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Eintrag #1 vom 14. Feb. 2004 13:49 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
Anlässlich jüngster Ereignisse, die bei einem anderen “Mittelalter” Portal jedliche Kritik zu eben selbiger VA: www.mittelalter-spectaculum.de/?[…] gemacht wurde, und da wir (fränkischer Zeit von MiM) am Mo eine Schul-Va haben, würde ich gerne mal solche VAs ins Schlaglicht nehmen.
Tipps, Erfahrungen und Berichte über vergangene: Wer hat schon mal welche gemacht, mit welchem Ergebnis, wo… postet auch ruhig Links.
Ich möchte auch ein bisserl nen Gegenpol zeigen, damit Schulen nicht am Ende nur auf so grottige Fantasy zurückgreifen.
Also was bringt mehr: ßberblick über eine Zeit? Mehr Gegenstände? Lohnt es sich, auf bekannte Vorurteile einzugehen? Setzt ihr auf rein zivil, oder auch auf Personen in Waffen, um den Aspekt zu erklären?
Und: was sind die vorraussetzungen. Offenkundig meinen diese “Drachenkinder” es gäbe keine, und auch Kleidung aus der Epoche (? welche eigentlich) ist nicht Vorraussetzung um was zu demonstrieren. Fehler in der Kleidung- geht ihr drauf ein- oder sollte man lieber nicht doch warten, bis man nen akzeptablen Stand hat?
Ich möchte explizit darauf hinweisen, dass ich darum bitte, eine Schlammschlacht zu unterlassen, wer hier postet, setzt sich evtl. der Kritik (die dann aber bitte höflich geäussert wird) anderer aus. Aber am Ende finden wir vlt. etwas, mit dem Schulen was anfangen können.
Gruss, Esca

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Eintrag #2 vom 14. Feb. 2004 14:29 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

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Moin Esca,
ich habe die Lösch-Aktion im MS ja auch mitbekommen. Erstaunlich (oder sollte ich sagen: beängstigend?) wie manche Leute, die sich den Anstrich der Seriösität geben wollen, auf Kritik reagieren…
Aber zum eigentlichen Thema:
Mit dem Hippodromus ( www.hippodromus.de

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Eintrag #3 vom 14. Feb. 2004 16:27 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

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Pax Esca,
also, ich wage es mal. Mal schauen…
auch wir haben uns der “Schularbeit” im besonderen verschrieben. Meist sind es bisher Kindergärten, die dann mit unserem Programm beglückt werden. Die Kindergärten wollen doch meistens neben der zivilen alltäglichen Darstellung aber auch immer den “Ritter” dabei haben. Wir verbinden das immer in einem Schauspiel und versuchen so einen Tag im Leben eines Ritters vorzuspielen. Ganz nebenbei (oder hauptsächlich!) wird dann auf die alltäglichen Dinge eingegangen, wie Feuer machen (kommt immer bestens an!). Die Kleidung wird dann schauspielerisch erklärt. ßber die Bruche und Bundhaube wird immer besonders gelacht… Aber die Kinder sind ein dankbares Publikum. Bei älteren Kindern bis Jugendlichen kommt das kleine “Theaterstück” nicht so gut an, da sollte man dann sich was anderes überlegen. Das größte Projekt bisher wurde mit finanzieller Unterstützung der Landestiftung Baden Württemberg durchgeführt. Hier wurde an 3 Nachmittagen ein Unterricht von 3 Stunden gestaltet, bei dem die 7. Klassen einer Hauptschule aus Nürtingen freiwillig mitmachen konnten. Hier machten wir einen sogenannten Stationenunterricht. An jeder Station wurde ein anderer Themenkomplex behandelt - Rüstung und Waffen, Kleidung, Sachkultur, Essen - Kochen - Nahrung, Wachturmbau und eine Drechselbank war auch noch mit dabei. Einen Artikel dazu findet man in der jetzigen Ausgabe des Karfunkels.
Wichtig ist vor allem, dass eben bei solchen Lehrveranstaltungen (nicht leer J) den Kindern ein richtiges (richtigeres) Bild vermittelt wird. Und ich kann die Erfahrung nur bestätigen, dass selbst 3jährige Kinder unglaublich viel mitbekommen. Daher ist es auch hier, oder vor allem hier notwendig auf Schlagworte wie Zeitfenster, Rolle usw. zu achten.
Ob jemand die Berechtigung hat, solche Unterrichte zu gestalten, ist nur schwer zu beantworten…
Für einen Ehrfahrungsaustausch wäre ich auch sehr dankbar. Was macht ihr so wenn ihr Schulbesuche oder Kindergärtenbesuche habt?
Aber ich vermute, dass es Vergleichsweise wenig Darstellergruppen tun, weil es doch ein relativ großer Aufwand ist. Aber man kann sich so auch ein finanzielles Standbein erarbeiten, wobei man sich damit lediglich ein Taschengeld für die Vereinskasse verdienen kann.
Warte auf weitere Antworten und Erfahrungsbericht.
Gruß
Markus Single
Die Reisecen e.V.

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Eintrag #4 vom 14. Feb. 2004 19:44 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hm ist mittlerweile auch schon ein bisschen her.
Eine Mitbewohnerin deren Mutter Lehrerein ist hat mich angesprochen ob ich mal zu ihrer Mutter in den Unterricht kommen könnte.
Da ich mich dunkel an eien Pause erinnern kann war es wohl eine Doppelstunde.
Ich bin Mitglied in einem gemeinnützigen Verein. e.V. und da hat man auch die Verpflichtung solcherlei unentgeldlich zu machen um die Gmeinnützigkeit zu rechtfertigen.
Jedenfalls war ich in Gewandung mit Bogenbauwerkzeug in der 4 Klasse.
Ich hatte mich voher mit der Lehrerin abgesprochen wo Schwerpunkte liegen sollten und habe mein abgebrochenes Lehramtstudium sinnvoll genutzt bei der Vorbereitung und der Durchführung.
Da das Mitelalter nun mal grob 1000 Jahre lang war bleibt nichts anderes als Schwerpunkte zu setzten.
Ein guter Teil der Zeit verlief im klassischen Frontalunterricht allerdings waren Zwischenfragen schon o.k.. In der Pause konnten sie dann die Bögen und Kleidung anfassen.
Wenn ich mich recht erinnere hatte ich auch gut Zeit eingeplant damit sie ihre Fragen loswerden konnten.
Und da ging es los. Ohne meine Erfahrungen aus meinem Studium wäre ich wohl untergegangen.
Ich wage zu behaupten das es nichts gab was sie nicht gefragt haben.
Und es gab vieles wo ich nur sehr ungefähr antworten konnte oder etwas nicht wußte, was ich auch gesagt habe.
Für die Lehrer ist so eine Veranstaltung auch ein gutes Mittel ihre Schüler mal aus der zweiten Reihe zu beobachten. Denn bei solchen Gelegnheiten legen Schüler auch mal ihr gewohntes Verhalten ab und offenbahren Qualitäten und Probleme.
Im Rahmen einer normalen Unterrichtsstunde rürften wesentlich seltener Fragen zur ehelichen Untreue usw. kommen.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #5 vom 16. Feb. 2004 08:03 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kann die bislang hier aufgeführten Erfahrungen weitgehend bestätigen. Besonders, daß Kinder einem wirklich Löcher in den Bauch fragen können. Für wichtig halten wir es, die Kinder mitmachen zu lassen, ihnen z.B. Schlageisen und Feuerstein in die Hand zu drücken. Wenn Ilja die Seilerbahn aufbaut, gibt es viele Kinder die da nahezu stundenlang mithelfen und kurbeln. Und etwas in die Wachstafel kritzeln zu dürfen erregt viol mehr Aufmerksamkeit als blöde Schwerter.
MB1260 arbeitet seit Bestehen eng mit einem norddeutschen MA-Kinderprojektdorf zusammen. Dort mußten wir gleich zu Anfang die grausige Erfahrung machen, was passiert, wenn sich eine Gromie-Gruppe in solch eine VA hineindrängen will.. Prompt führten sie ihren markttypischen Schaukampfquatsch auf. Die Pädagogen und Eltern waren über das blutrünstigen Massensterben so verzückt, daß heftig diskutiert wurde, überhaupt keine Gruppen mehr einzuladen… Inzwischen haben sie aus dem Fehler gelernt und filtern entsprechend.
Was ich auch erschreckend finde. MB1260 bekommt hin und wieder Einladungen von Schulen aus unserer Region, die so eine Art MA-Projektwoche durchführen wollen. Liest man dann die Beschreibung der Lehrkörper, hat man wieder eine paar Gründe mehr, Märkte zu hassen. Anscheinend können auch viele Lehrer nicht zwischen MA und Markt unterscheiden. Oder sie können sich nicht vorstellen, daß eine VA nicht automatisch ein Markt sein muß. Es erschreckt mich jedenfalls, daß selbst Menschen mit Bildungsauftrag so nen Mist kopieren.
Grüße aus der Mark
Joachim
Marca brandenburgensis AD 1260

