Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Städtisches Leben im späten 11. Jh.

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Eintrag #1 vom 13. Feb. 2006 18:42 Uhr Oliver Bruns   Nachricht

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Moin,
ich bin auf der Suche nach Literatur über das Bürgertum und Leben in (nord-/west-) deutschen Städten des späten 11. Jahrhunderts.
Kennt jemand gute Literatur zu diesem Thema?
Schon jetzt danke für alle folgenden Hinweise ;o)
Viele Grüße, Olli

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Eintrag #2 vom 14. Feb. 2006 02:52 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Hi Olli,
eine genauere Eingrenzung wäre hier gut. Zählst du Friesland und Niederlothringen hierbei dazu?
Diese Provinzen gehören zwar zum Reich dazu, ob man sie aber (vor allem Friesland) als “deutsch” bezeichnen kann..?
Ich möchte beide Provinzen hier mal außen vor lassen und nur auf das Herzogtum Sachsen eingehen.
Ich fürchte fast, daß du da relativ wenig finden wirst und das gleich aus zwei Gründen.
1. Gibt es tatsächlich relativ wenig Städte im nordwestdeutschen Raum zu dieser Zeit.
Bremen, Minden, Osnabrück, Paderborn, Münster und Vreden (südlich Bentheim), Essen und Verden, Hamburg als Bistümer bzw. Erzbistümer, sind mir da als “größere Städte” bekannt.
Vielleicht solltest du da mal nachforschen?
2. Beginnt sich meines Wissens eine wirklich “städtische” Archivierung und Dokumentation erst im Laufe des 13. Jh in größeren Städten zu etablieren.
Literatur die sich nennenswert mit dem Leben in den Städten befasst, setzt meines Wissens daher auch erst mindestens hundert Jahre nach “deiner” Zeitstellung ein.
Ich denke wirklich daß du am ehesten Erfolg haben könntest, wenn du bei einigen der oben genannten Städten mal anfragst was (und Ob überhaupt) dort die Archive so hergeben.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #3 vom 14. Feb. 2006 11:10 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Essen war zu diesem Zeitpunkt meines Wissens nach noch nicht Stadt, doch Köln und Dortmund waren schon da. Ist ziemlich schwer zu dieser Zeit etwas zu finden, da die meisten Städte noch über keine eigenständige Verwaltung verfügten.
Ein guter Einstieg wäre “Die deutsche Stadt im Mittelalter” von Evamaria Engel ISBN 349196135. Ich habe das Buch gerade gelesen, das gibt´s jetzt bei Padmos für 9,95. Es ist sehr fundiert recherchiert und bezieht sich sehr stark auf den norddeutschen Bereich. In der ausführlichen Bibliographie und Quellenangabe findest Du sicher noch spezifischere Informatione.
Erwarte aber für das 11. Jhdt. nicht zuviel, richtig los geht´s in dem Buch erst ab dem 13. Jhdt.
Thorsten

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Eintrag #4 vom 14. Feb. 2006 16:43 Uhr Sandra Neuser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Neuser eine Nachricht zu schreiben.

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Eine Stadt im 11. Jhdt.? Mit Stadtrecht und so weiter? Gabs das zu der Zeit schon?
Liebe Grüsse, Sanni

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Eintrag #5 vom 14. Feb. 2006 18:25 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Auch Hildesheim war zu dem Zeitpunkt bereits Bistum und entwickelte auch schon erste städtische Züge, aber so richtig als Stadt würd ich’s erst später bezeichnen.
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #6 vom 14. Feb. 2006 18:49 Uhr Oliver Bruns   Nachricht

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Den einzigen Anhaltspunkt, den ich bisher hatte, war eine Urkunde von Heinrich IV, in der er der Stadt Worms die Zollfreiheit gewährte.
Wie auch immer, schonmal danke für die bisherigen Tipps… da kann man drauf aufbauen.
Viele Grüße, Olli

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Eintrag #7 vom 15. Feb. 2006 17:30 Uhr Dennis Richter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dennis Richter eine Nachricht zu schreiben.

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Nur ein kurzes Zitat von der Homepage www.freimarkt.de, zur Historie des Bremer Freimarktes:
Die Wurzeln des Bremer Freimarktes liegen im Mittelalter. Das älteste deutsche Volksfest begann am 16. Oktober des Jahres 1035, als Kaiser Konrad II. dem bremischen Erzbischof Bezelin die Jahrmarktsgerechtigkeit verlieh. Seit diesem denkwürdigen Herbsttag hatte die Stadt die Erlaubnis, zweimal jährlich Markt auf dem Kirchhof “Unser Lieben Frauen” abzuhalten. Ohne jede Beschränkung und Rücksicht auf die einheimischen Zünfte konnten Kramer und Wandersleute nun ihre Waren verkaufen - eine neu gewonnene wirtschaftliche Unabhängigkeit, an die noch heute der Name “Freimarkt” erinnert.
Von 1035 an hat jeder nachfolgende Kaiser das Jahrmarktsprivileg regelmäßig erneuert. Franz II. war der letzte, der 1793 den Bremer Kaufleuten diese Erlaubnis erteilte. Danach entschieden die Hanseaten selbst, ob und wann sie Markt halten wollten.
Grüsse, Deric

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Eintrag #8 vom 15. Feb. 2006 18:00 Uhr Dennis Richter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dennis Richter eine Nachricht zu schreiben.

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eine kleine Abhandlung über Begebenheiten in Bremen im 11. Jhd.
www.bremen.de/sixcms/detail.php?[…]
Grüsse, Deric

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