an stellen wie die Batalistische kurzer ziehen wird. Auch offiziel das Polnische MA Scene nimmt abstand zum Projekt vom Herr Linda, ich bin jetzt gespannt auf Szenario v. Herr Zamoyda… Zum Mazuren und deinen Vorfahren,-brrrrrr, was für hesslische bezeichnung, Rassen- ;-) ! aber jetzt ernst, Meine vorfahren stammen aus dem Gebiet Litauer und Mazuren(Bialystok), und habe Sehr viele Geschichten gehört, OK kann sein das man Sie nach hunderte von Jahren Germanisiert hat, Mazuren füllten sich jedoch nie als Deutscher und leisteten immer wider Widerstand, nach dem Ihnen verboten wurde die Prussen Sprache zu kultiviren, wandten Sie sich immer mehr der Polnischer Sprache und Kultur. Im Gebiet v. Bialowieza ist ein Dorf, er heisst Truki, erst nach dem Krieg fand mann heraus das das reste fast ausgestorbenes Masuren Stamms sind, die Leute sprachen kaum Deutch aber dafür ein spezifisches Dialekt der ehnält dem Litauisch-Polnischem mit werscheinlich schon längst vergessenem Polnischem des früh MA. Ich weiss nicht, verteidiger mein wissen nicht 100% denn vieles was ich ihm Kopf habe ist beeinflusst durch harte Polnisch- Nationalistische Nachkriegs Zeit, wo alles Was mit Deutschland zu tun hatte war schlecht, und suchte man im Gebieten die den Deutschen einiger Zeit gehörten hartnäkig nach Slavische Wurzeln. Wenn mann die nicht fand dann importierte mann Sie, aber über die Mazuren,Barten,Litauer und Polen Stämme dises Zeitraums als der DO mit eroberung kamm bin ich vieles sicher da ich viele quellen in Polen und Deutschland durchgewertet habe. Und noch was, nicht nur Mazuren, aber auch andere Stämme mehr oder weniger bis Heute erhalten sind, durch spezielles Etnisches Programm der UN Welterbe. Und zum Ende hier alle Prussische Stämme im DO Gebiet: Skalowia (Heute Russisch-Königsberg), Nadrowia (w.oben), Sudowia (Heute Poln.-Litauen),Sambia (spätere Zmudz Heute Russisch)dann Natangia, Bartia, Galindia (die beiden mussen im Gebiet deiner Vorfahren ligen),Warmia Pogezania und Pomezania alle in Polen. Schon im Jahre 1240 direkt nach dem ersten Prussen aufstand gegen dem Deutschen Orden versuchte der Orden durch verbot Namentlich die Stämme zu nennen erinnerung an Ureinwohner zur vernichten! --------------------------------- Hi Thomas ! Entschuldige, ich habe es zu spät bemerkt , Du kannst jedoch dies lesen wenn Du Optionen Polnischer Tastatur zufügen kannst (ich glaube und hoffe). Aber mit der letzter bemerkung bin ich nicht ganz einverstanden, ich denke viele sind Neugierieg was da in Sache Poln. Krezritter-Film sich tut. Und noch eine Bitte, kannst Du mir deine Aufnahmen v. diesem Jahr in sache Grunwald und Krzyzacy (wo Du mich gesehen hast) mir zuschicken ? Danke im Voraus ----------------------------- Und das war für Heute, Gruss an Euch !!! Zdzich der Slave
Zdzich

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Eintrag #123 vom 17. Okt. 2000 11:08 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Im ad 115 habe ich e-mail v.Joahim Meinicke erwähnt mit dem ich Vrus bekamm, Joahim hat so Sein System wie auch mail überprüffen lassen und nichts gefunden. Besteht die möglichkeit das mein Programm Norton Antivirus, dem Bild als Anhang falsch interpretierte und als befallen angestufft hatt, bzw. mail irgendwo auf dem weg infiezierte sich, um so mehr das irgendwie text nicht ngekommen ist. Joahim Bitte um entschuldigung für mein Bemerkung ! Gruss
Zdzich

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Eintrag #124 vom 18. Okt. 2000 19:40 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Zdzich! Ich habe auch nie behauptet, daß sich Masuren wie Deutsche gefühlt haben. Nicht umsonst hat mein Urgroßvater anscheinend sein Verhalten gegenüber Deutschen, Masuren und Polen jeweils anders gehabt. Ich muß leider sagen, daß er ein böser Mann war; aber jedenfalls kein Nazi, sondern ein Monarchist. Jedenfalls hat er in Arlen/Orlo so einen Eindruck hinterlassen, daß der eine Pole, der mir dort sehr geholfen hat, mit Ehrfurcht von ihm sprach und mich und meinen Opa als “Pan” bezeichnete. Der Ton war nur was anders; ehrfürchtig. Ist schon komisch für einen kleinen Angestellten wie mich, plötzlich auf eine hohe Stufe gestellt zu werden. Hab da auch Deutsche getroffen. Auch bei denen war ich plötzlich der “Herr” Reck. Mein Name Bitter wurde einfach ignoriert. Ich gabs dann auf. Beispiel: Ich hatte mich verfahren und stand in irgendeinem Dorf auf dem Marktplatz und überlegte, was ich tun soll. Da fuhr gerade einer dieser Deutschen an mir vorbei und hielt, stieg aus und sagte: “Herr Reck haben sich verfahren….” Und so eine Sprache bei jemandem, der heute in Essen wohnt!!!! Etwas allerdings verstehe ich nicht ganz: Mein Opa bezeichnet seinen Vater als Tyrannen; der Pole aber lobt ihn, weil er arbeit gab. Kein böses Wort über ihn. Verstehst Du das? Wenn Du als “Halb-Masure” aus der Gegend von Byalistok kommst, dann scheint dieser Stamm ja sehr verbreitet gewesen zu sein. Ich bestreite auch nicht, daß die Masuren (in Preußen)sich nicht gegen den Orden gewant haben, nur haben diese es im Untergrund getan. Nicht so offen wie andere Stämme. Daher haben sie wohl überlebt. Gibt es heute noch Leute, die ganz deutlich sagen, sie seien Masuren? Werden diese Leute in Polen anders behandelt als reine Polen? Viele fragen habender v. Arlen