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Eintrag #6 vom 16. Feb. 2004 11:01 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Joachim.
Lehrer sind auch nur Menschen.
Und ich denke du kannst zugeben dass das Marktmittelalter sehr Publikumswirksam und Publikumsanziehend ist. Das erklärt IMO warum auch viele Lehrer auf den Zug aufspringen.
Sie haben bislang nichts, oder wenig anders gesehen.
Da gilt es Alternativen aufzuzeigen und aufzuklären. MA-Märkte zu hassen ist sehr destruktiv und nicht zielführend.
Es ist zwar sicher nicht einfach einem Geschichtlehrer zu erklären dass er als Fachmann so manchem Irrtum aufsitzt. Da bestehen gewisse Resistenzen etwas von so einem dahergelaufenen MA-Futzi anzunehmen.
Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass in Geschichtsbüchern nicht wenig Mist steht, oder eben sinnverfälschende Veralgemeinerungen und dass das eben auch Quellen sind auf die sich Lehrer verlassen dürfte hier den wenigsten unbekannt sein.
In dem Sinne mit Diplomatie und Kompetenz läßt sich viel erreichen und ist an gerne wiedergesehen.
Projekt oder erlebnispädagogisch orientierte Angebote sind zwar relativ aufwendig, aber dürften zunehmend nachgefragt werden.
Denn das fächerübergreifende lernen hält glücklicherweise immer mehr Einzug.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #7 vom 16. Feb. 2004 12:05 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Ich hab leider bezüglich Kinder-/Schulveranstaltungen und Mittelalter bisher nur Erfahrungen aus meiner Zeit als “Ferienlagertante” abzugeben, denke und plane aber seit einiger Zeit auch an einem Konzept herum, das zu uns passt (und plane die Klasse meiner Tochter als “Versuchskaninchen ein), und habe daher ein paar Ideen anzubieten, die ich bisher hier noch nicht fand. Ich finde eines der größten Mankos von Schulbildung ist die fehlende Vrmittlung von Kompetenzen. Themen wie Quellenrecherche tauchen im gymnasialen Geschichtsunterricht wohl am Rande auf, aber es macht auch deutlich kleineren Kindern Spaß, Wissen ”selbst“ zu ermitteln. Insofern wird für mich die Quellenbetrachtung und -bewertung im weitesten Sinne zu einem sinnvollen Prjektunterricht dazugehören. Kinder müssen lernen nicht alles zu glauben, was jemand daherquatscht (sei er nun Lehrer oder staatlich ausgewiesener Mittelalter-Spezialist), sie sollten sich auf sich selbst verlassen, Forscherdrang entwickeln, und dabei kann man sie dann prima mit Experimenten wie dem Feuermachen oder dem Kochen von Getreide im Kugeltopf nebst anschließendem Verzehr unterstützen. Thematisch muss man dann eben so flexibel sein, sich auf vorhandenen Quellen (…Museumsexponate…Realien… Abbildungen… Statuen..etc) beziehen zu können. Das ist natürlich etwas, was an nur einem Projakttag schwierig zu leisten sein wird, aber auch da kann man mit dem Suchen und Erarbreiten von Quellen beginnen, bevor man mit den Kindern das Erarbeitete anhand der Beispiele aus der eigenen Darstellung auswertet. Um das ganze plastisch darzustellen (David erklärte mir gerade, das sei schwer verständlich) ein Beispiel: Projekt zweite/dritte KLasse ”Kleidung im 13. Jahrhundert". Als erstes sollte man mit den Kindern besprechen, was sie für Vorstellungen von Kleidung dieser Zeit haben (bei entsprechend vorhandener Zeit macht sich bei Kindern dieses Alters immer gut, wenn man sie etwas zeichnen lässt), und dann gemeinsam überlegen, wie und wo man diese Vorstellungen verifizieren oder revidieren kann (Museum, Abbildungen, Bildbände, Internet - je nach ALter), um dieses dann je nach Ort (Museum oder KLassenraum, oder Dom oder…) in Gruppen zu tun. Anschließend wird das dann gemeinsam ausgewertet, Beispiele aus dem eigenen Fundus präsentiert (endlich!) und wenn möglich noch auf Fertigungstechniken (vom Schaf zum Gewand - waschen, kämmen, spinnen, färben, weben etc. - wenn möglich auch praktisch) und Materialien eingegangen…
Hach, wir sollten es endlich tun ;0)
Gruß Suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #8 vom 16. Feb. 2004 12:55 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Esca,
keine Schlammschlacht - Klar. Und vor allem kein: Das hätten wir besser gekonnt.
Es gibt zum Thema fachlich kritische Literatur, das Sonderheft der Zeitschrift “Experimentelle Archäologie” mit Schwerpunkt Museumspädagogik. Darin besonders ein Erfahrungsbericht von Steinzeitaktionen in Schulen. Das mal wirklich als Lesetip.
Aus eigener Erfahrung kann ich von zwei Aktionen berichten. Das eine war eine Grundschule mit einen Unterrichtsschwerpunkt Mittelalter über eine längere Zeit. Die wirklich bemühte Lehrerin hatte zusammen mit dem Domfest Komitee Aachen 2000 eine Aktion angeplant und auch Material bekommen, das Ergebnis, auf diesem Fest eine ganze Klasse Kinder mit Handspindel vorzustellen, konnte, glaube ich, nicht realsiert werden. Angereist war ich auf eigene Kosten mit einem großen Korb Anschauungsmaterial und normaler Kleidung. Die Kinder hatten Spaß, den pädagogischen Nutzen kann ich nicht einschätzen, dazu fehlt mir das Fachverständnis, die Lehrerin war jedenfalls zufrieden.
Die zweite Aktion war ein Gastauftritt mit der Wikingergruppe von Konrad Schaumkessel, Düsseldorf, im Rahmen eines Kindergartenfestes. Wir hatten Freude, Eltern und Kinder auch. Aber ein Fest ist kein Unterricht…
Resümee:
Ich traue mich nur sehr begrenzt an solche Aktionen, obwohl ich im Handwerk Lehrlinge mit ausgebildet habe. Dazukommt, daß ich voll berufstätig bin und so eher weniger Gelegenheit zu solchen Auftritten habe.
Trotzdem bin ich der Meinung, daß es eher zweifelhaft ist eine (umsonst oder billig) zu beschaffende wie auch immer geartete Hobbygruppe (oder Hobbyverein) auf Schulen loszulassen. Gut, ein Ausfug nach ins Neanderthalermuseum zur Museumsschule kostet vielleicht Geld, aber dafür ist das was geboten wird auch eine runde und von Fachleuten gemachte Sache.
Sylvia
Projekte zur lebendigen Geschcihte e.V. (i.G.)
PS.
Wer haftet wenn dem finsterem Ritter das Schwert ausrutscht, sich ein Kind verbrennt oder ähnliches…..

