Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Über alle Jahrhunderte

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Eintrag #1 vom 25. Okt. 1999 13:07 Uhr Holger Hirt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Hirt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo! Mich würde mal interessieren, ob es in der TV-Welt Leute gibt, die neben dem Mittelalter (FM, HM, SM + ganz frühe Wikies) noch andere Zeitperioden darstellen. Von Dietrich weiß ich mittlerweile, daß er noch im amerikanischen Civil-War aktiv ist. Wie sieht es mit Euch anderen aus? Ist es überhaupt möglich mehrere Zeitperioden wirklich gut darzustellen oder sollte man sich auf eine beschränken? Gibt es auch zeitl. Abschnitte, die ein Reenactor nicht darstellen , vielleicht sogar tabuisieren sollte? Gruß Holger
(William der Templer)

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Eintrag #2 vom 25. Okt. 1999 13:46 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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Die Zukunft …
Thomas off tha eighk

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Eintrag #3 vom 25. Okt. 1999 13:57 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Holger. Civil War reicht nicht; ich hänge auch noch in der Napoleonik rum (aktiv) und habe Klamotten für FMA, HMA, römisch, 2. Hälfte 18. Jhd. und 1848. Klamotten im Sinne von: Einfache, aber originalgetreue Kleidung dieser Zeit. Soll heißen, ich kann jederzeit auf eine Museumsveranstaltuing/römisch gehen, ohne unangenehm aufzufallen. Wieviele Epochen Du machen “kannst”, hängt immer davon ab, wieviel Arbeit und Zeit Du investieren kannst und willst, um sie darzustellen. Und es ist immer eine Zeitfrage; was tun, wenn an einem Wochenende parallel eine gute MA- und CW- Veranstaltung läuft? Oder wenn man noch andere Hobbys hat? Ich stecke in dieser Geschichte jetzt seit 12 Jahren und behaupte von mir, daß ich CW, Napoleonisch und SMA GUT mache und vom Rest wenigstens etwas Ahnung habe. Allerdings habe ich auch schon gemerkt, daß ich für mich selber Schwerpunkte setze; mal interessiere ich mich mehr für´s SMA und tue dann auch mehr, mal gebe ich dem CW den Vorzug, oder ich lese mich verstärkt ins HMA ein. Alles gleichzeitig gleich intensiv zu betreiben ist schwer; vielleicht sogar unmöglich. Ob es Zeiten gibt, die man meiden SOLLTE- keine Ahnung. Hängt wohl von der persönlichen Ekelschwelle ab. Es gibt einige Dinge, die ich nicht täte; karolingischer Franke, napoleonischer Franzose, Mitglied der Verfügungstruppen. Solche Sachen eben. Militärisch hört es für mich so um 1870 auf, interessant und für mich darstellungswürdig zu werden. Aber man verändert sich; vor 10 Jahren habe ich entrüstet abgelehnt, als mir ein Amerikaner in Virginia anbot, bei einem D-Day- Reenactmnent als deutscher Landser mitzumachen. Was Amerikaner und Engländer übrigens nicht verstehen; für die ist der 2. Weltkrieg genauso Geschichte wie der 2. Kreuzzug und damit darstellungswürdig. Mittlerweile bin ich fast so weit, auch einen Soldaten des 2. Weltkrieges darzustellen; nicht beim Gefecht, das ist uninteressant, aber vielleicht als “Kleiderpuppe” oder um interessierten Zuschauern etwas über die Zeit zu erzählen. Der größte Teil der Zeitzeugen ist mittlerweile tot, und wenn sich niemand drum kümmert, wird die Geschichte des einfachen Menschen dieser Zeit verlorengehen. Also: Für mich persönlich- Landser ja, KZ- Wache nein. (Die gibt es übrigens in England. Bäh!)
Dietrich

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Eintrag #4 vom 25. Okt. 1999 14:42 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Holger, ich selber habe mein Interesse primär im Mittelalter angesiedelt, doch glaube ich durchaus, daß es möglich ist, mehrere Zeiten “gut” darzustellen. Wie schon Dietrich ausgeführt hat, hägt es eher mit der augenblicklichen Interessenlage zusammen, wieviel Zeit man in die eine oder andere Zeitspanne investiert. Ich selber habe z.B.in der letzten Zeit mein primäres Interesse auf das SMA (1340 - 1360) gelegt obwohl ich schon seit ein paar Jahren HMA (ca. 1180 - 1220) in der SCA mache. Das hindert mich nicht z.Zt. mir eine FMA Ausstattung zusamen zu bauen (Mein Sax is´ fertig!) und mein Auge ins spätere SMA zu werfen (Ich habe immer noch das westfälische Aufgebot vor Neuss im Kopf und Hartmuts Gambeson im Schrank.) Ich glaube durchaus, daß ich zumindest die Darstellung in vernünftiger Qualität hinkriege, auch wenn ich nicht immer gerade dei Megaahnung von sächischer Geschichte o.ä. habe. Es kommt halt auch imemr darauf an, was man darstellen will. Muß es immer Graf Koks sein, wird die Ausrüstung teuer, ist man auch mit einem einfachen Menschen zufrieden, kann´s auch relativ preiswert sein. Verschiedentlich kann Qualität auch einfach ´ne Frage des Preises sein. Würde ich Wiki machen wollen, so könnte ich ohne viel Mühe mir einen Großteil der Ausrüstung zusammen kaufen, da es dort schon gute Quellen gibt. ßhhnlich sieht´s mit SMA zur Zeit der Burgundischen Kriege aus. Hier kannst Du ohne viel Eigenaufwand schon eine recht gute Darstellung hinkriegen, wenn Du denn die Kohle hinlegen willst. Zu den Tabuthemen hat ja Dietrich schon einiges gesagt. Ich denke mir hier in Deutschland sind wir noch nicht so weit uns an WWII-Reenactment zu machen (Außer vielleicht - wie von Dietrich beschrieben - im musealen Rahmen). Auch denke ich mir WWI wäre hier ziemlich schwierig. Unsere britischen Nachbarn sind da um einiges schmerzloser (aber sie sind ja auch nicht die “bad guys” gewesen). Ich glaube hier würde es Zeter und Mordio geben, wenn es Reenactoren gibt, die - wie in GB existent - DDR-Grenztruppen von 1954 - 1989 darstellen. Ansonsten gibt es natürlich bevorzugte Rollen. Ich persönlich würde auch keinen Franken darstellen (eine Frage des Lokalpatriotismus). Auch würde ich mich im Englischen Civil War auf die Seite Cromwells schlagen oder im American Civil War Konföderierter sein. Aberdas aht weniger mit Tabuisierung als mit persönlichen Vorlieben zu tun. Bis dann Thorsten

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Eintrag #5 vom 25. Okt. 1999 14:52 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Tach zusammen, Dietrich hat ganz recht, ich denke, wenn man sich für die Vergangenheit also Geschichtliches interessiert, dann meist auch für mehrere Epochen. Das geht mir ähnlich, ich interessiere mich für fast alles, was damit zu tun hat, von Archäologie über Prähistorik bis hin zur aktuellen Situation der Menschheit im Vergleich zu früher (und damit ist ja schon die Zeit vor bloß 50/60 Jahren gemeint, die komplett anders war). Das macht ja unser Hobby auch aus, es ist lebendige Nachempfindung in jeder Hinsicht. Ich denke, daß es fatal ist, die Leute unserer Szene als Träumer oder Fantasten abzutun, es ist eine Auseinandersetzung mit Kultur und Geschichte. Alleine die Zeit, die man mit Recherchen verbringt, zeigt doch, wie intensiv man sich freiwillig damit beschäftigt. Und wieviel man immer wieder lernt ist erstaunlich. Ich denke, je technischer die Umwelt desto größer das Interesse an der Vergangenheit. Und das nicht nur in Hinsicht auf die ´gute alte Zeit´, denn das sie das nicht war, wissen wir ja. Faszinierend ist wohl eher das Auskommen mit einfachen Mitteln, was wir heute kaum noch nachvollziehen können. Das trifft sowohl aufs MA zu als auch auf andere Epochen der Vergangenheit.
Tina alias Arngard von Brunswiek, Grevin zu Valkenborn

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Eintrag #6 vom 25. Okt. 1999 15:14 Uhr Grobe Michaela   Nachricht

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test
m.

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Eintrag #7 vom 25. Okt. 1999 16:45 Uhr Ralf Martin Kloiber   Nachricht

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Hallo, Holger, zur Frage nach den verschiedenen Zeiten: soweit ich informiert bin, gibt es eine Gruppe, die die beruehmte Kavallerie des Takeda-Clans darstellt; dieser Clan beherrschte die ost-japanische Provinz Kai und wurde im 16. Jahrhundert von den Feldherren Oda Nobunaga und Tokugawa Iyeasu, dem Vater der japanischen Frühmoderne, vernichtet (ja, ja, die Schusswaffen). Ich meine, einen Termin von dieser Gruppe in einem aelteren Karfunkel gelesen zu haben.. viele Gruesse
Radolf von Fiedenheim

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Eintrag #8 vom 25. Okt. 1999 16:57 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Holger Schau auch mal in der Thread 290 / Blick über den Zaun. Da findest Du schon ähnliche Informationen. 1))
Hilmar (Henricus vom Raam)
1) (Jetzt gibts bestimmt wieder Prügel für den bösen Hilmar, der so einen Hinweis schreibt.

