Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Slawen Darstellung und Recherche

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Eintrag #1 vom 13. Feb. 2004 08:43 Uhr   Nachricht

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Hallo in die Runde,
mich interessiert, wer (hier) alles Slawen darstellt und dann auch Was/Wer/Wo und Wann.
Ich bin an einem Austausch über Recherche (Stand, Probleme etc.), Museum- und Literaturtipps, die Darstellungen und allgemein an entsprechenden Kontakten interessiert.
Rauke

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Eintrag #2 vom 16. Feb. 2004 14:02 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Liebe Beate,
ich stelle zwar keinen frühmittelalterlichen Slawen (analog zu den Wikingern) dar, sondern einen aus der Zeit des ßbergangs vom Hoch- zum Spätmittelalter (um 1300), und zwar aus dem Fürstentum Rügen zur Zeit des Minnesängers Wizlaw. Ich will zeigen, das es die Slawen damals in dieser Region auch noch gab.
Meine Gewandung ist deshalb auch nicht “authentisch slawisch” sondern eben der Manesse-HS entlehnt, jedoch mit einer für die Slawen typischen Farbenfreudigkeit.
Hier findest du näheres: www.wizlaw.de
Liebe Grüße Jaro

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Eintrag #3 vom 17. Feb. 2004 08:13 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Jens,
mich als Brandenburger um 1260 würde ja mal interessieren, wie slawisch es in den slawischen Herzogtümern Mecklenburg und Pommern überhaupt noch zuging. ßber die Mark Brandenburg haben wir ja schon einiges herausgefunden. Hier hielten sich zwar einige Kulturinseln, im großen und ganzen ging die slawische Kultur nach der Eroberung aber in der deutschen auf.
Grüße vom “brandenburgischen Erzfeind” (nur noch 6 km, dann liegt Brandenburg an der Ostsee)
Joachim
Marca brandenburgensis AD 1260
Märkisches Leben zur Zeit der Askanier www.brandenburg1260.de

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Eintrag #4 vom 18. Feb. 2004 17:10 Uhr   Nachricht

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Hab ich vergessen:
Ich arbeite gerade an einer Darstellung (weiblich) um 950/1000 (Meissen) und zweite Hälfte 13. Jh.
Bin aber durch Wechsel der Zeit und des Anspruches :-) erst am Anfang (daher auch der Thread).
Gruss! Rauke