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Eintrag #9 vom 16. Feb. 2004 14:45 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Also mein persönliches Resümee zur heutigen VA in einer lokalen Grundschule war: sie waren sehr interessiert, habe gefragt noch und nöcher, und hat echt Spass gemacht.
Leider mussten wir uns auf ein relativ enges Gebiet begrenzen, und haben das vor allem benutzt, um mal ein paar Vorurteile auszuräumen.
Das ganze war eine kurze Einführung mit der Problematik “im Mittelalter” bzw. dass man schon konkret Zeitangaben machen muss, über ne Vorstellung unserer Charaktere und der Erklärung des sozialen Umfelds und einiger Gegenstände, sowie Kleidung.
Da es allerdings von 8-12h jeweils ne Dreiviertelstunde war, konnte man jeweils nicht so viel unterbringen.
Ich denke aber, es hat schon einiges an Interesse und Bewusstsein geschaffen, und nicht jeder mitn Schwert is jetzt ein Ritter mehr ;)
Gruss, Esca

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Eintrag #10 vom 16. Feb. 2004 14:59 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Im letzten Jahr haben ich und mein Freund eine Grundschule mit mittelalterlicher Musik beglückt. Anlaß war ein “Musiktag”, zu dem auch der örtliche Gesangverein und noch ein paar andere örtliche Musikgruppen eingeladen worden waren. Wir hatten jeweils 45 Minuten eine Klasse.
Die Planung dieser Sache war nicht ganz einfach. 45 Minuten “Konzertberieselung” bei Kindern in diesem Alter klappt nicht, oder wenn, dann nur mit Showeffekten, die ich nicht hätte haben wollen. Mir war es wichtig, daß die Kinder in irgendeiner Form mitmachen konnten oder zumindest den Texct verstanden.
Leider sind mit Melodien überlieferte deutschsprachige Lieder des Hoch-und frühen Spätmittelalters ja sowieso selten, und dabei etwas “kindgemäßes” zu finden, gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mein Freund, der sehr gut mit Kindern umgehen kann, versuchte immer wieder, mich zu Kompromissen, also Liedern und Musikstücken aus späterer Zeit zu überreden. Ich habe ihn dann aber überzeugt, mir Zeit zu lassen, um die die “Nadel im Heuhaufen” doch noch zu finden. Und letzten Endes denke ich, habe ich eine Auswahl an Stücken gefunden, zu denen ich stehen kann, auch wenn das früheste aus dem 12. Jahrhundert (aus dem “Codex Calixtinus”) und das jüngste aus dem 15.Jahrhundert (Oswald von Wolkenstein) stammte. Wir haben verschiedene Instrumente vorgestellt (u.a. Harfe, Laute, Portativ), und den Kindern hat es gefallen.
Bis denn
Karen Thöle
PS: Wer “kindgemäße” Lieder des 13. Jahrhunderts kennt, möge sich bitte bei mir melden!

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Eintrag #11 vom 16. Feb. 2004 17:02 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lehrer sind auch nur Menschen

Hi Susa.
etwas kürzer nun. habe keinen Nerv mehr da mein vollständiges Post von einer Störung beim Provider geschluckt wurde.
Lehrer kennen nur oder fast nur das Marktmittelalter weil es überwiegt.
Zudem sind eine ihrer Quellen Schulbücher, und die pauschalisieren mitunter bis hin zur Fehlinformation.
Projekte die über den Umfang von 2 Schulstunden oder den Wandertag/Projekttag hinausgehen sind sehr arbeitsintensiv in der Vorbereitung für alle Beteiligten.
Zudem läßt der Lehrplan Variationen zu, die müßen aber gegenüber dem Rektor gerechtfertigt werden.
größere Projekte sind fächerübergreifend eine tolle Sache.
Da müßen aber zum einen die einzelnen Fachlehrer mitspielen, und die Lehrplanrelevanz muß gegeben sein. Mit eine guten Begründung, die so ein Projekt darstellen kann läßt sich aber durchaus mal ein Inhalt aus einer höhern Klassenstufe vorziehen. Auch das bedarf theoretischer Vorbereitung.
Ist alles machbar soweit die Lehrer mitspielen.
Falls ich es noch nicht geschrieben habe.
Ein bischen Diplomatie ist oft angebracht, da z.B. Geschichtslehrer nicht selten gewisse Resistenzen haben sich von einem “MA-Futzi” in ihrem Fachgebiet korrigieren zu lassen.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #12 vom 17. Feb. 2004 07:52 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Aber Harald, seit wann ist Hass destruktiv und nicht zielführend??? Gehört er doch zu den schönsten menschlichen Triebfedern überhaupt :-)
Um es noch mal zu schreiben. Ich bin kein Freund von Märkten. Entsprechende threads und entsprechende Einträge darin von mir gibt es zu Genüge. Muß ich hier nicht wiederholen. Ist mir inzwischen auch egal, denn wer da hingeht, weiß es nicht besser oder will es nicht besser wissen.
Anders sehe ich es aber bei Veranstaltungen mit Lehrcharakter. Warum bitte soll ich es gut finden, wenn die gleichen Fehler und Vorurteile gegenüber dem MA, die man auf jedem MA- Markt sehen muß, nun auch in Schulen an Kinder weitergegeben werden. Nein, da spiele ich nicht mit. Unsere Alternativen hatte ich genannt. Meist spricht man uns jedoch sehr kurzfristig an, da steht das Konzept (wenn überhaupt eines existiert) schon fest. Da kann man sich dann nicht mehr groß einbringen.
Joachim
PS
Ich habe nichts gegen einen Markt auf dem Schulhof, also gegen einen Markt an sich, wohl aber etwas gegen einen dieser typischen MA-Märkte auf dem Schulhof .

