Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Schmuck, Schnallen, etc. im HMA

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Eintrag #1 vom 04. Okt. 2001 17:06 Uhr Robin (Werner) Guha Thakurta (Schelm von Bergen)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Robin (Werner) Guha Thakurta (Schelm von Bergen) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Leuts,
egal auf welchen Markt oder welche Veranstaltung man sich begibt, Wikinger- (oder besser: FMA-)Schmuck sieht man zu Hauf, aber wie stehts mit dem HMA-Schmuck ??
Leider konnte ich darüber bei uns auch keine Literatur, bzw. Abb. finden.
Dies bedauere ich besonders unter dem Umstand, dass ich Konntakte zu ind. Schuckherstrellern habe, die ich im Februar wieder aktiviere. In diesem Zuge wollte ich endlich auch mal HMA-Schmuck für mich und Agnes anfertigen lassen, doch leider fehlen mir die Vorgaben.
In diesem Sinne: Helft mir bitte Weiter…..
Gott zum Gruße

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Eintrag #2 vom 05. Okt. 2001 08:02 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Also, daß sollte doch nun wirklich kein Problem sein, unzählige Vorlagen zu finden. Zumal Du anscheinend ebenfalls aus Berlin kommst - schon mal im Kunstgewerbemuseum gewesen? Oder Du ziehst Dir die Bilder im Netz von den Auktionshäusern runter, die mit entsprechenden Realien handeln. Und im Karfunkel Verlag ist neulich ein kleiner Band erschienen, der sich nur diesem Thema widmet. Zur Not kannst Du auch mal auf unserer HP vorbeischauen, da findest Du auch etliche Fotos. usw. usw. usw.- wirklich überhaupt kein Problem. Im Gegensatz dazu, jemanden zu finden, der einem hier in Deutschland die Stücke dann bezahlbar herstellt…
Mit freundlichen Grüßen
Joachim, der es zunehmend auch nicht mehr verstehen will, warum bei den meisten Händlern immer nur Wiki oder keltischer Schmuck angeboten wird. Vermutlich sieht HMA Schmuck den meisten einfach nicht cool genug aus.
Joachim
www.brandenburg1260.de

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Eintrag #3 vom 06. Okt. 2001 12:38 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi,
Frag doch einfach mal Bastian Kreusing nach HMA-Schmuck. Er wird dir sicherlich jede Menge zu erzählen wissen und dich mit Vorlagen zuschmeißen.
Guck dir seine Mailadresse einfach aus der Wappenrolle raus.
Zu Joachims Verständnislosigkeit:
Mensch Joachim, versteh doch. HMA Hat was mit Christen zu tun und bei die Kelten und Wickis waren ja noch die coolen Götters.
Ergo: wer HMA-Schmuck trägt ist Christ und doof. Logisch, oder? *kötzel*
Gruss
Fritz

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Eintrag #4 vom 06. Okt. 2001 15:41 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
seit einiger Zeit gibt es bei uns kleine Serien von Repliken und Nachgüssen, es ist garnich so schwer, was nettes zu machen.
Vorbilder findet man bei Haedeke “Schmuck aus 3 Jahrtausenden” Rheinlandverlag Köln 2000, iSBN 3-7927-1786-7
Was Fritz angesprochen hat, mit dem Christen-Heiden Vergleich ist teilweise sogar richtig.
Nun, bevor man sich über die Schmuckformen auslässt, wärs vielleicht interessant, Piercings, Tattoos und die 25 Ohrringe und Bali/Indienringe wegzulassen…
Euer Haduwolff