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Eintrag #5 vom 19. Feb. 2004 23:37 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Lieber Joachim (und alle anderen),
im Vergleich zu Brandenburg, aber auch zu Holstein und Mecklenburg waren Pommern und besonders das Fürstentum Rügen um 1300 noch “sehr slawisch”. Der Grund dafür war, dass eben in diesen Regionen keine Vernichtung der Slawen “mit Feuer und Schwert” stattgefunden hatte (wie in Teilen Holsteins, Mecklenburgs und der Mark) und auch keine ethnische Diskriminierung erfolgte, die einen Assimilationsdruck erzeugt hätte.
Für die Entwicklung im Fürstentum Rügen findet ihr sehr gute Beispiele für das friedliche (sogar freundschaftliche) Zusammenleben von einheimischen Slawen (Ranen) und zugewanderten Deutschen auf meiner Site www.wizlaw.de , hauptsächlich auf den Seiten der Rubrik “Rujana-Rügen”. Dort gehe ich auf die verschiedenen ßberlieferungen zum Leben in den Regionen des Fürstentums ein, die belegen, dass der Zustrom von Deutschen hier eindeutig einer Naturanforderung geschuldet war und keinem “deutschen Befehl”. Für den Landesausbau, der sich aus den sich entwickelnden hochfeudalen Verhältnissen ergab, wurden eben mehr Menschen benötigt und die Deutschen waren die einzigen, die in genügendem Maße vorhanden waren. Schließlich sorgten gerade auch die slawischen Fürsten Rügens für den Ausgleich, der sowohl eine Diskriminierung einer der Bevölkerungsgruppen als auch Hass zwischen den Nationalitäten verhinderte. Das mittelalterliche Rügen war in meinen Augen ein gelebtes Beispiel für Multikultur. Und wie sich dieses gegenseitge Befruchten in der Kultur manifestierte, findet ihr auf den Seiten über den Minnesänger Wizlaw. Nach außen hin ist diese unterschiedliche Entwicklung (Rügen und mit Abstrichen Pommern einerseits, Mecklenburg usw. andererseits) auch an den Herrschergeschlechtern ablesbar. Während die obodritischen Mecklenburger Herzöge recht schnell deutsche Namen annahmen, achteten die Fürsten Rügens und die Herzöge Pommerns ihre slawische Abstammung. Förderlich für die Slawen Rügens war auch die Zugehörigkeit zu Dänemark. Die Dänen hatten zwar 1168 Rügen erobert, jedoch nur Interesse an der Errichtung ihrer Oberherrschaft und der Einführung des Christentums. Ein möglicher deutscher Einfluss hätte ihren Zielen sogar entgegengestanden. Im Herzogtum Pommern (westlich des Fusses Persante) erfolgte jedoch unter stärkerem deutschen Einfluss eine schnellere Assimilierung der slawischen Landbevölkerung. Rügen kam dagegen erst mit dem Erlöschen des rügenslawischen Fürstenhauses und der Angliederung an Pommern 1325 zum römisch-deutschen Kaiserreich. Dann setzte jedoch auch dort ein rasanter Prozess der Assimilierung ein, der dazu führte dass innerhalb von etwa 75 Jahren die slawische Sprache verdrängt wurde.
Ich persönlich finde es gut, dass es dieses Beispiel einer etwas anderen Entwicklung des deutsch-slawischen Zusammenlebens gegeben hatte. Sich dessen zu erinnern, könnte einen wertvollen Beitrag zur ßberwindung von Nationalismus und der damit verbundenen Darstellung der slawischen-deutschen Geschichte, als einer Geschichte des ewigen Hasses, leisen. Dazu möchte ich auch mit meiner Homepage über das Fürstentum Rügen beitragen.
Deshalb, lieber Joachim, auch keine rügisch-brandenburgische Erbfeindschaft, schon gar nicht 1260. Sogar zum Fürstentag 1311 waren Wizlaw, der Dänenkönig Erich und Markgraf Waldemar einträchtig beieinander, das Zerwürfnis kam erst in den Folgejahren;-)
Liebe Grüße Jaro

