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Eintrag #1 vom 05. Sep. 2002 18:20 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
ich brauche etwas Rat.
Ich habe mir einige der Osprey Bücher zugelegt.
Sind die Abbildungen auf den Farbtafeln OK ?
Historisch stimmig ?
Und gibt es Bücher die Waffen und Rüstungen des 14
und 15 Jahrhunderts gegenüberstellen ?.
Die meisten Bücher die ich habe gehen von sagen wir 1330 bis 1470 und ich bin ziemlich unsicher, welches Teil in welche zeit gehört.
Oliver

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Eintrag #2 vom 05. Sep. 2002 19:11 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Oliver,
bei den Osprey-Bänden kann es zu starken Qualitätsunterschieden kommen, es kommt auf verschiedene Dinge an. Z.B. sind viele der älteren Bände, die eher für Zinnfigurensammler und -bemaler gedacht waren, gerade in den Illustrationen nicht so genau. Worauf man sich im allgemeinen verlassen kann sind die Datierungen der Illustrationen und der Realien. Da kenne ich eigentlich wenig Aussetzer. Nur wenn das interpretative Moment einiger Illustratoren dazu kommt, wird es schwierig.
Insgesamt kann man aber davon ausgehen, das die Bücher besser werden, je neuer sie sind. Die letzten aktuellen Bände, die ich mir geholt habe, sind schon eine recht gute Quelle.
Es wird in der letzten Zeit in der Szene gerne auf die Osprey-Bände gemeckert und verscheidene, der älteren sind wirklich diskutabel. Doch den schlechten Ruf den man ihnen verpassen will - ähnlich, wie den Werken Lehnhardts - haben sie meines Erachtens nicht verdient.
Ansonsten können wir ja gerne, wenn Du das nächste mal vorbei kommst, durch die Bücher gehen und checken ;-))
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #3 vom 10. Sep. 2002 08:29 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Oliver,
ich schließe mich Thorsten an. Wenn Du mal abseits der beliebten Farbtafeln durch die Bände blätterst, wirst Du oft auf jede Menge Fotos von Dingen stoßen, die auf den Farbtafeln wiedergeben sind. Dann kannst Du selbst vergleichen, inwiefern der Zeichner interpretiert hat.
Und die Texte in den Ospreys sind in der Regel auch gut recherchiert und zusammengefaßt, enthalten oft sogar Details, die mir in umfangreicheren Veröffentlichungen noch nicht untergekommen sind.
Gruß
Joachim

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Eintrag #4 vom 10. Sep. 2002 09:31 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
alles, was Sekundärquelle, also wie hier geschriebenes und gemaltes Buch ist, lebt von den Interpretationen aus Primärquellen.
Das eröffnet Fehlermöglichkeiten und persönlichen Einschätzungen Tür und Tor, aber das ist normal und menschlich. Ebenso der “wissenschaftlichen” Praxis, von älteren Sekundärquellen abzuschreiben und damit auch ältere und fehlerhafte Interpretationen mitzuübernehmen.
Mit diesem Wissen muss man ALLE Bücher usw. mit eine kritischen Auge betrachten, was aber nicht heisst, daß die Autoren gezielt Mist machen.
Es werden einfach persönliche Interpretatioenn eingefügt und - nobody is perfect.
Man denke daran, daß so vor 10-15 Jahren das berühmte Buch von L und F. Funcken als grossartige Quelle galt, und heute bestenfalls noch mit einem Lächeln betrachtet wird.
Für die Ospreys gilt das, was die anderen schon geschrieben haben, die Neueren sind besser. Allein zu den farbigen Illustrationen fehlen nach wie vor jegliche Quellenangaben, und das machts manchmal schon schwer…
Was Lehnarts Bücher angeht, so kenne ich nur das übers HMA, und das ist aus verschiedenen Gründen nicht empfehlenswert.
Letztendlich hilft nur Vergleichen, Quellenstudium und ein wenig gesudner Menschenverstand…
Viel Spaß mit den schönen Ospreys!
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #5 vom 09. Nov. 2002 12:31 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Welche Zeit?

