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Eintrag #9 vom 10. Feb. 2006 12:16 Uhr   Nachricht

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Eigentlich waren Lanzen/Speere bei einer solchen Länge wie ihr sie diskutiert ja auch nicht gerade, sondern in der Mitte dicker als an den Enden. Das hat einerseits den Vorteil das peitschenartige “wabern” des Stiels zu vermeiden, andererseits bietet es mehr Griffkonfort. Sowas machen zu lassen, wird aber finanziell glaub ich recht happig.
Unsere Langspieße(die wir in Schlachten einsetzen, sprich ohne Spitze) haben wir mit einer Länge von ca. 3m-3,50m 8-eckig gemacht. Damit wird die Bruchgeafhr gering, und die Handhabung ist sehr angenehm. Allerdings siehts halt sehr komisch aus, wenn man eine Speerspitze dranmachen würde.

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Eintrag #8 vom 09. Feb. 2006 18:59 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

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Hallo,
nun ja es kommt immer auf den Tüllendurchmesser an… Optisch sieht eine 20 mm Durchmesser Tülle auf einen 40 mm Schaft nicht gerade prickelnd aus….. ;-)
Aber mal vom (aus meiner Sicht) ästhetischen abgesehen, ich persönlich tendiere (bei Schaukampfspeeren- Lanzen) zu dickeren Schäften, da ich es nicht mag wenn man die Lanze/Speer als Peitsche benutzen kann. Bei zu viel Elastizität des Schaftes, ist ein gezielter Stoß sehr schwierig und das Verletzungsrisiko wird dadurch nach oben geschraubt.
Rollo, www.westfali.de

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Eintrag #7 vom 09. Feb. 2006 18:47 Uhr Daniel Herbort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Herbort eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich würde gern mal wissen was ihr so für Stärken für eure Lanzen-/Speerschäfte nehmt. Ein Freund und ich wollen uns auch welche bauen (Länge zwischen 2,40 und 3 m) und sind uns noch nicht einig ob da 3 oder 4 cm Durchmesser für den Schaft besser wäre.
Daniel

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Eintrag #6 vom 29. Nov. 2005 09:05 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Whilst we were staying at Jaffa an Emir belonging to the Sultan of Damascus’ party came to cut corn at a village three good leagues from the camp. It was agreed that we should attack him. When he heard us coming, he fled. A young valet of gentle birth set off in pursuit of them as they were fleeing, and bore down two of their knights to earth, without breaking his lance, and he wounded the Emir so that the spear snapped off in his body.
Die Lanze mußte also nicht zwingend zerbrechen. Da Joinville dies aber so explizit in seinen Memoiren erwähnt, war das bestimmt schon eine besondere Leistung.
Grüße aus der Mark
Joachim

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Eintrag #5 vom 22. Mai. 2004 16:06 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ihr
Interessantes Thema
Ich persönlich glaube, das sich die Unterscheidung hauptsächlich in der Anwendung definiert. Alles, was man zu Pferde (vornehmlich) einsetzt: Lanze. Die kann eine große (oder eine sehr kleine) Spitze haben und hat normalerweise einen sehr langen, stabilen Schaft (um 2 m oder mehr).
Einen “Speer” würde ich zu den Wurf- und nahkampfwaffen (ähnlich Hellebarde) zählen. Hier macht es Sinn, einen feineren, kürzeren Schaft (bis max. 2 m) zu wählen und eine nicht zu große oder zu schwere Spitze. Erfahrungsgemäss fliegen breite, lange Spitzen auch nicht so besonders, aber ich habe das auch nicht geübt…
Für Einwände bin ich offen.
Noch kurz zur Montage:
“A” ist auf jeden Fall die Tülle durbohren und die Spitze auf den Schaft Nieten, wie unten beschrieben.
Was nicht gut ist, ist, die Tülle zu sehr zu erwärmen, weil hierbei der Stahl an Härte verliert und sogar spröde werden kann (wenn er z.B. blau anläuft) Ich würde maximal auf eine gelbe bis hellbraune Farbe gehen und das auf jeden Fall wirklich nur auf die Tülle beschränken!!!
(Bunsenbrenner o.ä.)
Wichtig für die Montage ist auch, das der Schaft möglichst gut in die Tülle passt.
Euer Traumschmied

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Eintrag #4 vom 18. Mai. 2004 16:01 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Im Lateinischen ist z.B. hasta=Stange=Lanze=Speer
- also alles das Gleiche ?
Gruß, Ingo

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Eintrag #3 vom 18. Mai. 2004 15:09 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe da mal ´ne Frage …
Immer wieder ist von Speer und / oder Lanze die Rede (nicht nur hier im Forum). Was genau ist nun der Unterschied im Bau (Spitzenform, Schaftlänge) und in der Funktion (Art der Benutzung, Verwendungszweck)?
Kann man allein an einer Speer-/Lanzenspitze erkennen, zu welcher der beiden Kategorien das Fundstück gehört (Größe, Länge, Schaftdurchmesser, Spitzenform) und zu welcher Zeit?
Kann jemand eine brauchbare Literatur-Quelle für diese Problematik nennen.
Vielen Dank für alle Antworten.
Gruß, Ingo

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Eintrag #2 vom 06. Mai. 2004 20:05 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Schäfte könnte ich dir machen, bis 240cm…
Die Spitze passt du mit Hobel und Messer an,
giest die Tülle mit Bienenwachs aus, so dass ca 4mm Wachs die Tülleninnenseite belegt.
Dann erhitzt Du die Spitze Stark, klopfst sie auf den Schaft, und nagelst sie fest.
Entweder schlägst Du den Nagel durch, und vernietest ihn, oder lässt ihn nur ein Stück länger, sodass er im Schaft aufpilzt.
Das kann ich dir auch machen, die Frage ist nur wo und wann, mail mich einfach an…
Grimar

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Eintrag #1 vom 06. Mai. 2004 17:30 Uhr Alexander Wank   Nachricht

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Hallo zusammen!
Ich wollte mir die Tage mal einen oder zwei Speere zulegen.
Nachdem ich mich für einen Schmied im Internet entscheiden habe, habe ich gesehen, dass dieser nur die Spitzen verkauft. Dies finde ich auch nicht schlimm..wenn ihr mir etwas helfen würdet.
1. Wo bekommte ich schöne Eschenholzstiele?
2. Wie kann man die Spitze “A” befestigen?
…..in der Spitzentülle ist ein Loch; soll ich die Spitze einfach festnageln? Hält das? Wo bekomme ich “A” Nägel her, die die passende Größe haben? Kann ich Nageln und gelichzeitig noch Lederriemen rumwickeln?
Fragen über Fragen wie ihr seht.
Also viel Antworten bitte :)
Mann_Gottes

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