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Eintrag #9 vom 25. Okt. 1999 17:42 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, tja, nun oute ich mich auch mal. Der böse, böse Haduwolff, der finstere Oberhochmittelalterliche lebt, denkt und fühlt auch nicht nur mittelalterlich. Alle Zeiten haben ihre Geschichte, ihren Reiz und auch etwas abstossendes. Fürs 17./18.Jhdt. könnte ich schon schwärmen, so in Richtung Seekrieg, zumal Marine neben dem Mittelalter mein Hauptbetätigungsfeld ist. Auch wäre Seeoffizier der Confederated Navy, entweder auf einem Ironclad (Panzerschiff) oder Kaperkreuzer à la CSS Shenandoah oder CSS Alabama eine Rolle im Reenactement, die mich reizen würde, zumal ich auf Großseglern zu Hause bin und viele Meilen unter dem Kiel habe. Doch zurück zu den Veranstaltungen. Ein großes Multiperiod-Reenactement in Deutschland aufziehen, das wäre Klasse. Von den Römern bis heute…nun gut, wir habe da ein Geschichtsloch, erworben durch die Irrsinnigkeiten einiger unserer (Groß)-Eltern, das durch den Unfug der Erbschuld der Kindeskinder nicht so leicht zu überwinden ist. Vielleicht können wir lernen, mit unserer Geschichte zu leben, und uns selbst etwas zu vergeben, was in den meisten Ländern uns verziehen (aber nicht vergessen) ist. Nun schwärme ich mal etwas, und zitiere einen Satz eines alten Freundes: “…wer sich seiner eigenen Geschichte und Herkunft bewußt ist, muß sich gegenüber anderen Völkern und Kulturen nicht als besser hinstellen, sondern kann lernen und austauschen!” Ja, das war sehr unrealistisch, zugegeben. Also, ein großes Festival mit vielen internationalen Gästen wäre etwas ganz schönes. Seit Anfang des letzten Jahres suche ich mit Interessierten zusammen nach einem Gelände, das so ein Treffen längerfristig verträgt. Nein, ich habe keine Kreide gefressen, diejenigen, die mich immer angreifen wegen der Trennung der Zeiten brauchen keine Hoffnung bekommen. Reenactment ist für mich die weitestgehende Darstellung EINER gewählten Epoche. Nicht aller Durcheinander. Und was den Qualitätsanspruch angeht, so ist da in der MA-Szene recht wenig geboten, auch uns selbst eingeschlossen. Wir fangen erst an, Living History zu begreifen, in diesem geschichtslosen, rückständigen Land. P.S., wir suchen für nächstes Jahr einen Juden (13.Jhdt!) auf dem Markt als Geldwechsler. Kann man das in Deutschland…?!?
Euer Haduwolff

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Eintrag #10 vom 25. Okt. 1999 18:55 Uhr Nina Reckefuß   Nachricht

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Hi, fuer mich ist reenactment immer dann interessant, wenn moeglichst viele Facetten einer Kultur dargestellt werden. Alas im HMA nicht nur Ritter, in WWII nicht nur Militaer,kurz gesagt. In Kirby Hall, wo ich dieses Jahr dank Lonon- Aufenthalt aufgeschlagen bin, ist mir dazu aufgefallen, dass prinzipiell mehr Militaer dargestellt wird, je spaeter die Epoche ist. Ruehmliche Ausnahme: Elizabethans, 17 Jhd (hoffe, ich habe mich nicht verrechnet), die ausschlieslich zivil waren. Aber Richtung WWI und WWII, sowie DDR-Grenzer (alles dagewesen), ist es ausschliesslich militaerisch, und daswar es wohl auch, was bei mir gerade bei WWII so ein mulmiges Gefuehl hinterlassen hat. Genausowenig wie die Wikinger nur aus kaempfenden seefahrenden Maennern und das HMA nur aus Rittern und Burgfraeuleins bestanden haben, genausowenig hat 1939-45 nur Soldaten gegeben. Wenn sich WWII auch ein bisschen der Zivilisten annehmen, wird es nicht nur runder, das mulmige Gefuehl verschwindet vielleicht, wenn man die Epoche als Ganze versucht darzustellen. Bis dahin ist WWI und WWII fuer mich baeh, egal auf welcher Seite. Nina

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Eintrag #11 vom 26. Okt. 1999 08:01 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Jetzt oute ich mich noch zu meinen anderen Epochen: Bevor ich 1986 in Kaltenberg ein Schwert in die Hand nahm, besaß ich die komplette Seekiste (mit Inhalt) eines Matrosen 1812! Leider bin ich am Elbeufer damit vereinsamt! Kannte Dich nicht, Haduwolf! Gut, SMA und Napoleonik ist klar (hallo Dietrich). WW 2 bekomme ich mit mir selber Schwierigkeiten. Es ist Zeit, diese Epoche zu entmystifieren. Dann wird diese Zeit für “fragwürdig Rechtslastige” weniger attraktiv (meine These). Ich trau mich aber definitiv nicht! (wenn ja, dann Kradmelder!!!! Oder Zweiradmechaniker!!) Mich interessiert, ganz dicht bei, die frühe Nachkriegszeit! Die stelle ich auch dar. Mit NSU-Fox und Anhänger hinten dran auf dem Weg zum Wahrentausch, leicht kriminelles organisieren von Ressourcen des täglichen ßberlebens. Habe aber wenig “Mitspieler”. Wer stellt amerikanischen Militärpolizisten da? Wer den Großhändler/Schieber? Ansonsten ist ein Display über die Jahrhunderte hinweg (“Timetunnel”) ein reizvolle Idee! Hartmut

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Eintrag #12 vom 26. Okt. 1999 08:28 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Diese Geschichte mit dem multitemporären Event scheint ja vielen echt am Herzen zu liegen. Nur- so etwas habt ihr doch längst. Jeder beliebige MA- Markt ist ein multitemporäres UND multikulturelles Happening! Was ich da schon alles gesehen habe….. Nein, ernsthaft. Wer jetzt schon anfängt, aus der Marktszene heraus eine solche Veranstaltung zu planen, macht m.E. den zweiten Schritt vor dem ersten. Zunächst einmal- hat die Planung eines solchen Events überhaupt was mit den Bestrebungen der HMA´ler zu tun, etwas “Eigenes”, Zusammenhängendes auf die Beine zu stellen, also: HMA organisiert für alle anderen Epochen ein großes Treffen? Damit wärt ihr dann zu früh dran, denn es GIBT noch keine zusammenhängende HMA- Szene. ODER geht diese Bestrebung von den Marktlern aus, also: Mittelalter allein zieht nicht mehr, wir machen jetzt eine Art Markt für alle? Das könnt ihr voll vergessen. Die Römer haben ihre eigenen Märkte, die brauchen nicht noch mehr davon. ACW und Napoleoniker wird man mit so was nicht aus dem Wald locken, jedenfalls nicht die guten, und was von denen vielleicht kommen würde, wollt ihr bestimmt nicht. Wie es mit den anderen Zeiten aussieht, kann ich nur mutmaßen, aber zu einem Markt werden wahrscheinlich nur die kommen, welche auch sonst zu Märkten gehen. Für eine Veranstaltung wie Kirby Hall oder Mourmelon braucht es Teilnehmer, die fest in ihrer Zeit (oder Darstellung) verwurzelt sind und keinerlei Angst vor Vergleichen haben müssen. Nur wenn ich ein WKII- Lager eindeutig von einem ACW- Lager unterscheiden kann, darf ich die beiden nebeneinander stellen. UND ich brauche einen potenten (Geld, Beziehungen und Nerven) Veranstalter; so wie English Heritage für Kirby Hall oder die Französische Armee für Mourmelon. Haben wir so was? Hallo Nina, das altbekannte Problem mit Zivildarstellungen ist jenes, daß Zivilisten in den seltensten Fällen und in keiner Epoche regulär in Zelten gelebt haben. Und die Darstellungsmöglichkeiten für Zivildarsteller sind auch eher eingeschränkt; was könnte ich z.B. als WKII- Zivilist ohne feste Unterkunft auf einer Veranstaltung darstellen- einen Flüchtling vielleicht? Und was tue ich da- den ganzen Tag mit Rucksack auf dem Buckel und verängstigtem Gesicht in der Gegend rumrennen? Etwas überspitzt gezeichnet, aber der Gedanke kommt rüber, oder? Was macht z.B. ein respektabler MA- Kaufmann im Heerlager? Waren verkaufen, klar. Welche Waren? Wo ist sein Wagen? Was tut er den ganzen Tag? Schachern? Mit wem? Schwierig, schwierig. Als Halmpartier habe ich diese Probleme nicht. Also: Militär ist einfacher und glaubwürdiger darzustellen als Zivil. In jeder Zeit.
Dietrich der Multitemporäre

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Eintrag #13 vom 26. Okt. 1999 08:35 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Hartmut. Amerikanische MP, ca. 1946? Kein Problem! Freunde von mir (die Münchener Mafia) haben zwei Willy´s Jeeps, einen Dodge Van, komplette Uniform und Ausrüstung inklusive MP- Zusatzabzeichen. Wo möchtest Du denn gestoppt und kontrolliert werden?
Dietrich der Soldatenvermittler (multitemporär)

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Eintrag #14 vom 26. Okt. 1999 08:41 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Und was ist mit den 60iger Jahren??? Da haben wir wirklich Probleme. Gerade jetzt wo Austin Powers im Kino läuft, kommen auf jede Beat-Veranstaltung mindestens 10 als Austin gewandete Freaks und schmeißen sich mit LSD voll. Dabei haben die gar kein Hintergrundwissen und können nicht mal Beatlesmania buchstabieren. Dann bin ich noch in einer 70iger Jahre Gruppe, da wir eine bestimmte Epoche genauestens rüberbringen wollen, haben wir uns auf den Zeitraum 12. Juni 1976 bis 12. Juli 1976 geeinigt, es darf z.B. nur Musik gespielt werden, die da gerade in der (deutschen) Hitparade zu finden war. Als wir neulich in Kreuzberg eine Hausbesetzung nachstellten, fanden das die Besitzer (ehemalige Besetzer) gar nicht lustig und hetzten uns die Cops auf den Hals und so a. wollten wir es dann doch nicht so mit Wasserwerfer und so. Keine Macht für Niemand! Wir haben es natürlich auch leicht, da man auf jedem Flohmarkt den authentischen Kram hinterhergeschmissen bekommt. Frage (und die ist ernst gemeint): hat noch jemand so eine LED-Uhr mit roter Anzeige, die auf Knopfdruck 2 Sekunden leuchtet. Die würde ich Euch abkaufen. Besitze bisher nämlich nur billigen Nachbau mit LCD Anzeige und das ist nicht a. Yeah, Baby, Yeah! Alles groovy? Joachim das Blumenkind (´67)