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Eintrag #5 vom 06. Okt. 2001 16:29 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo!
Im Vorfeld um das Thema Christen/Heiden zu vermeiden: Dir geht es um die Zeit vom ca. 11. Jahrhundert bis ins 14. Jahrhundert(?) im deutschen Einzugbereich?
Verallgemeint gilt, je später deto weniger Schmuck. Und wenn Schmuck dann nur für den Adel.
Mein Gebiet ist eher das FMA.
Leider habe ich auf die Schnelle nur zwei Buchtips da:
Das Reich der Salier, Ausstellungskatalog
ISBN 3-7995-4140-3
Monographieband, Der Mainzer Schatz der Kaiserin Agnes, Mechthild Schulze-Dörrlamm
ISBN3-7995-4137-3
Wer auf jeden Fall weiterhelfen kann ist Jörg Freudenstein, Mittelalterladen Nifelheim, Solingen
0212/2443710
Abgesehen von erheblichem Fachwissen und einer umfangreichen Literratursammlung arbeitet Jörg mit einen der meiner Meinung nach besten Künstler in Bereich Schmuck und Repliken zusammen. Die Preise sind dabei auf jeden Fall sehr fair.
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #6 vom 06. Okt. 2001 20:13 Uhr Robin (Werner) Guha Thakurta (Schelm von Bergen)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Robin (Werner) Guha Thakurta (Schelm von Bergen) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Leuts,
und Danke erst mal für Eure Antworten. Und weiter…
Joachim:
Ans Kunstgewerbemuseum habe ich wirklich noch nicht gedacht, aber der Besuch wird als bald abgehakt. Mal sehen, was ich da erreichen kann.
In Punkto Herstellung: durch meinen Vater habe ich sehr gute Kontakte nach Indien, welche ich weiter ausbauen werde. Ende Januar fliegt er wieder rüber, da will ich die ersten Bestellungen aufgeben.
Fritz:
Danke, dass werde ich so machen, mal sehen, was er so für mich hat.
Götter - irl bin ich auch kein Christ, doch als HMA-Mensch kann ich doch da gar nicht anders, oder ?? Wer möchte schon gerne verbrannt werden ???
Hadu:
DANKE ! Dat such ich doch gleich mal im Netz, außerdem muß ich Dir Recht geben…
Sylvia:
Auch Dir ein Danke, wie gesagt Herstellenlassen will ich die Sachen in Indien, da zahlt man fast nur den Edelmetalpreis.
Also, solltet Ihr mal was haben wollen, was es so an den handelsüblichen Ständen nicht gibt, dann reicht Zeichnungen oder Bilder rüber und ich werde mal sehen, was sich so machen läßt. Bis dänne….
Gott zum Gruße - Werner Schelm von Bergen

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Eintrag #7 vom 08. Okt. 2001 08:43 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht HMA Schmuck ist halt schlicht, blöd und langweilig

Ja, Fritz, ich leide unter Verständnislosigkeit. Genau wie die Händler, wenn ich nach HMA Schmuck frage. Es ist ja nun wirklich nicht so, daß auf jedem HMA Schmuckstück automatisch ein Kreuz erscheinen muß. Ich glaube vielmehr, daß die meisten Händler eh nur die Standardware von St. Justin & Co. anbieten (die ich einfach nicht meeeeeeehr sehen kann, gähn). Und die, die dann doch mal selber dem Handwerk nachgehen, werden die filigranen Verzierungen vieler FMA Schmuckstücke natürlich eher als künstlerische Herausforderung ansehen. HMA Schmuck ist halt oft eher nüchtern. Gut, es gibt ein paar Prunkstücke, aber damit läuft ja hoffentlich keiner im Ernst als Replik spazieren (Stichwort Hochadel - hallo Stephie, halloDietrich)).
Joachim