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Eintrag #6 vom 20. Feb. 2004 08:17 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Erst mal Dank für die Beantwortung meiner Frage. Mich würde in diesem Zusammenhang neben der von Dir erwähnten Sprache vor allem Kleidung interessieren.
Du schreibst: “-dass der Zustrom von Deutschen hier eindeutig einer Naturanforderung geschuldet war und keinem ”deutschen Befehl“. Für den Landesausbau, der sich aus den sich entwickelnden hochfeudalen Verhältnissen ergab, wurden eben mehr Menschen benötigt und die Deutschen waren die einzigen, die in genügendem Maße vorhanden waren.”
Das möchte ich so nicht stehen lassen.
Ich weiß z.B. nicht, was Du mit “deutschen Befehl” meinst. In der Mark wurden dt. Siedler aus Mitteldeutschland und dem Rheingebiet nicht herbefohlen. Sie wurden mit Vergünstigungen herbeigeholt. Und Fakt ist doch auch, dass man dt. Siedler auch von slawischen Fürsten ganz gezielt ins Land holte, ja lockte, da ihre Anbaumethoden höhere wirtschaftliche Erfolge versprach, die dann auch wieder dem Landesfürsten zugute kam. Dafür erhielten die Ansiedler viele Vergünstigungen. Und das geschah bis in die Neuzeit hinein. Und gerade diese Vergünstigungen sorgten für Neid und Haß bei der ursprünglichen Bevölkerung. Jedenfalls liest sich das bei Dir so, als hätte die dt. Herrenrasse sich überall mit Gewalt breitgemacht und so war es ja nun nicht. Finden sich heute noch viele dt. Kulturzeugen jenseits der Oder, so muß das nicht automatisch mit erzwungener Landnahme zusammenhängen. Nein, sie waren jahrelang gern gesehene Einwanderer, auch wenn ihre Nachfahren in vielen ehemaligen Ostblockländern heute eher die Verarschten sind.
Und wenn nun auf Rügen oder in der Mark Brandenburg durch die jeweiligen Landesherren unterstützt ein friedliches, vielleicht sogar gleichberechtigtes Zusammenleben stattfand, würde ich niemals moralische Gründe dafür in Erwägung ziehen. Es ging dem Landesfürsten dabei immer um wirtschaftliche Faktoren. Das traf auch auf den Schutz von Juden zu usw usw. Von daher eine Brücke zum Heute zu ziehen, halte ich nicht für angebracht. Den heutigen Menschen aber die gemeinsame Vergangenheit objektiv und bitte ohne jegliche politische Schuldzuweisung wie das in der DDR ja leider fast immer mit zum guten Ton gehörte nahezubringen, halte ich für ein korrektes Ziel. Wobei ich Dir gleich sagen werde, wer das nicht hören will, der hört da nicht zu. Ich mache mir zumindest bei uns nicht viel Ilusionen, dass unsere Arbeit bei eher rechtslastigen Gedankenträgern zu irgendwelcher Einsicht oder Aufklärung führen könnte. Ehrlich gesagt, mache ich das Hobby auch nicht deswegen sondern aus durchaus eigennützigen Gründen (Spaß).
Gruß
Joachim,
der sich zwar nicht gezielt mit Rügen auseinandergesetzt hat, aber mit Meck und Pomm hat es auch vor 1311 oft und verbürgt gekracht.

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Eintrag #7 vom 23. Feb. 2004 23:06 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Hi, Joachim,
>Mich würde in diesem Zusammenhang neben der von Dir erwähnten Sprache vor allem Kleidung interessieren.
ja, um 1300 war m.E. die Kleidung der Slawen kaum von der anderer Menschen zu unterscheiden. Die Unterschiede war wohl hauptsächlich standesbedingt, d.h. beim Adel und dem Bürgertum wurde die “typ. Manesseform” getragen. Ob es bei den Bauern Unterschiede zu deutschen Bauern gab? Es könnte sein, da z.B. in Sachsenspiegelillustrationen oft die Slawen mit um die Beinlinge gewickelten Bänder (?, könnte auch nur gewickelter Stoff ohne Beinlinge sein) und mit kürzerem Haarschnitt dargestellt werden. Mehr Unterschiede werden wohl kaum bestanden haben, da lokale oder gar Nationaltrachten sich erst später entwickelt haben. Nur denke ich, dass die Kleidung, hauptsächlich bei Bürgerlichen (stelle ich dar) und Adligen farbenfreudiger gewesen ist, da man den Slawen eine Vorliebe für kräftige und buntere Farben nachsagt. Z.B. das Wappen der Rügenfürsten, das ja aus dem Mittelalter überliefet (und damit keine “Barockextravaganz” o.ä.) ist, ist nicht astrein heraldisch, da sich in der unteren Hälfte rote Stufengiebel auf blauem Grund befinden, also kein Metall (Gold, Silber) an eine Farbe stößt. Insgesamt sind im Wappenbild die Metalle/Farben Gold, Schwarz, Rot und Blau mit etwa gleicher Dominanz vertreten, wobei Blau und Gold die Grundflächen bilden und Rot und Schwarz die Figuren. (Jetzt bin ich aber abgeschweift!)
>Ich weiß z.B. nicht, was Du mit “deutschen Befehl” meinst. In der Mark wurden dt. Siedler aus Mitteldeutschland und dem Rheingebiet nicht herbefohlen. Sie wurden mit Vergünstigungen herbeigeholt. Und Fakt ist doch auch, dass man dt. Siedler auch von slawischen Fürsten ganz gezielt ins Land holte, ja lockte, da ihre Anbaumethoden höhere wirtschaftliche Erfolge versprach, die dann auch wieder dem Landesfürsten zugute kam. Dafür erhielten die Ansiedler viele Vergünstigungen.
Natürlich trifft das auch zu, was du schreibst. Bloß das Andere hat eben auch zugetroffen (hauptsächlich in der Anfangsphase, ich sage nur “Wendenkreuzzug”): Gerade im Einflussbereich von Heinrich dem Löwen (Holstein, westliches Mecklenburg) ging’s “ganz schön haarig” zu, da gab’s schon Landstriche, die fast entvölkert wurden.
>Und wenn nun auf Rügen oder in der Mark Brandenburg durch die jeweiligen Landesherren unterstützt ein friedliches, vielleicht sogar gleichberechtigtes Zusammenleben stattfand, würde ich niemals moralische Gründe dafür in Erwägung ziehen. Es ging dem Landesfürsten dabei immer um wirtschaftliche Faktoren.
Auch da pflichte ich dir bei. (Habe ich vielleicht nicht explizit erwähnt, impliziert aber im “Landesausbau”.) Nach dem was ich über das Fsm. Rügen und seine Fürsten kennengelernt habe, spielte durchaus auch der moralische Aspekt (neben dem vorherrschenden wirtschaftlichen) eine Rolle.
>Ehrlich gesagt, mache ich das Hobby auch nicht deswegen sondern aus durchaus eigennützigen Gründen (Spaß).
Die “eigennützigen Gründe” für’s Hobby habe ich natürlich auch ;-)
>der sich zwar nicht gezielt mit Rügen auseinandergesetzt hat, aber mit Meck und Pomm hat es auch vor 1311 oft und verbürgt gekracht.
Rügen war wohl etwas zu sehr abgelegen, ist erst vom ollen Waldemar entdeckt worden ;-)
Liebe Grüße Jaro

