Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Sprang

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Eintrag #1 vom 02. Sep. 2002 13:56 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallole,
vor zwei Tagen hab ich mich im Sprang probiert, das Ergebnis sah auch schon richtig sprangig aus. Nur gefiel mir die Dichte nicht ganz.
Ich hab ziemlich dünnes Leinengarn verwendet, ich vermute mal mit Wolle wird’s besser. Vielleicht auch dicker?
Hat jemand Erfahrungen? Welche Fadenstärke (= Nadelstärke oder Lauflänge), wieviele Fäden je cm? Soll ein Haarnetz geben.
Grüße, Angy.

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Eintrag #2 vom 03. Sep. 2002 09:12 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
getern hab ich einen zweiten Versuh gestartet, mit “Trachtenwolle” (= 100% Schurwolle), in Nadelstärke 4-4,5. Vier Fäden je cm, damit bekommt man schon ein recht dichtes Geknote zusammen. Wenn man locker aufspannt, kann man ganz gut die Faden verdrehen. Das klappte bei Leinen nicht so gut, da das nicht elastisch genug war.
Sprangt hier denn sonst keiner…?
Grüße, Angy.

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Eintrag #3 vom 03. Jan. 2003 21:59 Uhr Sandra Tillmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Tillmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sprangt denn hier keiner!

Hallo Angy!
Ich sprange leider noch nicht, will es aber versuchen! Hast Du noch weitere Erfahrungen gemacht?
Gibt es vielleicht irgendwo eine schöne und genaue Anleitung dafür?
Bis dann
Liebe Grüße
Sandra

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Eintrag #4 vom 09. Jan. 2003 09:41 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nundenn...

Ich hab zwar ein bißchen rumgebastelt, hab auch was Gewebeartiges zusammenbekommen, aber mein Hobby wird’s sicher nicht. Sprang ist einfach zu fummelig, da werde ich ganz nervig…
Aber schwierig ist eigentich nicht, wichtig ist, daß man die Kette gleichmäsig aufgezogen bekommen (ich hab mit einen Teilungskamm dafür gebastelt) und daß die Kettfäden nicht zu straff sein dürfen, sonst bekommt man irgendwann weiter zur Mitte hin Probleme, weil man die Fäden nicht mehr verdreht bekommt.
Angy.

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Eintrag #5 vom 14. Jan. 2003 23:20 Uhr Magdalena Wohlgemuth  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Magdalena Wohlgemuth eine Nachricht zu schreiben.

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ßh… doofe, aber wißbegierige Frage:
was ist denn Sprangen?
Lena

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Eintrag #6 vom 15. Jan. 2003 11:20 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nun denn...

Hi Lena,
mmmhhhh… schwer zu beschreiben. Ich hab leider auf die Schnelle im Internet kein Bild und keine Beschreibung gefunden.
Sprang ist schon eine uralte Technik, die schon in der Eisenzeit genutzt wurde. Dazu werden auf einem Rahmen senkrecht Fäden gespannt, die dann jeweils gegeneinander verdreht werden. Gesichert wird diese Verdrehung durch einen eingelegten Stab, ganz am Schluß wird mittig ein Faden eingezogen, der das ganze Netz in sich sichert.
Je nachdem, wie alt Du bist, kennst Du vielleicht noch die Einkaufsnetz, die es in den 70ern gab. Bei einer Art waren die Fäden jeweils miteinander verknotet, bei andern liefen die Fäden nur locker kreuz und quer - das war auch Sprang.
Wenn mir noch ein Link unterkommt, setze ich’s hier rein. Oki?
Angy.

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Eintrag #7 vom 17. Jan. 2003 22:27 Uhr Magdalena Wohlgemuth  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Magdalena Wohlgemuth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Netz?

Ok, danke.
Wenn ich das jetzt geistig richtig umgesetzt habe, kommt dabei auf jeden Fall was netzartiges raus, oder? Wozu kann man sowas brauchen? Fischernetz?
(Bin selber schon fleißig am textilen Handwerken für MA-Zwecke…)
Lena

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Eintrag #8 vom 20. Jan. 2003 09:06 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Nun, Sprang wurde wohl noch für mehr verwendet, je nach Garnstärke kann man auch richtige Gewebe machen. Es gibt Funde, z.B. von einer Augenbinde (so’n armer Kerl im Moor), die in Sprang hergestellt wurde.
Angy

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Eintrag #9 vom 20. Jan. 2003 10:14 Uhr Manu (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Manu eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich habe hier eine bebilderte Erklärung gefunden.
www.regia.org/sprang.htm
Allerdings hilft mir das auch nicht wirklich weiter….:-)
Gruß
Manu

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Eintrag #10 vom 08. Apr. 2003 20:11 Uhr Isabella Egger   Nachricht

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Hi, ich bin auch eine die es mit dem Sprangigem Gewebe auf sich genommen hat! Nun ich benötige unbedingt für meine Abschlussarbeit in der Schule eine genaue Beschreibung der Technik, Geschichtliches(wos herkommt). Wer kann mir BITTE weiterhelfen?
ISA