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Eintrag #125 vom 19. Okt. 2000 08:44 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi ! Also fangen Wir an: 1. Es ist nicht das Erfurcht, sondern Vorsicht, immer Wieder werden Deutsche in diesen Gebieten als Tyranen und Aroogante möchte gern Herrscher angesehen. Die meiste Leute die dort jetzt wohnen, sind es die Polen, die aus Ost-Polen (Ukraina, Litauen,Weisrussland) vertrieben wurden.Ihnen gab mann die Häuser der Deutschen die geflüchtet sind und deren Land verteilte mann… durch Kommunistische propaganda schnurrte man Hass und Vorsicht gegenüber den Deutschen, drohend das die kommen wollen, alles zurücknehmen, Neues Reich grunden und wieder Polen Vertreiben, mann bezeichnete das als Deutsch Rewangismus. Auch ich, wenn ich dort mit meinem Auto kamm, wurde komisch beobachtet und freundlich aber mit reserve angesprochen, bis sich herausstellte das ich Pole bin, dann läuft alles anders. Im allgemeinem, die Menschen sind dort shr freundlich und zu vorkommen, bereit zu Helfen jedoch trauen den Deutschen nicht besonders und wenn mann deren Geschichte kennt, versteht mann das. Monarhist bedeutet nicht Herzlos, sagen Wir, er War mehr Gutsbesitzer mit Herren Rasse -komplex ;-), diese Leute Regierten in diesen Gebieten mit Arroganz, Härter und Polizei-Macht, kein Wunder das in einigen inneres respekt und villeicht gleichzeitig Haas gewachsen ist… aber von denen Leuten, die damals dort lebten nicht viele findet mann. Wenn ich in Gebiet wo mein Grossvater seine Ländereien hatte zum Besuch komme, wurde oft von den ßlteren als Panicz oder Dziedzic genannt und offen aufgenommen, bezeichnung Pan gilt für jedem dem mann nicht kennt, also auch i Warschau werden dich Leute so nennen, Pan=Herr ! Mann spricht im gegenteil zur Deutschland, in Polen zimmlich gut über Deutsche, auf jedem fall im Ostpreusen, dort macht der Nazis war nicht so gross und die Menschen kaum im vergleich zur rest Polen, spürrten die Brutalität und Gewalt. Erst später durch Propagande erfährt mann das meisste, die die aus Ost-Polen kammen, kennten mehr die Brutalität der Russen und Kommunisten. Tja, die Mazuren, Eigentlich wohnten Sie in ganzem ganzes Ost-Prussen (Pruzzen)Gebiet, Ihnen gab mann erst später bezeichnung Mazuren, ihre sprache nur durch Dialekt etwas unterschiedliech war als die der Warmen,im Osten weit bis zum Litauischer Grenze bauten Sie Ihre Siedlungen im Norden bis zum Zmudz und Süden bis Mazovien. Wo allgemein Prussen, nicht nur in Preusen aber auch teilweise in Pommern herrschten. Heutige Warmia und West-Mazuren gehörten dem Stamm Jadzwingow, villeicht dem Härtestem Kern der Prussen, die am längstem Widerstand leisteten und Grusste Stammes Führer herausgaben. Ja ! noch Heute leben menschen die von den Mazuren abstammen, die sind gleichwertig behandelt wie jeder andere Pole, nach dem Krieg direkt, sind die soger noch besser behandelt worden, das ist verständlich, mann wollte zeigen, das die Deutschen nicht die Herren über alles waren und sind noch Alt “Polnischer” Stämme da, die dem Germaniesierung durch Jahr-hunderte widerstand leisteten. Ob das stimmte oder nicht, war egal, hauptsache jeder der Polnisch sprach und sich von Deutschen wandte, war herrzlich genommen, rest musste gehen oder ist gegangen. Das Was für Heute Gruss
Zdzich

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Eintrag #126 vom 19. Okt. 2000 16:57 Uhr Diana Fleischer   Nachricht

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Hallo Thomas(Butters), ich hatte Dir vor ca. 1 Woche eine e-mail geschickt mit der Frage nach der Bezugsquelle für den Film “Die Kreuzritter”, bisher aber leider keine Antwort erhalten. Ist die e-mail vielleicht “verschütt” gegangen? Oder war nicht erkennbar von wem, da evt. unklar geschrieben? Ich würde mich jedenfalls freuen,wenn Du etwas von Dir hören liessest. Viele Grüsse