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Eintrag #13 vom 17. Feb. 2004 13:41 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Joachim.
Oh, ich wollte auch mit nichten sagen dass es gut ist wenn Lehrer mit MA-Marktgedanken kommen.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen dass es bei dem Wald von MA-Märkten nicht unbedingt einfach ist die richtigen Bäume zu sehen.
Und da das Mittelalter nicht unbedingt den wichtigsten Teil des Geschichtsunterricht darstellt sind Wissenslücken bei den Lehrern zwar alles andere als schön, aber nachvollziehbar.
Ich bin voll deiner Meinung dass die typischen MA-Marktgeschichten in der Schule nichts zu suchen haben.
Und enthusiastische Junggruppen mit sehr mangelhaftem Kentnissstand gehen sicher gern an schulen und bringen was sie zu wissen glauben voll mit Elan rüber.
Da sind die Blicker dann schon gefragt da gegen zu halten.
Wie du geschrieben hast ist es nicht einfach sich einzubringen wenn man kurz vor knapp etwas machen soll und schon ein Konzept vorgegeben bekommt.
ßberprüfen muß man es dennoch. Bei kurzen Sachen wie ein bis zwei Schulstunden ist aber kein großer Raum zum manövrieren.
Wie wichtig eine gute Recherche ist, und wie schnell man Unsinn verbreitet weiß ich.
Ich bin nicht der große Recherchierer, sondern ein Werkler. D.h. ich verlasse mich bei Dingen die über meien direkten Bereich hinausgehen im Besondern, aber auch füer einen Teil meiner Belange auf das was ich von andern mitbekomme.
Zum Glück bin ich ein guter Zuhörer.
Und obwohl ich mit Metallkrams nichts am Hut ahbe weiß ich mittlerweile viel über Schwerter und Kettenhemden.
Aber mir wird beinahe schlecht bei dem Gedanken wie lange ich der Meinung war dass die meißten Schwerter im Mittelalter stumpf waren.
Die Begründung: wenn man mit einem scharfen Schwert auf ne Rüstung klopft wird es eh stumpf, alse nimmt man gleich einen Metallprügel und bricht damit Knochen.
Was für ein blühender Unsinn das in bezug auf Schwerter ist brauche ich wohl nicht weiter auszuführen. Für einen ohne weiterführendes Wissen hört sich das aber erst mal logisch an.
Da die Leute die was wissen aber auch wissen das ihr Wissen beschränkt ist gehen sie damit vermutlich auch vorsichtiger um als die die denken viel zu wissen. Alles klar? *g*
Für Schulveranstaltungen und natürlich auch für Lehrer gilt also: Es ist kein Problem etwas nicht zu wissen, solange man es zugibt, und im Fall des Lehrers auch mal nachschaut um es nachzureichen.
Aber um das zu können braucht man eine gewisse menschliche Reife. Und es gibt überall genug Leute die diese Reife nie erlangen.
daß muß man nicht gut finden, kann man auch nicht ändern, man kann nur versuchen es besser zu machen.
So, Philosophie aus. *g*
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #14 vom 01. Jun. 2004 11:50 Uhr Stefan Erdenkäufer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Erdenkäufer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht verschiedene Lehrertypen

Hallo, zusammen!
Durch die ganzen, sehr interessanten und aufschlussreichen, Posts zieht sich ein wenig der rote Faden, dass Lehrer keine rechte Ahnung haben und sich außerdem auch noch ungern belehren lassen. Abgesehen davon, dass die Kritikfähigkeit bei den meisten Lehrern etwas defizitär ausgebildet ist (Die sind es gewohnt zu belehren, nicht belehrt zu werden), muss man da ein bisschen differenzieren:
Gymnasiallehrer unterrichten nur die Fächer, die sie - recht intensiv - studiert haben. Ein Geschichtslehrer am Gym wird also immer einige Ahnung von der Materie haben und sich natürlich besonders “freuen”, wenn man ihm da mit Besserwisserei kommt. Bei denen ist also, wie in den Posts schon erwähnt, hochgradige Diplomatie angebracht.
Bei Realschullehrern sieht es ähnlich aus, nur dass deren fachwissenschaftliches Studium in keiner Weise mit dem des GL konkurrieren kann. Die haben also oft große Lücken und wissen das meistens auch. Sie sind daher in der Regel leichter handlebar als GymLs.
Grund- und Hauptschullehrer (so wie ich) schließlich sind arme Schweine. Sie haben ein paar Fächer studiert und müssen dann in der Praxis unterrichten, was gerade von ihnen verlangt wird. Cool, gell? Und selbst wenn Geschichte zur Fächerverbindung gehört, so ist der fachliche Anteil meistens lächerlich gering. Selten einmal ist es das Hauptfach, dann hat er so viel Ahnung wie ein Realschullehrer.
Wenn einer von denen also mal gar keine Ahnung hat: nicht wundern, er kann eigentlich nix dafür.
Die sind meistens recht dankbar, wenn man ihnen da auch fachlich weiterhilft und nehmen jedes Angebot zur fachlichen Mitgestaltung gerne an. Dabei muss ganz besonders viel Wert auf die Vorbesprechung gelegt werden, um den Lehrer dann nicht vor der Klasse dumm aussehen zu lassen. Am besten gibt man ihm/ihr entsprechende Literatur mit, um sich einzulesen. Und falls im Vorfeld vom L selbst falsche Informationen vermittelt wurden, sollte damit sehr behutsam umgegangen werden. (Also nicht: “Das ist Käse, wer hat Euch denn den Schwachsinn erzählt…”), sondern mit “neuesten Erkenntnissen”, “nicht mehr aktuellen Schulbuchinhalten”, “hat man bis vor wenigen Jahren noch geglaubt” oder ßhnlichem kommen.
Gruß,
Stephan fonne Varenbach

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Eintrag #15 vom 02. Jun. 2004 09:34 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

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Hi allerseits,
ich muss hier ebenfalls eine Lanze für die Lehrer brechen. Zumal ich auch seit Februar im Schuldienst bin. An Grundschulen und Hauptschulen haben wir ähnliche Erfahrungen gemacht. Die Lehrer sind kontaktfreudig und man tauscht Informationen aus. Ich kann auch Stephans Ausführungen nur bestätigen. Bei einer Lehrprobe in Heimat und Sachunterricht in der Grundschule bat mich ein Lehrer um Hilfe, der zwar Geschichte studiert hat, jedoch mit Schwerpunkt Keltentum. Beim Thema Mittelalter wurde es dann schwierig. Wir konnten dann Bruche, Beinlinge vern. Panzerhemd usw. ausleihen.
Was mich aber hier weiter interessieren würde - wie kann man Leuten bei schulischen VA Einhalt gebieten, die offensichtlich nicht annähernd eine Ahnung haben.
Wie weiter oben schon angeführt, macht unser Verein auch solche VA mit Kiga´s und Schulen. Wer sagt mir, ob ich/wir oder andere als Verein das Wissen und die nötige Ausrüstung haben um nicht wieder gefährliches Halbwissen weiterzugeben.
Es ist ein heikles Thema, da man hier auf Schulklassen losgelassen wird und Wissen vermittelt. Und trotzdem bleibt die Frage, wer sollte/darf/kann solche VA guten Gewissens machen und wer nicht? Ich würde es für wichtig und richtig halten, hier deutliche Worte zu finden. Selbst wenn es mich selber oder meinen Verein selbst betreffen würde.
Gruß
Markus

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Eintrag #16 vom 02. Jun. 2004 22:08 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Wir haben eigentlich regelmässig Kindergartenfeste.
hierzu muss ich sagen, das die Feste so geplant werden sollten, das nicht nur die Kinder was zu tun haben, auch die erwachsenen, also die Eltern.
Soll ja in den meisten fällen ein Tag der Familie sein.
Was gut ankommt ist ein Tisch mit einigen Zangen und Kettenringen. evtl. noch ein Muster mit Kettengeflecht.
Ich nehme da Kupferringe. die können die kleinen dann biegen.
Ansonsten dieverse Stationen zum Spielen/Aufgabe erledigen.
Showkampf machen bei uns zum einen unsere Kinder mit Holzschwertern, zum anderen dann auch wir,.
Anfangs dachten wir uns, das die kleinen da angs bekommen, aber die schreien ja förmlich danach, das wir Kämpfen.
Abschließend gibt es dann immer eine kleine Feuershow.
Wer mehr erfahren will, kann mich ja an Mailen :)

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Eintrag #17 vom 02. Jun. 2004 23:41 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Und das läuft dann unter “Schulveranstaltungen” Erzählt ihr den Kleinen womöglich noch, das wäre Mittelalter? Na danke.
Das fällt bei mir unter Kindesunterhaltung, aber nicht unter Schulveranstaltungen. Just den Kindern muss man später mühevoll erklären, dass Kettengeflecht eben nicht aus gebogenen Ringen besteht. Danke vielmals.
Gruss, Esca