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Eintrag #15 vom 26. Okt. 1999 09:56 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, uahahaha, herrlich, das Ganze, ich habe übrigens noch einen LKW Mercedes-Benz L3500 Baujahr 1955, also kann ich auch noch eine Zeit anfangen… Nun ja, da war doch mal was mit Mittelalter, oder gar Hochmittelalter. Welche Szene soll denn da zerfallen? Die der Kostümsäufer, der Marktgeldraffer, der Balihemdverkäufer, der Larpies oder gar der minimalhistorischen HM-Reenacter? Wenn ich an das Aufbegehren der Handwerker u. Händler denke, die am 1. Mai Touries fordern, um Geld zu verdienen, an das Gemaule der Kohtenbesitzer und das Grollen all derer, die halt kein HM machen, dann denke ich, es gibt keine “Szene”, sondern lauter Splitterchen. Wir jedenfalls werden ein Treffen mit den bekannten Eckdaten machen…
Euer Haduwolff

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Eintrag #16 vom 26. Okt. 1999 12:33 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen! Eine überzeugte Keltin möchte sich auch zu Wort melden. Ich stelle normalerweise eine wolhabende Keltin ca. 450 v. Christus da, gehe mit meiner Gewandung aber auch ohne Probleme als wolhabende Bäuerin ca. 1250 n Chr. durch. Ich habe das Problem, daß die meisten Keltischen Veranstaltungen in Süddeutschland stattfinden und mir das viel zu weit weg ist. Bei eine Multikulti Veranstaltung bin ich immer als Keltin mit dabe aber bei HMA Veranstaltungen bin ich selbst bei absoluten ´a´ Sachen mit dabei, weil ich mit meinem Zelt einen Kompromiss gemacht habe, so daß weder im MA noch in der keltischen Zeit als un´a´ auffällt (zwei Zelte waren mir definitiv zu teuer). Gruß Aisling

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Eintrag #17 vom 26. Okt. 1999 14:33 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

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Hallo Aisling, da fetzen sich hier die Leute hier über die korrekte Anzahl der Apsiden-Dreiecke eines A-Zeltes und Du schaffst es mit einem Zelt einen Zeitraum von 1700 Jahren abzudecken? *staun* Steffi

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Eintrag #18 vom 26. Okt. 1999 14:38 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Ich war´s nicht! Ich habe nix gesagt! (Und mit den Klamotten schaffst Du das auch? Doppelstaun!)
Dietrich

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Eintrag #19 vom 26. Okt. 1999 16:53 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Tach ihr Läßterköppe! Wenn man sich nicht in hohen Adelsgefilden bewegt, dann hat sich die Mode der einfachen Frau in der Zeit von 500 v. Chr. bis ca. 1300 n. Chr. relativ wenig geändert. Der einzige Unterschied ist, das man im HMA als Bäuerin nicht ganz so farbenfroh sein kann, wie als Keltin. Ansonsten habe ich von der ´a´ noch keinen anrantzer bekommen Mein Zelt sieht aus, wie ein weißes zu klein geratenes Ritterzelt. Gruß Aisling

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Eintrag #20 vom 26. Okt. 1999 16:59 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ihr allen! Multikulti find ich gut!!! Grundsätzlich kann jeder ja alles darstellen, wobei ich bei WKII auch meine Probleme habe, nicht nur weil ich neulich das kriegsfotoalbum meines Großvaters mit Lazerettfotos von Rußland durchforstet habe. Dietrich hat Recht, der Soldat als solcher ist auf “mobilen” Veranstaltungen glaubhafter darzustellen, als der “Spezereienhändler”, aber ich könnte mit meiner Frisur wohl eher den Hippie in Woodstock, als den Landser vor Stalingrad glaubhaft machen. Aber wer stellt Jimi Hendrix dar?! Ich denke, wenn wir mehr Medien hätten, die z.B. Agincourt so darstellen, wie es wirklich war, würde auch keiner mehr einen Ritter “ernsthaft a” darstellen wollen. Da brauch ich mir nur die Zeltausstattung des “gemeinen” Veranstaltungsteilnehmers in Deutschland anschauen. (Respekt vor allen a CW Dackelgaregenschläfern!!!!!) Die Diskussion um Dixieklos, Sanis und Warmduschen könnte dann auch entfallen. Oder lassen sich WKII-Aspiranten dann auch mit a-Papierverbänden die Wunden verbinden? Ganz abgesehen davon (wie a es geht, hatten wir schon mal diskutiert, glaub ich…)ist eine “korrekte” Rekonstruktion von Klamotten wohl leichter, je “jünger” der dargestellte Zeitraum ist, da Schnittmuster, Stoffqualität und Ausrüstungsstücke eher kompatibel zu unserer Zeit sind. Ich bin eh der Meinung, daß jedes Depeche Mode Konzert als ein 80-er Jahre Reenectment durchgehen könnte und ich in Lederhose als Landei ausm Wald auf einer Multiperiod 50´s bis 90´s Veranstaltung auflaufen könnte (sogar mit Kothe!!!) P.S. Die Kothe heißt übrigens Kothe, weil die meisten damit Scheiße bauen
Indy

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Eintrag #21 vom 26. Okt. 1999 23:37 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Hahahaduwolff, wenn meine NSU Max, Bj. 1955 fertig ist, dann bin ich der Halbstarke, der Dich in der Kurve vorm Dorfkino schneidet, so daß Deine Rüben vonner Ladefläche Kullern. Im Hintergrund fährt unsere Fregatte 1806 in die Abendsonne hinein (außer unseren Seekisten ist nix von uns an Bord) und im Vordergrund bete ich vor der Fechtschule 1475 und denke dabei an meinen Vorfahren “Haduwolff” der nur im Hemd (ber Serk) Eindringle im Kaufmannsladen verdrosch. Gleichzeitig werde ich von drei Jeeps auf meiner Fox “Schwarzwahre transportierend, eingezingelt und komme nicht mehr dazu Jo von unserer Protestaktion Sommer 1968 auf dem Schulhof (Hi Hi Hitzefreiii! statt: Ho Ho Ho Tschi Min) der Hansaschule zu erzählen (damit er ein a…. Szenario hat). Ahem, kennt jemand den Film ”Timebandits"? Was zieh ich bloß morgen früh an??? Worum gings da ?? Hilfeeee !! Wann bin ich? Hat mal jemand die Uhrzeit,..äh Datum?? Gute Nacht Hartmut

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Eintrag #22 vom 27. Okt. 1999 08:42 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Indy, mit Kohte und Lederhose könntest Du Dich als Wandervogel ausgeben und runde 100 Jahre und mehr in einer Klamotte vereinen…;o) Gruß Ivo

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Eintrag #23 vom 27. Okt. 1999 08:44 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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…und auch das unvermeidliche Finnenmesser fiele nicht mehr auf…;o)

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Eintrag #24 vom 27. Okt. 1999 11:12 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Oh ne, Ivo dann könnt ich mir ja auch noch ein Piratenhemd anziehen und das Originalschwert von Braveheart auf den Rücken hängen (in der Knirps-Hülle vom 60´er Reenactment!) und als Ritter gehen. (hat noch jemend Springerstiefel Größe 44 für mich?) ich hieße dann
Indy von der Ritterburg, Edler vom Rausche :-)

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Eintrag #25 vom 27. Okt. 1999 12:42 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Aisling, eigentlich wollte ich wirklich nichts sagen, aber das wäre eine Diskreditierung von euch Frauen. Gleiches Recht für alle! Was ich den Männern antue, darauf könnt auch ihr bestehen. Also: Keltische Frauenkleidung des 5. vorchristlichen Jhd. hat nicht die geringste ßhnlichkeit mit der Frauenkleidung des HMA. Außer daß sie ebenfalls aus Wolle besteht und keine Beine hat. Der keltische “Peplos” bestand aus einem langen und weiten Stoffzylinder, der im oberen Drittel umgeschlagen wurde. Dann schlüpfte die modebewußte Keltin hinein, steckte mit zwei Fibeln die Oberkante dieses Sackes über den Schultern fest und gürtete ihn an der Taille. Das typische Frauenkleid des HMA bestand aus einer langen Tunika mit angesetzen ßrmeln und eingesetzten Stoffdreiecken, um mehr Volumen im Unterteil zu bekommen. Im ganzen also schon sehr viel mehr figurbetont. Woher ich diese Weisheit habe- nun, erstens natürlich aus meinem Bücherregal, zweitens aber von einer der von Dir genannten Keltengruppen in Süddeutschland (München). Die haben vor einiger Zeit einen sehr interessanten Artikel über keltische Frauenkleidung in unserer Vereinszeitschrift veröffentlicht. Ich kann also im Bedarfsfall Quellenangaben nachliefern.
Dietrich

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Eintrag #26 vom 27. Okt. 1999 14:49 Uhr Katrin Ulrich   Nachricht