              Diana

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Eintrag #127 vom 20. Okt. 2000 07:32 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Diana! Nein, Deine e-mail ist angekommen und ich habe auch gleich alle Hebel in Bewegung gesetzt. Das ist auch der Grund, warum ich noch nicht dazu kam, Dir zu antworten. Ich habe positive Nachrichten für Dich, die kommen dann aber über e-mail.
mfG - Thomas

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Eintrag #128 vom 20. Okt. 2000 12:07 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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ad 122) Achtung! Es gilt hier wirklich zwei grundsätzlich verschiedene Dinge auch strikt voneinander zu trennen. So wie Zdzislaw richtig bemerkte, handelt es sich bei dem Spielfilm “Die Kreuzritter” um die Verfilmung einer Romanvorlage. Besagtes Buch entstand in einer BESTIMMTEN Zeit zu einem BESTIMMTEN Zweck. Wer sich also mit dem Namen dieses Romanautors im Abspann seines Filmes SCHMßCKEN und damit Zuschauer ANLOCKEN möchte, der hat sich bitte auch nach Herrn Sienkiewicz zu richten. Wer jedoch eine von Sienkiewicz völlig unabhängige Verfilmung der Auseinandersetzung “DO” und Kgr. Polen drehen möchte, der soll auch sein eigenes Drehbuch, ganz gleich ob für einen verklärten Liebesfilm oder für eine Art Dokumentarfilm, schreiben. Und, noch eine völlig andere Sache ist die Veranstaltung “Grunwald 2001”. Sie hat weder etwas mit dem Film noch mit der Romanvorlage zu tun. Hier soll es um das Lebendighalten des historischen Ereignisses der GIGANTISCHEN Schlacht an sich gehen, die im Ergebnis der damaligen Welt zeigte, daß es möglich war, die Heeresmacht des Ordens zu besiegen. Zudem dient diese Veranstaltung der gesamten polnischen MA-Szene als Hauptveranstaltung und dem Treffen mit vielen Gruppen aus dem Ausland. Da es sich also um ein historisch definitiv belegtes Ereignis handelt, an dem seinerzeit auch Unmengen von Rittern aus deutschen Landen teilnahmen, hoffen wir für das Jahre 2001 auf eine stärkere Beteiligung der MA-Aktiven aus Deutschland. Vergeßt also nicht, das unten angegebene Anmeldeformular unters Volk zu bringen und nächstes Jahr zahlreich zu erscheinen. ad 124) Hallo Christoph! Auch wenn die ganze Angelegenheit interessant ist, glaube ich, wir entfernen uns zu sehr vom eigentlichen Thema. Bitte tausche Dich doch mit Zdzislaw via e-mail über die familiären Belange aus. Es hätte sich schon fast gelohnt, diesbezüglich ein gesondertes Thema zu eröffnen.
mfG - Thomas

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Eintrag #129 vom 20. Okt. 2000 13:39 Uhr Diana Fleischer   Nachricht

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Na dann ist ja alles Klar. Hab Dank für die Antwort,Thomas.

              Diana

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Eintrag #130 vom 22. Okt. 2000 20:21 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Info: Habe Schlachtaufstellung der Truppen beider Seiten und ausfühliche Schilderung, wie es dazu kam, erhalten. Gruß v. Arlen

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Eintrag #131 vom 04. Nov. 2000 17:05 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Ein freundliches Hallo allen Grunwald-Interessierten! Zdzislaw wollte uns wohl das wunderbare Bild vom Gemälde der “Schlacht bei Tannenberg” (Bitwa pod Grunwaldem) von Jan Matejko aus dem Jahre 1878 (!!!) auf seiner homepage vorenthalten. :-)) Ich hatte Euch im Beitrag Nr. 54 mit der 2. URL schon einmal auf die Skizze von diesem Gemälde hingewiesen, aber hier kommt nun die URL zum Gemälde selber - natürlich in Farbe und schön groß. ***www.gniazdo.de/Galeria/Jan-Matejko/JM3.htm*** Danke Zdzislaw, daß Du das Bild ins Internet gestellt hast, nun muß ich nicht jedesmal erst den Diaprojektor auspacken, wenn ich es mir ansehen will.
mfG - Thomas

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Eintrag #132 vom 04. Nov. 2000 20:47 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Danke, Thomas, für den Hinweis auf das Grunwald-Bild von Matejko und die entsprechende Web-Seite. Diese ist m.E. wirklich sehr informativ - und so sollte man wohl auch noch anmerken, dass unter www.gniazdo.de noch einiges mehr an Informationen zu finden ist, nämlich u.a. polnische Wappen, sodann die interessante Sammlung von Hymnen, u.a. der - zumindest für das SMA - gut belegte Gesang der polnischen Ritterschaft zur Gottesmutter “Bodurodzica” (eine für uns heute eigenwillige Vorstellung, anzunehmen, dass dieser Gesang wohl bei Grundwald auf polnischer Seite erklungen sein dürfte, während der Deutsche Orden mit seinem Schlachtgesang “Christ ist erstanden” in den Kampf zog: Sozusagen Christus gegen die Gottesmutter!) und ein reichhaltiger “Mode”-Katalog (in diesem Falle aus einem deutschsprachigen Buch eingescannt, so dass er auch des Polnischen nicht mächtige Besucher erfreuen dürfte). Alles in allem eine wirklich besuchenswerte Seite, finde ich - und danke noch einmal, dass ich sie dank Deines Hinweises gefunden habe.
mit besten Grüßen und Wünschen Nikolaj aka Argl. Rhisiart ap Maredudd

