Eintrag #2 vom 04. Jun. 2001 20:36 Uhr
Marcus Berns
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Hallo! Zu den Schmiedegewerken: Der Hufschmied ist meist Dorfschmied und tut das, was der Name schon erahnen läßt. Aber auch der Pflug des Bauern oder ähnlicher Kram wurde gewiß auch von ihm erledigt. Der Waffen- oder Klingenschmied versteht sich darauf, Klingen zu machen, die nicht sofort brechen, Helebarden dürften eher was für Lehrburschen gewesen sein. Damast dürfte auch ins Repetoire dieses Schmiedes gehört haben. Der Schwertfeger macht aus den ihm zugelieferten Klingen dann fertige Waffen. Er goß Griffe, oder machte welche aus Holz etc. Die Waffe verließ einsatzbereit seine Werkstatt. Der Zerwirker war nicht so wirklich Schmied. Er machte Kettenrüstungen, Brigantinen und dererlei Dinge. Er wurde später vom Plattner verdrängt. Dieser wiederum fertigte Plattenrüstungen und Helme für unterschiedlichste Zwecke. Innerhalb dieses Berufszweiges gab es unterschiedliche Spezialisierungen. Feldschmieden sind gesichert belegt, mit “kleiner Amboß” hat das aber nichts mehr zu tun. Bilder aus Kaiser Maximilians Triuumphzug und andere Bilder des SMA bilden Feldsachmieden ab, die über das gesamte Feld der Waffen- und Hufschmiede, Plattner etc. gehen. Blasebalge aus Leder dürften auch autentisch sein, da jeder Schmied den Kram irgendwie heiß bekommen mußte. Liebe Grüße, Marcus
You Have The Right To Keep And Arm Bears