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Eintrag #8 vom 24. Feb. 2004 07:59 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Danke für die Antwort!
Mag sein, dass sich Trachten wirklich erst später entwickelten, aber ich denke dennoch, dass es in der Kleidung durchaus Unterschiede gab (die Beinwickel hast Du ja bereits angesprochen). Und nicht nur in der Kleidung. Z.B. auch in der Baukunst. So kam die für unsere Landen ja noch heute so charakteristische Backsteingotik ja auch durch Ansiedler aus den Niederrheingebieten hierher. Gut, das waren jetzt keine Slawen. Aber ich kann mich noch so dunkel an einen Artikel über slawischen Hausbau erinnern (waren da nicht die vorgesetzten Lauben charakteristisch???). Jedenfalls sind wir ganz heiß auf solche regionalen Eigenheiten. Insbesondere Textilfunde. Falls Dir mal was unterkommt, gib ruhig Bescheid.
Grüße aus der Mark
Joachim

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Eintrag #9 vom 27. Feb. 2004 10:11 Uhr Jürgen Trautmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jürgen Trautmann eine Nachricht zu schreiben.

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Nich hauen bitte, aber müssen es unbedingt Wickel sein? Wie wärs mit gestreiftem Stoff?
Alsdenn
Jürgen

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Eintrag #10 vom 23. Mrz. 2004 00:05 Uhr Jens Ruge   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Slawische Geschichtsdenkmäler

Hi, liebe Leute,
aus aktuellem Anlass etwas, das zwar nichts mit der Slawendarstellung im engeren Sinne zu tun hat, dafür aber mit der mittelalterlichen slawischen, in diesem Fall serbischen, Geschichte. Bei den jüngsten Gewaltausbrüchen im Kosovo wurden wieder, wie schon beim und nach dem NATO-Krieg 1999, viele mittelalterliche und christliche Baudenkmäler zerstört: gesprengt, abgebrannt, geschändet von islamischen Fundamentalisten und albanischen Nationalisten.
Ich befürchte, dass vor unseren Augen als Mittelalterfreunde wie vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein Stück mittelalterlicher, christlicher und slawischer Geschichte unwiederbringlich zerstört wird… und niemand schreit auf! Manche empfinden gar heimliche Genugtuung. In den Medien wird dieses Thema sowieso zum Großteil verschwiegen oder heruntergespielt. Deshalb hier zwei Adressen mit Infos:
portale.web.de/Schlagzeilen/Serbien/?msg_id=4523689
euer Jaro