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Eintrag #18 vom 02. Jun. 2004 23:48 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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@ Thomas
Und was hat das dargebotene dann mit irgendeiner Form von LERNEN zu tun?
Das wäre dann ja wie im Mathematikunterricht zu lernen, daß 3 x 3 = 10 ist….
Oder bildet man so die künftige Generation von Hillermarkt und KZK Besuchern aus?
Damit die da die erlernten Sachen schneller wiederfinden?
Macht ihr evtl. auch in weiterführenden Schulen sowas, vielleicht ne Art Filmabend, so mit Braveheart, der erste Ritter, Prinz Eisenherz oder Robin Hood (der mit dem Fuchs als Robin)?
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #19 vom 04. Jun. 2004 10:21 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Leute,
ich habe mir das Thema mal durchgelesen und bin doch schon recht verwundert. EIgentlich über beide Seiten.
Zum ersten, es kann nicht sein, dass in einer Schule Marktmittelalter betrieben wird. Schon alleine die Frage nach Feuerspuckern in diesen 700 Jahren dürfte einen ganzen Threat sprengen. Bei den Abbildungen von Gauklern die ich kenne sind keine Feuerspucker dabei.
Zum zweiten, ich halte nichts davon Kinder auf die Spass Gesellschaft vorzubereiten. Schule soll Wissen vermitteln. Wenn möglich mit Spass und lustig, Fakt ist aber, die Schule ist zur Vermittlung von Bildung da.
Dann, was wir als kindgerecht finden, das empfinden die Kleinen teilweise als albern.
Was die A-Fraktion betrifft. Das ist kein Freibrief stundenlang über Zahlen und Fakten zu referieren. Kindgerecht ist das Schlagwort. Das heißt im weitesten Sinne Geschichte “BEGREIFBAR” zu machen. Originale oder Repliken anfassen und ausprobieren.
Ihr könnt auch einem dreijährigen nicht gerade was über Zeitfenster erzählen. Die machen einen wissenden Blick, aber das wars. Wer noch kein Gefühl für Zeit hat, braucht auch nix über Zeitfenster zu wissen.
Ich habe jetzt Erfahrungen aus dem Kindergarten, Sonderschule, Gymnasium Oberstufe…. Grundsätzlich ist, klar, die Kinder wie auch die jugendlichen haben sehr starkes Interesse. Es gibt immer wieder die Dummschwätzer unter den älteren. Da habt Ihr zwei Möglichkeiten souverän drüber weg gehen oder gemeiner sein als diese Typen.
Die Erfahrung zeigt, es ist großes Interesse am Alltagsleben da. Vor allem eben immer wieder die Frage, wie hat ein 17 jähriger Junge bzw. Mädchen gelebt. Wie sahen die Klamotten aus etc…
Meine Schwiegermutter hat das ganze Zeug mal mit zum Geschichtsunterricht in die Schule genommen. Problem, ich könnte meine Ausrüstung nun direkt bei der Schule abgeben, da direkt andere Lehrer auf den Zug aufgesprungen sind und das Projekt bei den Schülern eingeschlagen hat wie eine Bombe.
Ich sehe es als wichtig an, im Vorfeld mit den Lehrern zu sprechen. Die Zielgruppe genau zu analysieren und dafür zu sorgen, nur gute Ausrüstung dabei zu haben. Lieber weniger, dafür aber gut!!!
Immer wieder gut kommt auch die Kinderkleidung an, die wir für unseren kleinen haben. Das lieben die Kinder und auch die ßlteren (löst das ist ja niiiiiiiiiiiiiiiiiiedlich Effekt aus).
Also weniger ist mehr. Wichtig ist einfach nichts falsches zu erzählen und zu Themen zu denen man keine Ahnung hat die Klappe zu halten.
Servus
Steffen

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Eintrag #20 vom 06. Jun. 2004 22:01 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schulveranstaltungen oder Schulung?

Mir sieht es da nun eher so aus, das da irgendwelche sehr historische in den Klassenräumen unterricht geben? kann es das sein,? Dann habe ich da was falsch verstanden,.
Zu Kettengeflechten: Klar kann ich denen auch zeigen, wie man es gemacht hat. und da nicht eben nur Ringe zu biegen.
Mir geht es da mehr darum, das die Kinder auch wissen, was dann normal ist. also das Kettengeflechte Vernietet oder verschweist waren, das Man keine Turnschuhe oder Bundschuhe hatte, das ein Landsknechtzelt nichts bei Wikis zu suchen hat etc.
Als da eben schon mal bei sich selber zu erkären anfangen und da geb ich dann auch viel zu, das gewisses eben im Mittelalter anders war.
Das ist ein himmelgroßer unterschied.
Aber wen es spaß macht, einem Kindergartenkind den genauen unterschied zwischen HMA SMA usw. zu erklären, der soll es machen. der hat warscheinlich selsbt keine Kinder und weis nicht, was die sich dann davon merken können. (oder hören sich selber gerne reden)
@ Steffen … Ups :) Bin da ganz Deiner Meinung :)
Generell aber wird da von den Kindern gewisses erwartet, was eben mal da sein muss. und auch wenn ich dann sage, das es im MA nicht so war, dann bringt das relativ wenig bei Kindern.

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Eintrag #21 vom 06. Jun. 2004 22:07 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ???

Ach ja, da fällt mir noch was zu dem Satz ein
“Das hat es aber im Mittelalter nicht gegeben” wenn man sich mal in eine Dunkle Ecke zum Rauchen verdrückt oder sonst was auftaucht, was man normal nicht macht.
Antwort: “Das Haus da drüben hat es auch noch nicht gegeben und es ist da” Ist nur ein Beispiel :)
Gibt es da nicht irgendwo schon einen Raum dafür?

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Eintrag #22 vom 06. Jun. 2004 23:19 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schulveranstaltungen

@ Thomas:
Was soll uns dein Post sagen?

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Eintrag #23 vom 06. Jun. 2004 23:55 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Und kann man mir mal...

…verraten, wie man den Kindern zeigt, dass Kettengeflecht vernietet war, wenn man gleichzeitig sich ein hemd zurechtbiegt? Oder Feuerspuckt?
Meister, man kann selbst Erstklässlern den Unterschied zwischen HMA, SMA und FMA verständlich machen- und oh nein! Die merken sich das auch noch…
Also wenn ihr mal wieder auf nem Markt steht, und Feuer spuckt, und euch ein Kind kritisch anguckt und fragt, woher ihr wisst, dass man das so gemacht hat, dann hat’s ja was gebracht. Habe die Ehre.
*Sauer*
Gruss, Esca

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Eintrag #24 vom 07. Jun. 2004 01:37 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht @ Thomas Arnold

“Mir sieht es da nun eher so aus, das da irgendwelche sehr historische in den Klassenräumen unterricht geben? kann es das sein,? Dann habe ich da was falsch verstanden,.”
Wer oder was sind historische? Abgesehen davon..ja, das kann es sein. Denn wie Esca vor mir es bereits formuliert hat:
JA, Kinder können sich solche Unterschiede merken und sie verstehen!
Ich selbst habe in zwei KINDERGßRTEN und einigen Schulen (Grundschulen, Gesamtschulen etc.) einige solcher Bescuhe organisiert und gemacht.
Meine Erfahrung dabei: Selbst die Kindergartenkrümel haben uns zum Teil bessere und intelligentere Fragen gestellt als einige Erwachsene bislang…
“"Das hat es aber im Mittelalter nicht gegeben” wenn man sich mal in eine Dunkle Ecke zum Rauchen verdrückt oder sonst was auftaucht, was man normal nicht macht.
Antwort: “Das Haus da drüben hat es auch noch nicht gegeben und es ist da” Ist nur ein Beispiel :)
Gibt es da nicht irgendwo schon einen Raum dafür?"
Was willst du uns damit sagen?
Roland
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #25 vom 07. Jun. 2004 07:29 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nur mal so