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Ich finde es interessant, mit welchem Absolutheitsanspruch man hier so seine Kostümkunden vertreten kann. Warum sollten sich die Leute eigentlich früher an das Bild, das wir von ihnen jetzt haben, gehalten haben? Ich glaube z.B., daß es nicht jedem Kelten möglich war, sich eine Fibel anzustecken. Heutzutage läuft ja auch nicht jeder in seinem Sonntagsanzug resp. -kleid resp. herum, in dem so mancher bestattet wurde. Authentisch (ich als Artfremde darf das jetzt mal ausschreiben), bedeutet laut Lexikon “echt, glaubwürdig verbürgt” (Bertelsmann 1996, auch im Duden Fremdwörterbuch nachzulesen). Ich weiß, daß niemand hier eine Belehrung braucht, aber glaubt Ihr wirklich immer den Geschichtsprofessoren? Nutzt weiterhin Eure Neugier und Phantasie und Diskussionsbereitschaft,darüber nachzudenken, was möglich wäre und was nicht und spielt jede Zeit nach, die Ihr interessant findet. Aber bitte hört mit dem Absolutheitsansprüchen (auch ein Wort mit A; hihi) auf! Sorry für die Moralpredigt…
Kati

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Eintrag #27 vom 27. Okt. 1999 15:00 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Nu ja, und zum Stichwort “verbürgt” hält man sich dann an Vorhandenes, statt kreativ zu werden. Oder? Und wer hat die Quellen so schön ausgewertet und datiert, damit wir normalsterblichen möglichst viele Belege ausgraben können? So Leute ohne Herz und Spaß, Historiker aller Sparten und Archäologen. So Professoren und Bücherwürmer. Was ist so schlecht daran, viele Quellen zugänglich gemacht zu bekommen, statt auf Spekulationen angewiesen sein zu müssen? Neugierig grüßt Ivo

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Eintrag #28 vom 27. Okt. 1999 15:15 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Oh, und zum Absolutheitsanspruch: Die so absolut klingenden Beiträge dienen nicht zwingend der Selbstbeweihräucherung des jeweiligen Autoren. Aber sich auf Belege zu berufen, die absolut vorhanden sind, schafft greifbarerere Ergebnisse als Kreativität. Denn dann hört man “Hätten sie damals Gummistiefel gehabt, hätten sie sie auch getragen”. In diesem Hobby schaut es nun mal so aus, daß auch der letzte Baumwollbikerbootsmitkeltenschmuckundthorshammerritter ständig von “historisch” und “authentisch” quakt, was die tatsächliche Bedeutung dieser Begriffe herabwürdigt und das Bemühen, eine möglichst originalgetreue Ausrüstung zusammenzustellen, auf eine Stufe eines drittklassigen Faschingsverein stellt. Was, zumindest für mich, den Reiz des Hobbys ausmacht, ist die Detektivarbeit, Belege zu finden, und da bin ich nicht der Einzige. Nochmal danke an Dietrich und Thorsten, die mich vor zwei Jahren erst auf diesen Zug gesetzt haben. Die Leute mit dem “Absolutheitsanspruch” liefern hier in diesem Forum die besten, informativsten Tips, entweder zum ßbernehmen oder zum Weitergraben, und zumindest ich schulde den “absoluten” Leuten mehr als einmal Dank für ihre Bemühungen, nicht auf ihrem Wissen hockenzubleiben, sondern es auch mit uns zu teilen. Neue Perspektive? Gruß Ivo

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Eintrag #29 vom 27. Okt. 1999 15:26 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Katrin, es hat hier in letzter Zeit unsäglichg viele “Authentizitätsdebatten” gegeben, und die meisten davon fingen mit Beiträgen wie dem Deinen an. Deswegen hier nur eine Kurzinfo für Dich: Es hat sich hier, als alle Welt dieser fruchtlosen Diskussion überdrüssig geworden war, eine Art Konsens herausgebildet, der da lautet: - Wenn ich eine historisch korrekte (oft bezeichnet als: authentische) Darstellung machen will, muß ich mich bei der Gestaltung meiner Person, der Kleidung und Ausstattung an das halten, was aus dieser Zeit bekannt ist. - Als Quelle dafür dienen erhaltene Originale, zeitgenössische Abbildungen und Schriftbelege. Was ich nicht belegen kann, kann ich auch nicht benutzen. - Wenn ich mich nicht daran halten möchte, sondern, wie Du schreibst: “-meine Neugier und Phantasie und Diskussionsbereitschaft nutze, um darüber nachzudenken, was möglich wäre”, mache ich keine historische Darstellung, sondern Fantasy. Nicht zu verwechseln mit Liverollenspiel; Fantasy im Sinne von: Ich gestalte mir die Figur so, wie ich sie gerne hätte oder wie sie mir schön erscheint. Was ja nichts Schlechtes sein muß; nur ist es dann Kostümtragen und keine Keltendarstellung (oder MA- Darstellung). Also: Wir wissen, daß keltische Frauen im angegebenen Zeitraum den Peplos getragen haben; andere Kleidungsstücke (außer Mänteln usw.) sind noch nicht belegt. Wenn man also eine Frau dieser Zeit darstellen möchte, muß man einen Peplos tragen; tut man das nicht, macht man (nach dem derzeitigen Kenntnisstand) KEINE historisch richtige Darstellung, sondern Fantasy (“ich gestalte mir das Keltentum so, wie ich es gern gehabt hätte”). Natürlich ist es möglich, daß man morgen ein Gräberfeld voller Miniröcke aus der LaTene- Zeit findet, und dann sind alle bisherigen Erkenntnisse Makulatur. Aber das ist dann eben morgen. Wenn man damit anfängt, sich seine Ausstattung “frei Schnauze” zusammenzustellen, ist man sehr schnell bei “wenn sie es gehabt hätten, hätten sie es auch benutzt” oder dem etwas lässigerem “Paßt schon”. An alle: Habe ich alles, oder fehlt noch was? Und: Wieso diskutieren wir jetzt schon über Vor- und Frühgeschichte? War ich das?
Dietrich

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Eintrag #30 vom 27. Okt. 1999 21:26 Uhr Ullrich Brand   Nachricht

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Hallo Ihr Taverne-Leser, ich habe bisher nur gelegentlich hier vorbeigeschaut, mich köstlich über die meisten Einträge amüsiert und den Kampf mittels Tastatur und email um mehr historische Korrektheit meinen Hobbykameraden überlassen(Hallo Dietrich und Hartmut(-:). Aber jetzt will ich mich doch auch mal äußern. In irgendeinem Threat kam schon mal die Frage auf, warum so wenig “Fachleute” aus den Museen usw. mit ihren Informationen und ihrem Wissen rausrücken, bzw. die ganze Szene wie die Pest meiden…nun, wenn man solche ßußerungen wie “ich habe ein Gewand, mit dem ich sowohl als Keltin um 500 v.Chr. als auch als Bäuerin um 1250 rumlaufen kann” und “die Frauenkleidung hat sich in diesem Zeitraum kaum wesentlich geändert” liest, dann hat man die Antwort (das soll jetzt nicht nur gegen Silvia gehen sondern vielmehr exemplarisch verstanden sein!). Die Darstellung von Geschichte in belebter Form, egal welche Epoche, hat es noch ziemlich schwer in deutschen Landen und das vor allem, wenn es um die Akzeptanz durch die sogenannte Fachwelt geht. Es ist schon schwer genug, eine halbwegs korrekte Darstellung durchzuziehen (ich verweise dabei auf die vielen Debatten um das “Authenzitätsproblem” und finde es schon bezeichnend, dass dieser Begriff wie ein Schimpfwort und meist noch falsch gebraucht wird), denn selbst bei der besten Darstellungsgruppe findet der böse gesonnene Fachmann od. Fachfrau noch eine Menge Fehler oder Unstimmigkeiten. Aber es gibt nun mal eine Reihe von historischen Fakten, die einfach feststehen, bzw. Interpretationen der verschiedenen Quellen, die als allgemein gültig anerkannt sind. Natürlich hat Katrin recht, nicht jede Keltin hat Fibeln getragen, aber das ist eigentlich nur ein Detail in der Tracht (und der Rest unterscheidet sich nun mal gewaltig, wie z.B. die Schuhe usw.) Und natürlich kann man darüber diskutiern, ob einzelne Bestandteile der Tracht eine sehr lange Lebensdauer hatten. Auch der Einwand, dass heute auch nicht jeder dauernd in der “Sonntagskleidung” die er “im Sarg” tragen wird rumläuft,stimmt schon. Aber der Schnitt der Sonntags-Anzug-Hose entspricht doch im wesentlichen der Alltags-Jeans, bzw. Bundfalten oder sonst wie Hose… also, so ein Grabfund kann schon mal als Beleg herangezogen werden (und wer denkt hier an die ganzen armen Bankangestellten?). Und zu den Geschichtsprofessoren: schon mal was von wissenschaftlicher Diskussion gehört? Wenn ich da so an manche Tagung denke, wo sich nach umstrittenen Vorträgen die Teilnehmer so richtig schön in die Wolle gerieten… Ich weis nur zu gut, dass die meisten Museen in Deutschland nicht gerade als didaktisch besonders wertvoll zu bezeichnen sind und dass es nicht immer leicht ist, an die jeweiligen Fachpublikationen heranzukommen. Aber wenn man sich wirklich dahinter klemmt, bekommt man die Informationen schon zusammen (warum gibt es wohl Gruppen, die im Großen und Ganzen auch der fachlichen Kritik standhalten?). Natürlich hat Ivo Recht, es ist nichts Verwerfliches daran, Wissen zugänglich zu machen, aber wenn man sieht, wie uneinsichtig und halsstarrig so manche Diskussion in diesen heiligen Hallen hier abläuft, braucht man sich eigentlich nicht zu wundern, warum die Taverne nicht von Beiträgen aus der Hand von Mittelalterarchäologen, Archivaren und Historikern überquillt(und die haben tatsächlich schon mal Zugang zum Web(-:). Ich finde die “lebendige Geschichte” als Methode, sich lustvoll, kreativ, handgreiflich und auch spielerisch mit Geschichte auseinander zu setzten, wichtig und hoffe, dass sie als Mittel der Vermittlung auch vermehrt Zugang zur Museumsarbeit findet. Aber solange es so unglaublich schlechte Darstellungen gibt, wie sie einen auf so manchem Markt oder sonstwo anspringen, und diese dann noch von sich behauptet, ein historisch korrektes Bild zu vermitteln, solange wird es schwierig sein Kritiker zu überzeugen. Zu meiner Freude scheint es sich nun abzuzeichnen, dass immer mehr “Beteiligte” anfangen, ihre Darstellung unter dem Aspekt “historische Belegbarkeit” zu hinterfragen. Und zum Trost der Vertreter von Phantasie und Kreativität in der Szene: selbst wenn die letzte Naht der Kleidung und die letzte Niete am Harnisch belegt ist, so bleibt immer noch ein riesiger Freiraum an Interpretation und persönlicher Auslegung (und das ist mit eines der Hauptargumente gegen die “lebendige Geschichte”!) Und wenn man weis, wie schwer sich viele Wissenschaftler schon mit (aus der Sicht eines Reenactors gesehen) sicher belegbaren Rekonstruktionen tun, kann man leicht den Schrecken nachvollziehen, den so manche Darstellung auslöst! Mag sein, dass von vielen Lesern dieser Beirag als arrogant angesehen wird, aber das Hobby hat´s schon schwer genug. Und ßußerungen oder Darstellungen, die wirklich meilenweit an der historischen Realität vorbeigehen, tragen m.E. nicht gerade zur Verbesserung der Situation bei. Ansonsten schließe ich mich den ßußerungen von Dietrich (Eintrag Nr.29) an. mit der Hoffnung, dass sich auch bei uns eine mit England vergleichbare Szene bildet,
Gruß, Ullrich (auch einer von den “Napoleonischspätmittelalterlichen”