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Eintrag #11 vom 23. Mrz. 2004 07:42 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ich dachte, hier geht es um D A R S T E L L U N G

Du willst meine Meinung hören? - Glaub ich nicht wirklich. Denn ich würde es auch diesmal sehr begrüßen, wenn das hier keine politische Diskussion wird. Dafür gibt es andere Foren, wo man sein Halbwissen loswerden kann.
Die zerstörten Kulturgüter können gerne erwähnt werden, aber wenn ich mir Deine Zwischenbemerkungen durchlese, glaube ich nicht, dass es dabei bleiben wird-
Joachim

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Eintrag #12 vom 23. Mrz. 2004 07:42 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

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Es ist immer ebenso bedauerlich wie ärgerlich, wenn Kulturgüter und Denkmäler sinnlos zerstört werden.
Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass (Bürger-) Kriegsparteien sich gegenseitig die Stätten ihrer Geschichte und Kultur zerkloppen. Da nutzt auch kein empörter welt-öffentlicher Aufschrei. Ich denke da nur an die Buddhaskulpturen in Afghanistan, die von den Taliban unter den Augen einer protestierenden Weltöffentlichkeit weggeschossen worden sind.
Meiner Meinung nach ist die Diskussion müßig.
Gruß
Ulli

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Eintrag #13 vom 23. Mrz. 2004 08:02 Uhr   Nachricht

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Siehe Titel meines Eintrages: es soll hier um Recherche/Austausch (z.B. über Funde, Materialien, Handwerkliches, Darstellung)/Kontakt gehen.
Idee dieses Threads ist es, dass sich Interessierte vernetzen können.
Politische Diskussion schön und gut, aber bitte nicht hier.
Rauke

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Eintrag #14 vom 29. Mrz. 2004 20:37 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Gürtelschnallen und Gewandverschlüsse

Hallo
ich sucher Abbildungen von Gürtelschnallen und Gewandverschlüssen für eine slawische Frau in der Lausitz/Meissen um 950 und zweite Hälfte 13. Jh.
Kann jemand helfen (flehender Blick Richtung Sylvia:-)
Und: Ende 13.Jh: Inwieweit gibt es da grosse Unterschiede in der Frauenkleidung von Slawinnen und Deutschen?
Gruss
Beate

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Eintrag #15 vom 30. Mrz. 2004 10:23 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Beate,
ich unterteile das ganze mal in frühe Darstellung und späte :-))
früh
Es ist sehr schwer Aussagen zu dieser Zeitstellung zu machen. Grund ist die (beigabenlose) Brandbestattungsitte.
spät
Du müßtest konkret in Veröffunglichungen zu lokalen Grabungen nachsehen. Besonders mit dem Ansatz “jungslawische” Körpergraber. Ich bin zur Zeit bis über beide Ohren mit der Hallstattzeit beschäftigt, werde aber mal mit einer Landkarte und einigen Büchern nachsehen. Spontan bin ich in Geographie genausogut wie im Singen, wer mich kennt weiß was das heißt ;-).
Falls es Dir weiterhilft kann ich Dir den Artikel aus “Ein früher pommercher Kirchhof, Das Gräberfeld in der Usedomer Priesterstraße, von Felix Biermann” kopieren und schicken. Leider habe ich zu den schönen Funden aus dem Landesmuseum Hanover noch keine Unterlagen. Aber die Slawinnen scheinen irgendwie “bunter” gewesen zu sein. Die Kette mit Glasperlen und Glöckchen ist übrigens aus Gräberfeld Növrnthien, Wendland. Dazu kann ich Dir wenigstens ein paar Bilder und den kleinen Artiel zur Grabung kopieren.
Eine Besonderheit könnte man vielleicht interpretieren: In Hannover ist eine Fragment von einem Wollstoff, köperbindig, ausgestellt. (dat. 12./13.) Die Naht ist mit sehr feiner heller Wolle mit einem kniffeligen Schlingstick überstickt. Es gibt im polnischen und russischen Bereich die Volksglauben, das Nähte überdeckt sein müssen, um Unglück zu verhindern. Das ist aber - s e h r - vage.
Sylvia
Projekte zur lebendigen Geschichte e.V. (i.G.)