Ich habe mein verschweißtes Kettenhemd damals verkauft, nachdem sich so ein kleiner Bengel vor mir aufbaute, sich das anschaute und meinte: Im MA hatten die aber noch keine Schweißgeräte.
Ein etwa gleichaltriger Kollege von ihm erklärte mir dann korrekt die Helmentwicklung vom Nasalhelm über Hundsgugel bis Schaller mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.
MA ist bei Kindern gerade schwer in und es gibt viele gute Kindersachbücher zum Thema. Besonders die von der Insel sind richtig klasse. Und von daher bin ich mir nicht sicher, ob man den Kleinen heute noch Marktquatsch erzählen muß oder kann.
Joachim

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Eintrag #26 vom 07. Jun. 2004 08:41 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Es ist aber schon richtig, dass man altersgerecht unterrichten muss. Gerade das Beispiel Kettenhemd ist recht gut, weil es nicht einfach ist, einem Vorschulkind oder Kinder bis zur Klassenstufe 4 zu erklären was vernieten ist. Für uns sind das alltägliche Dinge und es erscheint uns logisch was wir erzählen/erklären. Jedoch muss das für die Kinder nicht zu treffen. Und da ist die Frage dann schon berechtigt, ob man es da nicht ein wenig reduzieren kann/soll. Natürlich ist das nicht der Freischein zur falschen Darlegung.
Markus

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Eintrag #27 vom 07. Jun. 2004 09:04 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nicht "Reduzieren"

sondern falsch ist es, falsches zu zeigen. Wenn man dann auch noch inhaltlich “reduziert” um so schlimmer; vernieten kann man kann einfach an die Tafel malen, und die Kinder machen grosse Augen, wenn ihnen klar wird, was für eine Arbeit das ist.
Ich muss da nur an die “Drachenkinder” vor einiger Zeit denken.
Ich meine, was soll das eigentlich? Einerseits nehmen es die betreffenden “nicht so genau”, denn das ist ja Aufwand, aber andererseits wird an Schulen gerannt und von “the Real Thing” erzählt.
Mir is klar, dass sich sowas wunderbar in den Referenzen macht, aber hier geht es nicht um Konkurrenzkampf oder Profilierung, also wenn ihr nicht bereit seid, es konsequent zu tun, dann lasst es bitte. Seid so ehrlich mit euch selber und fragt bei der nächsten Gruppe an, “die es so genau nimmt”.
Hier geht’s nicht um einen wohlklingenden Punkt auf der Webseite, sondern um die Bildung einer kommenden Generation.
Und ich habe keinen Bock denen erst wieder den Käse auszutreiben, der ihnen bereits im Kindergarten erzählt wurde.
Gruss, Esca

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Eintrag #28 vom 07. Jun. 2004 09:24 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ja schon, aber

Inhalte müssen zum Teil didaktisch reduziert werden, um die Inhalte verständlich zu machen. Das schließt aber nicht aus, dass man die Erklärung des Vernietens macht. Damit wollte ich sagen, dass man aufpassen muss, wie man das rüberbringt. Sonst begreifen die Kinder nichts oder sehr wenig. Es bringt halt nichts, wenn ich von vernieten spreche, bevor ich nicht geklärt habe, was eine Niet ist. Genauso wenig kann ich etwas von Handnaht erzählen, wenn nicht klar ist was eine Handnaht ist.
Hoffe ein wenig verständlicher argumentiert zu haben.
Gruß
Markus

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Eintrag #29 vom 07. Jun. 2004 09:44 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Schulveranstaltungen

Markus, das ist völlig klar.
Aber um bei dem Beispiel zu bleiben:
“..dann hat man zwei Metallringe genommen, zwei sehr kleine Metallringe die nicht geschloßen waren, sondern einmal eingeschnitten, und an den Enden wo der Schnitt war, da hat man die Ringe flachgehauen mit ´nem schweren Hammer.
Dann hat man in mühsamer Arbeit ein Loche in diese jetzt flachen Enden gebohrt.
Und jetzt müsst ihr euch vorstellen wie der Arbeiter da sitzt (Geflecht zeigen) und die Enden übereinander biegt, damit die Ringe wieder geschloßen werden können..und damit das dann funktioniert und auch richtig was aushält, wird da noch ein kleiner Keil reingehauen, hier (zeigen) das nennt man dann Niete.
Dürft ihr aber nicht mit eurem Papa verwechseln..”
So, und das wars auch schon wieder…
Peter Lustig
Löwenzahn I.G.

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Eintrag #30 vom 07. Jun. 2004 10:54 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ich verstehe irgendwie nicht

warum jedesmal so nen Ast um “Kindgerecht” gemacht wird. Als ob es ne Kunst wäre, dass so zu erklären, dass sie es verstehen. Keine Fachwörter, keine Fremdwörter und Anglizismen, einfacher Satzbau, viele Beispiele und Vergleiche aus dem Alltag, und gut.
Weder muss noch kann man da Erzieher oder Pädagoge spielen, es geht nur darum, Inhalte leicht verständlich, und vor allem, inhaltlich richtig rüberzubringen.
Da fragt man vorher die Lehrkraft (denn die Aufnahmefähigkeit kann auch nach Klasse variieren) und arbeitet zusammen.
Heutzutage scheint es so dermaßen Teil des Zeitgeistes zu sein, dass Dinge unterhaltsam sein müssen, dass Inhalte völlig nebensächlich sind.
Zumal, wenn jemand schon mit Zeugs und Klamotte an ne Schule geht, und denen Mittelalter mehr oder weniger direkt in die Hand gibt, und die Kleinen sich dann immer noch langweilen, hat man es entweder total vergeigt oder den Kindern war es völlig wurscht.
Gruss, Esca

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Eintrag #31 vom 07. Jun. 2004 11:30 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Peter Lustig im Mittelalter

@Esca
Es ist schon so, wie “Peter Lustig” es geschildert hat, ganz ohne eine “kindgerechte” Formulierungen wird man dabei nicht auskommen.
Nicht umsonst werden Kindersendungen (es gibt gute und viele schlechte, “Löwenzahn” gehört zu den sehr guten).
Den Test kann jeder mit Kindern in dem betreffenden Alter (1.-3. Klasse) machen. Setz die vor den Fernseher und lass sie eine Sendung “für Erwachsene” sehen (nein, nicht “solche” …).
Z.B. eine Schulsendung für höhere Klassen. Frage nachher was die Kleinen von der Erklärung der Atomphysik, der Relativitätstheorie oder Evolutions-Theorie verstanden und behalten haben.
Mit ein wenig Glück (und nur, wenn zu diesem Thema vorher schon überdurchschnittlich viel Interesse vorlag) wird eine verständliche Wiedergabe erfolgen können. Sonst kommt wohl eher eine Erklärung als “Dingsda” raus.
Klar können und sollen Kinder das Mittelalter “begreifen” könne, aber die Wortwahl und Niveaustufe der Erklärung dazu kommt ohne Didaktik und altersgerechte Planung nicht aus (wir wollen doch, dass möglichst viel und Richtiges hängen bleibt). Also ich denke, dass den Kindern, um beim Kettenhemd zu bleiben, dies auch an einem Model mit größeren Ringen (auch aus Nichteisenmaterial) ruhig demonstriert werden sollte (auch mit eigener Nachvollziehbarkeit durch Ausprobieren) und ihnen dann die Originalringe gezeigt werden (incl. Hinweise auf das Vernieten, siehe “Löwenzahn”).
Den Unterschied (hinsichtlich Aufwand und Mühe) werden sie dann schnell erkennen. (“Die sind ja nicht blöd” *g*)
Gruß, Ingo

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Eintrag #32 vom 07. Jun. 2004 12:29 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Das war...