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Eintrag #31 vom 28. Okt. 1999 09:08 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hey! Okay Ihr habt Recht! Natürlich trage ich meine ´Peplos´ nicht im Mittelalter und ich lasse auch meine Fibeln zu Hause. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Peplos zum Arbeiten viel zu unpraktisch sind, die Umschläge hängen einem immer im Gesichtsfeld, bzw. stören sehr. Ich habe deswegen für den Alltag einfache, gerade geschnittene ´Lappen´, die oben zusammengenäht sind. Wenn ich als Keltin unterwegs bin, dann werden diese mit Fibeln geschmückt. Das zwischen dem normalem keltischen Lederschuhen und den Mittelalterlichen ein Unterschied besteht, ist mir auch klar, aber unter den langen Gewändern fällt dies nicht auf und ich habe nicht die handwerklichen Fähigkeiten, mir mittelalterliche Schuhe zuzulegen und bei schlechtem Wetter und Schlamm bin ich eh mit Holzschuhen unterwegs. Bis dann Aisling

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Eintrag #32 vom 28. Okt. 1999 13:45 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Hallo! Eine Veranstaltung, wo mehrere Zeitepochen dargestellt werden sollen, kann sehr schwer im Rahmen von Maerkten stattfinden, wo dann alles kunterbunt durcheinander ist. Am besten ist es dann eine zeitliche Ordnung vorzunehmen, wo man auch den Fortschritt ersehen kann. Fuer mich waere ausser HMA noch interessat, eine karolingischen Franken darzustellen, wobei man dann den Sachsen Dietrich zu bewachen haette (nach der Sage fand das in dem Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen statt). Fernerhin die Freiheitskriege gegen Napoleon, der deutsche Patriotismus des 19. Jahrhundert (Verfassungsbewegund, Hambacher Fest, Revolution von 1848). Zu WWkII wird es besonders schwierig, am besten steigt man hierbei mit dem 20. Juli ein. Informationen gibt es dort im Widerstandsmuseum in Berlin. Aber das letzte Thema vertraegt offensichtlich keinen der ueblichen Marktspektrakeln. Gruss Herbert

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Eintrag #33 vom 28. Okt. 1999 20:27 Uhr Katrin Ulrich   Nachricht

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Hi Leute, ich wollte Eure Gemüter nicht unbedingt erhitzen. Und Aisling/Silvia hat mir mit ihrem Eintrag 31 die Arbeit im Grunde schon abgenommen. Was ich eigentlich gesagt haben wollte, ist, daß viele der Geschichts- und Archäologieprofessoren sich irren können. (Und gerade Kleidung ist nicht unbedingt das, was sich am besten erhält. Auch Bücher/hist. Quellen können gefälscht werden!) Oft weiß ein Mensch, der jahrelang geschmiedet, getöpfert oder bestimmte Kleidung getragen hat, besser bescheid, wo es dabei Probleme gibt. So wurde zum Beispiel vor einiger Zeit von einem Goldschmied belegt, daß Walzen zur Herstellung von Schmuck in der Eisenzeit benutzt wurden. Viele dachten zuvor, die diffizilen Halsringe seien “gehämmert” worden. (Nachzulesen in irgendeinem der Beihefte der Oldenburger Mitteilungen zur Archäologie.) Das meine ich mit: Vertraut auf Euer Gespür. (Auch Professoren sind nicht heilig.) Daß die Diskussion um das Wort mit dem A schon lange bei Euch läuft, habe ich mitbekommen und eigentlich wollte ich das nicht nochmal aufbauschen. Nur eines noch (sozusagen ein Art Outing): Ich bin vom Fach (sowohl Mittelalterhistorikerin als auch Archäologin mit großem Interesse an der Experimentellen Archäologie) und habe schon so manche Diskussion über Eure Szene mitangehört. Es wurde nicht immer über alles gelacht, was Ihr da fabriziert. Offen gestanden haben viele von Euch mehr Fachwissen als ich dummer Studi. Nur bitte, bitte. Ist es deshalb trotzdem notwendig, von Rekonstruktion und Authentizität zu sprechen? Wo diese Begriffe gerade aus dem Wortschatz der Archäologen verbannt werden sollen? Also, tut Euch selbst den Gefallen und laßt Eurer Phantasie etwas mehr freien Lauf. Und dann diskutiert darüber, ob ihr die Gummistiefel (Ist ja nur Spaß) untereinander akzeptiert. Legitim ist es ja wohl oder? Und Aisling, weiter so!
Kati

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Eintrag #34 vom 28. Okt. 1999 23:14 Uhr Henry Skodell   Nachricht

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Jawohl! Auf geht´s! Last uns alle zusammen historische Quellen fälschen! Fälscher-Reenactment Grüße Sir Henry

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Eintrag #35 vom 29. Okt. 1999 07:29 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Katrin. Wer hat denn behauptet, daß Wissenschaftler unfehlbar sind? So etwas wäre doch absoluter Quatsch. Aber: Solange wir nichts Besseres haben, ist der derzeitige Stand der Forschung alles, an was wir uns bei der Darstellung halten können. Sobald wir anfangen, etwas hinzuzufügen oder hineinzuinterpretieren oder uns gar selbst was auszudenken, sind wir und unsere Darstellung nicht mehr belegbar und damit unglaubwürdig. Wenn ich Deinen letzten Eintrag richtig gelesen habe, ermunterst Du als Wissenschaftlerin die Leute dazu, den steinigen Weg der historisch korrekten, weil belegbaren Darstellung zu verlassen und “ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen”, mit anderen Worten: Ins schillernde Reich der Fantasy einzutauchen. Gerade Dir als Historikerin sollte doch klar sein, daß wir uns mit so etwas in den Augen der Wissenschaft völlig lächerlich machen würden. Oder glaubst Du etwa, der Chef des Museums von XY würde hingehen und sagen: “Oh, schaut mal, da gibt es eine Gruppe, die macht eine sehr freie und phantasievolle Interpretation von etwas, daß Hochmittelalter gewesen sein könnte. Laß´ uns mit denen zusammenarbeiten!” Doch wohl eher nicht. Also, wenn es Dein Bestreben ist, uns in diese Richtung zu lavieren, dann muß ich schon mal fragen: Wer hat Dich geschickt?
Dietrich

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Eintrag #36 vom 29. Okt. 1999 13:56 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Katrin! Mein meinen Komentaren wollte ich nicht ausdrücken, daß man seiner Fantasie freien lauf lassen soll, sondern, daß es teilweise möglich ist mit ein und der selben Gewandung verschiedene Epochen darzustellen, ohne daß man allzusehr auffällt (aber wie schon gesagt nur beim einfachen Volk, da es dort die ´praktische´ Arbeistkleidung gibt und nicht beim Adel, wo sich die Mode alle paar Jahre ändert). Ich bin mir sehr wohl bewußt, daß ich zum einen einen großen Teil meiner Gewandung nicht im Mittelalter tragen, bzw. daß der Rest der Gewandung auf den ersten und zweiten Blick mittelalterlich wirkt, ich aber bei Detailfragen immer zugeben muß und werde daß dies keltisch aber nicht mittelalterlich ist. Damit muß ich leider Dietrich zustimmen. Gruß Aisling