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Eintrag #133 vom 08. Nov. 2000 02:49 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Auf nachfolgend genannter web-Seite gibt es weitere “links” zu Gemälden zum Thema “Dt. Ritterorden”: mitglied.tripod.de/IG_Mittelalter/index-7.html
mfG - Thomas

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Eintrag #134 vom 27. Nov. 2000 23:28 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hier nun ein “link” zu diversen Bildern von der Veranstaltung im Jahre 2000: “gniazdo.de/grunwald.htm
mfg - Thomas

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Eintrag #135 vom 20. Dez. 2000 01:14 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Ich will nur mal wieder den “cookie” aktivieren. Die Ordensritter (scheinbar in der Hauptsache Johanniter) haben sich ja nun vom Thema 537 aufs Thema 995 verlegt. Hat von Euch schon mal jemand hier seine Nase rein gesteckt? Wie wäre es denn mit einem Ordenstreffen auf einer Veranstaltung, die schon fix und fertig organisiert ist? Man könnte gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
mfG - Thomas

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Eintrag #136 vom 22. Mrz. 2001 12:53 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo! Wie siehts mit Grundwald 2001 aus? Gruß v. Arlen

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Eintrag #137 vom 24. Mrz. 2001 22:56 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Christoph! Ich bin wieder dabei und freue mich auch auf Deine Anwesenheit. Ob wir wohl wieder die einzigen Deutschen sein werden? Bisher herrscht noch Funkstille bei den Anderen. Die muß ich wohl erst aus dem Winterschlaf erwecken. Vielleicht erreicht ja Zdzislaw etwas? Dich würde ich auch bitten in diesem Jahr wieder die Werbetrommel zu rühren. Möglicherweise lassen sich die Leute eher von jemandem ermutigen, dessen Person ihnen schon länger bekannt ist? P.S. Für alle, die hier mitlesen, ohne sich selber am Meinungs- und Informationsaustausch zu beteiligen, sei nochmals auf das Anmeldeformular hingewiesen, welches sich auf meiner homepage befindet.
Thomas

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Eintrag #138 vom 25. Mrz. 2001 16:53 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Wie erreicht man deine HP? Gruß v. Arlen

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Eintrag #139 vom 25. Mrz. 2001 23:04 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Christoph! Schau doch bitte mal in die Beiträge Nr. 61, 72 und 133, dort ist jeweils die URL der entsprechenden Seite meiner homepage verzeichnet.
Thomas

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Eintrag #140 vom 26. Mrz. 2001 17:48 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Thomas! Diese Adresse ist unkorrekt. Tripod findet diese Seite nicht. Man muß das ganze über Suchmaschine laufen lassen, bis mans zufälligerweise findet. Bitte ändere das, damit die Leute zukünftig direkt dorthin finden. Außerdem, wenn das Deine HP ist, könnte auch ruhig was persönliches am Anfang sein. Gruß v. Arlen

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Eintrag #141 vom 26. Mrz. 2001 18:26 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Christoph! Ich weiß nicht, warum es bei Dir ein Problem gibt. Ich habe zur Kontrolle die komplette URL aus dem Beitrag Nr. 133 herauskopiert, in das entsprechende Fenster von Netscape hineinkopiert und nach dem Drücken der “Enter-Taste” war ich auch schon auf der entsprechenden Seite meiner homepage. Bitte überprüfe es nochmals auf Deinem Rechner. Bisher hat sich noch keiner bei mir gemeldet, daß es Probleme mit der URL gäbe. Zum Persönlichen nur kurz soviel. Du kommst mit dem angegebenen URL auf der siebenten Seite meiner homepage raus, nicht auf der ersten. Auf der 1. Seite kannst Du sehen, daß die homepage nicht meiner Person, sondern dem Thema ma. Geschichte gewidmet ist. Persönliches können wir aber z.B. in Grunwald austauschen.
mfG - Thomas

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Eintrag #142 vom 26. Mrz. 2001 19:39 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ruf mich besser mal an, dann können wir das Schritt für Schritt mal durchgehen. Gruß v. Arlen

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Eintrag #143 vom 26. Apr. 2001 22:43 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Für all jende, die den Termin für diese Jahr weder auf meiner homepage, noch im “Karfunkel” gelesen oder aus meinem Veranstaltungsbericht geschlußfolgert haben, es ist das Wochenende vom 13.-15.Juli. Immer der historische Termin! Wir fahren schon am Wochenende davor mit mindestens hin, um noch die größte Burg Europas (20ha), die Marienburg, den ehemaligen Ordenssitz zu besichtigen. Wieviele “wir” es noch werden, wird sich zeigen. Derzeit ist die Rede von mindestens 4 historischen Zelten inkl. Bewohner. Immer wieder mal hier vorbeischauen, es kommen noch ein paar weitere Infos, jedoch erst nach Rücksprache mit dem Organisator.
mfG - Thomas