…eigentlich eher als Bestätigung zu Rolands Beitrag gedacht, den ich jetzt nicht zwanghaft “kindgerecht” finde, sondern wie beschrieben einfach formuliert, mit Beispielen, und Humor.
Gruss, Esca

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Eintrag #33 vom 07. Jun. 2004 15:27 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schulveranstaltungen

Schulveranstaltungen sind relativ einfach, wenn man erstens auf Kinder steht, zweitens ein wenig Ahnung von dem hat, das man vermitteln will, drittens - ganz wichtig - selbstkritisch mit sich, seinem Wissen und seiner Ausrüstung umgeht (das schließt auch ein “das weiß ich nicht” - oder ein “das stimmst, das ist falsch” ein), viel Mut hat und Arbeit nicht scheut. Wer mag kann ja mal unsre erste Erfahrung mit nem Schulprojekt durchschmökern: www.familia-ministerialis.de/Kinder

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Eintrag #34 vom 07. Jun. 2004 15:29 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht falscher link

hier ist der richtige: www.familia-ministerialis.de/Kinder Kinder.htm
außerdem muss es im vorletzten satz natürlich billigeM entertainment heißen.
gruß suse

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Eintrag #35 vom 07. Jun. 2004 16:38 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schulveranstaltungen / Mittalelterwochende Herne

wiederholen darf ich an dieser Stelle noch einmal die Ankündigung des mittelalterlichen Wochenendes im und um das Schloss Strünkede (Emschertalmuseum) in Herne am 26./27. Juni 2004, das von der Medienberatung der Stadt Herne koordiniert und von ihr gemeinsam mit dem Kulturamt in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Emschertalmuseum und dem Westfälischen Museum für Archäologie erarbeitet wurde.
Das Wochenende stellt zugleich das Ende des Mittelalterprojektes Herner Schulen dar (vgl. www.learn-line.nrw.de/angebote/e-teams/[…]/indexfr[…])
Mit freundl. Gruß Nikolaj

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Eintrag #36 vom 07. Jun. 2004 21:39 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ?!?!?!

um die Sache auf den Punkz zu bringen alleine zu den Kettenhemden.
Mit Sicherheit kann ich da auch zeigen, wie sie Vernietet werden wenn jemand danach gezielt fragt, aber wenn ich Kettenhemden auf einer VA mache, dann habe ich meist (wenn ichs nicht vergesse) ein vernietetes dabei.
Die Kinder können bei mir mit Kupferringen selbst das versuchen, nur um zu sehen, wie lange es dauern würde, wenn man es nach heutiger Zeit herstellt. Das ich dazu sage, das die vernietet oder verschweißt waren versteht sich für MICH von selbst.
Thema Feuerspucken: Das es das im Mittelalter nicht gab, weis ich auch, macht aber Spaß und ist unpassend für A Veranstalltungen. Passt eben mal nur auf Markt VA`s
Und ich denke mal, das keiner von sich behauptet, das er 100% A ist selbst auf schulischen Veranstalltungen. Schon alleine vom Stoff. alles ist nur annähernd.
Man kann es nur so erklären, das es in dieser Form war aber kein Original (auser es hat irgendwo paar 100 Jahre überlebt.
Zu den Kindern.
Klar, Kinder lernen schnell. Und sie sollen das richtige lernen. Nur eben wie ich vielen vorrednern recht geben muss, es muss Altersgerecht erklärt sein.

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Eintrag #37 vom 07. Jun. 2004 21:44 Uhr Michael (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Michael eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schulveranstaltungen

Kurz noch zu den kleinen die kompliziertes nicht verstehen oder sich nicht merken.
Mal ein Kind mit Dinosaurier-Tick erlebt? Die nennen einem die kompletten lateinischen Namen mit richtiger Aussprache, Abstammung, Zeitraum des Vorkommens, etc etc …
Und jetzt ohne behaupten zu können das vom Geschichts unterricht wirklich massiv viel hängen geblieben ist bei mir. Aber in der 1. oder 2. Klasse wurde uns im Heimatunterricht die Sache mit dem Flachsanbau und Verarbeitung gezeigt. Hier im Dorf gibts ne Frau die macht das Museumsmäsig noch. Ich war damals 7 oder 8 Jahre alt und kann mich noch detailgetreu an Vorgehensweise, Arbeitsschritte und die eingesetzten Werkzeuge erinnern. Selbst wenn ich mein Wissen vermutlich nachträglich nochmal aufgefrischt habe, ich kann mich noch erinnern wie die Frau die Halme mit einen speziellen Gerät gebrochen hat damit die Fasern freigelegt werden. Und das ist 20 jahre her. Die Gehirne der Kleine sind Wissenssauger die man nicht unterschätzen sollte. :-)
Grüße
Michael

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Eintrag #38 vom 07. Jun. 2004 22:18 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht mal eine Frage

Nicht das ich irgendjemand nahe treten will, aber hat hier überhaupt einer eigene Kinder?

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Eintrag #39 vom 07. Jun. 2004 22:59 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Admin-Hinweis

Ohne jetzt jemandem zu nahe treten zu wollen:
Gerade in einem Thread, in dem es um die schulische Bildung unserer “Kleinen” geht, könnte man sich doch ausnahmsweise auch mal dadurch qualifizieren, daß (oder dass - für die Spalter) man sich an die allgemein gültigen deutschen Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikregeln hält.
Auf jeden Fall würde dies die Lesbarkeit der Beiträge erhöhen.
Gruß
Hilmar
Tempus vivit Team

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Eintrag #40 vom 07. Jun. 2004 23:15 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gebetsmühle

Hallo Thomas
Nein, nein und nochmals nein.
Die “weil es sowieso nicht 100% geht kann man ruhig schlunzen”-Gebetsmühle werden wir hier nicht wieder anwerfen.
Also: Bitte keine neue A-Debatte!
Gruß
Hilmar

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Eintrag #41 vom 08. Jun. 2004 02:47 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Lieber Thomas Arnold,
“Nicht das ich irgendjemand nahe treten will, aber hat hier überhaupt einer eigene Kinder?”
Ich für meinen Teil habe keine eigenen Kinder, stimmt, jedenfalls weiß ich nichts von solchen.
Wenn du aber damit andeuten willst, daß jemand, der keine eigenen Kinder hat den Sachverhalt nicht beurteilen kann, dann sei dazu angemerkt:
- Ich muss kein Kapitän sein um zu begreifen, daß

ein Schiff, welches keine Navigationsgeräte 

besitzt Probleme haben wird, eine Weltreise zu

unternehmen.

- Ich muss kein Bäcker sein um zu wissen, daß

ein Brot wenn es zu lange im Ofen liegt 

verbrennt und ungenießbar wird.

- Ebenso muss ich kein Vater sein, um verstehen

zu können, daß ich einem Kind einen Sachverhalt

am besten in seinen Worten erkläre, denn sonst

führe ich einen nutzlosen Monolog.

Ansonsten schließe ich mich exakt Hilmars letztem
Beitrag an.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #42 vom 08. Jun. 2004 08:12 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Aber ich...