Hallo Leuts!
Ich würde mir gerne ein Buch kaufen, welches sich ganz interessant anhört wegen den Bildern, die darin abgebildet sind. Doch leider weis ich nicht, welche Zeit der “Codex Borgianus” behandelt. Kann jemand mir sagen, welche?
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #6 vom 09. Nov. 2002 14:03 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Christoph,
“Codex Borgianus” ist afaik ein Bestandteil des Neuen Testaments, der sich mit Christi Abstieg in die Hölle und mit der Wiederauferstehung befaßt. Ob es sich um eine apokryphische Schrift handelt, kann ich aber nicht sagen, da ist sicher Nikolaj der bessere Ansprechpartner.
Nach kurzer Recherche gibt es wohl zwei Codice, die dieses Thema behandeln, eine koptische Handschrift aus dem 5. Jhdt. (fragmentarisch in Paris und New York) und eine mittelamerikanische aus dem 16. Jhdt., die wohl auch eine Menge aztekische Elemente aufweist.
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #7 vom 18. Nov. 2002 19:42 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten,
hier liegt in der Tat eine Verwechslung vor: Der (nach dem Herrscherhaus der Borgia benannte und heute in der Vatikanischen Bibliothek befindliche) Codex Borgianus ist nicht ein Bestandteil des NT, sondern eine Handschrift aus dem 5. Jahrhundert (Reg,.Nr.Ta, 029, e 5), die einen Teil des NT (Auszüge aus den Evangelien nach Lukas und Johannes) in Griechisch und Sahidisch enthält. Dabei entspricht die Textrezension dem Codex Alexandrinus, einer der bedeutendsten Bibel-Handschriften. Es ist also keine apokryphe Schrift, sondern ein Fragment einer griechischen Bibelhandschrift mit sahidischer ßbersetzung, in der demzufolge auch nichts anderes zu finden ist als in jedem anderen NT auch.
Der Einfachheit halber gebe ich hier die wesentlichen Merkmale nach dem Katalog der Vaticana in English wieder und spare mir die ßbersetzung:
Name: Codex Borgianus (Ta, 029, e 5)
Date: 5th Century CE.
Size: Written on vellum, 22.3-24.9 cm. x 18.8-21 cm. There are two column and 27-31 lines per page. The ink is brown.
Contents: It has fragments of Luke and John in Greek and Sahidic. The Greek text is on the left-hand page and the Sahidic on the right-hand.
Total number of leaves are 21 of which 8 leaves are in cassetta 18 and 13 in cassetta 7.
The text is Alexandrian.
Writing: The words are written continuously without separation. Accents and breathing are absent. It seems that the scribe was a Copt.
Salient Features
Location: Borg. Copto 109 (Cassetta 18) and Borg. Copto T 109 (Cassetta 7) at Bibliotheca Vaticana.
Alles Gute Nikolaj

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Eintrag #8 vom 18. Nov. 2002 19:44 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Habe zu schnell gedrückt und die bibliographische Angabe vergessen:
William Henry Paine Hatch, The Principal Uncial Manuscripts Of The New Testament, The University of Chicago Press, Chicago1939, Plate XXIII.
Alles Gute Nikolaj

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Eintrag #9 vom 12. Feb. 2003 11:18 Uhr Benjamin Kiemerer   Nachricht

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Zu den Osprey Büchern ist alles gesagt.
Problematisch ist das Militärwesen des Mittelalters ohnehin, denn das fränkische Lehensmilitär war nur rudimentär organisiert.
Am besten dokumentiert ist Byzanz, spätestens seit der Themenverfassung.
Literatur (leider kein so fulminantes Werk wie Krohmeyer-Veith):
Philippe Contamine: War in the Middle Ages (1993).
David Nicolle: Medieval Warfare Source Book (1995).
Für Byzanz:
Warren Treadgold: Byzantium and Its Army 284-1081 (1995).
Speziellere Litertaur gibts natürlich auch. Hier verweise ich auf:
nimbus.ocis.temple.edu/~rkarras/warbib.htm (Bibliographie)
und:
www.deremilitari.org (auch sehr empfehlenswert).