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Eintrag #16 vom 30. Mrz. 2004 10:28 Uhr   Nachricht

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Hallo Sylvia und die anderen:
mir helfen z.B. auch die Infos zu Museen, wo ich was sehen kann (Hannover? Wo da?) ich komme viel rum in Norddeutschland und im Osten.
Beate

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Eintrag #17 vom 30. Mrz. 2004 10:36 Uhr Anna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Anna eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Beate,
wie wäre es mit dem Wallmuseum in Oldenburg in Holstein? Ich war da letzten Sommer und es ist wirklich sehenswert, finde ich. Es gibt da auch “angezogene” Menschenfiguren, ich weiß aber leider nicht mehr, aus welcher Zeit.
Literatur und Nachbildungen der Funde (Schmuck) kann man dort auch bekommen.
Liebe Grüße, Anna

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Eintrag #18 vom 31. Mrz. 2004 13:26 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Beate,
sorry, ich meine das Landesmuseum in Hannover.
Das Wallmuseum Oldenburg ist auf jedenfall einen Besuch wert. Dort sind einige interessante Eigenveröffentlichungen erhältlich. In der Außenanlage gibt es eingige Boote, ein Bootshaus und einen Hafensteg zu sehen.
Sylvia
Projekte zur lebendigen Geschichte e.V. (i.G.)

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Eintrag #19 vom 31. Mrz. 2004 20:08 Uhr   Nachricht

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Hallo Im Wallmuseum war ich vor zwei Jahren, hab aber nicht genügend Kleingeld für Publikationen etc. mitgehabt:-(
Letztes Jahr bin ich durch Mecklenburg gereist, habe Gross Raden angeschaut, dann noch diverse mehr oder minder historische :-) Slawendörfer überfallen (no comment). Dann war ich noch auf Rügen, leider ohne viel Zeit.
Vielleicht sollten wir hier auch ein paar Museumstipps sammeln?!
Beate

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Eintrag #20 vom 31. Mrz. 2004 20:14 Uhr   Nachricht

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Termin 1. Mai bis 31. Oktober 2004
Ort: Kaisertrutz in Görlitz
Ausstellung “Besunzane - Milzener - Sorben. Die slawische Oberlausitz zwischen Polen, Deutschen und Tschechen” oder auch “Die Slawen - Archäologie der Oberlausitz um 1000”
Beate

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Eintrag #21 vom 03. Apr. 2004 19:53 Uhr Anna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Anna eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
was mich mal interessieren würde, wo bekommt man eigentlich Frauennamen her? Ich habe bisher immer nur die Herren der Schöpfung in Texten vermerkt gefunden.
Liebe Grüße, Anna

