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Eintrag #7 vom 08. Mai. 2004 23:07 Uhr Magdalena Wohlgemuth  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Magdalena Wohlgemuth eine Nachricht zu schreiben.

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Du meinst das nicht ernst. Ein Autogramm vom schwarzen Ritter… ja tooooll…
Aber es hat doch auch seine amüsanten Seiten. Jedenfalls kann man so schön über Amazonen mit Netzstrumpfhosen und bereits etwas aus der Form geratenen Oberschenkeln lästern… *fg*

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Eintrag #6 vom 08. Mai. 2004 10:48 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
diese grausigen Turniere scheinen aber haufenweise Fans zu haben. In der letzten “tollen” Ausgabe eines großen deutschen Marktmittelalterblattes, gab es ganz und gar Autogramme des “Schwarzen Ritters” vom Kaltenberger Turnier zu gewinnen. Das zieht in der Magengegend. Mal sehen wann es die ersten Live -Treffen mit dem “letzten lebenden Drachen” zu gewinnen gibt !? Für alle denen das nichts sagt: ist wohl der letzte Schrei auf Turnieren, der Pappdrache Fangdorn.
Nee, nee, auf den ganzen Prell kann man wohl getrost verzichten.
Gruß,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #5 vom 07. Mai. 2004 21:47 Uhr Magdalena Wohlgemuth  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Magdalena Wohlgemuth eine Nachricht zu schreiben.

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tja…
ich hab leider auch noch nie ein “gescheites” Ritterturnier gesehen, außer einmal im Fernsehen; das was allerdings eine Veranstaltung die primär aus diesem Turnier bestand und bei dem halt verschiedene Reiter aus der Umgebung teilgenommen haben.
Schwarze Ritter, Amazonen und ähnliches sind ja schon schlimm genug aber was das ganze dann so langweilig macht, ist, daß nichts davon ein echter Wettkampf ist. Ich würde auf den Tjost liebend gern verzichten, wenn ich dafür mal einen echten Buhurt sehen dürfte.

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Eintrag #4 vom 07. Mai. 2004 17:37 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Herzberg

Hallo Stephan, Ivain und alle anderen,
in Herzberg hat in den letzten beiden Jahren ein “choreographiertes” Turnier stattgefunden, d.h. nur bestritten vom HeRiBu.
Das “freie” Herzberger Turnier fand im September in einem “internen” Lager statt.
Fand ich sehr okay.
Ich bin selbst oft genug bei den sog. freien Turnieren mitgeritten und der Standard, den man dort sieht, ist leider sehr durchwachsen. Da sitzen Kerle auf unausgebildeten Rössern, schaffen es noch nicht einmal, ihr Pferd in Galopp zu bringen, wollen aber als große Ritter starten (HZB 2001, flog aber dann in der Qualifikation raus). Auf der anderen Seite dann so exzellente Reiter wie Hakan, die wirklich jeden auf dem Platz blaß aussehen lassen (FF 2000). Oder ein kleiner, bunt gemischter Haufen, vom Pony bis zum Kaltblut (Vondern 2002).
Leider scheint für die Veranstalter nur die “Show” zu zählen, man richtet sich nach dem aktuellen Geschmack, der Rubel muß rollen. Nach “Schwarzer Ritter” waren die “Gladiatoren und Barbaren” dran, mal sehen wann die Elbenkrieger einreiten… Achja, und “Ritterpurzeln” (mehrfaches, unfreiwilliges Absteigen eines Reiters) hätte in vergangenen Zeiten zum Ausschluß geführt, nicht zum Weiterreiten unter dem Jubel der Bevölkerung.
Ein Turnier zu bestreiten bedeutet für Pferd und Reiter immer wieder Training! Dann hat man aber immer noch keine Ausrüstung (Roland, Sau, Pallias etc.). Das können nur dauerhaft bestehende Gruppen anschaffen, die dafür auch Geld kassieren. Und schon sind wir in einem Teufelskreis.
Und da dem Zuschauer ja langweilig wird, wenn er 20mal die gleichen Turnierexerzitien gesehen hat, muß was Neues her. Denkt man…
Und wieder drin im Teufelskreis.
Dazu noch das organisatorische Problem: wen lade ich als Veranstalter eines freien Turnieres ein? Wieviele Reiter kommen? Wie ist deren Ausbildungsstand? Bedeutet aber auch eine “Qualifiktionsprüfung”. Hatten wir in anderen Threads auch schon durchaus positiv diskutiert.
Wieviel Wert Veranstalter auf eine korrekte historische Darstellung (abzüglich Sicherheit für alle Zwei- und Vierbeiner) legen, kann man in diversen Threads und Marktkritiken nachlesen. Da wird sich auch nicht viel ändern.
Bleibt wirklich nur der Weg des HeRiBu, anständige Turniere zunächst außerhalb der breiten ßffentlichkeit auszuschreiben. Hier gibt es dann auch keine Mengenreglementierung (nach 10 Reitern, die auf den Roland geritten sind, wird es den Zuschauern wirklich langweilig).
Ja, ich sehe auch eine zunehmende Verschlechterung der Darstellungsqualität bzw. eine Stagnation auf dem erreichten Stand.
Deswegen gehe ich z.B. mittlerweile mit einigen unentwegten, verrückten, pferdenarrischen Leuten einen eigenen Weg (komisch, daß das alles Frauen sind, aber egal, wir wären ja eh nicht “a” unter unserer Männerklamotte ;-) ).
Noch ein Tip: schau Dich doch mal in früheren Zeiten um, bei die ‘ßme’s gibt es einige sehr gute Darstellungen!
Gruß
Ameli