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Eintrag #10 vom 13. Apr. 2004 17:02 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Nix archäologisches, da gibt es inzwischen soviel, daß man das kaum mehr überblicken kann, sondern mehr oder weniger “Bilderbücher”:
J. Dolínek/J. Durdík, Historische Waffen (Augsburg 1996).
[ISBN 3-86047-226-7; Sonderausgabe für Bechtermünz Verlag im Weltbild Verlag]
Tschechische Autoren, die aber nahezu das gesamte Europa im Blick haben. In meinen Augen ein sehr gutes Buch, das systematisch nahezu alle Waffentypen über die Zeiten hinweg abhandelt. Für euch sicher von größerem Interesse ist das erste Kapitel Blankwaffen. Hier wird noch mal unterteilt in Griffwaffen zum Hieb und zum Stich und in Stangenwaffen für Hieb, Stoß und Schlagwaffen (hier auch Streitkolben, Streithammer, Morgenstern …). Dem folgt ein kürzerer Abschnitt zu mechanischen Schußwaffen (v. a. Pfeilspitzen und Armbrüste) und wiederum ein längerer zu Feuerwaffen, wobei auch das 14. und 15. Jh. behandelt wird. Reich bebildert, gut geschrieben, durchaus zu Empfehlen -
H. Müller/H. König, Europäische Hieb- und Stichwaffen aus der Sammlung des Museums für Deutsche Geschichte (Berlin 1981).
[Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik]
Das Buch ist chronologisch geordnet von der Spätantike bis zum 1. Weltkrieg, interessant für euch ist sicher nur der erste Abschnitt “… vom Ende des 5. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts”. Innerhalb dieses wird wieder unterschieden in Griffwaffen für Hieb und Stich (Schwerter, Säbel, Dolche), Stangenwaffen (Spieß, Speer, Helmbarte …) und kurzschäftige Hieb- und Schlagwaffen (Beile, ßxte, Streitkolben …). In den Textteil sind zahlreiche zeitgenössische und erläuternde Abbildungen (Terminologie Auflager, Klinge, Blatt etc.; Knauf-, Schwert- und Dolchtypen … ) eingefügt. Dem folgen ein großer Abbildungsteil und eine katalogmäßige Beschreibung der Waffen. Zum Schluß gibt es noch eine Erklärung der Fachwörter, ein umfangreiches Literaturverzeichnis und Register. Insgesamt also durchaus zu empfehlen und das Buch müßte auch in einigen besseren Antiquariaten in den NeBuLa zu kaufen sein.
J. Schöbel, Prunkwaffen. Waffen und Rüstungen aus dem Historischen Museum Dresden (Leipzig 1973).
[Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik]
Zwar werden hier anders als sonst auch Schutzwaffen, v. a. Harnische, behandelt, aber wie der Titel schon zeigt, alles nicht unbedingt zum Kampf gebraucht und auch fast ausschließlich jünger (ab 16. Jh.).
H.-U. Haedecke, Blankwaffen. Führer durch die Ausstellung. Schriften des Deutschen Klingenmuseums Solingen 1 (Köln 1982).
[ISBN 3-7972-0523-0 Rheinland Verlag Köln in Kommission bei Rudolf Habelt Verlag Bonn - wahrscheinlich nur noch antiquarisch/ auf Ramschbasaren erhältlich]
Der Katalog reicht von der Bronzezeit bis ins 20. Jh.; von Mitteleuropa bis Indonesien. Es gibt aber auch einige “Schwerter und Dolche aus der Spätgotik” (ebd. 34-36, 3 Stück abgebildet) und “Jagdschwerter aus Gotik und Renaissance” (ebd. 36, 1 abgebildet).
Ein weiterer Katalog, natürlich mit fast denselben Stücken, zu diesen aber ausführlicher:
H. R. Uhlemann, Kostbare Blankwaffen aus dem Deutschen Klingenmuseum Solingen (Düsseldorf 1968).
[Rheinland-Verlag GmbH Düsseldorf]
ßber kritische Bemerkungen würde ich mich freuen.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #11 vom 20. Apr. 2004 14:35 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hier noch ein Hinweis auf eine Lehrveranstaltung, die dieses Semester am Lehrstuhl für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg angeboten wird: www.uni-bamberg.de/~ba5am1/semester.htm
Ausserdem ist es ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit von archäologischer Forschung und Reenactment/Lebendige Geschichte.
Literaturverzeichnis und weitere Angaben könnten Interessierten vielleicht zur Verfügung gestellt werden.
PS Büchsenmeisterkunst; frühe Feuerwaffen, militärisches Feuerwerk, pyrotechnische Kampfmittel und Belagerungskunst von der Spätantike bis ins Mittelalter abschließende Ganztagesexkursion mit artilleristischer Demonstration
Dr. Axel Gelbhaar
Kaum eine Innovation hat den Verlauf der menschlichen Entwicklungsgeschichte sowohl in technischer, als auch in politischer, sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht stärker beeinflusst als die Erfindung, Weiterentwicklung und Vervollkommnung der Feuerwaffe. Der Niedergang des Feudalismus, das daraus resultierende Aufkommen und Erstarken des Bürgertums, die moderne Form der Demokratie und die industrielle Revolution der Neuzeit wären ohne die Wirksamkeit und den Einsatz der Feuerwaffe wohl kaum so erfolgt, wie wir es heute kennen.
In diesem Seminar soll den Teilnehmern die Möglichkeit geboten werden, sich nicht nur mit der Entwicklungsgeschichte der frühesten Feuerwaffentechnologie, sondern auch mit deren Vorläufern in Antike und Mittelalter, sowie mit allen ihren Begleiterscheinungen wie Belagerungskunst (Poliorketik), deren Gegenteil - der Kunst der Verteidigung fester Plätze (Fortifikationskunst) - als auch mit den zahlreichen damit verknüpften technischen und historischen Details vertraut zu machen.
Von den Torsionsgeschützen und der Belagerungskunst des imperialen römischen Heeres über die frühen Kriegsfeuer und die mannigfaltigen Geschütz- bzw. Projektilwaffentypen des Mittelalters und den ersten Anfängen der Büchsenmeisterkunst bis hin zu den komplizierten Belagerungstheorien und Artillerieformen der Militärwissenschaftler der Frühneuzeit - und der darauf erfolgten Antwort der Festungsbaumeister - reicht das Spektrum der in diesem Semester zu behandelnden Themen.
Als Experte für die Praxis der Handhabung frühester Feuerwaffen- und Geschütztypen konnte Herr Thomas Arnswald, Büchsenmeister des “Nürnberger Aufgebots von 1474”, gewonnen werden. Er wird allen Interessierten die zahlreichen praxisbezogenen Aspekte jenes diffizilen Themenkomplexes in hervorragender Weise veranschaulichen können.
Als Abschluß der Veranstaltung ist eine Ganztagesexkursion zur diesjährigen “Zeitreise” auf der Veste Coburg im Juli geplant. Hier werden sich die Seminarteilnehmer nicht nur eine der mächtigsten mitteleuropäischen Festungsanlagen der Frühneuzeit im Detail betrachten können, auch die umfangreiche Sammlung an originalen pyrotechnischen und artilleristischen Kampfmitteln wird neben den authentischen artilleristischen # Demonstrationen und Erklärungen der an diesen Tagen involvierten Darstellergruppen Studienobjekt unseres Seminars sein. Dabei besteht allerdings eine gewisse Abhängigkeit von den Launen der Witterung.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #12 vom 20. Apr. 2004 14:39 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht HS Waffen, Bewaffnung, Kriegskunst