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Eintrag #22 vom 08. Apr. 2004 13:25 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Stimmt schon, allzuviele Frauennamen sind uns leider nicht bekannt. Ein paar Frauen werden allerdings schon in den erzählenden Quellen erwähnt, fast immer in ihrer Eigenschaft als Frau, Mutter oder Tochter von dem und dem. So z.B. Anastasia, Anna und Elisabeth, Töchter Jaroslavs von Kiev; Emnildis, Tochter Dobromirs; Ludmila, Gemahlin Borivojs von Böhmen; Tofa, Tochter des Abodritenfürsten Mstivoj …
Das Problem hierbei ist, daß es offenbar in der Oberschicht bei den Frauen ähnlich wie bei den Männern üblich war, noch einen zweiten lateinischen Rufnamen zu haben, der dann meist Verwendung bei den lateinischen Autoren fand.
Schau für die Slawen mal die “klassischen” Texte durch wie Thietmar von Merseburg, Adam von Bremen, Helmold von Bosau usw.
Oder schau gleich hier herein:
Gesamttitel: Regesten zur Geschichte der Slaven an Elbe und Oder : (vom Jahr 900 an) / Christian Lübke
Verfasser: Lübke, Christian
Erschienen: Berlin : Duncker & Humblot, 1984
Schriftenreihe: Osteuropastudien der Hochschulen des Landes Hessen : Reihe 1, Giessener Abhandlungen zur Agrar- und Wirtschaftsforschung des Europäischen Ostens ; …
Da dürften wohl alle Personen drin aufgenommen sein, die zwischen 900 und 1057 zwischen Elbe und Oder erscheinen. Frauen sind da einige mehr genannt, die wenigsten jedoch Slawinnen.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #23 vom 08. Apr. 2004 13:49 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Mit Sicherheit lohnt eine Anfrage oder besser zunächst Literaturrecherche bei den Namenkundlern, hier z.B.
Angela Bergermayer (ßAW Wien), “Zu slawischen Personennamen im mittelalterlichen ßsterreich” members.chello.at/heinz.pohl/ABOeN_Bericht.htm
Hier gibt es auch viele Literaturhinweise und ein Forum.
Und noch andere mehr.
Bei Erfolg würde sicher nicht nur ich mich über eine Rückmeldung freuen.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #24 vom 08. Apr. 2004 16:22 Uhr Anna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Anna eine Nachricht zu schreiben.

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Vielen Dank, Roman, für Deine ausgiebigen Informationstips! Ich werde mich da mal dransetzen. Besonders die “Regesten zur Geschichte der Slaven an Elbe und Oder” finde ich noch über die Namensfrage hinaus interessant, komme ich doch ursprünglich von der Elbe (Ham(ma)burg).
Ich melde mich auf jeden Fall mal zurück, wenn ich eine Sammlung von weiblichen Namen habe - oder wenigstens ein paar ;-)
P.S: “Anna” scheint ja ein recht weit verbreiteter Name (gewesen) zu sein, wenn der sogar bis in den Osten zu den Rus reicht ;-)
Liebe Grüße, Anna

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Eintrag #25 vom 13. Apr. 2004 08:34 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Liebe Anna und alle anderen,
für das slawisch-rügische Fürstenhaus der Wizlawiden sind von der Mitte des 12. bis zum Anfang des 14. Jahrunderts folgende slawische, slawisch-griechische und kirchliche Frauennamen überliefert:
Lucia, Margareta, Euphemia, Helena, Sophia, Agnes (Agnezka)
Euphemia, finde ich, ist ein sehr schöner und origineller Name (sicher nicht sehr verbreitet).
Noch mehr, auch zu den “Herren der (rujanischen) Schöpfung” findet ihr auf meiner Homepage: www.wizlaw.de (jetzt auch mit einer Seite über die polabische Sprache)
euer Jaro

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Eintrag #26 vom 11. Nov. 2004 16:03 Uhr   Nachricht

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Wers bisher nicht nach Görlitz geschafft hat (selbst schuld, die Stadt ist toll): die o.g. Ausstellung ist nach Kamens gewandert und wir wandern mit:
Ab dem 12.11.2004 bis 10.4.2005 tägl. ausser Mo 10-18 Uhr
Im ELEMENTARIUM; Pulsnitzer Str. 16, 01917 Kamenz
Tel.: 03578 - 7 88 30
Fax: 03578 - 7 88 32 71
www.museum-westlausitz.de/ausstellungen/[…]/sonder[…]
Irka

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Eintrag #27 vom 16. Feb. 2007 20:22 Uhr Monica Freya Jüptner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Monica Freya Jüptner eine Nachricht zu schreiben.

