Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Sutton Hoo - Mount Two

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Eintrag #1 vom 18. Okt. 2000 20:17 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Bitte nicht schimpfen: Ich weiß, dies ist eigentlich kein Diskussionsthema, sondern nur eine kleine Information - aber in den Markt gehört sie nun ganz bestimmt nicht. Daher wage ich es, sie hier unterzubringen (und rege zugleich generell an, eine neue Abteilung auf der TV-Seite zu schaffen, die nur solche Sachinformationen enthält, die eigentlich nicht groß zu diskutieren, sondern eher nur zur Kenntnis zu nehmen sind, wie schon Literaturhinweise, Ausstellungsankündigungen etc.). Doch zum Thema: Sutton Hoo in Suffolk ist vielen am FMA Interessierten seit langem ein Begriff; seit dort 1938 im sogenannten “Mount One” die Reste der berühmten Schiffsverbrennung entdeckt wurden; nun haben neue Ausgrabungen einen bislang unbekannten angelsächsischen Friedhof, wohl aus der Zeit um 600-630, entdeckt und untersucht. Es handelt sich um 15 Gräber mit Kremationen und 15 mit Erdbestattungen, darunter auch mehrere Krieger mit Speeren und Schildbückeln sowie eine Frau mit ihrem Halsgeschmeide. Ein weiterer Fund ist eine Hängeschüssel, die wohl symbolische bzw. kultische Bedeutung hatte. Die neuen Entdeckungen sollen ab Frühjahr 2002 im neuen Ausstellungszentrum gezeigt werden.
mit besten Grüßen und Wünschen Nikolaj aka Argl. Rhisiart ap Maredudd

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Eintrag #2 vom 18. Okt. 2000 21:19 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Da habe ich auch noch einen Bericht über einen neuen fund aus der keltischen Zeit (Hallstatt ca. 700 v.Chr.) der hier auch reinpasst. Königsgrab aus der Hallstattzeit in Kärnten gefunden Und offenbar ist es von Grabräubern unbehelligt geblieben. Hermagor - Ein Hügel am Wieserberg bei Dellach im Gailtal (Bezirk Hermagor) birgt möglicherweise eine archäologische Sensation. Erste Grabungen haben ergeben, dass es sich um eine Grabanlage aus der Hallstattzeit handelt, die noch dazu bis dato von Grabräubern verschont geblieben ist. Im kommenden Jahr soll das vermutete Königsgrab geöffnet werden. Bei einer Pressekonferenz in Dellach/Gail erklärten die Verantwortlichen des Grabungsprojektes, dass schon in den ersten Monaten der Arbeit “sämtliche archäologischen Erwartungen weit übertroffen” worden seien. Der Archäologe Paul Gleirscher, der vor einigen Jahren den Hügel als Grabstätte identifiziert hatte, meinte : “Eine Untersuchung mittels Georadar ergab ein aufmunterndes Bild.” Bis dorthin hatten Geologen den Hügel als “natürliche Formation” bezeichnet, die meisten Archäologen hatten ihn als mittelalterliche Turmburg identifiziert. Hoffnung auf einen “Schatz” Im Juni dieses Jahres konnte nach jahrelangem Kampf um die Grabungsgenehmigung endlich mit der Arbeit begonnen werden. Laut Grabungsleiter Wolfgang Artner legte das siebenköpfige Team zwei ringförmige Stützmauern frei. Innerhalb des leicht elliptischen Hügels stellten die Wissenschaftler fest, dass sich neben dem Hauptgrab gleich mehrere Nebengräber befinden. Artner: “In der Hallstattzeit wurden Mächtige mit all ihren Gerätschaften bestattet, daher hoffen wir, so manchen archäologischen Schatz zu heben.” Zumindest eines der Nebengräber scheint ebenfalls sehr opulent ausgefallen zu sein. Die eigentliche Sensation für die Archäologen ist aber die Tatsache, dass die Grabanlage nicht von Grabräubern geplündert wurde. Gleirscher: “Nach menschlichem Ermessen ist der Grabhügel unversehrt.” Daher könne man erstmals ein Königsgrab aus dieser Zeit mit modernster Technologie untersuchen. Eine ßffnung der Gräber wird erst in der nächsten Grabungssaison vorgenommen werden. Datiert wird die Grabanlage auf das sechste oder siebte vorchristliche Jahrhundert. Votivstatuetten und Herkulesfigürchen Im Ostalpenraum sind derartige Funde nach Angaben der Archäologen äußerst selten. In Dellach im Gailtal wurden aber bereits mehrere archäologische Funde gemacht, die auf eine Besiedlung vor bereits mehr als .000 Jahren hindeuten. Auf der sogenannten Gurina berhalb von Dellach wurden bereits 1884/85 usgrabungen durchgeführt, gefunden wurden sowohl Votivstatuetten als auch Herkulesfigürchen. Insgesamt ist das Projekt auf drei Jahre angelegt, die Archäologen hoffen, bis 2002 mit der ßffnung und Konservierung der Gräber fertig werden zu können. Die Arbeiten werden von einem Team des “Archäologieland Kärnten” durchgeführt. In Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice werden auch Langzeitarbeitslose beschäftigt. Die reinen Personalkosten betragen laut Archäologieland-Geschäftsführer Michael Kempf etwa 4,5 Millionen Schilling. Das Gesamtprojekt ist mit knapp acht Millionen Schilling veranschlagt. … und zuletzt die Vermarktung Nach Abschluss der Arbeiten sollen die archäologischen Funde auch touristischen Nutzen bringen. Dellachs Bürgermeister Christoph Zerza erklärte, der Bau eines “Erlebnismuseums” sei bereits gesichert. Geld dafür soll unter anderem vom Land Kärnten kommen. Gemeindereferent Georg Wurmitzer sicherte eine finanzielle Unterstützung zu. Er will über das Interreg-Programm auch EU-Finanzierungen anzapfen. (APA) Tschüs Aisling