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Eintrag #144 vom 03. Mai. 2001 23:36 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Leute! Es ist mal wieder so weit: In zwei Monaten findet die Nachstellung der Schlacht von Tannenberg/Grunwald statt. Wer dazu bereit ist, zwischen dem 02/12,07.01 dort aufzuschlagen, mit demjenigen machen wir auch gerne einen Ausflug zur Marienburg. Die Schlacht selber findet am14/15.07. statt. Wer da mitmachen will, sollte Plattenpanzer haben und darauf gefaßt sein, daß die Teilnehmer richtig gut zulangen. Wer dies nicht auf sich nehmen will, kann trotzdem mitmachen, sofern er mit Pfeil und Bogen umgehen kann, denn Bogenschützen gelten als Unantastbar. Daher sind Plattenrüstungen nicht nötig. Wer an all dem nicht Teilnehmen kann, ist trotzdem nicht unnötig da, denn er erhält Informationen und sieht Dinge, die es in Deutschland nicht gibt. Ich sage nur: eine richtige MA-Feldschmiede z. B. Viele Sachen wie Zobelmäntel u.s.w. sind günstig zu haben. Und dazu noch zeigt er Polen, Litauern, Tschechen und Weißrussen, daß die deutsche Szene doch nicht so uninteressiert ist an ihrer eigenen Geschichte, denn die Schlacht bei Tannenberg ist es! Hastings mag zwar schön sein, doch hat das Geschichtlich nichts mit Deutschland zu tun. So spricht also einiges für sich, an einer Schlacht teilzunehmen mit um die 1200 Teilnehmern, Informationen und Ideen zu sammeln und auf die Deutsche Szene ein gutes Licht zu werfen. Will eigentlich nicht wieder hören: “Ach die Deutschen interessieren sich ja nicht für ihre Geschichte.” Und Franzosen und Italiener, die es noch weiter haben, sind da! Also Leute, hebt den Arsch mal hoch! Es lohnt sich! Und so mehr wlir sind, um so eher ist der Veranstalter bereit, die Fahrtkosten zu bezahlen! Meldet Euch daher bei mir oder bei Thomas Butters, dessen E-Mail Adresse ihr hier findet. Viele Grüße v. Arlen

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Eintrag #145 vom 05. Jun. 2001 23:52 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo an Alle! Auf meiner “homepage” gibt es jetzt weitere Bilder (Teil III, IV, V) von der Vorjahresveranstaltung und jetzt auch Detailangaben (z.B. Rahmenprogramm, Teilnahmebedingungen für die Schlacht, etc.) für die Veranstaltung 2001. Wer sich den “link” aus meinen vorangegangenen Beiträgen nicht kopiert und gespeichert hat, der kann sich jetzt nochmals folgende URL speichern: “members.tripod.de/IG_Mittelalter/index-7b.html” Dort findet Ihr bei dem Termin für “Grunwald 2001” eine integrierte Tabelle mit allen dazugehörigen “links”.
mfG - Thomas

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Eintrag #146 vom 16. Jun. 2001 10:28 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi ! … habe kleines Problem, unsere Fahrzeuge sind zu klein um ganzes Lager Ausrüstung mitzunehmen, brauche jemandem aus dem Süd-West Raum der mit fährt und wenigstens Zelt und Stangen (3m Lang) mitnimmt. Bitte um Kontakt Privat ! Sonst, haben sich einiger Leute gemeldet aber ob Sie kommen weis ich nicht, auf jedem fall für nextes Jahr haben Sie versprochen “alle” mitzukommen. Einer der Gäste ist Herr Wolf von Karfunkel, er wird selbst ein Bericht für sein Zeitschrift gestalten. Und noch kleinigkeit, im letzten Karfunkel hat sich ein kleines Fehler-Teufel angeschlichen, in der Anzeige vermärkte Herr Wolf das: … Duda seit Jahren Organisierte Grunwald Szenari… ich habe mit ihm schon darüber gaschprochen und das klar dargestellt, ich bin kein Veranstalter, das ist Gesellschaft “Schlacht am Tannenberg” und verantwortlicher für Vereine und Gruppen ist der Herr Blazej Pilatowski. Ich habe nur aus Freundschaft und allen die interese an der Reise zu zeigen die anzeige veroffentlicht. Kann sein, das für nextes Jahr werden Wir normale grosse Anzeigen Veroffentlichen ! Gruss an Alle, und Bitte, ist jemand aus dem Süd-West Raum der genügend Platz in seinem klein-Bus oder Kombi hat, dann melde dich schnell ! Ich fahre werscheinlich schon am 01.07.01 nach Tannenberg !
Zdzich

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Eintrag #147 vom 17. Jun. 2001 00:33 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Mir ist mitgeteilt worden, daß es aus verschiedenen Bundesländern Einwahlprobleme in meine “homepage” geben soll. All jene sollten bitte folgenden Umweg benutzen: 1°) die Suchmaschine “www.google.de” aktivieren 2°) ins Suchfenster “IG_Mittelalter” eingeben, so mit den anführungszeichen 3°) das Suchergebnis gibt den Zugriff auf meine Startseite an und auch den direkt auf die Seite in der Rubrik “MA im Nachbarland Polen” (Teil I) Von mir in Bayern aus klappt das wunderbar. Bei evtl. Störungen bitte ich um Mitteilung. P.S. Da auch der e-mail-Anbieter “Lycosmail” seit geraumer Zeit eine technische Störung hat, bitte ich alle Ihre Nachrichten unter oben genannter e-mail-Adresse an mich zu schicken. Wer in letzter Zeit die für diese Veranstaltung eingerichtete e-mail-Adresse bei “Lycosmail” verwendet hat, sollte ggf. seine e-mail wiederholt an mich verschicken.
mfG - Thomas