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Eintrag #11 vom 15. Okt. 2003 23:27 Uhr Chris Wenzel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Chris Wenzel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen!
Ein paar Hinweise zu Funden von Sprang-Textilien:
Die ältesten sind aus der Jungsteinzeit (Abdruck auf Keramikscherbe), in der Bronzezeit gehören dann Haarnetze in Sprang-Technik zur Frauentracht (dänische Grabfunde Borum Eshöj / Skrydstrup / Egtved), das setzt sich in der frühen Eisenzeit fort (Arden & Haraldskaer, Dänemark / Mädchen von Windeby, BRD). Desweiteren gibt es einen Beinstulpen (Tegle, Norwegen)aus der röm. Eisenzeit und aus der Wikingerzeit einige Fragmente aus Birka(Schweden). Später wurden Kappen und Mützen zu verschiedenen skandinawischen und baltischen Trachten in der Technik angefertigt.
Der z.T. als “Teppichwebstuhl” angesprochene Rahmen aus dem Osebergfund ist übrigen ein verstellbarer Sprangrahmen. Die untere Seite des Rahmen sollte übrigens immer verstellbar sein, damit man mit bei der Arbeit steigender Fadenspannung diese wieder nachlassen kann.
@Angy: Der “arme Kerl” mit der Augenbinde ist das “Mädchen von Windeby” aus Schloß Gottorf, Schleswig. Die angebliche Augenbinde ist inzwischen als verrutschtes Haarband entlarvt.
Lit.: “Ancient danish textiles from bogs and burials”,. M. Hald (enthält eine genaue Analyse und Beschreibung der Technik und einiger Funde)
“Textilfunde der Eisenzeit in Norddeutschland”, “Die germanischen Tuchmacher der Bronzezeit”, beide Karl Schlabow
Falls Interesse nach Anleitung o.ß. besteht, einfach mailen!
Viele Grüße & viel Spaß, Chris.

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Eintrag #12 vom 04. Jan. 2004 18:07 Uhr Ines Hardy  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ines Hardy eine Nachricht zu schreiben.

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Ein Hallo an alle Bastler!
Hab mich eben auch am Sprangen versucht, weil ich gerne ein Haarnetz hätte - irgendwann mal…
Sieht auch für’s erste Mal ganz gut aus, aber:
Bisher hab’ ich nur einen normalen Kinderwebrahmen, der nicht verstellbar ist - zum Ausprobieren reicht’s ja erstmal. Durch die entstehende Fadenspannung zieht sich das Gewebe in der Mitte aber zusammen. Das läßt sich aber nicht durch Verstellen beheben hab ich den Eindruck. Vielmehr hab ich das dringende Bedürfnis das Gewebe längsseits mit Nadeln zu fixieren, damit es in der gewünschten Breite bleibt und die Fäden sich nicht so verheddern, weiß aber nicht so recht wie ich das Anstellen soll. Eine Art Polsterkissen drunterlegen?
Und das Haarnetz wird ja dann von zwei Bändern am Kopf gehalten, jeweils oben und unten. Ich dachte da an so eine Art geknüpfte Bänder wie beim Freundschaftsband. In diese Bänder müßte ich ja dann aber gleich die Fäden für das Sprangnetz einziehen. Die Bänder kann ich aber nicht auf einen Webrahmen spannen oder sollte ich die Bänder gleich mit auf dem Rahmen weben? Aber dazu ist er zu schmal… Fragen über Fragen - mir raucht schon der Kopf.
Wie macht ihr das? Welchen Rahmen benutzt ihr? Oder überhaupt einen Rahmen? In meinem Knüpfbuch werden Polsterkissen oder Klöppelkissen empfohlen, kann mir aber nicht vorstellen, daß das bei der Spannung hält? Habt ihr Euch selbst was spezielles dafür zusammengebastelt? Brauch Eure Hilfe - ich seh mich schon mit alten Obstkisten und Hammer & Nägeln experimentieren und das wo ich in Werken eine 3 hatte!
Danke für Eure Hilfe, die Ines von Mittgard!

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Eintrag #13 vom 06. Sep. 2004 20:36 Uhr Susanne Rottmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susanne Rottmann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ines, ich habe evtl. einen Tip für dich. Ich weiß, der Thread über Sprang ist schon etwas älter, aber vielleicht hilft es dir trotzdem. Es gibt da ein Buch, allerdings komplett auf Englisch, von Peter Collingwood. The Techniques of Sprang. Es enthält Anleitungen für verschiedene Muster, Abbildungen von Rahmen und ein großes Kapitel mit Bildern historischer und auch moderner Sprang Werkstücke. Es ist sehr umfangreich.
Erschienen ist das Buch 1974 in Great Britain by Faber und Faber Ltd. ISBN 0-8230-5220-6
Ich hoffe das hilft weiter..
Susanna

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Eintrag #14 vom 06. Sep. 2004 20:47 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe neulich auf einem Trödelmarkt ein altes Handarbeitsbuch von 1931 gefunden und da war zu meiner ßberraschung auch Sprang drin. Und der Rahmen war etwas anders als ich das bisher aus modernen Anleitungen so kannte.
Das Buch von Peter Collingwood habe ich auch schon oft als Tip gehört und werde es mir auch mal zulegen, aber das Stöbern nach wirklich alten Handarbeitsbüchern könnte auch lohnen.
Gruss, Claudia

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