Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Straßen+Verkehr im MA

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Eintrag #1 vom 06. Apr. 1999 09:30 Uhr martin   Nachricht

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Wer kann mir was über das Wegenetz, Straßenzustand, Fortbewegungsmittel etc. im MA erzählen ?

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Eintrag #2 vom 06. Apr. 1999 11:17 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Hallo Martin! Was das Straßennetz anbelangt, so existierten im Mittelalter noch Reste des alten römischen Straßensystems, die zwar verfallen waren, aber dennoch genutzt wurden.

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Eintrag #3 vom 06. Apr. 1999 13:27 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Tach Martin, Es gibt ein Buch zu diesem Thema: “Die Geschichte der Strasse” von Maxwell G. Lay ISBN 3593351323 DM 78,- leider etwas zu teuer, aber viellecht findet es sich in der Bonner Uni. In einem Artikel im “Jahrbuch für den Kreis Wesel 1998” findet sich ein Artikel über die B8 bei Dinslaken: -Strasse wird 1397 vorgeschrieben als Handelsweg -…schwere Ochsenkarren und Esel als Packtiere.. das kastrierte Rind war in Zentraleuropa bis zum späten Mittelalter, bevor das Pferd es ersetzte, das häufigste Zugtier. -…Pflüge wurden immer häufiger von Pferden statt von Ochsen gezogen. Es führte dazu, daß immer kräftigere Pferde gezüchtet wurden. Auch das Geschirr wird verbessert und trägt widerum dazu bei, das Pferde verstärkt vor Karren uund Wagen gespannt werden. das hat widerrum verheerende Folgen für viele Straßen, die den eisenbeschlagenen Hufen nicht standhalten (nach Lay) Frank

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Eintrag #4 vom 06. Apr. 1999 13:36 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Martin. Und noch ein Buch zum Thema: “Reisen im Mittelalter” von Norbert Ohler DTV 1991 ISBN 3760819133 Preis damals DM 19,80 Erzählt was über alle von Dir erfragten Bereiche plus über die Leute, die damals so unterwegs waren. Dietrich

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Eintrag #5 vom 06. Apr. 1999 14:51 Uhr Thorvald Neumann   Nachricht

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Hallo! Das Buch von Norbert Ohler ist gerade in einer Neuauflage erschienen und kostet jetzt 29,80 DM. Viele Grüße, Thorvald

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Eintrag #6 vom 06. Apr. 1999 15:10 Uhr martin   Nachricht

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Besten Dank für die Buchtips !! Kann man im Rheinland noch Reste von mittelalterlichen Fernstraßen besichtigen ? Kennt jemand ein Ausstellung, die sich mit dem Thema beschäftigt ? Gruß Martin

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Eintrag #7 vom 08. Apr. 1999 00:12 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Martin! Nicht zum Thema: Könnte man sich zum Schwertkampftraining treffen? Ist da Interesse bei Dir vorhanden? Der auch aus Bonn kommende v. Arlen

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Eintrag #8 vom 08. Apr. 1999 15:47 Uhr martin   Nachricht

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Hallo Christoph, Schwertkampftraining interessiert mich leider überhaupt nicht. Gruß Martin

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Eintrag #9 vom 08. Apr. 1999 16:13 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Martin, genau solche Dialoge vermeidet man, wenn man seine <B>E-Mail-Adresse</B> mitangibt! Also, begreifen und leben! Hilmar

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Eintrag #10 vom 14. Apr. 1999 17:09 Uhr Patrick Schubert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Schubert eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Martin, Da du aus Bon kommst kannst du dir quasi um die Ecke in Köln die alte Römerstraße anschauen. Grüße Patrick

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Eintrag #11 vom 16. Apr. 1999 16:44 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