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Eintrag #8 vom 11. Okt. 2001 17:39 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Ach ja, schöne Sachen für uns aus dem Hoch- und Spätmittelalter sind schwer zu finden. Aber Vorbilder für Gürtel und Schmuck bringen folgende Bücher:
Fingerlin, Ilse:
Gürtel des hohen und späten Mittelalters
In diesem Buch gibt es Beschreibungen, Zeichnungen und Fotos von Gürteln und Gürtelschnallen aus Museen in ganz Europa. Einige Schnallen sind recht einfach, manche richtige Schmuckstücke, und das nicht nur in Gold und Silber; die Bronzeschnallen und -Beschläge ahmen das Dekor der Goldexemplare ganz gerne nach.
Dress accessories: Medieval finds from excavations in London
Ausgrabungen in mittelalterlichen Müllkippen; auch hier wieder Gürtelschnallen, allerdings hier eher einfache Formen; dazu aber Fingerringe (meist aus einfachen Materialien) und Fibeln/Broschen, z.T. mit figürlichen Darstellungen.
Die Titel sind leider nicht hundertprozentig komplett; das Kopieren/Einfügen hat irgendwie nicht geklappt. Beide Bücher gibt es in der Uni-Bibliothek Göttingen - d.h. über das Internet lassen sich da ISBN-Nummern rauskriegen bzw. (da die Bücher wohl nicht mehr erhältlich sein werden) eine Fernleihe anpeilen.
Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg mit den Büchern, und daß dann in der nächsten Saison der Schmuck vielleicht schon fertig ist.
Bis denn
Karen

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Eintrag #9 vom 11. Okt. 2001 19:42 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo.
nur zur Info:
Die Buchreihe des Museum of London wird neu aufgelegt.
Darunter auch das im vorherigen Posting erwähnte “dress accessories”.
Wer sich also dieses göttliche Buch ins Regal stellen will, der sollte öfters mal bei Amzon.uk (oder sonstwo) vorbeischauen…
Grüße,
Patrick.
www.mittelalterschuhe.de / www.hippodromus.de

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Eintrag #10 vom 15. Okt. 2001 19:25 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Nicht um zu kritisieren, sondern nur, um Frustrationen zu vermeiden (“site not found”): Die korrekte URL für Amazon im U.K. ist:
www.amazon.co.uk
Beste Grüße Nikolaj

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Eintrag #11 vom 23. Jul. 2002 12:11 Uhr Robin (Werner) Guha Thakurta (Schelm von Bergen)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Robin (Werner) Guha Thakurta (Schelm von Bergen) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Leuts,
also ich hab jetzt, dank Eurer Hilfe, einige Bücher. Die sind jetzt zwar erstmal hauptsächlich über Schmuck, aber es geht voran.
Wenn jemand von Euch also hochmittelalterlichen Schmuck haben möchte, dann würde ich meine Konatkte in Indien aktivieren. Eiige haben ja schon die Silberarbeiten von dort bei mir gesehen.
Da ich ja bekanntlich kein Händler bin, lasse ich nur auf Bestellung dort Sachen anfertigen. Wenn Ihr wollt stelle ich mal einige Bilder ins Netz, höchstwahrscheinlich unter www.Freystatt.de, das wird aber nicht vor Mitte August passieren.
Gott zum Gruße - Werner Schelm von Bergen

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Eintrag #12 vom 24. Aug. 2007 15:32 Uhr Alexander Jäger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Jäger eine Nachricht zu schreiben.

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So Thema Schmuck ist damit denke ich gut bedient, aber ich habe da noch konkret eine Frage zu Schnallen!
Ich wurde neulich drauf angesprochen, was ich von einem bestimmten Gürtel halten würde (für 13. Jh.) und meinte dazu, dass ich keine Doppelschnallen für’s 13. Jh. kenne.
Doch zu meiner Scham musste ich zugeben, dass ich es so genau gar nicht wüsste.
Bei www.reenactors.de kam es dann: Der Händler bietet Doppelschnallen-Replike an, ausgeschrieben für’s 13./14.Jh.
Zwar bin ich mir bewusst, dass ein Händler meist nicht uuunbedingt das Wahre ist bezüglich Datierungen und das 13./14.Jh schon sehr vage ist, aber seit dem Frage ich mich ob ich nicht vielleicht falsch liege und es ein regionales Gerücht (Oberpfalz) ist, dass es die ersten Doppelschnallen erst im 14.Jh. zu finden gibt.
Konkrete Frage also: Gibt es Doppelschnallen im deutschen 13. Jh. und wenn ja, wo? Schuhe, Gürtel, Taschen?
Vielen Dank im voraus
Alex
Fortes fortuna adjuvat

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