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Eintrag #37 vom 02. Nov. 1999 09:28 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Liebe Silvia. Zu Deinem Text vom 26.10.99.Wer uns weismachen will, das sich die Frauenkleidung von 500 v.Ch bis 1300 danach kaum geändert hat, hat sich wohl noch nie mit Quellen befasst. Bei den Franken der Merowingerzeit ist der Peplos schon aus der Mode gewesen, bei den Sachsen der gleichen Zeit verschwindet er auch (kann man an der Lage der Fibeln in Körpergräbern ersehen, bei den Franken auch an Abbildungen. Wenn man viele Quellen Abgleich, kommt man zu diesem Schluß.) Ab der Karolingerzeit ist der Peplos dann in der ganzen Christlich-mitteleuropäischen Welt nicht mehr auffindbar. Und wenn man die Verbreitung von Moden verfolgt, so merkt man recht schnell, das diese sich (zumindest früher) immer von oben nach unten durchgesetzt haben. Gehe also getrosst davon aus, das sich die Kleidungsschnitte der armen Frau (des armen Mannes) nicht grundsätzlich von denen der Oberschichten unterscheiden.
Axel

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Eintrag #38 vom 02. Nov. 1999 12:43 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Axel! Lese Dir doch auch meine Beiträge Nummer 31 und 36 durch. Ich beziehe mich da auf die Arbeits-/Alltagskleidung und nicht auf die Festtagsgewandung. Tschüs Aisling

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Eintrag #39 vom 18. Nov. 1999 08:44 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Moin, moin. Zum Thema Kleidung/Alltagskleidung ist in dieser Runde schon genug gesagt, denke ich. Ich wollte lieber noch etwas zum Thema ´Phantasie in der hist. Darstellung´ sagen. Solange sich die Phanthasie an wissenschaftlich nachgewiesenen oder allgemein anerkannten Fakten orientiert, ist sie eines unser wichtigsten Hilfsmittel und unerlässlich. Ein Beispiel: Ich stelle einen Sachsen der Merowingerzeit (um 600) dar, und es gibt bei uns ein Problem mit den Kleidungsfarben. Archäologisch nachgewiesen sind sowohl Streifen- als auch Karomuster, allerdings meistens nur Hell-/Dunkel-schattierungen. ßber die Komplexität dieser Karomuster gibt es so gut wie keine Untersuchungen, da die gefundenen Stücke in der Regel zu klein sind, um Aussagen zu treffen.Auch Farbuntersuchungen sind so selten, das sich damit noch keine Regeln aufstellen lassen.Obendrein ist über die damals bekannten Farbstoffe ebenfalls kaum etwas bekannt. In so einem Fall ist die Phantasie das einzige, was weiterhelfen kann und muß. Denn hist. Darstellung heißt ja nicht : So ist es damals gewesen. Sondern : Nach heutiger Quellenlage könnte es so gewesen sein! Damit relativiert sich der Absolutheitsanspruch in vielen Bereichen schon von selbst und läßt einen gewissen Raum für Phantasie. Solange sie sich sicher begründen läßt!
Axel

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Eintrag #40 vom 18. Nov. 1999 23:23 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Na gut, nachdem es mir soviele vormachten, komme ich nicht umhin, meine zweite Leidenschaft zu offenbaren: Während viele - fast alle - von Euch von Papa, Opa oder Oma als Gute-Nacht-Geschichten Märchen der Gebrüder Grimm zu hören bekamen, erzählte mir mein Opa Geschichten vom Alten Fritz (*1712, König v. Preußen: 1740 - 1786) Daher auch mein - leider bis dato unerwidertes - Faible für das XVIII. Jahrhundert. * “Outen” heißt das ja wohl heute **: Nix gegen die Grimms!!!
Udo

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Eintrag #41 vom 19. Nov. 1999 06:58 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Guten Morgen allerseits, Nicht, dass ich mich irgendwie besonders mit dem Thema auseinandergesetzt hätte, aber ich fände die Darstellung z.B alter Assyrer mal sehr interessant. So mit dem ganzen Bronzekrempel, und so. Nur mit den Frisuren könnte es Probleme geben. Tschüss,
Shahid

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Eintrag #42 vom 21. Nov. 1999 12:28 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Bronzezeit in Deutschland wäre auch noch Klasse. Aber wo will man so etwas darstellen?
Axel

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Eintrag #43 vom 22. Nov. 1999 17:14 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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wie waere es mit den Freiheitskriegen von 1813. Herbert

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Eintrag #44 vom 23. Nov. 1999 00:53 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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…oder die Babylonier mit den geilen Dreadlockbärten… Irie, man.

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Eintrag #45 vom 23. Nov. 1999 09:50 Uhr Thorvald Neumann   Nachricht

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Hejsan! Ich hätte Lust, einen Skythen darzustellen…
Sæl, ßorvaldr

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Eintrag #46 vom 23. Nov. 1999 11:52 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Herbert, Befreiungskriege gibt es schon; da stecke ich selbst bis über die Bajonettspitze drin. Die Szene in Deutschland ist so ungefähr 500 Leute stark, gesamteuropäisch sind es etwa 4000.
Dietrich

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Eintrag #47 vom 23. Nov. 1999 13:55 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, ich würde gerne einen Millionär des ausgehenden 20. Jhdts. spielen, doch irgendwie kriege ich die Ausrüstung nicht zusammen. Bis dann Thorsten

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Eintrag #48 vom 23. Nov. 1999 15:07 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Du mußt ja auch, um voll “a” zu sein, als Tellerwäscher anfangen.
Ivain

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Eintrag #49 vom 23. Nov. 1999 16:17 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe schon oft diesen Millionär gespielt, aber es gibt in der Szene einen, der spielt einen Bankdirektor, und der kommt immer mit so unsachlichen Argumenten, daß man für diese Rolle auch Geld braucht. Ich finde das aber echt blöd, denn das ist doch bloß mein Hobby, und ich will Spaß haben und nicht “A” sein; zudem weiß doch jeder, daß Millionäre des späten 20. Jhd. permanent in Jeans rumgelaufen sind und Döner gegessen haben; also kann ich meine Darstellung auch belegen.
Dietrich

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Eintrag #50 vom 24. Nov. 1999 16:24 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten und Dietrich, Ich habe einen Tip für Euch. Stellt doch einfach Millionäre in Italien des ausgehenden 20. Jhd. dar. Es soll damals, wie auch z.B. im Mittelalter große lokale Unterschiede gegeben haben. Der italienische Millionär braucht wohl nicht ganz so teure Ausrüstung. Außerdem gab es in Italien wesentlich mehr Millionäre als in Deutschland, was der Glaubwürdigkeit der Darstellung zugute kommt. ;-) Hallo Sylvia, zugegebenermaßen kenne ich mich mit den Kelten nicht aus, aber wenn sich ein Kleidungsstück als unpraktisch herausstellt, kann man für die meisten Perioden der Geschichte davon ausgehen, daß es das auch sein sollte. Wer hochgestellt genug ist, nicht arbeiten zu müssen, zeigt dies, indem er Kleidung trägt, in der man nicht arbeiten kann. Unpraktische Klamotten als Statussymbol sozusagen. Es gibt Kulturen, da läßt man sich aus dem gleichen Grund die Nägel besonders lang wachsen, (bei Hindus zusätzlich noch aus religiösen Gründen), oder verpasst seiner Frau Krüppelfüße (China), um zu zeigen, daß diese nicht Arbeiten muß. Dazu fällt mir ein: Hat jemand letztens Stefan Raabs TV-Total gesehen? (Die Sendung mit dem Kreuzberger ABM-Pädagogikindianer als Kinderspaß) Dem Mann klappten ständig seine Federn nach unten ins Gesicht. Darauf angesprochen erklärte der, daß die Federn nach originalem Vorbild gemacht sein. Eine Frage nun an die Nordamerika-Experten: Aufwendigen Federschmuck trugen doch nur hochgestellte Indianer-Persönlichkeiten. (Korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre.) Der gezeigte Federschmuck kann nur getragen werden, wenn der Träger immer den Kopf aufrecht hält, wie es sich in den meisten Kulturen für eine hochgestellte Persönlichkeit geziemt. Gibt es hier einen kausalen Zusammenhang, oder irre ich mich, interpretiere hier zuviel herein, und der Kreuzberger oder die Nordamerikanischen Indianer ist/waren einfach nur zu blöd, Kopfschmuck zu machen, der auch oben bleibt? Alles Gute, Philipp

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Eintrag #51 vom 25. Nov. 1999 07:52 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Dietrich, ich habe noch NIE Jeans getragen! Du erzählst wieder mal Müll. Joachim von Rudow PS Und hat nicht doch noch jemand so eine alte LED Uhr für mich?

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Eintrag #52 vom 25. Nov. 1999 08:19 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, aus gut unterrichteten Kreisen aus dem Umfeld des A-Papst-Palastes weiß ich zufällig, daß Dietrich keine authentische HMA-Herrenunterbekleidung (Bruche) besitzt… Wie sollen wir darauf reagieren? Päpste kann man ja bekanntlich nicht abwählen. Aber war hier nicht mal irgendwo die Rede von einer Ordensrittermafia?!? - Jungs, ihr könntet mal aktiv werden. Ruth

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Eintrag #53 vom 25. Nov. 1999 08:36 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Joachim. Das liegt aber auch nur daran, daß selbst Levis nichts in Deiner Größe herzustellen bereit ist. An die Herren mit den Sonnenlesesteinen: Ich besitze ZUR ZEIT keine HMA- Bruoch; die beiden guten Stücke liegen noch bei Ruth im Wäschekorb. Gut eingefädelt, Schatz.
Dietrich

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Eintrag #54 vom 29. Nov. 1999 16:50 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Dietrich, (Oh, er hat mich gelobt und öffentlich Schatz genannt … im siebenten Himmel schwebend)… Naja, wenn ich so gut einfädeln könnte, wären sie ja schon lange fertig, oder?!? Außerdem: ich nähe das meiste mit der Machine, so z. B. auch die Bruche für Joachim, an der ich schon seit Wochen arbeite. Ist also nichts für Brachial- (in diesem Fall wohl passender: Inguinal- *gr*) Authentiker, erst recht nicht für unseren Papa. Also, komm in meine Arme, mein lieber Dietrich (war nicht bei der Mafia der Kuß das verabredete Zeichen?), Ruth

