Das Buch “The Medieval Tailor’s Assistant” (ISBN:0-89676-239-4) ist auch in der Bibbliothek ausleihbar. Du solltest aber darauf achten, das Du eine Ausgabe MIT Schnittmuster erhälst ;o)
Leider ist die Warteliste relativ lang.
Was ein Schnittmuster betrifft, solltest Du vielleicht mal unter dem Begriff “Beinling” googlen.
Danke für den Tip! Hab nur leider im Moment kein Geld für das Buch… Also wenn jemand im Internet ein Schnittmuster findet - *ganz lieb dreinschau* bütte bütte sagen. :)
ich mache selbst Mitte 15. Jhd., allerdings in Mainz, daher ist Südösterreich nicht mein Spezialgebiet. Meines Wissens unterscheidet sich die Strumpfmode aber im gesamtdeutschen Raum (und wahsch. auch in ßsterreich?) nicht wirklich. Mir sind keine Nachweise für gestrickte Strümpfe bekannt.Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass genähte Strümpfe sehr bequem sind, wenn sie gut sitzen. Ich würde sie aus Wolle machen, da Leinen weniger elastisch ist. Wichtig ist auch, sie diagonal zuzuschneiden. Eine gute Anleitung findet sich in:
Sarah Thursfield: The Medieval Tailor’s Assistant: Making Common Garments 1200-1500
erhältlich bei Amazon. Ist nicht ganz billig, aber die Anschaffung lohnt auch für sonstige Kleiderschnitte.
Für den Fall, dass Du Wolle für zu warm hältst: Ich trage die Strümpfe auch auf allen Sommerveranstaltungen und hab noch keine Schweißfüße ;-)
Das Thema: Socken. Ich hab in einem anderen thread schon gelesen, dass damen die strümpfe oberhalb der waden festgebunden haben und dass diese aus leinen oder wolle waren.
Mir geht es um die zeit mitte 15. jahrhundert im südösterreichischen raum.
Nun meine Frage: Wären gestrickte Strümpfe auch okay? Aus Leinen genähte: Wie geht das? Hab den Beitrag in der Bibliothek nicht gefunden auf den im andern thread verwiesen wird.
Und: Wurden strümpfe auch in halboffenen schuhen getragen?