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Eintrag #3 vom 19. Okt. 2000 21:25 Uhr Oliver Aumüller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Aumüller eine Nachricht zu schreiben.

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Guten Tag! Na, da hab ich doch auch Neuigkeiten! In Salz, das ist in der Rhön im Grabfeldgau, haben Archäologen ein Merowingerzeitliches Gräberfeld entdeckt. Die vermuteten 150 Gräber stammen aus dem 6. und 7. Jahrhundert. Der Friedhof ist vermutlich nicht beraubt, was die Sondierungsgrabung bestätigt. Hier gibt es gleich zwei Sensationen: 1. Es wurde (bei der Sondierungsgrabung!) ein gläsernes Trinkhorn gefunden, welches in dieser Art in Europa nur drei- bis viermal gefunden wurde. 2. Vielleicht ist dieser Friedhof die Keimzelle für einen bei Bad Neustadt vermuteten karolingischen Königshof. Es bleibt also spannend
Rex Francorum Aulus

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Eintrag #4 vom 19. Okt. 2000 21:58 Uhr Klaus-Peter Althaus  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus-Peter Althaus eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo alle zusammen! Ich hab zwar nix über einen neuen spektakulären Fund aber ich denke das es für den einen oder anderen doch interessant sein könnte. Ich war vor kurzem in Waging am See in Bayern und hab da ein Museum über die Bajuwaren gefunden. Es ist sehr interessant und fällt für mich in die Kategorie “Klein aber fein”. Die Zeitspanne reicht von ca. 580 - 800 nach Chr. Es ist wirklich sehr zu empfehlen und der Museumsleiter hat auch ne Menge Ahnung von der Materie. Viel Spaß wünscht euch
Peter der alte Inseldäne

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Eintrag #5 vom 03. Dez. 2001 17:53 Uhr Ulrich Scheunemann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Scheunemann eine Nachricht zu schreiben.

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Gott zum Grusse,
bin gerade aus London heimgekehrt und habe aus dem British Museum ein paar Fotos von den Funden.
(Schild, Schmuck, Waffen). Wer interessiert ist kann mich anmailen.
Gruss Ulrich

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