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Hallo Martin, noch ein Buchtip: F. Seibt, U. Borsdorf, H. Th. Grütter (Hrsg.) B1, Transit Brügge-Novgorod, Eine Straße durch die Europäische Geschichte Verlag Peter Pomp, Essen/Bottrop 1997 War mal eine Ausstellung des Ruhrlandmuseums, den Katalog gibts wohl nicht (mehr) im Buchhandel, habe gerade mal im Netz nach suchen lassen:-( aber in Bibliotheken könntest Du Glück haben. Beschäftigt sich im Mittelalterteil mit einer wichtigen Handelsstraße der Hanse, von Flandern, durchs Rheinland (ja so grob Deine Gegend;-) über Westfalen, dann Richtung Ostsee, bis Rußland. Die noch heute sichtbaren römischen Straßenteile werden auch behandelt. Herzlichen Gruß Alexander van Dorpmunde

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Eintrag #12 vom 07. Mai. 1999 09:48 Uhr Claudia Glücker   Nachricht

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Vielen Dank fuer die Buchtitel - sie werden hoffentlich auch mir weiterhelfen (Diplomarbeit Gueterverkehr). Falls jemand noch konkret Wissen oder Quellen zu besagtem Thema “Gueterverkehr” im Mittelalter hat, waere ich sehr interessiert! Gruesse, Eydis

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Eintrag #13 vom 17. Jul. 2000 23:09 Uhr René Schwab   Nachricht

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Hallo, wer in der Nähe von Germersheim wohnt (zwischen Speyer und Karlsruhe gelegen), sollte mal das dortige Straßenbaumuseum besichtigen. Das Hauptgewicht der Ausstellung liegt zwar auf Straßenbaumaschien, aber sie haben dort wunderschöne Modelle zu Straßen aus verschiedenen Jahrhunderten. Reste echter mittelalterlicher Straßen wird man kaum noch welche finden. Einfach deshalb, weil so gut wie keine gebaut wurden. Das waren Feldwege, die irgendwann mal ausgefahren wurden, und die wurden entweder später überbaut oder sind einfach wieder zugewachsen. Was man als Reste häufiger findet, sind Hohlwege, alte Trassen, die sich tief ins Gelände eingefressen haben. Und, eigentlich erstaunlich, alte Passstraßen. In den Alpenländern haben sich viele Reste alter Saumpfade erhalten. Wohl auch deshalb, weil man dort gezwungen war, Kunstbauten anzulegen, was man sonst nach Möglichkeit unterließ.
Viele Grüße, René

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Eintrag #14 vom 18. Jul. 2000 21:39 Uhr Thurid (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thurid eine Nachricht zu schreiben.

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Vor kurzem habe ich gelesen, dass es als unmŠnnlich galt, in einer Kutsche oder einem Wagen zu reisen. Das tat man nur, wenn man krank war. Auch die Kirchenmitglieder vermieden es nach Mšglichkeit, im Wagen zu reisen, sondern ritten. Auch SŠnften sind sehr selten. Die meisten Leute liefen ohnehin. Es war ja so, dass ein Pferd sehr teuer war, gleichsam in seiner Anschaffung wie in seiner Haltung. Nur so als kleine Anmerkung, denn das steht leider nicht im “Reisen im MA”. Ich kanns aber nur empfehlen! †brigens versuchte Karl der Gro§e 793, einen Graben zwischen AltmŸhl und Rezat zu graben, den Fossa Carolina, um Ÿber den Flussweg schneller zu gelangen als Ÿber die Wege, was Ÿber den Zustand derselbigen einiges schlie§en lŠsst. Doch der Versuch, der einzige, im FrŸhMA eine kŸnstliche Wasserstra§e zu bauen, scheiterte. Die †berreste gibt es aber noch, bei Graben in der NŠhe von Treuchtlingen.
Hedwig Swende von Weinheim, Freie Ritterschaft Odenwald

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Eintrag #15 vom 19. Jul. 2000 14:19 Uhr René Schwab   Nachricht

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Wen wunderts? Viele Städte machten Händlern und Bauern, die den Markt beschickten, die Auflage, auf dem Rückweg in den dann leeren Karren Mist, Steine oder anderes Material aus der Stadt mitzunehmen und unterwegs in die Löcher der “Straßen” zu füllen. Die Ergebnisse dieser “Bauarbeiten” kann sich jeder selbst ausmalen…
Viele Grüße, René

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