Und noch etwas für Leute aus Bamberg oder Umgebung bzw. für eine eventuelle Nachfrage bei den dortigen KommilitonInnen: www.uni-bamberg.de/~ba5am1/semester.htm
HS Waffen, Bewaffnung, Kriegskunst
Prof. Dr. Ingolf Ericsson
2std.; Di 10:15 - 11:45, H/016; ECTS: 12; Beginn: 20.04.2004
Das Hauptseminars wird einen ßberblick zu den unterschiedlichen Waffengattungen, ihrer Verwendung und ihren Wandel durch die Jahrhunderte liefern. Berücksichtigt werden Angriffswaffen wie Schutzwaffen (Rüstung, Helm, Schild).
Viele Grüße Roman

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Eintrag #13 vom 29. Okt. 2004 01:27 Uhr Lisa & Manfred Wolber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lisa & Manfred Wolber eine Nachricht zu schreiben.

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Es besteht die Möglichkeit, dass das Buch von Ilse Fingerlin: Guertel des hohen und spaeten Mittelalters, nachgedruckt werden könnte. Voraussetzung wäre eine hinreichende Zahl an Interessenten. Die Vormerkung kann man online unter nachstehender URL erreichen: 212.114.140.254/FMPro?[…]
Ich hoffe, der lange Link funktioniert von hier aus. Es wäre schön, wenn ein Nachdruck zustande käme.
Beste Wünsche
Manfred

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