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Eintrag #3 vom 06. Jun. 2005 13:55 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Ja, die Sache gibts schon, und der Thread wurde damals aus sehr berechtigten Gründen geschlossen.
Aber vielleicht ist es ja jetzt möglich, das ganze nochmal sachlich anzugehen.
Auch wenn es etwas an den bekannten Murmeltiertag erinnert ;-)
Gruß
Hilmar

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Eintrag #2 vom 06. Jun. 2005 13:33 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Julian,
Diesen Thread gabs schlicht schon. Er heisst “Qualität auf Märkten”.
Ich persönlich kann mir ein gewisses Schmunzeln nicht ganz verkneifen, da gerade ob meiner Kenntnis der Rahmensituation dieser speziellen Veranstaltung derlei ßberlegungen nicht gerade neu sind, entsprechende Konzepte gibt es, gab es, und sie haben sogar einen Namen ;)
Gruss, Jens

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Eintrag #1 vom 06. Jun. 2005 13:27 Uhr Julian Decker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Julian Decker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo beisammen!
Nachdem wir inzwischen beim Thread über Rabenstein I/2005 bei einem Punkt angekommen sind, der die allgemeine Tauglichkeit der Wissensvermittlung auf MA-Märkten gänzlich verneint, interessiert mich jetzt die Frage ob diese These überhaupt richtig ist bzw. wie man Informationen zum Thema auf Märkten für Touristen besser vermitteln kann.
Fakt ist, dass bei Museumsveranstaltungen, selbst wenn sie mit qualitativ hochwertigen Reenactment-Gruppen (ich rede jetzt nicht vom dahergelaufenen Ich-mach-Middelalder) besetzt sind relativ wenig Besucher kommen (im Vergleich zu brachial MA-Märkten, die gewissermaßen Action-Mittelalter verkaufen und wenig Sinn für historische Realität beweisen beweisen).
Wie könnte man also den Besuchern die historische Realität in Form von authentischer Darstellung besser näher bringen, wenn es den Großteil der mittelalterinteressierten Besucher zu diesen Krach-Bumm-Märkten zieht?
Die Gruppen, welche sich partout in den Kopf gesetzt haben nicht Lendenschurz bekleidet mit Kettenhemd und Schwert auf dem Rücken über Märkte zu spazieren, sondern das ganze nach Quellen und wissenschaftlichem Forschungsstand korrekt darzustellen sollten mehr in das pädagogische Konzept einer Veranstaltung mit einbezogen werden.
Das heißt als erstes, dass am besten nur mehr gute Gruppen eingeladen werden und zweitens: diese Gruppen auch ihr Wissen weitergeben können.
Als Beispiel wäre zum Beispiel der sehr lobenswerte Mueumstisch von Stefan auf Rabenstein zu nennen- ein erster und wichtiger Schritt.
Weiterhin könnte man die Touris an ihrer Lust am Krach-Bumm ködern. Nämlich damit, dass nicht irgendwelche Fantasy-Hau-drauf-Show-Kämpfe vorgeführt werden, sondern z.B. eine kurze Einführung in den Lichtenauer oder Thalhofer.
Mein Eindruck ist, dass dem Veranstalter egal ist ob das Unterhaltungsprogramm auf einem Markt A ist oder nicht, hauptsache den Leuten wird nicht langweilig und sie geben hier und da ein paar Euro aus. Wenn sie dann feststellen würden, dass man mit Wissensvermittlung die Leute genausogut unterhalten kann wie mit Krach-Bumm und Getöse wären sicherlich einige bereit ihr Konzept zu ändern und auf MA-Märkten mehr A einzubringen.
Die jetzige Entwicklung führt eher dazu, dass ich qualitätiv hochwertige Gruppen eher vom Marktmittelalter abwenden und private Veranstaltungen bzw. Museumsfeste vorziehen. Damit überlassen sie aber die breite Masse des Publikums der GroMi-Fraktion, was auf Dauer dazu führt, dass sich der allgemeine Kenntnisstand auf dem Niveau metsaufender Vollidioten befindet.
Um nun auch den Sinn dieses Threads klar zu machen:
Wie kann man Informationen zum Thema “Mittelalter” auf Märkten für Touristen gleichzeitig attraktiv und lehrreich rüberbringen? Eine schwere Aufgabe, aber sicherlich möglich!
Beste Grüße,
Thorwald

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