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Eintrag #148 vom 18. Jun. 2001 02:57 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Zdzislaw! Wolf hat nicht so ganz unrecht: Hier in Deutschland bist Du und Thomas, seid diesem Jahr auch ich noch, für die Organisation, Werbung und Anmeldung deutscher Gruppen aktiv. Von daher ist es schon korrekt, zu sagen, Du würdest das Organisieren. Und zwar hier!!!! Der Verein “Schlacht zu Tannenberg” macht hier nix. Das lastet alles auf uns dreien. Also organisieren wir. Gruß v. Arlen

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Eintrag #149 vom 22. Jun. 2001 12:07 Uhr Zdzislaw Duda   Nachricht

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Hi Christoph ! villeicht, ich wollte jedoch irgendwelchen unstimmighkeiten aus dem weg zu gehen :-), aber hast Du auch bischen recht. Ich bin schon am 5.07. am Tannenberg und ab dem 30.06.01 nicht mehr bis zu rückehr erreichber. Habe mich entschlossen Zelt per Kurier zu schicken, zurück, hoffe ich jemandem dort zu treffen der meiner sachen mitnimmt, wenigstens die spärrlichen ! Das wars für heute ! Gruss
Zdzich

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Eintrag #150 vom 23. Jun. 2001 22:10 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Da Zdzislaw sich schonmal über die immer länger werdende Ladezeit für dieses Thema “beschwert” hatte, glaube ich, daß er bes. deshalb das Thema 1272 eröffnet hat. Leider führt das aber nur zu einer Doppelung und ggf. zur Verzettelung. Leute, die sich nicht die Mühe machen wollten, das Thema 344 in seiner Gesamtheit zu lesen, merkten auch an, daß es eine gewisse Mühe macht, die in den fast 150 Beiträgen enthaltenen wichtigen Informationen herauszufinden. Für all jene fasse ich kurz die Nummern der Beiträge zusammen, die die wichtigsten Detailangaben bezüglich der Veranstaltung enthalten. Es sind die Beiträge: 49, 55, 56, 58, 61, bes. 72, 73, 134 (link), 145 und 147 Ich empfehle aber dennoch auch die verbliebenen Beiträge (bes. die Veranstaltungsberichte 83, 84) zu lesen, um auch gewisse Dinge über den historischen Hintergrund und die Bedeutung der Veranstaltung zu erfahren. Weiter Bilder, neben denen von Zdzislaw und mir, habe ich übrigens unter folgenden URLs gefunden: - www.pc.olsztyn.pl/galerie/grunwald/index.htm
mfG - Thomas

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Eintrag #151 vom 15. Okt. 2001 18:23 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Grunwald-Tannenberg 2001

“Historische Kostüme” Nr. 1, Oktober/November 2001 (eine neue Zeitschrift!): Diego Bertagna (Text) und Maurizio Brunazzi (Fotos) berichten über die Schlacht von Grunwald-Tannenberg 2001. Außerdem gibt es noch ein paar Worte zum historischen Hintergrund (S. 26-31).
Barbara

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Eintrag #152 vom 22. Okt. 2001 23:18 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hallo Barbara!
Danke für den Hinweis. Kannst Du uns aber auch verraten, woher man diese Zeitschrift bekommt (und zu welchem Preis)?
Könntest Du bitte mal im Impressum nachschauen, ob da vielleicht etwas von “Edizioni 3ntini” oder “COSTUME - Rivista di rievocazioni storiche” steht und ob da im Zusammenhang mit der Redaktion ein gewisser Mario Manzana erwähnt wird? Wenn ja, so habe ich bereits den direkten Draht.
Hallo allen anderen!
Auf meinen ausführlichen Bericht müßt Ihr leider noch etwas warten. Es gilt diesmal schließlich eine ganze Woche in Worte zu fassen.
mfG - Thomas

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Eintrag #153 vom 23. Okt. 2001 00:06 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hinweis: Historsiche Kostüme

Hallo Thomas
Genau so ist es ;-)
Schau mal dort: [Taverne, Thread: Zeitungen/Zeitschriften und andere Veröffentlichungen]
Da findest du schon ein paar Einträge zu dieser Zeitschrift. Diskussion bitte dort.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #154 vom 29. Nov. 2001 21:45 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nammer bei Grundwald

Bin gerade auf eine interessante Publikation gestoßen, die sicher von Interesse ist (hoffe nicht, dass ich hier etwas wiederhole, was schon in einem der früheren über 150 Einträge angeführt war; wenn doch, bitte ich um Entschuldigung!):
Andrzej Klein / Petr Nowakowski, Banderia apud Grunwald, 2. Bde. und zwar: Choragwie Polskie pod Grundwaldem / Choragwie krzyzackie por Grunwaldem, Verlag Alexander, Lodz 2000, ISBN 83-912334-1-3
(bitte um Entschuldigung, wenn ich hier die diakritischen Zeichen des Polnischen nicht wiedergeben kann)
Also eine ausführliche und ausgezeichnet bebilderte Darstellung der Banner der Polen und des Ordens und seiner Alliierten bei Grunwald (Tannenberg) - und das freundlicherweise nicht nur in Polnisch, sondern mit (durchaus akzeptabel übersetztem!) englischem Paralleltext.
Näheres im Internet unter: www.alexander.pdi.net
Es werden übrigens auch Fotos des Reenactments der Schlacht gezeigt.
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #155 vom 22. Mrz. 2002 22:17 Uhr Thomas Butters   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Banderia Prutenorum