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Eintrag #55 vom 30. Nov. 1999 07:49 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Dietrich, wieso näht MEINE Ruth DEINE Unterhosen? Und Ruth, sagtest Du nicht, meine wäre handgenäht? Alles Lüge! Joachim von Rudow

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Eintrag #56 vom 30. Nov. 1999 08:23 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hey, Jungs, MEINE … DEINE … Ts!!! Ich bin schließlich immer noch Freifrau und kann mir jederzeit den Kerl aussuchen, der mir am besten gefällt, wo bleibt denn sonst der Spaß. Ich glaub´, ich bin im Mittelalter … Ruth

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Eintrag #57 vom 30. Nov. 1999 09:26 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Joachim. Ich habe nicht behauptet, daß Ruth meine Unterhose näht; das war ihre ßußerung, ein schwacher Versuch, vom tatsächlichen Tatbestand abzulenken. Meine Aussage war, daß ich zur Zeit keine Bruoch besitze, weil sie sich in Ruth´s Wäschekorb befinden. Wohin man Kleidungsstücke eben wirft, wenn man sie abends vorm Zubettgehen abstreift. Oder vom Leib gerissen bekommt. Ruth hat allerdings recht mit ihrer Aussage, sie sei eine Freifrau. Das kann ich jetrzt ausdrücklich bestätigen; sogar SEHR frei, ei der Daus…..
Dietrich

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Eintrag #58 vom 30. Nov. 1999 10:38 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Morsche Dietrich, Dich kann man aber leicht beeindrucken… ältere Männer sind wirklich süß und so dankbar für jegliche Art von Zuwendung… Und ich muß Dich enttäuschen: Wenn ich jemandem voller Leidenschaft die Unterwäsche vom Leibe reiße, landet die NIE im Wäschekorb … dazu bleibt keine Zeit… Unterhosen im Wäschekorb stammen höchstens von älteren Herren, die abends (und auch sonst …) nichts besseres zu tun haben und noch mal penibel Ordnung machen, bevor sie dann laut schnarchend auf IHREM Lager dahindämmern! Darf ich Dir vielleicht noch ein Nußplätzchen vor Deinem ersten morgendlichen Nickerchen reichen? Süße Träume wünscht Ruth

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Eintrag #59 vom 30. Nov. 1999 11:17 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, moin Ruth! Natürlich, natürlich. So wird es wohl gewesen sein. Keine Sorge, ich halte dicht. Von mir erfährt jeder nur die Version, auf die wir uns geeinigt haben. Deswegen brauchst Du mich nicht zu überzeugen; übe lieber Deinen Auftritt mit Erklärung (Tränen nicht vergessen!) für Joachim.
Dietrich

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Eintrag #60 vom 30. Nov. 1999 14:24 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Geschätzter Dietrich, Da bin ich aber froh, daß Du mir mal ausnahmsweise nicht widersprichst - das wird ja schon zwanghaft (smile). Und wieso Tränen - kann ich nicht stolz darauf sein, die Gunst POTTES gwonnen zu haben??? Naja, und zum Rest - da weiß ich aus gut unterrichteter Quelle (wieder aus direkter Nähe zum A-Papst-Palast) folgendes zu berichten: Zitat Pott: “In meinem Alter ist das Protzen mit Beziehungen zu jungen,… ” (hier ergeht er sich noch in weiteren schmeichelhaften Adjektiven über meine Vorzüge - die gehen die geschätzte ßffentlichkeit aber nichts an, *gr.*) “…Frauen doch das Einzige, was noch geblieben ist und Spaß macht. Außer einem Napf Suppe und einem Platz am Ofen, natürlich.” Zitat Ende. Nach intensivstem Quellenstudium an Originalschriften aus der Feder resp. Tastatur POTTES, nicht zuletzt hier in der Taverne, hört sich das doch authentisch an und paßt ins generelle Bild, oder? In dubio pro reo, Ruth

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Eintrag #61 vom 01. Dez. 1999 07:40 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Sehr geehrter Herr Pott, morgen früh, 7 Uhr, Jungfernheide, am See. Da wir uns hier durch alle Jahrhunderte bewegen, schlage ich die amerikanische Form 19. Jahrhundert vor, die mit dem Taschentuch. Einverstanden? Joachim von Rudow

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Eintrag #62 vom 01. Dez. 1999 08:55 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Ach Joachim, danke, aber das wird nicht nötig sein. Herr Pott hat doch schon an anderer Stelle zugegeben, daß er nicht SATISFAKTIONSfähig sei. Und wenn man sich dieses Wort mal ganz genau anschaut, ergibt sich von selbst, daß weder ich in dem von ihm angedeuteten Sinne noch Du zu Eurer Verabredung am See mit Ihm etwa anfangen könnte… (lieb lächelnd). Ruth

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Eintrag #63 vom 01. Dez. 1999 13:18 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Willst Du damit etwa andeuten, daß der große Pott nicht mehr befriedigungsfähig ist??? Und das, obwohl er im HMA nicht mal Unterwäsche trägt. Gut, daß ich nie so alt werde wie er. Joachim von Rudow

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Eintrag #64 vom 02. Dez. 1999 07:22 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Also, ich war heute morgen pünktlich da. Leider war außer mit niemand sonst am vereinbarten Treffpunkt, bis auf einen alten Mann in gestricktem Kettenhemd mit einem großen “A.” auf der Brust, und daß wird der große Pott wohl nicht gewesen sein. Dietrich, jetzt hast Du nicht nur Deine Unterhosen sondern auch noch Deine Ehre verloren. Pfui, ich degradiere Dich hiermit vom Büchsmeister zum HILFSRITTER zweiter Klasse. Schande über Dich. Und Ruth näht jetzt nur noch für mich. Und Helga petzte ich auch alles. So, das hast Du jetzt davon! Joachim von Rudow

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Eintrag #65 vom 02. Dez. 1999 08:33 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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He Joachim, ich wollte gar nichts andeuten… ich setze doch keine Gerüchte in die Welt (*gr*)… Als begeisterter Anhänger von POTTES Lehren habe ich mir nur, wie sich das für einen echten Fan gehört, alle seine Verkündigungen genauestens gemerkt. Ich würde mir doch nie anmaßen, daß Wort POTTES zu interpretieren… Wo ist er denn nun, mein großer Guru? Ruth

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Eintrag #66 vom 02. Dez. 1999 17:05 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Tja, das hat mich nun den ganzen Tag nicht in Ruhe gelassen, daß mein verehrter Pott nicht aufgetaucht ist - wo doch der verabredete Ort so einladend klingt: Jungfernheide… Und dann ist es mir eingefallen… na klar, um die Entfernung so schnell wie möglich zurückzulegen, hat sich der allmächtige, metamorphe POTT mal eben schnell seiner menschlichen Gestalt entledigt und ist als Schwan auf dem Jungfernheidesee gelandet. Und Joachim, kurzsichtig, wie er nun mal ist, hat ihn nicht gesehen. Dabei rief und schnatterte der Schwan beim Anblick von Joachims gezücktem Taschentuch ganz aufgeregt in Erwartung der Kekskrümel, die ihm doch sonst immer aus solchen Behältnissen zugeworfen wurden… tja, und so haben sich die beiden eben verpaßt. Und tatsächlich, als ich eben auf dem Nachhauseweg einen Umweg am See vorbei machte, saß da ein ganz unglücklicher, zerfledderter und verfrorener Schwan… den habe ich jetzt mit nach Hause genommen und im weich gepolsterten Wäschekorb ein Nest gebaut, wo er sich bis morgen ausschlafen kann… Ach Du lieber Schwan, was für eine Geschichte… Ruth

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Eintrag #67 vom 02. Dez. 1999 20:22 Uhr Udo   Nachricht

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….irgendjemand Interesse an der Darstellung altägyptischer Streitwagenlenker (XVIII. bzw. XX. Dynastie)? Sänftenträger, Amun-Priester und nubische Tempeltänzerinnen sind natürlich auch willkommen….
User-Maat-Udo-Meriamun- Septep-En-Re

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Eintrag #68 vom 03. Dez. 1999 07:33 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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ßbrigens, der Schwan hat gut geschmeckt! Vielleicht schon etwas zu alt… Joachim von Rudow

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Eintrag #69 vom 10. Dez. 1999 03:27 Uhr Werner Pfirrmann   Nachricht

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Scall Gerade eben schickte ich der Karfunkel-Redaktion eine Bitte mit folgender E-Mail. Diese möchte ich auch hier zur Diskussion stellen und um ein wenig Unterstützung bei meinem Anliegen bitten. Als einer der sich, wie wohl der Großteil Eurer Leser, zeitweilig im MA aufhält, kann ich gar nicht genügend beteuern, wie froh ich bin, daß es das Karfunkel als Informations- und Diskussionsplattform gibt. Ich erzähle Euch bestimmt nichts Neues, wenn ich feststelle, daß es außer dem MA noch mehr Betätigungsfelder für Reenactment gibt. Mich z.B. findet man außer als Waräger im MA auch als Angehörigen von “Roger´s Rangern” im Amerika des 18.Jhdts. Ich könnte mir vorstellen (von einigen weiß ich es sicher), daß noch mehr Zeitreisende auch in anderen Epochen “Zuhause” sind. Zu meinem großen Bedauern fehlt jedoch der Reenactmentszene außerhalb des MA gänzlich ein Forum, wie es das Karfunkel darstellt. Worauf ich hinaus will : Wie wäre es, wenn sich das Karfunkel jenen “verwaisten” Zeiten annähme ? Eurem Subtitel und Motto “Zeitschrift für erlebbare Geschichte - MA und mehr” würde dies nur gerecht werden ! Ich hoffe, Ihr denkt darüber nach.
Werner der Waräger