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Eintrag #3 vom 07. Mai. 2004 16:36 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vernünftige Turniere- Landshut

Auch das Turnier in Landshut, alle 4 oder 5 Jahre gezeigt bei den nachgestellten Hochzeitsfeiern (1475, Herzog Georg der Reiche von Bayern gegen Jadwiga, Prinzessin von Polen) soll sehr anspruchsvoll und originalgetreu sein. Ich habe es leider nur einmal gesehen, und damals kannte ich noch nichts davon :-) www.landshuter-hochzeit.de/german
Dietrich

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Eintrag #2 vom 07. Mai. 2004 16:18 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hmm...

Ich habe es mir bislang noch nicht wirklich angesehn, aber die freien Turniere, bei denen diverse Reiterhne geplante Show in verschiedenen Disziplinen wirklich in Wettbewerb treten, dürfte dass sein, was du suchst.
Hab es wie gesagt mir noch nicht angesehn, aber in Herzberg könnte es so sein.
Ansonsten weiß ich nur von Nyköbing in Dänemark, das Turnier dort stellt auch an Austattung alles in den Schatten, was man hier kennt.
Gruß, Ivain

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Eintrag #1 vom 07. Mai. 2004 11:33 Uhr Stefan Erdenkäufer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Erdenkäufer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gibt es eigentlich noch "richtige" Turniere?

Ih gruoza iuwih!
Hmmm, entweder ich werde langsam alt und wunderlich, so dass sich meine Wahrnehmung trübt, oder die auf Märkten veranstalteten Turniere entwickeln sich tatsächlich immer mehr zum Lächerlichen.
1.
Gab es vor 3-4 Jahren wenigstens hin und wieder noch ein leidlich authentisches “Turnier” (natürlich unter Berücksichtigung von Machbarkeit, Aufwand und Sicherheit), so kräuseln sich meine Zehennägel in letzter Zeit immer mehr im Angesicht von übelster Fantasy in Form von Dämonen, schwarzen Rittern, Zauberern und ßhnlichem.
2.
Klar, der Touri vulgaris (ist nicht so abfällig gemeint wie es vielleicht klingt) möchte für sein Eintrittsgeld eine gewisse Show geboten bekommen, aber müssen unbedingt völlig motivationslos Knappen in Brand gesteckt, anarchistische Raufereien angezettelt und - Rolle des Bösen hin oder her - sämtliche guten Sitten und Regeln gebrochen werden?
3.
Dass der Herold zur Vermeidung von Kehlkopfkrebs ein Mikrofon zu Hilfe nimmt, ist verständlich; das blecherne Abspielen namhafter (Film)musik von CD auf überforderten Lautsprechern weniger.
Man verstehe mich nicht falsch: Queen machte tolle Musik, aber das machte ABBA auch…
Daher meine Frage: Bin ich auf den falschen Märkten, einfach nur zu spießig oder sehe ich da zu Recht eine bedenkliche Entwicklung? (Stichworte: “Volksverdummung” und “Ruf der Szene”)
Und vielleicht kann mir der eine oder andere Veranstalter auch ein paar handfeste Gründe nennen, warum Turniere so und nicht anders durchgeführt werden müssen.
Heil wis enti alte!
Stephan fonne Varenbach

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