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Hab da ein Buch was ich gerne empfehle:
Kurze Geschichte der Sorben
von
Peter Kunze
ist im Domovina Verlag der DDR erschienen. Weiß gar nicht, obs das heute noch gibt.
Liebe Grüße, Moni (Geamradh)

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Eintrag #28 vom 31. Mrz. 2007 21:17 Uhr Leonard John  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Leonard John eine Nachricht zu schreiben.

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Guten Abend.
Zu dem ganzen Thema hätte ich gerne mal noch ein paar Konkrete Hinweise zur Darstellung von Slawen im Raum Usedom und Umgebung um die Jahrtausendwende. Also alles an Links, Büchern und Infos die ihr so kennt über Tracht, Schmuck, Bewaffnung?
Und speziell noch: Gibt es Funde von Helmen aus dieser Region, oder einer wenigtens etwas näherliegenen Region? Was gab es noch an Helmformen, Material, Größe…

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Eintrag #29 vom 16. Jun. 2007 18:37 Uhr Evelyn Bertuleit  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Evelyn Bertuleit eine Nachricht zu schreiben.

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bin noch auf der Suche nach der zu mir passenden Darstellung.
Kann mir jemand einführende Literaturtips zu Slawen (zwischen Elbe und Oder) grob zwischen 700 und 1200 geben?
Evelyn

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Eintrag #30 vom 20. Jun. 2007 12:09 Uhr Anna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Anna eine Nachricht zu schreiben.

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Also für Schmuckfunde und Waffen empfiehlt sich für die Zeit um die Jahrtausendwende vor allem der Katalog
“"Europas Mitte um 1000” von Alfried Wieczorek und Hans-Martin Hinz
ISBN: 3806215456
Da sind sehr informative Artikel, v.a. auch über die slawischen Gebiete drin und eine große Fundsammlung mit vielen Photographien.
Liebe Grüße, Anna

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Eintrag #31 vom 20. Jun. 2007 12:40 Uhr Maik Flügel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Flügel eine Nachricht zu schreiben.

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@Leonard John:
Wenn du dich mit Usedom/Wolin und der Vineta auseinandersetzen möchtest empfehle ich einen Besuch im Woliner Museum!
Dort liegt einiges rum was für eine Darstellung wichtig ist.
Ich werde mal schauen ob es sowas wie einen Ausstellungkatalog etc. gibt wenn wir oben sind!?
Grüße
Wlad
wladimir

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Eintrag #32 vom 06. Jan. 2009 19:42 Uhr Leonard John  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Leonard John eine Nachricht zu schreiben.

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Ich bin immer oben, ich werd dann mal im Frühjahr darüber fahren, und mich umhören.
Sobald ich einen Dolmetscher habe^^
Ich habe gehört das die DDR-Literatur auch einiges zum Thema hat, wer kennt da genaueres?

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Eintrag #33 vom 08. Jan. 2009 10:33 Uhr Katrin Auer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Katrin Auer eine Nachricht zu schreiben.

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Ja, das ist richtig.
Joachim Hermann hat mehrere Bücher geschrieben und Aufsätze in Sammelbänden veröffentlicht, auch noch nach der “Wende”.
Als allgemeine Einführung ist auch ganz gut: Sebastian Brather, Archäologie der westlichen Slawen.
Für beide, Brather und Hermann, gilt: Nicht kaufen (es sei denn, du findest ein Schnäppchen), sondern leihen. Und nicht alles glauben, auch wenns dort als gesicherte Erkenntnis drin steht…
Viele Ausgrabungsberichte, die mir (als Nicht-Archäologin) recht gut erscheinen, wie Ralswiek oder Groß-Raden, stammen natürlich auch aus der DDR.

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Eintrag #34 vom 08. Jan. 2009 12:16 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Die Funde, die in den Büchern von Joachim Herrmann gezeigt werden, sind großartig. Allerdings sind etliche Erkenntnisse überholt.
Ich rate z.B. unbedingt davon ab, die Rekonstruktionsvorschläge zur Bekleidung zu übernehmen.

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