Wenn du magst, Thomas, kannst du mal auf unsere Homepage schauen. Dort findet sich einiges zu Nähten, unter anderem auch zu den grönländischen Varianten.
wenn man die Nahtarten der grönlandischen Textilfunde auf den norwegischen Skjoldeham- Kittel übertragen mag, käme die Kappnaht nicht zwingend in Frage. Ausserdem sehen Kappnähte bei der für die Region typischen, starken Wolle alles andere als elegant aus.
Ach ja, ist doch immer gut, dass es diese SCA-Seiten gibt :)
*Seitenhieb in Richtung der ewigen SCA-Kritiker austeil* ^_^
Also: als Faden empfiehlt sich wie bereits gesagt Leinenzwirn oder auch Wollzwirn. Nimm am besten farblosen Zwirn, dann ergeben die Nähte einen reizvollen Kontrast.
Welche Stiche? Nun, da ist einiges möglich. Nimm doch ruhig die gute alte Kappnaht, das passt.
Auf dem Bild dürfte sich deine Frage beantworten, ich erkenne da keine Borte, sondern normnal versäumte ßrmel und einen Krageneinsatz, der schlicht aus einem andersfarbigen (Oder gar leinernen ?) Stoffstreifen besteht.
Ich möchte mir ( nachdem ich mit die Kragelund-Tunika nachgenäht habe ) nunmehr auch den sog. Skjoldehamn Kittel nähen. Was ich bis dato habe, ist das Schnittmuster sowie die Webart des Stoff und einige Maße des Kittels ( die für mich aber nicht in Frage kommen )
Wer kann mir sagen, warum am Halsausschnitt sowie an den Armen eine Art “Borte” eingezeichnet ist ? Ich glaube nicht, daß es sich hierbei um die “normalen Borten” (brettchengewebt)getragen wurde, da die u.st. Quellen davon sprechen, das als Gürtel nur ein geflochtenes ( nicht gewebtes ) Band getragen wurde. Oder soll dies lediglich den Umschlag des Stoffes andeuten ?