Hallo Nikolaj!
Leider konnte ich unter der von Dir angegebenen URL nichts bezüglich Grunwald finden. Dort befindet sich nur die “homepage” von “Alexander Mikroelektronika”. Wo genau (welche web-Seite) hast Du also etwas gefunden?
Hallo Alle!
Wen die Banner der beiden Heere der Schlacht bei Tannenberg/Grunwald interessieren, er aber nicht das von Nikolaj genannte Buch bekommen kann, der kann sie sich auch unter folgender URL ansehen: space.tin.it/arte/frmaid/indice bandiere.htm
mfG - Thomas

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Eintrag #156 vom 09. Apr. 2002 13:45 Uhr Maximilian E. Ratycz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Die Grunwaldschlacht

Swiatowid zum Gruße!
Bin sehr an der diesjährigen Veranstaltung interessiert, aber könnte mir jemand vielleicht mailen wo man sich anmelden kann? Ganz nebenbei:
Ich konnte mittlerweile ein wenig mehr Leute für die Sache begeistern bzw. kam der Stein selber ins rollen.
Bitte um Rückmeldung!
P.S. Hey Thomas! Na zdjecia bedziesz musial troche poczekac, bo musze najpierw skombinowac scannera.

  Na razie! Gruß!

Bolko von Hirschberg

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Eintrag #157 vom 17. Apr. 2002 14:24 Uhr Thomas Butters   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Anmeldung zur Teilnahme

Hallo “Bolko”!
Ganz einfach, anmelden kannst Du Dich und Deine Mannen natürlich bei mir (über mich).
Bitte bezüglich aller weiteren Anfragen wie bisher meine e-mail-Adresse benutzen. (Meine Antwort auf Deine letze e-mail kommt noch.)
Da das Internet-Anmeldeformular derzeit leider durch “Umbaumaßnahmen” bei “Tripod” (=Lycos) außer Betrieb ist, sende ich es auch allen anderen Interessierten gern via e-mail.
mfG - Thomas

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Eintrag #158 vom 08. Sep. 2002 12:21 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tannenberg-Grundwald 2002

Wie warÂ’s dieses Jahr? Bis jetzt hat sich niemand gemeldet …
Neugierig
Barbara, magistra artium circuli amicorum

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Eintrag #159 vom 30. Sep. 2002 22:29 Uhr Thomas Butters   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht 2002 schon die 3. dt. Delegation

Oho, da gibt es ja doch noch jemanden, der dieses Thema im Auge behält.
Hallo Barbara und alle anderen Interessenten!
Da es mir erst vor nicht all zu langer Zeit gelungen ist meinen 24-seitigen Bericht (eher Tagebuch einer ganzen Woche) von 2001 zu vollenden und zur Publikationsreife zu bringen, wird der von 2002 wohl noch ein “Weilchen” auf sich warten lassen.
Da 24 Seiten DIN-A4 die Ladezeiten dieses Themas ins Unendliche steigern würden, wird der Bericht nur auf meiner “homepage” zu lesen sein. Nach der Veröffentlichung (für ganz ungeduldige vorab auch per e-mail) werde ich hier den “link” (auch den zu den entsprechenden Bildern) bekanntgeben.
Beim Bericht von 2002 (diesmal hoffentlich etwas kürzer) werde ich wohl ähnlich verfahren.
Da ich mir keinen “webmaster” leisten kann, bleibt neben dem Fotografen und Autor auch dieser “job” an mir hängen. Daher kann ich bei “internet”-Problemen (z.B. Umstellung bei meinem “homepage”-Serviceanbieter) und ßrger mit der “hardware” (z.B. derzeit leider der “scanner”) nicht immer gleich entsprechend reagieren. Es dauert daher eben alle wesentlich länger. Zudem stecke ich schon wieder mitten in der Rekrutierung einer Delegation für 2003, was einen erhöhten Verschleiß meiner Tastatur zur Folge hat und entsprechend viel Zeit blockiert.
Ich bitte also alle weiterhin um reichlich Geduld, denn bekanntlich will ja gut Ding Weile haben.
Laßt also die Köpfe nicht hängen, denn aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
mfG - Thomas

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Eintrag #160 vom 30. Sep. 2002 22:50 Uhr Thomas Butters   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht größte internationale MA-Veranstaltung in Europa

Da wir gerade beim Thema sind. Es soll trotz intensiver Bemühungen der verschiedenen deutschen Teilnehmer dieser Veranstaltung und diverser Publikationen im Internet(“Tempus-Vivit”, meine “homepage”, “homepage” des Brandenburgvereins, “homepage” von Z. Duda usw.)sowie in den Printmedien (“Karfunkel”, “Hist. Kostüme”) immer noch Leute geben, die noch nichts über diese einmalige (bes. für alle Darsteller von DO-Rittern und Freunde von Großschlachtennachstellungen) Veranstaltung wissen.
Vielleicht trägt ja auch die nicht ganz komplette Zuordnung dieses Themas in die entsprechenden Kategorien der “Taverne” mit dazu bei, daß potentiell Interessierte das Thema 344 einfach links liegen lassen? Nicht jeder der in der MA-Szene unterwegs ist und auch mit dem Schwert umzugehen weiß, interessiert sich wirklich für Geschichte. Ich vermute auch mal, daß Leute der sog. Hoch-MA-Szene bei dem Wort Spät-MA einfach zum nächsten Thema weiterblättern.
Aus oben genannten Gründen bitte ich also all jene, die rein zufällig in dieses Thema stolpern und meinen nichts mit der Sache anfangen zu können, dennoch in ihrem MA-Umfeld die Kunde von dieser Veranstaltung zu verbreiten.
Ihr werdet Euch wundern, wer möglicherweise wider Euerem Erwarten an dieser Veranstaltung interessiert sein könnte.
mfG - Thomas