… hab Kinder - sogar zwei, und kann aus dieser Erfahrung nur sagen, daß die, denen du indirekt mangelnde Erfahrung wegen Kinderlosigkeit vorwirfst für mich ein deutlich besseres Verständnis für die Situation zeigen, als du.
gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280 www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #43 vom 08. Jun. 2004 08:14 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ich habe Kinder

ich denke es ist alles gesagt.
Macht es doch so wie ich. Wenn ich mit Kindern arbeite, dann erzähle ich nur was ich gesichert weiß und belegen kann.
Ach ja, ich habe ein originales Stück Kettengeflecht und einen schweizer Kettenkragen aus dem 15. Jhdt. und glaubt mir, es unterscheidet sich sehr stark von dem was heute angeboten wird.
Also, den Kindern nur das richtige erzählen und vor allem auf die Alltagskultur eingehen.
Zeigt wie Feuer gemacht wird (mit Stahl und Zunder.
Zeigt ausgewählte Kleidungsstücke und lasst die kleinen anfassen.
Zeigt Essgeschirr, eine handgerechselte Schale, Löffel…
Besorgt ein Trinkgefäss für Kleinkinder…
Also ich sehe genügend Möglichkeiten…
Servus
Steffen

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Eintrag #44 vom 08. Jun. 2004 09:56 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mein Sohn

ist fast sieben.
Ihm, seinen Schulkameraden (Klasse 1) und der Lehrerin hat die von mir mitgestaltete Unterrichtsstunde in seiner Klasse zum Thema “Mittelalter” vor einem Monat sehr gefallen.
Interessanterweise waren besonders die Mädchen an diesem Thema interessiert - vielleicht weil ich kaum etwas zu Rittern sondern mehr über das Leben der großen Mehrheit der Bevölkerung (Bauern und Städter) berichtet habe (Alltag, Werkzeuge, Materialien, Essen, Wohnen, Kleidung) und dann vor allem über das Leben der Kinder (Schule, Spiele, Mitarbeit in der Familie).
Allerdings kamen auch solche Fragen wie oft auf Märkten zu hören sind: “Hatten die damals schon etwas zu trinken?” und “Kannten die im Mittelalter schon das Feuer?”.
Man kann so eine Schulveranstaltung auch völlig ohne Waffen, Kettengeflecht u.ä. durchführen - sonst brauchen wir uns über das inflationäre Tragen von Rüstung und Waffen auf Märkten u.ä. Veranstaltungen nicht wundern, wenn den Kindern vorallem diese Seite des Mittelalters immer wieder vordergründig nahe gebracht wird.
Insofern bin ganz der Meinung von Suse (ist bei uns beiden ja offensichtlich nicht so oft der Fall, *g*) und ich finde die von ihr verlinkte Seite sehr gut.
Allen hier noch einen schönen Tag.
Gruß, Ingo

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Eintrag #45 vom 08. Jun. 2004 20:48 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schulveranstaltungen

@ roland
Ich will keinem den Vorwurf der Kinderlosigkeit machen, nur verstehen die Leute, die Kinder haben meist Kinder anders wie Leute, die Kinder nur manchmal haben.
Ich bin auch der Meinung, das den Kindern das richtige erzählt werden soll und schließe mich der Meinung von Steffen an. Auch wenn es bisher ja noch nie so wirklich war :)
(Hast Du etwa das Original ersteigert bei eBay auf das ich auch geboten habe wie verrückt?)
Ich unterscheide da allerdings zwischen Schulveranstalltung und lebenden Unterricht in Klassenzimmern.
Das erste ist für mich ein Schulfest wo auch manchmal Clowns, Spielmobil etc. da ist. das andere ist was, wo dann wirklich gelehrt wird.
Und letzteres habe ich bisher nicht in dieser Art gemacht.
Damit sage ich aber nicht, das wir keine Veranstalltungen an Kindergärten haben.
Wir sind keine 100% A Gruppe, sehr viele allerdings haben das betreben und wissen wenigstens (und sagen es auch) was an der eigenen Gewandung falsch ist.
Oh mann, warum ich mir immer wieder mal antue und schreibe hier was rein. tztztz

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Eintrag #46 vom 08. Jun. 2004 21:50 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stop

Ok, sorry, nehme alles zurück, was ich bisher geschrieben habe. habe mir gerade die Bilder angesehen und bin erschaudert. Jens, jetzt weis ich erst was Du meinst. Tja, man sollte erst die Bilder ansehen und dann mitreden.

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Eintrag #47 vom 15. Jun. 2004 14:17 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Linksammlung für Lehrer

Auf der Homepage der Herner Medienberatung:
www.learn-line.nrw.de/angebote/e-teams/[…]/indexfr[…]
gibt es jetzt eine umfangreiche Linksammlung speziell für Lehrer, die sich mit dem MA beschäftigen bzw. ein MA-Projekt planen.
Bitte dort über das MA-Projekt weiterklicken.
Mit freundl. Gruß Nikolaj

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Eintrag #48 vom 18. Jun. 2004 17:26 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Herner Schulprojekt

Nun ist es nur noch eine Woche bis zum mittelalterlichen Wochenende am Schloss Strünkede und dem Abschluss des Herner Schulprojektes “Mittelalter (er) leben”.
Heute fand eine Pressekonferenz statt, bei der einige der beteiligten Schüler ihre (vorläufigen) Produkte der Projektarbeit präsentiert haben und das Programm des 26./27. Juni vorgestellt wurde, vgl. www.herner-netz.de/[…]/mittelalter-erleben-180604.[…]
Falls jemand dabei sein möchte, hier eine kleine Anfahrtbeschreibung:
Von Norden oder Süden über die A 43 kommend, am Kreuz Herne in Richtung Do=
rtmund auf die A 42 fahren und nach ca. 300 m die Ausfahrt Herne-Baukau nehmen, denn nach links abbiegen auf den Westring, am Schlosspark vorbeifahren (Fußballstadion Westfalia-Herne liegt auch dort) und in die erste Straße nach recht einbiegen, die Forellstraße. Dort schön brav 30 km/h fahren, denn es gibt eine sehr eifrige Geschwindigkeitskamera (habe ich selbst schon mehrfach getestet: Funktioniert perfekt!), dann wieder die erste Straße = Bahnhofstr. rechts und an der nächsten Ampel (nach ca. 100 m) an der U-=
Bahn-Station in den Karl-Brand-Weg. Dort den Parkplatz zur Rechten nehmen und bitte nicht weiter geradeaus fahren.
Wenn Westen auf der A 42 kommend ebenso die Ausfahrt Herne-Baukau nehmen und … s.o.!
Von Osten auf der A 42 kommend natürlich die gleiche Abfahrt nehmen, dann aber noch rechts fahren auf den Westring, am Schlosspark vorbeifahren und … s.o.
Gute Reise!
In der Hoffnung, einige von Euch gesund wieder zu sehen,
Mit freundl. Gruß Nikolaj

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Eintrag #49 vom 06. Jul. 2004 17:32 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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“Mittelalter (er) leben” in Herne ist - so denke ich, kann man sagen - mit fast 2.000 Besuchern an beiden Tagen des Wochenendes gut verlaufen.
Wer noch eine Bildernachlese betrachten will, kann das wieder auf der e-team-Seite tun: www.learn-line.nrw.de/angebote/e-teams/[…]/indexfr[…]
Mit freundl. Gruß Nikolaj

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Eintrag #50 vom 25. Jul. 2004 15:53 Uhr Regina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Regina eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hat ja gedauert

:D
Es hat ja diesmal gedauert, doch nun ist es geschaft. Bilder sind im Netz.
www.swalin.de
bei Veranstaltungen und Bilder :D :D :D
Viele Grüße, Ragna

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