Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Turmwächter

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Eintrag #1 vom 17. Apr. 2001 11:17 Uhr Matthias Stenger   Nachricht

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Für eine PR-Aktion suche ich alles was mit dem Thema “Turmwächter” von Stadtmauern zu tun hat. Zeit: 14. und 15. Jahrhundert in Unterfranken. Da ich ein völliger Laie auf diesem Gebiet bin, hoffe ich auf Eure Unterstützung. Gibt es typische Bekleidung, Utensilien? Kennt/Hat jemand Bilder? Bücher? Links im www? Vielen Dank im vorraus für jede Info

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Eintrag #2 vom 17. Apr. 2001 13:20 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Matthias, eigentlich gehört so eine Anfrage ja in den Markt, wo Du sie ja auch schpn plaziert ahst (Doppelbelegeungen werden von den Admins nicht gerne gesehen ;-), aber da sich daraus auch ein interessanter Thread entwicklen kann, kurz ein paar Infos zu Deiner Anfrage: Zu diesem Zeitpunkt (14./15.Jhdt.) hat es den “Turmwächter” in der Form, wie man es heute versteht, nicht gegeben. Viele Städte hatten ein kleines Kontingent an Garnisonssoldaten, die Aufgaben wie die Mauerwache mit übernommen haben. Normalerweise war jedoch für Berufssoldaten eher die Torwache oder die Bewachung anderer, strategisch wichtiger Punkte angesagt. Die Ausrüstung entsprach den damaligen Infanterie-Gewohnheiten, wobei auch die Stadtfarben getragen werden konnten. Die Mauerwache wurde meist von Bürgern der Stadt übernommen. Dafür gab es einen Wachplan, der nach Vierteln oder Gilden geordnet wurde. Den Wachdienst zu vernachlässigen war eine strafwürdige Handlung, die schwer geahndet wurde. Auch hier entsprach die Ausrüstung den Gewohnheiten der Zeit. Von den Bürgern wurde je nach Vermögen verlangt, eine bestimmte Rüstung und Bewaffnung zu besitzen. Z.B. war es in verschiedenen Städten des 15. Jhdts. für jeden Handwerkermeister Pflicht, einen kompletten Harnisch zu besitzen. Wer sich keine Rüstung leisten konnte, wurde aus dem städtischen Arsenal ausgestattet, das zwar nicht immer auf dem neuesten Stand war, aber zumindest Grundausrüstung bieten konnte. Der Turm- oder Nachtwächter, wie man ihn sich heute vorstellt (Laterne, Helmbarde) ist eine “Erfindung” des 17. Jhdts., als langsam die polizeilichen Aufgaben und das Waffentragen auf staatlich/städtische Autoritäten umgeleitet wurde. Bis dann Thorsten

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Eintrag #3 vom 17. Apr. 2001 18:05 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi Matthias! In dem Buch “Der Leutnant v. Halse” (30 J. Krieg) wohnt der Turmwächter in einem kleinen Haus neben dem Turm. Er ist eigentlich Schuster und geht nach einem nicht weiter beschriebenen Zeitplan mal für eine gewisse Zeit auf den Turm. (Es wurde nur der Turm am Haupttor beschrieben). Gruß v. Arlen

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Eintrag #4 vom 17. Apr. 2001 18:24 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ich erinnere an die Tage/Morgenlieder in der Minnedichtung, wo vom Wächter (auf dem Turme?) gesprochen wurde, der das Stelldichein störend unterbrach. Das war aber auf einer Burg, wo auf dem höchsten Punkt natürlich eine Wache auf Ausguck stand…
Euer Haduwolff

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Eintrag #5 vom 19. Apr. 2001 19:10 Uhr Matthias Stenger   Nachricht

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An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung hier oder privat an meine adresse. Das kann ja richtig in arbeit ausarten. Gruss Matthias

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