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Eintrag #161 vom 26. Apr. 2003 23:19 Uhr Thomas Butters   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht größte internationale MA-Veranstaltung in Europa

Die “Grunwaldtage” deren Höhepunkt die Inszenierung der “Schlacht bei Tannenberg” ist, finden dieses Jahr vom 11.-13. Juli statt.
Für alle Teilnehmer ist die Anreise bereits am 7.7. möglich (zu empfehlen).
Alle Anfragen ab 15. Mai an oben genannte e-mail-Adresse.
mfG - Thomas

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Eintrag #162 vom 07. Jul. 2003 22:07 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht dpa, 7.7.2003

Ritter aus ganz Europa ziehen erneut zur “Schlacht von Tannenberg”
Warschau (dpa) - Freizeitritter aus ganz Europa rüsten sich für die Inszenierung der “Schlacht von Tannenberg” (Grunwald) am kommenden Wochenende. Wie in jedem Jahr ziehen sie auf das historische Schlachtfeld im Nordosten Polens, wo am 15. Juli 1410 das deutsche Ordensheer nach jahrelangen Kämpfen mit dem polnisch-litauischen Heer eine vernichtende Niederlage erlitten hatte. In diesem Jahr sind aus Sicherheitsgründen nur 1500 “Ritter” für beide Lager dabei, die einmal mehr die wichtigste mittelalterliche Schlacht der polnischen Geschichte ausfechten, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Montag. Vor Ort allerdings werden 3000 Mittelalter-Fans aus ganz Europa erwartet, darunter aus Deutschland, Tschechien, Litauen, Lettland, Ungarn, Italien, Spanien und Weißrussland, hieß es.
Ritterspiele sind in Polen ausgesprochen beliebt. In den Sommermonaten finden sich fast jedes Wochenende Ritter, Knappen und Burgfräulein auf “Turnieren” und Ritterfesten ein, um ihre Kampftechnik zu erproben oder bei einem Becher Met am Lagerfeuer zu fachsimpeln.
©dpa
Na, mal sehen, was Thomas uns später erzählt …
Barbara

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Eintrag #163 vom 10. Jul. 2003 23:53 Uhr Barbara (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Barbara eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht dpa, 10.7.2003

Freizeitritter dürfen nicht nach Polen - Armbrüste sind Terrorwaffen
Warschau (dpa) - Eine geplante Polenreise deutscher “Freizeitritter” mit selbst gebastelten Armbrüsten, Schwertern und Speeren scheitert am geschärften polnischen Sicherheitsbewusstsein. Die deutschen Mittelalterfans hätten sich eher um eine Zollfreistellung bemühen müssen, da ihre Armbrüste als mögliche Terrorwaffen gelten, teilte ein Sprecher der Deutschen Botschaft am Donnerstag in Warschau mit. Seit Polen in der “Koalition der Willigen” an der Seite der USA steht, sehen Sicherheitsbehörden das Land als mögliches Ziel terroristischer Angriffe. Die deutschen Mittelalterfans wollten mit rund 1500 “Rittern” aus Polen und den Nachbarländern einmal mehr die Schlacht von Tannenberg des Jahres 1510 ausfechten. Auch weißrussische Freizeitritter mussten ihre Beteiligung an der Schlacht wegen ähnlicher Probleme absagen. Die Schlacht von Tannenberg gilt als Entscheidungskampf in dem Jahrzehnte dauernden Konflikt zwischen Polen und dem Deutschen Orden im Mittelalter.
©dpa
Interessant … Und wie geht es weiter??
Barbara

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Eintrag #164 vom 23. Sep. 2005 11:30 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Auch die 6. deutsche Delegation vertrat wieder ehrenvoll unsere Nation auf der größten, internationalen, wehrhistorischen Veranstaltung Europas.
Es gelang uns diesmal in 3 verschiedenen Waffengattungen präsent zu sein. Aus Thüringen wurde sogar unter großem Aufwand ein riesiges, handgeschmiedetes Kammergeschütz (hat wohl großen Seltenheitswert in der MA-Szenerie und darüber hinaus) mitgeführt. Diesmal waren auch eigene Marketenderinen mitgereist. Furore machte auch unser Auftritt während des feierlichen Eröffnungsappells, an dem Abordnungen aller teilnehmenden Gruppen vertreten sind, der wohl einigen Leuten noch längere Zeit im Gedächtnis bleiben wird.
An dieser Stelle sei auch löblich das freiwillige Engagement eines der Grunwald-Novizen beim allgemeinen Wachdienst erwähnt.
Es gelang uns diesmal sogar die TV-Sender ARD und ZDF für diese Veranstaltung und die deutsche Beteiligung zu interessieren, welche als Ergebnis ein paar kurze Augenblicke dieses “events” über den ßther flimmern ließen.
mfG - Thomas (Leiter und Dolmetscher der deutschen Delegation)
datum et actum Ratisbona

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