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Eintrag #70 vom 10. Dez. 1999 04:30 Uhr Werner Pfirrmann   Nachricht

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Oh ihr A-Päbste..ach was, A-Götter!!! Wisst Ihr den nicht,daß es bei den Archäologen, deren Meinung Ihr ja so fürchtet, so was wie Reenactment auch gibt ? Dort heißt es “experimentelle Archäologie” . Im Rahmen dieser e.A. wird versucht Belege durch Alltagstest zu verifizieren, oder wo keine Belege da sind zu extrapolieren, also der Phantasie gebändigt durch den historischen Kontext ihren Lauf zu lassen um mögliche(!) Lösungen zu finden. Wenn dann bei diesen Tests herauskommt das z.B. ein Kleid als Alltagsgebrauchsgegenstand untauglich ist, führt das zu dem Schluß, daß wohl was anderes, praktischeres getragen wurde. Aber wenn Euch das dann eine Historikerin sagt und eine Reenactorin, die es so macht ermutigt, dann wird sie von Euch gegeiselt. Herzlichen Glückwunsch ! Eine solche Engstirnigkeit werdet Ihr bei den Historikern, um deren Gunst Ihr doch mit Eurem A-Kult u.a. buhlt kaum finden.
Werner der Waräger

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Eintrag #71 vom 10. Dez. 1999 10:31 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Werner! Von mir wirst Du nie etwas Abfälliges über fachlich beschlagene Experimentalarchäologen hören oder lesen. Wenn man allerdings bedenkt, wieviele Leute ohne Grundlagen mit ihrem Verständnis von Experimentalarchäologie prahlen und Elaborate, die Ergebnisse kreativer Experimente ohne erkennbaren Hintergrund darstellen, als erprobt und authentisch abliefern, möchte ich nur zu bedenken geben, daß sich viele gerne mit Federn schmücken, deren Bedeutung ihnen meist unbekannt oder vom Hörensagen geläufig sind. Ich bewundere, ja beneide versierte Leute, die auf der Basis eines umfassenden, erarbeiteten Allgemeinwissens Experimentalarchäologie betreiben. Und ich wetterte nur gegen jene, die kreative Frei-Schnauze-Bastelarbeiten als Experimentalarchäologie verkaufen und auch noch damit durchkommen. In der Hoffnung, etwas geradegerückt zu haben, Gruß an den Waräger aus dem 16. jahrhundert, Ivo

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Eintrag #72 vom 10. Dez. 1999 10:36 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Oh, P.S.: “Fachlich beschlagen” ist wertfrei und bezieht sich auf alle engagierten Leute, die sich mit ihren Interessen identifizieren können- nicht, daß ich wieder vorgeworfen bekomme, titelgläubig oder universitär-elitär aus dem Elfenbeinturm zu argumentieren. Ich habe selbst noch einen Haufen Recherche vor mir, um auf einen Grünen Zweig, sprich: vorzeigbaren Standard zu kommen.

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Eintrag #73 vom 16. Dez. 1999 09:11 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Oh, zum Thema experimentelle Archäologie ist zu sagen, das diese Leute keine Alltagstests durchführen, sondern streng wissenschaftlich Arbeiten. D.h., das nachvollziehbare Bedingungen gelten müssen, das Vergleichsexperimente stattfinden und das eine ausgezeichnete Buchführung und Auswertung vorliegt. Damit das Experiment von jedem, unter den gleichen Bedingungen ausgeführt, immer das gleiche Ergebnis hat. Um es mal so zu sagen : Ich habe in der MA-Scene bisher keinen getroffen, der diese Ansprüche Erfüllt. Ich wäre also sehr vorsichtig mit der Bezeichnung e.A.
Axel

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Eintrag #74 vom 16. Dez. 1999 16:02 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Stimmt Axel, zu “experimenteller Archäologie” gehört für gewöhnlich etwas mehr als in hangenähter Cotte ums Lagerfeuer zu sitzen. Da wird Tag für Tag die Wirkung des Wetters auf Strohdächer beobachtet und notiert, da werden wird wohl auch mal die Wirkung von Rindern auf das Raumklima eines Lehmbauses aufgezeichnet. Die Daten werden ausgewertet und lange Berichte verfaßt, die Ergebnisse werden veröffentlicht, diskutiert und in Frage gestellt… Solcherlei habe ich im Reenactment noch nicht beobachten können. Zwar lassen wir uns zuweilen auch einmal von der “kreativen Logik” leiten, wenn die Quellenlage unklar ist, doch wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse produzieren wir damit noch lange nicht. Ich gebe zu, ich benutze in seltenen Fällen auch den Ausdruck “experitmentelle Archäologie”, aber nicht um damit mein Hobby auf eine Ebene mit der Arbeit von Universitäten zu stellen, sondern um auf einige - leichte - Parallelen in der Umgangsweise mit Geschichte - eben “kreative Logik” - hinzuweisen. Vielleicht sollte ich in Zukunft wegen potentieller Mißverständnisse darauf verzichten… Die Gleichung “Reenactment = experimentelle Archäologie” aufzustellen, das halte ich für vollkommen verfehlt und reichlich übermütig.

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Eintrag #75 vom 17. Dez. 1999 09:27 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hallo. Ich muss ja zu allem meinen Senf dazugeben… Also los. Zum Eintrag Nr 69. (Karfunkel für alle Zeiten). Ich hielte es nicht für günstig, wenn sich das Karfunkel auch anderer Zeiten annähme. Die übersichtlichkeit würde sicher nicht steigen (Was für ein Wälzer!), außerdem interessieren sicher nicht alle Zeiten alle Leute. Müsste man aber mitbezahlen. Obendrein ist das ´Karfunkel´ eher das Medium der komerziellen Marktszene als das der ´Hobbyisten´. Die ´Hobbyisten´-Medien sind doch eher ´Turm & Zinne´ und TV. Für ein Szeneblatt wie T&Z braucht man allerdings ´nur´ jemanden der es in Form bringt, druckt und verschickt, (O-Ton Burkhart : Den Depp, der sich die Arbeit macht!) und eine Menge interessierter, die sich beteiligen. Muß in der fraglichen Szene selbst gemacht werden! Man könnte dann aber in den ´Szene-Medien´ Hinweise auf ähnliches aus anderen ´Szenen´ bringen, so das eine Zusammenarbeit erleichtert wird. Fürs Internet jedoch wäre eine kombinierte ´Alle-Zeiten-Startseite´ durchaus wünschenswert. Da könnte sich dann jeder aussuchen, in welche Richtung er möchte. Oberdrein könnten sich darunter auch alle (z.B die bisher ziemlich zersplitterten MA-Seiten) ein gemeinsames Inhaltsverzeichnis schaffen.
Axel

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Eintrag #76 vom 17. Dez. 1999 10:33 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Die Domains alle-zeiten.de geschichtshobby.de geschichtsdarstellung.de lebendige-geschichte.de darstellen.de geschichte-hautnah.de erlebte-geschichte.de alltimes.de sind noch frei! Schlagt zu, Leute. Ich bin mit meinen Domains schon ausgelastet. Aber bitte NICHT bei Strato oder Puretec!!! Wer da eine Domain anmeldet, hat sich dauerhaft auf lahme Krücken festgelegt. Schaut mal unter www.mediavistik.de, um zu sehen, wie unperformant solche Provider sind. Gunther macht auf Anfrage bestimmt ein gutes Angebot. Könnte ich meine Domains auf B+R ummelden - ich würde es tun. Schnüff! Alles Gute, Philipp

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Eintrag #77 vom 16. Jun. 2009 23:05 Uhr Beatrix Biskup  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Beatrix Biskup eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vom Spätmittelalter ins viktorianische Zeitalter

Bis vor einem Jahr waren wir Spämis. Zur Zeit versuchen wir allerdings ins ausgehende 19. Jahrhundert zu wechseln, - nur da gibt es fast keine Veranstaltungen/Gruppen - oder ist hier was bekannt?

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Eintrag #78 vom 17. Jun. 2009 08:08 Uhr Laura (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Laura eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht warum wechseln?

… der Trend geht doch zur Zweit- und Drittzeit!
Ausgehendes 19. kenn ich allerdings tatsächlich nicht viel, aber da gibt es eine sehr hübsche Seite:
www.victorias-enkel.de
probiers doch mal da!

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Eintrag #79 vom 23. Jun. 2009 01:32 Uhr Marc Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marc Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Beatrix
Es gibt da schon einige Gruppen. Viel Militär..aber auch in Kombi mit ziviler Darstellung:
www.IR30.de
die HDG (historische Darstellungsgruppe). Sind auch SpäMi´s von anno1476 dabei und noch ein paar Bekannte aus anderen Epochen… ;)

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Eintrag #80 vom 23. Jun. 2009 08:14 Uhr Laura (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Laura eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Echt?

Das sind 1476er dabei? Das ist mir neu…. Wer denn?
Laura, erstaunt was man so alles auf TV über seine Vereinskollegen erfährt

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Eintrag #81 vom 24. Jun. 2009 00:20 Uhr Marc Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marc Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Äh...sind doch 1476er?

Frank Becker inkl. Familie und Alex Würkner…

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Eintrag #82 vom 24. Jun. 2009 08:29 Uhr Laura (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Laura eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stimmt

Klar sind die bei 1476, Ich wusste nur nicht, dass sie da mitmachen. Aber beim Aufmerksamen angucken der Galerie hätte ich es erkennen müssen!
Womit sich meine Aussage weiter unten bestätigt: der Trend geht zur 2. und 3. Zeit…

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