Zu Bergschaf und Merino kann ich leider nichts sagen, habe ich noch nicht ausprobiert. Wir haben auch jede Menge Rohwolle, frisch vom Schäfer (ist immer gut, mit einem befreundet zu sein) aber was für ne Sorte das ist weiß ich nicht. Ausserdem hat mein Mann momentan das Spinnen übernommen, da ich mit anderen HAndarbeiten mehr als ausgelastet bin. Ich geb dir nen Tip: Einfach ausprobieren! ;-) Was anderes kann ich dazu nicht sagen. Aber ich denk mal, fast jede Schafwolle geht recht gut zu verspinnen…
was sagst Du zu Bergschaf und Merino? Ich hab im Freundeskreis einen Bauernaufgetan, der über 40 Schafe sein eigen nennt, und der mir soviel seiner Schur überläßt, wie ich verarbeiten kann/möchte gegen “fertige Wolle für ein paar handgestrickte Socken” (das Stricken übernimmt seine Frau = meine Freundin).
Nun muß ich nur noch die Auswahl treffen, welche Sorte seiner Schafe für meine Experimente herhalten muß :))
- Spuren des Alltags - Der Windsheimer Spitalfund, Hermann Heidrich und Andrea K. Thurnwald (Hrsg), Schriften und Kataloge des Fränkischen Freilandmuseums Band 26
- Mit Gugel, Pritschholz und Trippe - Alltag im mittelalterlichen Lübeck, Doris Mührenberg, Alfred Falk, Archäologische Jahresschrift der Hansestadt Lübeck, Jahresschrift 2/3, 1997/1999, ISSN 1616-8038
- Praktische Alltagsgegenstände des Hochmittellaters, Stephan Wester, Verlag Barbarossa, ISBN 3-9804034-6-7
Ja das Spinnen ist schon eine schöne alte Handarbeit. Auch ich beschäftige mich schon mal damit.
Meiner Meinung nach wurde zu nahezu allen Zeiten, in denen das Handspinnen noch ausgeübt wurde, in jeder freien Minute (Zeit, in der keine andere Arbeit zu tun war), von den Frauen die Spindel gedreht.
Ein hübscher Beleg dafür ist ein Stich von Hanns Paur aus dem Jahr 1470 ( /hilmar/paur
Und genau da habe auch ich das Handspinnen gelernt.